Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Moderator: schnuckened


AbonnentenAbonnenten: 2
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1080

Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#1von Jaegertom » Freitag 5. Dezember 2014, 04:59

So. Nun kapieren die ersten in Deutschland mal die Ökobilanz. Dass man nicht nur irgendwas bis zum Exzess schützen kann, wenn die Ganzheit des Systems nicht betrachtet wird.
Und endlich mal von einem renommierten Institut.
Der Wolf ist kein Allheilmittel zur Wildreduktion, im Gegenteil. Das was ich predige kommt nun wissenschaftlich zum Vorschein.
Nur dass es in Deutschland mit den verbissenen Wolfsschützern aus dem Ruder läuft. Weil Studien die anders lauten als das Gewollte gar nicht zum Tragen kommen und die Ideologie
ohne Rücksicht auf die wirklichen biologischen Zusammenhänge durchgesetzt wird.
Viel Spaß beim lesen dieser Studie.
Ein Teil ist groß markiert, gehört aber zum gleichen Text.
Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 2.12.14

Artikel Beginn
Das Wild siegt über den Artenschutz
Susanne Héjja Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Biogeochemie

Schutzgebiete im Wald können kaum zum Artenschutz beitragen, solange das Wild die artenreiche Baumverjüngung der geschützten Waldfluren auffrisst.
Nicht überall wo Artenschutz erreicht werden soll, kommt es auch zum Schutz von Arten. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena haben zusammen mit rumänischen Kollegen auf fast 7000 Untersuchungsflächen in Thüringen und in Rumänien den Zustand der Waldverjüngung untersucht.

In den geschützten Gebieten der Laubwälder kommt es zu einer so großen Vermehrung von Reh und Hirsch, dass die erwünschte Biodiversität, in diesem Falle die Baumverjüngung, aufgefressen wird. Die Forscher folgern, dass das ambitionierte politische Ziel der Biodiversitätsstrategie, fünf Prozent des Waldes zu schützen und aus der Nutzung zu nehmen, eher zu einem Artenverlust führen wird.

In ihrer umfassenden, in der Größe bisher einzigartigen Inventur haben die Forscher den Bestand großer Waldgebiete untersucht. Auf regionaler Skala gehen in Thüringen, nach Ergebnissen der Studie, etwa 50 bis 60 Prozent der Baumarten durch Wildverbiss verloren. In Rumänien sind es zehn bis 30 Prozent der Baumarten. Die Schäden sind in beiden Ländern am größten in geschützten Gebieten. Der Grund: in Schutzgebieten tummeln sich zu viele Paarhufer, die die jungen Baumtriebe fressen. Das ursprüngliche Schutzziel geht so insgesamt verloren. Aber nicht nur dort, auch Wirt-schaftswälder haben zu hohe Wildschäden, so dass auch das erklärte Wirtschaftsziel eines ökologischen Waldumbaus in Frage gestellt ist.

„Die Situation ist äußerst ernst“ sagt Ernst-Detlef Schulze, Emeritus Professor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. In Thüringen sollen 25.000 Hektar Wald aus der Bewirtschaftung genommen werden, um Arten zu schützen. „Im Augenblick werden dadurch Monokulturen von Buche erzeugt, unter anderem da Buchentriebe deutlich weniger von Reh und Hirsch gefressen werden als Begleitbaumarten. Ökologisch gesehen ist die Situation vergleichbar mit anderen Monokulturen z.B. Fichtenwäldern.“

Die Studie macht deutlich, dass Artenschutz und deren Konzepte nur im komplexen Zusammenhang mit der gesamten Fauna und Flora gesehen werden kann. Der Pflanzenexperte Schulze hat daher die Waldinventur gemeinsam mit Experten aus der Vegetationskunde und der Zoologie durchgeführt: „Wir sehen hier die Problematik eines möglicherweise zu eng fokussierten Naturschutzes“ sagt Helge Walentowski von der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft in Freising, “denn wir haben in Schutzgebieten viel Totholz, aber z.B. keine Schmetterlinge mehr. Der Verlust der verschiedenen Baumarten durch Verbiss führt zu einem Artenschwinden bei den Schmetterlingen. Jede zweite Art stirbt, weil die Nahrungsgrundlage der Insekten, die meist auf eine oder wenige Pflanzenarten spezialisiert sind, durch das Reh im Keimlingsalter weggefressen wird“.

Das Fehlen von Raubtieren führt in den geschützten Gebieten zur großen Vermehrung von Reh und Hirsch. „Die Situation wird sich erst ändern, wenn die rechtlichen Grundlagen zur Bejagung geändert werden“ sagt Frau Laura Bouriaud, Professorin für Forstrecht an der Forstlichen Hochschule in Suceava, Rumänien.“ Es gibt keinen Grund dafür, dass Jäger ein Monopol auf die Regulation der Wildbestände halten, wenn die Populationen außer Kontrolle geraten“.
Domink Hessenmöller, Mitarbeiter bei Thüringen Forst fordert daher: „Nur eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wald und Wild kann den Zustand der Biodiversität im Wald erhalten.“
Überraschende Zusammenhänge kamen auch aus Rumänien: „Wir waren selber über den Befund erstaunt, und zwar umso mehr, als wir die Schäden so nicht erwartet hatten.“ sagt Olivier Bouriaud vom Rumänischen forstlichen Forschungs- und Management-Institut in Bukarest.
„Wir haben nämlich Wolf, Bär und Luchs in Rumänien. Doch jagt der Wolf lieber ein Schaf auf den alpinen Weiden als ein Reh auf alpinen Waldhängen; wir haben also immer noch den Wildverbiss im Wald.

