Nebenerwerb anmelden

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Nebenerwerb anmelden

Beitrag#1von torsten » Samstag 29. Dezember 2007, 17:32

Hallo Leute

Hab da mal ne Frage,will ab nächstes Jahr mein Nebenerwerb anmelden,was kommt auf mich zu und was muß ich alles beachten.Bild
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Beitrag#2von klosterbauer » Samstag 29. Dezember 2007, 18:04

Hallo Torsten,
warum willst Du den Nebenerwerb "anmelden"? Wofür brauchst Du dieses??? In den meisten Fällen ist dies hauptsächlich im Baurecht relevant. Tiere halten und züchten sowie Lebensmittel produzieren kannst Du als Hobby-, Nebenerwerbs- und Haupterwerbslandwirt.
Also: Willst Du bauen? Dann erzähle ich Dir gerne von meinen Erfahrungen ... Oder willst Du buchführungspflichtig werden (ab 20 Hektar??)? Oder denkst Du an Steuertricks - da kenn ich mich erst demnächst aus, da muss ich mich auch noch reinarbeiten.

Bis bald grüßt
Peter
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Beitrag#3von torsten » Samstag 29. Dezember 2007, 18:45

Hallo Peter

Will den Nebenerwerb anmelden weil ich was in Planung habe und dieses dann evtl nicht mehr als Hoppy ausüben kann,dann habe ich ein Grundstück mit Scheune ausserhalb der Ortsgrenze wo ich nur mit SONDERGENEHMIGUNG oder Landwirdschaft im Nebenerwerb was machen kann.Also wenn du Tips oder erfahrung hast die mir weiterhelfen wär das schön. Gruß TorstenBild
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Beitrag#4von ranulf » Samstag 29. Dezember 2007, 21:00

Hallo Torsten,

So wie sich das liest, scheint es ein umfangreichers Projekt handeln. um genaueres über Baurecht, steuerliche Hintergründe und Tierhalterische Aspekte zu erfahren, solltest du Dich an eine Beratungstelle in Deinern Nähe wenden. In Schleswig-Holstein ist dies über die Landwirtschaftskammer und deren angegliederten Landwirtschaftschulen und Beratungstellen organisiert. Schwierig wird es dort bestimmt mit alternativen Projekten "Eine Kuh muss Schwarzbunt sein?!" aber grundlegende Infos sollten aber drin sein. Rechtliche Beratung erhältst Du auch als Mitglied "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" kurz Abl. Adressen sollten sich übers googlen finden lassen.

Unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** habe ich noch ein paar Infos entdeckt zum Thema Existenzgründung in der Landwirtschaft. Die Leute dort bieten übrigens auch beratung an.

Viel Glück bei Deinem Projekt und las mal was hören, wenn es konkreter wird, ich bin immer für neue Ideen offen.

Gruß
Ralf
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Beitrag#5von klosterbauer » Samstag 29. Dezember 2007, 21:39

Hallo Torsten,

da hat Ranulf recht - der Weg zur Landwirtschaftskammer bleibt Dir nicht erspart. Und der Hinweis auf die ABL ist gut, vielleicht solltest Du Dich da organisieren? Mehr unter www.abl-ev.de

Doch vielleicht kann ich Dir vorweg ein paar Hinweise geben.
Wenn ich das richtig lese, hast Du eine Scheune im Außenbereich. Und willst vermutlich umbauen??? Dafür brauchst Du die Privilegierung - und die kriegen halt nur Bauern.

