Wolfsübergriffe im Dorf

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#51von schnuckened » Freitag 24. Oktober 2014, 07:50

@ Finn, Der Beitrag lief schon am Dienstag bei "report" und ist jetzt in der Mediathek. Klik einfach meinen Link an, um das Video anzusehen, einfach auf den Luchs mit Pfeil drücken....

Tja, mit den Sachverständigen ist das wirklich so eine Sache, deren Geschwafel wirkt oft lange nach, wenn ich nur an die fragwürdige sehr traurige Geschichte mit den ausgebrochenen Pferden im Landkreis Meißen erinnere...
Vorverurteilungen töten schlimmer als jedes Raubtier!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#52von Jaegertom » Freitag 24. Oktober 2014, 08:46

Prof Geist wurde von einem Gericht nicht zugelassen.
Wolfsfreunde haben sehr stark seine Theorie angezweifelt.
Aber man sollte auch den letzten Satz der Passage lesen.
Er hatte doch recht dass der Mann von Wölfen getötet wurde.



Textanteile gelöscht wegen Verletzung der Urheberrechte, da nicht klar ersichtlich war, was eigener Text ist und welche Anteile zitiert wurden.
Jeder zitierte Textabschnitt muss mit Quellenangabe versehen werden, wenn dazwischen mit eigenem Text geschrieben wird. Der Übersichtlichkeit dient es ebenfalls, wenn Zitate in Anführungstriche ("")gesetzt werden, um Mißverständnisse zu vermeiden. Der Hinweis:"alle Texte Quelle" ist nicht ausreichend, wenn dieser Text mit Eigenkommentaren versehen wird und ein Anfang oder Ende eines Zitates nicht ersichtlich ist. Claudia
Zuletzt geändert von Claudia am Freitag 24. Oktober 2014, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#53von Finn » Freitag 24. Oktober 2014, 19:04

Jaegertom hat geschrieben:Wolfsfreunde haben sehr stark seine Theorie angezweifelt.



Könntest du dafür noch eine Quelle angeben? Bei Wikipedia las ich nämlich nur heraus, dass der Richter ihn aufgrund fehlender relevanter Erfahrung ausgeschlossen hat.

Und das er einmal Recht hatte heißt nicht, dass es ihn zu einem absoluten Experten macht. Es gab nämlich einige Begutachten, die gesagt haben, dass entweder ein Schwarzbär oder aber zu dem Zeitpunkt wahrscheinlicher ein Wolfverantwortlich war. Viel mehr darüber steht hier: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** zuletzt geändert am 20.10.2014

Verstehe ich es richtig, dass du meinst, er wäre ein Experte, weil er viel über die Beutetiere weiß und schreibt? Dass würde nach dieser Logik bedeuten, dass so ziemlich jeder Schäfer oder anderer Nutztierhalter, der sich viel mit seinen Tieren und dem drumherum beschäftigt ebenfalls ein Experte wäre.
Bitte nimm das jetzt nicht persönlich, aber ich würde gerne verstehen, warum du glaubst er wäre ein solcher Experte in Wolfssachen.
Und den mehrfach zitierten Wikipedia Artikel über Geist habe ich schon gründlich gelesen.
Zuletzt geändert von Finn am Freitag 24. Oktober 2014, 19:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#54von Jaegertom » Freitag 24. Oktober 2014, 23:48

Nachdem auch hier die Gesinnnung hartnäckig verteidigt wird, genau wie Prof Geist beschreibt, wundert mich nichts mehr.
Der CArnegie wurde auch gefressen und hatte doch Ahnung von den Tieren!
Ebenso die Wolfspflegerin in Schweden, die scheins meinte, die Wölfe kuscheln ewig mit ihr...
Eben das beschreibt Geist ausführlich.
Den Menschen fehlt bereits die Vernunft, da sie die Raubtiere gar nicht mehr einschätzen können!!
Das sieht man doch in Deutschland schon, die Wölfe gehen nicht an Großvieh, wurde eifrig behauptet. Und nun???
Große Kindsaugen und die Erkenntnis, ja, irgendwann werden sie es wohl auch.
Kann man noch mehr lügen?
Und noch schlimmer die, die dem Gesülze Gehör schenken.
Bei ein paar Kleinhaltern, die ihre paar Tiere besser betütteln können wie andere ihre Kinder, wird der Wolf nicht zum Zuge kommen.
Aber bei anderen, die wirklich davon leben müssen.
Und für die ist solch Gesinnung ein Schlag ins Auge.
Eure paar Schäflein wird es dann nicht treffen da ihr ja alles perfekt abriegeln könnt.
Andere können das auf tausenden von Hektaren nicht.
Erklärt denen mal eure freundliche Meinung, nachdem der Wolf da war.
Alles was über die Lieblichkeit des Kuschelräubers verbreitet wurde, bricht gerade zusammen.
Wer es weiter glaubenwill, dann bitte gerne.Es ist immer einfacher, im Chor mitzujaulen.

Nochmals was über Valerius
Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Dr. Valerius Geist

When it comes to the science of big game animals of North America, no one person is more recognizable as an expert than Dr. Valerius Geist. Dr. Geist is Professor Emeritus of Environmental Science, Faculty of Environmental Design at the University of Calgary in Calgary, Alberta, Canada. This tremendously condensed biography of his scientific accomplishments in the worldwide wildlife community hardly does him justice and has been shortened only due to space limitations. As an educator, author, consultant and public servant, Dr. Geist has been honored annually since 1972 with just about every major conservation honor imaginable. His books – there are nearly 20 of them, including one on Russian wolves – are considered the “bibles” for their subject matter among Dr. Geist’s peers.He has consulted with wildlife agencies throughout the world on large mammal ecology and taxonomy in relation to conservation legislation, industrial developments, land-use conflicts and in developing terms of reference for environmental impact assessment. Dr. Geist has chaired and served on numerous scientific and wildlife boards with worldwide implications.Dr. Geist has contributed entries in for encyclopedias, testified as an expert witness in many court cases, published popular articles in many magazines and has published technical papers in the top science publications throughout the world and in several languages.