Artikel Ende
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#2von schnuckened » Freitag 5. Dezember 2014, 08:23

Wovon lieber Jägertom soll sich bitteschön das Schalenwild in den von dir doch ansonsten so vehement geforderten Reservaten ernähren als vom Baumverbiss? Na klar haben wir immernoch Wildverbiss und werden den auch immer haben, so lange sich Wild in unseren (gilt auch für Rumänien) Wäldern halten wird, dazu erfordert es keiner Studie! Und das ist auch gut so! Bis auf den letzten Satz, der dringend modifiziert werden muss, ein guter Beitrag, aber warum so überdimensioniert? Zumal ich in deiner Anmerkung oben sehe, dass du den Artikel komplett missverstanden hast, denn hier wird das Fehlen der Großraubtiere eher bedauert!

Grüße

Ed
Geprüfter Berater in Wolfsangelegenheiten nach Monitoring-Standards mit Unterstützung von VIEH / majaura@t-online.de
Benutzeravatar
schnuckened
Moderator
Moderator
Beiträge: 760
Registriert: 04.2013
Wohnort: Niederlausitz
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#3von Claudia » Freitag 5. Dezember 2014, 08:27

schnuckened hat geschrieben:Zumal ich in deiner Anmerkung oben sehe, dass du den Artikel komplett missverstanden hast, denn hier wird das Fehlen der Großraubtiere eher bedauert!

Grüße

Ed



So habe ich den Artikel auch verstanden.
Lieber Jägertom. ändere bitte die Formatierung, denn wenn Du Artikel komplett in riesiger Schriftgröße schreibst, werden sie unleserlich und Du wirst nicht deutlicher, nur weil die Buchstaben größer sind.
Benutzeravatar
Claudia
Moderator
Moderator
Beiträge: 864
Registriert: 04.2013
Wohnort: Wendland
Geschlecht: weiblich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#4von Jaegertom » Freitag 5. Dezember 2014, 09:44

Ed, genau darum dreht es sich. Die Deutschen meinen, den Wolf als Allheilmittel gegen Wildverbiss einsetzen zu können, wobwi von Rumänien die klare Absage kommt.
Dort hat es sich nämlich als nicht wirksam herausgestellt. Was du ja selbst schon schreibst, dass teilweise hohe Wildbestände bei euch sein sollen.
Diese Studie gibt es in gleichem Wortlaut bereits auch aus den vielgerühmten USU Yellowstone, wo sich der Verbiss eher konzentriert hat anstatt verringert bei weniger Schalenwild.
Durch die Wölfe vergrößert sich der Verbiss eher, da sich die Tiere eher zusammenrotten und konzentrieren als weitläufig verteilt zu sein, und da machen sie dann in kurzer Zeit einfach mehr Schaden.
Vielleicht verstehst du nun die Aussage.
Liebe Claudia, nun ist Quelle und alles wichtige eingefügt, so hoffe ich doch zumindest.
Habe sogar Anfang und Ende markiert. Darf ich denn einen Artikel nicht mehr so gestalten wie ich denke, es ist absolut nichts daran verändert außer der Größe?
Sei doch mal so lieb und mecker nicht an allem rum.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Freitag 5. Dezember 2014, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#5von adolf » Freitag 5. Dezember 2014, 10:10


( Überraschende Zusammenhänge kamen auch aus Rumänien: „Wir waren selber über den Befund erstaunt, und zwar umso mehr, als wir die Schäden so nicht erwartet hatten.“ sagt Olivier Bouriaud vom Rumänischen forstlichen Forschungs- und Management-Institut in Bukarest. „Wir haben nämlich Wolf, Bär und Luchs in Rumänien. Doch jagt der Wolf lieber ein Schaf auf den alpinen Weiden als ein Reh auf alpinen Waldhängen; wir haben also immer noch den Wildverbiss im Wald. )

Es stimmt, im oberen Teil, des Artickels wird ein fehlen der Großraubtiere, eher bedauert.
Der Untere Teil aus Rumänien, sagt aber alles !!!
Der Wolf geht den Weg, des geringsten Wiederstandes........
Und unsere (politisch nichtgeschützten ) Tiere sind seine hergerichtete, vorbereitete Nahrung.
( Ironisch gemeint ): Der Wolf will ja nur fressen, und sorgt sich nur um die Erhaltung, seiner Population.

Adolf
Benutzeravatar
adolf
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 29
Registriert: 06.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#6von schnuckened » Freitag 5. Dezember 2014, 22:11

Jaegertom hat geschrieben:Ed, genau darum dreht es sich. Die Deutschen meinen, den Wolf als Allheilmittel gegen Wildverbiss einsetzen zu können,...


Falsch Jägertom, das ist einzig und allein deine Behauptung. Weder "die Deutschen" noch der Artikel sagen das aus. Es geht lediglich darum, dass durch das Auftreten der Großprädatoren der Wildverbiss eingedämmt werden kann bzw. soll das in einer möglichen Studie herausgefunden werden. Ich persönlich glaube nicht daran, allenfalls wird das partiell der Fall sein, dort wo spezifisch möglich ist, dass von Wölfen vornehmlich dem Rotwild aufgelauert werden kann. Das ist aber in der Regel nicht der Fall, wenn man bedenkt wie Wölfe jagen. Ein Rudel Rotwild wird ungeachtet dessen seine Wege gehen und dort fressen, wo es entsprechende Nahrung findet!
Wölfe werden eher dem Verbiss genüge tun, in dem es für die Gesundung des Wildbestandes sorgt, dass wiederum sich auf alles Grün stürzt, was es vorfindet, besonders in waldstrukturarmen Gegenden wie unserer hier!

Was ist nun die Crux???

Rotwildjagd ist zur reinen Trophäenjagd geworden (hier). Permanent kaufen sich hier Jagdgenossen ein, die zur Hauptbrunftzeit auf den "Kapitalen" ansitzen um wertloses Fleischmaterial zu erlegen, welches so billig auf den Markt geschmissen wird, dass die Aufkäufer kaum noch Herr der Lage werden. Die Kühe werden verschont, alle wollen den Bock. Zu allem Undank ist es modern geworden Wild in Gattern zu halten, Wild als Billigware!

Pfui Jägerschaft!