Bei uns geht das grundsätzlich so:
Der Bauer braucht Fläche - die Landwirtschaftskammer, die über die Privilegierung entscheidet, verlangt 7 ha Grünland als Mindestgröße. Bei Acker- und Gartenbau oder in anderen Regionen könnten die Flächengrößen andere sein. Diese 7 ha sollten bei uns Eigenland sein ODER durch langfristige (mind. 18 Jahre) Pachtverträge an Dich gebunden sein.
Dies ist oft bei Pferdehöfen ein Problem: Wenig Fläche, viel Pferde - das ist dann Gewerbe und nicht Landwirtschaft. Damit wären wir bei Punkt zwei: Die Fläche muss die Basisfuttergrundlage für die Landwirtschaft bieten - ein tierischer Überbesatz funktioniert also nicht.
Dann brauchst Du bei uns ein schlüssiges Betriebskonzept, dass Gewinn verspricht, einen erheblichen Teil zu Deinem Einkommen beiträgt und die Landwirtschaftskammer überzeugt. Dazu solltest Du auf jeden Fall die Prämiensituation kennen und ausschöpfen.
Dazu muss auch Dein Vorhaben geschildert (es ist hoffentlich landwirtschaftlich?), die Investitionen real einkalkuliert werden und dann soll immer noch ein Gewinn übrig bleiben.

Die Frage ist nur: Wenn Du eine Scheune hast und in der Scheune bleibst, brauchst Du das dann?? Aber da wir Dein Projekt nicht kennen, solltest Du einerseits mehr schreiben oder Dir für die Details einen fachkundigen Berater suchen. Dann haben Dir die Hinweise von oben vielleicht ein wenig bei der Vorbereitung geholfen.

Viel Glück dabei
Peter
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Beitrag#6von klosterbauer » Freitag 4. Januar 2008, 15:48

Hallo in die Runde,

da in anderen Bereichen wieder Fragen auftauchten, die durchaus mit Nebenerwerb und Privilegierung zu tun haben, will ich gerne hier noch ein paar Infos posten, die Euch hoffentlich das Leben erleichtern oder zumindest etwas klarer machen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit - aber nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben.

Herwig z.B. frug, ob man nur mit Prämienansprüchen privilegiert werden kann. Die klare Antwort ist: Nein, es geht auch ohne. Aber es ist leichter mit. Denn die Privilegierung wird nur erteilt, wenn mit der Landwirtschaft ein - mehr oder weniger - erheblicher Beitrag zum Einkommen geleistet wird. Dazu ist eine Betriebskonzeption zu erstellen. Zentral ist neben dem zuvor geposteten (Land muss da sein ...) die Gewinnerzielungsabsicht und die realistische Chance, auch einen zu erzielen. Und dies sind sicher mehr als die oft genannten 410 Euro erlaubten Nebenverdienst im Jahr. Das geht vielleicht auch ohne Prämien, doch Prämien sind eine erlaubte und damit erleichterne Einnahmemöglichkeit, um die Privilegierung zu erreichen.

Die zweite Frage war, ob denn die Zeit der Prämienverteilung vorbei ist? Ist sie nicht. Immer noch sind Prämienrechte auf dem freien Markt erhältlich. Dazu gibt es auch sogar Online-Börsen.

Auch wer nur Remisen ohne feste Böden baut, Plätze befestigt - und dies im Außenbereich tun will, benötigt eine Privilegierung. Das ist zumindest bei uns geltendes Recht. Sicherlich bauen viele auch schwarz Dinge auf die Wiesen. Das muss jeder selbst entscheiden....

Soweit für jetzt - dem Nachbarn sind ein paar Schafe abgehauen (zum Glück nicht meine), die Arbeit ruft ...

Beste Grüße
Peter
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Beitrag#7von agapomo » Montag 21. Januar 2008, 19:04

Hallo an alle,

ich bin ganz neu hier und habe lange gesucht, und endlich gefunden. Dieses Thema ist genau das wofür ich auch eine Lösung suche.

