Schafe entwurmen

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Beitrag#26von Hilbenhoefle » Freitag 31. Dezember 2010, 10:16

Ich muß etwas differenzieren. Bei den Schafen hatte ich auch noch keine Verluste, habe aber auch nur ein paar Schäfchen. Ziegen sind hingegen von Natur aus sehr viel anfälliger, mit denen habe ich permanent Probleme.
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Beitrag#27von Alex » Freitag 31. Dezember 2010, 17:24

Hallo,

kann meine Vorrrednerin nur bestätigen.



Ich entwurme z.Zt mit Cydectin und Eprinex puor on.

Grüße Alex
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Intressant

Beitrag#28von flor » Mittwoch 5. Januar 2011, 17:15

Hallo !

Es ist ja intressant was es heute alles für Mittel gibt. Zu meiner Zeit war man froh wenn man vom Tierarzt überhaubt etwas bekommen hat, wenn was da war. Es kommt ja auch drauf an wo Schafe gehalten werden und welche Rasse. Schafe im Bergland haben andere Bedingungen als Schafe die zb. an Elbdeichen-Weiden gehütet werden. Wichtig ist Weidehygiene wenn möglich. Der Stall und umzu, sauberes Futter, genügend Rauhfutter, sauberes Wasser. Aber da sag ich nichts neues. Nicht jeder Rasse kommt mit jeden Bedingungen klar. Zb. wo Moorschnucken so schnell keine Problem haben würde ein Merino schon umliegen.
Was wir manchmal als Wurmkur verwendet haben will ich heute besser nicht sagen. Es gibt viele Dinge die in Vergessenheit geraten sind und viele die noch so was wußten schon weggestorben sind. Altes Wissen erhalten ist auch etwas was sich lohnt.

Gruß flor
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Beitrag#29von Herwig » Mittwoch 5. Januar 2011, 17:42

Flor war das Kamala?? Durchfallpulver??

Mein Urgroßvater war auch Schäfer, der hat die gesamte Herde nach der Schur einfach durch den Fluß (Aller) getrieben. Hinterher gab es keine Schaflaus mehr...
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Beitrag#30von Burckhard » Mittwoch 5. Januar 2011, 23:35

Wir entwurmen nur nach Bedarf. Und immer hatten wir vorher einen Fehler gemacht. So hatten wir sie im Winter zu lange auf einer Koppel gelassen. Es lag nie an den Tieren.

Wichtig ist, daß die Tiere an das Klima gewöhnt sind. Wir leben an der Ostsee und haben natürlich Rauhwollige Pommersche, die sich m.E. erst so richtig wohlfühlen bei Schneesturm mit Wind aus Osten.

Wir haben unsere Weide in viele kleine Parzellen aufgeteilt, sodaß wir ca. alle 3 Wochen umweiden. Wir haben mit Strom abgeteilt und meistens sagen uns schon die Schafe wann wir umweiden sollen, denn für einige ist der Zaun kein Hindernis. Der beste Zaun ist eben genug Futter.

Im Winter bleiben die Tiere draußen. Selbst in diesem Jahr bei meterhohen Schneeverwehungen. Mit Rauhfutter, Gemüse und Obst. An Feiertagen auch mal gequetschter Hafer oder ein Stück Brot

Fazit: Gesunde robuste Tiere

Hatten nur einmal ein Problem, als das Gemüse gefroren war. Das mögen Widerkäuer überhaupt nicht. Das ist lebensbedrohlich.

allen ein Frohe Neues

Burckhard

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