Mal 'ne absolute Laienfrage...

Moderator: Alex


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1977

Mal 'ne absolute Laienfrage...

Beitrag#1von Nerjyana » Dienstag 13. Juli 2010, 08:26

Wie ich bereits berichtete, sind mein Mann und ich dabei ein kleines Unternehmen zu gründen, dass ausreichend Gewinn zum Leben abwerfen sollte, bei dem wir aber sehr auf fairen und regionalen Handel bedacht sind. Der Auszug meiner Schwester aus unserem Haus stellt uns nun vor das Problem, dass wir das Haus allein finanzieren müssen, weswegen wir jetzt das Unternehmen erst einmal als Nebenerwerb aufbauen wollen.

Da wir generell auch an "Zurück zur Natur" interessiert sind, stellt sich für uns die Frage nach Selbstversorgung (sei es nun als Lebensmittel oder/und als Wolllieferant) und eventueller Tierhaltung.

Mein Vater hat zwar in seiner Jugend zeitweilig auch als Hirte gearbeitet, aber das ist nun etwa 55 Jahre her ;o)

Könnt Ihr beschreiben, was zu beachten ist, wenn man eine kleine Schafherde halten wollen würde (Größe der Weide, Umzäunung, evtl Unterstellungsmöglichkeit auf der Weide, Futter, Kosten der Tiere, artgerechtes Halten, Schafschur, Lämmer, Schlachtung etc. etc.)?

Ganz liebe und interesierte Grüße sendet Euch

Alexandra
Benutzeravatar
Nerjyana
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 61
Registriert: 05.2010
Wohnort: Offenbach/Hessen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#2von karinenhof » Dienstag 13. Juli 2010, 09:05

wir sind ja auch Nebenlandwirte und die Profis kennen bestimmt noch genauere Zahlen.

Normalerweise geht man von ca. 1000 m² Weide für ein Schaf aus. Bei normalem Weideaufwuchs ist ein Heuschnitt möglich. Es sind Richtwerte die sehr abhängig von der Lage und der Qualität der Wiesen sind!!!

Es sollte die Möglichkeit geben die Wiesen zu unterteilen. Das hat den Vorteil, das der Parasitendruck nicht so groß wird, die Wiese die Möglichkeit hat sich zu regenerieren und damit die Pflanzenvielfalt eher erhalten bleibt. Bei uns bleiben die einzelnen Teilstücke mind. 6 Wochen ohne Schafe.

Schafe sind Herdentiere und sollten mind. zu dritt gehalten werden.

Unsere haben einen an drei 1/2 Seiten geschlossenen Unterstand. Dort gibt es auch die Möglichkeit die Tiere zu fangen für Klauenschnitt o.ä.
Die Tiere können selber entscheiden, ob sie auf der Wiese od. im Stall sein wollen.

Ständig und zur freien Verfügung haben sie:
- einen Mineralleckstein (speziell für Schafe ohne Kupfer)
- einen Salzleckstein ( - " - )
- Heu
- Wasser

Fange mit einer kleinen Gruppe an und baue dann auf. So haben wir es gemacht und konnten damit eine Menge Erfahrungen sammeln.

Unsere Schafe brauchen nicht geschoren werden. Sie haben einen eigenständigen Wollwechsel.

So, nun frage mal weiter.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
Benutzeravatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Beiträge: 1430
Registriert: 04.2007
Wohnort: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 25
Geschlecht: weiblich

Beitrag#3von Nerjyana » Dienstag 13. Juli 2010, 10:46

Vielen Dank erst einmal Bild

Das sind doch schon mal aussagekräftige Infos. Ich habe mir natürlich auch mal den Karinenhof angeguckt Bild

Super schön, da kommt der Neid auf^^

Ist das auch ein ehemaliger Resthof oder habt Ihr das gute Stück geerbt, gekauft, whatever?

