Träumen allein genügt nicht...

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Beitrag#101von Christina » Sonntag 3. Juli 2011, 09:15

Bei uns zahlst du auch die relative Nähe zu Hamburg mit, hast dadurch aber ganz andere Möglichkeiten, das entsprechende Gehalt zu verdienen...
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Beitrag#102von Frankenvieh » Sonntag 3. Juli 2011, 09:17

Hallo Alex!

wir haben auch so eine "Ruine" gekauft. Aber mir war wichtig: intaktes Dach! Nichts ist schlimmer wenn irgentwo Wasser eindringt! Unseres hatte dazu noch neues Bad und Heizung. des war Liebe auf den 1. Blick. vorallem das Grundstück! knapp 1ha und dieses jahr konnten wir noch das ganze Hofgeleng dazu pachten 1,5ha am haus, besser geht's net! Ich habe mich dafür "verknechten" lassen und arbeite jetzt in der "LPG" die das Land vorher gepachtet hatte. Naja der Stall ist im Ort und mehr Lohn gibt's auchBild


Uns haben viele für verrückt gehalten, aber es macht Spaß den Hof wieder herzurichten und Leben einzuhauchen! Eine Frau war mal hier, sie ist hier aufgewachsen, sie war richtig glücklich das es ein Bauernhof geblieben ist und das wieder lebendiges in den Ställen wohnt.

Bei uns sind die Höfe so günstig, hier ist keine großstadt in der Nähe, Jena und Gera wären die nächsten ca. 50-60km weg. die Kleinstädte liegen um die 20km weit weg. Mein Sohn muß z.B. jeden früh 2km in den nächsten ort um mit dem Schulbus 20km in die Grundschule zu fahren. Das ist manchen Leuten schon zuviel. Auch mit DSL und Handyempfang sieht's hier mau aus. Wir haben jetzt eine Satelitenanlage fürs Internet gekauft.

Es hat alles sein für und wieder, aber intakte Natur ringsrum.... alles andere ist mir egal!
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Beitrag#103von Januschka » Sonntag 3. Juli 2011, 09:41

Moin!

Wir haben damals Deutschland verlassen just wegen der Grundstückspreise.

Hier haben wir eine Ruine (Kaufvertag: Holzvorrat) gekauft mit 6.500m². Angrenzend an Bach, alte Obstbäume/Sträucher und 180m² 'Garage', 250m² Wohnhaus, 50 m² Erdkeller.
Wie schon geschrieben, das Dach ist wichtig, hier war der First gerade und bis auf ein Loch alles ok (was wir als erstes flickten). Der ganze Spaß hat uns 6.500 Euro gekostet.

Land für die Schafe pachten wir teilweise, teilweise stellen wir bei Bekannten die das ganz super finden mit Sommerschafen, allen ist gedient. Träume umsetzen, so meine Schlußfolgerung, ist eine Frage der Traumdimension, Arbeitskraft und geistiger Beweglichkeit.

/Januschka
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Beitrag#104von Christina » Sonntag 3. Juli 2011, 10:58

Da sagst Du was, Januschka. Die geistige Beweglichkeit ist wirklich ein sehr wichtiger Punkt. Hier im "Eigenheimland" verstehen ganz viele nicht, warum wir unser Dachgeschoss nun vermieten... Allen voran meine eigene Schwester... Sowas macht man hier nicht. Lieber lässt man es leer stehen und jammert, dass das Geld knapp ist! Bild
Für mich ist das ein weiterer Schritt in Richtung Unabhänigkeit! Wir brauchen den Platz nicht und das Geld müssen wir zukünftig nicht mehr mit "externen Jobs" verdienen.
Eigentlich wollen wir daraus noch mal eine Ferienwohnung machen. Aber im Moment hab ich noch nicht so viel Zeit, mich darum zu kümmern, also wird es erstmal fest vermietet. :-)

Beste Grüße, Christina
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Beitrag#105von Alex » Montag 4. Juli 2011, 00:04

