Habe heute Nachwuchs bekommen - Drillinge

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Habe heute Nachwuchs bekommen - Drillinge

Beitrag#1von steinadlerehemann » Donnerstag 20. Januar 2011, 14:41

Hallo Ihr Lieben,Bild
speziell hallo Conny,Bild

nun habe ich doch ne Frage an Dich, denn Du sagtest mir ja mal, ich kann mich an Dich wenden, wenn es so weit ist.
Zwar etwas spät, aber heute sind sie gekommen, vor ca. 4-5 Stunden.
Drei süße Lämmer. Ich habe die Aue von meiner Bekannten bekommen, weil bei ihr jedes Mal was schief lief, als sie Drillinge bekam.
Ich habe diese Aue eingesperrt, da ich nicht genau wußte, wann es los geht. Sie läßt die Kleinen alle in Ruhe trinken.

Alle drei sind wohlauf, alle drei haben im Wechsel getrunken. Auch der Mama geht es gut.
Muss ich irgendwas beachten, damit nichts schief geht. Bei Zwillingen ist das ja kein Problem, aber sie haben nun mal nur zwei Zitzen.

Könnte es sein, dass die drei nicht genügend Milch / Nahrung bekommen? Muss ich zufüttern (eigentlich recht ungerne mit der Flasche).
Könnte ich u.U. ne Schale mit Milch hinstellen, wenn ja, ab welchem Tag in etwa? Und - welche Milch (Kindernahrungsmilch)
Muss die Mutter mehr Futter haben als sonst?
Zur Zeit bekommt sie ja Heu, Wasser und Leckstein frei zur Verfügung.
Sonst nur 1x täglich eine Scheibe Brot und eine Tasse Schrot, denke ich, könnte sie vielleicht 2x täglich das vertragen.

Fragen über Fragen - bitte entschuldige - aber das ist Neuland für mich.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#2von Aisha » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:43

Herzlichen Glückwunsch Bild

bin nicht Conny, aber würde gern auch was dazu geben.

Würde bei den Lämmer nach fühlen ob die Bäuche gefüllt sind, dann weißt du ob sie getrunken haben.
Und eher wenn du das gefühl hast, das sich der Bauch nicht füllt dazu füttern.
Aber Milch hinstellen das würde ich nicht.

Wichtig finde ich auch das die Mutter was zu saufen hat, aber bitte so anbringen dass die Lämmer nicht rein fallen und ersaufen.

Auch ich würde der Mama zwei mal Schrot füttern und immer Heu zur freien Verfügung.

Der eine macht es der andere nicht, und zwar die Nabelschnur wenn diese noch feut ist in..............(so ein Dung, fällt mir gerade nicht ein wie es heißt) zur desinfektion.

Ich zapfe die Mutter gerne an, nur ein wenig um von der Biesmilch nicht zu vergeuten, aber manchmal ist der Euter verstopft.

Und noch darauf achten dass die Nachgeburt abgeht, manchmal fressen das auch die Schafe.
Dies von mir und viel Spass mit den Drillingen
VG
Sabine
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Beitrag#3von legasp96 » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:48

Christiane, Du mußt unbedingt darauf achten das alle Lämmer genügend Biestmilch bekommen. Dazu solltest Du beobachten, ob sie auch alle abwechselnd trinken.
Mit der Schale Milch wirst Du keinen Erfolg haben. Die Lämmer kennen das trinken aus Schale oder Eimer nicht. Zudem wäre das schlecht, da die Milch schnell kalt wird.
Zu dem Rest kann ich Dir nicht viel sagen, da ich Kameruner habe, die sehr unspruchslos sind.
Grüße
Monika
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Beitrag#4von steinadlerehemann » Donnerstag 20. Januar 2011, 19:12

Hallo Monika hallo Sabine,

die ersten Stunden haben alle drei von der Biestmilch bekommen. War volle geschlagene zwei Stunden dabei und habe beobachtet, ob alles ok ist.
Heute abend habe ich auch nochmals nachgeschaut, und alle drei haben gesoffen.
Wie fühlt sich ein Bauch an, wenn er voll ist, habe ich noch nie gemacht.
Bei den Zwillingen bisher tat das nie not.
Das Euter ist ok, die Mutter ist ruhig.
Sie bekommt jetzt 2x pro Tag was von mir zu fressen.
Ich habe 10Liter -Eimer, zwei Stück, wo ich Wasser drin habe.
Darin können die Lämmer nicht ertrinken.
Mom- habe grad nen Anruf aus Mexiko.
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Beitrag#5von legasp96 » Donnerstag 20. Januar 2011, 19:26

