Habe heute Nachwuchs bekommen - Drillinge

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Beitrag#26von Herwig » Sonntag 23. Januar 2011, 10:16

Schmidti, bravo, ich hatte mich fast nicht getraut das zu schreiben!!

Wenn man mit solchen Tieren weiter züchtet, ist Tierzucht bald nur noch unter intensivmedizinischen Bedingungen möglich.

So schwer es manchmal ist...
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Beitrag#27von steinadlerehemann » Sonntag 23. Januar 2011, 17:11

Hallo Herwig,
Du hättest Dich ruhig trauen können.
Ich konnte diese Aue nicht einschätzen, weiß nun aber, dass sie zuchtuntauglich ist.
Meine anderen Auen hatten nie Probleme.
Aber eine Aue, die Milchfieber hat, ist nicht ohne.
Warum sie Energiemangel hat, weiß ich nicht. Sie hat alles was sie braucht.
Mir wäre wichtig, Schmitti, was ich dagegen tun kann, vorausgesetzt ich weiß es.

Nun habe ich sie aber ALLE durchbekommen. Lediglich das Lütte muss ich noch ständig versuchen,
dass die Mutter es wieder annimmt.
Ich hatte heute alle Hände voll zu tun damit. Gelungen ist es mir bis jetzt. Die Aue frißt wieder, Gott
sei Dank.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und die Zwillinge versuchen ständig, Milch zu trinken am Euter. Es kommt also.
Fehlt nur noch dass das Dritte auch angenommen wird. Ich bin da noch dran.
Nur leider habe ich keine Placenta mehr, die ich dem Lütten überm Kopf ziehen kann.
Aber - ich versuche, so viel Geruch von Hals und Euterregion jedes Mal dem Kleinen rüberzuschmieren,
wenn man das mal sagen kann.

Ich hoffe, es klappt noch.
Überm Berg habe ich sie also alle - inklusive dem Lütten.
Ne Frage Herwig - bitte beantworte sie mir ehrlich: Das Lütte hatte anfangs Trockenpulver angemischt vom
TA von mir bekommen gestern. Gestern trank es ca. 100 ml pro Tag.
Heute ist es so, dass es mir die Flasche austrinkt - und hat Kohldampf. Wegen der gefürchteten Lämmerdurchfälle
wieviel ml und wie oft am Tag was geben?
Ich gebe den anderen sonst Kuhmilch mit Sahne und Traubenzucker gemischt.
Und haste noch ne Idee wie ich das Lamm der Mutter schmackhaft machen kann.
Ist ein dunkler STall über Nacht hilfreich?

Danke Euch allen und ganz ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#28von Schafhirte » Sonntag 23. Januar 2011, 19:26

Hallo zusammen,

der Meinung bin ich auch, das Schaf würde ich nicht mehr belegen. Die Natur hätte ja schließlich schon längst aussortiert ...

Und dass man alles tut, damit Mutter und auch ggf. schwache Lämmer - am besten alle beisammen im gleichen Stall - überleben, ist ja selbstverständlich. Christiane, ich kann Dich nur zu gut verstehen, musst ja total groggy sein nach den Strapazen. Meinen aktuellen Fall (Vierlinge mit Kaiserschnitt) kannst Du Dir auf *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** anschauen. Meine allerbesten Wünsche weiterhin für Euch, denn dass ALLE überleben, erfährst Du wirklich sicher erst in ca. 4 bis 6 Wochen.

Weiter möchte ich nicht Werbung für andere Foren machen, trotzdem finde ich diese Anleitung hier äußerst wertvoll für Dich. Hier kommt man erst gar nicht auf den Gedanken eine Schüssel Kuhmilch auf den Boden zu stellen, die nach 5 min sowieso eiskalt ist. ;)

Bitte hol Dir - falls Du nicht Biestmilch bei 'nem anderen Schaf abmelken und einfrieren kannst - vor der nächsten Lammzeit Biestmilchersatz in Pulverform. Ist zwar nicht so gut wie die Natur, aber die Überlebens-Chancen sind damit trotzdem gut. Und ab dem zweiten Tag Milchaustauscher, gibt's in jedem Raiffeisenmarkt. Alles andere, Kuhmilch, Sahne, Ei, Babynahrung, etc. sind Experimente, die die Überlebenswahrscheinlichkeit von Lämmern ganz sicher minimieren, wenn man die alten Rezepte nicht wirklich kennt ...

