Wer soll das bezahlen...

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Wer soll das bezahlen...

Beitrag#1von Jaegertom » Mittwoch 11. Dezember 2013, 18:12

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#2von schnuckened » Donnerstag 12. Dezember 2013, 09:06

Jaegertom hat geschrieben:Habe heute mal Kontakt mit zwei führenden Stellen in Punkto Wolfsschutz in Baden Württemberg aufgenommen.
Möchte nicht die ersten Risse haben und dann handeln.


ein sehr lobenswerter und absolut richtiger schritt tom, denn nur so kommst du auch weiter. ich hoffe für dich, dass deine behörden entsprechend handeln, denn auf grund des föderalsmus kann dir von außerhalb BW´s kaum einer eine verlässliche detailauskunft auf die eingangsfrage geben...

grüße

ed
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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#3von Jaegertom » Donnerstag 9. Januar 2014, 20:14

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#4von schnuckened » Freitag 10. Januar 2014, 08:27

Lieber Jägertom,

Deine Vermutung, nicht alles wird von den Wolfsbüros an die Öffendlichkeit gebracht, ist vollkommen richtig. Aber sei dir gewiss, die wichtigen Dinge bekommt man, gemeint ist hier der potentielle Tierhalter, auf alle Fälle mit, so man sich dafür interessiert. Sei froh, dass nicht alles ausgetragen wird. Du glaubst nicht, was ich alleine an Informationen über den "Infoverteiler Wolf" bekomme (alleine heute wieder ca.10 ). Und dass es dem einen oder Anderen verständlicher Weise zu viel wird, hast du auch schon mit bekommen.
Aber ich finde deinen Weg richtig, dich zu informieren und zu hinterfragen. In dem Zusammenhang möchte ich aber wiederholt bitten Meinungsäußerungen, Vermutungen und Gefühle von belegbaren Tatsachen zu unterscheiden.

Zu dem Artikel, hier wird gesagt, eine "Neue Internetplattform" wird geschaffen. Hm, als wenn es Diese nicht schon mehrfach gäbe und die freie Meinungsäußerung genau so laufen würde wie "überall"!...
Es ist einfach nicht (mehr) war, dass der Wolf eine Neuerscheinung ist! Als ich das in einem Forum schon vor 6 Jahren bemerkte, lachte man mich noch nicht einmal aus, so wenig Beachtung schenkten dem die Tierhalter...! Sie hörten einfach nicht hin! Die Selben oder Ähnlichen erfinden jetzt solche "neuen Räder"!...

Grüße

Ed
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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#5von Jaegertom » Freitag 10. Januar 2014, 10:42

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#6von schnuckened » Dienstag 14. Januar 2014, 09:03

Es ist ja immer die Frage , was eine gegenteilige Meinung ist, wie sie gestellt ist, ist es wirklich nur eine Meinung, bewusste Falschaussage, Provokation oder wie oder was? Eine wirklich ehrliche Meinung, so in der Form wie du sie derzeit hast und hier fürst, ist total ok! woauf ich bspw. als Meinung gar nicht mehr reagiere ist zu sagen, "der Wolf gehört hier nicht her, ab nach Sibirien mit ihm, da gehört er hin, da ist Platz genug!"
Sowas lieber Tom ist (selbst-)verlogen, ignorant und desinteressiert, dann möchte ich lieber, dass man diese Meinung für sich behält!
Denn der Wolf ist da!!!! Und die Probleme auch, er reißt Wild und Nutztiere, wenn wir sie nicht schützen! Auch in Sibirien leben Menschen, die mit diesen Tieren (viel weitreichendere) Probleme haben, und ja, auch in Deutschland gibt es großräumige Bereiche, in denen sich Wölfe auf Grund der Umstände ohne Einschränkungen intergrieren können. Ein Beispiel dafür habe ich vor der Haustür!
Tja. Der Mensch ist schon eine eigenartige Kreatur (geworden). Instinktiv reagiert er nur noch an der "Heißen Herdplatte", in allen Belangen, wenn ihm der Po brennt! Ich nehme mich da nicht aus, weil auch ich inzwischen den aufrechten Gang angenommen habe. Instinktives Handeln bestaunen wir nur noch an der Kreatur, den Rest müssen wir mühsam erlernen, manchmal ohne Erfolg! Schade eigentlich!