Und hier nochmal das gelöschte :
Quelle:http://en.wikipedia.org/wiki/Valerius_Geist
Geist was disqualified as an "expert witness" regarding wolf attacks by the presiding judge in an inquest regarding the 2005 death of Kenton Joel Carnegie in Saskatchewan. At the request of Carnegie's family, Geist sought to review and contradict a report by two scientists, who concurred that Carnegie was probably killed by a bear, but possibly by wolves. The presiding judge concluded that Geist lacked relevant expertise and did not qualify as an expert witness, which prohibited inclusion of his affidavit and testimony. She noted that Geist had never published a peer-reviewed paper or had a grant proposal funded concerning wolves or bears. Geist's writings regarding the danger of wolves to humans are now found on many web sites sponsored by hunting and ranching groups.[size=200] A jury found that Carneigie was killed by wolves.[/size]


Mit seinen Werken
Quelle nochmals aus dem gleichen Wikipedia wie der Artikel zuvor :http://en.wikipedia.org/wiki/Valerius_Geist



Living on the Edge: The Mountain Goat's World, by Valerius Geist, Dale E. Toweill, October 19, 2010

Wolves in Russia: Anxiety Through the Ages, by Will N. Graves, Valerius Geist, February 15, 2007

Moose: Behavior, Ecology, Conservation, by Valerius Geist, Robert Wegner (Foreword By), Michael H. Francis (Photographer), November 26, 2005

Grzimek's Animal Life Encyclopedia, by Valerius Geist (Editor), Melissa C. McDade (Editor), Devra G. Gleiman (Editor), Joseph E. Trumpey (Illustrator) December 2003

Mountain Sheep and Man in the Northern Wilds, by Valerius Geist, April 1, 2002

Whitetail Tracks: The Deer's History & Impact in North America, by Valerius Geist, Michael H. Francis (Photographer) September 2001

Antelope Country: Pronghorns: The Last Americans, by Valerius Geist, Michael H. Francis (Photographer) 2001

Moose: Behavior, Ecology, Conservation, by Valerius Geist, Michael H. Francis, 2005 and 1999

Return of Royalty: Wild Sheep of North America, by Valerius Geist, Dale E. Toweill, Ken Carlson (Illustrator) 1999

Mule Deer Country, by Valerius Geist, Michael H. Francis, October 31, 1990

Deer of the World: Their Evolution, Behaviour, and Ecology, by Valerius Geist, February 16, 1999

Buffalo Nation: History and Legend of the North American Bison, by Valerius Geist, May 9, 1998 (also 1996)

Wild Sheep Country, by Valerius Geist, Michael H. Francis (Photographer), September 1993

Elk Country, by Valerius Geist, June 1993 (also 1991)

Life Strategies, Human Evolution, Environmental Design: Toward a Biological Theory of Health, by Valerius Geist, January 26, 1979

Mountain Sheep and Man in the Northern Wilds, by Valerius Geist, 1975

Mountain Sheep: A Study in Behavior and Evolution. Wildlife Behavior and Ecology Series, by Valerius Geist, 1971

Wildlife Conservation Policy, by Valerius Geist and Ian McTaggart-Cowan October 15, 1995

Behavioural Considerations in the Management of Mountain-Dwelling Ungulates. by Michael Hutchin & V. Geis, 1987

Records of North American Sheep, Rocky Mountain Goats & Pronghorn, by Bruce L. Smith, Valerius Geist, Daniel A. Pedrotti, Bart W. O'Gara, Ruby W. Dahl, Hayden Lambson, Jack Reneau, Susan Reneau Boone and Crockett Club, Jan. 1, 1996

Return of Royalty: Wild Sheep of North America. Ken Carlson; Includes Limited Edition Print, Rams of the Rockies** by Dr. Dale E.; Geist, Dr. Valerius; Illus Ken Carlson Toweill and Ken (Kenneth) Carlson (Hardcover - Jan. 1, 1999)
Other publications

“The Neanderthal Paradigm”, April 19, 2000 [5]
“Statement by Valerius Geist pertaining to the death of Kenton Carnegie” (September 29, 2007) [6]
“Wolves: When Ignorance Is Bliss” [7]
“When do Wolves Become Dangerous To Humans?” [8]
“Wolves on Vancouver Island” [9]
“Rebuttal: Dr. Valerius Geist Responds To Newsweek Article On Trophy Hunting” July 22, 2010 [10]
“Wolf Report from biologist Valerius Geist” [11]
“Some Information for People in Areas where Wolves have become Common [12]
“Mountain Sheep” in Comparative Psychology: A Handbook (Garland Reference Library of Social Science) by Gary Greenberg and Maury M. Haraway, pp 441 ff. Sept. 1, 1998
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** Comments by Dr. Valerius Geist on the report “Ensuring a Future for Canada’s Grizzly Bears” April 3, 2010.

Ich fügs doch gerne nochmals ein. Danke für den Hinweis dass nicht verstanden wurde dass es vormals auch aus derselben Quelle war!!
Zuletzt geändert von Jaegertom am Freitag 24. Oktober 2014, 23:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#55von schnuckened » Samstag 25. Oktober 2014, 18:31

Warum muss man sich eigentlich über solche wolfshassenden Dummköpfe ärgern?