Meine Situation ist wie folgt:

Wir (mein Lebensgefährte und ich) haben vor 8 Jahren ein Haus in Ostfriesland gekauft, im Nachhinein haben wir noch insgesamt ca. 1,7 Hektar Land direkt angrenzend gekauft. Vor 4 jahren habe wir es geschafft, den Neubau einer Scheune (10 x 12 Meter inkl. eines Hauswirtschaftsraum und einer Garage) genehmigen zu lassen. Hier stand bereits vorher ein kleiner Stall. Letztes Jahr haben wir nun angefangen Tiere (Burenziegen) zu kaufen, und mussten leider festellen, dass der Platz für die Tiere nicht ausreichend ist. Ich und mein Lebensgefährte haben also geplant noch etwas nachzubauen, es soll nichts großes sein, 5 x 10 Meter, aber gemauert mit Fundament und auch Ziegeldach, damit auch alles optisch zusammen passt. Und da bekommen wir nun Probleme. Unser Bauunternehmer teilte uns mit, dass bei einer Kontrolle ein Nachweis über Landwirtschaft erbracht werden muss. Dieser neue kleine Stall soll auf Grünland gebaut werden, aber wie gesagt, der Nachweis der Landwirtschaft muss nachgewiesen werden.

Haben wir eine Chance, dieses hinzubekommen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Gruß,
Rafael
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Beitrag#8von klosterbauer » Montag 21. Januar 2008, 19:15

Hallo Rafael,

und uff. Aber ein kluger Bauunternehmer - der will auch keinen Schwarzbau hinstellen.
Auf welcher Basis ist Euch damals die Scheune genehmigt worden?
War das schon Außenbereich?
Habt Ihr schon mal mit der Landwirtschaftskammer geplaudert?
Gibt es Indizien für die landw. Tätigkeit (Mitglied in der Berufsgenossenschaft, Unternehmernummer bei der Landwirtschaftskammer)?
Läuft das als Hobby - oder könnt Ihr dabei was verdienen?
Ihr braucht ein kleines Unternehmenskonzept mit Gewinnerwartung. Vielleicht fällt Euch dazu ja was ein?

Der Hintergrund ist ja oben bereits geschildert. Privilegierung gibt´s nur bei landw. Tätigkeit und der Chance auf Erwerbsmöglichkeiten - das wird bei uns knallhart so realisiert. Ob das da im Norden anders ist und die Landwirtschaftskammer flexibler, das wag ich zu bezweifeln. Aber nicht aufgeben - check mal die oberen Fragen und gib Laut und vielleicht Antworten. Dann kann mensch weiter überleben. Wenn Dir irgendwas zu persönlich ist, schick mir ne pn (persönliche Nachricht).

Immer tapfer bleiben - es grüßt
Peter

Übrigens: Du bist nicht der einzige, der an dem Thema knabbert. Ich hoffe, dass ich in den kommenden ein/zwei Jahren in meinem Hauptberuf Journalist mal ein Ratgeberbüchlein dafür schreiben kann. (Mal sehen, wer mich beauftragt).
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Beitrag#9von agapomo » Montag 21. Januar 2008, 20:22

Hallo Peter,

danke für Deine schnelle Antwort, ich will versuchen Dir alles so gut wie möglich zu beantworten:


Auf welcher Basis ist Euch damals die Scheune genehmigt worden?
Ganz offizielle Baugenehmigung, ich hatte zum Glück einen alten Architekten, der alles für mich arrangiert und geregelt hat und der die Leute auch persönlich kannte Bild Er hat es geschafft, den großen Bau genehmigen zu lassen.
War das schon Außenbereich?
Ja
Habt Ihr schon mal mit der Landwirtschaftskammer geplaudert?
Ja, heute hat mein Freund da angerufen, die haben ihm aber gesagt, man müsste mind. 6-7 Hektar Land dazukaufen oder pachten und es müsste so sein, dass man davon leben kann.
Gibt es Indizien für die landw. Tätigkeit (Mitglied in der Berufsgenossenschaft, Unternehmernummer bei der Landwirtschaftskammer)?
Nein, nicht das ich wüßte
Läuft das als Hobby - oder könnt Ihr dabei was verdienen?
Ihr braucht ein kleines Unternehmenskonzept mit Gewinnerwartung. Vielleicht fällt Euch dazu ja was ein?
Eigentlich sollte es Hobby sein, aber ich könnte mir schon vorstellen, wenn ich ein paar schöne Tiere züchten kann, dass ich davon auch einige gut verkaufen kann. Eine Ziege (Burenziege) wird so um die 250,00 EUR gehandelt, d.h. wenn ich z.B. nur 6 Tiere im Jahr verkaufen würde, läge ich schon bei 1.500,00 EUR und ich meine irgendetwas von ca. 1022,00 EUR gelesen zu haben, um Landwirtschaft gegenüber dem Finanzamt zu melden.

