Panaritium

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Panaritium

Beitrag#1von Christina » Samstag 16. November 2013, 11:26

Unser Bock lahmt immer und immer wieder. Inzwischen sind die Klauen alle so weit gekürzt, dass es daran nicht mehr liegen kann. Probleme machen auch nicht die Klauen selbst, sondern der Bereich direkt darüber. Der Tierarzt spricht von Panaritium.
Vor kurzem haben wir von Bekannten ein Schnuckenmixmädel dazu gestellt bekommen, das sich nun wohl angesteckt hat. *frust*
Inzwischen sind wir so weit, dass der Tierarzt meint, ich solle die Schafe vielleicht einfach alle mal für 1-2 Jahre abschaffen. Das sei alles merkwürdig, sonst hätte auch niemand hier in der Gegend die Probleme. Hatte ich ja auch nicht, bevor der Bock hier eingezogen ist!!!
Als Alternative überlege ich, die vier einfach mal für ein paar Monate zu einem Kumpel zu stellen und zu schauen, ob das einen Unterschied bringt. Aber letztendlich schleppen sie den Erreger dann ja auch dort ein und nach kurzer Zeit dürfte es kein Unterschied sein.
Frieren die Bakterien im Winter kaputt? Könnte das hilftreich werden??? Irgendeine Lösung muss ich mir einfallen lassen.... Abwarten scheint nicht das Mittel der Wahl zu sein...
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#2von Jaegertom » Samstag 16. November 2013, 13:29

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Schau mal hier, da bekommst du einige Erklärungen, ob das wirklich das ist, was diagnostiziert wurde.
Habe das schon bei Schafen mitbekommen. Wenns einmal in der Herde ist, bekommt man es nur sehr aufwendig wieder weg, vor allem weil für die anderen eine große Ansteckungsgefahr besteht.
Im abwägenden Fall würde ich das Tier lieber schlachten als das Risiko einer angesteckten Herde zu haben.
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Re: Panaritium

Beitrag#3von Herwig » Samstag 16. November 2013, 14:43

Altes Scchäfermittel ist:
Melkfett mit Kupfersulphat mischen und auftragen...
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Re: Panaritium

Beitrag#4von Jaegertom » Samstag 16. November 2013, 15:36

War es dann mit der Mischung vollkommen weg?
Würde mich interessieren weil ein Schaf das ich geschenkt bekam auch so ein leichtes Leiden hat.
Wäre wichtig für mich, da ich es dann nicht schlachten würde.
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Re: Panaritium

Beitrag#5von Christina » Samstag 16. November 2013, 16:13

Merkwürdig ist, dass weder etwas offen, noch eitrig oder gammelig ist. Es ist "nur" über der Klaue geschwollen und schmerzhaft.

PS: Wo bekomme ich Kupfersulfat? Ist nun wohl mal einen Versuch wert!
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#6von Claudia » Samstag 16. November 2013, 17:32

Raiffeisen, Landwirtschaftshandel, Ebay, Amazon.....
Meiner Meinung Mittel erster Wahl bei Klauenproblemen, Strahlfäule und eben solchen Klauennahen oder Kronrandnahen Geschichten und gehört in jede Stallapotheke
Kostet wenig-hilft viel

Ich mag kein Melkfett, ich pinsel lieber- ist aufwendiger, muss man eben öfters ran. Baden oder durch die Wanne durchlaufen lassen geht auch, schafft aber neue Feuchträume um diese Jahreszeit.

Ich würde den Bock isolieren und damit behandeln. Sind die hautnahen Klauenzwischenräume in Ordnung?

Schlachten nur, wenn er dafür anfälliger ist, als andere Tiere, was Du ja noch gar nicht abschätzen kannst, weil er nicht konsequent behandelt wurde.
Anfällige Tiere in der Zucht könnten das vererben.
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Re: Panaritium

Beitrag#7von Herwig » Samstag 16. November 2013, 18:05

Der Vorteil des Melkfetts ist, dass man eine Creme bekommt, die sparsam angewendet werden kann und relativ feuchtigkeitsabweisend ist.
Ich hatte immer ein kleines Töpfchen in der Tasche (altes Schminkdöschen oder Nivea Dose)
Schön satt eincremen.
Alternativ kannst du auch das Sulfat in Wasser auflösen und in ein Schraubglas füllen und dann jeden Tag die Klaue einmal total eintunken.
(Früher nahm man dafür Formalin!)

