Wolfsübergriffe im Dorf

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Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#1von Jaegertom » Dienstag 16. September 2014, 13:53

Nun ja, die händeklatschvertreibbaren Wölfe in der wolfsbefürwortenden Lausitzregion denken doch anders wie es aussieht.
Über lang oder kurz wird es Schwierigkeiten mit den uneinsichtigen Befürwortern geben.
Und wenn doch so viel Wild da ist, warum dann das?
Was ich voraussage trifft immer mehr ein.
Wir können auf den ersten verletzten Menschen in Deutschland warten, da die Wölfe immer unscheuer werden.
Wer das noch leugnet sollte für alle Schäden aufkommen müssen.
Unsere Mitmenschen werden ganz schön verkohlt.
Und wenn dann noch vom Wolfsbüro so gehandelt wird, sind bald die letzten Sympathien weg. Hoffentlich.Eine Frechheit was die sich erlaubten.
Auszug aus jagderlebe. de vom 16. 9.14:
Das Erschreckende sei, dass die Tiere jetzt bis ins Dorf kämen. 'Und was uns am meisten ärgert, ist, dass wir das Wolfsbüro erst nicht erreichen konnten, die Verantwortlichen dann spät kamen und das einzige was die dann zu sagen haben: ‚Ihr habe eure Tiere nicht ausreichend geschützt!' Ein toter Wolf hingegen wird sofort mit Blaulicht zur Obduktion nach Berlin gefahren', so die Schäferin. Ebenso ärgerlich sei, dass die Wolfsbeauftragten gesagt hätten, sie seien in den vergangenen Tagen schon vier mal wegen Wolfrissen in der Gegend gewesen. 'Aber davon wussten wir nichts, sonst hätten wir etwas unternommen.'
Dienstag, 16.09.2014 SZ Online
Wolf reißt mitten in Zescha drei Schafe
Die Besitzer der Tiere sind entsetzt, die Anwohner sauer. Sie fordern, etwas gegen die Ausbreitung des Wolfs zu tun.

Ganzer Artikel hier:
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Auch im Nachbarland Schweden siehts nicht besser aus, da traben sie schon tags quer durch die Dörfer auf der Suche nach Beute.
Kann da noch ein kleines Kind im Vorgarten spielen?
Befürworter gesucht, die das garantieren.
Ansonsten: Weg mit den Viechern aus unseren Dörfern und rein in Nationalparks!
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Und wenn dann in Österreich gar so komische Wölfe erlegt werden, die bereits in Käfighaltung waren, so liegt der Verdacht doch brandnahe, dass mit den Einbürgerungen doch etwas ohne unser Wissen nachgeholfen wurde.
In meinen Augen ein Verbrechen.
14.07.2014 |Jagderleben,de

Experten vermuten:
Wolf wurde eingesperrt

Der im vergangenen Mai in Kärnten erlegte Wolf sorgt jetzt wieder für Aufsehen. Es wird vermutet, dass er bereits vor der Erlegung mit Menschen in Kontakt gestanden hat.
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Zuletzt geändert von Jaegertom am Dienstag 16. September 2014, 14:04, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#2von Jaegertom » Mittwoch 24. September 2014, 08:09

Wundert mich nicht, war vorauszusehen.
In diesen Gegenden ist es schlicht unmöglich, die weitläufigen Weidegebiete so gegen Wölfe zu schützen dass keiner eindringen kann,
Auch in unserer Gegend wäre es schlicht unmöglich.
Warum Ameisen verdrücken wenn dicke Würmer warten...
Auch der erste Menschenschaden ist vorprogrammiert. Die Wölfe werden als äußerst lernfähige und sehr gefährliche Großraubtiere unterschätzt.
Es bleiben keine kuschligen Wolfswelpen wie die Volksverdummer immer präsentieren.
Es bleibt auch nicht beim Lautschrei -in die Händeklatschvertreib wie ich in Polen am eigenen Leib erfahren musste.
So viele Herdenschutzhunde können in kurzer Zeit gar nicht gezüchtet werden, vor allem weil die die falsche Rasse bevorzugen. Ein Maremmen- Abruzzen-Schäferhund ist zu wenig aggressiv .
Kangals und Kaukasier werden zu gefährlich , da auch die Leinenfiffis zerfleddern.
Aber nur mit denen ist ein sinnvoller Schutz in meinen Augen möglich.
Ich habe nun für meinen Betrieb die ersten Hunde in Aussicht und zwar den Slovensko Cuvac, der noch direkt mit Wölfen zu tun hat.
Und die arbeiten etwas anders. Der Wolf verlässt normalerweise nicht mehr lebend die Weide.
So wird man durch die Unvernünftigkeit und Dummheit der Befürworter gezwungen, Dinge zu tun um sein Eigentum und die liebgewordenen Weidemitarbeiter vor einem sinnlosen Zerfleischen zu schützen.
Dies war alles vorauszusehen und die Schuld tragen die -MIT aller Macht wilde Natur zurückhabenwollenden in Büro und Großstadtsitzenden Wolfskuschler-,
die privat für ihren Unsinn haftbar gemacht werden sollten.
Wil die nun Teil für Teil ihre Verantwortung ablegen und auf den Staat schieben, so was nannte man früher Feigheit vor dem Feind.
Und bei mir hat sich der Baden-Württembergische Landesvorsitzende des Nabu trotz Zusage sich darum zu kümmern immer noch nicht zurückgemeldet.
So kann man Menschen die für den Nabu und den Erhalt der Kulturlandschaft arbeiten durch die oFfenhaltung einfach in der Ungewissheit des Geschehensregens stehen lassen.
Nichts tun, abwarten und dann ungläubig reagieren wenn was passiert.
Für jeden Menschenschaden durch diese unnütze Gefahr die fast 170 Jahre ausgerottet war würde ich den alt biblischen Grundsatz bevorzugen:
Auge um AUge, Zahn um Zahn.......
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#3von Jaegertom » Mittwoch 24. September 2014, 13:00

Da sie einen aber mit den Problemen alleine lassen, hat man keine andere Wahl.
Was nützen große Worte , wenn nur laut Willkommen gerufen wird, sie sich aber vor der Hauptverantwortung drücken.