Grüße
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Re: Wolf greift Hund unmittelbar vor Menschen

Beitrag#7von Jaegertom » Mittwoch 22. Januar 2014, 16:04

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Re: Wolf greift Hund unmittelbar vor Menschen

Beitrag#8von Herwig » Mittwoch 22. Januar 2014, 17:26


Dabei sind NUR die Gemäßigten beider Seiten in der Lage einen sinnvollen und realistischen Kompromiss zu finden.
Jene werden aber meist zwischen den Radikalos aufgerieben.


Sehr guter und realistischer Satz.
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Re: Wolf greift Hund unmittelbar vor Menschen

Beitrag#9von Jaegertom » Mittwoch 22. Januar 2014, 19:13

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Re: Wolf greift Hund unmittelbar vor Menschen

Beitrag#10von schnuckened » Donnerstag 23. Januar 2014, 08:06

...nur ist meiner Meinung nach schon der ein "Radikalo", der in welcher Form auch immer Subventionen gleich welcher Art in Empfang nimmt! Die Landwirtschaft ist da der weltweit größte Empfänger! Nur mit einer Lobby im Rücken kann man solche Subventionen erhaten. Auch wenn es für manche ein Seegen, ein Tropfen auf dem heißen Stein, um sinnvolle Werteerhaltung oder Schutzmaßnahmen geht ist das allesamt geborgtes Geld, auf dessen Rückzahlung der Steuerzahler vergeblich wartet. Das ist in Frankreich so wie auch hier! Was machen da schon die wenigen Millionen Wolfsaufwendungen, von denen ja primär der Empfänger profitiert, sekundär wieder die Industrie oder der Landwirtschaftliche Markt. Ob etwas in einem ausgewogenen Aufwand-Nutzen-Verhältnis steht, liegt meist im Sinne des Betrachters!

Grüße

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Re: Wolf greift Hund unmittelbar vor Menschen

Beitrag#11von schnuckened » Donnerstag 23. Januar 2014, 20:58

Mettbrötchen hat geschrieben: ...dann bin ich also deiner Meinung nach ein... Depp...

Das mein liebes Semmelchen ist reine Selbstkritik, würde ich niiieemals nicht behaupten!!!! Ist ja schon fast ne Beleidiging, mir sowas zu unterstellen!!!! :zahnstocher:

Mettbrötchen hat geschrieben: :biggrinn: :biggrinn: :biggrinn: :biggrinn:
Die meisten Landwirte bekommen keine Subventionen, sondern Ausgleichszahlungen.


...und dazu hast du ja die Grinsefritzen schon voran gestellt, he, lach!!!! Ich versteh das Wort "Ausgleichszahlungen" so, Dass die Bedürftigen einer Branche von den Reichen zumindest gleicher Branchen gestützt werden... z.B. im Bauwesen durch Sozialkassenumlagen (nicht zu verwechseln mit BG-Zahlungen!). Aber auch hier geschieht es zwangsweise, auch nicht gerecht! Aber in der Landwirtschaft??? He ne?