Ist das richtig? Würde das evtl. reichen? oder verlangen die trotzdem den Nachweis von bis zu ca. 7 Hektar Land?

Wenn ich Kühe züchten würde, könnte ich das nachvollziehen, aber bei Ziegen? Die brauchen doch garnicht so viel Land. Zur Zeit haben wir 10 Ziegen und 3 Böcke, selbst wenn ich 30 Ziegen und 3 Böcke hätte, komme ich zwecks Weidehaltung ohne Ende mit dem was wir haben aus. Heu bekommen wir doch an jeder Ecke, das lohnt sich auch gar nicht selbst etwas zu produzieren. Also was sollte ich dann mit dem vielen Land?

Danke für Deine Hilfe,
Lieben Gruß,
Rafael
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Beitrag#10von klosterbauer » Montag 21. Januar 2008, 23:00

Hallo Rafael,

da scheinen bei Euch die Uhren nicht so viel anders zu ticken als bei uns. Irgendwie beruhigend - aber nicht immer erleichternd.

Das mit den 6 - 7 Hektar ist ja ziemlich einheitlich. Du schreibst, dass Du für die Tiere ja gar nicht so viel Platz brauchst und Heu an jeder Ecke kriegst. Das darfst Du uns schreiben, aber nicht offiziell erzählen. Denn selbst wenn Du 6 Tiere à 250.- € verkaufen würdest, ist dies ja nicht der Gewinn. Und da rechnet die Landwirtschaftskammer bei der Entscheidung über die Privilegierung knallhart betriebswirtschaftlich. Und entweder setzt sie die pauschalen Deckungsbeiträge - also den nach Kammer-Prognosen möglichen realen Gewinn laut Liste - ein. Den kenne ich für Ziegen nicht, bei Schafen ist der negativ. Mit Schafen also macht man üblicherweise Verlust. Oder die lassen sich von Dir vorrechnen, wie Du denn Gewinn machen willst. Also muss der Heukauf eingerechnet werden, der Stallbau, das Kraftfutter, der Zaunbau, der Tierarzt, .....
Die 6 x 250.- € sind halt nur der Umsatz, nicht der Gewinn. Und eine Privilegierung gibt es -Tierschutz hin oder her - halt nur bei "Erwerbsmäßigen". Ihr müsst allerdings nicht davon leben, aber einen Teil des Lebensunterhaltes erwirtschaften.
Bei der Tierseuchenkasse und bei der Berufsgenossenschaft solltet Ihr Euch melden (ist aber nur ein Tipp, eine Privilegierung verschafft Euch das alleine nicht) - das hilft im Epidemie-Falle (wir hatten dieses Jahr heftigst die Blauzungenkrankheit, da hat sich jeder Beitrag gelohnt) und bei Unfällen - und zeigt, dass Ihr offiziell, halbwegs professionell und registriert seid.

Was tun bei Euch?

