Wolfsübergriffe im Dorf

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#26von Jaegertom » Sonntag 5. Oktober 2014, 15:16

Genau was du meinst kann aber schnell zur größten Gefahr werden.
Is dir bewusst, dass Wölfe weit wandern?
Ist dir auch klar, dass sie ein krankes Wildschwein fressen und somit sogar noch den Virus vorwärtsbringen?
Zudem kommt noch dass Wölfe überhaupt nicht Wildschwein gerne fressen da es viel zu wehrhaft ist.
Vielleicht sollte man nicht nur das Gute zwanghaft suchen wollen, da das eine richtig potentielle Gefahrenquelle in sich birgt.
Wölfe können somit definitiv zur Übertragung der Schweinepest beitragen, da auch nicht jeder Angriff auf ein Wildschwein glückt und sie es oft nur verletzen.
Jagdlich sollte man sich mehr auskennen und nicht auf das alltagsgefasel der Schützer hereinfallen.
Nett ist zwar, dass einige hier in Punkto Biodiversität die Anwesenheit des Wolfes als richtig erachten, definitiv sich und vielen anderen mit der Pro-Einstellung das Wasser abgraben, da der Wolf auch dazu benutzt wird, die kleinen Bestände vollends zu eliminieren. Was der Wolf tut, muss das Veterinäramt nicht anordnen.
Somit trägst auch du zwar bei, dass der Wolf ein paar Freunde mehr hat, aber Nutztierhalter wie wir es sind zum Scheitern verurteilst.
Man sollte sich überlegen, auf wessen Seite man steht.
Für mich ist es klar, ich werde alle in ihrer Existenz bedrohten und um das Leben ihrer Tiere fürchtenden Nutztierhalter mit meiner ganzen Schaffenskraft beiseite stehen.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#27von adolf » Sonntag 5. Oktober 2014, 19:43

Claudia hatt geschrieben :

(Ich sehe auch nicht das jetzt schon Pläne für ein was-wäre-wenn entwickelt werden sollten.)

( Wir haben Atomreaktoren in Betrieb genommen, ohne das Pläne vorlagen, wie der Müll entsorgt wird. Da halte ich die Forderung für Pläne zur Wolfsregulation, die sich durch die dichte Besiedelung und Straßenverkehr in D wahrscheinlich sowieso selbst regulieren wird, für sehr gewagt.)

Ich halte diese Vorgehensweise der Verantwortlichen, für Unverantwortlich!!!!!!!!!!
Wer A sagt muß auch B sagen, können.
Eine Gefahr ist dann gebannt, wenn ich ihr ins Auge blicke. Mit der Vogel-Staußpolitik sind dann die
anderen die Leidenen.

In der Jagd wird das Rotwild in Zonen, eingeteit. ( Rotwildkernzone- Rotwildrandzone- Rotwildfreiezone).
Dies hatt den Sinn, der Lenkung des Rotwildes ( um Verbiss und Schälschäden zu minimieren).
Der Jagdpächter muß ansonsten die verursachten Schäden, den Besitzer in €, abgelten.
Die Wölfe werden sich natürlich nicht nur an diese Gegebenheiten halten, sondern sich auch an die leichtere Beute,( Schafe- Kälber-Kühe- Pferde,) halten.

Man muß sich das auf der Zunge, vergehen , lassen.
Einerseits wird das Wild ( Revierübergreifend reguliert ) , anderseits werden den Raubwild alle Türe und Tore geöffnet, und kein Plan für eine Regulierung, ist angedacht!!!!!!!
Unverantwortlich gegenüber unseren Mitmenschen und unseren Tieren!!!!!

Unser Land wird seit der Grenzöffnung , förmlich ausgeraubt !!!
Das war Plan ( A ), Plan ( B ) ???????
Diese Vorgangsweise scheinen sich die Verantwortlichen von der Politik, abzuschauen!

Adolf
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#28von schnuckened » Montag 6. Oktober 2014, 21:48

adolf hat geschrieben:Die Verantwortlichen sollten sich auf die Ebene der Bevölkerung begeben , erst dann wird es ein miteinader geben.


