heilpflanzen verarbeiten

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Re: heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#1von Claudia » Donnerstag 1. Januar 1970, 02:00

Goldrute
wächst ja zur Zeit reichlich und unübersehbar. Es ist zwar meist die kanadische, aber die Wirkstoffe unterscheiden sich nur eher unwesentlich.

Sie hilft prima bei Blasentzündungen, stärkt die Niere, Galle, Leber.
Gesammelt wird die Pflanze ab oberer Hälfte.
Dann trocknen für Tee oder als Likör ansetzen.

Hat schon jemand mal Goldrutenblüten-Sirup hergestellt bzw. probiert? Schmeckt das?
Zumindest das sammeln ist weniger mühsam als bei Löwenzahn-Sirup : )
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Claudia
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heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#2von Claudia » Samstag 13. Juli 2013, 16:23

da ja gerade (zumindest im wendland) so schön warm und sonnig ist, finde ich es gerade sehr praktisch pflanzenöle anzusetzen und überhaupt kräuter zu trocknen

da ich von natur aus faul bin, mache ich es mir einfach.
pflanze sammeln, am besten morgens, kleinschneiden, in ein weckglas füllen und mit öl aufgiessen
welches öl ich nehme hängt davon ab, was ich da habe und was ich weiter damit machen will. im zweifel nehme ich einfach sonnenblumenöl, olivenöl verträgt die pralle sonne schlechter, mandelöl geht gut, ist aber teurer

breitwegerich: gibt ein prima basisöl für eine insektenstichsalbe. beim salben rühren nehme ich am liebsten hanföl, daß nimmt auch juckreiz und wirkt wie der breitwegerich wundheilungsfördernd.
schafgarbe: das jod der wiese - gut für kleine schrunden und wunden, wirkt leicht desinfizierend, auch hier bietet sich später eine mischung mit hanföl an.

spitzwegerich. genauso wie der breitwegerich, da er seltener wächst, nehme ich den lieber um einen honig anzusetzen: blätter fein kleinschneiden, in ein glas abwechselnd mit honig schichten und in die sonne stellen. täglich drehen- prima gegen husten im winter

ansonsten pflanzen trocknen und teemischungen machen oder in korn ansetzen und liköre raus machen. wenn man einen großes glas nimmt, lässt sich das auch ähnlich wie der rumtopf früher immer wieder ergänzen. bis zum herbst kommen schon ordentlich kräuter zusammen : )

was verarbeitet ihr denn so zur zeit?

gruß aus dem wendland
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Re: heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#3von dani » Mittwoch 17. Juli 2013, 11:54

Heute ist Johanniskraut dran. Endlich ist es in Blüte. Wie alles ein paar Wochen zu spät.
Ich setze es in Distelöl an. Hilft spitzenmäßig bei Ischias und ist auch gut gegen Narbenbildung.

LG
Dani
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Re: heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#4von Claudia » Mittwoch 17. Juli 2013, 19:44

dani hat geschrieben:Heute ist Johanniskraut dran. Endlich ist es in Blüte. Wie alles ein paar Wochen zu spät.
Ich setze es in Distelöl an. Hilft spitzenmäßig bei Ischias und ist auch gut gegen Narbenbildung.

LG
Dani

joahnniskrautöl- ich hab es noch in erinnerung als brustwarzen öl in der stillzeit :)
gibt es auch ein kraut gegen die pubertät? also für die eltern?

bei mir hängt grad auf der leine für tee, soll auch prima in alkohol gehen-hab ich aber noch nicht probiert.
aber ich werde wohl nochmal losziehen und mir etwas für ischiasöl ansetzen - danke für den tip


rotkleeblüten lassen sich auch grad gut sammeln. als tee für die wechseljahre (für die älteren damen unter uns oder soll ich schreiben für die nicht mehr so jungen?)
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Re: heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#5von dani » Sonntag 21. Juli 2013, 21:37

Rotklee ist schon erledigt, ich verwende auch die Blätter und Stengel davon.
Vor 2 Tagen haben wir Mädesüß, Nachtkerzenblüten und Königskerzenblüten gesammelt.
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Re: heilpflanzen verarbeiten

Beitrag#6von Claudia » Donnerstag 25. Juli 2013, 19:36

Eine Königskerze wächst dieses Jahr auf meinen im Frühjahr zusammen gebrochenen Lehm- Brot-Pizza-Backofen (dem fehlt ein Dach)
Letztes Jahr war da keine und der war bis im Spätherbst in Betrieb.Eine andere macht sich genau auf einer vielbetretenen Stelle breit, mal schaun ob sich das Kraut nächstes Jahr Ziegenresistent kultivieren lässt.

Bild

Mädesüß ist hier leider selten, da regelmäßig die Gräben zur Entwässerung gemäht werden. Gestern hab ich ein großes Vorkommen entdeckt, was mich direkt (zum Amüsement meiner Tochter) in den Graben rutschen ließ.
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