Aisha, Du meintest sicher Blauspray.
Den Bauch abgefühlt habe ich meinen Lämmern bisher auch noch nicht. Bei Einlingen, die der Mama hinterhertraben braucht man das auch eher nicht.
Vor Jahren hatte ich ein Lamm, das ich nie trinken gesehen habe. Da es sehr fit war, habe ich erstmal nichts gemacht. Irgendwann habe ich die Herde aus der Entfernung beobachtet und das Lamm trinken sehen.
Was ich damit meinte Christiane, beobachte die Lämmer. Dann wirst Du merken, ob Du sie zufüttern mußt. Ich würde das nicht jedem schreiben, aber Dir traue ich es zu, das Du das merkst.
Grüße
Monika
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Beitrag#6von steinadlerehemann » Donnerstag 20. Januar 2011, 19:35

Hallo Monika,
vielen Dank der tollen Komplimente. Bild Bild Bild
Da ich gesehen habe, das zwei erst tranken, habe ich gewartet. Dann ging auch das dritte ran.
Heute abend habe ich das nochmals beobachtet. Passe aber weiter auf.
Gut - wenn das mit dem Eimer nicht so dolle ist, werde ich es sehen, ob ich die Flasche geben muss oder nicht.
Ich nehme sie auf alle Fälle jedes Mal mit.

Ich mache Kuhmilch 3,5% 950 ml mit 50 ml 30%iger Sahne plus 2 Eigelb - zum Trinken.
Wegen des Fettgehaltes. Habt Ihr nen anderen Vorschlag?

Blauspray, ja ok - das werde ich morgen machen. Habe ich auch dort im Stall.
Danke Euch Beiden für die tollen Tipps. Ich war echt nervös mit Dreien, bei Zwillingen habe ich mir nie Sorgen gemacht.
Da diese Aue aber bei der Vorgängerin immer wieder Probs gemacht hat, und meist 1-2 Lämmer verstarben, habe ich
gesagt, ich nehme sie, da ich auch einen großen Stall habe, wo sie es ruhig hat und wo auch nichts pasieren dürfte.
Die andere Aue mit den 4 Wochen alten Zwillingen habe ich in einen anderen Stall über Nacht gesperrt.

Jetzt bin ich auf alle Fälle nicht mehr so nervös, werde aber mind. 3x täglich dort hingehen.
Um nach dem Rechten zu schauen.

Nochmals vielen Dank und ganz liebe Grüße als auch einen schönen Abend Bild Bild Bild
Christiane
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Beitrag#7von legasp96 » Donnerstag 20. Januar 2011, 20:00

Hallo Christiane,
also Eigelb würde ich nicht in die Flache geben.
Die Menge der Milch die Du zufütterst sollte 12 % des Körpergewichts sein. Dann solltest Du auch auf die Temperatur der Milch achten. Da finde ich gerade nichts. Sie sollte auf jeden Fall handwarm sein würde ich mal so sagen.
Grüße
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Beitrag#8von Aisha » Donnerstag 20. Januar 2011, 20:14

nein nein kein Blauspray

Ich meine das braune zeug (flüssig) was man auch bei einer OP bekommt. Jod ich habe es JOD Bild Bild Bild

Mit der zeit wirst du den unterschied merken und sehen, was ein gefüllter Bauch ist oder nicht. Gut ist ja schon mal das du gesehen hast dass alle getrunken haben. Ich würde noch warten mit zufüttern.
Lieber mehr beobachten als zu viel unruhe rein bringen.

Ein Bekannter hat eine große Schafsherde und leider immer wieder auch Lämmer die nicht angenommen werden, er nimmt 3,5 H-Milch und die Lämmer kommen gut damit zurecht. Deins wäre mir jetzt im ersten moment zu fett, und warum denn Ei?????
Noch nie davon gehört, aber ich lerne auch gerne dazu.
Ansonsten gibt es von von Josera Ersatzmilch, aber glaube nur in 15kg säcke.