...Nur, welches ist die Ebene der Bevölkerung? Die des verklärten Nutztierhalters, oder die Ebene des aufgeklärten Nutztierhalters, des verklärten Jägers (Försters) oder die Ebene des aufgeklärten Jägers (Försters) , die Ebene des verklärten Naturschützers oder die Ebene des aufgeklärten Naturschützers? Und welche Sichtweise oder Ebene gilt denn als verklärt oder aufgeklärt? Als ehrenamtlicher Naturschützer wage ich trotz aller Aufklärung und des Wissensstandes vor Ort nicht zu behaupten, dass ich unbedingt die Ebene der "Bevölkerung" (es geht hier nicht um Bevölkerungsgruppen wie die oben angesprochenen) vertrete, aus vielen Gründen, die hier forenauf und forenab schon besprochen wurden. Jägertom und Mettbrötchen und andere behaupten das sehrwohl... ich denke, darin besteht wohl der Unterschied!

Den Wölfen wird es egal sein... Sie werden weiterhin Rotwild, Wildschweine, Rehe und ungeschützte Nutztiere jagen und fressen!

Grüße

Ed
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#29von Jaegertom » Montag 6. Oktober 2014, 22:25

Und Ed, du hast vergessen das sie auch immer mehr gut geschützte Tiere fressen.
Das ist ihnen bereits jetzt auch egal.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#30von schnuckened » Dienstag 7. Oktober 2014, 22:10

Jaegertom hat geschrieben:Und Ed, du hast vergessen das sie auch immer mehr gut geschützte Tiere fressen.
Das ist ihnen bereits jetzt auch egal.



wo haste denn den Quatsch her? So etwas würde ich nicht vergessen, wenn es auch nur ansatzweise stimmen würde!
Hol jetzt aber bitte nicht wieder alte Berichte aus Frankreich hervor!
Ebenso den Unsinn mit den Rotwildzonen! Diese sind nicht menschengemacht, obwohl sich sicher einige Jagdgesellen sich auf die eigenen Fahnen schreiben würden, wie gut sie unser Rotwild schützen und im Griff haben. Der Fakt ist, dass diese Zonen sich ganz natürlich herausbilden und sich nach Ruhe- und Nahrungsangebot richten. In der gleichen Ruhezone haben die Wölfe ihren Einstand, hier ist auch ggf. die Kernzone eines Wolfsrudels mit oft starken und nicht abnehmenden Rotwildbestand (übrigens auch das von ganzen Pilzsammlerfamilien nebst Kleinkindern, oh wenn die wüssten...!)!

Grüße

Ed
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#31von Jaegertom » Dienstag 7. Oktober 2014, 22:36

Also Ed,
deine Kenntnisse in Ehren,
aber nun schreibst einen riesen Quatsch. Und ich dachte du kennst dich etwas mehr über die Beute und nicht nur Prädatoren aus.
Die Rotwildzonen sind Menschengemacht !!
Schwarz auf Weiß::
In Deutschland sind die Rotwildvorkommen in neun Bundesländern durch Rechtsverordnungen festgelegt. Die so genannten Rotwildgebiete sprenkeln wie Tintenflecken die Landkarte. Jedes Stück Rotwild, das sich außerhalb der amtlich festgesetzten Rotwildgebiete aufhält, muss per Gesetz erlegt werden. Wanderungen zum genetischen Austausch, die Vergrößerung des Verbreitungsgebiets oder ein Neuaufbau von Populationen sind deshalb unmöglich. Mit Ausnahme der Stadtstaaten haben nur das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg keine amtlichen Grenzen für die Rotwildverbreitung festgelegt.

Und deshalb muss sich alleine schon aus menschlicher VERNUNFT, die aber bei den Befürwortern verlorenging, klar der Wolf ebenfalls diesem Reglement unterwerfen!!!
Von solchen Kenntnissen bin ich echt enttäuscht.