Zuerst würde ich mal Kontakt mit Eurem alten Architekten aufnehmen und klären, wie der das hingekriegt hat. Vielleicht fällt dem ja ein Trick ein - der kennt Eure Verhältnisse besser als wir.
Dann wäre zu überlegen, ob ein Vordach an die Scheune die Situation verändert, eventuell mit Windnetzen an der Seite. Also die Suche nach Alternativen. Das können auch Iglus sein als Unterstände auf der Wiese, genehmigungsfreie Weidezelte etc. (ist letztlich auch mit dem Bauamt zu klären).
Oder passt doch alles in die Scheune?
Oder Ihr wollt doch die Privilegierung? - Dann braucht es ein richtig schlaues Unternehmenskonzept, das die Kammer akzeptiert. Da kommt zu den Ziegen dann vielleicht noch die (da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt). Ein Konzept ist ein Blick in die Zukunft mit Zielen, die Ihr erreichen wollt. Ob Ihr sie erreicht, das steht allerdings in den Sternen - des Bauern Leben ist vielfältig.
Oder vielleicht genügt auch eine Aufstellgenehmigung für einen Unterstand - dafür braucht es auch eine Aufstellgenehmigung mit Privilegierung. Die ist aber für Einsteiger etwas leichter zu erreichen, da da Ämter und Kammer toleranter sind.
Aber - wie gesagt - zuerst würde ich den Altarchitekten ansprechen. Der scheint ja so einiges möglich zu machen. Und dann sagt mal Bescheid, was geworden ist. Denn insgesamt geht es üblicherweise nur unter ganz speziellen Voraussetzungen ohne die notwendigen Landflächen (ist halt Landwirtschaft - kommt von Land bewirtschaften). Bei 30 Ziegen plus Böcke hättet Ihr über 4,5 Großvieheinheiten zuzüglich Nachzucht, das sind bei Eurer Fläche rund 3 GV pro Hektar. Das ist sehr intensiv, das grenzt - so schätze ich - an Gewerbe oder ist dies schon, da Ihr zu wenig Futterfläche hättet.
Ich geb´s zu: Alles nicht so einfach. Ich lern auch ständig dazu ....

Ansonsten - nutzt einfach das Forum.

Beste Grüße aus dem Bergischen von
Peter
PS: Eins noch: Ich hoffe, Ihr zahlt Eurem Heulieferanten zumindest so viel, dass es sich für ihn lohnt. Bei uns erlebe ich, wie Pferdebesitzer versuchen, die Heupreise zu drücken bis zum geht nicht mehr. Und dann wundern sie sich, dass sie Qualität sinkt oder die Lieferanten nicht mehr liefern. Und der zweite Schnitt für die kleinen Wiederkäuer ist eh ziemlich aufwändig - aber das ist für Deine Frage zunächst mal nicht so wichtig ...
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Beitrag#11von Herwig » Dienstag 22. Januar 2008, 09:44

Ich möchte an dieser Stelle mal ganz was anderes einflechten:

@ Peter
Es ist richtig Klasse, das du dein Wissen hier zur Verfügung stellst. Ich finde du besitzt eine sehr hohe Kompetenz bei diesen Themen und gibst tolle und ausführliche Antworten. Das es jemand kostenlos und so angagiert tut ist nicht selbstverständlich. Das kann die Leser vor dummen "Bummerangfragen" auf dem Amt schützen.
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle einmal ganz besonders bei Dir bedanken!!Bild
Weiterhin hoffe ich das du uns hier auch weiterhin erhalten bleibst.
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Beitrag#12von löringshof » Dienstag 22. Januar 2008, 11:00

Hallo Rafael,

da wir fast Nachbarn sind, kann ich auch einiges zu euren "Bauproblemen" sagen, da ich mich gerade mit den gleichen Fragen beschäftige.
Wenn Du im Außenbereich, also außerhalb der im Bebauungsplan gekennzeichneten Bereich bauen willst must du priviligiert sein. In deinem Fall käme auch nur eine Landwirtschaft in Frage. Aber auch dann sprechen außer der Baubehörde auch noch die Untere Wasserbehörde sowie das Naturschutzdezernat ein wörtchen mit.
Peter hat in seinen Beiträgen schon erläutert was nötig ist eine Landwirtschaft anzumelden.

Ich möchte hier auch noch auf einen möglichen Nachteil hinweisen:
ab 6 ha bewirtschafteter Landwirtschaftlicher Fläche (egal ob Eigentum oder Pacht) bist Du versicherungspflichtig.
Das bedeutet Beiträge zu: Berufsgenossenschaft, Krankenkasse, Alterskasse (Rentenversicherung), etc.

