Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#1von adolf » Dienstag 2. Dezember 2014, 17:44

Mit zunehmender Wut und der Erkenntnis , in Stich gelassen zu werden,kann es passieren das, dann die Wolfsanzahl verringert, wird.

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#2von schnuckened » Dienstag 2. Dezember 2014, 21:20

Mettbrötchen hat geschrieben:Der Wolf ist wohl der, der erst vor Kurzem in Rüssen 9 Schafe getötet und 5 schwer verletzt hat.


Wie kommst du zu der Annahme, Genprobe gemacht? Und was ändert es an der Tatsache, wenn es nun nicht ausgerechnet dieser Wolf wäre, oder war es nicht damals doch der Hund, der in Dänemark ein Rind zur Strecke gebracht

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und du den Verdacht um den Vorfall auch den Wölfen zugeschrieben hast? Was weißt du darüber?

Grüße

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#3von schnuckened » Mittwoch 3. Dezember 2014, 08:03

Der Verdacht liegt dann wohl sehr nahe.

Das einkreisen von irgendwelchen Zonen in welcher Form auch immer ist wie in allen Fällen, siehe auch bei der Geflügelpest, völlig abwegig und führt nicht zum erwünschten Ziel. In Brandenburg wurde das in Sachen Wolf ziemlich schnell geregelt, in dem man ganz Brandenburg als Wolfserwartungsland einstufte und recht behalten sollte. Das erste Auftreten der Wölfe ist so heimlich, dass man nirgendwo sicher sein kann wolfsfrei zu leben. Der Raum um Vechta läd ja vom strukturellen Sinne ja nicht gerade ein als Wolfserwartungsland eingestuft zu werden und siehe, der Wolf (oder die Wölfe) ist schon da!

Ich bin mir sicher, dass auch hier die betroffenen Landwirte entschädigt werden, alles Andere wäre in höchsten Maße kontraproduktiv! Aber auch hier sieht man wieder, wie schwer sich deutsche Politik tut zentrale Enscheidungen treffen zu wollen.

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#4von Jaegertom » Mittwoch 3. Dezember 2014, 09:38

Auf diese Weise kann ich mich zurücklehnen, beobachten und abwarten. Die Niedersachsen sind keine Menschen die sich alles gefallen lassen. Vor allem nicht wenns um ihr Vieh oder die heiligen Pferde geht. Sie schauen eine Weile, dann handeln sie.
Diese Dummjungenpolitik geht nicht mehr lange gut.
Wie kann man Gebiete ausnehmen und mit der Entschädigung warten oder sie erst gar nicht zahlen. Damit schaufeln sich diese geistigen Tiefflieger in der Politik ihr eigenes Grab und das des Wolfes gleich dazu. Und wenn die Politik nichts tut, die Wölfe werden reduziert, so oder so.
Genauso sieht ein Versagen im Wolfsmanagement aus . Und dann wundern, wenn die Aktzeptanz wie derzeit in NS gaaaaanz tief angelangt ist.
Dieses Bundesland wird zur Wende des Wolsmanagements eine große Rolle spielen.
So schade es ist, aber ich hoffe nur, dass bevor Menschenschaden entsteht gehandelt wird.
Wölfe werden sich in jeder Großstadt ansiedeln. Hunde werden von dem kontaminierten Wolfskot infiziert, vielleicht auch Kinder die im Gras spielen wenn sie dann noch dürfen.
Was viele nicht wissen ist, dass Fuchs-und Wolfskot hochgradig parasitär verseucht sind.
Mal so richtig nen frischen Salat mit verstaubter Wolfskacke drauf und man ist dabei. Wölfe sind bis 90% mit dem Dunkerschen Leberegel verseucht,ebenso mit Echinococcus.
Das isrt ein sehr gefährlicher Bandwurm.
Sollte der Wolf niemand beißen, Glückgehabt, man kann jederzeit vom Bandwurm befallen werden und kriegt so auch was vom Wolf (natürlich auch Fuchs) ab. Hunde fressen gern Kot und nehmen diesen mit auf.
Somit wird das immer weiter verbreitet. Aber macht ja nichts, was von Wolfi kommt ist heilig . Sogar seine Sch......e.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#5von schnuckened » Montag 8. Dezember 2014, 10:14

Der folgende Beitrag passt ganz gut in das Thema, eine Sache, bei der selbst dem eingefleischtesten Wolfsbefürworter die Hutschnur hochgeht...