Liebe Grüße

Alexandra
Benutzeravatar
Nerjyana
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 61
Registriert: 05.2010
Wohnort: Offenbach/Hessen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#4von karinenhof » Dienstag 13. Juli 2010, 12:16

nein, nicht geerbt. Ganz normal gekauft (war auch kein Schnäppchen) und mit Krediten, etwas Fördermitteln, viel eigene Kraft und Zeit (und die von Freunden) um- und ausgebaut.

Fertig werden wir wohl nie Bild.

Es war mal ein Vier- Seiten Hof. Die Scheune parallel zum Wohnhaus ist den letzten Kriegsangriffen zum Opfer gefallen und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
Benutzeravatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Beiträge: 1430
Registriert: 04.2007
Wohnort: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 25
Geschlecht: weiblich

Beitrag#5von Conny » Dienstag 13. Juli 2010, 13:36

Hallo,

mit einkalkulieren sollte man auch evt. Tierarztkosten, Kosten der Schur sowie Entwurmungen, Kosten der Tierseuchenkasse und der Berufsgenossenschaft sowie evt. Impfungen. Thema Schlachten. Wollt/könnt ihr selber schlachten oder muss ein Schlachter ran, dann sollten auch diese Kosten berücksichtigt werden.

Heugewinnung: über ein Lohnunternehmen oder selber machen (sind Traktor und Co vorhanden?), oder muss/soll Heu gekauft werden?

Müssen Wiesen dazugepachtet werden oder sind diese vorhanden?

LG
Conny
Benutzeravatar
Conny
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1508
Registriert: 05.2008
Wohnort: Schönfließ+Trampe/Uckermark
Geschlecht: weiblich

Beitrag#6von klosterbauer » Dienstag 13. Juli 2010, 18:30

Ahoi - da kann man ja Bücher drüber schreiben - Conny und Karin haben ja schon angefangen. Ich denke, Ihr solltet mal mit ein paar Leuten persönlich reden, die schon Schafe halten - das ist dann weniger abstrakt. Wenn Ihr keinen näheren findet - wir sind etwa 2 Stunden von Euch weg.

Beste Grüße

Peter
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
----- Wir züchten Braune Bergschafe, Rotes Höhenvieh und Noriker vom Abtenauer Schlag -----
Benutzeravatar
klosterbauer
...weiß alles ganz genau
...weiß alles ganz genau
Beiträge: 758
Registriert: 12.2007
Wohnort: 51645 Gummersbach
Geschlecht: männlich

Beitrag#7von Nerjyana » Mittwoch 14. Juli 2010, 09:01

Prima Bild

Ich danke Euch allen für diese ausführlichen Antworten.

Ja, vielleicht wäre es gut mal einen Hof zu besuchen und zwei Stunden ist ja nicht viel Bild

Da ich gerne auf der sicheren Seite bin, würde ich am Liebsten alles wissen wollen, was eine "Lebensänderung" auch an Unwägbarkeiten, Unsicherheiten und Unannehmlichkeiten bringt. Und da wir noch am Fühler ausstrecken sind, um unseren Weg zu finden, bin ich für Eure Informationen sehr dankbar.

Und ja, ich weiß, man kann nicht alles einplanen und muss auch mal was wagen Bild

Ich weiß jetzt schon mal, dass ich 'ne Menge Platz brauche, für eine kleine Herde. Unsere Überlegungen gehen momentan in zwei Richtungen:

1. einen Resthof zu kaufen (das wird aber noch 3 - 4 Jahre warten müssen, da ich den Kindern (14 und 17) in ihrer jetzigen Entwicklungsphase keine große Veränderung zumuten will) inkl. "kleiner" Tierhaltung.
2. einen Wiese zu pachten/kaufen, um hier eine Herde aufzubauen. Allerdings möchte ich dafür ausreichend Zeit haben, auch, wenn das nur nebenbei ist, was eine Arbeitszeitverkürzung und somit natürlich einen Einnahmeverlust bringt.