Dass beinahe jedes Projekt, von dem sie nicht viel Ahnung haben in die Hose gegangen ist, weiß man bereits.
Angefangen bei verendeten Schafen , Pferden und Rindern bei dem zurück zur Naturgelabere.
Siehe Krähen, Biber und anderes.
Lautes Hilfegeschrei bei den Jägern wenns brennt, diese aber vorher am liebsten über dem Jordan sehen.
Es ist zu welt und naturfremd was die manchmal in ihren Großprojekten fordern.
Und dann noch der Allgemeinheit die Folgekosten aufbürden wie nun in Bayern die Gewässersanierung mit Millionenkosten.
Ungefährlich wird das nicht mit den Herdenschutzhunden, wenn diese nicht da sein sollen, dann muss der Wolf wieder weg aus den Weidegebieten. Er hat dort nichts zu suchen.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#4von frank.s » Freitag 26. September 2014, 18:48

Im Grunde sollte man aber eins nicht vergessen, auch ein Wildtier hat das Recht auf Leben und einen Lebensraum!

Die Wildtiere können nichts dafür das der Mensch sich überall ausbreitet und ihnen den Lebensraum seit Jahrhunderten einschrängt und versucht sie auszurotten.
Viele Grüße
Frank

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#5von Jaegertom » Freitag 26. September 2014, 20:58

Im Prinzip hast du ja recht.
Nur ist der Wolf oder Bär eben kein Biber oder anderes Kuscheltierchen sondern ein Großraubtier.
In Deutschland fehlt in vielen Gegenden die Struktur um diesem Beutegreifer ein Überleben OHNE Übergriffe zu sichern.
Vielleicht weisst du nicht, dass Rothirsche nur in begrenzten Gebieten heimisch sind und sich nicht flächendeckend ausbreiten dürfen.
Dann soll es auch der Wolf nicht dürfen, vor allem wo dieses große Beutetier fehlt.
Dass er sich dann ein Weidetieren vergreift lernt bereits ein Kindergartenkind beim 1 und 1 zusammenzählen.
Natur um jeden Preis? Dann aber mit ALLEN Konsequenzen wie zB Abschuss mehrfach auffälliger Raubtiere.
Und Ansiedlung des Rot und Damwildes in GANZ Deutschland, auch Wisente.
Ich freu mich dann auf die himmlische Ruhe im Wald, keine lästigen Spaziergänger, Pilzsucher, Sportler .
In meinem Revier kann ich dann alleine und ungestört Pilze sammeln. Mal gespannt wie lange das dauert wenn der Protest der verhinderten Spaziergänger immer lauter wird, Mietzis reihenweise verschwinden, Fiffi und Waldi nicht mehr nach Hause kommen.......
Wie naturentfremdet muss man den eigentlich sein um zu kapieren dass das nicht funktioniert?
Die ersten Rinder sind gerissen, wie meine Vorraussage war, die Pferde warten schon.
Die Schwierigkeiten werden kein Ende nehmen.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#6von schnuckened » Samstag 27. September 2014, 19:41

Der Einzige der hier nicht kapiert was läuft bist leider du, lieber Jägertom! Tut mir Leid, aber du weißt nichts über dieses Thema, alles womit du hier aufwartest sind hergeholte Berichte, Spekulationen und eine persönliche Erfahrung, die nicht mal als C 3 bewertet werden kann! Du kannst es langsam auch lassen!

Ed
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#7von Jaegertom » Samstag 27. September 2014, 22:47

Sind genetisch bestätigte Rinderrisse die in den letzten Wochen passierten hergeholt?
Dann muss ich fragen ob du nicht ein wenig zuviel in deren Wortlauten mitschwimmst.
Lieber Ed, es passiert gerade!!! Aufwachen!!
Die ersten initiativen der Weidetierhalter sind gegründet, die von dir gepriesene Akzeptanz schwindet spürbar in der Bevölkerung.
So langsam glaube ich eher, dass de einzige der nicht Veränderungen wahrnimmt eben du bist.
Die glauben immer noch, dass der Wolf ein so seltenes Tier ist und laut polnischen Studien wurde längst bestätigt, dass dies nicht so ist und de westpolnische Flachlandwolf sich mit Nachschub aus dem weiteren Osten eingedeckt hat,
Nur die Deutschen Idealisten wollen dies noch ihrem publikum andrehen.
Warum widersprechen sich dann die Meldungen über die Zahlungen in Niedersachsen?
Istr denn die Presse nicht in der Lage es richtig widerzugeben?
In deinem Bericht sollen Zahlungen an Hobbyhalter erfolgen, Hier Nicht:
Laut Umweltministerium stehen in diesem Jahr insgesamt 50.000 Euro für Entschädigungen zur Verfügung. Im kommenden Haushaltsjahr solle dann aufgestockt werden, so Ministeriumssprecherin Inka Burow. Neu werde außerdem sein, dass Schutzmaßnahmen wie wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde gefördert würden. "Das ist generell für die Halter von Schafen und Ziegen und bei Gatterwild vorgesehen. Im Ausnahmefall ist eine Förderung bei Pferde- und Rinderhaltern auf Antrag aber auch nicht ausgeschlossen." Aber auch hier gilt: Unterstützung gibt es nur, wenn nachgewiesen ist, dass sich der Wolf in der jeweiligen Region aufhält.
Hobby-Halter schauen in die Röhre

Eine weitere Einschränkung ist, dass nur Haupt- und Nebenerwerbs-Tierhalter finanziell unterstützt werden, Hobby-Halter dagegen bekommen nichts. "Ungerecht" findet das Klaus Gerdes: "In Niedersachsen haben wir etwa 12.000 Schafhalter und 80 Prozent davon halten weniger als 20 Schafe, wenn wir diese Zahlen so nehmen, dann würde ja ein Großteil der Halter überhaupt nicht in den Genuss kommen, besondere Zäune zum Schutz ihrer kleinen Herden anzuschaffen." Die Schafzuchtverbände hätten immer gefordert, alle Schafhalter gleich zu behandeln, so Gerdes. Weitere Details zu seinen Plänen will das Umweltministerium Ende des Jahres veröffentlichen. Bis dahin überwiegt - zumindest bei einem Großteil der Tierhalter - die Skepsis.
Auzug vom 23.09.14 aus ndr.de


Und vor allem;
Wenn sie so gut vorbereitet waren, wieso dann das?
Werden sie dort schon etwas von der Situation überrannt, die ich als absoluter Nichfachmann vorraussehe?

