Regionale Vermarktung- Entstehung eines Netzwerkes

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Regionale Vermarktung- Entstehung eines Netzwerkes

Beitrag#1von Tino Gärtner » Donnerstag 31. März 2011, 06:09

Ich möchte Euch einen Weg der regionalen Vermarktung aus meiner Heimat zeigen!
LG Tino

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Neu in sieben Gaststätten: Niederlausitzer Heidelamm
Bad Liebenwerda
Heidelammragout mit Prinzessbohnen und Rosmarinkartoffeln, Hirten schmaus in der Pfanne, Rückenfilet mit Gartengemüse sowie Naturparkschnitzel aus der Keule – das ist nur eine kleine Auswahl der neuen Spezialitäten auf der „Regionalen Speisekarte“ in sieben Gaststätten. Ab 1. April kommt Heidschnuckenfleisch aus Hohenleipisch auf den Tisch.
31.03.2011
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Schäfermeister Matthias Möckel züchtet die Heidschnucken im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Foto: Veit Rösler/vrs1
Foto: Veit Rösler/vrs1

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Es ist ein besonderes Fleisch. Weil sich die Tiere während der Nahrungsaufnahme viel bewegen und nicht eingepfercht gemästet werden, ist es sehr fettarm und dunkel. Es ist für die Diätkost geeignet. Und es hat einen ganz entscheidende Besonderheit: der Geschmack ist aufgrund der Ernährung nicht mit Schaffleisch vergleichbar. Die verwöhnten Gaumen werden schnell merken – es geht in die Wildrichtung.

Die langwierige Aufzucht – der Hohenleipischer Schäfer Matthias Möckel ist der Einzige im Elbe-Elster-Land, der eine Heidschnuckenherde mit 600 Mutterschafen auf 440 Hektar Offenflächen des Naturparks „Niederlausitzer Heidelandschaft“ hält – bestimmt den Preis des Fleisches. Deshalb sind es auch nicht die üblichen zwölf Gastronomen, die mit Heidelamm ihre regionale Speisekarte bereichern, sondern vorerst sieben. Lars Thielemann, Chef der Naturparkverwaltung, ist dennoch zufrieden. „Es ist ein Start. Und wir alle wissen ganz genau – regionale Produkte kann man nicht über den Preis vermarkten. Sie werden eben nicht als Massenware hergestellt.“

Nicht nur die Edelteile

Doch weshalb kommt Heidschnuckenfleisch erst jetzt auf den Tisch in Gaststätten? Andrea Opitz von der Naturparkverwaltung, die mit viel Engagement das Projekt vorangetrieben hat, erklärt: „Die Gastronomen wollen in der Regel die Edelteile – also Keule und Rücken. Doch was wird aus den anderen Stücken?“ Die Antwort hat sie inzwischen selbst gefunden. Und zwar beim Schlachtbetrieb Seyda und beim Wildzerlegung & Wildhandel Wünsche in Beutersitz. Während der Betrieb im Nachbar-Altkreis Jessen die Schlachtung übernimmt, kümmert sich Frank Wünsche ums „Verwursten“, wie Andrea Opitz sagt. Heraus kommt ein Angebot, das alle Seiten befriedigt. Hochwertiges Fleisch für die Köche und dazu auch noch lecker Schnuckensalami, Knacker, Brat- und Schlackwurst. Die sollen bald jeden regionalen Präsentkorb bereichern und sich so in die Angebote von Heidebier bis Heidehonig einreihen.

Matthias Eichhorn vom Landgasthof „Zum Eichhörnchen“ in Reichenhain, Anja Krausch vom „Goldenen Löwen“ in Hohenleipisch und Bernd Wunderlich vom „Parkschlösschen“ in Maasdorf sind sich jedenfalls einig: „Das Heidelamm wird einschlagen.“ Auch, weil der Naturpark für eine glänzende Markteinführung sorgt und von der speziell gestalteten Speisekarte bis zu Tischaufstellern und einem Prospekt, das etwas über die Haltung der Tiere aussagt, alles aufgelegt hat. In wenigen Tagen soll sogar noch eine „Schnuckenfibel“ herausgegeben werden. Neben den drei oben genanten Gaststätten beteiligen sich außerdem der Landgasthof „Zu den Drei Rosen“ in Winkel, der „Goldene Hahn“ in Finsterwalde, die „Waldschänke“ Bad Erna und der „Obere Gasthof“ in Hirschfeld.

Heide – diese Landschafrasse hat sich den besonderen Verhältnissen der Heidelandschaft sehr gut angepasst. Sie kann sich überwiegend von Heidekraut und Birkenaufwuchs ernähren.

Schnucke – kommt im norddeutschen Sprachgebrauch von schnucken, was im Hochdeutschen soviel wie naschen bedeutet.


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Sie wollen das Heidelamm auf der Speisekarte „berühmt“ machen: Gastronomen, Fleischverarbeiter, der Schäfermeister und Mitarbeiter der Naturparkverwaltung. Foto: Frank Claus
Foto: Frank Claus

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Re: Regionale Vermarktung- Entstehung eines Netzwerkes

Beitrag#2von oekolog » Freitag 22. Februar 2013, 10:21

Gerne werde ich mich an der Entwicklung eines Netzwerkes hier in NRW beteiligen.

Gruß

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