Ich denke, das sollte bald hier ein Ende haben, so oder so!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#56von Jaegertom » Samstag 25. Oktober 2014, 22:46

Weil die wahre Gesinnung zum Vorschein kommt.
Alles in Ehren, ich liste hier von der zweiten Seite her betrachtet, Kritik und Skepsis auf.
Aber deswegen , auch von manchen dir unbekannten Dingen lieber Ed, habe ich dich nie das Wort genannt , das du für Wolfshasser anwendest, den Dummk.....-
Das gleiche wäre alle Wolfsfreunde desgleichen zu bezeichnen.
Du listest aus deiner Sicht alles positive auf. Ich von meiner Sicht eben nicht.
Ein bisschen Ironie ist etwas das ich vertrage.
Aber Beleidigungen, da hast du recht, die haben hier wirklich nichts zu suchen.
Das ist unterstes Niveau.
Scheins hast du immer noch nicht begriffen, dass ich gegen den Wolf in gewissen Reservaren wie der Rothirsch nichts habe.
Nur gegen eine sinnlose Ausbreitung wie eine Seuche über ganz Deutschland.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 27. Oktober 2014, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#57von Jaegertom » Montag 27. Oktober 2014, 09:29

Wieder mal so eine Einzelmeldung einiger weniger in Deutschland.
Diese Menschen werden in die Ecke gedrängt und damit das, wasunsere Öko-Freunde eigentlich bekämpfen: DIe Massentierhaltung.

Unten Auszug aus einem Artikel OHNE EIGENE ZITATE.


Quelle :http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauern-in-brandenburg-fuerchten-woelfe-wolfs-revier-reicht-bis-berlin/10888718.html vom 25.10.2014
"Wir müssen die Rinder im Stall lassen", klagt der Bauernverband

Zu den Gegnern einer „unkontrollierten Ausbreitung“ des Wolfes gehört auch der Bauernbund, der im Unterschied zum größeren Bauernverband vor allem kleine und mittlere Familienbetriebe vertritt. „Wir wollen ihn nicht bei uns auf dem Lande“, sagte Geschäftsführer Reinhard Jung nach den letzten Attacken auf Rinder. Der Wolf sollte aktiv bejagt werden, wenn ihm die etwa 60 000 Hektar Naturreservate sowie tagebau- und munitionsverseuchten Sperrgebiete nicht mehr als Revier reichen würden.

Der Bauernbund sieht durch die wachsende Zahl von Wölfen sogar die von den Verbrauchern so geschätzte Tierhaltung auf der Weide in Gefahr. „Ausgerechnet die umweltfreundlichste und tiergerechteste Haltungsform wird damit langfristig unwirtschaftlich, wenn nicht gar unmöglich gemacht“, meint Jung, der selbst in der Prignitz als Tierzüchter arbeitet. Schließlich würde es vermehrt zu Ausbrüchen von Rinderherden kommen, die vor Wölfen panisch davonlaufen könnten. „Dann treten vermehrt Schadensfälle auf und die Beiträge zur Haftpflichtversicherung steigen so an, dass es günstiger ist, die Rinder gleich im Stall zu mästen.“

Schon bei der Verabschiedung des Wolfmanagementplans der Landesregierung vor zwei Jahren hatte der Bauernbund seine Zustimmung verweigert. Es fehle eine „konkrete Zielgröße für eine verträgliche Wolfspopulation in Brandenburg“, kritisierten die Bauern damals. Genau das aber sei das Mindeste, wenn man einen Kompromiss zwischen Naturschutz und Tierhaltung finden wolle.

Zitat Ende

Eigene WORTEVON JAEGERTOM: Die EINZELMELDUNGEN nehmen komischerweise so zu, dass sich beinahe ALLE Nachrichtren damit befassen. Wenn die Medien umschwenken, werdens auch die Leser tun. Und genau dann haben die Wolfsliebhaber verspielt.
Und wem kommts zu Schaden ? Eigentlich dem, den sie schützen wollen.
Sie haben ein Mittelmass verloren und lügen was die Zeilen hergeben. Doch nicht mehr lange.
Dann haben genau die es auf dem Gewissen durch ihre übertriebene Wolfsliebhaberei, dass es diesem wieder zu Pelze geht.
Noch ein paar Angriffe dieser Art und sie haben Erklärungsnot, und der wirtschaftliche Verlust wird einfach zu groß.
Dann werden wir noch sehen, wie sie sich aus der Misere reden und die Verantwortung zum Staat abschieben, genau so wie sie es mit dem Biber getan haben.
Der wird nun munter geschossen und die Schäden erreichen Millionenhöhen.
kann ein Naturschutz so selbstsüchtig sein?
Gedient ist damit niemand, am wenigsten den Tieren.
Warten wirs ab. Die Stimmung wird drehen.
Und nochmals: Ich bin KEIN WOlfshasser.
ICH BIN WOLFSKUSCHLERHASSER.

EIENE WORTE JÄGERTOM ENDE...

BEGINN NEUER ARTIKEL mit Quelle:http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Erster-Angriff-von-Woelfen-auf-ganze-Rinderherde-in-Deutschland-1585550.html vom 27.10.2014


Erster Angriff von Wölfen auf ganze Rinderherde in Deutschland
Erstmals seit ihrem Wiederauftreten in Deutschland haben Wölfe vergangene Woche bei Brück im Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Rinderherde angefallen und dabei drei Kälber getötet. Ein weiteres Jungtier sei bei dem Vorfall verletzt worden und kurz danach verendet.

Dem jüngsten Angriff war bereits im April die Tötung eines einzelnen Kalbes durch einen Wolf vorausgegangen. Die Attacke einer ganzen Herde durch die aus dem Fläming stammende Wolfsfamilie stelle jedoch ein Novum dar, so Prof. Matthias Freude vom Landesumweltamt.

Für die Behörden haben nun nach seinen Angaben Maßnahmen gegen weitere Wolfsübergriffe auf Rinder Priorität. Dazu sollen die Weiden in dem betroffenen Betrieb mit hochvoltigen Elektrozäunen ausgestattet werden. Dadurch will man die Wölfe vergrämen und nach Möglichkeit dauerhaft von weiteren Angriffen auf Rinder abhalten. Die dafür erforderlichen Mittel stammen aus dem Haushalt des Landesumweltamtes.