Hallo,

das mit dem Dach stimmt schon, bei meinen war das Dach noch recht gut, aber später merkte ich dann, dass bei meiner Hütte das Wasser von unten kommt Bild. Wir sind am Fuße eines Hügels, dass Haus hat weder Keller noch Fundament, nur Sandstein auf Matsche, wie man das halt vor 200 Jahren mal so machte. Wenn Schneeschmelze oder viel Regen ist, läuft das Wasser den Hügel runter und steigt von unten das Haus hoch, da kämpfen wir jetzt mit, dass mal zumindest einzudämmen. Weil ne richtige Drainage am Haus ist schwierig, weil kein Fundament da ist.

Naja und wir sind zwar Einzugsbereich Nürnberg, aber da hat man auch 50km hin, nur Erlangen ist mit 30 km relativ nah. Schulbusanbindung haben wir, aber öffentliche Verkehrsmittel sind auch bei uns nicht vorhanden. Bei uns gibts halt wenig Häuser die einigermassen schön liegen, ich hab direkt hinterm Haus noch meine zwei Hektar pachten können, besser gehts nicht, wenn ich zum Fenster rausschaue sehe ich meine Ziegen und Schafe und danach den Wald. Sowas kann man hier suchen und das macht dann den Preis. Und ich muss zugeben, dass das Renovieren nicht so ganz meine Sache ist, denn es ist gleich immer so verflixt teuer, wenn man was anfängt. Und da ich das Haus nicht bar bezahlen konnte, zahl ich auch noch ab, und alles was icvh herrichte, muss ich mir dann wegsparen und das dauert. und ich bin halt auch eine von denen, die immer jeden Cent in Stall und Viehzeugs steckt, meine Scheune(beim Kauf halb verfallen) steht mittlerweilen richtig gut da, beherbergt auch die meisten Tiere. Ich durfte mir hier schon anhören" Ach du wohnst auf dem Hof wo die Scheune besser ist als das Haus Bild" Obwohl ich am Haus auch schon einiges gemacht habe, sonst wärs gar nicht bewohnbar gewesen. Aber so hat jeder seine Prioritäten.

Liebe auf den ersten Blick wars damals allerdings nicht, ich bin nach der ersten Besichtigung nach Hause und hab den Kopf geschüttelt, weil die Hütte war schon ziemlich verloddert, beim zweiten Mal bin ich hinters Haus und da wars dann so schön, dass die Ruine gar nicht mehr so wichtig war.


Grüße Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

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Beitrag#106von Fuhrmann » Montag 18. Juli 2011, 06:31

Alex hat geschrieben:Hallo,

was für eine alternative Kultur hat sich denn in Frankreich gebildet?




@ Alex,

ich weiss jetzt nicht mehr genau wie die Region heißt, aber dort ist es so wie in dem Film über die Eifel beschrieben. Die einheimische junge Generation ist aus der Region weggegangen und die Region war auf dem Weg von Menschen verlassen zu werden.
Dann sind "Aussteiger" in diese Region gegangen, haben die aufgegebenen Höfe übernommen ausgebaut und eine Gemeinschaft gebildet in die auch die verbliebenen Einheimischen integriert sind.

U.a. wurde dort auch die die Organisation Prommata gegründet die Arbeitsplätze geschafffen hat und Geräte für den tierischen Zug baut: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

..es hat sich wieder eine "Lebensfähige" Gemeinschaft etabliert, die in dieser Region auch eine gewisse Feiheit leben kann. Der komplette Artikel war mal in einer Ausgabe der "Starke-Pferde" Zeitschrift erschienen, ich weiss aber nicht mehr genau wann.


By the way:

Ich habe dieser Tage mal bei denkmalfilm.de gestöbert, dort gibt es u.a. den Film "Die Siedler - am Po der Welt" eine interessante Doku, den Trailer kann man sich anschauen. Kennt jemand diesen Film ? Lohnt sich die Anschaffung oder weiss jemand ob der irgendwo gesendet wird in naher Zukunft ?


