Geschäftsidee, wer macht mit?

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Geschäftsidee, wer macht mit?

Beitrag#1von Happyhessin » Donnerstag 20. Mai 2010, 12:39

Hallo liebe Forumnutzer,
habe mich hier im Forum und auch im Landtreff registriert.
Ich finde es ganz toll dass es so eine Seite wie diese hiergibt.
Ich Interessiere mich sehr für die Haltung und Zucht alterNutztierrassen und möchte evtl. auch gern auf Selbstversorgungumstellen.
Mein großer Wunsch ist es im Arbeitsleben kürzer zu treten und mich mehr auf das Landleben zu konzentrieren.
Ich möchte nicht leben um zu arbeiten sondern arbeiten um zuleben, ich hoffe Du verstehst was ich meine.
Ich habe aber keine Ahnung wie ich einen Einstieg machen kann.
Da es mir in letzter Zeit nicht mehr gut mit meinem Beruf gehtbesteht der starke Wunsch von und mit der Natur zu leben und mich füretwas Größeres wie den Erhalt von alten Nutztierrassen und anderenThemen rundum die Natur und Umwelt einzusetzen.
Als ersten Schritt werde ich jetzt meine Arbeitsstunden reduzieren.
Was ist der erste Schritt und was kann ich machen um in Richtung Landleben, Selbstversorgung und Tierzucht zu gehen?
War vor kurzem auf der Tagung des Mechelner Vereins um mich überdiese Hühner zu informieren, weiß aber nicht ob es die geeignete Rasseist weil ich eigenlich nur Eier und nicht schlachten möchte.
Aber auch Sundheimer und andere Rassen interessieren mich.
Habe aber bei mir zu Hause nicht so besonders gute Möglichkeitenviele Tiere zu halten, da ich zwar ländlich aber schon ehervorstädtisch ist.
Zwei andere Nachbarn halten auch Hühner, also denk ich ein paar Hühner würden denke ich schon gehen.
Ich stelle mir vor erstmal aus dem was ich hier habe das Beste zu machen.
Habe einen eigenen Laden hier leer stehen der mir selbst gehört undwürde dort gerne so eine Art Hofladen machen, könnte das aber nurmachen wenn ich Selbsterzeuger finden würde die mir Ihre Erzeugnissezum Verkauf zur Verfügung stellen und am Besten auf Kommissionsbasisdas ich erst nach dem Verkauf bezahle.
Einen Lieferant für Honig habe ich denke ich schon gefunden.
Würde auch gerne Pflanzen anzüchten oder zukaufen und dann im Hof verkaufen, auch eine Einrichtung eines Hofcafes wäre denkbar.
Eine leere Wohnung habe ich auch noch zur Verfügung wo ich evtl. Fremdenzimmer anbieten könnte.
Könnte vielleicht Tiere für Eier oder einen Streichelzoohalten und so auch Infomaterial für alte Nutztierrassen verbreiten.
Ideen habe ich sehr viele, aber ich weiß nicht wie ich das umsetzenkann und wo ich was wann anmelden muss und ob die Ideen realistischsind?
Meine eigentlicher Traum wäre es ja auf einem eigenen Hof zu lebenund eine Art Nutztierarsche zu betreiben, aber wie komme ich ohne großeFinanzen an einen eigenen Hof?
Vielleicht wäre die Lösung einen Verein zu gründen und so die Finanzen und auch helfende Hände zu mobilisieren?
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß Happyhessin
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Beitrag#2von Happyhessin » Donnerstag 20. Mai 2010, 12:42

Woher kann ich denn erfahren wer einen Resthof abgeben will?
Ich habe mich schon im wer-kennt-wen in eine Gruppe Resthof gesucht eingetragen und verschiedene Internetseiten besucht.
Eine tolle Seite finde ich auch hofgruender.de oder habe auchgesehen das viele Höfe unter Hofbörsen in verschiedenen Bundesländernverkauft werden z.B. hessische-hofboerse
Die Region wo ich hier bin und eigentlich auch erstmal bleibenwill ist im Rhein Main Gebiet, da gibt es denke ich mal nichtsgünstiges zu kaufen und zu pachten, weil die Preise allgemein hochsind.
Aber ich denke das bei uns hier auch Touristisch eine attraktiveEcke ist, denn wir haben eines der größten Hessische Naturschutzgebietvor der Haustür (Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue), da es inunserem Ort keinen Einkaufmarkt mehr gibt war meine Idee auch schoneinen Landwochenmarkt ins Leben zu rufen der auch für Touristen amWochenende interessant ist.
Am Himmelfahrt war bei uns auch Ökomarkt so etwas sollte es halt öfters geben und regemäßig.
Auch für viele Leute aus der Stadt wäre es vielleicht eine Nutztierarche, Lehrbauernhof,.... eine interessante Sache.
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Re: noch mehr Ideen