Freude sicherte darüber hinaus die vollständige Regulierung der an den Tieren entstandenen Schäden zu. Dabei werden ihm zufolge keine festen Schadenshöhen angesetzt, vielmehr gelte der tatsächliche Wert des Tieres, im Falle von Zuchttieren also auch der aktuelle Zuchtwert. In Brandenburg leben aktuell laut Freude insgesamt 15 einheimische Wolfsrudel. Einschließlich der Tiere im Grenzbereich bewegten sich derzeit etwa 100 Tiere in der Mark.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 27. Oktober 2014, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#58von Herwig » Montag 27. Oktober 2014, 20:39

Ich finde ihr nehmt euch alle nichts.
Die pauschale Bezeichnung "Lügner" für Wolfsbefürworter ist ja nun auch kein Kosename.
Es scheint leicht zu fallen, alle möglichen Leute als Wolfskuschler und ähnliches zu bezeichnen, die Vokabel Wolfshasser aber als Beleidigung aufgefasst wird.
Ich fühlte mich schon einige Beiträge vorher beleidigt:
"Kann man noch mehr lügen?
Und noch schlimmer die, die dem Gesülze Gehör schenken."

Weil ich mir also anhöre was die Leute zu sagen haben bin ich schlimmer als ein Lügner! Wobei mir nicht genau klar ist, was schlimmer als ein Lügner ist?? Und durch die Blume bin ich wohl auch ein intellektueller Bodenturner...

Vielleicht sollten alle mal wieder zur sozialen Kommunikation zurückkehren!!??

Wenn sich der Umgangston nicht ändert. werde ich über lang oder kurz die Themen schließen.
Zuletzt geändert von Herwig am Montag 27. Oktober 2014, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#59von Jaegertom » Freitag 31. Oktober 2014, 22:31

Nächste Einzelmeinung einer Zeitung.


Quelle : *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 31.10.2014
Warum muss man den Wolf mögen?
Müssen wir uns wirklich die Meinung aufdrängen lassen, dass es schön ist, dass der Wolf nach 150 Jahren wieder da ist? Darf nicht jeder seine eigene Ansicht dazu haben?
Und: Brauchen wir Altmärker wirklich eine Wolfs-App für unser Smartphone, die die Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) in dieser Woche angekündigt hat? Sie soll explizit in der Altmark ebenso wie eine Info-Broschüre für Akzeptanz des Grauwolfs in unserer Region sorgen.

Politisch korrekt ist die Aussage: Willkommen Wolf! Unter der Hand heißt es: Wir wollen den Wolf nicht, aber das darf man ja nicht laut sagen.

Wie soll man auch den Land- und Tierwirten das Raubtier schmackhaft machen. Es ist seine Natur, zum Beispiel Schafe zu reißen. Das kann man ihm nicht übel nehmen. Und dass der Wolf auch von der Mehrheit der Jäger abgelehnt wird, ist ebenso verständlich. Er reißt Wild, das ist seine Natur. Die ablehnende Haltung der Tierhalter und Jäger wird auch eine App nicht verändern. Da kann man tausendmal betonen, dass man die Nutztiere mit speziellen Zäunen schützen kann, dass der Wolf nur junges und krankes Wild reißt, also Auslese betreibt. Den Gegnern wird der Kamm schwellen, wenn sie hören, dass jetzt auch noch EU-Geld für eine 42-seitige Info-Broschüre und eine Wolfs-App ausgegeben wird, die sich vermutlich eh kaum ein Altmärker her-unterlädt. Aus Prinzip nicht.

Einer der Mit-Autoren ist Wolf Fischer, Experte für das Anti-Wolf-Aufrüsten am Zaun. Er ist Mitarbeiter des Zentrums für Tierhaltung und Technik in der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) in Iden und schult Land- und Tierwirte, Nebenerwerbslandwirte und Hobbytierhalter der Altmark in Sachen wolfssicherer Zaunbau. Das ist gut und wichtig, allein in der Ostaltmark gibt es 1000 Nutz- und Hobbytierhalter, die ihre Schafe, Ziegen und ihr Gehegewild schützen wollen – und müssen. Wie das am besten geht, das interessiert die Tierhalter. Sie müssen den Wolf nicht mögen, sie müssen, ob sie wollen oder nicht, akzeptieren, dass er da ist. Das gilt genauso für die Jäger.

Bei ihnen dafür zu werben, den Wolf zu mögen, ist wohl vergebene Liebesmüh. Und verprasstes Geld. Man darf sich auch fragen, ob das ganze Wolfsmonitoring wirklich sein muss. Ob nicht das Geld dafür besser beim Schutz vor dem Wolf angelegt ist.

Wir haben doch auch kein Monitoring dafür, wie viel Muffelwild es in der Altmark noch gibt. Und Hochrechnungen dazu, wann der Wolf es ausgerottet haben wird. Denn klar ist doch, dass die Wildschafe, die aus Korsika stammen und nur über kurze Distanzen flüchten können, leichte Beute für Canis lupus sind. Die Wolfsbefürworter sagen: Das Muffelwild gehört nicht in die Altmark, der Wolf schon, er war ja mal da. Das Muffelwild ist doch aber auch da, hat sich seinen Lebensraum hier erobert. Neubürger wie Waschbär & Co. gehören auch nicht hierher. Für sie gibt es auch kein Monitoring in diesem Ausmaß, kein eigenes Projektbüro wie zum Beispiel das für den Wolf in Arneburg, das die WWF in enger Zusammenarbeit mit der Landesreferenzstelle Wolfsschutz im Biosphärenreservat Mittelelbe koordiniert.

Es ist die Natur dieser Neozoen aus Nordamerika, unser Niederwild zu fressen, die Gelege geschützter Vögel zu vertilgen. Das Geschrei wird erst groß sein, wenn der Kleinbär Niederwild- und Vogelarten ausgerottet hat.