Wenn du dich wirklich interessierst, dann schau mal die Verbreitungskarte des Rotwildes in Deutschland an , dann wirst du sehen dass das Wolfsthema in Baden Württemberg und Bayern gar nicht aufgeht!!! Hier:http://www.deutschewildtierstiftung.de/de/mitmachen-erleben/unfrei-im-freistaat/rotwild-verbreitungskarte/
Nutztierübergriffe SIND vorprogrammiert weil die Verantwortlichen den Kopf in den Sand stecken!
Von was in aller Welt sollen die sich in unseren Bundesländern Bayern und BW ernähren????????????????????????????????
Zuletzt geändert von Jaegertom am Dienstag 7. Oktober 2014, 22:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#32von Jaegertom » Freitag 10. Oktober 2014, 10:30

Wölfe haben in diesem Jahr in Sachsen bereits häufiger Nutztiere angegriffen als im gesamten Jahr 2013.

Laut Statistik des Kontaktbüros Wolfsregion Lausitz wurden bisher 40 Vorfälle gemeldet, 6 mehr als im Vorjahr. Bis Ende September wurde der Wolf in 34 Fällen als Angreifer zweifelsfrei nachgewiesen, 2013 waren es 21 Fälle. Mit bisher 51 toten Nutztieren, die sicher auf das Konto des ehemals hierzulande fast ausgerotteten Räubers gehen oder wo es zumindest nicht ausgeschlossen ist, war bereits Ende September das Vorjahresniveau (50) mehr als erreicht. Zumeist wurden Schafe gerissen. Aber auch Kälber, ein Rind und ein Hund waren darunter.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 6.10.14

Es wird nicht bei dem einen Hund bleiben.
Und es war kein Jagdhund der frei lief.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#33von schnuckened » Montag 13. Oktober 2014, 08:10

Den Stacheldraht selbst unter Strom zu setzen ist verboten!

@ Jägertom, ok, das hab ich jetzt nicht bedacht, dass auch die Bildung von Rotwildzonen von Bundesland von Bundesland unterschiedlich geregelt ist, aber klar, die Perversion die Natur in Menschenhand zu legen, treibt schon irrige Ausmaße! Es bedarf einer dringenden Novellierung des Jagdgesetzes, bundeseinheitlich! Ich hoffe, dass die Rückkehr der Wölfe ihren Teil dazu beiträgt. Wir können halt Natur nicht bauen!

ED
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#34von Jaegertom » Montag 13. Oktober 2014, 10:21

Nun siehst du Ed, warum ich voll dagegen bin, Naturschutz in Hände zu legen, die erst seit ein paar Jahrzehnten sich als Tierprofis ermächtigen.
Jagd und Jäger ist eine alte Tradition, und es gehört mehr dazu als nur mit einer Kanone durch den Wald zu rennen.
Es gehört dazu, den GANZEN Komplex zu erfassen als nur ein paar Fachberichte lesen und dann Tierschützer zu sein wenn überhaupt was gelesen wurde.
Das Jagdgesetz übrigens braucht man nur in ein paar geringen Teilen erneuern, aber alle schieben die Schuld auf das Jagdgesetz ab.
Und warum?
Weil sie nicht wissen, dass zB die Rotwildzonen gar nicht im Jagdgesetz verankert sind!! Das ist Länderpolitik und Forstwirtschaft; aber nicht Jagdgesetz!!!!!

Und wie du selbst treffend schreibst: Natur kann man nicht bauen. Warum sind dann Menschen, die von dem ganzen Komplex KEINE Ahnung haben, so vehement dahinter her, gravierende Änderungen OHNE Rücksicht auf bestehende Fauna durchzusetzen?
Weil sie nur sinnlos gegen Jagdausübung sind und den Jägern ein Ei legen wolen. Denn was der Wolf frisst , muss man nicht mehr schießen.
Dass dabei aber ien gewaltiger volkswirtschaftlicher Schaden entsteht, wollen die gar nicht wahrhaben! Was würde passieren, wenn es den Jägern zu blöde wird, sie sich komplett zurücktiehen und die Natur den selbsternannten Schützern überlassen? Gar nicht auszudenken, weil sie nicht in der Lage sind, die Auswirkungen zu erfassen. Bestes Beispiel Biber.
Wir haben inh wieder, aber um welchen Preis in dichtbesiedelten Gegenden! Millionen müssen nun zur Ufersanierung aufgebracht werden, und Straßen und Schulen VERROTTEN in Deutschland.
Ist es das was die paar Hansel wollen und vielen anderen einreden ?
Stell dir mal vor, was der Wolf für ein Massaker unter Nutztieren alleine im Schwarzwald anrichtet, sollte er einwandern. DAS IST VORAUSZUSEHEN!!!
Weil wir nicht das Wild zur Ernährung haben!!!!!
SOllen wir alle aufgeben um einer hirnkranken Idee willens?
Pardon, unsere Existenz hängt davon ab.
Setz dich dafür ein, dass genug Wild in Deutschland vorhanden ist, dann reden wir weiter.
Aber in BW, Bayern, Niedersachsen DA GIBT ES DAS EINFACH NICHT!
Und du siehst, was in Niedersachsen bereits passiert, das ist nur der Anfang.
Und haben wir so viel Rotwild wie der Wolf braucht, sei dir sicher, dann wachsen bald keine Bäume mehr da das Rotwild sie zerstört.
Was also wollen die erreichen?
Ich sage klar. Finger weg, von dem man keine Ahnung hat. Und davon haben die eine ganze Menge, nämlich unbegrenzt KEINE Ahnung.