Könnt ihr in etwa einschätzen, wieviel Zeit pro Tag/Woche einzuplanen ist? Ich denke mal, dass wir möglicherweise eine längere Fahrtzeit bei 2. erwarten müssen. Ich wüsste jetzt nicht, ob es direkt am Stadtrand von Offenbach Pachtwiesen o.ä. gibt.
Benutzeravatar
Nerjyana
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 61
Registriert: 05.2010
Wohnort: Offenbach/Hessen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#8von Conny » Mittwoch 14. Juli 2010, 17:21

Hallo,

Zeitaufwand ist so eine Sache.

Meine Tiere leben in Offenstallhaltung, direkt am Haus, da wir eine arrondierte Fläche von 5 Hektar rings ums Haus haben. Im Sommer machen die Tiere, besonders die Schafe, wenig Arbeit. Sie sind auf der Weide, verfügen über eine automatische Tränke, das tägliche Überwachen der Tiere (ein- bis zweimal täglich nachsehen, ob alles okay ist, keine Verletzungen, alle Tiere da, Tränke auf Funktion untersuchen) geht ruckzuck. Im Winter schließt sich an die Weiden der Winterplatz an, als Futter wird ein Rundballen Heu in eine selbstgebaute Raufe für Rundballen mittels Traktor gestellt und immer erneuert, wenn dieser aufgefressen ist, Wasser wird bei Minustemp. in einem großen Bottich eingefüllt. Diese Arbeiten kann man neben einem normalen Job erledigen.

Wenn ihr eine Weide etwas außerhalb haben werdet, kommt das Problem des Wassers hinzu, das müsste dann irgendwie zu den Tieren gelangen. Im Winter ebenfalls das Heu. Wir hatten unsere Pferdeweide bis vor einigen Jahren auch etwas weiter weg vom Hof, ohne Wasseranschluss. So haben wir uns einen alten Wasserwagen von der Bundeswehr gekauft und eine passende Viehtränke angebaut. Am Hof wurde er gefüllt und mittels Traktor zur Pferdeweide gefahren.

Zur Lammzeit muss/sollte man etwas mehr Zeit einplanen, da nicht immer alles von alleine läuft. Ab und zu muss man auch damit rechnen, dass das eine oder andere Lamm evt. per Hand aufgezogen werden muss.

Schafschur erfolgt bei uns immer an einem Wochenende, da wir die Nutztierarche als Selbstversorger neben der Arbeit betreiben und unsere Arche liegt immerhin 120 km von unserem Hauptwohnsitz entfernt. Unter der Woche, Montags bis Donnerstags, werden unsere Tiere von einem "Helferlein" versorgt. Da aber alles für die Tiere auf Selbstversorgung eingerichtet und alles streng organisiert ist, hat er nicht all zu viel zu tun.

LG
Conny
Benutzeravatar
Conny
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1508
Registriert: 05.2008
Wohnort: Schönfließ+Trampe/Uckermark
Geschlecht: weiblich

Beitrag#9von Nerjyana » Donnerstag 15. Juli 2010, 08:01

Okay, nun habe ich eine Menge Infos zusammen Bild Vielen Dank.

Ich muss mir noch klar werden darüber, ob es bei der Nutztierhaltung für uns auch einen "Spaßfaktor" gibt, also so wie ich mein Arbeitsmotto eigentlich sehe: "wenn Arbeit Freude bringt, ist es keine Arbeit." Wisst ihr, was ich meine?

Tiere können Freude bringen, aber ich habe keinerlei Erfahrung mit Nutztieren, wir hatten immer nur die üblichen Haustiere (Hund, Vögel, Meerschweinchen). Kleine Lämmer sind supersüß, eigene Wolle zu haben wäre perfekt, aber reicht der "Wohlfühl"-Faktor aus, um die zusätzliche Arbeit auf sich zu nehmen? Diese Frage müssen wir für uns noch beantworten.
Benutzeravatar
Nerjyana
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 61
Registriert: 05.2010
Wohnort: Offenbach/Hessen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#10von Conny » Donnerstag 15. Juli 2010, 09:38

