Milchzentrifuge, woher?

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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#76von Herwig » Freitag 31. Januar 2014, 15:46

Leider ist bei beiden Maschinen nicht das Zubehör ersichtlich! Ein großes Problem sind die Dichtungen, für diese Maschinen gibt es keinen Ersatz mehr, also sollte die alte unbedingt dabei sein und vor allem dicht sein.
Die Große Maschine ist vermutlich als optischer Leckerbissen restauriert, über die Ausführung lässt sich streiten. Die Funktionalität ist jedoch völlig fraglich...
Optischer Zustand von beiden Maschinen ist top, aber ob komplett ist nicht ersichtlich...
Die zweite Maschine zeigt nicht den Inhalt der "Glocke" mit den Lamellen. Scheint aber komplett zu sein, selbst die Klingel an der Kurbel ist noch dran. Der Behälterzustand ist sehr gut!! Fehlen tut jedenfalls der Schraubenschlüssel zum Öffnen der Glocke.
Der geforderte Preis von 99 Euro ist günstig und angemessen
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#77von romana » Samstag 1. Februar 2014, 11:34

die teure war vor kurzem noch in betrieb und der verkäufer hat mir auch angeboten, ich kann milch mitnehmen und er zeigt mir, wie´s geht. sie hat eine glocke, die anzeigt, wann die richtige geschwindigkeit erreicht ist. alle dichtungen sind vorhanden. trotzdem .... was wär angemessen? vielleicht 300,-????

bei der kleinen zentrifuge weiß der verkäufer nicht, wie sie funktioniert weil es ein erbstück ist. es ist aber schon ein zubehörfoto auf dem link zu sehen.

wenn ich mich bissl auskennen tät, ich glaub, die "billigere" ist genauso funktionell und gut wie die "teure", oder?

ich hab milch von 1 kuh, also so bis 8 liter,
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#78von romana » Samstag 1. Februar 2014, 14:02

hallo :)
jetzt hab ich noch eine gefunden und bitte um euren rat. dort dürfte ich auch probezentrifugieren *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
vielen lieben dank!
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#79von romana » Samstag 1. Februar 2014, 14:07

.... und noch eine frage zu den dichtungen: wenn die zentrifugen schon über 100 jahre alt sind, was haben die damals für dichtungen genommen? ich "schiele" immer noch auf diese hier aber da ist keine dichtung am foto, der verkäufer hat auch nicht mehr zubehör als auf den fotos zu sehen *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#80von Herwig » Samstag 1. Februar 2014, 15:27

die 99 Euro Zentrifuge ist schon sehr gut erhalten und reicht für Deine Zwecke völlig aus. Die wichtige Dichtung ist in der Glocke, sie dichtet Oberteil und Unterteil gegeneinander ab.
Oben auf der Glocke ist eine Schraube mit Löchern, diese Schraube muss gelöst werden und der obere Teil von der untern Platte getrennt werden. Dazwischen ist die Dichtung (ORing) in den meisten Fällen in der Farbe gelbliches Weiß. Es ist sicherer den Verkäufer nicht mit der Prüfung der Dichtung zu beauftragen, weil der absolut keinen Plan hat. Die Dichtung ist über die Jahre porös geworden und etwas rissig, sie wird an der Unterseite oder oben ankleben und eventuell zerreißen, wenn man sich nicht auskennt!!
Also ich würde das Ding ungeprüft so kaufen und dann selbst öffnen, gaaaanz vorsichtig und etwas Silikonspray verwenden um die Dichtung wieder geschmeidig zu machen. Für den Preis wirst du die als Dekoartikel bei ebay garantiert wieder los.
Über eine Dichtungsherstellung haben wir hier im Thread schon diskutiert, könnte klappen mit Silikon.
Ursprünglich wurde wohl Kautschuk verwendet...
Die Alfa Laval würde ich nicht nehmen, zu teuer und zu viel Arbeit dran...
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#81von romana » Dienstag 11. Februar 2014, 19:17

also: ich habe jetzt ziemlich günstig eine elektrische michzentrifuge angeboten bekommen, da habe ich zugeschlagen. zeitweise, die ersten monate, nachdem das kalb geboren ist, habe ich ja doch mehr milch - wenn ich von 3 tagen zusammensammle, dann komm ich schon mal auf 20 - 25 liter.