Weiterhin viel Glück und beste Grüße
Roman
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Beitrag#29von steinadlerehemann » Sonntag 23. Januar 2011, 19:49

nabend Roman,
welchen Milchaustauscher meinste (bitte Namen mal nennen, bin blond)
Bei meiner anderen Aue komme ich nicht ran, zu melken, sie produziert grad so viel, wie sie für die beiden Lämmer braucht.
Sonst hätte ich mir da noch was geholt. Die Lämmer von dieser Aue sind 4 Wochen alt.
Roman, hattest also auch 4 Tage zu tun mit Pansen, der nicht funktionierte richtig?
Bei mir ist es nur so, dass das Lütte von Anfang an zwar dabei war, Donnerstag morgen.
Aber nur weitere 6 STunden schon lag es auf dem Boden mit verdrehten und glasigen Augen.
Daher mußte ich es separieren.
Jetzt, da es wieder fit ist, akzeptiert die Mutteraue es nicht mehr.
Die Zwillinge waren nur nen halben Tag getrennt von ihr.
Krieg ich das noch hin - das ist die Frage - sie boxt sie bis dato ganz furchtbar zur Seite.
Und woher bekomme ich ad hoc Biestmilch jetzt - im Internet vielleicht?

LG
Christiane
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Beitrag#30von Christina » Sonntag 23. Januar 2011, 19:54

Hallihallo!

Nachdem wir früher die Lämmer auch mit der Flasche aufgezogen hatten, die die Heidschnucken nicht angenommen hatten (das waren fast ausschließlich die erstgeborenen von Zwillingen), sind wir später dazu über gegangen, die Mutter zu zweit festzuhalten und das Lamm ans Euter zu setzen. Dabei das Muttertier so drehen, dass sie das Lamm beim Trinken riechen kann!!
Ist anfangs etwas schwierig. Einer muss das vordere Teil der Mutter festhalten und den Kopf entsprechend drehen, der andere das Hinterbei der Mutter und das Lamm halten.
Zwischenzeitlich das Lamm abgetrennt, aber in direkter Riech- und Sichtweite halten.
Unsere Erfahrung war, dass die Mutter das Lamm nach ca. 1 1/2 Wochen wieder voll angenommen hatte! Stressige 1 1/2 Wochen für anschließend viele Wochen stressfreie Aufzucht.

Beste Grüße,
Christina
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Beitrag#31von Conny » Sonntag 23. Januar 2011, 20:14

Hallo Christiane,

ich kann dir aus persönlicher Erfahrung keine großen Hoffnungen machen.

Selbst wenn das Alttier das kleine Lamm noch annehmen wird, bleibt für das Lamm wahrscheinlich nicht genügend Milch übrig. Die beiden anderen, stärkeren Lämmer haben sich längst ihre Zitzen ausgesucht, an denen sie auch bleiben werden, und werden die Milch weitestgehend für sich nehmen. So wird für das schwächste Lamm nicht genügend bleiben. Es wird auch so gut wie keine Chance haben, als erstes an die Zitze zu kommen, oder, wird von seinen Geschwistern weggeboxt.

Trotzdem, immer weiter versuchen. Versuch mach klug Bild

Was ich nicht verstehe, war die Milch der Aue nach 2 Tagen weg? So habe ich dich jedenfalls verstanden.

LG
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Beitrag#32von Christina » Sonntag 23. Januar 2011, 20:42

Oh, das hatte ich vergessen! Durch die Schnucken hatten wir nur Erfahrung mit höchstens Zwillingen! Der Einwand von Conny ist natürlich richtig!
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Beitrag#33von schmidti » Sonntag 23. Januar 2011, 20:56

Christiane,
auf den Gedanken des Energiemangels komme ich, weil Du schreibst das Heu frei zur Verfügung steht und sie eine Tasse Schrot

pro Tag bekommt. Im letzten Monat der Trächtigkeit liegt das Hauptwachstum der Föten, ergo ist der Energiebedarf am höchsten.