Das Rehwild hält sich nicht mehr in strukturierten Bereichen auf, denn es gibt sie nicht mehr. Dort wo Wölfe sind (ich weiß nicht wie es woanders ist) verstecken sich die Tiere in den Maisschlägen und kommen kaum noch heraus! Wozu auch, die Maismast wächst förmlich ins Maul. Erst spät nach der Dämmerung tritt es ggf. heraus zur abwechslungsreichen Äsung, wie man es sonst von ihm gewohnt ist. Diesen Umstand habe ich ganzjährig per Fotofalle belegen können bzw. von den Jägern erfahren, die kaum noch Rehwild erlegen und das den Wölfen in die Schuhe schieben.

Bitte Wolf, komm zu Hauf und fress endlich mehr Rotwild und Wildschweine!

Grüße

Ed
Geprüfter Berater in Wolfsangelegenheiten nach Monitoring-Standards mit Unterstützung von VIEH / majaura@t-online.de
Benutzeravatar
schnuckened
Moderator
Moderator
Beiträge: 760
Registriert: 04.2013
Wohnort: Niederlausitz
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#7von Jaegertom » Samstag 6. Dezember 2014, 00:30

Und genau da liegt der Hund begraben.
Sie nochmal die Fesstellung aus Rumänien an, sieh mal die Schrift von Valerius Geist und nun das Plädoyer vieler renommierter Wissenschaftler aus Frankreich.
Es gibt eine gewisse Ruhephase, und dann kommt das Grausen. DIe Wölfe werden nicht schön artig das von dir als Beutetier gewünschte WIld fressen.
Warum ist es eigentlich so schwer, die Erfahrungen aller anderen Länder anzunehmen?
Sollten die Deutschen Wölfe etwas besonderes sein? Haben die vielleicht eine Grün-ideologisierte Hirnwäsche bekommen? Nein, deutsches WOlfi tut das nicht...
Und es tut es doch.
Deutsch Wolfi hat in der Zwischenzeit wieder ein Kalb in NS gerissen.
Mit treuen Kulleraugen dastehende Wolfsbiologen stellen fest, dass es hier neue Dimensionen annimmt.
Herrgott, in welcher Welt leben die denn?
Es wird aufhören wenns an Schockemöhles Gäule geht... ganz schnell ... und mit der Situation enttäuschter Privathalter, die keinen Cent sehen als Entschädigung.. und enttäuschter Bauern, die keinen Cent sehen weil der Wolfsriss noch nicht in der Förderkulisse liegt...
Genau richtig. Die schaufeln sich mit ihrer Dummheit ihr eigenes politisches Versagensgrab. Und Wolfis Grab dazu.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Samstag 6. Dezember 2014, 00:36, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#8von Claudia » Samstag 6. Dezember 2014, 07:51

Jaegertom hat geschrieben:Mit treuen Kulleraugen dastehende Wolfsbiologen stellen fest, dass es hier neue Dimensionen annimmt.
Herrgott, in welcher Welt leben die denn?
Es wird aufhören wenns an Schockemöhles Gäule geht... ganz schnell ... und mit der Situation enttäuschter Privathalter, die keinen Cent sehen als Entschädigung.. und enttäuschter Bauern, die keinen Cent sehen weil der Wolfsriss noch nicht in der Förderkulisse liegt...
Genau richtig. Die schaufeln sich mit ihrer Dummheit ihr eigenes politisches Versagensgrab. Und Wolfis Grab dazu.



a) Durch dumpfe Beleidigungen werden Deine Argumente nicht aussagekräftiger. Im Gegenteil.
b) Hochdotierte Sportpferde wurden noch nie und nirgends nachts auf der Weide gehalten. Da drohte schon immer Gefahr für das Pferd durch Mensch und Hund.
Benutzeravatar
Claudia
Moderator
Moderator
Beiträge: 864
Registriert: 04.2013
Wohnort: Wendland
Geschlecht: weiblich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#9von Jaegertom » Samstag 6. Dezember 2014, 10:29

Ich weiß nicht wie du das nennst , Claudia.
Wenn so eine Politik wie Nichtzahlen einer Entschädigung, fadenscheinige Ausreden dass keine Förderkulisse vorhanden oder generelles Nichtersetzen privat gehaltener Tiere in NS klug sein soll, verstehe ich die Welt nicht mehr.
So was trägt absolut nicht zur Integration eines von Ideologen gewollten Raubtieres bei, sondern es ist nor noch kontrovers. Und so ein Verhalten der beteiligten Politik nenne ich schlicht Dummheit, ebenso wie das immer wieder auftauchende Nichtwissen jahrhundertelanger bekannter biologischer Sachverhalte.
Ist das falsch?
Warum macht scheins Brandenburg kein so ein Theater mit Schadensbegleichungen?
Meinst du , das hilft dem Wolf weiter? Im Gegenteil. Frustrierte Privathalter mit Kleinstbeständen gibt es vielvach mehr als die paar großen gewerblichen Nutztierhalter.
Die Menge macht die Politik, und diese Rechnung wird so nicht aufgehen.
Wem ist dann also geholfen?
Weder Wolf noch Halter.
Ehrlichkeit sollte an der Tagesordnung stehen. Und keine Kulleraugenbiologie. Dazu die Bekanntgabe der Rissbegleichung.
Das heißt aber lange nochnicht, dass es gut geht. In Frankreich erhalten die Tierhalter seit Jahren deutlich mehr Geld pro Riss und trotzdem formiert sich flächenbrandmäßig Widerstand.
Weil es nicht sein kann dass eine jahrtausendalte Kultur so einfach durch ein paar Raubtiere aufgerieben wird.
Schutz in allen Ehren. In 10 Jahren haben wir nochmals ne Milliarde mehr Menschen auf der Erde. Und es werden nicht weniger. Irgendwann hört dieses gemeinsam Lebenmüssensgetue sowieso auf. Da werden dann selbst Wölfe weichgekocht und verzehrt.Weil niemand mehr einsieht, wertvollste Lebensmittel zum Fraß vorzuwerfen.
Was ist dann gewonnen?
Aber keine Sorge, Wölfe werden trotzdem überleben.
Genau in den Notzeiten haben sie das immer wieder bewiesen und wie immer noch heute !!! in Indien es passiert, viele Kinder gerissen. Aber dass macht ja einigen nicht viel aus So manchmal glaube ich dass Menschenschaden nicht enst genommen wird nach dem Motto: Was soll, die nehmen dem armen Tier ja den Lebensraum weg, das kann man ja verzeihen.
Soll die Menschheit zwangssterilisiert werden um das zu verhindern? Wer hat nun mehr Rechte. Menschen, die ums überleben kämpfen oder die Rautiere?
Irgendwann ist außer in Zoos oder Reservaten kein Platz mehr da. Wie kann man dann noch vereinbaren dass wir in Europa Lebensmittel an Raubtiere verfüttern und anderswo täglich tausende Kinder des Hungers sterben. Sind die armen Menschen alle selbst schuld an ihrer Situation?
Aber was solls. Europa hat noch Geld und kümmert sich nicht drum.
Hier ist der Tisch für Wölfe noch gedeckt.Und wenn nicht mehr, der Wolf ist ein Überlebenskünstler.
JE größer die Not, desto besser geht es dem Wolf. Wird er in Erwartung dafür schon hergezüchtet??
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#10von Jaegertom » Mittwoch 10. Dezember 2014, 20:24