VG
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Beitrag#9von steinadlerehemann » Donnerstag 20. Januar 2011, 20:19

hey
12% vom KG ist die Tagesmenge richtig?
5x pro Tag ca. 300-400 ml, dann später 4x 400 ml.
Habe nachgeschaut bei google. Und bei 40 Grad, find
ich aber ganz schön heiß, lieber wie bei Menschenkindern
37 Grad das dürfte wohl reichen.
Dann werde ich wohl Babynahrung geben, da verläßlicher oder?
Habe heute keine Möglichkeit mehr, aber morgen werde ich dann
Babynahrung holen. Kann ja die Flasche abwechselnd geben, geht
auch oder?
So kommt jedes Lämmchen an die Reihe.
Bleibt aber bei der Mutter.

Meine Süßen sind ja Fleischschafe. Gott sei Dank habe ich es immer
so gehalten, dass die Auen kräftiger sein sollen als der Bock.
So ist das Ablammen in der Regel ohne Probs.

Danke Dir nochmals für die Info.
Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch
Christiane
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Beitrag#10von Aisha » Donnerstag 20. Januar 2011, 20:29

äääähhhhh was möchtest du denn für Babynahrung kaufen??????
Verstehe ich nicht.
Ich würde auch nicht zufüttern wenn es nicht notwendig ist.

Ich habe mir, als ich ein Flaschenlamm hatte, auf die innen Seite des Unterarms mit der Flasche gespritzt und so die wärme geprüft.
Und wenn dass Lamm satt ist, dann will es auch nichts mehr, ob 100ml oder 200ml

Lass ihr doch einfach zeit, es gibt auch Mütter die drei Lämmer durch gebracht haben.

VG
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Beitrag#11von legasp96 » Donnerstag 20. Januar 2011, 20:51

Nein, keine Babynahrung.
Gib 3,5 Kuhmilch mit etwas Sahne oder besorge Dir Josera Ersatzmilch.
Grüße
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Beitrag#12von Ida » Donnerstag 20. Januar 2011, 22:16

Hola Christiane,
dann will ich mal auch meinen Senf dazu geben. Ich hatte dieses Jahr Drillinge, von denen ich eines geschoppelt habe. Ich melke bei einem frisch gelammten Schaf immer etwas Biestmilch ab und friere sie ein, so habe ich immer was zur Verfügung. Wenn Dein drittes Lamm nach den beiden anderen trinkt, musst Du überprüfen, ob noch genügend Milch vorhanden ist. Wenn Du beobachtest, das das dritte Lamm häufig versucht zu trinken, bekommt es nicht genug. Dann musst Du in jedem Fall zu füttern. Es wäre auf alle Fälle besser Milchpulver für Lämmer zu besorgen. Beginne mit 5o g Milch und schopple 6 mal am Tag. Die Menge steigerst Du nach Bedarf. Wenn das Lamm 3 bis 4 Wochen alt ist, kannst Du auf 5 mal schoppeln runter gehen. Auch würde ich pro Mahlzeit nicht über 250g gehen. Das entspricht einer normalen Babyflasche. Bei Milchpulver wäre auch ein Sauger für Brei von Vorteil. Es gibt ja verschiedenen Lochungen. Bei einer grösseren Milchmenge pro Malzeit wird die Milch nicht eingelabt und es kann zu Durchfall kommen. Du hast einen guten Vergleich mit den Geschwisterlämmern, die ebenmässig wachsen ohne einen Kullerbauch zu entwickeln.
Bei den nächsten Drillingen hast Du dann schon Erfahrung.
Viel Erfolg Ida
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Beitrag#13von steinadlerehemann » Freitag 21. Januar 2011, 13:31

Hallo Ihr Lieben,
nun bin ich erst mal k.o.
Dachte wäre alles gut - komme heute morgen in den Stall.
Das dritte, wo ich dachte, grad das würde am besten trinken, lag schon fast verendet auf dem Boden.
Ich versuche gerade noch zu retten was zu retten geht. Liegt zu Hause am Ofen, um warm zu werden.
Hatte schon ne Temp von knapp 32,2 - liegt in der Todeszone.
Von heute morgen an bis jetzt - hat es noch Lebenswillen - gebe ihm erst mal Traubenzucker.
Und dann benötige ich dringend die Milch, die Du nanntest, so schnell komme ich da nicht ran. Wer kann helfen - eilt.