Schafe mit Einlingen können diesen aus dem Grundfutter decken, Schafe mit Mehrlingen brauchen energiereicherers Futter. Nun kenne ich

Deine Tassen nicht aber 1 erscheint mir etwas wenig. Alte Schäferweisheit: Füttern ist teuer, nicht füttern noch teurer!

Einem Schaf ein Lamm (wieder) unterzuschieben funktioniert ganz gut, wenn man das Tier fixiert. das geht aber nur wenn die Mutter fit

ist. Ich mach es so: Schaf mit einem breiten Gurt, z.B. Gürtel, seitlich an einer Horde fixieren. Gurt um den Brustkorb und 2 Latten

der Horde fest! anlegen. Nun kann man das kurzzeitig als ein Mann Methode jeweils zum Tränken des Lammes praktizieren oder auch

mehrere Stunden, wenn man z.B. ein fremdes Lamm unterschieben will.

Biestmilch verwende ich durchaus von Kühen. ich besorge sie mir bei einem Milchbauern. Die schütten den Biestmilchüberschuss oft weg.

Ich frier das dann in Plasteflaschen ein und hab so welche.

Nochmals kurz zu meiner Empfehlung: Zucht bedeutet immer Auslese! Und man stelle sich den Aufwand vor, wenn man 300 Schafe

betreut. Da lammen am Tag gleich mal 6,7 oder 8 Schafe!!! Und zum Thema Tierarzt: Wenn der kommt ein Schaf zu behandeln, dann kann

man dem gleich noch zwei gesunde als Bezahlung mitgeben! Ist immer gut einen Schäfer zu kennen, die haben praktisches Wissen.

Roman: Lämmer per Kaiserschnitt entbunden, hab ich ja noch nie gehört! Waren die miteinander verknotet, das der TA die nicht auf

normalem Wege holen konnte? Naja, der arme Kerl muss ja auch seine Brötchen bezahlenBild.

Bildische Grüße, schmidti
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Beitrag#34von Schafhirte » Sonntag 23. Januar 2011, 21:17

Hallo Christiane,

ich wusste auch nicht, wie der Austauscher heißt. Stell Dir vor, bin einfach hingefahren und gesagt ich brauche Ersatzmilchpulver für Schaflämmer, und siehe da, ich habe "SALVANA Aufzuchtmilch" (30 kg-Sack mit weißem Pulver drin) bekommen. War gar net so schwer ... Bild

Meine gute Schafmama kämpft immer noch ums Überleben. Ich habe sie am Do. abend schon fast abgeschrieben, aber der Tierarzt sagte, sie quäle sich nicht, habe keine Schmerzen. Na ja, ich weiss nicht. Morgen kommt der Tierarzt wieder, mal schaun, wie's weiter geht. Währenddessen bin ich mit zig Mittelchen und Tricks dran, sie zum Fressen zu bringen. Aber sie trinkt nur, und das (zum Glück) nicht zu wenig.

Biestmilch brauchst Du keine mehr für die Drillinge! Der Zug ist abgefahren! Die macht nur in den ersten 24 Stunden Sinn! Der Darm der Lämmer hat große "Löcher", durch die die Makromoleküle/Abwehrstoffe der Biestmilch aufgenommen werden können. Nach spätestens 24 h sind die "Löcher" klein und da "passt" das Wesentliche der Biestmilch nicht mehr durch. Jetzt kannst Du nur noch mit Milchaustauscher arbeiten. Falls das kleine Lamm nicht mehr stehen kann, ist die Überlebenswahrscheinlichkeit gering, die einzige Möglichkeit ist es in die warme Stube zu nehmen und den Bauch auf ein warmes Kirschkernkissen zu legen, Infrarot-Lampe geht auch, aber da ist die Verdunstung größer.