Allerdings finde ich es verdächtig, dass der Entzündungsherd über der Klaue liegt?? Ist es über beiden Klauen geschwollen? Ist es heiß? Ist aber auch egal!
Fest steht, es ist hochinfektiös, jetzt sind deine Wiesen vermutlich infiziert und es ist sowieso nichts mehr zu machen. Nun beobachten und behandeln. Nächstes Jahr hast du dann vermutlich Ruhe...
Auch wenn eure Schafhaltung jetzt unter einem schlechten Stern zu stehen scheint, wenn ihr jetzt massiv alles durchgeseucht habt was es so an fiesen Geschichten gibt, kann euch nix mehr aus der Bahn werfen.
Abschaffen der Schafe ist unsinnig, ebenso das Verbringen der Schafe an einen andern Ort. Da musst du jetzt durch. Bei den nächsten Schafen fängst du sonst wieder von vorn an...
Habt ihr nicht jetzt auch eine Heidschnucke aufgenommen??
Kupfersulfat hier im VIEH Shop:
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Re: Panaritium

Beitrag#8von Christina » Samstag 16. November 2013, 19:18

Einen Heidschnuckenmix. Das ist die, die nun auch lahmt.
Die beiden anderen Mädels laufen nun ja seit Monaten mit ihm und lahmen nicht.

Offen ist da nichts. Wir schauen immer und immer wieder gründlich! Die Klaue ist auch total unauffällig. Der Bock lahmt vorne links, die Schnucke vorne rechts. Beim Bock ist der Bereich oberhalb der Klaue geschwollen. Ich dachte ja immer, das würde an der zu langen Hinterklaue liegen, dass er sich selbst in die Puschen läuft... Aber ich hab alles schon ziemlich gekürzt. Einmal hat er dann kurz hinten rechts gelahmt. Vielleicht wegen der Umstellung? Müssen sich die Gelenke ja auch erst dran gewöhnen....

Herwig, Du sprichst mir aus der Seele. Abschaffen ist so eine faule Nummer. Es muss doch rauszufinden sein, was es ist, und dann eine Lösung zu finden sein!?!?!
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#9von Conny » Sonntag 17. November 2013, 14:31

Hallo,

evt. hilft dieser Link, da mit guten Bildern versehen. Evt. handelt es sich ja auch um etwas anderes:

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LG Conny
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Re: Panaritium

Beitrag#10von Christina » Sonntag 17. November 2013, 17:29

Es sieht schon am ehesten so aus wie das Bild beim Panaritium. Allerdings ist die Schwellung nach hinten hin.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#11von Herwig » Dienstag 19. November 2013, 06:58

Wichtig ist, wenn der TA die Schwellung öffnet, weil sie Flüssigkeit enthält, kein Kupfersulfat mehr draufmachen. Dann lieber diese Desinfektionstabletten in Wasser auflösen und Klaue baden:
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Re: Panaritium

Beitrag#12von Christina » Donnerstag 2. Januar 2014, 10:46

Nachdem ich nun Kupfersulfat hier habe, lahmem sie nicht mehr. *toitoitoi*
Haben wohl Angst mit blauen Füßen rumlaufen zu müssen.

Die alte Schnuckenmixdame hatte ich einfach einige Zeit im Stall eingesperrt. Nach gut einer Woche raus gelassen, wieder gelahmt, wieder eingesperrt... Nach einer weiteren Woche war der Spuk vorbei. Nun läuft sie schon einige Zeit mit der Herde und ist völlig unauffällig. Nichts mehr warm, nichts mehr geschwollen.
Der Bock fing die letzten Tage wieder an unsauber zu gehen, dem haben wir gleich die Klauen gekürzt, nun läuft er wieder ordentlich. Aber es wundert mich schon, was der für ein enormes Klauenwachstum hat! Bei den Mädels musste ich monatelang nichts machen, die stehen noch immer ordentlich auf den Füßen, aber der Bock...!?! Ich vermute mal, dass der alle 6 Wochen ne Pediküre braucht, um immer ordentlich zu stehen. Allerdings war bei ihm jetzt auch nichts warm oder geschwollen. Die Vorderbeine, auf denen er sonst immer lahm war, waren unauffällig.