Warum also macht man so viel Wirbel um den Wolf, so viel Werbung dafür, dass man ihn mögen muss. Jeder darf bitteschön seine eigene Meinung dazu haben.

Von Ulrike Meineke
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#60von Jaegertom » Mittwoch 5. November 2014, 00:18

Dieser Artikel war bereits 2010 zu lesen als Vorwarnung und Betriebsanleitung.
Leider wird er nicht ernstgenommen.
Deutsche Wölfe tun ja so was nicht.

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wissen/woelfe-in-montana-zum-abschuss-freigegeben-1.944559 vom20.5.2010
Zum Abschuss freigegeben
Im US-Staat Montana leben mehr als 500 Wölfe. Zwar wurden die Tiere vor 15 Jahren gezielt dort angesiedelt, doch heute gelten sie als Plage. Landwirte fürchten um ihre Farmtiere.
Der US-Staat Montana will die Jagd auf Wölfe ausweiten. 15 Jahre nach der Auswilderung der Raubtiere in der Region sei die Population so stark gewachsen, dass sie dezimiert werden müsse, teilte die staatliche Kommission für Fisch, Wildtiere und Parks mit.
Wolf, dpa Bild vergrößern
Ende 2009 wurden 524 Wölfe in Montana gezählt. In diesem Jahr soll die Population durch Abschuss deutlich verkleinert werden.
Im vergangenen Jahr hatten Jäger 75 Wölfe erlegen dürfen, nun soll die Quote mindestens verdoppelt werden. Ende 2009 wurden in Montana 524 Wölfe gezählt, insgesamt wird der Bestand in den Rocky Mountains im Norden der USA auf mehr als 1700 geschätzt.
Und das führt inzwischen offenbar zu Problemen In Montana mehren sich nach Angaben der Behörden Angriffe von Wölfen auf Farmtiere. 145 Wölfe wurden im vergangenen Jahr nach Beschwerden von Bauern gezielt abgeschossen - neben den von Jägern erlegten Tieren.
In diesem Jahr wird erstmals eine Verkleinerung der Population gegenüber dem Vorjahr angestrebt. Nach einer öffentlichen Konsultationsphase wollen die Behörden im Juli entscheiden, ob 150, 186 oder 216 Wölfe zum Abschuss freigegeben werden.
Auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren wieder Wölfe. So haben sich beispielsweise in der sächsischen Lausitz zwei Rudel niedergelassen. Ein Problem sind sie aber - bisher - nicht.
Doch manche Landwirte machen sich Sorgen um Schafe und anderes Weidevieh, das den Wölfen zum Opfer fallen könnte. Da ein Wolf täglich an die vier Kilo Fleisch benötigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Haus- oder Weidetiere tatsächlich irgendwann zur Beute werden.
In Oberbayern wurde im vergangenen Februar bereits ein Stück Rotwild von einem Wolf gerissen.
Eine Gefahr für den Menschen seien die scheuen Tiere aber nicht, sagen Experten. Normalerweise gehen sie uns aus dem Weg.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#61von Jaegertom » Donnerstag 6. November 2014, 23:48

Wolf greift Hund direkt am Haus an, der Besitzer kann ihn nur mit Mühe unter hoher eigener Gefahr retten.
Nachdem die Wölfe nicht in Hausnähe kommen und Menschen meiden.
Ob das nun zufällig ein Jaghund war oder nicht spielt keine Rolle, es könnte JEDEN Haushund treffen.
WEnn es nicht ein Forstbediensteter als Eigentümer gewesen wäre, dann wäre es wohl um den Hund gewesen.
Was wohl am dümmsten ist, ist der Kommentar , dass ein Wolf als Täter nicht auszuschließen ist obwohl der Forstmann bereits mehrfach den WOlf gesichtet und bereits fotografiert hat.
Muss immer zuerst was passieren bis die aufwachen?


Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 6.11.2014
Wolf attackiert Jagdhund
Bei Angermünde (Uckermark) wurde eine Bracke von einem Wolf schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich direkt am Wohnhaus des Hundeführers, er rettete seinem Vierbeiner das Leben.
Beim Tierarzt: Die Verletzungen der Bracke, auch der Zahnabstand lässt auf einen Wolf schließen.
Gegenüber jagderleben schilderte Oberforstrat Roland Ueckermann, was er vergangene Woche, am 31. Oktober, erlebt hat. Gegen 9.00 Uhr ließ er seine Tiroler Bracke vor die Tür. Zurück im Haus hörte er plötzlich lautes Hundeklagen. Als er einen Blick aus dem Fenster warf, sah er, wie ein Wolf etwa sieben Meter von ihm entfernt die Hündin attackierte. Geistesgegenwärtig sprang er aus dem Fenster und eilte seinem Jagdhelfer zu Hilfe. Erst als er drei Meter vor dem Grauhund stand, ließ dieser ab. Er hatte der Bracke tiefe Wunden auf der Keule zugefügt. Sofort ging es zum Tierarzt. 'Sie wird es überleben, aber hätte es zwei Sekunden länger gedauert, wäre sie tot gewesen', berichtet Ueckermann. Über eine Stunde dauerte die Notoperation.
Der Rissgutachter Kay-Uwe Hartleb machte sich vor Ort ein Bild der Geschehnisse. Das Ergebnis: 'Der Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden.' Zuvor hatte der Forstbeamte mehrfach Isegrim in der Nähe seines Forsthauses durch die Bilder einer Wildkamera bestätigt. Für den Wolfsexperten Hartleb ein C1-Nachweis: 'Wir nehmen das sehr ernst.' Er betonte, dass es sich hier aufgrund der Alleinlage um einen absoluten Sonderfall handele, die Entfernung zum nächsten Ort beträgt etwa 2,6 Kilometer Luftlinie. Dennoch wollen die Wolfsbeauftragten nun präventiv das gesamte Grundstück durch einen Elektrozaun schützen. Das Tier müsse lernen, dass die Nähe zu Menschen nicht gut ist. Auch nach dem Vorfall wurden Fährten und Markierungsspuren auf dem Hof registriert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#62von schnuckened » Freitag 7. November 2014, 09:30

Jaegertom hat geschrieben:Was wohl am dümmsten ist, ist der Kommentar , dass ein Wolf als Täter nicht auszuschließen ist obwohl der Forstmann bereits mehrfach den WOlf gesichtet und bereits fotografiert hat.