Niedersachsen hatte sich gut vorbereitet auf die Rückkehr des Wolfes: Mit dem "Niedersächsischen Wolfskonzept" ist unter der Federführung des Umweltministeriums sowie in enger Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie verschiedenen Verbänden und beteiligten Interessengruppen ein Handlungsrahmen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf geschaffen worden. Das "Niedersächsisches Wolfskonzept" wird derzeit überarbeitet.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Sonntag 28. September 2014, 11:26, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#8von Jaegertom » Montag 29. September 2014, 13:07

Mitten in einem Oberlausitzer DorfWölfe zerfetzten
halbe Schafherde
Laut Experten leben in Sachsen derzeit 12 Wolfsrudel

Schlagzeile von Bild, 15.9.14 ganzer Artikel hier:http://www.bild.de/regional/dresden/wolf/woelfe-zerfetzten-halbe-schafherde-in-oberlausitz-37673748.bild.html

Lieber Ed , wie erklärst du dir das?
Vormals Bildzeitung ebenfalls Hurra, der Wolf ist da, nun andere Gesinnung?
Wo bleibt denn die von dir gepriesene Tolerierung des Wolfes?
Geht da was an den Befürwortern vorbei?
Es beginnt zu brennen, aber ihr merkt es nicht.
Wenn Bild Meinungen schürt, ist es zu spät. Keiner liest scheins Bild, aber die meisten wissen was drin steht.
Es reicht nicht aus, wenn heute die Befürworter mit Engelszungen erklären was die Wölfe normalerweise nicht tun sollten wenn Bild das Gegenteil in die Bevölkerung wirft.
Ich hoffe auf ein Aufwachen und den Beginn eines vernünftigen Managements oder es wird noch teuer werden.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#9von mangalitza » Montag 29. September 2014, 15:16

Typisch Bild: nirgends ist in dem Artikel die Größe der Schafsherde genannt, Waren es 8, 80 oder 800??? Hier wird mal wieder suggeriert, dass es ganz viele sind, da man automatisch an eine große Anzahl Tiere denkt, vielleicht waren es aber nur 7 Tiere; und BILD findet genug Leute, die auf diese Headline anspringen und einen großen Aufriss machen --> vernünftige Diskussion unmöglich!!!!!!!!!!!!!!
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#10von schnuckened » Dienstag 30. September 2014, 21:41

Lieber Jägertom, deine Berichte stammen wieder nur aus externer Quelle, die mal so mal so ausfallen (könnten). Du sammelst dir nur jene heraus, die Contra Wolf sind. Nicht ein einziges mal kommt darin eine örtlich erfreuliche Entwicklung vor! Kann auch nicht, da "deine" Meldungen fast ausschließlich aus "Wolfsneuland" , oder fachspezifisch "Wolfserwartungsland" stammen. Ich wohne und wirke dagegen in einer Region, in der seit laaangem!!! Wölfe heimisch sind. So , nun frage ich dich, wie sieht es denn mit der Entwicklung des von dir prognostizierten Schalenwildbestandes (natürlich ausgenommen des nicht einheimischen Muffelwildes) aus oder wo bleiben die von dir prognostizierten Nutztierrisse im Spree-Neiße Kreis, in dem alleine nachgewiesene 4 Wolfsrudel beheimatet sind? (ich gehe davon aus, dass allein in der Lieberoser Heide 3 leben und die Zahlen in nächster Zeit nach oben korrigiert werden müssen).
Niemand, das kannst du mir glauben, lügt um etwas zu vertuschen. Zugegeben kommt es immer wieder zu unstimmigen Meldungen oder Prognosen. Weder Wolfsgegner oder Wolfsbefürworter, weder du noch ich sind davon ausgenommen! Das liegt einzig und allein daran, dass das Thema Wolf relativ neu für uns alle ist! Niemand hat so umfangreiche Langzeiterfahrungen, dass wir nicht die eine oder andere positive oder negative Überraschung erleben. "Hab ich doch gleich gesagt" kann jeder sagen, du tust das leider allzu gerne und oft!
Hier draußen im Busch, da spielt sich die Wirklichkeit ab. Und die lässt uns immer wieder aufs neue lernen und erfahren. Und wir müssen reagieren, denn vorausschauen lässt sich leider nur schwer! Dazu sind die Wölfe zu schlau, zu heimlich , gefährlich und faszinierend zugleich! Nur Angst muss niemand haben, Angst schüren tut ebenfalls nicht gut! Besonnen reagieren ist wichtig. Das müssen aber alle tun, besonders die, bei dennen der Wolf erwartet werden könnte! Es kann nicht sein, dass Tiere angepflockt werden, dort wo in unmittelbarer Nähe Wölfe nachgewiesen wurden. Natürlich sind Wölfe so schlau, sich an solche Beute zu gewöhnen und werden dorthin zurück kehren, auch wenn die Nutztiere dieses mal hinter einem Stromzaun stehen, auch Kälber werden dann zur Beute...
Warum nutzt der Mensch seine Intelligenz hier nicht aus? Ist das die Folge des Drucks einer Petition? Oder nur um sagen zu können "Siehste, Jägertom hat das doch gleich gesagt!" Ich kanns nicht verstehen! Meine Nutztiere wären mir für dieses Experiment zu wertvoll! Sichere Zäunung reiner Pragmatismus!