Es gilt also einiges zu bedenken.
Vielleicht ist es einfacher wenn Ihr über einen Anbau an Euer bestehendes Gebäude nachdenkt, oder mit kleineren genehmigungsfreien (Hütten) plant.

MfG
Peter

PS. Rafael, Du kannst mich auch gerne dazu anrufen oder mal bei uns vorbeikommen, sind nur knapp 20km.
übt die Kunst der relativen Zufriedenheit
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Beitrag#13von Christina » Dienstag 22. Januar 2008, 12:30

Hallihallo,

ich denke, der Architekt hat das andere Stallgebäude mehr oder weniger über Wiederaufbau / Renovierung laufen lassen.
Ist immer wieder ein gern genommener "Trick".

Viele Grüße,
Christina
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Beitrag#14von agapomo » Dienstag 22. Januar 2008, 12:57

Hallo an alle,

und erstmal Danke für Eure Infos.

Den alten Architekten kann ich leider nicht mehr in Anspruch nehmen, der gute Mann hat bereits vor 2 Jahren einen Schlaganfall erlitten und ist seitdem leider nicht mehr ... na ihr wisst schon Bild

Christina hat Recht, es ging um Umbau/Erweiterung bei unserem Scheunen- bzw. Stallgebäude.

Aber nun mal eine ganz andere und neue Ausgangslage:

Mal angenommen, ich bin der Besitzer des Landes, und offiziell habe ich mein ganzen Land an meinen Nachbarn verpachtet. Dieser ist Milchbauer, und hatte einiges von dem Land vorher auch schon gepachtet. Ich habe zwar mit ihm keinen Pachtvertrag aber offiziell hatte ich ihm erlaubt mein ganzes Land anzugeben als ob er es pachten würde, um halt der Förderung, Tierbestand etc. wegen, da einen kleinen Vorteil zu haben und im Gegenzug dafür hat er mir dann immer mein Land (mähen, kurz halten, walzen etc.) in Ordnung gehalten.

Nun, was wäre wenn ich einfach bauen würde, 5x10 M, was offiziell eigentlich ein Unterstand sein soll, obwohl es weit mehr ist, aber nun denn Bild Ich/Wir würden aber auch dafür sorgen oder es so gestalten, dass dieser sogenannte Unterstand eine Hintertür hat, die immer offen steht, also mit direkter Verbindung auf die Weide. Wenn dann eine Kontrolle wäre, was überhaupt nicht feststeht, und ich dann den Nachweis der Landwirtschaft meines Nachbarn vorlegen würde, und würde einfach sagen, ja den hat er gebaut, und ich hatte nichts dagegen.

Was wäre dann? Könnte mann mir hier sagen, nee ist nicht ?????

Danke für Eure Infos.

Gruß,
Rafael
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Beitrag#15von Christina » Dienstag 22. Januar 2008, 14:15

Der Bauantrag muss vom Landwirt eingereicht werden. Es ist sinnvoll, dass offiziell für Tiere gebaut wird, die er auch besitzt.
Meines Wissens ist ein Pachtvertrag nicht notwendig. Das kannst du aber beim Bauamt nachfragen.

Das Bauamt darf die Nutzung hinterher nicht überprüfen! Bild
Zuletzt geändert von Christina am Dienstag 22. Januar 2008, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#16von agapomo » Dienstag 22. Januar 2008, 14:23

Aber es muss ja gar kein Bauantrag hierfür gestellt werden ! Das ist bei bis zu 70qm nicht notwendig.
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Beitrag#17von Christina » Dienstag 22. Januar 2008, 14:42

In Niedersachsen würde ich im Außenbereich zumindest eine Bauvoranfrage stellen, um mir spätere Unannehmlichkeiten zu ersparen.

