Schafe in der Biotoppflege

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Schafe in der Biotoppflege

Beitrag#1von Herwig » Samstag 1. März 2008, 19:44

Hallo liebe Schafzüchter,
unsere Ansprechpartnerin für Beweisdungsprojekte und Nutztier-Archen Betreiberin Katrin Todt hat kürzlich im Namen von VIEH einen Vortrag gehalten.

Der Vortrag war ursprünglich als Powerpoint Präsentation angelegt. Das war aber so groß, das selbst mit sehr flottem DSL satte 11 Minuten geladen werden musste, ich habe das umgewandelt in eine pdf Datei, das geht nun sehr schnell zum Anschauen, hier der Link:

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[LEFT]Biotoppflege[/LEFT]
[LEFT]Erfahrungen aus einem Beweidungsprojekt in[/LEFT]
[LEFT]Ostbrandenburg[/LEFT]
[LEFT]Vortrag Brandenburgische Akademie[/LEFT]
[LEFT]„Schloss Criewen" am 31.01.2008[/LEFT]
[LEFT]Nutztier-Arche Naturschutzschäferei Katrin Todt, Feldweg 1a,[/LEFT]
[LEFT]15326 Zeschdorf[/LEFT]
[LEFT][COLOR=#000000][size=100]VIEH (Vielfältige Initiativen zur Erhaltung alter gefährdeter Haustierrassen)[/LEFT]
[/size][/COLOR]
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Beitrag#2von klosterbauer » Sonntag 2. März 2008, 13:26

Hallo - schöner Vortrag - wichtig sind ganz besonders auch die kalkulatorischen Angaben. Sie mögen im individuellen Falle jeweils unterschiedlich sein, doch wichtig ist, dass unsere Leistungen überhaupt bewertet werden ...
Gut wäre es, wenn jeder, der halbwegs professionell schäfert, ähnlich bewusst mit Zahlen umgeht. Denn Beweidungsprojekte werden einerseits zunehmen - andererseits werden zumindest in NRW die Finanzen dafür eher reduziert. Und es hilft nichts, wenn sich Menschen hier dazu verleiten lassen, unökonomisch zu wirtschaften. Bei allem Engagement - es kann langfristig nur funktionieren, wenn es sich rechnet.

Danke für den Input sagt
Peter
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Beitrag#3von schmidti » Sonntag 2. März 2008, 18:42

Der Vortrag ist wirklich sehr interessant und zeigt die Herausforderungen dieser Art von beweidung auf.
Mit der Flächenförderung ist das so eine sache. Ich schicke vorraus, dass ich für keine meiner Flächen Förderung bekomme. Ich vertrete den grundsatz, nichts für die beweidung zahlen zu müssen.
Im letzten Jahr habe ich mich in der Nachbargemeinde für die beweidung eines ca. 4ha großen Landschaftsschutzgebietes "beworben". Zur besichtigung der Fläche musste ich feststellen, dass erst maschineller Einsatz nötig wäre, um den über Jahre gebildeten Filz zu entfernen. Gemeinde und UNB lehnten das ab und so bleibt es weiter ungenutzt. Die Krönung war, dass es eine ca. 0,5ha grosse Teilfläche gab, die vom Nabu einmal jährlich gemäht wird, weil es dafür Förderung gibt. Was mit dem rest passiert ist allen egal. Kann denn das überhaupt sein, dass diese gemeinde die Fläche einfach so verwahrlosen lassen kann Bild?
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Beitrag#4von klosterbauer » Sonntag 2. März 2008, 20:26

Hallo Schmidti,

hier wieder der Bergische Schmidt. Ich denke, es ist durchaus legitim, die vorhandenen Förderungen mitzunehmen und so eine Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Sei es die Betriebsprämie oder auch Flächenprämien (Extensivierung und Co.) Denn schließlich werden die Preise fürs Fleisch von der Konkurrenz auch nur Einrechnung der Prämien berechnet. Und wenn Du mal eine Privilegierung brauchst, dann brauchst Du auch die Prämienrechte. Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du Pacht zahlst oder nicht. Ich habe mich mal irgendwann für pachtzahlungen entschieden - dann besteht nämlich ein echtes Vertragsverhältnis mit Kündigungsschutz (2 Jahre - auch ohne schriftlichen Vertrag). Das gibt mir Sicherheit bei meiner Planung.

Insofern - aller Verträge, die die Wirtschaftlichkeit erhöhen, sind aus meiner Sicht angenehme Verträge. Und bei uns gibt es auch Kommunen, die mittlerweile in diese Richtung denken. SOll uns doch nur recht sein, oder?
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Beitrag#5von Christina » Sonntag 12. Juni 2011, 10:09

Hallo Herwig,

irgendwie scheint der link im Laufe der Jahre verschwunden zu sein. Hast Du den noch irgendwo versteckt?

Viele Grüße,
Christina
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Link geht nicht?

Beitrag#6von flor » Sonntag 28. August 2011, 14:08

Hallo Herwit !

Leider geht der Link nicht? Weiß nicht, habe Firefosx und eigentlich nie Probleme mit etwas öffnen.

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