Un dann , lieber Ed, passieren solch Vorwürfe wie von dir an mich, dass ich Quatsch schreibe.
Nun mal ganz ehrlich, warum schreibe ich so viele Bedenken?
Weil ich mich für eine komplexe Natur seit Kindheit interessiere, in der natur und mit ihr lebe.
Weil ich seit ich lesen kann , U´nmengen von Fachliteratur verschlungen habe.
Und dann zusätzlich noch die EINZIGE staatliche Prüfung in Sache Umweltschutz gemacht habe: DEN JAGDSCHEIN. Außer Biologen die einzige für das normale Publikum zugängliche Prüfung!!!
Ich brauche nicht geprüfter Wolfsbeauftragter sein, denn was ich da als über deine Kollegen zu lesen bekomme, da stellen sich mir die Hutfedern.
Auf der Jagd hatte ich schon lange vor unseren deutschen Eiferern im Ausland mit Wölfen zu tun. Ich habe schon Wölfe in der Hand gehabt, da haben andere nicht mal daran gedacht, dass es die in Deutschland noch mal gibt.
Und life mit angreifenden Wölfen, die meinen Hund killen wollten ähnlich wie das schwedische Beispiel der Spaziergängerin mit Kind.
Ich habe damals auch um das mich begleitende Kind fürchten müssen, wenn du gesehen hättest mit welch brutaler Aggressivität die angegriffen haben.
Da hat mir scheins doch der Hergott geholfen dass ich da heil aus der Situation mit Hund und Kind herausgekomen bin.
Erlebe sowas und du denkst anders.
Die ersten Personenschäden werden kommen. Mal gespannt wie sich dann dein noch entspanntes verhältnis entwickelt.
Wölfe sind sehr unterschiedlich im Verhalten. Du kannst deine Region niemals mit unserer vergleichen.
Wo im SChwarzwald noch viele Kinder ums Haus herum spielen, das direkt am Waldrand liegt.
Warts ab.
Und dann bin ich gespannt, wie die Wolfsfreunde reagieren.
Letzlich geben sie noch eine dreijährigen die Schuld, in das Wolfsmaul gehüpft zu sein. Zuletzt in den 70ern in Spanien zweimal hintereinander passiert, 2 tote Buben 3 und 6 Jahre alt.
Vor der Mutter weggeholt und getötet.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Montag 13. Oktober 2014, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#35von Jaegertom » Dienstag 14. Oktober 2014, 00:08

Die Schäfer in Niedersachsen beginnen um ihre Existenz zu kämpfen.
Der Ton wird wirklich rauer.
Das Traurige ist: SIe haben recht.
Wie ich geschrieben habe. Niedersachsen hat zu wenig Wild als Beute. Nutztierrisse sind vorprogrammiert.
Es geht um das Überleben der Schäfer und Landwirte.