Ich sag dir jetzt mal was! In den 15 Jahren meiner Selbstständigkeit renne ich in dem Hamsterrad wie ein Depp! (da haben wir ihn wieder!) 2x habe ich Fördermittel bekommen, nicht für das was ich mache, sondern für den Waldumbau und für die Solaranlage. Erst nach zweiterem kann ich sagen, es tut sich was im Geldbeutel, dass mich bei dem "Wettlauf mit dem Rad" etwas leichter laufen lässt! Durch Subvention!
Und das meine ich, ehrlich zu sich selbst sein und akzeptieren, dass es so ist! Wir haben hier das "Wissen" dass es anders gehen kann und auch irgendwann muss! Es ist inzwischen ein unüberschaubares Subventionsgeflecht, wir hier bei Vieh brauchen es nicht unbedingt, wir könnten auch ohne überleben. Das ist der einzige Vorteil, den wir haben.
Lass den Wölfen die Subvention, der Tag wird kommen, da wird es wieder anders sein, aber derzeit ist es halt so! Es liegt nicht nur an Ökofuzzis oder Grünscheißer, ich halte mich (unter anderem auch dich und viele andere) auch halbwegs für normal und möchte schon, dass neben den unzähligen Rehen bei uns auch Platz für eine Hand voll Wölfe ist, und mehr sind es nach wie vor nicht. Und die meisten hier (auch die Landwirte und Jäger) gehen inzwischen völlig relaxt mit der Tatsache um! Wir haben hier Wölfe...

Grüße

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#12von schnuckened » Donnerstag 6. Februar 2014, 07:57

hier mal ein Pressebericht über den Diplom Forstwirt Prof. Sven Herzog, der meiner Meinung nach die aktuelle Situation anschaulich darlegt:

Link zum Artikel:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Freie Presse, 5.2.2014

Grüße

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#13von Jaegertom » Donnerstag 6. Februar 2014, 12:30

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#14von Jaegertom » Sonntag 9. Februar 2014, 05:19

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#15von schnuckened » Freitag 28. März 2014, 13:07

Nachdem im Inntal in der vergangenen Woche eine gerissene Rothirschkuh gefunden wurde, fällt der Verdacht auf einen Wolf. Die Bestätigung ist bislang noch ausgeblieben. Es werden jedoch schon heiße Debatten geführt, wie damit umgegangen werden soll, wenn tatsächlich Wölfe in die schwer zugänglichen Alp-Regionen zurück kehren. Die Almbauern des Landkreises Bayrischzell haben eine deutliche Forderung:


*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


Merkur online vom 28.3.2014

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#16von Jaegertom » Freitag 28. März 2014, 13:16

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#17von schnuckened » Montag 31. März 2014, 07:28

...Biodiversität geschaffen...

und jetzt das Ganze noch einmal im Zusammenhang:
Jaegertom hat geschrieben:Der Mensch und seine langjährige Kultur hat immer noch Vorrang, vor allem weil dadurch auch eine Biodiversität geschaffen wurde, die durch diese Veränderung vernichtet wird.
Sie wird zwar durch eine neue kommende ersetzt, aber solange Wölfe nicht zu den gefährdeten Tieren gehören hat die menschliche Nutzung die sich entwickelt hat einfach Vorrang.


Ich ringe schon über das ganze Wochenende mit mir, um für Dieses hier Worte zu finden...

Grüße

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#18von Jaegertom » Montag 31. März 2014, 13:28

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#19von mangalitza » Montag 31. März 2014, 17:32

nur mal so nachgefragt
...eine Artenvielfalt hat sich gebildet im Laufe der Jahrhunderte...

und diese Artenvielfalt hat sich im Laufe der Jahrhunderte ohne Wölfe gebildet?
Michael
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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#20von schnuckened » Montag 31. März 2014, 22:00