Skepsis. Immer mehr anerkannte Sachverständige melden sich zu Wort.
Nun auch Udo Pollmer, bekannt durch viele kritische Referate.

Quelle : *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 8.2.2014


Zitat Anfang:
WölfeÖkologen sind erfreut, dem Bürger ist unwohl

Die Rückkehr eines Raubtieres und die Konsequenzen

Von Udo Pollmer


In Sachsen tötete unlängst ein Wolf ein Schaf und verletzte mehrere andere schwer. Die mythischen Räuber sind also wieder da. Doch was bedeutet das für die Freilandhaltung von Nutzvieh?

Der Wolf ist erfolgreich nach Deutschland zurückgekehrt. Ökologen sind erfreut, dem Bürger ist unwohl und die Landwirte ziehen Konsequenzen. Für viele ist jetzt Schluss mit lustig. Die Freilandhaltung von Schafen ist passe. In Frankreich – dort sind bereits hunderte von Wölfen unterwegs – reißt jedes Tier pro Jahr über 20 Schafe. Deutschlands Bauern wird empfohlen, ihr Vieh mit Elektrozäunen zu schützen. Dafür genügt der übliche Weide-Elektrozaun aber nicht. Wölfe sind schlau und wühlen sich unten durch oder springen drüber. Und der Stromschlag sollte so schwach sein, dass er den Lämmern nicht schadet.

Also wird man um eine systematische Sicherung der Weiden nicht umhinkönnen, natürlich mit entsprechenden Kosten für den Landwirt und Folgen für die Landschaft. Auf den Almen ist das sowieso aussichtslos. Die Rudel werden dort in den nächsten Jahren erwartet – und sie werden ein ideales Gelände vorfinden. Das Schicksal der in Deutschland lebenden etwa 8000 Wildschafe dürfte besiegelt sein.

Wölfe töten mehr Tiere als sie fressen können, sie reißen auf Vorrat. In den Medien wird dann beruhigt, die Wölfe seien so tierlieb, dass sie ihr Opfer mit einem gezielten Biss in die Kehle sofort töten. Beim letzten öffentlich gewordenen Fall in Sachsen fand der Landwirt am nächsten Morgen nicht nur ein totes Schaf vor. Drei weitere lebten noch und mussten aufgrund ihrer schweren Bisswunden fachmännisch notgeschlachtet werden. Der Wolf ist ein Raubtier, das seine Beute im Rudel angreift und kein gelernter Metzger, der darauf achtet, dass das liebe Vieh nicht unnötig leidet.

Resozialisierung für Raubtiere

In Frankreich setzt man deshalb auf Umerziehung. Ja, Sie haben richtig gehört. Falls man einen Wolf beim Reißen von Schafen erwischen sollte, erhält er im Rahmen des "Nationalen Wolfsplans" ein Brandzeichen. Das soll ihn so erschrecken, dass er daraus lernt, seinem Lieblingsfutter aus dem Weg zu gehen und andere Tiere zu reißen. Resozialisierung für Raubtiere. Wir wollen die Wölfe im Land, aber doch nicht so wie sie sind. Wie wär‘s mit einem Friedenscamp für Wölfe, Bären und Luchse? Mit einer veganen Salatbar, serviert von engagierten Schafsköpfen. Na dann man tau!

Doch warum fürchten sich viele Menschen so reflexartig vor dem Wolf? Warum schärften früher die Märchen schon den Kleinsten ein, sich vor dem Wolf zu hüten, wenn er sich freundlich nähert? Etwa weil er Kinder frisst? Nein, dann müsste man auch vor Bären warnen – die sind ungleich kräftiger. Wölfe meiden den Menschen, solange sie genug zu fressen finden. Zumindest im Normalfall.

Unsere Wolfsfurcht hat einen ganz konkreten Grund. Der Wolf überträgt eine schlimme Krankheit: Die Tollwut. Im Mittelalter führten Kriege zur Entvölkerung Europas, zur Verwilderung des Ackerlandes, zu einer massiven Zunahme des Wildes und damit der Wölfe. Die Wolfsrudel, schreibt Stefan Winkle, einer der namhaftesten Seuchenhistoriker, "überfielen die Bauern auf dem Feld und ihr Vieh sofern sie noch welches hatten, bissen sich mit den Hunden, töteten und verletzten … Menschen und Haustiere und ließen fast immer die Tollwut zurück".