zum geburtstag hab ich jetzt von meinem mann auch noch eine alte hanbetriebene buttermaschine bekommen und bin absolut glückselig. heut hab ich die erste butter gemacht, sie schmeckt großartig.

die "perfekta" zentrifuge geistert mir noch immer im kopf herum, möglicherweise kauf ich mir die auch noch, falls einmal der strom ausfällt ;) jetzt versteh ich auch die sache mit der glocke und den lamellen :)

ich danke jedenfalls für die hilfe und die informationen!

liebe grüße aus dem niederösterreichischen mostviertel!
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#82von Anni7 » Mittwoch 14. Mai 2014, 20:18

hallöchen. mir scheint hier ist wirklich mal einer der sich auskennt... also ich hab heute das erste mal meine neue milchzentrifuge ausprobiert. ich selbst habe viele kühe und dahher bietet sich das ja an. ich habe mir eine kuh gemolken ca 16 liter. dann hab ich das alles durch meine zetrifuge geleiert. bis dahin alles gut. temperatur war ca 17 grad. auf der einen seite kam die magermilch und auf der anderen die sahne (wobei ich schon den eindruck hatte das das keine richtige sahne war-sahne ist dicker). dann hab ich den butter aufsatz drauf gemacht und geleiert. hm nach einer halben stunde (opa sagte das ist schon zu lange) hatten sich gerade mal paar butterflöckchen oben abgestzt. nun wollte ich es wissen... hab meine sahne wieder rausgemacht (da mach ich morgen pudding davon..) und hab gekaufte sahne reingemacht (nur ein test!!!) und toll nach 5 minuten drehen hatte ich butter jeah... was mach ich falsch das da keine richtige sahne rauskommt? ich denke da ist eine madenschraube an der man das einstellen kann? ich hab das gerät bei ebay gekauft hier die artikelnummer: 170892600702 vielen dank schon mal für die mühe. lg antje
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#83von Isidor » Mittwoch 14. Mai 2014, 21:33

Hallo zusammen,

Habe zuhause auch eine alte Zentrifuge ausgegraben, der Plan ist in naher Zukunft selber Rahm herzustellen und daraus Butter für den Eigenbedarf herzustellen. Jetzt ist die Frage taugt die Zentrifuge noch was bzw. Ist sie komplett? Und wie gehört sich richtig zusammen? Bin für jede Hilfe dankbar!! Und hier ist ja doch der ein oder andere der sich mit dem Thema Super auskennt! Und mir Hoffentlich helfen kann
Den Hersteller der Zentrifuge weis ich leider nicht hab kein Typenschild oder ähnliches gefunden...

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Viele Dank im Voraus!
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#84von Jaegertom » Mittwoch 14. Mai 2014, 22:16

Anni7 hat geschrieben:hallöchen. mir scheint hier ist wirklich mal einer der sich auskennt... also ich hab heute das erste mal meine neue milchzentrifuge ausprobiert. ich selbst habe viele kühe und dahher bietet sich das ja an. ich habe mir eine kuh gemolken ca 16 liter. dann hab ich das alles durch meine zetrifuge geleiert. bis dahin alles gut. temperatur war ca 17 grad. auf der einen seite kam die magermilch und auf der anderen die sahne (wobei ich schon den eindruck hatte das das keine richtige sahne war-sahne ist dicker). dann hab ich den butter aufsatz drauf gemacht und geleiert. hm nach einer halben stunde (opa sagte das ist schon zu lange) hatten sich gerade mal paar butterflöckchen oben abgestzt. nun wollte ich es wissen... hab meine sahne wieder rausgemacht (da mach ich morgen pudding davon..) und hab gekaufte sahne reingemacht (nur ein test!!!) und toll nach 5 minuten drehen hatte ich butter jeah... was mach ich falsch das da keine richtige sahne rauskommt? ich denke da ist eine madenschraube an der man das einstellen kann? ich hab das gerät bei ebay gekauft hier die artikelnummer: 170892600702 vielen dank schon mal für die mühe. lg antje