Michael hat hier einen ganz wichtigen Einwurf gebracht, die Artenvielfalt hat sich auch oder gerade MIT Wolf gebildet. Ein Konkurent der durch Menschen neu errungenen Agro-Biodiversität (so wie in unserem Sinne) ist der Wolf schon seit altersher gewesen. Und wer weiß, vielleicht hätten die, die ihn heute wollen auch damals zur Mistgabel oder Flinte gegriffen ihn zu vertreiben. Aber die Zeiten haben sich dramatisch geändert. Wir haben nur noch in ganz geringem Maße diese Agro-Biodiversität!!!! In unserer Zeit geht es (scheinbar) nur noch um die Frage, mitmachen bei der Industrialisierung der Landwirtschaft oder stückweise Biodiversität erhalten, dort wo es möglich ist. Wir mit unserem Kampf für ein wenig AGRO-Biodiversität stehen dazwischen! Und hier verpasst man meist, die heutigen guten Bedingungen an Mitteln und Material sinnvoll für einen Konsens beider Biodiversitätslinien einzusetzen! Lieber klopft man sich die Schädel ein- das ist wohl vorerst noch billiger!

Ed

Ach so, das was Du heute noch an Heide siehst, dort wo Du sie mit Kutschwagen besuchen kannst, reicht gerade noch für einen Showeffekt! Sonst werden sie nicht mehr zur Landwirtschaftlichen Nutzung gebraucht. Und bei uns ist nicht mal mehr "der Russe" da! Das ist auch der Grund, warum gerade diese wieder nutzlos gewordenen Landstriche vom Wolf zurück erobert werden!
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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#21von Jaegertom » Montag 31. März 2014, 23:20

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#22von schnuckened » Dienstag 1. April 2014, 07:48

Dass zu wenig getan wird, bestreitet ja auch keiner. Das jedoch ist Sache der Politik, was wiederum allein mit der gerechteren Verteilung der Gelder oder der Beseitigung des Lobbyismus zu tun hat.
In den letzten Beiträgen geht es aber um etwas Anderes. Frau Regauer und ins Horn blasend auch Jägertom behaupten, mit dem Abschuß der Wölfe wird die Biodiversität wieder hergestellt, die Verhinderung der Einwanderung bedeutet Erhalt der Biodiversität!
Das ist grundlegend falsch! Das Wort "Biodiversität" ist zu kompliziert und wird missverstehend für "seine" jeweilige Sache missbraucht! Biodiversität bedeutet ganz einfach definiert nur Fressen und Poppen ( in der Natur geht es nur um Fressen und Poppen, so die Aussage nach der Lupus-Prüfung, als viele eine Frage zur Ausbreitung der Wölfe falsch interpretiert hatten) , oder um Werden und Vergehen...
Gerade Frau Regauer sollte sich da zurück halten, wenn sie für den südlichen Freistaat spricht. Die Wildunfallzahlen sagen zumindest etwas anderes aus!
Wenn sich Frau Regauer für die Senkung der Wildunfallzahlen stark machen würde, hatte sie was sinnvolles getan!

Und Mettbrötchen, wenn man nicht mehr weiter weiß, wird wieder das gefressene Kind aus dem Wolfsbauch geholt...
Naja, heute ist 1. April, vielleicht hängt Dein Einwurf ja auch damit zusammen...

Grüße

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#23von Jaegertom » Dienstag 1. April 2014, 11:46

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#24von schnuckened » Dienstag 1. April 2014, 22:05

Naund??? dann kommt es eben so!! Genauso wie es anders gekommen ist, als der Erfinder des Automobils gedacht hat, als dann doch der "Erste" UNTER die Räder kam! Naund... Vielleicht werden vom Wolf gerissene Kinder eines Tages zum Alltag gehören wie um den Baum gewickelte Autoleichen. Die sind Euch beiden schon lange egal! aber noch steht es 0 zu Sonstwieviele! Das Auto als Todesschreckgespenst... na, wann wird Bayern endlich wach?

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Re: Wer soll das bezahlen...