Zurzeit ist Deutschland tollwutfrei

Infizierte Tiere verlieren ihre Scheu vor dem Menschen – deshalb sollte Rotkäppchen vor jedem Wolf, der sich entgegen seiner sonstigen Gewohnheit dem Menschen nähert, Reißaus nehmen. Wölfe verbreiten Krankheiten viel rasanter als Mücken, Zecken oder Ratten. Für 1000 Kilometer genügen ihnen wenige Wochen. Da die Inkubationszeit bei der Tollwut bis zu einem Jahr betragen kann, sind einer Verbreitung Tür und Tor geöffnet. Deutschland ist heute tollwutfrei – aber wie lange noch?

Glücklicherweise haben wir im Gegensatz zur Zeit der Entstehung der Märchen Medikamente, um die Tollwut zu behandeln. Aber wir sollten bei aller Euphorie über den Wolf auch die Folgen für die Tierwelt und die gesundheitlichen Risiken nicht aus den Augen verlieren. Mahlzeit!



Literatur

Ministère de L’Ecologie, du Développement durable et de L’Energie, Ministère de L’Agroalimentaire et de la Foret: Projet de Plan d’action national loup 2013-2017. 5. Feb. 2013

Körner P: Wölfe löschen Mufflons in Deutschland aus. Die Welt 27.5.2013

Pfuhl A, Niehaus M: Rotkäppchen und die Angst vorm bösen Wolf. EU.L.E.n-Spiegel 2013; H. 1-2: S.5

Winkle S: Kulturgeschichte der Seuchen. Artemis und Winkler, Düsseldorf 1997

Iben B: Tollwut des Menschen („Lyssa humana“). Großtierpraxis 2005; 6 (4): 16-23
Zitat Ende
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#11von schnuckened » Mittwoch 10. Dezember 2014, 20:57

Soviel Polemik hält ja echt kein Pferd aus!
Da muss ich doch gleich was gegensetzen, damit soviel Umgemach nicht hinten an steht:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

(1815 CH v. 10.12.2014)

Im Übrigen geht mir diese Polemik echt auf den Keks! Die Raubtierforen sollten ursprünglich mal eingerichtet werden, um hier in einem guten Nutztierforum Möglichkeiten zur Prävention darzulegen sowie fach- und sachgerecht über die gesamte Problematik zu informieren und diskutieren! Davon sind wir seit einiger Zeit schon weit entfernt!

Im Grunde wäre es ja egal, wer nicht will muss es ja nicht lesen. Dem ist aber in diesem Forum nicht so, denn durch die Struktur , ich meine die aktuelle Leiste am linken Rand, werden interessante Themen um die Nutztierhaltung schnell ins Hintertreffen gerückt, das gesamte Forum verliert an Wert und wird langweilig!

Dem schiebe ich in Zukunft einen Riegel vor, indem ich die polemisch angehauchte Beiträge unangekündigt und ohne weitere Begründung gesamt heraus lösche!

Ich möchte aus den Raubtierthemen keine Kuschelthemen machen, aber etwas mehr zugeschnittenen Realismus wird dem Forum in der Frage gut tun!

Grüße

Ed
Zuletzt geändert von schnuckened am Mittwoch 10. Dezember 2014, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
Geprüfter Berater in Wolfsangelegenheiten nach Monitoring-Standards mit Unterstützung von VIEH / majaura@t-online.de
Benutzeravatar
schnuckened
Moderator
Moderator
Beiträge: 760
Registriert: 04.2013
Wohnort: Niederlausitz
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#12von Jaegertom » Mittwoch 10. Dezember 2014, 23:28

NÄchster Bericht da das Beuutespektrum erweitert wird:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 10.12.2014
Zitat Anfang
Gleich zweimal musste der Kreis-Wolfsbeauftragte Hadenfeldt in der vergangenen Woche nach Schmilau ausrücken. Kathrin Andresen informierte den Experten sofort nach ihrer Sichtung. Für Jack Russell Terrier „Körby“ verlief seine nächtliche Begegnung um einiges unangenehmer. „Plötzlich hörte wir so ein ganz jämmerliches Winseln“, erzählt Gudrun Henicke. Ihr Sohn Ben verscheuchte mit der Taschenlampe „ein recht großes, dunkles Tier“. Der Terrier hatte danach tiefe Bissspuren am Hals. Vermutlich wollte das Tier ihn in den Wald ziehen.

„Ein Fuchs würde einen Hund auf keinen Fall so angreifen. Das passt überhaupt nicht zu der Beschreibung. Eher zum Wolf“, erklärt Hadenfeldt. Eindeutig aufklären konnte er den Vorfall jedoch nicht.
Zitat Ende
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#13von Herwig » Donnerstag 11. Dezember 2014, 08:00

Ich kann Ed gut verstehen.
Der Nachteil dieser langatmigen Schimpftriaden in Großbuchstaben (Großbuchstaben heißt für mich: Anschreien!) ist eben, dass es immer weniger Menschen lesen wollen, das sieht man nicht nur an den Klicks ganz deutlich. Einige Leute haben mir in der Vergangenheit schon geschrieben und sich darüber ausgelassen und meiden das Forum, das ist schade. Einige sehr aktive Forumisten haben sich regelrecht bei mir verabschiedet und geschrieben, dass sie nur noch sporadisch vorbeischauen werden, darunter auch Moderatoren.
In einer der letzten PNs der letzten Woche stand folgendes:
............ aber in den nächsten Tagen wird sich ein Besuch des Forums sowieso nicht lohnen, in Kanada ist eine Joggerin von Wölfen angegriffen worden, steht bei Facebook, wenn das bei Euch im Forum ankommt ist mir das zu anstrengend, lesenswertes von manipulativen zu trennen. Als wenn das gebetsmühlenartige wiederholen von immer den gleichen Argumenten in immer größeren Buchstaben einen Wert besitzen würde, manche Ansichten kenne ich nun zur Genüge und lese mir das nicht mehr durch. Warum löscht du den Kram nicht?? ........

eine weitere mail bekam ich mit folgendem Auszug:
.........nein habe ich nicht gelesen im Forum, wo stand das denn?? Alles was in der Überschrift schon mit Wolf zu tun hat, lese ich gar nicht mehr....