Schäfer: "Der Wolf hat hier kein Lebensrecht"

Ein "Schädling" sei der Wolf, ebenso "nutzlos wie Ratten, Flöhe oder Zecken". Oder anders ausgedrückt: "Der Wolf hat hier kein Lebensrecht." Das ist die Meinung von Wendelin Schmücker. Der Sprecher der niedersächsischen Berufsschäfer macht in einem offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) keinen Hehl daraus, was er von der Rückkehr des Wolfes hält: "Die Ausrottung des Wolfes war eine historische Leistung unserer Vorfahren", schreibt Schmücker. Der Schäfer aus Winsen (Luhe) erklärte auf NDR Anfrage, dass es aus Sicht der Viehhalter keine Möglichkeit der Koexistenz mit dem Wolf gibt. Deshalb müsse der Wolf bejagt und erneut ausgerottet werden.


Ganzer Artikel hier zum Lesen:http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Schaefer-Der-Wolf-hat-hier-kein-Lebensrecht,wolf1040.html vom 13.10.14
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#36von schnuckened » Mittwoch 15. Oktober 2014, 20:49

Dann stell ich mal den gesamten Artikel ein, mit Stand vom 14.10.2014, "NDR.de", denn in fast allen Artikeln, die nicht von einer Lobbyseite verfasst werden, also öffendlich rechtlich sind, sind sowohl Contra als auch Pro-Stimmen zum Wolf enthalten. Und meist sind die Contra-Stimmen in der Form, wie Jägertom sie darstellt Einzelmeinungen der jeweiligen Verfasser und werden von anhängigen Verbänden keineswegs geteilt, so wie auch in diesem Fall:

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#37von Jaegertom » Mittwoch 15. Oktober 2014, 23:29

Einzelmeinungen, die in den Zeitungen langsam immer mehr abgedruckt werden?
Naja.Wieder eon kritischer Artikel mehr. Nun werden Stimmen auch mal aus dem Ausland gelesen.
Alles hier:http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/experte-warnt-vor-rueckkehr-der-woelfe-1010293510.html vom 10.10.2014

Ausschnitt aus dem ganzen Bericht:

"Ihr werdet sie hassen"
Experte warnt vor Rückkehr der Wölfe
Vorpommern · 10.10.2014 · 1

Der Mensch und der Wolf: Was bei uns gerade erst anfängt, ist in Schweden schon lange Realität. Und was ein Praktiker von dort berichtet, muss den Menschen hierzulande Sorgen bereiten.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#38von schnuckened » Donnerstag 16. Oktober 2014, 07:21

Wenn man den Stimmen im Innland selbst nicht mehr glauben mag, dann muss man halt auf die Hetztiraden aus dem Ausland greifen... ach herrje, da sitzen also die Weisen!

Ich weiß nicht Tom, wollen wir hier wirklich nun anfangen, jede verkackte Einzelmeinung (pro oder contra) hier aufzulisten? Musst du wohl tun mangels persönlicher Erfahrung!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#39von Jaegertom » Donnerstag 16. Oktober 2014, 08:11

Ed, das sind Artikel in Zeitungen die für die Öffentlichkeit zu lesen sind, NICHT MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG.
Aber auch du schließt dich der Verblendung gegen meine Person an, nur weil du nicht meiner Meinung bist, wozu dich AUCH NIEMAND ZWINGT!!
Wenn Artikel aber öffentlich zu lesen sind, und sie sind kritischer als deine Artikel, dann hat JEDER das Recht, auch darauf hinzuweisen..
Und genauso wie du habe ich eine Meinung, zu der ich NIEMAND zwinge, sie mit mir zu teilen.
Irgendwas wird hier missverstanden.
Und dann ist es KEINE FREIE MEINUNGSÄUßerung und Meinungsbildung mehr. Dann ist es aber auch keine Demokratie mehr.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#40von schnuckened » Donnerstag 16. Oktober 2014, 21:27

Demokratie ist es dann, wenn die Meinung sowohl des Einen, als auch des Anderen akzeptiert wird, das vermisse ich in dieser Frage bei dir grundsätzlich! Und zu deiner persönlichen Meinung wiedersprichst du dich in denem letzen Beitrag leider selbst, lieber Tom! Ich habe nichts gegen deine Person, sonst hätte ich mich schon lange nicht mehr hier mit dir auseinander gesetzt! Allerdings bist du in meinen Augen durchaus eine widersprüchliche Person und ich hoffe immernoch auf das durchweg Gute im Menschen Tom!