@schmidti: wenn ich 300 Schafe hätte, hätte ich auch nie 'nen Kaiserschnitt machen lassen! Bild So selten ist das aber auch wieder nicht. Meine Schafe haben Namen, da ist das eben was anderes. Zeit: halbe Stunde komplett! Kosten: 150€ inkl. Medikamente. Bei 4 Lämmern also doch evtl. noch wirtschaftlich ...
Zum Grund für den KS: 24 h Presswehen, Bauchdurchbruch, Lämmer in den Gebärmutterhörnern verschwunden, Bauch sehr auffällig komplett zur Brust hin gelagert, Muttermund komplett zu, hab ich selbst fühlen dürfen. Und erzähl mir jetzt nicht, dass man den Muttermund durch Massieren aufbekommt ... 'N Profi hätt hier auch 'nen Kaiserschnitt machen müssen, eben den "Kalten" ... Bild

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Beitrag#35von Januschka » Sonntag 23. Januar 2011, 22:34

Was das annehmen von Lämmern angeht, habe ich letztes Jahr üben müssen:

Ich habe da, wie das hier üblich scheint, die Mutter kurz angebunden - daß sie sich zwar legen, aber das Lamm nicht mehr mit dem Kopf wegstossen kann. Habe die Biestmilch mit der Hand abgemolken und per Flasche gegeben, da war ich sicher wieviel die Lütte drin hatte. Und dann das Lamm zuerst alle 2 bis 3 Stunden angesetzt. Zuerst war es nachts im Haus, weil zu kalt draußen und Lamm zu schwach, dann habe ich es draußen gelassen. Habe beobachtet, daß es zu trinken versuchte, dann hat die Mutter danach getreten. Also Mutter festgehalten, damit sie nicht nach vorne tritt und das Lamm ermuntert. Wenn das Lamm satt war, 2mal täglich beide Seiten des Euters ausgemolken, Milch nachts verbraucht anfangs, dann eingefroren.. das regt die Milchproduktion and und frau weiß nie, wann solche Milch gebraucht wird, Milchersatz ist hier teuer und bei meinen Lämmern minder beliebt (und kann zur Not beigemischt werden)

Nach vier Tagen war der Zauber durch.. danach konnte man langsam beobachten, wie die beiden sich aufeinander eingestellt haben. Und ich hatte kein Flaschenlamm, hurra!

Mutter und Tochter als Rasenmäher ohne Männerbegleitung verkauft - das ersparte uns dreien die Schlacht.

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Beitrag#36von steinadlerehemann » Montag 24. Januar 2011, 00:18

Hallo Ihr Lieben,
hallo Conny,
die Aue hatte direkt nach dem Ablammen lt. Ta keine Milch produziert, wo ich erst dachte, sie hätte welche.
Liegt daran, dass sie Milchfieber bekam. Und Pansentätigkeit eingestellt wurde.
Erst wie gesagt seit kurzem hat sie wieder angefangen zu fressen.
Und der TA meinte, wenn sie anfängt zu fressen, wird die Milch nach 3-4 Tagen einschießen.
Heute abend - ebend jetzt - habe ich gemerkt, dass sie schon weniger Milch aufgenommen haben.
Heißt also, sie fängt an zu produzieren.
Ich beobachte das morgen mal, wie es mit dem Zufüttern weiter geht.
Das Lütte Dritte ist bei mir im Haus - geht nicht anders - da ich es alle zwei Stunden füttern muss.
Und es trinkt die Hälfte von dem, was die Zwillinge in einem trinken.

Morgen werde ich den Versuch machen mit anbinden und Lüttes an die Zitzen setzen.
Das werde ich immer wieder machen, bis ich hoffe, es klappt.
Zufüttern werde ich müssen Conny, das macht nichts, da ich alle drei ja am Haus habe.
Aber lieber so, als wenn es als Flaschenkind groß wird. Kann von der Mutter trotzdem ein wenig abbekommen
von der Milch und lernen kann es ja auch. Daher - wie Du schon sagst - Versuch macht kluch.

Schafhirte mach es doch so wie meine Kumpeline mir gesagt hat, zwirbel einen Strick aus Heu und zieh ihn durchs Maul
und halte fest. Sie muss kauen ob sie will oder nicht. Gib ihr kleine Apfelstücke die sie mahlen muss und pass auf,
dass sie nicht schummelt.