Anfrage gestern per PN: Hallo herzwig, kann man die linke Themenanzeige auch an persönliche Interessen anpassen? Also z.B. die Wolfsthemen sich gar nicht anzeigen lassen?

oder vor einigen Wochen eine mail an mich mit der Frage nach Pflegehinweisen für Ziegen, meine Anwort war, sich doch bitte im Forum zu orientieren und Fragen dort zu stellen wurde mir wie folgt beantwortet:
... ach so, das ist euer Forum, ich dachte das ist ein Schäferforum, weil es dort nur um Wölfe geht. Kann ich dort auch Fragen zur Hühnerunterbringung stellen??


Ich hatte immer die Hoffnung, gerade vor kurzem wieder, das das Thema Wolf nun nicht mehr allumfassenden Raum im Forum einnehmen würde, weil es sich von allein regelt. Es scheint nicht so zu sein.

Und genau so habe ich mir das vorgestellt, wenn ich versuche das zu begrenzen gibt es diese Vokabeln in meine Richtung: Meinungsfreiheit, Demokratie, Zensur etc. als wäre mir daran gelegen jemanden mundtot zu machen.

Zur Information: Ich möchte ein Forum der Vielseitigkeit.

Spaß macht mir das hier schon seit einiger Zeit nicht mehr....
Zuletzt geändert von Herwig am Donnerstag 11. Dezember 2014, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3383
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 213
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#14von Jaegertom » Donnerstag 11. Dezember 2014, 10:23

Nun Herwig, mit Schimpftiraden hat ein Artikel nichts zu tun. Er wurde in Koproduktion mit deutschen Wissenschaftlern erstellt. Es ist ein wissenschaftlicher Bericht der eben der allgemeinen Meinung deutlich widerspricht. Was hat das mit Polemik zu tun?
Anschreien durch Großbuchstaben ist ebenfalls nicht gemeint, nur die Kernaussage absolut deutlich gemacht.
Und trotzdem wurde der Artikel in verschiedenen Weisen hier interpretiert.
Zudem habe ich nicht den Artikel geschrieben, nur eingestellt.
Weiterhin belegen die Artikel, dass eine Prävention immer schwieriger wird, da die Tiere sehr gelehrig sind.
Sie belegen ebenso die schnelle Verbreitung von Ost nach West, letztlich noch nach Süd.
Wer interessiert ist kann es lesen, wer nicht muss es nicht.
Des weiteren wurden schon Artikel ohne Wolf von mir auseinandergenommen, teils berechtigt korrigiert und gelöscht weil ch Quellangaben versehentlich nicht richtig angab, dann aber im Eifer auch nicht berechtigt, da alle Angaben enthalten waren.
Man hätte nur genau lesen müssen.
Und eventuell mal zugestehen dass es nicht richtig war das zu löschen.
So hat es mir auch keinen Spass mehr gemacht zu anderen Themen Beiträge zu schreiben und nur noch von jemand angegriffen zu werden.
Herwig, es geht gegen niemand persönlich. Von mir aus nicht.
In Frankreich haben sich die Schafhalter nun zusammengeschlossen, um ihre Interessen vor der Regierung zu vertreten.
Das ist Gemeinschaft.


Quelle *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 11.12.14
Zitat Beginn
Sheep farmers stage protest in Paris over wolf attacks
Sheep are seen in front of the Eiffel Tower in Paris, France, during a protest on November 27, 2014.

Disgruntled farmers and their sheep have flocked to France’s capital city in protest against wolf attacks and what they call anti-farmer environmental policies of the government.

The protesters gathered under the famous Eiffel Tower in Paris on Thursday, with sheep in tow, urging the government for tougher measures to stop the wolf attacks.

“There is nothing natural about being eaten by wolves. We are against wolves from the moment they attack our farms,” said Claude Font, head of a sheep farmers’ organization from the central region of Auvergne.

Meanwhile, animal rights activists gathered alongside the farmers, calling for the protection of wolves in France, which now number around 300.

The protesters are scheduled to meet Agriculture Minister Stephane Le Foll, with the sheep also expected to make the journey to the ministry.

Farmers are fuming over the rising growth of the wolf population in France.

The animals were hunted to near extinction in the 1930s, but numbers revived after some wolves trekked back into the country from Italy in the 1990s.

The threat of wolf attacks remains “an enormous daily stress.... It is omnipresent and oppressive, farmers around me feel helpless,” said a sheep farmer from the southeast department of Drome.

According to official figures, 4,800 wolf attacks, mostly on sheep, have been reported this year, roughly 1,000 more than the same period in 2013.

The French government says the current plan on preventing wolf attacks and compensating farmers is quite adequate.
Zitat Ende
Zuletzt geändert von Jaegertom am Donnerstag 11. Dezember 2014, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#15von Herwig » Donnerstag 11. Dezember 2014, 18:06

Mettbrötchen hat geschrieben:

Dann nehme das Thema Wolf doch ganz raus.

Entweder man kann über ein Thema frei diskutieren, und das heist frei solange es nicht gegen geltende Gesetze verstößt, oder man läßt es ganz bleiben.

Die Wolfsbeführworter haben ihr Wolfsforum, und die Opfer diskutieren in diversen Landwirtschaftsforen genug.
Da braucht es das Thema hier eigentlich nicht.

Zusammen bringen wird man beide Seiten eh nie!