Falls es mit der Ernähung zusammen hing, scheint die komplette Heufütterung nun gut zu tun. Außerdem bekommen sie auch anderes Wasser... Was auch immer es war, ich hoffe, es kommt nicht wieder. Sonst muss ich mein Hirn weiter anstrengen und auf Ursachenforschung gehen.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#13von Christina » Donnerstag 27. März 2014, 20:28

Sodale... Zu früh gefreut. Der Bock und die alte Schnucke lahmen wieder. Heute haben wir den Bock gefangen und auf die Seite gelegt. alle vier Klauen hübsch gemacht und siehe da, endlich ein Problem, das wirklich zu erkennen ist: Zwischen den Klauen ist er wund. Am schlimmsten vorne links, wo er auch am auffälligsten lahmt. Also bin ich noch schnell ins Haus gelaufen und hab die Kupfersulfat-Paste geholt. Alles ordentlich eingecremt und wieder laufen gelassen.
Bei der alten Schnucke traue ich mich nicht, die hinzulegen, so rund wie die ist!!! Muss ich morgen noch mal beobachten und überlegen, was ich da mache.

Ich hab die letzte Zeit Möhren dazu gefüttert. Kann es sein, dass das den Ausbruch begünstigt???
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#14von schnuckened » Donnerstag 27. März 2014, 21:15

Ich weiß nicht, ob die Möhren Ursache für die Klauenkrankheit sein können, z.B. wegen des Zuckergehalts, aber wozu Möhren (oder auch anderes Zusatz- und Kraftfutter) überhaupt???? Du fütterst "die Lämmer" nur unnötig fett! Also noch mal für Alle, die normalen Landschafrassen brauchen keine fette Nahrung vor dem Lammen, gutes Heu und frisches Wasser ergeben gesund entwickelte Lämmer und vitale Muttern!!!! Als Leckerli Äste von Kiefer oder Weide, das ist auch gesund!

Grüße

Ed
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Re: Panaritium

Beitrag#15von Herwig » Freitag 28. März 2014, 06:09

Ich sehe das wie Ed mit der Fütterung.
Schafe legt man übrigens nicht auf die Seite sondern setzt sie auf den Schwanz, schön an deine Beine anlehnen und dann kann man hervorragend an jeden Fuß ohne großes Theater.
Die Klauen der Schafe müssen nicht alle paar Wochen gemacht werden, anders als bei Pferden ist es nicht so tragisch wenn ein kleiner Überstand da ist. Schafe sollen auch nicht vorwiegend auf dem Ballen laufen, das Horn soll tragen. Es ist eben kein Huf!! Also nicht beständig daran herumschnippeln, öffnet nur Bakterien die Pforten. Futter ist fast nie die Ursache für Klauenprobleme, Hufrehe oder ähnliches gibt es bei Klauen nicht.
Dem Klauenzwischenraum sollte man immer etwas Aufmerksamkeit widmen, manchmal ist auch die dort befindliche Fettdrüse verstopft. Eine leichte Rötung des Zwischenraumes ist nicht so tragisch, entsteht oft einfach durch Reibung, weil sich Dreck zwischen die Klauen setzt, können aber eben auch Bakterien sein.
Wichtig ist immer, relaxt bleiben, Menschen humpeln auch mal eine Woche weil sie sich vertreten haben.
Tragende Schafe dürfen auch vorsichtig auf den Schwanz gesetzt werden, sie sind "schwanger" nicht krank, wie meine Frau sagen würde.
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Re: Panaritium

Beitrag#16von Claudia » Freitag 28. März 2014, 06:28

Waren die auf einer anderen Weide als den Winter bzw auf der gleichen Weide, wie auf der, als es anfing mit dem lahmen?
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Re: Panaritium

Beitrag#17von Christina » Freitag 28. März 2014, 07:33

Der Bock ist einfach zu stark und riesig für uns. Auf den Schwanz bekommen wir ihn nicht gesetzt. Bei den Mädels schneide ich die Klauen nur 2 x jährlich. Das reicht völlig. Aber der Bock hat so enormes Hornwachstum, dass die Klauen völlig deformieren und zu langen Latschen werden, mit denen er sich dann selbst tritt. Außerdem kippelt er damit dann, was bei seinem Gewicht bestimmt nicht gesund ist. Sie sind auch jetzt noch recht lang, nur halt die Überstände, die sich drunter legen, sind weg.

Möhren hab ich gegeben, damit ich sie sortieren kann. Es ist nicht einfach das Lamm abends in den Stall zu bekommen. Das Mistvieh mag Fangen spielen!