Und Traubenzuckerlösung geben - habe ich gemacht - ist zwar anstrengend - alle Nase lang was zu geben - hat sich
aber im Nachhinein gelohnt.
Und der TA hat mir das Mittel Bykodigest N Antacid gegeben.
Das Pulver habe ich aufgelöst und mit ner langen Rotweinflasche (Hals ist sehr lang) ihr eingeflößt seitlich des Mauls -
durch den langen Hals ist es dort hingekommen, wohin es sollte.
Sonst kannste auch so ein Ding nehmen wie für Kälber - führt man in die Speiseröhre ein - direkt wo es reinsoll.
Das Ding nennt sich Calf Drencher von Bovi vet.
Klappt hervorragend - und Du brauchst nicht ne Ewigkeit danebenstehen.

Mein kleines Lüttes hat heute also 7x 120 ml getrunken. Ist noch nicht weltbewegend, aber besser als gestern.
Ich mag nur langsam steigern, damit nichts passiert.

Wünsche Euch noch einen schönen Abend
Christiane
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Beitrag#37von Schafhirte » Montag 24. Januar 2011, 00:42

N'abnd Nutztierfreunde,

Christiane, das sind ja insgesamt über 800 ml, deckt den Tagesbedarf für ein 3 Tage altes Lamm gut ab! Hört sich doch alles sehr gut an, weiter so, nicht aufgeben. ;) Und aufpassen muss man nicht nur auf die Menge beim Flaschenfüttern, sondern auch darauf, dass sie nicht zu schnell trinken. Auch dann kann der Labmagen überlaufen.


Bykodigest bekommt meine Dame schon seit Tagen, hat bis jetzt leider noch nicht viel gebracht. Die Idee mit dem Heuzwirbel fand ich sehr gut und hab's heut abend schon ausprobiert. Aber ob das reicht, werden wir morgen sehen. Da werd ich's öfter probieren ...

Hab hier mal ein paar Tagesbedarf-Werte aus dem Internet für Flaschenlämmer zusammengefasst. Kann das jemand von Euch bestätigen? Mir kommt die Kurve etwas komisch vor. Vielleicht gibt es woanders bessere/andere Angaben?

Bild

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Beitrag#38von steinadlerehemann » Montag 24. Januar 2011, 07:48

Guten Morgen Roman, Bild
das liest sich gut - danke für die Tabelle - jetzt habe ich einen Anhaltspunkt, wieviel sie trinken dürfen.
Versuch das mit dem Zwirbel mehrmals am Tag - es hat bei meiner Aue ein wenig Erfolg gehabt.
Und ca. 50 ml Traubenzucker in 750 ml warmen Wasser auflösen und einflößen warm - mehrmals am Tag
damit sie genug Energie hat und die Lämmer trotzdem bei ihr belassen.
Ich habe die Erfahrung jetzt gemacht, dass die Lämmer ihr Auftrieb geben. Da die Lämmer aber kurzfristig
von mir entfernt waren, hat sie nach ihnen gerufen dann.
Der Tipp mit der Solvana Aufzuchtmilch war gut - habe gleich heute morgen dort angerufen - die kümmern sich
sofort.
Nächstes Mal weiß ich dann, wo ich es bekommen kann.
Werden sie mir sofort liefern.

Roman, wie schaut es bei Deiner Süßen denn aus, man Du hast aber auch Sorgen!!!!!!
Jetzt kann ich das total nachvollziehen, früher habe ich mir darüber keinen Kopp gemacht. Hat ja immer alles geklappt.

So - noch Euch einen schönen Tag - wird bei mir wohl eher spät werden mit reinlesen.
LG
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Beitrag#39von Januschka » Montag 24. Januar 2011, 09:16

Moin!

Der Tagesbedarf für ein Lamm variiert wohl ziemlich danach, wie groß es als ausgewachsenes Tier einmal werden will. Steuert es die 100 kg Marke an, wird es mehr brauchen als wenn die ausgewachsenen Tiere nur 40 kg haben.