Eben, man wird die Seiten so nicht zusammenbringen und in der hier praktizierten Form gibt es keine Annäherung der Parteien, höchstens Frontenverhärtung.
Da kann man doch einfach auch mal ein bischen Weitsicht beweisen und nicht beständig dafür sorgen, dass ein Forum vor die Hunde geht...
Ihr seid doch wohl nicht ernsthaft der Meinung, dass die hier benutzten Ausdrücke, Formatierungen und Auslassungen frei von Polemik sind und zur sachlichen Diskussion beitragen????
Es geht doch nicht um die Inhalte kopierter Artikel anderer, sondern um die einleitenden Sätze. Liest das ein Neuling, ist der gleich wieder weg.
Es kommt doch auch nix neues mehr zum Vorschein, hier ein Dackel getötet dort ein Schaf gerissen und zwischendurch beständiges Gejammer das die Menschen die Gefahr nicht sehen wollen.
Alles in Allem: Laaaaaangweilig
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3383
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 213
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#16von frank.s » Donnerstag 11. Dezember 2014, 18:20

Ich bin auch dafür die Wolfs-Themen hier zu schließen, nimmt überhand und nervt nur noch!
Viele Grüße
Frank

http://bartkaninchen-mainz.de.tl
Benutzeravatar
frank.s
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 162
Registriert: 04.2010
Wohnort: Mainz
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#17von Jaegertom » Donnerstag 11. Dezember 2014, 19:24

Dann schließt meinetwegen die Wolfsthemen komplett, einschließlich Rissmeldungen.
Wird schließlich jeder mal selbst die Erfahrung machen müssen.
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#18von adolf » Donnerstag 11. Dezember 2014, 19:40

Ich , für meinen Teil, sehe dieses Forum, als Informationsquelle, und einiges konnte ich im täglichen Leben, auch umsetzen.
Das , daß Wolfsthema, einen so großen Stellenwert, eingenommen hat, sehe ich daraus, daß diese Tiere eine schnelle unkontrollierte
Ausbreitung, und wir in kurzer Zeit,mit einer Fülle von Informationen, mit erscheckenden Zahlen ( Risse - Leid ) überrascht wurden.
Es scheint nicht Jedermanns (frau ) Sache zu sein, sich damit auseinanderzusetzen. Dies sollte natürlich auch niemanden, aufgezwungen,
werden. Andererseits glaube ich nicht, das es gut ist ( Informationen aus den täglichen Leben ) vorzuendhalten.
Das Geschehene, spricht für sich. Jemanden erlauben, Berichte einfach zu löschen ( die ja geschehen sind ) ist sicher nicht der richtige, Weg.
Vielleicht könnte Herwig, es so einrichten, das das Wolfsthema, nicht im Eingangsbereich, aufscheint. Sondern eine eigene Rubrick,im hinteren
Teil des Forums , erhält. So kann jeder seinen Informationen, nachgehen.
Somit währe dann die ( Zensur - Bevormundung) vom Tisch.
Adolf
Benutzeravatar
adolf
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 29
Registriert: 06.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#19von Claudia » Donnerstag 11. Dezember 2014, 19:52

Herwig und Ed ich stimme euch zu.

Ich bin aber dagegen die Themen zu schließen, sondern denke das es ja nicht so schwer sein kann sachlich zu diskutieren.
Jägertom-Mettbrötchen: Es gibt auch Zwischentöne/Zwischenmeinungen- aber ihr versucht alles über den Haufen zu rennen was nicht in eure Schublade passt.
Das ist nicht nur langweilig, sondern auch kontraproduktiv.
Ich verstehe nicht warum über Fuchs und Greifer sachlich diskutiert werden können, obwohl die einen immensen Schaden anrichten und beim Wolf nicht.

Im Zweifel könnte es so gehandhabt werden das Meldungen eben nicht kommentiert werden können. Ich finde es gut und wichtig das Ed regelmäßig über Vorkommen, Risse und Handhabung der Bundesländer berichtet.
Benutzeravatar
Claudia
Moderator
Moderator
Beiträge: 864
Registriert: 04.2013
Wohnort: Wendland
Geschlecht: weiblich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#20von schnuckened » Freitag 12. Dezember 2014, 08:22

Claudia, sachkundig zu diskutieren bedeutet aber, dass die Wolfsthemen noch mehr Raum einnehmen werden, als es bisher schon der Fall ist. Wenn jeder mitmacht! Das aber Gott bewahre! Die Nutztiere müssen wieder mehr in den Vordergrund!

Mein Vorschlag dazu: Ich habe es in der Vergangenheit eh vermieden, öffendliche Meinungsäußerungen (positiv oder negativ) einzustellen. Es zählen nur die Fakten. Die Informationsteile bleiben bestehen, der Diskussionsbereich wird geschlossen. Ein Riss z.B. der nicht mutmaßlich (meine Entscheidung) Wölfen zugeordnet werden kann, wird hier nicht erscheinen. Die Einstellungen mache ich periodisch, vielleich 2 x im Monat! Da die potentielle Konfrontation aber örtlich permanent vorhanden ist und wir der Verantwortung zur Aufklärung genüge leisten wollen,wäre ganz schließen falsch, Infos sind wichtig!

Nun sind wir paar Hanseln die hier in den letzten Beiträgen ja auch schon fast die Einzigen, die sich it dem Thema befassen. Ich hätte gern auch mal ein Feedback von den Anderen (Moderatoren und Nutzern) dazu, die ich bislang werder kenne, noch hier überhaupt in den letzen Jahren in Erscheinung getreten aber denneoch im Verborgenen da sind. Das betrifft nicht nur die Wolfsthemen! Das ist der Hauptgrund, warum es heir in den Wolfsthemen so gekommen ist wie es ist! Mein E-mail account habe ich extra dafür von Anfang an unter den Beiträgen angehängt, Resonanz - 0 Anfragen in dieser Zeit!

Grüße

Ed
Geprüfter Berater in Wolfsangelegenheiten nach Monitoring-Standards mit Unterstützung von VIEH / majaura@t-online.de
Benutzeravatar
schnuckened
Moderator
Moderator
Beiträge: 760
Registriert: 04.2013
Wohnort: Niederlausitz
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#21von Jaegertom » Freitag 12. Dezember 2014, 09:57

Dann haben wir genau wieder die einseitige Bevormundung. Eingestellt wird, was eine Person für richtig hält. Das kann so nicht sein.
Dann macht doch wie Adolf vorgeschlagen hat, die Themen aus der Leiste weg und lasst uns in einer nicht sichtbaren Ecke einstellen und quasseln.
Aber so kanns nicht sein. Bin ich entschieden dagegen.
Benutzeravatar
Jaegertom
...ist wohl ein Fachmann/frau
...ist wohl ein Fachmann/frau
Beiträge: 466
Registriert: 10.2011
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#22von Herwig » Freitag 12. Dezember 2014, 16:53

Im Forum ist es nicht einzustellen, dass im linken Bereich Themen nicht angezeigt werden.