MAZ, 8.12.2014

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#6von Jaegertom » Mittwoch 10. Dezember 2014, 23:02

Die Länder wollen schlicht nicht bezahlen . Die Probleme werden mit zunehmender Wolfszahl immer größer, und wenn es so aussieht ist wohl bald unsere Natur verkehrt herum eingezäunt. Wie ein Wolfsgehege, nur dass die Wölfe nun davor sind.
Macht das Schule, der Mann bekommt das zugelassen, dann werden immer mehr diese Förderung haben wollen.
Deshalb hat NS als nun Entschädigungen oder präventationen an Privat und Hobbyhalter gleich vornweg ausgeschlossen. Weil das nicht bezahlbar ist.
Nur machen sie den gleichen Fehler wie in BW. Sie kümmern sich hier um die wenigen aussterbenden Berufsschäfer , die kaum mehr ihre Herden durch die Straßenschluchten bekommen. Anstatt sich um die vielen, vielen Kleinsthalter zu kümmern, die ja schließlich für Stimmen in der Wahl sorgen.
So gewinnt man das Projekt nicht. Der Wolf ist politisch schon zum Scheitern verurteilt.
Man stelle sich den Schwarzwald mit seinen grünen Tälern als Hochsicherheitstrakt vor. Touristisch und technisch gar nicht machbar. Hier habe ich Mühe, unter der dünnen Narbe einen Pfosten 20cm tief in das Gestein zu bekommen. 40cm tief eingraben? Das möchte ich sehen. Vor allem diejenigen, die so was vorschlagen, können dann den Minibagger mit Meißel fahren um überhaupt so tief den Graben zu bringen.
Alles ist so unüberlegt, von scheinbar mehr überraschten Poklitikern und Wissenschaftlern in die Hand genommen und es wird nicht so funktionieren.
Hier kann mal mal die Petition der Sachsen-Schäfer lesen.
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Immer noch wird von der west-europäischen Flachlandpopulation geredet obwohl von den polnischen Studien längst widerlegt!!!!
Wer lügt den wen an? DIe Wissenschaftler bereits unter sich??
Dass sich die Schäfer dann nur vergackeiert vorkommen wundert mich nicht.
Die Wahrheit wird soweit verbogen wie man sie braucht.
Irgendwann bricht das biegsamste Material.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#7von ExSchnucke » Dienstag 6. Januar 2015, 20:15

Schrecklich!
Wir sind konkret betroffen. 3 hochtragende Heidschnucken gerissen.
Es wird nur gelogen und betrogen. Es gibt keine Entschädigung. Die Bilder der toten Tiere werden uns nie aus dem Gedächtnis verschwinden.
Es ist ein Schock und der bleibt.
Der "Wolfsberater" hat eine hirnrissige Summe vom 2.000€ zugesagt, als ob es das bestimmen und zuweisen könnte! Der Name ist doch schon schwachsinnig , ein Unternehmensberater berät Unternehmen, also berät der hier den Wolf?

Diese Berater spielen einfach nur gern Kriminalisten, weil es ihnen einfach Spaß macht, hat unserer sogar zugegeben, es mache ihn Spaß und sei ja so spannend - man steht von seinen liebsten zerfetzten Tieren und muss sich das anhören!
Es wird nur belogen, betrogen, vertröstet und immer weiter geschickt, bis man keine Kraft mehr hat und zusammen bricht und bloß nichts weiter fordert.
Und der Wolf tötet immer weiter und immer im gleichen Radius. Und es wird nicht als Wolfsgebiet anerkannt!
Wer soll die riesigen Flächen umzäunen und mit welchem Geld?

Man soll doch die Wahrheit veröffentlichen und nicht nur diese Lügen!

Wir geben auf, die Schafhaltung ist passee. So etwas wollen wir nie wieder erleben müssen!