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#41von adolf » Freitag 17. Oktober 2014, 07:52

Die Artikel, die Jaegertom schreibt, sind nicht von der Hand zu weissen!!!
Das sich seine Mahnungen, in der Zukunft, erfüllen werden, liegt auf der Hand.
Der Realität sollte man ins Auge schauen.
Ähnliche Situation .
Rückblende: Meine Tochter ( damals 7 j. ) und ich wurden in Ungarn, von 2 wildgewordenen Rotweilern, angegriffen.
Wir waren in extremer Lebensgefahr. Da ich gute Nerven und im Nahkampf , ausgebildet wurde, war die eine Seite, aber wenn
nicht eine höhere Macht uns geholfen hätte, hätte ich es vielleicht nicht, überlebt. Meine Tochter konnte ich auf einem Baum, in Sicherheit, bringen. Das hatt nichts mit einem Wolfgangriff , zu tun, höre ich schon jetzt, von einigen Kritikern. Stimmt auch.
Was ich damit sagen will, ist:
Eine solche Situation erlebt zu haben, das Trauma meiner Tochter aufzuarbeiten ( habe sie langsam auf einen Hundeabrichteplatz
mit Rotweilerwelpen , konfrontiert. Bis ihr bewusst wurde, das die erlebte Situation, eine Ausnahme, war. Sie hatt heute selbst einen
Hund. Ich kann mich in jeden der eine ähnliche Situation , erlebt hatt, hineinversetzen.
Wir sollten uns hier , im Miteinander und Respeckt, begegnen.
Meines Erachtens, kommen wir hier ( auch in anderen Themen), von der ( Sache ), ins Unterschwellige.
Mir hat daß Buch: Spiegelgesetze, sehr geholfen.
Ich entschuldige mich jetzt schon , im Vorfeld, bei alle denen, ich zu nahegetretten, bin. Es tut mir, leid.
Vieleicht steht es mir nicht zu, dies zu schreiben.
Und doch kann ich nicht anders, sind wir doch alle die , die das Leben bewahren wollen, jeder auf seine Art, und Weise.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#42von Jaegertom » Freitag 17. Oktober 2014, 13:55

Hier mal eine Liste von Wolfsattacken, von anderer Seite als den deutschen Wolfslügnern zusammengestellt.
Dass seit vielen Jahren niemand zu Tode kam , ist eine glatte Lüge!
Wer dann noch anderes behauptet, der hat die Hand wie Scheuklappen vor AUgen und will die Wahrheit absolut nicht erkennen.
Wenn so was in Deutschland wieder passiert, was bei der zu erwartenden Population GARANTIERT ist, sollten sich die jetzigen Verantwortlichen gute Ausreden überlegen.
Hier gibts noch ehrliche Menschen, die Daten sammeln:http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#43von Jaegertom » Dienstag 21. Oktober 2014, 09:47

Nachfolgend wieder eine Rissmeldung. Wenn die Tierhalter Entschädigung bekommen, waren die Tiere wohl ordnungsgemäß gesichert.
Das Problem an sicheren Anlagen ist, dass die Tiere nicht herauskommen und folglich mehr davon getötet werden.
Die Wölfe werden keine Rücksicht wegen ein paar Weidenetzen oder Litzen nehmen.
Drunter, drüber und rein.
Es ist nicht der erste Angriff innerhalb gesicherter Koppeln. Und dabei bleibt es nicht.

Untenstehender Bericht Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 20.10.14
Ein Wolf hat Mitte September im Landkreis Ludwigslust-Parchim fünf Schafe gerissen und drei schwer verletzt. Eine genetische Analyse des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen (Hessen) habe jetzt die Vermutung bestätigt, dass ein Wolf die Tiere nahe Rensdorf bei Boizenburg tötete, teilte das Agrarministerium gestern mit. Herkunft und Geschlecht des Wolfs konnten nicht ermittelt werden.

Der Wolfsexperte an der TU Dresden, Norman Stier, sagte, Wölfe würden bei eingesperrten Haustieren ihrem Beutemacherreflex nachgehen, solange noch Tiere umherlaufen. „Das ist das Phänomen des Marders oder Fuchses im Hühnerstall“, sagte er. Diese würden oft alle Hühner in einem Stall töten.