Die anderen beiden sehen zwar noch gut aus - aber nicht die Mutter.
Der TA war mittlerweile schon da. Pansen eingestellt weil wohl zu wenig Kalzium nach dem Ablammen. Haben die
Auen wohl öfter. Dann hat sie Fieber. Aber Euter ok und Gebärmutter auch, Muttermund schon geschlossen.
Tja... mit dem Latein am Ende. Milch sieht auch ok aus.
Sie bekam was gegen Fieber, für die Pansentätigkeit und Kalzium.
Heute abend bekommt sie nochmals Medi-Tab von mir und morgen kommt nochmals der TA.
Und nun muss sie unbedingt fressen, was sie bis jetzt nicht tut. Habe mich schon abgerackert, dass sie zwei kleine
Eßlöffel voll die Menge in etwa frißt- habe sie gehalten. Aber sie versuchte zu schummeln.
Nun weiß ich nicht, wie es weiter geht.
Sie legt sich immer wieder hin, die beiden Lämmer kommen nicht ans Euter. Also bin ich jetzt mehrmals am Tag dort, was
auch für mich Stress ist.

Habt Ihr nen Tipp noch parat.... ich hab keinen klaren kopp zur Zeit, weil ich nicht weiß, was los ist genau und was ich noch
machen kann, dass es wieder vorwärts geht.

Das kleine Lamm ist bei mir zu Hause. Da ich Krankenschwester bin, habe ich ne Infusionslösung angelegt um aufzufüllen.
Und wie gesagt habe ich Traubenzucker gegeben.
Bis jetzt schaut es noch ok aus, ist aber am seidenen seidenen seidenen Faden, da es stark unterkühlt schon war und glasige Augen
hatte.
Jetzt ist die Temp mittlerweile bei 35 schon angelangt und die Augen schon etwas klarer. Da brauche ich mehr als Daumendrücken,
um es wieder hin zu bekommen.

Wie gesagt, bin dankbar für Tipps... und bitte bitte.... die gute Milch...Pulver für Lämmer....
Derzeit muss ich melken, dass das eine nicht zu kurz kommt.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#14von Conny » Freitag 21. Januar 2011, 14:36

Hei Christiane,

hier ein Tipp von einem alten Bauern, welchen ich auch schon mit Erfolg angewendet habe. Wenn du wieder mal ein fast erfrorenes Lamm hast bzw. ein stark unterkühltes, in eine Wanne mit gut warmen Wasser (Babybadetemp) ca. 5- 10 Min. baden, das weckt die Lebensgeister und anschließend gut trocken fönen, dann unters Rotlicht. Wirst sehen, Ruckzuck sind die Kleinen wieder wohlauf.

Ich persönlich füttere Flaschenlämmer mit normaler H-Milch versetzt mit Traubenzucker, anfangs alle 2-3 Stunden, je nachdem, wieviel das Lamm getrunken hat. Um 24.00 Uhr das letzte mal und um 7.00 Uhr wieder das erste mal, außer es ist sehr schwach, dann auch Nachts. Das Lamm meldet sich, wenn es Hunger hat. Habe auch schon Säuglingsnahrung verwendet, klappt ebenfalls sehr gut, da alle Vit. drin sind. Temp. der Ersatznahrung gut handwarm, wie für Babys auch, mach die Probe am Handgelenk (Puls), wenns angenehm ist, dann ist die Temp. okay.

Noch ein Tipp. Damit die Kleinen dir nicht die ganze Wohnung vollschitern, eine Windel umbinden, habe ich auch gemacht, die ganz Kleinen für Babys, klappt super. Musst halt den Pöppes mit Lappen dann saubermachen. Die Lämmer gewöhnen sich in Minuten an die Windel. Durch die Umstellung der Nahrung bekommen sie schnell Durchfall, so lange es trinkt und munter ist, ist aber alles okay.