Ja, sie sind wieder auf der Weide. Wobei anfangs nie Rötungen waren. Dafür ist jetzt keine Schwellung.
Beste Grüße,
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Re: Panaritium

Beitrag#18von Claudia » Freitag 28. März 2014, 08:14

Vielleicht eine INfektion über den Boden, wie bei Moderhinke. Das Wetter ist warm genug dafür

Im *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** steht (noch) nicht viel, aber den verlinkten Vortrag von Prof. Ganter finde ich gut. Vielleicht helfen Dir die Bilder weiter. Kannst Du ein Bild von der Klaue machen?
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Re: Panaritium

Beitrag#19von Christina » Freitag 28. März 2014, 10:31

Eitriger Gammel ist da zum Glück nicht. Das Horn hat eine gute Qualität würde ich jetzt mal sagen. Allerdings waren wieder "Drecktaschen" entstanden. Deshalb denke ich, dass ich den häufiger schneiden muss. Von den Pferden her kenne ich es so, dass lose Wände entstehen, wenn der Tragrandüberstand zu groß ist und sich aufgrund der Zugkräfte löst. Müsste hier theoretisch ja ähnlich sein.
Sonst lief er immer zwei Tage nach dem Schneiden wieder deutlich besser. Mal sehen wie es morgen ist.
Und ich versuche sie ohne Möhren zu sortieren...

Ja, kann auch über den Boden sein...

edit: Ich glaube, wir müssen einfach zusehen, dass wir den neuen Stall bauen und den Bereich rundum dann befestigen.
Beste Grüße,
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Re: Panaritium

Beitrag#20von Christina » Sonntag 13. April 2014, 09:25

Seitdem wir die Klauen Ende März geschnitten haben läuft er wieder gut. Wir brauchen hier einfach unbedingt gepflasterte Fläche, damit er mehr Abrieb hat.
Beste Grüße,
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Re: Panaritium

Beitrag#21von schnuckened » Sonntag 13. April 2014, 14:22

"Lose Wand" gibt es natürlich auch bei Schafen! Mein Hugobock hat die auch! Er "leidet" aber weniger drunter. Ich denke, bei deinem ist es eine Kombination aus Deformierter Klaue (Klauenwachstum) mit Loser Wand. An deiner Stelle würde ich ernsthaft nach einem anderen Bock ausschau halten, da du ja jetzt "züchtest" und sich diese Missbildungen vererben können. Bei meinem Bock ist das auch so, aber die lose Wand hält sich einigermaßen in Grenzen, dass ich "nur" 2 x im Jahr ausschneiden muss. Da die Lämmer geschlachtet werden und der Bock sonst alles in allem ein Guter ist, habe ich mich damit eangagiert.

Grüße

Ed
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Re: Panaritium

Beitrag#22von Christina » Sonntag 13. April 2014, 20:59

Ich warte noch ab bis ich rund um den Stall befestigt habe... Vielleicht löst sich das Problem dann. Die Klauen der anderen sehen ähnlich aus, denke, das ist ein Haltungsproblem.
Die Lämmer machen einen so guten Eindruck... Und er ist vom Verhalten absolut erstklassig ohne jegliche Abzüge. Heute haben wir zu dritt auf der Weide gesessen und die Lämmer bewundert. Er kommt dann ran, lässt sich ganz vorsichtig kurz kraulen, geht aber auch wieder. Genau die richtige Mischung aus Nähe und Respekt.
Und mit den Lämmern gibt es auch keinen besseren Bock.
Das muss ich einfach noch probieren.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#23von Christina » Dienstag 29. April 2014, 20:10

So, nun können wir ihn auch "ordnungsgemäß" auf den Hintern setzen. Wobei das Wort WIR mich ausschließt. :nea: Also eigentlich hat Maic es gelernt. :passtscho:
Die Klauenzwischenräume sehen inzwischen bei allen Schafen gut aus. Sie müssen dafür aber auch auf Karotten etc. verzichten und stehen tagsüber auf anderen Weidestücken.
Jetzt sind wir noch weiter an den Klauen selbst dran. :midi2:
Beste Grüße,
Christina

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Re: Panaritium

Beitrag#24von Christina » Donnerstag 29. Mai 2014, 20:37

Seitdem die Schafe im neuen Stall mit neuer Weide stehen, haben wir mit Lahmheiten ABSOLUT KEINE Probleme mehr! :yahoo:
Beste Grüße,
Christina

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