Bei Wildtieren wie Rehen könne ein Wolf in der Regel nur ein Tier erbeuten, die anderen seien dann längst fort.

Die betroffenen Tierhalter erhalten laut Ministerium eine Entschädigung für die gerissenen Schafe. Schaf- und Ziegenhalter sollten besonders dort, wo Wölfe nachgewiesen sind, ihre Vorkehrungen zum Herdenschutz überprüfen. Empfohlen werden mindestens 90 Zentimeter hohe Elektro-Zäune.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#44von Jaegertom » Dienstag 21. Oktober 2014, 19:46

Nein Mett, das tun die nicht!
Die Menschen dort halten ihre Körperteile freiwillig hin um die verhungernden Wölfe zu füttern.
Diese Berichte werden in Deutschland vehement nicht groß abgedruckt, weil die deutschen Wölfe das nicht tun!
Händeklatschen reicht denen um wegzulaufen.
Professor Emeritus Valerius Geist ist der einzige renommierte Wissenschaftler, der wirklich Ahnung von der Materie hat und die Dinge beim Namen nennt,
die ganze Verheimlichung der Fakten und Verdummung der Menschen durch Pseudowissenschaftler.
Es wird soweit kommen, vielleicht nicht in solch Ausmassen, aber es werden Menschen verletzt wenn nicht gar getötet.
Diese Menschen dort sind meistens unbewaffnet, und das haben die Wölfe schnell raus dass da kein Blei um die Ohren fliegt.
Dieses Szenarium beschrieb Prof.Geist bereits einige Jahre zuvor, nur schenkten ihm wenige Glauben.



Ganzer Artikel:http://www.badische-zeitung.de/panorama/wolfsbestand-soll-drastisch-dezimiert-werden--68118567.html vom 12. Jan 2013
Schon mehrfach hielten Jakutiens Wölfe ganz Russland in Atem. 2011 scheuten Medien nicht einmal das Wort Apokalypse: Im Kreis Werchojansk – größer als Deutschland – hatten sich 400 Wölfe zu einem Rudel zusammengerottet und terrorisierten die Einwohner – ganze 11 954 Menschen. Mehr als 30 wurden durch Bisse so schwer verletzt, dass der Hubschrauber-Notdienst sie in Krankenhäuser fliegen musste. Die anschließende Wolfsjagd dauerte mehrere Wochen, das Ergebnis hielt sich offenbar in Grenzen. Auf jeden erschossenen Wolf, bilanzierte resigniert ein Blogger, kämen im nächsten Jahr zwanzig neue.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#45von Jaegertom » Dienstag 21. Oktober 2014, 22:19

In diesem Bericht Fotos eines Mannes aus China, dem ein Wolf sein Gesicht zerstörte.
Viel Spaß beim Anschauen

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 18.7.2014

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#46von schnuckened » Mittwoch 22. Oktober 2014, 13:33

Im vergangenen Jahr 2013 sind in Deutschland 4 Menschen durch Rinder getötet worden...

Grüße

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#47von schnuckened » Mittwoch 22. Oktober 2014, 19:12

ARD, 21.10.2014 Luchs/Wolf Wilderei in Deutschland:

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MDR Mediathek , 22.10.2014, Wolf Allgemein

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2 absolut fachlich versierte Fernsehbeiträge, sehenswert! Leider keine Beiträge verkalkter Professoren oder chinesischer Wolfsfütterer dabei...

Grüße

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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#48von Jaegertom » Donnerstag 23. Oktober 2014, 07:47

Mir klingen jetzt noch die Aussage zu Rindern in den Ohren:
DAS TUN WÖLFE NICHT.

WARUM LÜGEN WOLFSFREUNDE SICH UND VOR ALLEM ANDERE SO AN??????
Es wird sich so häufen, dass der Wold zur Geißel wird.

WARUM GLAUBT NIEMAND WAS VON DER NATUR DES WOLFES LIEGT, DASS ER DESWEGEN AUSGEROTTET WURDE WEIL ER MASSIVSTE SCHÄDEN ANRICHTETE UND MENSCHEN FRAß.