Ach ja, anfangs werden die Kleinen die Flasche von allein nicht annehmen, also Mäulchen öffnen, Schnuller rein und etwas am Schnuller drücken, Mäulchen dabei etwas zuhalten, und den Kopf leicht nach hinten drücken, ganz sanft, dann schlucken sie. Lämmer haben einen ordentlichen Zug, daher verwende ich anfangs einen Schnuller für Milch, damit sie sich nicht verschlucken, nach ein paar Tagen erweitere ich die Öffnung ein wenig mit einer heißen Nadel.

Nach ca. 10-12 Tagen kannst du dem Lamm schon Heu vorlegen, anfangs spiel es mehr damit, wird aber bald auch daran knabbern und davon fressen.

Geduld heißt hier die Devise.

So habe ich über die Jahre schon über 15 Lämmer groß bekommen, zwar meistens Ziegenlämmer, aber auch einige Skuddenlämmer.

Viel Erfolg.

LG
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Beitrag#15von Aisha » Freitag 21. Januar 2011, 17:31

ach du schei......................
doch so schlimm

Drücke die Daumen
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Beitrag#16von steinadlerehemann » Freitag 21. Januar 2011, 18:41

nabend Ihr Lieben Bild

ist noch schlimmer gekommen.
Die Aue wurde behandelt vom TA, hat Kindbettfieber denke ich. Hohes Fieber, stillt alle drei jetzt mittlerweile nicht mehr.
Und läßt sie auch nicht ran.
Heute abend Medi-Tab vom TA gegeben - aber keine Besserung.
Sie werden auch nicht gewärmt von der Mama, also werde ich sie um 21.30 Uhr mit nach Hause nehmen.
Und morgen früh wieder hinbringen, damit die Mama sie noch kennt. Weiß sonst nicht wie ich das noch machen soll.
Conny - der Tipp ist super, werde ich also demnächst beherzigen.
Jetzt ist das Dritte immer noch am seidenen Faden, obwohl es ein wenig den kopf schon hebt, mehr aber nicht bisher.
Stehen also nicht.
Trinken tuts auch nicht - also bleibt die Infusionslösung als Mittel.

Das heißt also - kranke Aue bleibt im Stall.
Die drei Lütten bleiben hier am Haus - zumindest die beiden über Nacht und das Dritte halt länger.
Werde also Pampers den verpassen. Aber wie oft muss ich die Pampers dann wechseln?

Conny, die beiden Lütten, die bis jetzt noch bei der Mama sind, trinken wie die Weltmeister.
Habe also 3,5%ige Kuhmilch mit 30%iger Sahne plus Traubenzucker jetzt verabreicht.
Ruckzuck haben die beiden dort ne Flasche von 250 ml leer. Am 1. Tag nach dem Ablammen - das war ja gestern
erst.
Trinken mit ner Schaf-Babyflasche klappt super. Ne Babyflasche für Babys hab ich auch, die ging auch gut.

Nur wüßte ich jetzt noch gerne, wie ich das händeln soll.
Kranke Mama wird wohl erst wieder in ca. 2-3 Tagen. Bis dahin verweigert sie den Lämmern die Milch.
Ich müßte sie ZWANGSmelken, da sie sonst ja ne Euterentzündung bekommt. Ist schwierig, da sie keinen
ranläßt.
Da die beiden trinken - kein Prob. Aber über Nacht muss ich sie mit nach Hause nehmen. Ich kann nicht abends
dorthin laufen - sind jedes Mal 15 Mins hin und 15 Mins zurück.
Und hier das dritte Kleene auch noch.
Und jaaaaaaaaa . mein Schatzimausi ist ja am WE auch noch da.....

Brrrrrrr.... ist das ein STress zur Zeit....
Na - ich les nachher noch mal wer einen guten Tipp da hat. und ob das möglich ist.

Schönen Abend noch und liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#17von Conny » Freitag 21. Januar 2011, 19:49

Ich habe die Windeln jedesmal nach dem Füttern gewechselt, vor dem Tränken ists viel zu stressig, da wollen sie halt nur die Flasche.

Für das dritte Lamm hörts sich nicht gut an. Ist denn der Schluckreflex noch da? Wenn nicht, hat es kaum eine Chance.