Frage zum Einflössen von Flüssigkeiten mittels Weinflasche:

Glas-Weinflasche? Und wie ich verstanden habe mit so einem langen schlanken Hals, nicht so ein klar abgesetzter?
Habe ein Schaf hier mit Ballonbauch, was auch ein wenig 'Gas-Aufräumhilfe' mittels Flasche bräuchte... Bild

Gruß aus der Schneelandschaft

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Beitrag#40von Schafhirte » Montag 24. Januar 2011, 09:36

Moin,

das ist schon klar, dass die Tagesmenge je nach Rasse variieren kann. Das bedeutet für die Kurve oben eine Paralellverschiebung nach oben oder unten. Wenn es wirklich stimmt, dass die erste Tagesmenge 15% vom Lämmerkörpergewicht sein soll, dann kann man sich den Startwert ja gut ausrechnen. Mir ging es um den qualitativen Verlauf der Kurve. Ich wüßte gern von Euch und vor allem von den Profis, ob der so stimmt bzw. stimmen könnte ... ?

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Beitrag#41von Herwig » Montag 24. Januar 2011, 10:22

Hm, ich finde an der Kurve nichts außergewöhnliches... hätte die aber auch nie gebraucht.
Wenn ich tatsächlich mal ein Buddellamm hatte, bekam das Ziegenmilch und zawr immer per Fütterung soviel es eben wollte, Wenn's satt ist hats genug.
Hilfreich ist lediglich in den ersten Tagen, wenn eventuell der Saugreflex schlecht ist, zu wissen wieviel rein muss.

Habe da aber immer mit Magensonden gearbeitet...

Natürlich erst wenn verklamte Lämmer ne halbe Stunde im Backofen, bei 50 Grad, (Tür etwas offen lassen) ihre Lebensgeister wiedergefunden haben, gibt es Plastikflasche mit Sauger.

Völlig maddelige Lämmer bekamen auch mal etwas Honig in die Milch...

Als Schäfer ist das immer etwas einfacher:

Meine Buddellämmer haben sich immer bei mir gemeldet, wenn ich an der Herde stand. Ich habe dann mit der Schäferschippe kurzerhand ein Muttertier gefangen, festgehalten, Lamm trinkt, fertig.

Abgestoßene Lämmer kann man gut Muttern mit Totgeburten unterschieben: Totes Lamm abziehen, lebendes Lamm in den Balg stecken, fertig. (Fällt irendwann von allein wieder ab)

Blöde Muttern, die ihre Kinder nicht wollen gibt es öfter mal, (sind dann Merzen) manchmasl hilft es schon, eine Nacht den Hütehund neben der Ablammbox anzubinden, das weckt den Mutterinstinkt. Oder auch das Lamm mal an einem Bein hochziehen, damit es mäht, weckt auch den Mutterinstinkt. Laute Geräusche geht manchmal auch, muß man nur sehen, das man den Rest der Herde nicht verschreckt.
Ansonsten die Mutter immer wieder fangen, ausschimpfen und das Lamm trinken lassen. Nach spätestens 14 Tagen sind die ein Paar.

Lämmer wollen oft nicht angesetzt werden und saugen dann nicht am Euter.
Meiner Erfahrung nach hat folgendes geholfen: Mutter auf den Schwanz setzen und das das Lamm seitlich über das Bein der Mutter legen und mit dem Kopf an das Euter, etwas ins Maul melken und schon erwachen die Lebensgeister. Wenn die Lämmer liegen klappt es einfach besser, warum?? Weiß der Geier!
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Beitrag#42von Alex » Montag 24. Januar 2011, 11:38

Hallo,

bei Ziegen hab ich die Erfahrung gemacht, dass Mütter die ihre Kitze nicht annehmen, dass bei jeder Geburt wieder tun. Hatte dieses Jahr auch wieder einen Erstling , die gabelte ihre Kleinen auf und warf sie durch den Stall, die ist beim nächsten Mal wenn der Metzger kommt, mit dran.

Grüße Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

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Beitrag#43von Schafhirte » Montag 24. Januar 2011, 11:41

Aahja, Backofen ... hab ich auch noch nicht gehört. Tut's denn 'ne Mikrowelle auch, ginge dann sogar etwas schneller ... Bild
Sorry, der Spruch musste jetzt raus.