Das ist keineswegs dumm! Bis alle Zweifel ausgeräumt und alle Spuren gesichert und ausgewertet sind, wird noch einiges an Arbeit geleistet! Erst dann ist der BEWEIS erbracht, vorausgesetzt die Spurenauswertung identifiziert den Wolf als Verursacher!. Ein ganz normaler und auch juristischer Vorgang! So lange handelt es sich um Indizien, Zeugenberichte usw. Wie der Fall ausgehen wird, liegt (beinahe) auf der Hand, so lange ist der Wolf als Verursacher nicht auszuschließen!

Im Klartext heißt das, vom geschädigten Hund werden an der Bisstelle Gewebeproben zur DNS Analyse genommen. Führen die zu keinem Ergebnis, da vielleicht unbrauchbar und da es keine Fotos und/oder Trittsiegel des Verursachers vom Tathergang zu geben scheint, wird es auch beim "Wolf als Verursacher nicht auszuschließen" bleiben. Wichtig aber, bei dieser Bezeichnung sind freiwillige Entschädigungszahlungen des Landes möglich!

Grüße

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#63von Jaegertom » Freitag 7. November 2014, 10:02

Also pardon Ed,
wenn ein Fachmann im Dienste unseres Staates, der den Jagschein inne hat und Fachkenntnisse über einen Wolf gelernt hat,
eine Sichtung bestätigt, ist das für mich glaubhaft.
Auch ich bin in der Lage, einen Wolfshund von einem Wolf zu unterscheiden.
Vor allem weil er in der von ihm aufgestelllten Fotofalle bereits geknipst wurde.
Warum zählen dann Bilder von sogenannten Wolfsfachleuten, die jedes Bild feiern?

Hier noch mal ein paar appetittliche Bilder aus Schweden, wie sie an Rinder gehen.
Der Schmerz und die Angst steht dem armen Tier ins Gesicht geschrieben.
Hat hier niemand Herz mehr für?
Muss so was geduldet werden, das Eigentum vernichtet?
Stünde so ein RInd in einem Stall hier und hätte nur eine Verletzung vom Stacheldraht würde man von Tierrechtlern angezeigt,
das hier aber wird hingenommen. Eine Frechheit.
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Und nicht genug.
Wenn Rind nicht mehr reicht, kommt Pferd ran.
in Schweden hats die Ponys der Dame erwischt, die Wolfsschäden begleicht!!!!!!!

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Jaegertom
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#64von schnuckened » Samstag 8. November 2014, 22:19

Jaegertom hat geschrieben:Also pardon Ed,
wenn ein Fachmann im Dienste unseres Staates, der den Jagschein inne hat und Fachkenntnisse über einen Wolf gelernt hat,
eine Sichtung bestätigt, ist das für mich glaubhaft.
Auch ich bin in der Lage, einen Wolfshund von einem Wolf zu unterscheiden.
Vor allem weil er in der von ihm aufgestelllten Fotofalle bereits geknipst wurde.
Warum zählen dann Bilder von sogenannten Wolfsfachleuten, die jedes Bild feiern?


Glaubhaft ist nicht beweiskräftig! Glaubhaft reicht aber aus, da geb ich dir Recht (warum auch nicht?), um vorab entscheiden zu können ob Entschädigungen gezahlt oder darüber hinaus Präventivmaßnahmen getroffen und finanziert werden können!
Besagter Kay Uwe Hartleb ist der in Brandenburg speziell ausgebildete Rissgutachter, der alleinbefugt ist, solche Aussagen zu treffen (ok, er hat noch einen Partner, alleine schafft er es nicht mehr, Brandenburg ist zu groß, die Zahl der Wölfe/Wolfsatacken zu hoch) . Ein Anderer, egal welchen Ausbildungsgrad, darf das nicht mehr! Wenn er enscheidet: "Wolfshintergrund nicht ausgeschlossen", dann ist das schon für den geschädigten eine Absicherung, dass der Schaden "wolfshintergründig" bearbeitet wird! Was den jetzt noch? Etwa wie in Sachsen staatsanwältlich durch die juristischen Zwänge jagen? Oder gießkannenmäßig jeden Hundebiss den Wölfen zuschreiben? Nee Jägertom, Kirche im Dorf lassen, damit wir wieder zum Thema kommen!

Zur Frage, ich glaube du hast noch nicht verstanden, du kannst ja auch mal gewillt sein von mir was zu lernen, dass nicht nur Bilder von "sog. Wolfsfachleuten" zählen. Die Bilder des Försters sind als C1 eingestuft, Also eindeutiger Wolfsnachweis! Oder Beweis, nicht nur Hinweis. Der vor Ort gefundene Trittsiegel deutet auf Wolf hin, ist aber keineswegs ein C1, auch für C2 reichen die Anzeichen nicht aus. Im Zusammenhang mit einem zum Tatzeitpunkt geschossenen Foto wäre es eine C2-Spur. Mehr geht bei einer Spur nicht. Wäre ein Wolfsfoto zum Tatzeitpunkt plus die Spur da, wäre der Fall schon klar, aber so muss erst die Genetik herhalten, um den Beweis zu erbringen. Nur ist Letzgesagtes wie schon beschrieben nicht entscheident, die Indizien reichen aus, um Wolfshintergrund anzunehmen und (freiwillige) Zahlungen des Landes anzuschieben!