Ich hatte letztes Jahr ein Skuddenflaschenlamm, es war einfach zu schwach. Nach 1 Woche aufpäppeln, habe ich es zum Muttertier zurückgebracht, die hatte immer noch Milch und hat ihr Lamm sofort angenommen und das Lamm auch die Mutter, da gab es überhaupt kein Problem. Abgemolken hatte ich die Aue nicht, die Milch geht, wenn keine Lämmer mehr saugen, in der Regel von selbst zurück. Aber eigentlich müsste nach 2 Tagen noch der Milchfluss vorhanden sein, bei meiner Luna war selbst nach einer Woche noch Milch da und auch keine Euterentzündung.

Wenn du Medis gibts, kannst du eigentlich die Milch nicht mehr verfüttern, befrage da aber noch mal deinen TA. Auch bezüglich der Wartezeit.

LG
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Beitrag#18von legasp96 » Freitag 21. Januar 2011, 19:51

Hallo Christiane,
oh Sch ...! Das hört sich nicht gut an.
Gib den Lämmern nicht zu viel auf einmal, auch wenn sie es trinken. Sie bekommen sonst leicht Durchfall.
Wegen dem schwachen Lamm guck mal hier:
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Grüße
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Beitrag#19von steinadlerehemann » Samstag 22. Januar 2011, 00:30

Hallo Conny, Bild Bild Bild
hallo Ihr Lieben, Bild Bild Bild
leider konnte ich dem kleinen Lamm nicht mehr helfen, der TA hat es zu sich genommen. Bild Bild
Heute abend kam meine Kumpeline aus Wismar nochmals, sie hat 25 Jahre Schaferfahrung.
Was mich nur furchtbar - sorry - angestunken hat, ist die Tatsache, dass der TA erst nach seiner
Sprechstunde sich zu mir bemühte. Obwohl meine Aue ganz klar Milchfieber hat.
Und entsprechend zieht sich das jetzt in die Länge, Milchfieber kann tödlich enden, ist nicht mit
zu spaßen. Aber der TA verdient wohl in der Sprechstunde mehr Geld, als einem Schaf zu helfen.
Ich bat ihn SOFORT zu kommen. Aber er kam fast 4 Stunden später erst.

Da meine Aue auch heute abend nicht hoch kam, trotz spritzens seitens des TA - war meine Kumpeline
besorgt und kam noch. Sie gab meiner Aue erst mal Traubenzuckerlösung seitlich durchs Maul mit ner langen
Halsflasche - ähnlich wie die Rotweinflaschen mit nem langen Hals.
Fast 1 l auf ex und hopp. Danach bekam die Gute kleine Stücke Apfel um die Säure zu bekommen.
Und dann zwirbelte sie total gut riechendes Heu wie einen Strick, rein ins Maul von links nach rechts - also quer.
Und dann mußte sie die Backenzähne benutzen. Das haben wir in etwa so 90 Mins gemacht.

Danach wurde sie wieder wärmer - denn die Ironie - heute abend war sie kalt - obwohl sie heute morgen Fieber hatte.
Und nach 90 Mins fing der Pansen langsam wieder an. Da ich ja nichts hören kann, bin ich aufgeschmissen. Sie hat es
meinem Schatzimausi erklärt, wie wir es morgen weiter machen müssen.
Auch ging sie jetzt ein bißchen umher, was sie nicht mehr tat.

Die Lütten, die Beiden, sollen bei ihr bleiben. Zur Zeit hat sie noch keine Milch wegen ihrer Erkrankung, aber wenn der Pansen
wieder in Fahrt kommt, käme auch die Milch. Ich soll mich bei ihr täglich melden.
Morgen früh so meinte sie, würde die Aue wohl mehr hochkommen und die Lütten ranlassen. Ich bin also echt gespannt, ob sie
was frißt.
Wenn ja, meinte sie, muss ich langsam die Flaschenmilch wieder reduzieren, damit es auch weiterhin gut klappt mit dem Euter.

Im Stall haben die Lütten eine dicke Lage Stroh, trotz es alles unter Wasser ist bei uns dort hinten.

