Wolfsnachweis anderer Art

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Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#1von Jaegertom » Freitag 20. Dezember 2013, 16:09

Wie oft beschrieben, werden die Übergriffe von Wölfen zunehmen.
Nun sind zwei Menschen indirekt schwer verletzt worden.
Dabei wird es nicht bleiben wenn 440 Rudel angestrebt werden. Das Hetzen über unsere Straßen wird für zusätzliche Woldunfälle sorgen.
Wenn nun wie in diesem Fall die Gutachter aus Angst vor militanten Schützern schon anonym bleiben wollen, spricht das noch eine andere Sprache .
Es darf in Deutschland nichts mehr gesagt werden.
Angst vor der Wahrheit.
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Re: Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#2von Jaegertom » Samstag 21. Dezember 2013, 11:25

Und das der schwere Unfall kein Einzelfall bleiben wird bestätigt gerade gefundene Meldung aus Nachbarland Schweiz, gottseidank NUR ein Schaf getötet und keine Menschen zu Schaden gekommen.
Der Wolf schaut sich auch nach Pferden um und kleine <Ponys werden kein Problem sein.
Mein Shetty mit 95 cm dürfte also ins schema passen. Wie gesagt und prophezeit wenn man vernünftig und ohne Hass denkt, liegt das klar auf der Hand.
Der Wolf ist ein Raubtier. Er tötet um zu überleben. Egal was für ein Tier.
Er kann für sein Verhalten absolut nichts. Er ist mindestens so anpassungsfähig wie der Fuchs.
Und wie die Naturschützer behaupten, dass er Siedlungen meidet, nach den letzteren bestätigten Meldungen gehört denen ihre
Winstellung eher ins Reich der Märchen.
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Re: Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#3von schnuckened » Samstag 21. Dezember 2013, 19:02

dazu passt der hier dann ja ganz gut...

SZ, 21.12.2013
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bitte auch die kommentare beachten.


grüße

ed

oh, ich bemerke gerade, jägertom hat den ja schon als einleitungsartikel. ich lass den hier als folgemeldung mal so stehen...

wie du sicher selbst erkennen wirst tom, ist die chance, dass wölfe die ursache waren, nicht gerade überzeugend groß! darum entscheide selbst, wie du mit deinen verdächtigungen umgehst, es ist allein DEINE sache!
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Re: Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#4von Jaegertom » Samstag 21. Dezember 2013, 19:28

Es sind nicht meine Verdächtigungen. Was wenns so ist?
Keinesfalls sind die Menschen die direkt auf dem Land leben und damit konfrontiert werden absolut pro eingestellt.
Ich bin ja auch nicht absolut negativ, das Tier gehört in Schutzgebiete um zu überleben aber nicht überallhin.
Die Sache wird weitergehen, es wird auf alle Fälle Menschen zum Nachdenken bewegen.
Die Kommentare sind überall so intensiv, sei es gegen Jäger oder Wolfsgegner.
Beinahe schon eine Religion.
Hatte vorhin Mailkontakt mit einem schwedischen Jäger, der im Revier mit 7 Rudeln lebt.
Ganz normaler Mensch, kein Wolfsgegner. Aber seine Ängste um Frau und Kind stimmen mich nachdenklich.
Hier seine Gedanken

Traditionelle Jagdarten (Elchjagd mit Hund usw.) sind nicht mehr möglich ohne die Hunde der Gefahr auszusetzen ein Opfer des Wolfs zu werden.
Dies hat zur Folge, dass immer mehr Jäger ihren Hund nicht mehr ersetzen/einen neuen anschaffen und damit langsam eine Tradition ausstirbt und sich dies auch auf die Zucht der Hunde auswirkt.
(Ist keine Vermutung von mir, sondern beruht auf einer Befragung des Jagdverbandes)


Als Nutztierhalter kann ich persönlich nichts dazu sagen. Lediglich kann ich sagen, dass 2 Bekannte von mir ihre Schafzucht (Nebenerwerb) aufgegeben haben, weil es sich nicht mehr lohnt. Zäune zu teuer, Arbeitsaufwand zu hoch (freimähen) usw.


Als jemand der in einem Ort wohnt um den herum ingesamt 7 Wolfsrudel beheimatet sind, hier sich Wölfe schon Hunde aus Gärten geholt haben lasse ich meine Tochter nicht alleine draussen.
Wenn ich mit Familie in den Wald gehe (Pilze sammeln, Hund spazieren gehen usw.) mache ich dies nur in einem Wolfs-freien Wald.
Ich habe zwar keine Angst, dass etwas passieren könnte und die Wahrscheinlichkeit halte ich fuer gering aber ich gehe lieber auf Nummer sicher.