Ist aber ja von Bundesland zu Bundesland und abhängig von der Risikobereitschaft der Person unterschiedlich.
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Beitrag#18von agapomo » Dienstag 22. Januar 2008, 15:06

Hallo,

ich hatte bereits geantwortet aber es scheint nicht funktioniert zu haben, also nochmal:

Es muss gar kein Bauantrag gestellt werden, bei einem solchen sogenannten Unterstand kann bis zu 70qm ohne Baugenehmigung gebaut werden.

Danke für Eure Hilfe.

Gruß,
Rafael
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Beitrag#19von klosterbauer » Dienstag 22. Januar 2008, 18:29

Hallo in den Norden.

auch ein gern genutzter Trick: der Landwirt beantragts - die anderen nutzen es. Geht auch - sollte aber offiziell sein. Für einen Unterstand (Regelung bei uns: max. 4 Meter hoch, an mind. einer Seite offen, kein fester Boden) genügt eine Aufstellgenehmigung (ohne Statik etc.) - aber es fallen auch Ausgleichsmaßnahmen an. Da geht kein Weg dran vorbei. Alles, was drüber hinaus geht, ist dann ein Stall .... (Baugenehmigung, Statik, Bauabnahme, Gebühren, Ausgleichsmaßnahme ....). So ist das zumindest bei uns in NRW. Die 70 qm-Grenze für genehmigungsfreie Unterstände kenne ich noch nicht. Bei uns geht es nach Höhe - habe vor 8 Jahren so Unterstände mit einer gesamten Grundfläche von rund 130 qm gebaut. Aber vielleicht gibt´s da ja regionale Unterschiede. Auf jeden Fall checke den Unterschied zwischen Baugenehmigung und Aufstellgenehmigung ...

Soweit in kurzen, schlichten Worten. Bin aktuell sehr im Brass - aber redet doch ruhig mal mit Eurem Bauern. Kann aber sein, dass der sich das auch bezahlen lässt. Es gibt da sone und sone - aber wenn´s ein netter ist ...

Ach ha, Herwig. Danke für die Blumen. Habe noch keine Lust, mich zu verabschieden. o.k.??

beste Grüße aus dem Bergischen von
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Beitrag#20von Christina » Dienstag 22. Januar 2008, 21:02

Die Firsthöhe von 4 m ist in Niedersachsen wie in NRW die Obergrenze, was die Bauhöhe angeht. Aber hier gibt es zusätzlich die 70 m².

"Gebäude bis 70 m² Grundfläche und 4 m Höhe, die einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen, nur zum vorübergehenden Schutz von Tieren oder zur Unterbringung von Ernteerzeugnissen bestimmt sind und keine Feuerstätten haben"

Wichtig ist einfach, zu bedenken, dass genehmigungsfrei NICHT bedeutet, dass man die Dinger überall hinbauen darf. Beispiele: Im Innenbereich sind Baugrenzen und überbaute Fläche etc. einzuhalten. Im Außenbereich darf nicht im Landschaftsschutz- oder Naturschutzgebiet gebaut werden, für gerodeten Wald muss an anderer Stelle aufgeforstet werden etc.
Bevor für einen Stall investiert wird, kann deshalb eine Anfrage schon hilfreich sein.
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Beitrag#21von klosterbauer » Montag 22. September 2008, 20:59

Liebe Leute,

ein kleiner Freudenhopser sei mir erlaubt: Bauantrag durch, Nachbarn klagen nicht, morgen kommen die Bagger, die Woche werden die ersten Fundamente gegossen - irgendwann in diesem Jahr soll der Stall fertig werden. Eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren ....
Dann steht auch den Archegedanken nichts mehr im Wege - aber erst das Vieh und dann der Rest. Außerdem sollen die Menschen ja gerne kommen. Und ab Januar haben wir dann Schafe, Rinder und in 2009 auch Pferde solide untergebracht.
Ein Jahr hat´s gedauert von der Bauvoranfrage bis zum ersten Baggertermin. Uff, meine Nerven ... müssen noch drei Monate halten.