Ed
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#11von Jaegertom » Mittwoch 1. Oktober 2014, 00:34

Hallo Ed,
oftmals wäre es möglich gewesen, einzelne Tier besser zu schützen.
Wie stehst du aber einem finanziellen unlösbaren Problem gegenüber, das von uns nicht zu schultern ist?
Wir haben jetzt schon Probleme, Zaunanlagen fachgerecht zu bauen da es einfach schweineteuer ist und ich bis jetzt immer Wert auf eine geeignete Umzäunung lege.
Wie soll ich die Beträge noch zusammenbekommen, selbst wenn 60 % subventioniert werden sollen?
Das gleiche ist, ich darf einen Mercedes kaufen und bekomme 50.000 geschenkt.
Und die rstlichen 40.000? Soll ich die stehelen? So kann ich von VORNEHEREIN diese geforderten Mercedesanlagen gar nicht bauen weil mir das Portogeld in der Kasse fehlt.
UNd das in einer VIELKOPPELWIRTSCHAFT.
Ed, gib mir Lösungen, Restmittelbeschafungsmöglichkeiten, Hilfe zum laufenden nterhald von mind 10 Herdenschutzhunden und wir können weitersprechen.
Sonst muss ich das Archeprojekt aufgeben und mich kommerziellerZucht wiedmen.
SOllte das gewollt sein?
Lieber Ed, ich habe es einfach satt, von JEDER Seite der Befürworter KEINERLEI Hilfestellung zu sehen , nur Gelaaber was die Wolfis angeblich nicht tun.
Ed, uns gehts an die SUBSTANZ und EXISTENZ!!!!! Sollen wir das ein paar Wölfen zu Liebe alles aufgeben?
Die einzigen, die wirklich verlieren sind die seltenen Nutztiere. Weil ich die schlachte bevor sie mir zerrissen werden.
Und dann keine mehr anschaffe. Wie so viele bereits.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#12von schnuckened » Mittwoch 1. Oktober 2014, 07:48

Jägertom, das problem finanzieller Art ist aber kein Wolfsproblem! Sondern dein persönliches oder das Derer, die es betrifft! Geldprobleme können, und da musst du dem Naturschutz recht geben, nicht einseitig von jemandem geschultert werden, der dafür nicht kann! Die Einwanderung und Verbreitung der Wölfe ist ein ganz natürlicher Vorgang, begleitet von einer Pro- und Kontraproblematik! Was willst du tun? Der Einzige Weg wäre eine erneute Totalausrottung, nicht mehr zeitgemäß, ganz klar! Also der andere Weg, Aufklären, Handeln, Fördern, Schützen!
Du reagierst, das ist lobenswert. Das machen die trotzigen Sachsen, die ihre Schafe trotz Wolfsvorkommen vor der Haustüre nicht, im Gegenteil, sie tüdern nicht nur des Wolfes wegen tierschutzwidrig!!! Nicht nen Cent hätte ich denen in den Po geblasen! Wölfe füttert man nicht an, das weiß man inzwischen, wenn man will!
Arterhaltung funktioniert schon, keine Angst! Politisch sitzt man solche Probleme einfach aus, wenn man den Mut hat, sich gegen die Bevölkerung durchzusetzen! Aber auch Niedersachsen hat das Problem erkannt!
Auch hier bei uns in Brandenburg bekommen Hobbyhalter keine Präventionsförderung. Es wird auch nie welche geben (obwohl im Managementplan verankert), denn (so wie ich auch) schützen die Hobbyhalter meist ganz pragmatisch, zu sehr lieben wir unsere Tiere, ein wirtschaftlicher Faktor spielt nur eine untergeordnete Rolle! Das weiß auch die Politik die auch dieses Problem einfach aussitzt! Aber das Beispiel Sachsen, wo gefördert wird, beweißt, auch Förderung führt nicht zum Erfolg, wenn die Halter es trotzdem nicht tun!
Erst Vorgestern hatte ich auf der Arbeit ein Gespräch mit einer Frau über den Gartenzaun. Sie sagte treffend, früher haben die Leute ihre Tiere täglich eingesperrt, die Tiere waren (wirtschaftlich) zu wertvoll, um sie ungeschützt einfach über Nacht draußen stehen zu lassen. Einzelne Tiere in der Nacht draußen zu haben gab es nicht! Das ganz ohne Wolf! Jetzt brauchen wir das wohl nicht mehr? Nein brauchen wir nicht, Es geht den Menschen einfach zu gut! Ein Tier zu verlieren bedeutet nicht mehr den wirtschaftlichen Totalverlust! Allenfalls Aufgabe der Tierhaltung. Aber kein Mensch wird daran zu Grunde gehen, auch das hat die Politik erkannt- leider auch "Seltene Nutztierrasse hin oder her"!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#13von pac » Mittwoch 1. Oktober 2014, 10:01

Hallo ED,
ich habe viel mitgelesen und wohne in SH wo um die Ecke ein Wolf überfahren wurde.
Ich sehe es aber ähnlich wie Jägertom, langzeitstudie gibt es von früher .
Der Staat beschneidet uns hier unserer Freiheit indem der Wolf ganzjährig geschont wird.
Wenn der Fuchs das zweite mal zu mir kommt und ein Huhn holt ist er am dritten Tag fällig!
Wenn der wolf auf einer Weide leichtes Fütter hat kommt er auch wieder und wieder,
wie soll man einzäunen ohne dem Schalenwild den weg zu versperren oder sogar in Gefahr zu bringen mit den Litzen.
Ich denke auch es solllte ein Mittelweg geben, wie bei dem Bär damals
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#14von Jaegertom » Mittwoch 1. Oktober 2014, 15:35

Mett hat auf alle Fälle recht.
Und wir wollen die Wölfe außer in Nationalparks nicht.
Wie das Rotwild.
Für meine Person tue ich alles für eine Aufklärung und nehme auch Bilder gerissener Schafe zu Hilfe, wie die Wolfskuschler immer Welpenfotos heranziehen.
Auf jeder Präsentation ist derzeit ein zum Nachdenken anregender Wolfsartikel angebracht.
Wir können unsere Weidetiere im Schwarzwald gar nicht so schützen wie gefordert, selbst wenn alle wollten.
Zu groß sind die Flächen und immer direkt an den Waldrändern in engen steilen Tälern.
Ich stehe dazu und tue aus meiner Sicht alles mögliche um eine flächendeckende von den meisten Nutztierhalten nicht gewollte Ausbreitung zu stoppen nd erste Schritte dagegen zu fordern.
Ich kläre auf. Wenns sein muss mit Bildzeitungsbildern und bluttriefenden Rissbildern.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#15von mangalitza » Mittwoch 1. Oktober 2014, 22:12

@Mettbrötchen

was bitte sind Großpräderatoren?