Ich wollte Euch das alles mal noch mitteilen, bevor ich ins Bett gehe.
Ich bin ehrlich gesagt,heute fix und foxi - hat mich doch alles sehr mitgenommen.
Drückt mir also kräftig die Daumen, dass die Aue morgen mehr frißt und mehr steht.
Somit sie Milch produziert und die Lämmer bei ihr auch saugen können, ich also nur zufüttern muss.

Das dritte Lamm, das Lütte, da muss ich schauen, wie es morgen ist. Heute habe ich noch keine Nachricht vom TA erhalten.
Morgen aber kommt nochmals der TA um 13 Uhr - dann wird er wohl auch ne Standpauke von meinem Schatzimausi bekommen,
warum er sooooo viel später kam, was die Aue auszubaden hat.

Ganz Bildle liebe Grüße und einen schönen Abend Euch Allen. Ihr seid ganz ganz lieb alle. Bild Bild
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Beitrag#20von steinadlerehemann » Samstag 22. Januar 2011, 00:37

hm Monika, Bild
Calzium hat sie ja gekriegt.
Aber so wie meine Kumpeline meinte, darf Kalzium nicht gespritzt werden einfach so,
sondern muss i.v. gegeben werden wegen der schnelleren Wirkung. Da er ja bei meiner Aue
4 Stunden ca. zu spät kam. Und diese 4 Stunden sind bei Milchfieber lebensbedrohlich.
Sie hat also nicht gestanden trotz dieser Gabe bis heute abend ca 20 Uhr.
Erst nachdem meine Kumpeline die o.g. Masnahmen durchführte, wurde es besser.
Der TA sagte lediglich zu mir, gib ihr ein bißchen Gras, das reicht. Danach wird sie wieder
fressen.... tja.....
Das gleiche ist ihm schon mal passiert, bei einem Schaf das ich nach Wismar verkauft habe.
Die Leute verzeihen ihm das bis heute nicht.
Und so was möchte ich nicht bei meinen Tieren haben.

Danke Dir nochmals - und ich werde morgen weiter berichten.
Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch
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Beitrag#21von Aisha » Samstag 22. Januar 2011, 08:19

drücke weiterhin die Daumen.

Die meisten Tä haben zu wenig erfahrungen mit Schafe, und vielleicht hatte er auch in der Praxis ein Notfall, dass weiß man ja nicht.
Ich bin sehr froh dass ein Bekannter selber Schäfer ist, dieser weiß es oft besser als der TA bescheid, nur hat dieser nicht die Medikamente.
VG
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Beitrag#22von steinadlerehemann » Samstag 22. Januar 2011, 19:08

Hallo Sabine,
nein - der TA hatte keinen Notfall, war nur alleine in der Praxis.
Aber er hat ja 3 Kollegen, die er hätte sofort benachrichtigen können, dann wären
sie gekommen. Nun ja.

Soooodele..... heute morgen sah alles mehr oder weniger am Ende aus, der TA kam
und die Aue hatte bis dato #NICHTS gefressen. Er schaute sehr besorgt!!!!
Er spritzte ihr iv, im und gab oral hochdosiertes Traubenzucker als Lösung.
Gab ihr auch Appetitanreger.
Bis mittags tat sich nichts, wurde nicht besser.
Die Lämmer hatte ich schon am Haus - dann nahm ich die Aue auch mit ans Haus.
Und - heute abend - endlich!!!!! nach fast drei Tagen nichts fressen und fast schon tot lt. TA -
schnüffelt sie nun endlich am Heu und nahm mal ne Handvoll.
Ich habe ihr am Haus fast alle zwei - drei Stunden Traubenzucker ins Maul gegeben - ca. 500 ml
jedes Mal.
Und sie zwangsernährt mit Appel und Heustrick. Endlich endlich - ist sie nun auf dem Wege der Besserung.
Nun habe ich ihr die Zwillinge erst mal wieder gebracht - sie kuscheln bei der Mama - und brauchen jetzt
auch kein Rotlicht mehr.
Nur das dritte von den Drillingen ist noch nicht so weit - hängt ebenfalls noch am seidenen Faden.
Mit der Pipette nimmt es ca. 100 ml pro Tag auf - ist eindeutig zu wenig. Aber es hebt den Kopf und ist schon
1x aufgestanden.
Wenn das Dritte auch ok ist - kann ich es ebenfalls zur Mutter in den Stall am Haus bringen.
Was das Gute ist, ich kann notfalls nachts das Rotlicht zuschalten, wenn dem Lütten es zu kalt ist.