Und sogar wenn, als ob jemals irgend welches Geld jemandem sein Hand aufgezogenes und liebstes Tier ersetzen könnte!
Zuletzt geändert von ExSchnucke am Dienstag 6. Januar 2015, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#8von schnuckened » Dienstag 6. Januar 2015, 21:50

Jedes gerissene Nutztier ist eins zuviel! Ich fühle mit Dir, denn ich weiß wie es ist, gegen Paragraphen und Ignoranten ankämpfen zu müssen. Leider hat auch mein Kampf für gerechte Förderkulissen nicht mehr als nur Aufmerksamkeit gebracht, die Taschen der Entscheidungsträger blieben auch bei uns für Hobbyhalter zu. Und trotzdem habe ich im Vorfeld (und tue es auch noch weiterhin) Schutzmaßnahmen rein präventiv eingeleitet und nach und nach erweitert. Das allerdings nach meinen Möglichkeiten. Das zumindest reicht hier aus mitten im Wolfsgebiet Wolfsangriffe klopf auf Holz erfolgreich abzuhalten!
Ich glaube schon nicht mehr daran, dass bei Euch noch was zu retten ist (außer alle Nutztierhalter rüsten sofort mit geeignetem Schutzmaterial auf), dieser Wolf dort hat sich leider schon sehr ans Nutztiere töten gewöhnt. Leider predige ich schon länger : Schützt eure Tiere, aber auch das will keiner so richtig wahrnehmen!

Gibt es dazu bereits etwas in der Presse? Und wie hattest Du deine Tiere geschützt?

Grüße

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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#9von Herwig » Mittwoch 7. Januar 2015, 08:00

ExSchnucke hat geschrieben:Der "Wolfsberater" hat eine hirnrissige Summe vom 2.000€ zugesagt, als ob es das bestimmen und zuweisen könnte! Der Name ist doch schon schwachsinnig , ein Unternehmensberater berät Unternehmen, also berät der hier den Wolf?


Ich finde den Namen nicht gerade schwachsinnig und ich finde auch wichtig dass es solche Leute gibt.
Ein Schuldenberater berät auch nicht Schulden, ein Energieberater nicht Energie und ein Drogenberater berät nicht die Drogen, Ernährungsberater beraten auch keine Salatgurken. Welche Bezeichnung nun letztlich gut und richtig ist sei dahingestellt, Fakt ist, ohne die Leute würden die Tierhalter gar nix bekommen müssten sich mit der Beweisführung allein herumschlagen.
Die Berater können natürlich keine Zusage über Entschädigungshöhe machen. Die Enschädigung ist Sache der Politik und die versagt scheinbar im Moment komplett.
Den Groll über den Verlust der Tiere, am Wolsberater abzuarbeiten ist verständlich, aber kontraproduktiv.
Die armen Kerle kriegen den ganzen Frust der Tierhalter ab, aber weder sind sie die Wölfe noch bedingungslose Befürworter, auch wenn dein Berater nicht besonders sensibel auf den Verlust deiner Tiere reagiert hat. Den Riss hat er nicht verschuldet.
Das wäre, um bei deinem Beispiel zu bleiben in etwa so: Ein insolventes Unternehmen holt einen Unternehmensberater und macht den verantwortlich für das was lief bevor er kam um zu beraten.
In dieser Angelegenheit gibt es eben nicht nur schwarz und weiß.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#10von Herwig » Mittwoch 7. Januar 2015, 17:16

Alles richtig Mett, es ist aber auch nicht Schuld der Wolfsberater.
Könnte ja ketzerisch beahupten das das Los der Tierhalter auch selbst gewähltes Leid ist, oder wer zwingt dich zur Schafshaltung??
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#11von schnuckened » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:09

Mettbrötchen hat geschrieben:Das mag durchaus sein.

Aber...
An wen sollen sich die Betroffenen denn sonst wenden?
...


Mettbrötchen, sich an "Denen" zu wenden heißt aber bitte schön nicht, ihnen (den Wolfs...) ständig verbal die A...-Karte zu zeigen!
Lügner und andere Gemeinheiten sind auch deine ständige Wortwahl.