Weder Google, Duden noch Wikipedia konnten mir weiterhelfen.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#16von adolf » Donnerstag 2. Oktober 2014, 18:56

Landwirt erlegte Wolf im Stall: Keine Anklage ( Kronenzeitung 01.10.2014 )

Der Abschuss eines Wolfes in Oberkärnten hat im Mai für Wirbel gesorgt. Da in diesen Fall immer mehr Fragen auftauchten,
wurde gegen den Schützen ( einen Landwirt ) Anzeige bei der Klagenfurter Staatsanwaltschaft eingebracht.
Rückblick: Der Vorfall hatte sich Ende Mai im Oberen Drautal , zugetragen. Der Sohn des Bauern hatte in den Abendstunden
ein Tier in den Schafstall schleichen gesehen, und seinen Vater alamiert. Dieser ging mit einem Jagdgewehr in den Stall und erlegte den Eindringling. Laut seinen Angaben habe er das Tier zunächst für einen wildernen Fuchs , gehalten. Erst als der Mann Nachschau hielt, stellte sich heraus, dass er einen Wolf erlegt , hatte.
Dieser Fall warf viele Fragen auf und zog eine Anzeige nach sich. Ein Gutachter stelle fest das dieser Wolf eine Zeitlang
im einem Käfig gehalten worden war. Auserdem fehlte dem Tier die rechte Pfote. Die Aussage des Landwirtes wurde angezweifelt. Der Tierschutzverein brachte eine Anzeige wegen ( Verdacht des Vergehens der vorsätzlichen oder grob
fahrlässigen Schädigung des Tier oder Pflanzenbestandes ) gegen den Landwirt ein. Die Aussage des Landwirte er habe auf
einen Fuchs geschossen , konnte nicht widerlegt , weden. Das Verfahren wurde Eingestellt.

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#17von Claudia » Freitag 3. Oktober 2014, 07:38

Jaegertom hat geschrieben:Und wir wollen die Wölfe außer in Nationalparks nicht.
.



Also kürzlich lief ich durch den nationalpark Harz, ich kann mich aber nicht erinnern, das ich zum Betreten ein Tor durchqueren musste. Aber wahrscheinlich kann der Luchs dort lesen und weiß das er nur bis zu den "Willkommen" Schilder das Gelände betreten darf. Wahrscheinlich gehen Fuchs, Luchs und Wolf auch in die gleiche Schule, damit sie lernen die Schilder zu lesen.

Kürzlich bekam ich eine leider eher traurige Nachricht von einer anderen Nutztier-Arche:
"und zunehmenden Beutegreiferdruck auf Geflügel, Lämmer, Zicklein und Ferkel durch Kolkraben, Greifvögel, Waschbären, Marderhunde, Füchse, Dachse und Marder zu ertragen und behördliches Entgegenkommen war auch nicht zu erwarten."

Von Wolf steht da übrigens nichts, auch andere Vierbeiner können einem das Leben als nutztier schwer machen.

Ich kann auch Dein anfangs geschrieben Einwand nicht nachvollziehen

Jaegertom hat geschrieben:......die von dir gepriesene Akzeptanz schwindet spürbar in der Bevölkerung.


Im Gegenteil, ich sehe eine deutlich zunehmende Akzeptanz des Wolfes unter Landwirten und Jägern in meiner Region. Auch anfängliche Gegner, schwenken um. Zeigt sich doch das der Wolf hilft der Schwarzwildplage her zu werden. Und die Wildschweine sind als Überträger der afrikanischen Schweinepest eine weitaus größere Gefahr für das Nutztier Schwein als ein Wolf für Schafsherden jemals werden kann. Die Zahl der Nutztier-Toten würde in kürzester Zeit im 4-5 stelligen Bereich enden.
Vielleicht spielt es auch eine Rolle das hier der Wolf seit einigen Jahren heimisch ist und es noch nie einen Riss von Nutztieren gegeben hat und auch die Mufflons nicht in ihrem Bestand dezimiert worden sind.

Aber selbst wenn es anders wäre, der Wolf ist hier heimisch und gehört zur Fauna und ich nehme mir nicht das Recht heraus, darüber urteilen zu wollen, welches Lebewesen hier ansässig leben darf und wer nicht.
Es gab mal ein Gleichgewicht in unseren Wäldern, das hat Mensch gestört und sich deshalb anzumaßen entscheiden zu dürfen wie die Zukunft aussieht, für dieses Denken fehlen mir die Worte.

Das man ggf. schauen muss, wie sich die Population entwickelt und ob man punktuell eingreifen muss, ist eine ganz andere Sache. das haben schon die Mongolen gemacht, die übrigens ein sehr spannendes Verhältnis zum Wolf pflegen.

Ich empfehle Dir das Buch zu lesen:
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Eine Hymne an den Wolf, das zeigt wie wichtig ein miteinander ist und wie man voneinander profitieren kann.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#18von adolf » Freitag 3. Oktober 2014, 18:56

Claudia hatt geschrieben:

( Das man ggf. schauen muss, wie sich die Population entwickelt und ob man punktuell eingreifen muss, ist eine ganz andere Sache !!! )

Und genau um diesen Punkt , geht es !!! Keiner der Verantwortlichen ( Beauftragte - Politiker ) wollen dieses heisse Eisen , anfassen !!! Die Menschen die mit dieser Thematik zu tun haben , fühlen und werden in Stich , gelassen.
Wir brauchen die Gewissheit , was wird getan, wenn die Population überhand nimmt !!!
Wenn man selbst in einen Gebiet wohnt, sich ständig Sorgen und Angst um seine Tiere machen muß, daß kann sicher auf die Dauer , (Gesundheitliche Probleme) , mit sich bringen.
Lösungsvorschläge müssen ausgearbeitet werden, und keine Vogel / Straußpolitik wie zur Zeit !!!
Die Verantwortlichen sollten sich auf die Ebene der Bevölkerung begeben , erst dann wird es ein miteinader geben.
Aus meiner Sicht, weißt eigentlich Jaegertom die ganze Zeit , darauf hin.