Aber jetzt wieder im Ernst:
Herwig, Du hast es eben aus Erfahrung im Gefühl gehabt. Bei manchen von uns ist eben keiner da, der uns das erklärt/zeigt. Und ich habe letzte Woche ein kräftiges, absolut gesundes gesundes Lamm verloren (dessen Untergang hat keine 6 Stunden gedauert!), weil es laut TA angeblich nicht zu viel, sondern "zu schnell" getrunken hat. Kann das wirklich sein??? Deswegen bin ich nun sehr vorsichtig und versuche nebenbei die "offiziell" richtige Menge rauszufinden.

Grüße
Roman
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Beitrag#44von steinadlerehemann » Montag 24. Januar 2011, 14:40

Hallo Ihr Lieben,
Roman, so wie Du bin ich ja auch - da hier in der Gegend kaum einer richtige Schafe hält außer Kameruner, bin ich auf Hilfe angewiesen.
Unkenntnis - ist gefährlich.
Der Tip von Dir Herwig könnte vielleicht helfen.
Da die Aue, wenn ich dabei bin, sofort hört und das Boxen sein läßt. Aber auf den Schwanz setzen könnte was bringen.
Was hältst Du denn davon - sie von 24 Uhr bis morgens 6 Uhr im Stall zusammen zu belassen. Es ist dunkel - sie sieht nichts, sondern
riecht nur. Und da der STall hier am Haus nicht so groß ist, kann sie das Lütte nicht durch den Stall boxen, da sie ja liegt, wenn der Stall
zu ist.
Aber im allgemeinen ist das Boxen schon "milder" geworden. Ich nehme das Lamm jedes Mal mit, wenn die Zwillinge dran sind beim Füttern.
Übrigens schießt die Milch jetzt ein, ich hatte Recht. Seit gestern abend geht es also aufwärts mit der Mama.

Zu dem Energiemangel, habe ich hier nachgehakt bei meiner Kumpeline. Sie sagt, ich fütter die Schafe eigentlich ok - fast zu gut.
Daher habe ich jetzt abgestimmt, was die Süßen in Zukunft brauchen.
Ich soll also ein Mineralstoffgemisch für Schafe täglich nach Anweisung geben, so lange sie Heu fressen.
Wenn Grassaison ist, würden sie es - wenn überhaupt - nur reduziert benötigen.

Aber - da ich ja in diesem Jahr Schwierigkeiten hatte, Heu zu bekommen, habe ich ab letztem Jahr einen anderen Bauern, der mir Heu liefert.
Dieser Bauer, kann sein ist ihre Vermutung, düngt wohl anders, als wie ich das Heu vom letzten Jahr hatte - nämlich von mir selber.

Aber - es geht aufwärts - und die Lütte ist eine Kräftige und hat eines der Zwillinge zur Seite geboxt, um an die Zitzen zu kommen.
Ich werde Euch auf alle Fälle weiter berichten. Aber jetzt sind sie zumindest überm Berg.

Herwig, ist 50 Grad Backofen nicht ziemlich heiß ?????
Alex, diese Aue ist eigentlich eine gute Aue. Sie hat das Lamm ja nur nicht angenommen, weil schon lange getrennt von ihr.
Ich hatte ja auch Sorge, weil sie ziemlich schwach auf der Brust ist und noch ist.
Päppeln geht nur langsam, damit der Pansen mir nicht wieder kippt.
Sie sieht auch ziemlich "fertig" aus. Mit Pellets oder Schrot kann ich nur langsam rangehen.
Ab und an werde ich ihr erstmal eine Möhre oder Äpfelchen geben. Eines pro Tag.

Zur Kurve noch: nach der Kurve müßten die Drillinge die Hälfte nehmen. Aber manchmal ist es fast doppelt so viel, manchmal grad die Hälfte - sehr unterschiedlich,
obwohl die Zeitabstände gleich sind. Ich vermute bei den Zwillingen wie gesagt seit gestern, dass die Milch einschießt. Habe auch getestet. Kommt was - aber noch
nicht so viel.
Natürlich möchte ich nicht, so wie Roman schon richtig sagt, dass durch Überfütterung die Lämmer Probs bekommen.