Beitrag#3von plaetzchenwolf » Donnerstag 20. Mai 2010, 17:38

Happyhessin hat geschrieben:Woher kann ich denn erfahren wer einen Resthof abgeben will?
Ich habe mich schon im wer-kennt-wen in eine Gruppe Resthof gesucht eingetragen und verschiedene Internetseiten besucht.
Eine tolle Seite finde ich auch hofgruender.de oder habe auchgesehen das viele Höfe unter Hofbörsen in verschiedenen Bundesländernverkauft werden z.B. hessische-hofboerse
Die Region wo ich hier bin und eigentlich auch erstmal bleibenwill ist im Rhein Main Gebiet, da gibt es denke ich mal nichtsgünstiges zu kaufen und zu pachten, weil die Preise allgemein hochsind.
Aber ich denke das bei uns hier auch Touristisch eine attraktiveEcke ist, denn wir haben eines der größten Hessische Naturschutzgebietvor der Haustür (Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue), da es inunserem Ort keinen Einkaufmarkt mehr gibt war meine Idee auch schoneinen Landwochenmarkt ins Leben zu rufen der auch für Touristen amWochenende interessant ist.
Am Himmelfahrt war bei uns auch Ökomarkt so etwas sollte es halt öfters geben und regemäßig.
Auch für viele Leute aus der Stadt wäre es vielleicht eine Nutztierarche, Lehrbauernhof,.... eine interessante Sache.


Du hast eine PM, ich empfehle die Gegend zu wechseln, in der Ecke um Frankfurt herum ist alles viel zu teuer.
Ich habe beim 1. Versuch der Recherche einen Hof für 65.000 Euro gefunden...
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Beitrag#4von Prunus_Spinosa » Donnerstag 20. Mai 2010, 17:59

Hallo!
versuchs mal auf immobilienscout24.de. Wir haben auch vor einiger Zeit gesucht und sind schließlich fündig geworden, jedoch in anderer Gegend als Du. Allerdings braucht man beim Suchen unter Umständen einen sehr, sehr langen Atem, bei uns über vier Jahre. Ich habe das Herumfahren und völlig heruntergekommene und überteuerte Objekte gucken als wertvolle Erfahrungssammlung betrachtet, die sich schließlich gelohnt hat. Also Geduld und Suchen.

VG
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Beitrag#5von la-pastorella » Montag 4. Oktober 2010, 01:19

... kommt darauf an, was du schwerpunktmäßig machen möchtest. Ich hab an der Schwäbischen Alb viel Umweltbildung/ Ferienangebote / Schulkoops gemacht. Dafür war der Amtsveterinär eine echte Last. Hier in Nordhessen auf meinem eigenen Hof gehen Bildungkooperationen fast gar nicht, weil es keine Ballungsgebiete in der näheren Umgebung gibt.
Hat man Schafe und Ziegen, sind Mittelgebirge gut, weil man günstig an Schaf- und Ziegen-Weideland kommt. Das Milchvieh-Allgäu mit guten Böden passt da weniger. Wo es viele Biogasanlagen gibt, wirds auch sehr schnell teuer und für Tierhalter unrentabel.
Da man so viele Rahmenbedingungen klären muss und der letzte Lottogewinn meist auch schon ein paar Jahre her ist, kann man sich aber nur bedingt raussuchen, wo man letztendlich landet. Flexibel bleiben und das eigene Konzept an die Gegend anpassen, ist angesagt. Und dort wo man sich auskennt, Kontakte hat und die Möglichkeiten vor Augen, ist nicht unbedingt die schlechteste Ecke.
Ich hab sehr viel im Internet recherchiert, sicher 2 Jahre gesucht, davon über ein Jahr deutschlandweit - und letztendlich meinen Hof über private Kontakte gefunden. Es wird viel angeboten im Netz, meist aber Resthöfe ohne Land, das ist grenzwertig wenn man Tiere hat.
Sinnvoll: Falls was in die nähere Auswahl kommt, schriftlichen Vorvertrag machen! Es gibt diverse Verkäufer, die pokern und haben keinerlei Probleme das Blaue vom Himmel zu erzählen und einen dann kurz vor dem vermeintlichen Umzug über die Klinge springen zu lassen. Egal ob dein Stall schon gekündigt ist und deine Tiere auf der Straße stehen ....
Barb.
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Beitrag#6von steinadlerehemann » Montag 4. Oktober 2010, 09:05

Hallöle,
ein guter Link ist auch *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Dort werden teilweise sehr gut erhaltene Objekte auch verkauft per Auktion.
Auch hier braucht man einen langen Atem.
Oder Du schaust mal auf *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** unter das jeweilige Bundesland.

LG
Christiane

p.s. um zu wissen, wieviel Fläche Du hast, müßtest Du damit rüberrücken.
Hausmäßig, grundstücksmäßig, wieviele Stallungen oder Scheunen sind drauf usw.
Dann kann man oder frau sich auch ein Bild machen Bild
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Beitrag#7von Conny » Montag 4. Oktober 2010, 09:55

Hallo,

Auktionen sind immr so eine Sache, Schnäppchen entpuppen sich oft als als ware Geldschlucker. Keiner hat etwas zu verschenken, schon gar kein Grund und Boden.

Wir haben uns damals Angebote vom Makler senden lassen und sind alle Höfe abgefahren. Oftmals hat schon ein Blick genügt, um uns aufzuzeigen, das dieses oder jenes Objekt für uns nicht in Frage kommen (war meistens die Lage). Wir haben uns bestimmt über 100 Immobilien angesehen, sind zig Kilometer an WE gefahren und nur durch Zufall an das Wunschobjekt gekommen. Gesucht haben wir 1 Jahr und sind heute noch am Bauen, da nichts finanziert wird sondern nur aus angespartem Geld. Der Hof ist allerdings für uns ein reines Hobby.

LG
Conny
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