So habe ich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen - die Lämmer bleiben bei der Mama - nach und nach wird
sich die Milch einstellen und ich kann nach und nach die Zufütterung für die ZWillinge runterfahren, lediglich für das Dritte
werde ich wohl länger zufüttern müssen.
So aber bekommen sie Muttermilch, bleiben bei der Mama und ich habe dadurch wesentlich weniger Arbeit -als ich wenn ich
5-6 am Tag zum Stall hätte gehen müssen und alles mitschleppen müssen.

Ich muss sagen, hätte ich meine Kumpeline nicht aus Wismar gehabt, wer weiß, ob alle durchgekommen wären.
So aber bin ich jetzt frohen Mutes.
Ich muss sagen, in solch einem FAll hilft nur eine Person, die nämlich Schafserfahrung hat - nebst TA - alles andere ist Risiko.
Aber meine Kumpeline hat auch gezittert - denn Schafe sind ihre Leidenschaft.

So - liebe Leut - vielen lieben herzlichen Dank - ich kann diese Nacht bestimmt besser schlafen als die letzte.
Jetzt geht es aufwärts.
Ganz liebe Grüße
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Beitrag#23von legasp96 » Samstag 22. Januar 2011, 19:44

Hallo Christiane,
Deine Kumpeline ist wirklich Klasse!
Sorry, das wir Dir nicht richtig weiterhelfen konnten. Aber auf die Entfernung ist das alles nicht so einfach.

Das der TA nicht sofort kam ist natürlich richtiger Dung. Alles hätte anders sein können, wenn er den Notfall erkannt hätte.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen das alles gut wird!
Grüße
Monika
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Beitrag#24von steinadlerehemann » Sonntag 23. Januar 2011, 00:20

Hallo Monika
ich bin heute abend schon etwas zuversichtlicher mit der Aue, war ebend noch draußen und haben Fläschchen gegeben.
Die Aue lag zwar, war aber sehr wach und passte auch gleich auf.
Leider ist eines der Lämmer immer neben dem Innnenstall draußen, so dass ich über Nacht sie dort im Stall eingesperrt habe,
damit das Kleine ohne Mama nicht untertemperiert ist.
Beide haben gut getrunken.
Nun bin ich gespannt, was das dritte Lämmchen macht. Und ob die Mama morgen wenigstens ne Handvoll frißt.
Sonst muss der TA auch morgen nochmals kommen.
Am Haus aber ist wesentlich einfacher. Bin ich erleichtert, habe neben dem Filme schauen trotzdem 2x Milch geben können.
Und der Aue die Traubenzuckerlösung. Gefressen hat sie allerdings nichts

Meine Kumpeline kann übrigens auch besser schlafen jetzt.
Ihr geht es auch immer an die Substanz, wenn Schafe in Not sind.

So - ich schlafe nur kurz, da ich morgen ja wieder früh raus muss.
Dir noch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#25von schmidti » Sonntag 23. Januar 2011, 09:48

Hallo zusammen,

interessiert verfolge ich den Verlauf der Ereignisse und möchte meine Gedanken kund tun.

Lammzeit ist immer dramatisch, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht, Leben und Tod liegen hier dicht beieinander.

Nun denke ich dass ein Schaf, das mehrfach Probleme bei der Lammung/ Aufzucht hatte nicht mehr zur Zucht verwendet werden sollte.

Die Folge sind oft die hier beschriebenen Probleme. Ich handhabe es so, dass Schafe die verlammen oder ihre Lämmer nicht aufziehen

gemerzt werden.

Das hier beschriebene Schaf könnte auch unter einer Toxikose leiden, verursacht durch Energiemangel während der Hochträchtigkeit. D.h.

das aufgrund des Energiemangels, Körperfettreserven in kurzer Zeit abgebaut werden müssen und es dabei zu

Vergiftungserscheinungen kommt.

Meine Empfehlung: Sollte das Schaf wieder auf die Beine kommen, im Herbst schlachten. Ebenso die Lämmer. Auf keinen Fall weiter zur

Zucht verwenden.


Bildische Grüße, schmidti
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