In diese Sinne
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#107von tomtom » Montag 3. Dezember 2012, 19:27

Hallo zusammen,

Hab diesen alten thread durchgelesen, sehr interessant... wir beschäftigen uns auch zunehmend mit dem Thema Selbstversorgung - weniger im sinne von komplett aussteigen und vor allem nicht dogmatisch ökologisch, sondern viel eher mit dem bestreben, ein selbstbestimmt(er)es leben führen zu können...

ich werde bald mal ein wenig über unsere Ansätze erzählen, jetzt habe ich aber erst mal eine frage, mal wieder an herwig: du hast oben mal nebenher erwähnt, dass du dich zunehmend vom stromversorger unabhängig machst mit Wind, sonne und Holz... produzierst du tatsächlich Strom direkt zum
eigenverbrauch? Oder klassisch über geförderte einspeisevergütung? Sorry, falls das offtopic ist hier :-)

Gruß, tom
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#108von Herwig » Dienstag 4. Dezember 2012, 07:42

Moin Tomtom,
ja, es gibt einen eigenen Thread zum Thema Windrad...
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#109von tomtom » Dienstag 4. Dezember 2012, 10:28

danke, nach stöbern gestern abend schon gefunden *schäm*
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#110von Herwig » Donnerstag 23. Januar 2014, 07:58

Wäre für mich mal interessant zu erfahren wie es den "Aussteigern" in den letzten Jahren so ergangen ist.
Bei uns ist es jetzt fast 20 Jahre her, dass wir unseren Hof gekauft haben. Damals war ich noch jung und knackig, nun merke ich langsam, das mich einige Arbeiten schon an den Rand der körperlichen Kräfte bringt.
Ich hatte immer auf einen tatkträftigen Schwiegersohn gehofft, den habe ich auch, der wohnt allerdings mit unserer Tochter in Brasilien. Der nächste lässt noch einige Jahre auf sich warten...
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#111von waldschrat » Donnerstag 23. Januar 2014, 14:04

@ Herwig
mit dem Alter hast du sowas von recht. Vor ein paar Jahren hab ich noch gegrinst, wenn welche wegen Wehwechen gejammert haben, heute mit 52 gehör ich selbst dazu.
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#112von Herwig » Donnerstag 23. Januar 2014, 15:55

Da bin ich sogar noch um einiges älter (58). Habe gestern in 3 Stunden 7 Zaunpfähle eingegraben, die alten Stümpfe rausgebuddelt, neue Latten genagelt, Draht gezogen, heute gleich Rücken bis zum Abwinken, geht gar nicht ohne Spritzen. Ich habe das auch viele Jahre tapfer verdrängt, aber langsam nervt es...
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#113von klosterbauer » Donnerstag 23. Januar 2014, 20:32

Ahoi
da bin ich mit meinen 51 ja noch Jungspund :) - naja, habe regelmäßig junge Leute hier zum Helfen und stell dann doch fest: Die meisten steckt der alte Sack hier vom Hof noch in denselben. Schade eigentlich ... Mal sehen, wie lang ich da noch grinsen kann.

O.k. - meine Perspektive ist ganz schlicht: Die dicken Investitionen sind weg und erledigt, müssen zwar noch ein wenig abbezahlt werden, aber das ist überschaubar. Zum Glück. Und die neuen Ideen gehen mir nicht aus irgendwie. Dieses Jahr will ich es mal mit einer Kreuzung von Krüpern und Bresse-Hühnern versuchen - wir wollen doch all die alten Rassen so nutzen, dass sie auch eine wirtschaftliche Perspektive haben. Beim Höhenvieh kein Problem, beim Bergschaf gehts auch so grad, bei den Hühnern wirds knapp ...