Außerdem, Hand aufs Herz, das ist doch auch manipulativ, wenn ich andere Themen hervorhebe, weil ich Wolfsthemen aus dem Menü lösche und man darüber im Verborgenen diskutiert??
Außerdem kann doch jeder Besucher zu jeder Zeit unter welcher Überschrift auch immer Wolfsinhalte posten. Ich habe keinen Bock, nach dem Motto "big brother is watching you" beständig das Forum nach Wolfsinhalten zu überprüfen.
Ich würde viel lieber die Möglichkeit favorisieren, erstmal an die Poster zu appelieren, sich der Verantwortung für das ganze Forum bewusst zu sein.
Dann ist es doch gar nicht mehr nötig Polemik zu löschen, wenn keine geschrieben wird...
Ich finde echt es sollte nicht in Streit ausarten, es muss doch möglich sein, vernünftig mit einander zu schreiben? Ohne sich gegenseitig zu beschuldigen die Interessen des anderen zu missachten?
Lasst es uns einfach noch mal versuchen....
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3383
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 213
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#23von klosterbauer » Freitag 12. Dezember 2014, 17:17

Ahoi ins wölfische Rund
Schnuckened wollte mal ein Feedback von jemandem, der hier nicht immer mit diskutiert - ich bin ein solcher.
Über Monate war ich kaum im Forum, weil ständig hier nur die Wölfe heulten. Schaue jetzt wieder regelmäßiger rein - auch die Wolfthemen. Und - ehrllich gesagt - mich interessiert wahrlich nicht jeder Riss, der in Deutschland und sonst wo in den Gazetten auftaucht. Wenn, dann würde mir eine quartalsmäßige Zusammenfassung genügen. Die Aktion aus Frankreich hat mich ebenso interessiert wie die praktischen Möglichkeiten (wie wird sich unsere Tierhaltung ändern). Und klar, der Wolf ist nicht mal eben weg zu kriegen (selbst wenn man das wollte).
Also: Information (auch zusammengefasst) find ich gut, ständiges Hin- und Her-Geschreibe ist mir irgendwann zu lästig.

Sagt mir lieber, wo ich Bio-Mechelner kriege - aber das hat hier nix mit zu tun. Aber trotzdem, die anderen Nutztiere gibts auch und der Bezug dazu steht für mich im Focus des Forums.

Ansonsten will ich mich hier gar nicht weiter einmischen, ist mir zu emotional. Aber das Thema löschen würd ich hier halt nicht.
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
----- Wir züchten Braune Bergschafe, Rotes Höhenvieh und Noriker vom Abtenauer Schlag -----
Benutzeravatar
klosterbauer
...weiß alles ganz genau
...weiß alles ganz genau
Beiträge: 758
Registriert: 12.2007
Wohnort: 51645 Gummersbach
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#24von Herwig » Freitag 12. Dezember 2014, 17:28

Eines muss ich einfach nochmal loswerden:
Wir haben durch diese Wolfsgeschichten eine Menge an Aufmerksamkeit für die alten Rassen verloren, wir haben Besucher und Aktive verloren, wir machen keine Umsätze mehr in unserem Büchershop, keiner redet mehr über unser Wiki-Projekt etc.
Mich ärgert das und macht mich auch unsachlich, das gebe ich zu!! Ich werde versuchen in Zukunft die Wofsthemen wieder zu besuchen und auch zu lesen!

Eine Bitte noch an euch, wenn ihr bei Amazon zu Weihnachten kauft, geht bitte über diesen Link dort hin:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Letztes Jahr konnte ich von der Werbeprämie noch alle anfallenden, laufenden Kosten für die Homepage und Domains begleichen. In diesem Jahr nicht mehr, es reicht kaum für die Hälfte...
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3383
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 213
Geschlecht: männlich

Re: Wolfsvorkommen in Bezug auf Beutetierpopulationen

Beitrag#25von Claudia » Samstag 13. Dezember 2014, 08:51

schnuckened hat geschrieben:Claudia, sachkundig zu diskutieren bedeutet aber, dass die Wolfsthemen noch mehr Raum einnehmen werden, als es bisher schon der Fall ist. Wenn jeder mitmacht! Das aber Gott bewahre! Die Nutztiere müssen wieder mehr in den Vordergrund!

Mein Vorschlag dazu: Ich habe es in der Vergangenheit eh vermieden, öffendliche Meinungsäußerungen (positiv oder negativ) einzustellen. Es zählen nur die Fakten. Die Informationsteile bleiben bestehen, der Diskussionsbereich wird geschlossen. Ein Riss z.B. der nicht mutmaßlich (meine Entscheidung) Wölfen zugeordnet werden kann, wird hier nicht erscheinen. Die Einstellungen mache ich periodisch, vielleich 2 x im Monat! Da die potentielle Konfrontation aber örtlich permanent vorhanden ist und wir der Verantwortung zur Aufklärung genüge leisten wollen,wäre ganz schließen falsch, Infos sind wichtig!


Ed


Finde ich gut.

Wenn nur ein zehntel der Schreibenergie die in den Wolf geflossen ist, ins das Wiki zu vielen wunderbaren Themen geschrieben worden wäre.....
Ich finde es sehr schade das sich daran so wenige beteiligen.

NACHFOLGENDE BEITRÄGE GELÖSCHT! Ed
Zuletzt geändert von schnuckened am Sonntag 14. Dezember 2014, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Claudia
Moderator
Moderator
Beiträge: 864
Registriert: 04.2013
Wohnort: Wendland
Geschlecht: weiblich


Beteilige Dich mit einer Spende