Nachdem im Osten alles so reibungslos funktionieren soll, hier diese Meldung:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** vom 6.10.2014
Wölfe haben in diesem Jahr in Sachsen bereits häufiger Nutztiere angegriffen als im gesamten Jahr 2013.

Laut Statistik des Kontaktbüros Wolfsregion Lausitz wurden bisher 40 Vorfälle gemeldet, 6 mehr als im Vorjahr. Bis Ende September wurde der Wolf in 34 Fällen als Angreifer zweifelsfrei nachgewiesen, 2013 waren es 21 Fälle. Mit bisher 51 toten Nutztieren, die sicher auf das Konto des ehemals hierzulande fast ausgerotteten Räubers gehen oder wo es zumindest nicht ausgeschlossen ist, war bereits Ende September das Vorjahresniveau (50) mehr als erreicht. Zumeist wurden Schafe gerissen. Aber auch Kälber, ein Rind und ein Hund waren darunter.
Zuletzt geändert von Jaegertom am Donnerstag 23. Oktober 2014, 07:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#49von Jaegertom » Donnerstag 23. Oktober 2014, 22:47

2 absolut fachlich versierte Fernsehbeiträge, sehenswert! Leider keine Beiträge verkalkter Professoren oder chinesischer Wolfsfütterer dabei...



Ich würde zuerst mal nachlesen, was Valerius Geist bis jetzt alles geleistet hat, seine Erfahrungen und Warnungen als verkalkt hinzustellen entspricht genau dem Schema,das er in seiner Arbeit erwähnt.
Das WEGLÜGEN von FAKTEN der WOLFSJUBLER und IGNORANZ aller, die fachlich weitaus versierter sind.
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Re: Wolfsübergriffe im Dorf

Beitrag#50von Finn » Donnerstag 23. Oktober 2014, 23:46

Natürlich handelt es sich bei dem Wolf um ein potentiell gefährliches Tier, das möchte -denke ich- auch keiner hier bestreiten. Er ist schließlich ein RAUBtier. Aber ihn deswegen in einem solchen Ausmaße zu verteufeln und als das schlimmste überhaupt darzustellen (so empfinde ich deine Berichterstattung) finde ich falsch.

Sollen wir dann demnächst alles abschaffen was uns möglicherweise verletzen oder töten könnte. Denn natürlich könnte es passieren, dass ein Wolf einen Menschen tötet, sei es wegen Tollwut, falschen Verhalten oder auch, weil er einfach aggressiv ist. Ein solcher Wolf sollte natürlich geschossen werden.
Aber dann dürften wir auch nie wieder ein Haus betreten, da dort mehr Unfälle-tödliche und nicht tödliche- als auf der Strasse passieren(Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***). Treppen oder Leitern dürften wir auch nicht mehr benuzten (Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** Nr. 16+25)


Jaegertom hat geschrieben:2 absolut fachlich versierte Fernsehbeiträge, sehenswert! Leider keine Beiträge verkalkter Professoren oder chinesischer Wolfsfütterer dabei...



Ich würde zuerst mal nachlesen, was Valerius Geist bis jetzt alles geleistet hat, seine Erfahrungen und Warnungen als verkalkt hinzustellen entspricht genau dem Schema,das er in seiner Arbeit erwähnt.
Das WEGLÜGEN von FAKTEN der WOLFSJUBLER und IGNORANZ aller, die fachlich weitaus versierter sind.


Für den Chinesen tut es mir sehr leid, aber das hätte auch ein Hund anrichten können. Meinem Bruder hat schon einmal einer ins Gesicht gebissen, das ist glücklicherweise nicht so schlimm wie das gewesen.
Sollen wir jetzt auch alle Hunde (ausser natürlich den Herdenschutzhunden) ausrotten, weil es ja sein könnte, das irgendwo Leute von denen terrorisiert werden könnten.

Das ist alles ein großes "könnte" und "würde".

Und was Valerius Geist angeht, den habe ich auch gegoogelt, der wurde von einem Richter als Sachverständiger ausgeschlossen, da er nicht als Experte auf dem Wolfsgebiet galt. (Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***).

@Ed
Den Beitrag im ARD über die Wilderei kann ich im Fernsehprogramm nicht finden. Gibt es nur das Video auf der Seite oder bin ich schlicht zu doof um den zu finden?
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