So - schaun wir mal wies weiter geht.
Sag Schafhirte, wie ist es mit Deiner Aue heute, interessiert mich mächtig, was Du so machst, damit sie wieder auf die Füße kommt.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#45von Schafhirte » Montag 24. Januar 2011, 16:43

Hallo,

meine Gute hat's hinter sich, glaube ich. Mit dem Heuzwirbel das war 'n Griff ins Klo, leider. Die liegt total k.o. auf'm Boden. Ist ja schon der 7. Tag. Warte heute schon länger auf den TA, der sie dann wohl erlösen wird ...

Gruß
der Hirte
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Beitrag#46von steinadlerehemann » Dienstag 25. Januar 2011, 09:42

Hallo Schafhirte,
das liest sich gar nicht gut - wieviel mußte dann per Hand aufziehen, oder kannste unterschieben bei ner
anderen Aue??????
Wer aber schon so schwach ist, glaube ich, hilft nur noch Auffüllen per Infusion. Hat der TA das schon versucht.
Und Traubenzucker auch im, iv direkt in die Halsvene?

Bei mir gibt es jetzt nen Lichtblick schon - jedes Mal wenn ich den Lämmern die Flasche gebe, nehm ich das lütte
Dritte mit. Die hat nen Zug drauf und trinkt so schon gut bei der Mama. Aber die boxt immer noch. So wird die Zufütterung
jetzt langsam weniger.

Nochmals die Frage, soll ich es versuchen, sie mal abends über im Stall bei der Mama zu belassen, wenn es dunkel ist.
Man schiebt ja bei Hühnern und Gänsen auch die küken oder Gössel unter, wenn es dunkel ist. Und morgens ist halt alles
da :-)))

Ansonsten - alles überm Berg und alle wohlauf.
Ich hab es jetzt auch leichter Bild.

Euch noch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße
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Beitrag#47von Ida » Dienstag 25. Januar 2011, 16:13

Nochmals die Frage, soll ich es versuchen, sie mal abends über im Stall bei der Mama zu belassen, wenn es dunkel ist.
Man schiebt ja bei Hühnern und Gänsen auch die küken oder Gössel unter, wenn es dunkel ist. Und morgens ist halt alles
da :-)))

Hola Christiane,
nachdem Du Dir soviel Mühe mit dem Lamm gegeben hast, würde ich kein Risiko eingehen. Bei Euch ist es doch noch ziemlich kalt und es ist wohl nicht damit zu rechnen, dass Dein Schaf seine Lämmer hudert. Da könnte es sein, dass Du Morgens hinkommst und es ist erfroren.
Halte durch
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Beitrag#48von Herwig » Dienstag 25. Januar 2011, 17:09

Schafe regeln ihre Körperthemperatur über den Pansen. Sie wärmen also so großmächtig ihren Nachwuchs nicht.
Stellt der Pansen seine Tätigkeit ein, sinkt die Körperthemperatur.

Lämmer regeln das über den Labmagen, bzw. die Milchthemperatur.

Wenn das Lamm nachts nicht trinken muß, kann es auch im Stall bleiben.

Die Mutter wird es weiterhin stoßen, ich vermute es bleibt ein Buddellamm.
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Beitrag#49von legasp96 » Dienstag 25. Januar 2011, 17:16

Christiane, ich würde das Lamm tagsüber dabei lassen und alle beobachten. Dann weißt Du was passiert.
Nachts wäre mir das Risiko auch zu groß das das Schaf nach diesem Lamm tritt und Du nicht dabei bist
Grüße
Monika
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Beitrag#50von Januschka » Dienstag 25. Januar 2011, 18:11

Wenn sie spät abends noch bei Muttern trinkt (unter Deiner Aufsicht), würde ich sie mit angebundener Mutter im Stall lassen. Alternativ Lämmerschlupf. Auf diese Weise kannst Du sicher sein, daß das Lamm die Nacht über durchhält und sich der unfreundlichen Mutter entziehen kann. Geduld, ich habe auch nciht dran geglaubt und es hat am Ende gefunzt.

So kalt ist doch Dein Stall nicht, oder?
Hier sind nun wieder -15 angesagt, so kalt wirst Du es doch nciht haben... und wenn sich das lamm um Stroh (und evt. bei Geschwistern) einkuscheln kann.. paßt das schon.

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