Hallo,

dazu kann ich nur sagen, wenn du, respektive deine Familie, Tiere lieben, dann ist der Spaßfaktor vorprogrammiert. Die tägliche Versorgung der Tiere, und bei uns sind das so einige, ist für mich keine Arbeit, sondern gehört einfach dazu, ganu so wie die Heu- und Strohernte. Ich freue mich, wenn meine Tiere sich wohlfühlen, ein trockenes und sauberes "Bett" haben, die Gehege und Weiden sauber sind und alles froh und munter durch die Gegend tobt Bild. Wenn die Jungtiere auf die Welt kommen bzw. das Geflügel schlüpft, ist es auch nach 15 Jahren immer noch eine aufregende und wunderschöne Sache und wenn die Lämmer und Fohlen auf der Weide spielen......einfach traumhaft schön. Natürlich gab und wird es immer wieder Rückschläge geben, aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen, auch das gehört dazu. Ich möchte unseren Hof nicht mehr missen, auch wenn ich mich manchmal heimlich frage, warum ich mir das alles eigentlich antu*gg, keinen Urlaub mehr, die viele "Arbeit", selten einen Theaterbesuch usw..

Auch wir hatten von Nutztieren keine bzw. gaaanz wenig Ahnung. Learning bei Doing, der TA war vor mir nicht sicher, immerzu habe ich ihn ausgefragt, Büchereien gaben bald für mich nichts mehr her, das web war mein bester Partner und aus Erfahrungen haben wir viel gelernt. Meistens haben wir aus dem Bauchgefühl heraus gehandelt und das war nicht die schlechteste Idee Bild Sachforen haben uns ebenfalls sehr geholfen. Mittlerweile tragen ich mich mit dem Gedanken, selbst ein Buch zu schreiben, bin Rezensorin für Sachbücher bei zwei Verlagen, so kanns kommen im Leben Bild

LG
Conny
Benutzeravatar
Conny
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1508
Registriert: 05.2008
Wohnort: Schönfließ+Trampe/Uckermark
Geschlecht: weiblich

Beitrag#11von karinenhof » Donnerstag 15. Juli 2010, 10:30

ich kann Conny nur beipflichten.
Angefangen haben wir mit vier Mutterschafen und einem Bock. Derzeit tummeln sich bei uns inkl. Lämmer 50 Schafe auf den Wiesen rum.

Klar macht es Arbeit. Aber wenn ich heute auf den Heuboden komme und ein super Duft schlägt mir entgegen, dann bin ich nur noch Stolz auf das selbst gemachte Heu.

Klein anfangen und dann ausbauen. Kann ich immer wieder nur empfehlen.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
Benutzeravatar
karinenhof
Moderator
Moderator
Beiträge: 1430
Registriert: 04.2007
Wohnort: 14662 Wiesenaue/ OT Brädikow
Highscores: 25
Geschlecht: weiblich

Beitrag#12von Christina » Donnerstag 15. Juli 2010, 11:01

Ich hab festgestellt: So lange es noch Zeit für den Fernseher gibt, ist auf jeden Fall noch Zeit für die Tierhaltung vorhanden! Egal, ob Haus- oder Nutztier.

Seit neustem interessiert sich nun auch mein Mann für unsere Nutztiere. Die Enten sind seine kleinen Freunde. Plötzlich bin nicht mehr ich das "Weichei", das nicht schlachten will! Seine Enten! Nein! Das geht nicht! Bild Aber wir werden es beide lernen müssen. Er gibt zwar alles, vermittelt nun auch schon Laufenten an Geschäftskunden, aber das wird nicht immer funktionieren. Es fängt inzwischen auch an, dass mir das gekaufte Geflügel nicht mehr schmeckt, weil mir immer die Bilder von Qualhaltungen vor Augen kommen....