Grüße

Ed

Ps, die Bilder der gerissenen Tiere schau ich mir nicht an, das Leben ist hart genug, ich weiß, das Wölfe Tiere reißen um nicht verhungern zu müssen! Schöne Bilder sind es nie!
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#65von Jaegertom » Samstag 8. November 2014, 22:32

Wenn mir ein Wolf den Hund 3 m vor Augen gerade noch loslässt, ist mir das Beweis genug.
Und wie gesagt, bei dem Geschädigten handelt es sich nicht nur um irgendjemand, sondern um einen Förster mit Fachausbildung Wald und Jagd im Dienste unseres Staaates.
Wenn der mir erklärt, einen Wolf gesehen zu haben der gerade seinen Hund losließ, ist das absolut Beweis.
Da du solche Bilder gewöhnt bist kann ich nachvollziehen.
Werden ja auch immer mehr.
So langsam gewöhnt sich man daran wie die Menschen sich an die Autototen gewöhnt haben, es weird nichts weltbewegendes werden.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Samstag 8. November 2014, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#66von adolf » Sonntag 9. November 2014, 17:17

( Ps, die Bilder der gerissenen Tiere schau ich mir nicht an, das Leben ist hart genug, ich weiß, das Wölfe Tiere reißen um nicht verhungern zu müssen! Schöne Bilder sind es nie! )

Seit dem Beitritt , ( oder auch schon vorher ), zur EU , kommt es mir vor , das das
Verantwortungsgefühl , immer weniger, wird. Es scheint die Tendenz vorzuherrschen, das ja ( " Andere " ),
bestimmen was zu tun ist. Werden uns die Politiker sagen, was zu tun ,ist ? Wann ? Was muß vorher, geschehen ?
Ewas Schlimmes ? Das dies kommen wird, ist abzusehen.
Ja, jetzt werde ich wieder , als Gegner, angesehen.
ES stimmt, sogar !!! Den ich bin ein Gegner , für alle die den Wolf , unkontrolliert, sich ausbreiten, lassen.
Die unsere Tiere als Futtermittel , für die Wölfe, zulassen. Leichte Beute !!
Unsere Tiere sind diesen großen Raubtier, nicht gewachsen !!
Wildtiere, leben mit der Gefahr, und können, ausweichen, bezw. ihr Instinkt , hilft beim Überleben.
Eine Kuh, oder ein Schaf, ( was muß in diesen Tieren vorgehen ) wenn sie dann plötzlich von Wölfen, gejagt
werden ? Ein tötlicher Feind, den sie vorherr nicht, kannten.
Wir sollten uns die Bilder, genauestens, ansehen. Mehr Wölfe, mehr Tierleid, mehr Schmerz !!!
Ich bin ein Befürworter, für die Aufnahme des Wolfe, ins Jagdgesetz. Für den Abschuss des Wolfes bis zu den
Punkt, das das Wild, als seine Hauptnahrungsquelle, reicht. Als ich den Bericht ( Prof. Geist ) von
Jaegertom, gelesen habe, spürte ich das dies stimmt. Die Bejagung des Wolfes, wird natürlich sein Beuteschema , verändern. Der Wolf muß dort gejagt werden wo, man in nicht haben will. In Ruhe gelassen
werden, wo er bleiben,soll . Er muß genau so reguliert werden , wie der Fuchs.
Erst wenn der Wolf, den Jagddruck spürt, wird er die ( Menschen ) bezw. Siedlungen, meiden .
Erst dann ist er wieder in der Natur, auf seinen Platz, den wir ihn zu Verfügung stellen, können.
Abertausende Tiere würden heute noch Leben, wenn dieses Wiederansiedelungsprogramm mit Herz und
Verstand, durchgeführt werden würde!!!
Mit Mass und Ziel ! Mit Rücksichtnahme auf die Fauna und Flora. Wieviel Wölfe , wieviel Wild ?
Natürlich sollten wir auch nicht vergessen , das der Bär, der Luchs, die Wildkatze, auch nicht bejagt werden,
dürfen. Also teilen sich diese immer größer werdenen Raubtierpopulation , einen immer kleineren werdenen
Lebensraum, der Wildtiere !! Das dieses unkontrollierte Wolfsprojekt, zu scheitern, verurteilt ist, ist klar.
Der Bär, der Wolf, der Luchs, alles sollen bleiben dürfen, aber nur im ausgeglichenen Verhältnis zum
Wildbestand. Erst dann hat dieses Ansiedelungsprogramm, seinen Sinn und Zweck, erfüllt.
Alles andere ist Verantwortungslos , gegenüber unseren Mitmenschen und unseren Tieren.


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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#67von Jaegertom » Montag 10. November 2014, 00:30