Es ist nicht einfach, sich für beide Tierrechte (dass Tiere keine Rechte an sich haben sollte jedem bewusst sein) einzusetzen, schon gar nicht sich dafür einzusetzen und das dann noch in einem klaren Wort zusammen zu fassen. Ich betrachte mich nicht als Wolfsbefürworter, Wolfsberater, Wolfsbetreuer oder was es sonst noch gibt denn das stimmt alles im Sinne des Wortes nicht, aber Nutztierhalter und Präventionsberater bin ich schon, denn dafür gibt es klare Worte. Und darum lass uns, die wir hier und auch bei Euch die Drecksarbeit machen auch ein bischen Wolfsbefürworter etc. sein!

Und an den Exschnuck gerichtet: Ja Spaß muss die Sache mit den Wölfen schon machen, sonst kann man sich nicht damit befassen! Aber nicht Spaß im Sinne von Bespaßen sondern im Sinne von Freude an der Arbeit als Gesamtheit! Welchem Metzger willst du zumuten, dass er Spaß am Schweineumbringen hat? Nichts anderes ist es, wenn ein Beauftragter die toten Schafe abschärft! Du wirst sicher nicht behaupten wollen, dass ein Jäger (Ausnahmen bestätigen die Regel) Spaß am töten von Wild hat. Aber die Freude an der Trophäe als Krönung seines Waidwerks gestehe auch ich ihm zu!


Und ich finde es gut, das könnt ihr mir glauben, dass die Nutztierhalter protestieren, aber bitte an der richtigen Stelle! Das ist ganz etwas anderes, als hier mit Valerius Geist rumzunerven!

Grüße

Ed
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#12von ExSchnucke » Donnerstag 8. Januar 2015, 16:40

Guten Tag,
Können wir konstruktiv arbeiten? Wenn ihr euch persönlich beschimpfen mögt, bitte nicht hier.
Nein, es war nicht gegen die Wolfsberater gemeint, es sind auch nur Menschen. Ich frage mich nur, mit welcher Motivation man sich dafür freiwillig meldet, sich tote zerfetzte Tiere anzugucken?

Und ich habe mich reichlichst informiert über den Wolf, auch zu den Beratern ein wenig - dieser Lehrgang für die Berater geht etwas knapp bemessen über einen Tag und negativ sind mir sehr viele Begriffe aufgefallen, wie "Bonbon-Pause", Kaffee-Pause, Mittagspause Fortsetzung folgt. So wenig Zeit und dann noch ständig Pausen. Jeder Voll-...Schlauer Mensch kann so ein Berater werden. Ich wollte es eigentlich auch tun, aber ich kann die Schicksale nicht ertragen, und dann auch noch den Besitzern erklären, dass sie nichts bekommen, keine Entschädigung, gar nichts, weil es den Wolf in Vechta offiziell nicht gibt und Hobbyhalter von vorn herein ausgeschlossen sind.
Ich würde wetten, dass ich von früher aus meinen Kinderbüchern mehr über den Wolf weiß. Ich meine keine Märchenbücher, sonder Naturkundebücher für Kinder, in denen Spuren, Fellfarben, Fressgewohnheit usw. vieler Wildtiere noch gezeichnet waren, gute Fotografien gab es ja noch nicht. Heutzutage denken die Kindern, dass die Kuh lila ist und das Fleisch in der Kühltheke wächst, ganz zu schweigen von Fuchs und Wolf in der Natur.

Zudem gibt es ein spezielles Thema bei dem Berater Lehrgang, bei dem auf das Verhaltenen gegenüber Tierhaltern eingegangen werden soll, Stichwort "der böse Wolf".

Bezahlt werden diese Menschen auch nicht, somit schlicht von den Behörden missbraucht. Nur Frau Habbe wird bezahlt, den" Rest" spart man sich.

Ich habe übrigend keinen einzigen der Berater erreichen können, als es soweit war. Unter Tränen habe ich aus dem Nachbarkreis 2 erreicht.