Beitrag#25von Herwig » Mittwoch 2. April 2014, 06:43

Ja, es wird so weit kommen, das der erste Wolf legal abgeschossen werden darf und das wird richtig sein. Ja, es ist schwierig und eine Gradwanderung Naturschutz, Artenschutz und die Belange der Landwirtschaft unter einen Hut zu bekommen. Nein, niemand von uns hat hier jemals den Wolf als Kuscheltier hingestellt, dass unterstellen immer einfach die Gegner, die für sich in Anspruch nehmen, die Sachlichkeit gepachtet zu haben. Ja, es wird irgendwann erste Verletzte Menschen geben durch den Wolf, vielleicht ein Kind, vielleicht aber auch ein Rentner oder ein besoffener Punk, wer weiß das schon, alles reine Spekulation. Spekulieren tun beide Seiten, Angst instrumentalisieren ist allerdings wenig hilfreich. Die angeblich so harmlosen Kampfhunde in Deutschland haben mehr Kinder auf dem Gewissen als alle Wölfe weltweit. Viele tote Kinder im Entsorgungsstaat Indien gehen zu euren Lasten, weil ihr Handys kauft, benutzt und wegschmeißt. Eine wirklich fragliche Praxis.
Da beißen sich die Nutztierhalter und Heger einfach an einer Sache fest, die weder abgeschlossen noch zu Ende gedacht ist. Aber schnell wird das Rotkäppchensydrom aus dem Sack gezaubert. Gerade jene, die am wenigsten Empathie mit Tieren haben, führen das lauteste Wort. Weder der Landwirt zuckt beim Schlachten zusammen noch der Jäger beim Abschuß, geht es um den Wolf, bitten beide um Mitleid für das Tier der eigenen Interesse. (Wild und Nutztiere) Würden die Veganer auf die Barrikaden gehen, könnte ich das ja noch nachvollziehen.
Da werden Wertungen vorgenommen die fast schon faschistuid anmuten, welches Leben ist wertiger, besser, profitabeler? Fragen die in anderen Zusammenhängen scheinbar völlig sekundär sind. Vermutlich haben Jäger in Deutschland mehr Menschen versehentlich getötet als der Wolf in seiner gesamten Lebensphase. Vermutlich sind mehr Rehkitze dem Kreiselmähwerk zum Opfer gefallen als die Wölfe fressen könnten. Warum, so frage ich mich immer wieder, werden die Realitäten so verschoben dagestellt?? Als Antwort fällt mir immer nur ein Argument ein: Geld (bzw. Profit, Eigentum, Rendite etc etc) In Wahrheit wird also das Kapital grundsätzlich über jede Lebensform gestellt. Es wird so oder so über Leichen gegangen...
Es wird sich beschwert, das Wölfe hier ja nichts zu suchen hätten, wären hier nicht beheimatet. Argumente von Menschen die hier dann Strauße und Kängeruhs züchten. (wegen des Profites)
Ich bin manchmal platt, über so viel offensichtlichen Egoismus.
Es gibt sicherlich fragliche Naturschutzprojekte und -organisationen, mit Sicherheit gehört z.B. auch PETA dazu, aber wenn es um die Förderung geht, bei den Beweidungen der Naturschutzflächen sind alle immer fix dabei, sogar die Naturschutzgegner. Raben, Biber oder Greife würde es vermutlich kaum noch geben, ohne Schutzprogramme. Der Kiebitz ist einfacher zu schützen, hat eben keinen Marktwert, greift unsere Nutztiere nicht an und frisst das Getreide nicht weg, verjagt das Rehwild nicht und seine Schutzflächen ziehen äsende Rehe an.
Da behaupten Schafhalter doch glatt, dass ihre Schafe beim Beweiden der Naturschutzflächen vom Wolf bedroht werden und so geht das ja wohl nicht ohne zusätzliche Förderung (also doppelte Förderung, da kann ich nur sagen: pachtet euch normale Wiesen, zahlt dafür und gewöhnt euch an die Preise!). Ergo: Naturschutz nur so, wie es uns in den Kram passt? Schutz also nicht für schützenswertes sondern nur für profitables? Vielleicht ist es neu, für den einen oder anderen, wir können uns die Welt nicht so machen wie sie am meisten Geld abwirft, das ist überall und zu jeder Zeit völlig danben gegangen.
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