Die letzten beiden Abende haben wir draußen verbracht, den Wassergeflügelauslauf ausgemäht und aufgeräumt, die Enten und Gänse gefüttert, beobachtet.... und die untergehende Sonne glücklich-verschwitzt bei einer Weinschorle auf einem umgedrehten Maurerkübel genossen. Für mich war das Leben perfekt!

Sicher gibt es auch andere Zeiten: der letzte Winter zum Beispiel. Monatelang hab ich Wasser zur 1,5 km entfernten Weide mit den Pferden geschleppt und bin dort über rutschige Wege gekrochen.... Eisige Hände, erschöpft und genervt. Aber irgendwie ist man auch dann zufrieden, wenn die Pferde gemütlich ihr Heu mümmeln und man sich auf die Couch wirft.... Außerdem weiß man ja, dass es wieder besser wird.

Der Vorteil der Tierhaltung ist für mich ganz klar, dass man die Jahreszeiten und die Natur wieder viel mehr wahrnimmt. Man steht viel geerdeter im Leben. Bild Außerdem bin ich seltener krank als andere und friere nicht so schnell. ;-)

Ich würde an deiner Stelle nicht gleich einen Resthof kaufen. Fang langsam an und schau, was sich entwickelt. Vor 2,5 Jahren hatte ich noch einen Hund und ein Pferd, war also eine relativ normale Frau. ;-) Dann hab ich die Nase von großen Pferdeställen voll gehabt und hab mein Pferd auf eine eigene Weide gestellt. Dazu kam dann natürlich ein Pony als Gesellschaft, letzten Herbst noch eines.... und irgendwie kamen noch Hühner "angeflogen", weil meine Freundin gerade einen Hahn über hatte.
Nach zwei Jahren war klar, dass mir das noch immer Spaß bringt und wir haben zufällig das Haus mit 3,5 ha Land gesehen. ;-) Da war dann auch ein Teich....
Jetzt sind Enten und Gänse dazu gekommen und ich gelte langsam als Exot. ;-)
Und ich sage dir, das ist noch nicht das Ende. Bild

Schau, was sich entwickelt. Vorher nachdenken ist immer gut.... Und dann rein ins Abenteuer. Bild
Benutzeravatar
Christina
Moderator
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 12.2007
Wohnort: Zwischen Hamburg und Bremen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#13von Fuhrmann » Donnerstag 15. Juli 2010, 11:51

Hallo Christina, Deine Empfindungen kann ich soooo nachvollziehen. Viele was Du im letzten Beitrag geschrieben hast könnte von mir sein.

... und das folgende unterschreibe ich besonders gerne.

Christina hat geschrieben:Ich hab festgestellt: So lange es noch Zeit für den Fernseher gibt, ist auf jeden Fall noch Zeit für die Tierhaltung vorhanden! Egal, ob Haus- oder Nutztier.
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
Benutzeravatar
Fuhrmann
Moderator
Moderator
Beiträge: 401
Registriert: 09.2008
Wohnort: Hessen
Geschlecht: männlich

Beitrag#14von Nerjyana » Donnerstag 15. Juli 2010, 12:55

naja.... ich nadelbinde oder brettchenwebe vor dem Fernseher Bild oder anders herum: ich fernsehe, während ich nadelbinde oder brettchenwebe^^ oder spinne^^

Aber ich weiß, was ihr meint. Das stimmt mich auch eher hoffnungsfroh, denn ich kann schon sehr gut nachvollziehen, wie das ist, wenn man nach getaner, befriedigender Arbeit seiner Hände Werk besinnlich genießen kann Bild

Ich würde eher auch dazu tendieren, mich mal hier nach einer geeigneten Wiese umzusehen. Mal sehen, vielleicht geben die Kleinanzeigen der Regionalzeitungen ja was her.
Benutzeravatar
Nerjyana
...ist scheinbar Hobbyfarmer
...ist scheinbar Hobbyfarmer
Beiträge: 61
Registriert: 05.2010
Wohnort: Offenbach/Hessen
Geschlecht: nicht angegeben


Beteilige Dich mit einer Spende
cron