Schafe und Pferde auf einer Weide?

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Schafe und Pferde auf einer Weide?

Beitrag#1von Tino Gärtner » Sonntag 13. Februar 2011, 21:16

Hallo zusammen,

da ich demnächst eine 8jährige Englische Vollblutstute (ausgemustertes Rennpferd) von meiner Stieftochter zur Pflege bei mir unterstellen muß, da die Kleine sich ausbildungsbedingt sich ne Weile nicht selbst um ihr Pferd kömmern kann, mal ne Frage:

Kann ich die Stute tagsüber mit bei meinen Skudden auf der Weide laufen lassen, oder sollte ich lieber die Finger davon lassen?

Artgerecht ist das zwischen den Schafen sicher nicht, aber ein Beistellpferd "nur" für ein halbes Jahr möchte ich mir auch nicht anschaffen!

Gibt es etwas, was dagegen spricht? Krankheiten, etc?Bild

Oder vielleicht etwas, was auch dafür spricht?

Die Schafe stehen in 90cm Euronetzen incl. Breitbandlitze auf 1,20 und 1,45m Höhe (also den Empfehlungen entsprechend Wolfsunfreundlich). Würde das auch für das Pferd ausreichend sein? Der Strom dürfte, da für Schafe ausgelegt, ja mehr aus stark genug für die Stute sein, oder?!

Für ein paar nette Tipps und konstruktive Hinweise wäre ich sehr dankbar!

Besten Dank schon einmal im Vorraus!Bild

Tino
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Beitrag#2von Conny » Montag 14. Februar 2011, 09:56

Morgen Timo,

kennt die Stute bereits Schafe? Und die Schafe Pferde? Das ist ein wichtiges Kriterium. Ich würde Stute und Schafe für mind. 14 Tage auf nebeneinander liegende Koppeln stellen, damit sie sich erst einmal kennen lernen. Denn wenn ein Pferd austritt, hat eine Skudde keine Chance.

LG
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Beitrag#3von Tino Gärtner » Montag 14. Februar 2011, 10:29

Danke Conny,

die Stute hat zumindestens Schafe schon auf der Nachbarweide gesehen, meine Skudden kennen Pferde allerdings nur von vorbei fahrenden Kremsern.
Direkten Kontakt hatten die noch nie!

Ist vielleicht doch das Beste wenn ich sie getrennt unterbringe.


Danke für Deine Antwort und einen wunderschönen Tag noch!

LG Tino
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Beitrag#4von Mathias Vogt » Montag 14. Februar 2011, 17:51

....
Zuletzt geändert von Mathias Vogt am Montag 7. Oktober 2013, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#5von Tino Gärtner » Montag 14. Februar 2011, 18:23

DANKE Mathias,

für Deinen HinweisBild

Daran, dass Pferd und Euronetz nicht zusammen passen könnte, hab ich gar nicht gedacht!!!Bild

Aber ist eigentlich logisch, wenn man mal genauer drüber nachdenkt.

Da wird es wohl doch zu einer seperaten Weide kommen, die "Blöcker" wie gewohnt in Euronetz, und die "Hopperine" bekommt nebenan ihr eigenes Stück mit ner dreifachen Breitbandlitze ringsrum.


Bildlen Dank und beste Grüße!

Tino
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Beitrag#6von Christina » Montag 14. Februar 2011, 21:51

Ich weiß, ich weiß... Aber ich muss es trotzdem nochmal sagen: artgerecht ist das nicht! Kannst du nicht irgendwie versuchen, einen Einsteller für die Zeit zu finden? Oder ein junges Pferd für die Zeit zur Aufzucht? Du hast viel weniger Probleme, wenn das Pferd einen Kumpel hat...
Biete doch den Platz bei stallfrei an oder wende Dich an den Tierschutz. Vielleicht suchen die einen Pflegeplatz.

Beste Grüße,
Christina
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Beitrag#7von klosterbauer » Dienstag 15. Februar 2011, 10:41

Ahoi

nicht zum Thema Beistellpferd (eins allein ist doof für alle Beteiligten, sehe ich auch so) - aber zum Thema Zaun:

Ich könnte mir folgende Lösung vorstellen:
Innen einen mobilen Seilzaun stellen, unter dem die Schafe drunter her können. Und außen mit Knotenzäunen schafsicher zäunen - das geht schon. Musst halt hin und wieder mal die Pferdezäune sorgfältig kontrollieren, ob die Schafe nicht mal ein Seil rausgezupft haben. Aber wenn gut Strom drauf ist, sollte das funktionieren. Allerdings braucht es Platz - ein Pferd muss ja auch mal galoppieren können - also auch viel Zaun. Ich weiß nicht, ob Du soviele Netze hast, um die außen herum zu stellen.

Übrigens: WIr haben zwar "nur" Kaltblüter - aber denen ist es fast egal, was noch auf der Wiese grast (Hauptsache, es gibt was zu futtern). Da sind die anderen Tiere aufgeregter als die Pferde ...

Es grüßt

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Beitrag#8von Tino Gärtner » Dienstag 15. Februar 2011, 11:08

Danke für Eure vielen guten Ratschläge!!!

Netze und Fläche wären nicht das Problem!

Allerdings habe ich das "Problemchen" heut morgen ungeahnterweise bei Bäcker lösen könnenBild

Ich kann das Pferd für das halbe Jahr im Nachbardorf bei einem befreundetem Reiterhof unterbringenBild

Da kann die Stute unter ihresgleichen den ganzen Tag auf der Koppel rumrennen und ich muß nur die Futterkosten tragen, aber die hätte ich ja auch, wenn das Tierchen bei mir stehen würde!



Beste Grüße aus der
Niederlausitzer Heidelandschaft

Tino
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Beitrag#9von Christina » Dienstag 15. Februar 2011, 21:15

Es lebe die dörfliche Gemeinschaft! Damit hast Du sicher die beste Lösung für alle!
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