Schätze die Milch war zu kalt. Normal soll sie frisch abgemolken rein, dann sinds immer noch ca 35 Grad.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#85von Herwig » Donnerstag 15. Mai 2014, 08:28

Hallo,
ja , das Einstellen der Zentrifuge ist etwas frickelig. Die Einstellschraube sollte bei einer neuen Zentrifuge erklärt sein in der Beschreibung. Diese Schraube regelt den Durchfluss der Sahne, ist die zu flüssig, ist der Durchlass zu groß, also verkleinern, heißt reinschrauben. /Wobei eine viertel Umdrehung schon eine große Wirkung hat!!) Weitere Ursache ist die Themperatur, 30 bis 35 grad ist ideal. Notfalls die Milch etwas erhitzen.
Weitere Ursachen können sein:
Dichtungen undicht oder Rendelschraube nicht festgezogen. Milchhahn geöffnet bevor die Zentrifuge die richtige Umdrehungszahl erreicht hat. Schwimmer defekt oder nicht richtig eingelegt!!


Die abgebildete Zentrifuge ist komplett, nichts scheint zu fehlen, außer vielleicht das Spezialwerkzeug. Lässt sich aber alles mit handelsüblichen Werkzeugen bewerkstelligen.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#86von Isidor » Samstag 17. Mai 2014, 08:22

Hallo Herwig,

Vielen Dank für deine Einschätzung ! Ist der schwimmer denn noch inordnung ? Bzw. Sollte ein schwimmer nicht geschlossen sein dieser hat ja drei Bohrungen .... Und soll ich die Zentrifuge einfach mal ausprobieren und schauen was passiert? Oder muss ich noch was beachten ?

Danke für Deine Hilfe

Grüße
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#87von Herwig » Samstag 17. Mai 2014, 08:32

Vorn Bohrungen ist nichts zu sehen????????????????
Sind die einseitig??

Es ist schlauer, die Teile auf dem Foto mit einer Nummer zu versehen, so kann ich ohne großen Aufwand erklären, welches Teil wohin gehört oder von welchem Teil wir reden!!
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#88von Isidor » Dienstag 20. Mai 2014, 12:04

Hallo,

Also wie die Zentrifuge zusammen gehört habe ich mittlerweile heraus gefunden!
Hab mir den Schwimmer mal genauer angeschaut, das sind wohl keine Bohrungen Sonder durchrostungen, das ist wohl nicht so gut :-(. Oder ?

Noch eine generelle Frage sollte ich dann irgendwann einmal Rahm haben kann man das direkt im Anschluss in das Butterfass geben und Butter herstellen oder muss man den Rahm erst noch eine Weile stehenlassen ?!

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Grüße
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#89von Herwig » Mittwoch 21. Mai 2014, 05:21

Ah, ja, jetzt sehe ich das. Die Löcher sind nicht in ordnung, der Schwimmer ist somit unbrauchbar. Die Löcher müssen verschlossen werden, ohne das Gewicht des Schwimmers maßgeblich zu verändern.
Erste Maßname wäre so nach meiner Idee etwas Klebefilm darauf zu kleben, wobei das natürlich keine dauerhafte Reparatur wäre. Bei der Verwendung ist es dann wichtig, den Schwimmer so einzulegen, dass die Löcher unten sind.
Früher gab es für diese Aufgabe den "Kesselflicker", gibt es leider heute nicht mehr....
Das müsste für einen Testlauf ausreichen.