Hatte auch schon Nahkontakt mit einem Wolf und der war nicht Scheu sondern sehr "aufdringlich" und ist erst abgehauen nachdem ich mit meiner Knarre gefuchtelt und geschrien habe.
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Re: Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#5von schnuckened » Sonntag 22. Dezember 2013, 19:41

und was tust du der tierart wolf an, wenns nicht so ist? darüber scheinst du dir wenig gedanken zu machen!
es hat ja auch seinen grund, warum in wolfsfragen gutachter nicht gleich gutachter ist. es bedarf einer sensiblen schulung, um die unterschiede gelehrt zu bekommen. es ist nicht kompliziert, aber man muss es halt wissen. die nachweise werden in c3, c2 und c1 nicht umsonst eingeteilt, eine spur eines caniden zweifelsfrei im geschnürten trab auf lange strecke ist niemals ein c1 nachweis (im übrigen heute selbst erlebt, nachsatz). wie kommt ein selbsternannter gutachter dazu, etwas so brisantes anonym zu behaupten! entweder der gutacher weiß es und ist sich sicher, oder er hält die klappe! ein gutachten muss richterlich verwertbar sein, der richter muss hierauf seine entscheidung von höchster brisanz treffen können! auf eine waghalsige aussage? na bitte! (die presse und der saugfähige leser kann es garantiert schon!)

so, und schon hakst du die sache wieder ab und verfällst ins alte muster vergangener beiträge, verweist auf fehlende finanzierung, ängste beim pilze sammeln, die geschichte mit deinem wolfserlebnis, deiner persönlichen angst. tom, der wolf hat dich nicht angegriffen, er hat sich selbst vor der nähe erschrocken! du hast keine angst??? oh,oh!
ich kann dir versichern, trotz der unmittelbaren nähe zu wölfen hat die gesamte belegschaft des örtlichen kindergartens in der vorweihnachtszeit einen waldspaziergang bis zu meiner waldhütte gemacht und dort gepicknickt, mit weihnachsbaumschlagen und drum und dran. man wird es kaum glauben, ohne jegliche angst und noch besser, ohne vorkommnis, kein kind zerfletscht!

tom, das wissen wir, dass zäunungen fehlen, es hier aber mit diesem eingangsbeitrag in verbindung zu bringen ist falsch! hier geht es darum: reicht es bei einem vorkommnis aus, vermutungen zuzulassen, wenn ein derartiges unglück passiert. sollten wir nicht in jeder hinsicht fair bleiben? gilt nicht auch hier in gewissem grade eine unschuldsregel?

nachsatz: heute war ich erstmalig nach meiner ausbildung draußen mitten in unserem wolfsgebiet. canidenspuren und sogar wolfslosung gefunden, hat mich erfreut, jedoch hier nebensache. auf dem rückweg, einer geschotterten piste an einem solarpark fand ich außerdem eine klassische caniden-(hundeartiger)fährte, maße exakt wolf, geschnürter trab vom feinsten, etwa nen kilometer lang! 100 m reichen für nen c2 nachweis (wolf anzunehmen). eins störte mich an der sache, sie war so frisch, dass das wasser noch in die spur zu laufen schien, also sehr frisch! es war am ende nicht einfach der spur zu folgen, fand sie aber schließlich wieder und da war des rätsels lösung: in einer niesche fahrspuren eines pkw, in der nähe canidenspuren, völlig ungeordnet auf einer stelle: aha, hier war der große hund aus dem kofferraum gesprungen, herrchen setzte sich in das auto und wauwau durfte seinen auslauf genießen! 15 km von jeglicher behausung mitten im wolfsgebiet! manchmal hab ich dann keine fragen mehr...

grüße

ed
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Re: Wolfsnachweis anderer Art

Beitrag#6von Jaegertom » Sonntag 22. Dezember 2013, 20:15

Ed, bitte lies genau.
Verweise auf die Mail des Schwedischen Jägers.
Das habe nicht ich geschrieben, sondern er, der in einem Gebiet von 7 Rudeln lebt.
Bitte nicht immer meine Meinung unterstellen.
Alles was unter
Hier seine Gedanken
steht, ist nicht von mir!!!!
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