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#19von Jaegertom » Freitag 3. Oktober 2014, 23:14

Also ehrlich Claudia, das klingt schon etwas kindlich.
Natürlich hat ein Nationalpark keine Tore und Zäune.
DAS HABEN AUCH ROTWILDKERNBEBIETE NICHT.
Aber die Jäger MÜSSEN die Rothirsche in den Randgebieten erlegen, dazu sind sie sogar VERPFLICHTET!!!!
Genauso muss der WOlf gehandhabt werden!
Alles was die Nase aus dem Park streckt EBENFALLS wie die Hirsche behandeln.
Wie können sich Menschen so auf göttliche Stufe setzen, der einen Kreatur grenzenlos das zu geben was der anderen verweigert wird!
Nochmals ganz langsam für alle:
Wenn man Wölfe haben will, muss man auch zulassen dass das größte Beutetier in Deutschland sich ansiedeln kann!!!
Her mit den Hirschen und Wisenten und Elchen!
Ich habe keine Angst davor.
Mal gespannt wie lange das unsere waldbelastende Bevölkerung mit Mountainbikern, Nordic Walkern, GeoCachern und Naturschützern überlebt!
Ach ja, auch Wildpferde nicht vergessen anzusiedeln!
Was würde passieren wenn ich einfach die Nachkommen unserer Exmoorponies ins Freie ließe?
Oder Bison und Büffelnachzuchten?
Habe gesehen wie heute unsere Wildpferdstute einen Mann der die Koppel betrat massiv angegriffen hat um ihr Territorium zu schützen.
Bei der würde ich mir mit Wölfen keine Sorgen machen. Oder mit harmlosen Waldbesuchern die vom Wisent auf die Hörner genommen werden,
von Pilzsuchern die durch Bären verletzt werden und auch Spaziergängern mit Hunden, denen der Fiffi von der Leine gepflückt wird und gefressen.
Aufwachen!!!
Das große Schweden hat weniger Wölfe wie wir, viel weniger Bevölkerung und bedeutend mehr Probleme!!
Vor allem machen es sich einige Mitglieder sehr leicht.
Wir haben nicht nur 20 Schafe, die wir nachts leicht einsperren können.
Wir sind inzwischen einer der größten Landschaftspflegebetriebe im Schwarzwald mit alten Nutztierrassen und Vielkoppelhaltung.
Wir würden das gar nicht schaffen, alle Tiere jeden Tag einzusperren, da die Weiden viel zu weit auseinander sind.
Dafür haben wir mit die seltensten der Rassen!!
Soll so was nur wegen ein paar Wölfen, die gar nicht selten sind, sondern die Seltenheit nur auf einer Lüge beruht, enden?
Nur weil ein paar nicht begreifen können dass wir unsere Tiere gar nicht in dieser Art schützen können?
Und nur der Wölfe wegen Herdenschutzhunde anschaffen müssen, die bald ein noch größeres Gefahrenpotenzialfür Spaziergänger mit sich bringen als die Wölfe selbst?
Eine Gefahr schaffen müssen um eine andere unnütze zu bannen?
Unsere Vorfahren wussten genau warum sie die Wölfe ausrotteten.
Darum sollten andere Nutztierarchen Betrieber vielleicht zuerst mal unseren Betrieb sehen um zu verstehen welch Gefahrenpotenzial da heraufbeschworen wird.
Lentzendlich toleriern di sogar die Vernichtung dessen, das sie eigentlich retten wollen, nämlich die weitaus selteneren Nutztiere!
Ohne Rücksicht wird wieder auf die Massentierhaltung zugearbeitet, die geschlossene Stallhaltung und genau das, was von euch eigentlich keiner wollte.
Wenn ich meine Tiere nicht ausreichend schützen kann, weil keiner von den Befürworterfeiglingen eine Mitverantwortung übernimmt,
werde ich alle human schlachten lassen um nicht ansehen zu müssen wie sie durch die Raubtier qualvoll zerrissen werden.
Dann sind hoffentlich alle zufrieden, der Agrobiodiversität gedient zu haben.
Wegen Erhalt einer nicht seltenen Art viele andere sinnlos geopfert zu haben und das schlimmsteist, auch noch die eigene ideologie verraten zu haben.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#20von Jaegertom » Freitag 3. Oktober 2014, 23:38

Das ist ein schon etwas älterer Artikel ,vom Nachbarland Schweiz unserer deutschen Wolfskultur gewidmet.
Unverständnis vom Nachbarland.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** Nr 44 aus 2011