Ja, der Rahm kann direkt gebuttert werden.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#90von steinkauz » Donnerstag 7. August 2014, 13:59

Hallo,
ich hab auch ein Problem mit einer Zentrifuge, wir haben sie auf einem Trödelmarkt erstanden in angeblich komplettem Zustand, einbischen angerostet war sie schon, aber ich hab sie sandstrahlen und galvanisch vernickeln lassen, jetzt sieht sie wieder ganz gut aus.
Mein Problem ist das da anscheinend ein paar Teile fehlen, wie ich aus eurem Tread lesen kann müsste da oben drin noch die Regulierstange und ein Schwimmer in der nächsten Kammer sein, die leider nicht dabei wahren.
Jetzt meine Frage, könnte ich die Zentrifuge auch so benutzen oder kennt jemand einen der eine Adler NM 50 besitzt und mir den Schwimmer mal sehen liese damit ich den nachbauen kann. Ersatzteile werd ich wohl keine auftreiben können, leider. Die Maße währen das interesanteste.
Schon mal danke für eure Mühe.
Gruß Helmut
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#91von steinkauz » Donnerstag 7. August 2014, 14:07

Ein paar Bilder hab ich auch noch.
Bild Bild Bild Bild
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#92von Herwig » Donnerstag 7. August 2014, 17:21

Ohne Schwimmer ist das Gerät unbrauchbar, die Verschlußstange kann man notfalls durch ein Rundholz ersetzen.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#93von Bernd » Samstag 9. August 2014, 05:29

Guten Morgen,
wurde vorgestern überzeugt, bei einem Mittelalterprojekt für Kinder bei dem Angebot "Tierhaltung" einzuspringen - hab mir überlegt, dass Milchverarbeitung ein sinnvolles Thema wäre - hab in unserem Keller die alte Zentrifuge gesucht und grob analysiert, dass da oben drauf sicher was fehlt - bin gestern ins Museum und durfte mir eine Zentrifuge (die anders war als meine) auseinanderbauen und alles abfotografieren - hab Ebay geguckt, in der Nähe was gefunden, bin hingefahren und hab mir eine Zentrifuge gekauft (die anders war als meine und die im Museum, aber augenscheinlich mit allen Bauteilen) - gestern Abend habe ich mich mit dem ehem. Leiter des Museums angerufen, der mir verraten hat, wie eine Zentrifuge funktioniert - dann habe ich geschlafen (ist lustig, oder?) - seit 3.30 Uhr bin ich jetzt bei euch hier im Internet - hab rauskopiert und zusammengestellt und gelb markiert - um den link *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** öffnen zu können, habe ich mich hier jetzt angemeldet - und dann kommt der link nicht - und da stehe ich jetzt um 6.26 Uhr - jetzt leg ich mich noch für eine Stunde hin - dann geht's zu den Kindern, die mich zu Zehnt mit großen Augen anschauen - und wenn dann 6 x 10 Kinder groß geguckt haben, dann melde ich mich wieder hier.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#94von Herwig » Samstag 9. August 2014, 10:30

Lieber Bernd, das dieser Link nicht funktioniert liegt nicht an uns, sondern am User!

By the way, bei all den Informationen über die Milchzentrifugen hier, wirst du alle, aber auch wirklich alle Informationen finden, die zur Inbetriebnahme deiner Zentrifuge nötig sind, dieser eine Link hätte Dir nicht weitergeholfen.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#95von cord » Sonntag 17. Mai 2015, 10:48

hallo herwig !!! ich bin neu auf dieser seite !!! ich habe eine frage zu einem separator von westfalia medell ga 135 !!! welches öl kommt auf das getriebe ??? kann nichts darüber finden !!! und wofür ist der schwimmer ??? ich habe mir sochleinen separator gekauft und möchte ihn ersteinmal überholen !!! viele grüße cord !!! ps. ich hoffe finde die antwort aus dieser seite wieder !!! :-)
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#96von Herwig » Sonntag 17. Mai 2015, 17:09

Moin cord, du kannst ganz normales Motoröl verwenden, denn es entstehen keine großen Kräfte und auch keine hohen Temperaturen.
Der Schwimmer kommt direkt unter die großer Schüssel (Vorratsbehälter oben auf der Maschine) der Schwimmer regelt den Zufluss der Milch.
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#97von Tobi1992 » Mittwoch 22. Juli 2015, 20:43

Hallo Herwig,

der letzte Post hier ist zwar schon eine Weile her, aber ich hoffe du kannst mir trotzdem weiterhelfen.