Ja, es gibt mehrere Berichte über unseren Vorfall in den Medien.

Es gab auch einen Info-Abend über den Wolf im Landkreis Diepholz durch diese Wolfsstation, von der man viele Videos zur Wolfserklärung sehen kann. Da wurde alles mögliche erklärt, dass ein Schaf z.B. nur von einem Amtsarzt untersucht werden darf, da Antrax Gefahr bestünde, dennoch schnibbelt jeder Berater daran.
Und am Ende wollten sie von den Anwesenden, viele davon Betroffene, die Tiere verloren haben, eine Spende für ihre Wolfsgefangenenhaltung haben! Da bin ich vom Glauben und vom Stuhl abgefallen!

Oh, vergessen, diese Gehegehaltung der Wölfe hat übrigens massiven 2m Metall-Zaun in die Erde eingegraben und genauso viel nach oben, dort nach innen abgewinkelt und mit Strom versehen. So können die Wölfe tatsächlich nicht raus. Andersherum ist das auf eine sichere Schafhaltung zu übertragen.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#13von ExSchnucke » Donnerstag 8. Januar 2015, 16:51

P.S.: Ich habe alle nur erdenklichen Stellen angeschrieben und angerufen. Ich bin es so leid. Es sind einfach nur noch körperliche Schmerzen, die manch einige Aussagen von offizieller Stelle verursachen.
Über Jäger darf man mich nicht fragen, das würde nur zensiert werden, ich sage nur dazu, dass sie uns 3 Schafe erschossen haben, weil angeblich verwechselt mit Wild. Und über Hörensagen habe ich mitbekommen, dass ein Jäger bereits einen Wolf erschossen haben und eingegraben haben soll. An allem was man sagt, soll ja was dran sein.
Ich wollte hier eigentlich etwas Schönes zur Selbstversorgung beitragen, aber so schnell kann alles zu Ende sein.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#14von Claudia » Freitag 9. Januar 2015, 06:40

ExSchnucke hat geschrieben: An allem was man sagt, soll ja was dran sein.


Seit wann?
So sind Märchen entstanden?


ExSchnucke hat geschrieben: Ich wollte hier eigentlich etwas Schönes zur Selbstversorgung beitragen, aber so schnell kann alles zu Ende sein.


Wieso? Kannst du doch? Selbstversorgung hat so viele Möglichkeiten...
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#15von ExSchnucke » Freitag 9. Januar 2015, 08:25

Märchen haben ein Quäntchen Wahrheit oder eine Moral. Man muss richtig interpretieren können.
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Ich fühle mich, wie der junge Schäfer im Film. Verstörte, verletzte Tiere zu sehen, tote... Da braucht man bald einen Psychiater.
Und da meint der Polizist allen Ernstes man solle die Schafe doch im Stall halten. Das nenne ich artgerecht.
Nur noch die letzten Tröpfchen Unmut schwappen hier noch mit. Mir ist der Mut zur Selbstversorgung ehrlich gesagt vergangen.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#16von Claudia » Freitag 9. Januar 2015, 08:43

Selbstversorgung hat mehr zu bieten, als die Versorgung mit Schnuckenfleisch, für mich persönlich sind Gemüse und Obst weitere Felder.
Da drohen dann zwar auch Gefahren für das selbsterzeugte durch Schnecken, Wühlmäuse, Kaninchen etc - aber auf dem Weg nach Aldi kann man auch vom Auto überfahren werden.

Märchen und deren Moral hatten den Zweck Kinder zu erziehen, Grenzen zu setzen, Gesellschaftliche Strukturen zu erhalten - oft durch erzeugen von Angst.
Manche Ausländische Kulturen haben Märchen um Wissen und Religion anschaulich weiterzugeben.

Und Wahrheit - nicht mal ein Kern- ist für diesen erzieherischen Zweck nicht zwingend notwendig.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#17von frank.s » Freitag 9. Januar 2015, 13:12

Ich dachte das "Wolfsthema" sollte hier im Forum nur noch rein informativ stattfinden, jetzt gehen die Diskusionen schon wieder los....wir wissen doch, wohin dies das letztes mal geführt hat.