440 Wolfsrudel für Deutschland – um Menschen «umzusiedeln» wie unter Hitler und Stalin?

thk. Mit den nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Nationalpärken ist die Bevölkerung vertraut: Sie sind gross und genügen als Anschauungsunterricht. Aus recht unklarem und arrogantem Hintergrund kommen die zusätzlichen Flächen, «Biosphären» und «Naturpark» genannt. Dazu kommt die gezielte Wiederansiedlung von Grossraubtieren wie Wolf, Luchs oder gar Bär.
Während der Bär bisher eher noch die Ausnahme darstellt, gibt es für den Luchs ein aktives Wiederansiedlungsprogramm und für den Wolf ebenfalls. Zwar geben sich Tierschützer und WWF bedeckt und reden von einer natürlichen Einwanderung, doch Jäger, Wildhüter und Landwirte vor Ort wissen alle, dass Wolf und Luchs auf Rädern angefahren kommen.
Betrachtet man eine Karte mit den Naturschutzgebieten in Deutschland und ihre Auswirkung auf den Lebensraum der Menschen, so finden sich zum Beispiel besonders in Sachsen im Gebiet der Lausitz regionale Naturpärke. Gleichzeitig kann in diesem Gebiet eine grosse Dichte von Wölfen festgestellt werden. Besonders in der Lausitz, angrenzend an das Bundesland Brandenburg, befinden sich 6 reproduzierende Wolfsrudel mit entsprechender Zahl an Nachkommen, die teilweise das Rudel verlassen und weiterziehen, ein Weibchen suchen und ein neues Wolfsrudel gründen. Die Anzahl der Tiere in einem Rudel beläuft sich auf 10 bis 15. Man kann sich also leicht ausrechnen, wie viele Wölfe bereits dort anzutreffen sind. Ein Experte vom Landesverband sächsischer Schafzüchter geht von «60 bis 80 Tieren» aus.
Vereinigung der südlichen und östlichen Wolfspopulation zu erwarten
Da der Wolf in unseren Breiten keine natürlichen Feinde mehr hat und auf Grund Artikel 22 der Berner Konvention zu den streng geschützten Tieren gehört, wird er, wenn der Mensch nicht beginnt, die Wolfspopulation vernünftig und allgemeinverträglich zu regeln, zu einem unkontrollierbaren Problem. Während sich in Deutschland vor allem Wölfe aus dem Osten ansiedeln, gibt es auch eine Ausbreitung des Wolfs von Italien und Spanien Richtung Norden. Sollte es zu einer Vereinigung der östlichen mit der südlichen Wolfspopulation kommen, stehen die betroffenen Menschen vor einem riesigen Problem.
Das Argument, der Wolf sei vom Aussterben bedroht gewesen und brauche daher besonderen Schutz, trifft laut Experte nicht zu: «Eigentlich war der Wolf nie vom Aussterben bedroht, sondern wenn, dann nur regional. In Russland, in Ostpolen und anderen Gebieten ist der Wolf immer in grosser Zahl vorhanden gewesen.»
Es mutet also nahezu grotesk an, dass das deutsche Bundesamt für Naturschutz laut «Welt am Sonntag» vom 10. Juli davon ausgeht, dass 440 Rudel Wölfe in Deutschland Platz finden könnten. Das heisst nichts anderes, als die Wolfspopulation auf ungefähr 6000 Wölfe in Deutschland auszuweiten. Leidtragende werden sowohl Jäger, Schaf- und Ziegenzüchter als auch Landwirte sein. Denn ein Wolf reisst das, was er bekommt. Wenn die Zahl der Wölfe sich weiter vergrössert, wird das Wild in einem enormen Masse dezimiert. In der Folge wird es scheuer und sich tiefer in die Wälder zurückziehen. Wenn zum Wolf dann auch noch der Luchs Jagd auf Rehe und Hirsche macht, wird es zu einer extremen Dezimierung der Wildbestände kommen. Ein Luchs reisst im Jahr etwa 70 Tiere. Bei einer Population von 1000 Luchsen sind das bereits 70 000 Wildtiere. Geht man von zusätzlichen 500 bis 1000 Wölfen aus, wird es für Mensch und Tier bedrohlich. Die Gefahr, dass Wölfe, die zuwenig Nahrung in der Wildnis finden, sich immer stärker den besiedelten Gebieten nähern, ist unbestritten und erinnert an die Gefahren, mit welchen unsere Vorfahren zu kämpfen hatten. Was soll das in unserer kultivierten und hoch zivilisierten Gesellschaft? Wer sind die Drahtzieher?
Dass man mit Herdenschutzhunden den Schutz vor Wölfen in den Griff bekommen würde, wie von bestimmten Behördenvertretern propagiert wird, hat sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz als Ammenmärchen herausgestellt. Die ­Gefahr, die von den Schutzhunden für unbeteiligte Menschen ausgeht, ist grösser als der Erfolg beim Vertreiben des Wolfs, vor allem wenn dieser in Rudeln jagt oder die zu schützende Herde sich in einem grossen und schwer zu kontrollierenden Gebiet ­bewegt.
Was soll das Ganze?
Bei dieser vorhersehbaren Entwicklung stellt sich immer dringender die Frage, welchem Zweck soll die Wiederansiedlung der Grossraubtiere oder «grossen Beutegreifer» dienen? Einen Nutzen haben die Tiere in unseren Breitengraden nicht. Sie stellen eine Bedrohung für Schafzüchter, Landwirte, das Jagdwesen und für die Bevölkerung dar.
Der Hintergrund zu diesem Angriff auf die Lebensgrundlagen der Menschen in Europa gehört offengelegt und demaskiert.
Wölfe greifen Menschen an

thk. Im Frühjahr dieses Jahres erlebte eine Frau in Schweden wohl den Horror ihres Lebens. Sie war mit ihrem Kleinkind und ihrem Hund am Sonntag morgen auf einem Spaziergang im Wald unterwegs, als plötzlich zwei Wölfe auftauchten und sich sofort auf den Hund stürzten. Während einer der beiden Wölfe den Hund am Genick packte und fortzerrte, hatte es der zweite auf das anderthalb Jahre alte Kind im Kinderwagen abgesehen. Laut der schwedischen Zeitung «Dagbladet» begann die Mutter laut zu schreien und drohend ihre Arme zu bewegen. Der Wolf wurde dadurch eingeschüchtert und liess von seinem Opfer ab. Mutter und Kind kamen mit einem grossen Schrecken davon, während der Hund von den Wölfen richtiggehend in Stücke gerissen wurde.
Auch in Rumänien wurden in den letzten Jahren Angriffe von Wölfen auf Menschen gemeldet. Bei einem Angriff eines Wolfs im Jahr 2009 wurden drei erwachsene Menschen schwer verletzt.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#21von adolf » Samstag 4. Oktober 2014, 19:27

Bei uns ist die Akzeptanz gegenüber den Großraubwild , gemischt, bezw. nicht ganz aufrichtig. Wenn die Leute von ( Behörden - Befürwortern ) befragt werden, dann eher ja. Spricht man mit diesen Leuten privat, dann Nein. Warum: ( Sie haben Angst.)
Eine Nachbarin ( 40 J. Kinderbetreuerin ) kommt selbst aus der Landwirtschaft , hat Angst mit den Kindern in den eigenen Wald zu
gehen. Meine eigenen Kinder fragen mich immer wieder , was sie machen sollen , wenn ein Wolf, kommt.
Die Jägerschaft hält sich bedeckt, um ja kein schlechtes Bild gegenüber der Öffentlichkeit, abzugeben.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Jäger zu Einsatz kommen werden. Dann sind die Jäger wieder die Bösen.
Ich frage mich schon langsam ,( um den verborgenen Sinn ), in dieser Sache. Wer hat was davon wenn die Bevölkerung in Aufregung
bezw. Angst , leben muß ??? Angst , was passiert weiter ??? Angst sich nicht verteidigen zu dürfen !?
Was passiert gerade jetzt, hinter unseren Rücken ???? Sprich - Geheimverhandlungen !!! Sollen wir von Etwas , abgelenkt, werden ??!!
. Es kann natürlich auch sein, das die ( Politik- EU )hier wieder einen Projekt gestartet hat, um zu sehen wie weit sie die Bevölkerung
reizen können, bezw. wo ist die Grenze ??!!
Gut das sind so meine Überlegungen zu diesen Thema.
Die Gefahr einer Selbstregulierung , ist nicht auszuschließen !!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#22von rainer1 » Samstag 4. Oktober 2014, 21:25