Wir wollten schon lange mal unsere alte Zentrifuge ausprobieren und haben uns gestern mal dran gewagt.
Das Gerät dürfte von Alfa Laval stammen, kann ich aber nicht mehr sicher sagen, da das Typen-Schild nicht mehr vollständig dran ist.
Da das Teil bestimmt schon dreißig Jahre nicht mehr in Gebrauch war wurde es erst mal ordentlich gereinigt und geölt; der Schwimmer ist zwar in der Zeit leider verloren gegangen, ist aber nicht unbedingt nötig wie wir fest gestellt haben.

Nach gründlicher Reinigung also Milch eigefüllt und kräftig drauf losgekurbelt, und zur Freude hat auch alles gut funktioniert.

Allerdings haben wir aus 10 Litern Milch nicht mal 1 Liter recht dicken Rahm erhalten, das kommt mir etwas wenig vor (bin aber ehrlich gesagt auch froh, dass nach so langer Zeit überhaupt was rauskam).
Es müsste doch irgendwo eine Schraube geben, mit der man die Rahmdicke steuern kann.
Ich habe dir ein Bild angehängt, liege ich richtig, dass die nach unten gerichtete Schraube zum Einstellen der Rahmdicke dient?

Bitte nicht erschrecken, wir haben das Teil heute abgeschliffen, da es doch schon etwas angerostet war. Die neue Farbe fehlt allerdings noch...

Ich hoffe man erkennt genug.

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Re: Milchzentrifuge; fehlendes Teil

Beitrag#98von Leo » Sonntag 23. August 2015, 16:49

Hallo ich habe eine Frage bzw. ein Problem.
Ich habe eine Milchzentrifuge (Alfa Laval), die an sich vollständig ist.
Mir fehlt nur eine Sache im Deckel, bzw. möchte ich wissen um welches Lager (Kugellager, Gleitlager, etc.) es sich handelt oder welches Teil hier fehlen könnte und eingebaut werden muss?
--> Bilder siehe im persönlichen Album (Leo ID 56)

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.


Liebe Grüße

Leo S.
Zuletzt geändert von Leo am Sonntag 23. August 2015, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Milchzentrifuge, mal wieder..

Beitrag#99von waldmensch » Mittwoch 20. Januar 2016, 08:30

hallo forum
hab gedacht schliesse mich mal hier an, da das thema ja offensichtlich schon zur genüge behandelt wurde.
irgendwo hab ich gelesen das jemand (oder mehrere?) hier auch so ne ukrainische milchzentrifuge von ebay hat/haben?
meine frage: seit ihr zufrieden? was für ein modell habt ihr?(es gibt ja scheinbar nicht nur eine ausführung..) und wie steht ihr zum thema aluminium?
ich würde ja eher zu einer etwas robusteren handbetriebenen variante aus metall sprich aluminium tendieren, hab aber gesehen dass es auch solche aus nur plastik hat..
fragen über fragen... ;-)
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Re: Milchzentrifuge, woher?

Beitrag#100von Woelfin » Freitag 11. März 2016, 09:42

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mir vor kurzem auch eine hanbetriebene alte Milchzentrifuge gekauft bei der ebenfalls der Dichtungsring fehlte.

Nach intensiver Recherche haben wir aber herausfinden können das die Firma Westfalia Seperatoren GmbH ( Modelle GA 50-135)
tatsächlich noch originale Dichtungsringe auf Lager hat. Die Firma heißt jetzt GEA Westfalia Separator Deutschland GmbH.

Leider habe ich eine Standart N10, für die die Dichtungsringe leider nicht passen, aber vielleicht hilft diese Info ja jemandem weiter.

Außerdem ist dort auch die original Bediehnungsanleitung zu bekommen.

Lieben Gruß

Die Woelfin
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