Das war übrigens mein letzter Beitage zu diesem Thema, denn je mehr sich daran beteiligen umso präsenter ist es und ich finde nicht, dass dieses Thema immer das erste bei den neuen Beiträgen sein muss und das erste was ein Besucher des Forums ließt.
Viele Grüße
Frank

http://bartkaninchen-mainz.de.tl
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#18von ExSchnucke » Freitag 9. Januar 2015, 16:10

Gerade das finde ich schon, damit die Gefahren den Anfängern bewusst werden.
Dieses "Unter-den-Tisch-kehren" hat mich meine Tiere gekostet! Und es geht immer so weiter. Der Landkreis ist Wolf-frei, und das offiziell.

Rein informativ sind nach meinen Tieren weitere Tiere gerissen worden. Einige davon wurden aus dem Stall direkt am Haus vom Wolf getrieben und gerissen.
Die hiesige Presse hat bereits mind.2 Mal Fälle "im Ortskern" genannt.

Rein informativ.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#19von Herwig » Freitag 9. Januar 2015, 16:44

Ich denke auch, dass ich diesen Verlauf nun dicht mache, es ist zu dem Thema wirklich alles gesagt.
Anfänger können sich hier permanent informieren und gelangen ständig durch Google zu diesen Themen.
Unter den Tisch kehren wollen wir hier gar nichts, aber auch nicht pemanent immer die gleichen Argumente beider Seiten "durchkauen"
Wir sind uns alle einige darüber, dass die Politik auf das Thema Wolf reagieren muss.
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Re: Vechta: Keine Entschädigung für Wolfsrisse!

Beitrag#20von schnuckened » Dienstag 20. Januar 2015, 11:59

Hier noch ein Nachtrag zur Richtigstellung von topagrar vom 20.1.2015, dann mache ich hier wieder zu!

Die Nichtenerkennung der Wolfschäden im Landkreis Celle erhitzt weiter die Gemüter. Zu dem top agrar-Beitrag „Schafhaltern wird Entschädigung für Wolfsrisse verwehrt“ vom 2. Dezember 2014 möchte das Umweltministerium Niedersachsen zwei Punkte klarstellen:

1. Die „Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen zur Minderung oder Vermeidung von durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen in Niedersachsen“ (Richtline Wolf) wurde vom Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz ausgearbeitet und im November 2014 vorgestellt. Der zuständige Minister ist Stefan Wenzel und nicht wie häufig dargestellt Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

2. Die Aussage, dass nur Tierhalter aus Landkreisen Geld bekommen, in denen der Wolf nachgewiesen wurde, ist nicht korrekt. Billigkeitsleistungen werden an alle betroffenen Nutztierhalter (also auch im Landkreis Vechta) gezahlt, sofern eine amtliche Feststellung über den Wolf als Verursacher vorliegt.

Die Förderung von Präventionsmaßnahmen (z.B. wolfsabweisende Schutzzäune oder Herdenschutzhunde) dagegen erfolgt grundsätzlich, wenn der betreffende Betrieb in der Förderkulisse verortet ist oder ein Nutztierriss durch einen Wolf nachgewiesen wurde.

Die Festlegung der Förderkulisse ist dynamisch angelegt, das heißt bei gesichertem Nachweis über die Ausbreitung des Wolfes wird der betreffende Landkreis in einer zu gegebener Zeit zu veranlassenden Fortschreibung der Förderkulisse darin aufgenommen. Die Ergebnisse der Auswertung des Falls im Landkreis Vechta liegen derzeit noch nicht vor.

Wortlaut und die Erläuterung der „Richtlinie Wolf“

Bezüglich des Falles in Vechta hat Minister Wenzel im Rahmen einer mündlichen Anfrage im Landtag geantwortet.

Hintergrund:
Trotz Wolfrissen wird Vechta nicht Teil der Gebietskulisse (30.12.2014)
Nds: Schafhaltern wird Entschädigung für Wolfsrisse verwehrt (2.12.2014)



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf:http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Klarstellung-zur-Anerkennung-von-Wolfschaeden-im-Kreis-Celle-1650016.html


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