Hallo

Ich bin halt der Meinung in Gebieten wie Bayrischer Wald wo platz genug da ist finde ich es richtig das wieder Wölfe angesiedelt werden und keinen Schaden machen aber im Großteil von Deutschland was so dicht besiedelt ist kann man das nicht machen und die Raubtiere greifen dann auch die Viehherden an und mit sicherheit auch den Menschen und da muss man eben aufpassen das es nicht zuviele werden und muss sie dann schiesen wenn es zuviele werden und sich überall ansiedeln das muss man in grenzen halten und nur eine bestimmte anzahl haben in einen Gebiet wo das dann auch möglich ist.

Das gleiche war es doch mit dem Biber der hat sich mittlerweile so vermehrt das man was machen muss und sie fangen und abschiesen muss weil sie zuviel kaputt machen weil es zuviele gibt man muss es einfach kontrolieren und was zuviel ist muss abgeschossen werden ist meine Meinung vorallem bei großen Raubtieren ich bin kein Wolfsexperte sehe das aber absolut kritisch und möchte keinen Hungriegen Wolf begegnen. Denn sie verlieren irgendwann die scheu vorm Menschen siehe Wildschweine Fuchs in der Stadt. bis auf ein paar wenige gebiete ist Deutschland zu klein für große Raubtiere.
In Kanada oder so ist das was anderes wo Wald und platz ohne ende da ist meine halt ich.

Gruß

Rainer
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#23von Claudia » Sonntag 5. Oktober 2014, 07:48

Mettbrötchen hat geschrieben:Der Artikel bringt es auf den Punkt.
!



Leider ist der Artikel - wie so oft- unleserlich zusammenkopiert.


Lieber Jägertom,
auch das Schwein ist ein Nutztier und auch hier gibt es bedrohte Rassen, sind Schweine weniger schützenswert für Dich, als Schafe?
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#24von Jaegertom » Sonntag 5. Oktober 2014, 10:36

Liebe Claudia,
dass von dir nur Kritik über meine Artikel kommt, weiß ich.
Aber falls du den LINK wählst, siehst du, dass ich den Artikel nicht zusammenkopiert habe, sondern ORIGINAL übernommen habe MIT von Ed gewünschter QUELLENANGABE.
In der Schule bereits habe ich gelernt : Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...:)
Und da ich über die bedrohten Schweinerassen weiß, kann ich dich insofern beruhigen dass wir schon Jahre Kune Kune züchten.
Leider scheitert die Außenhaltung an den Vorgaben des Veterinäramtes, die eine Haltung unmöglich machen und somit unsere Schweine täglich geschützt auf dem Hofgelände sind.
Allerdings wagen sich Wölfe garantiert nicht an unsere äußerst wehrhaften Altschweine, die kann ich als Wachhunde auf dem Gelände lassen.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Sonntag 5. Oktober 2014, 10:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#25von Claudia » Sonntag 5. Oktober 2014, 11:47

Groß-Klein-Fett-Schrift kann durchaus zur Akzentuierung eines Textes dienen, in dem obigen Abschnitt sind die Akzente leider so gewählt, das das lesen erschwert wird, Zusammenhänge schwer verständlich werden und das lesen einfach keine Freude macht, also lasse ich es.

Ich glaube Dir ist die positive Seite des erhöhten Wolfvorkommens entgangen: Der Schutz der Hausschweine und damit auch der bedrohten Schweinerassen.

Die Auflagen sind durch die drohende Gefahr der afrikanischen Schweinepest erhöht worden, eine sehr große Übertragungsgefahr besteht durch Jäger die auch Landwirte sind und eine weitaus größere Gefahr durch Wildschweine.

Hier in der Region sind die Probleme durch die wachsende Wildschweinpopulation allein durch Jagd zunehmend schwerer zu managen. Flurschäden sind nur ein Problem. Die Übertragung der Afrikanischen Schweinepest durch Wildschweine ist eine kaum zu kontrollierende Gefahr für unsere Nutztiere, deren wertvolle Genetik durch Infektion und prophylaktische Keulungen für immer vernichtet werden würde, abgesehen davon das gleich tausende Tiere gekeult werden würden.

Durch ausrotten des Wolfes wurde dem Wildschwein auch ein natürlicher Feind genommen, das war unklug von unseren Vorfahren, die gerne dem Wolf Risse zuordneten, die auf das Konto von zweibeinigen Raubtieren ging. Damit wurde ein Ungleichgewicht geschaffen.

Hier, wo wir seit einigen Jahren Wölfe haben und es noch nicht einen Riß von Nutztieren gegeben hat und auch die Mufflons nicht im Bestand dezimiert wurden, zeigt sich das der Wolf eine wertvolle Hilfe in Bezug auf die Infektionsprophylaxe der afrikanischen Schweinepest ist, da er zur Dezimierung des Wildscheins beiträgt.
Immer mehr anfängliche Kritiker und Skeptiker haben mittlerweile ihr Meinung geändert und sehen den Nutzen des vierbeinigen Jägers zum Schutz von Nutztieren. Sicherlich muss man die Entwicklung der Populationen beobachten und ggf eingreifen, aber zur Zeit besteht kein Handlungsbedarf. Ich sehe auch nicht das jetzt schon Pläne für ein was-wäre-wenn entwickelt werden sollten.

Wir haben Atomreaktoren in Betrieb genommen, ohne das Pläne vorlagen, wie der Müll entsorgt wird. Da halte ich die Forderung für Pläne zur Wolfsregulation, die sich durch die dichte Besiedelung und Straßenverkehr in D wahrscheinlich sowieso selbst regulieren wird, für sehr gewagt.

Sicherlich ist der Wolf eine Gefahr für das Nutztier Rind und Schaf, Ziege, aber er trägt auch zum Schutz des Nutztier Schwein bei. Und ich finde Schweine sind auch sehr schützenswert.
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