Und was die Nachfolge angeht: Hoffnung auf einen Schwiegersohn / -tochter hatte und hab ich eh nicht, aber ich glaube daran, dass sich eine Nachfolge findet, wenn man seinen Laden nur in Schuss hält. In ein paar Jahren hat sich da was entwickelt, da bin ich sicher. Bin ich aber auch mal gespannt ....

Das schöne an den vergangenen 20 Jahren (kommt bei mir auch etwa hin): Mein Leben hat sich verändert, hin zum Leben in der Landwirtschaft. Wir haben es geschafft, die Arche in einen funktionierenden Bio-Betrieb zu entwickeln, der mit den alten Rassen wirtschaftlich arbeiten kann. War ein hartes Stück Arbeit, ging auch nicht ohne Pferdepension etc. Aber soweit haben wir also einiges geschafft, was wir wollten. Dabei kam der Schub in den vergangenen acht Jahren (mit der "neuen" Frau). Und jetzt gilt für uns: Erschaffenes bewahren und behutsam entwickeln. Das, was im Durchstarten liegen geblieben ist, aufarbeiten. Und den Kontakt zur Jugend bewahren und stärken - damit dann auch der Nachfolger kommt ...

Soweit für jetzt - ach ja: mein Rücken klagt besonders beim Klauenschneiden, aber dann halt weniger pro Tag.

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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#114von Herwig » Freitag 24. Januar 2014, 08:00

@ Peter: Habe seit einigen Jahrebn Kreuzungen Bresse/Sundheimer, haben gute Legeleistung und gute Fleischleistung. Nächstes jahr gibt es Bresse/Mechelner
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#115von Fuhrmann » Freitag 24. Januar 2014, 18:19

@ Peter das hört sich gut an was Du schreibst !

Gegenüber der spzeialisierten modernen Landwirtschaft scheint es in der Bio + Alte Rassen Kombi mit der Vielfalt ein guter Weg zu sein.

Ich bin mal gespannt welche Versionen von Hofübergaben sich dann mal entwickeln, oder ob die Austeigerhöfe einfach nicht mehr bewirtschaftet werden und das Land verpachtet wird.
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#116von klosterbauer » Samstag 25. Januar 2014, 13:21

Ahoi zusammen
@Herwig: Sundheimer-Bresse ist wohl recht beliebt, Altsteierer-Bresse gibts auch. Aber was mich an der Krüper-Kreuzung reizt: Ehemals (irgendwann 18xy) wurden die Krüper in die Bresse zur Verbesserung der Bresse eingekreuzt. Jetzt haben sich die Bresse stärker als die Krüper entwickelt, wieso sollen die dann nicht wieder von den Bresse profitieren. Ein Grund zur Krüper-Einkreuzung war die Fleischqualität, und auch um die geht es ja, aber auch um die Eier. Und bei den reinen Bresse gibts ein paar Punkte, die ich gern verbessern möchte ... Außerdem sind die Krüper eine typisch Bergische Rasse, die gehört natürlich auch auf einen Bergischen Hof.

@ Fuhrmann - danke für die Blumen, fühlt sich auch im Großen und Ganzen gut an.
Auf die Übergaben bin ich genauso gespannt, glaube aber felsenfest, das Höfe mit Konzept (keine lieblos vergammelten Allerweltshöfe) auch eine Zukunft haben. Denn es gibt immer wieder junge Menschen, die anders leben wollen ... Die 20 ha auf jeden Fall sollen langfristig "anders" bewirtschaftet werden - wobei ich immer sage, ein Hof für Einsteiger (in eine andere Lebensweise), ganz aussteigen aus dem System geht wohl kaum....
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Re: Träumen allein genügt nicht...

Beitrag#117von tonila » Sonntag 8. Mai 2016, 12:29

Träumen ist sicher wichtig und das darf man auch. Aber danke dir, dass du so ehrlich deine Erfahrungen teilst! Die Welt ist schätze ich mal ein Ying und Yang aus Träumen und Aufwachen :)
Wer nichts weiß, der weiß zumindest hoffentlich das
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