Soweit für heute grüßt
Peter aus dem Bergischen
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Beitrag#22von Ludger » Montag 22. September 2008, 22:06

Gratulation!!!!!Bild
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Neberwerb anmelden

Beitrag#23von torsten » Mittwoch 24. September 2008, 11:45

Hallo Leute

Also ich hab nun auch Nebenerwerb angemeldet,Gründe waren bzw sind Bauen im Aussenbereich,da unser Grundstück ausserhalb liegt,letztes Jahr habe ich Schafstall gebaut und dieses jahr bekam ich glatt Vom Bauordnungsamt Bescheid,mußte mich dazu äussern ob Genehmig vorliegt,naja usw,jetz kam vom Finanzamt Brief muß Einahmen vom letzten Weihnachtsmarkt vorlegen,also hab ich halt den nebenerwerb angemeldet.Ich denke mal das man dadurch doch etwas abgesichert ist,weil mann auch genug Neider hatt,die auf solche Dinge gerne aufpassen,und versuchen,was anzuhängen ?Bildle Grüße Torsten
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Re: Nebenerwerb anmelden

Beitrag#24von timemasterx » Montag 24. Oktober 2016, 08:38

Hallo,

wen Du doch Probleme haben solltest, dann hilft dir vielleicht noch diese Info:

Beim Bauen im Außenbereich, ist das Vorhaben selbst privilegiert, nicht die Person.

Folgende Punkte werden bewertet, je mehr desto besser: Nachhaltigkeit: Sind Kinder vorhanden die später die kleine Landwirtschaft übernehmen können? Alter vom Unternehmer? (wer kurz vor der Rente steht und keine Kinder hat, wird es schwer haben). Sind Gewinne (nach BWL-Gesichtspunkten) innerhalb von 5-10 Jahren mit einem Totalgewinn zu rechnen? Mindestflächen vorhanden (BG bereits ab >0,5ha, fürs Finanzamt wenige ha (3-4), für die Landwirtschaftskammer/Amt für Landwirtschaft und Forsten max 3GV/ha. Betriebsleiter ist Sachkundig? Noch besser: Ausbildung als Landwirt/vergleichbar? Ist Baumaßnahme ist notwendig und angemessen an die Betriebsgröße?
Kann das Futter primär auf den bewirtschafteten Flächen erzeugt werden (>50%)?

An deiner Stelle würde ich mir alle Daten ordentlich zusammenschreiben (Bestandsliste/Anlagenliste) und ein Plan Gewinn/Verlustrechnung für die nächsten Jahre bis zum eintritt des möglichen/geplanten Totalgewinns aufstellen.
Im Endeffekt ist es eine Einzelfallentscheidung, da jeder Betrieb anders aussieht.

Beispiel: Es wurde genannt, dass bei Haltung von Schafen nach Listen hier ein Verlust in der Regel auftritt. Dass muss nicht sein. Sind z.B. Alt-Gebäude vorhanden die mit geringen Kosten umgebaut werden können, fallen kaum Kosten für Gebäude an als wie bei einem Neubau einer Scheune. Anders kann es bei größeren Betrieben aussehen, da z.B. Altgebäude wirtschaftlich zu Hohe Kosten in Form von längeren Arbeitswegen -> mehr Arbeitszeit -> höhere Lohnkosten usw. auftretten. Dies ist immer eine Einzelfallbetrachtung und genauso würde ich die Daten für die Ämter aufbereiten und dann erstmal mit einem Steuerberater sprechen, erst dann den Weg zu den Ämtern (Bauamt/Finanzamt/BG) beschreiten.

Zu den "Fliegenden Bauten". Hier unterscheiden sich die Gesetzte auf Länderebene. Im groben ist es so wie vom Vorredner beschrieben. Prinzipell bedarf alles was ein Fundament hat, einer Genehmigung. Bei einer Scheune lässt sich dies nicht umgehen.

Besten Gruß

Thomas
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timemasterx
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