Zitat:, er hat noch einen Partner, alleine schafft er es nicht mehr, Brandenburg ist zu groß, die Zahl der Wölfe/Wolfsatacken zu hoch)
Dann muss ich fragen, wieviele Leute in Zukunft noch davon finanziert werden, die Angriffe zu dokumentieren .Alles in allem nur zu tun, was vermeidbar wäre.
Wenn tatsächlich einmal die 440 Rudel durch Deutschland traben sollen, können gleich auch noch einige Abdecker mit eingestellt werden, weil man mit Kadaver wegräumen nicht mehr nachkommen wird.
Und das alles fü das Hobby einiger Naturideologen??
Volkswirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe?
Niedersachsen, die Kinderstube der Pferde und Rinderzucht wird der Knackpunkt werden. Da ist das Kapital der Pferde und die Ernährung durch Rinder vereint.
Man siehts mit dem Biber in Bayern, wo gerade FLÄCHENDECKEND Kulissen gebildet werden, in denen er abgeschossen werden muss.
Warum immer mit dem Kopf durch die Wand und nicht auf ratschläge von Nachbarländern hören?
Nein, gezielt werden Klein und Außenhaltungen vernichtet, Tierwohl durch brutalste Risse in Frage gestellt um dann mit den Vernichtungen der Massenhaltungen in den Medien weiterzumachen.Aber vorher wird diese Haltung hochgelobt, da der Räuber da ja nicht ran kann weil aus Angst vor militanten Tierschützern bereits DDR mäßig eingezäunt wurde.
In anderer Gegend in Deutschland mussten wegen Druch der Tourismusbranche bereits Herdenschutzhunde wieder aus den Herden entfernt werden, um wenig später Risse zu beklagen. So krank ist unsere Gesellschaft.
Denkt mal darüber nach. Ein gezielter Plan wird verfolgt.
Und so sieht dann die Wirklichkeit aus:
Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 7.11.2014
Weiter teilte der Agrarminister mit, dass alles Nutzgeflügel, auch in privaten Kleinsthaltungen, im Umkreis von drei Kilometern um den Geflügelpest-Betrieb getötet werden muss. Neben den Puten seien dort knapp 900 Hühner sowie Gänse, Enten und anderes Geflügel bei 81 Kleinsttierhaltern registriert. Diese erhalten Entschädigungen, wie Backhaus sagte.
Ende Zitat

Hat sich eigentlich jemand schon mal Gedanken gemacht, was passiert wenn so ein Grenzschleichender polnischer Wolf die afrikanische Schweinepest mitbringt?
Wie sieht das Szenario dann aus?
Wer ersetzt dann den Schaden?
Von den privaten Schweinen, die dann einfach so im Sperrbrzirk mitgekeult werden, gar nicht zu reden?
Weiß denn niemand, dass der Wolf durch seine in kürzester Zeit zurückzulegenden großen Distanzen eine potenzielle Bedrohung in Fragen SEUCHE ist?
Der braucht bloß da mal ein Stück Wildschweinferkel, frisch infiziert, anzuknabbern und bei uns in Deutschland ebenfalls ein oder zwei vergeblich reißen und die Sache ist gelaufen.
Aber da wird in Sachen Präventation nichts unternommen, unsere Tierhalter ans Messer geliefert.
Hofft, dass nichts passiert.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 10. November 2014, 00:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#68von Jaegertom » Montag 10. November 2014, 10:03

Und dass Wölfe wenn sie mal Blut gerochen haben nicht mehr zu vertreiben sind, beweist dieses Foto.
Genau 3 Tage nach dem Angriff auf den Hund des Försters kehrt der Wolf zurück, entgegen allen unwahren Behauptungen unserer Wolfsbiologen.
Wenn sich die Gelegenheit bietet, schlägt er wieder zu.
Müssen wir uns bereits terrorisieren lassen, unser Eigentum ist durch den vollkommen übertriebenen Wolfsschutz nicht mehr sicher.
Genau so war es mirt dem ersten Rind in Niedersachsen, ein paar Tage später waren sie wieder da.
Genau darum wurde der Wolf ausgerottet.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 10.11.2014
Zitat aus diese Quelle Beginn: Bilder der Überwachungskamera, der Wolf kehrte drei Tage nach dem Angriff wieder zurück zum Grundstück des Opfers.
Allerdings überrascht den Chef des Landesumweltamtes die Hartnäckigkeit des Wolfes: „Normalerweise gehen Wölfe Kämpfen mit Tieren, die zurückbeißen können, aus dem Weg“, meint Freude.
Zitat Ende

Wie blauäugig und überrascht stehen diese sogenannten Fachleute da?
Haben die nie Berichte von Wölfen oder Beutebilder gesehen? Wieviele und wie lange wollen die noch Unwahrheiten verbreiten?
Die Wölfe die mich in Polen angriffen haben noch eine viel größere Hartnäckigkeit angewandt.
Nur mit Mühe konnte ich Kind und Hund retten.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 10. November 2014, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#69von schnuckened » Montag 10. November 2014, 21:09

Mettbrötchen hat geschrieben:
Hat sich eigentlich jemand schon mal Gedanken gemacht, was passiert wenn so ein Grenzschleichender polnischer Wolf die afrikanische Schweinepest mitbringt?


Hat sich eigentlich jemand schon mal Gedanken gemacht, was passiert wenn so ein Grenzschleichender Baden-Würtembergischer Jäger die afrikanische Schweinepest mitbringt? Was macht der da in Polen samt Kind im kreuzgefährlichen Wolfsgebiet, die afrikanische Schweinepest im Nacken??? Irgendwie verantwortungslos...

Jägertom, die Rotkäppchengeschichte kennen nun wirklich schon alle hier...

Und wieso sollen gerade die Wölfe zum Überträger Nr. 1 der Afrikanischen Schweinepest werden? Ich sehe in ihnen den Hauptverhinderer Nr. 1, noch weit vor den "Jägern" mit Flinte!

Grüße

Ed
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#70von Jaegertom » Montag 10. November 2014, 22:37

Da gehst du ganz schön falsch, Ed.
Da ich weiß was Verantwortung ist, habe ich seit die KuneKune auf unserem Hof sind, an KEINERLEI Wildschweinjagd mehr teilgenommen.
Um zu vermeiden dass ich irgendwas in den Bestand reinbringe.
Meine Hunde werden nur noch zur NAchsuche auf Reh oder Hirsch eingesetzt.
Es ist mir zu gefährlich, der Buhmann zu sein wenns tatsächlich passiert.
Was aber unsere Wolfsfreunde ignorieren, da jeder Kontakt die Schweinepest vorwärtsbringen kann Und allen, die sich über mein Wolfserlebnis amüsieren, wünsche ich tatsächlich GLEICHE ERFAHRUNGEN. Viel Spaß beim Abwehren beißwütiger Raubtiere.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 10. November 2014, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
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