" Zuchttagebuch" Deutsches Lachshuhn


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" Zuchttagebuch" Deutsches Lachshuhn

Beitrag#1von Ingo » Sonntag 14. Oktober 2007, 11:48

Moin Moin

Seit viehlen Jahre führe ich Tagebuch über meine Zucht.
Da viehle Leute mich fragen wie ich züchte und den Überblick behalte,
habe Ich die Idee mit einen Zuchtstamm ( von 5 ) hier ins Forum zugehen.

Ende November werden die Zuchtstämme nach Leistung, Bewertung, Gewicht und
Abstammung zusammen gestellt.

Es ist die Legeleistung, Größe der Eier, Befruchtung und Schlupf und so weiter
zusehen.

Also wenn Intresse besteht Antworten

auf viehle Meinungen
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Beitrag#2von armin » Sonntag 14. Oktober 2007, 16:20

Moin ingo,

das ist mal ein Angebot! Da ich eigentlich nur was lernen kann, wäre ich sehr interessiert. Aber bitte für Doofe erklären. Vielleicht macht das ja sogar Schule und für die anderen VIEcHer findet sich auch jemand, der ein Zuchttagebuch schreibt...?
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Beitrag#3von Tobias » Sonntag 14. Oktober 2007, 17:10

Das ist ja eine klasse Idee!!! Ich kann mich Armin nur anscließen, bitte für den Laien schreiben, dann hat das sicher für viele einen großen Nutzen. Denn die die "Profisprache" für den Bereich verstehen, sind ja selber Experten und brauchen sicher nicht so viel Nachhilfe wie absolute Laien.

Aber eine solche "Anleitung" würde bestimmt den einen oder anderen der wegen genau dieser Problematik davor zurückschreckt zu züchten, doch dazu bringen es zu versuchen. Dann hätte sich die Mühe doch gelohnt...

Also von mir Daumen hoch Bild! das ist ein klasse Angebot, dass du unbedingt in die Tat umsetzen solltest.
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Beitrag#4von Herwig » Sonntag 14. Oktober 2007, 17:42

Ingo, das ist echt eine Super Idee.
Vielleicht können wir ja da noch was schnitzen, das wir einen Thread machen nur für das Zuchtbuch, in dem dan nur Deine Postings chronologisch drinstehen und einen zweiten, in dem dann darüber diskutiert und Fragen gestellt werden können.
Boaaahhh, du kannst aber auch Ideen haben!!!
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Beitrag#5von löringshof » Sonntag 14. Oktober 2007, 21:52

Hallo Ingo, Klasse Idee,
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!
Ich denke das könnte ein Thread werden der viel Beteiligung und von längerer Dauer sein wird, also wer ist sonst noch dabei?

Grüße vom Löringshof
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Beitrag#6von Ingo » Dienstag 16. Oktober 2007, 18:56

Super Echo auf die Idee mit den Zuchttagebuch.
Ich werde es hier machen.
Schade nur das ich nicht mit den Fachwörtern um mich werfen darf.Bild
Scherz beiseite, werde natürlich mich verständlich ausdrücken.

Es sieht etwa so aus: Tabelle wo täglich div. Sachen eingetragen werden.
Wenn nötig werden Vorkommnisse mit Datum auf ein extra Blatt eingetragen.
zB. schieren (durchleuchten) der Eier , befrüchtet ja oder nein usw.

Jedes Tier des Zuchtstammes wird mit Nr. erfaßt (Bundesringe oder Farbringe)
Ausfall der Bruteier nach Gewicht usw.

Ein eigener Thread wäre gut. BildHallo Herwig.

MfG
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Beitrag#7von Herwig » Mittwoch 17. Oktober 2007, 08:34

Hallo Ingo,

ab wann brauchst du einen Tread?
Muß mich noch in die vorgehensweise einlesen, wie ich das einrichten kann!
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Beitrag#8von Georg » Samstag 24. November 2007, 20:58

Hallo Ingo,

ich züchte seite ein paar Jahren nun die Mechelner (auch rote Liste) und würde mich sehr für Dein vorgeschlagenes Zuchtbuch interessieren. Gibt es dieses schon ? Gibt es einen neuen Thread darüber ?

Viel Grüße

Georg
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Beitrag#9von Herwig » Montag 26. November 2007, 11:06

Hallo Ingo,
folgendes habe ich mir überlegt, bitte signalisiere mal ob das so in Ordnung für dich wäre.

Ich setze unten im Forum ein Unetrforum das heißt Zuchtbücher.
Da kann scih jeder ein zuchtbuch reservieren, das dann z.B. heißt: Ingos Lachhuhnzucht oder Pauls Paulanerzucht oder so. In dem Thema kann dann nur derjenige schreiben, dessen Zuchtbuch es ist. Du kannst ja z.B. dort Tabellen anlegen (wie unten). Jedesmal wenn du etwas hinzufügen oder ändern willst, gehst du auf Beitrag ändern und erweiterst die Tabelle oder die Eintragungen. Weiterhin hast du ja die Möglichkeit alles zu erklären , in dem du weitere Unterthemen eröffnset und etwas dazu schreibst. Andere Leser können das nur lesen nicht aber etwas schreiben, wohl aber in anderen Themen dazu Fragen stellen.

Wenn das so deine Zustimmung findet, müsste ich nur noch wissen wann du das brauchst und ob es noch jemanden gibt der auch sowas nutzen möchte?




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Beitrag#10von karinenhof » Dienstag 27. November 2007, 13:59

das mit den individuellen Zuchtbüchern ist eine gute Idee.

oh, Mann Herwig, wo bekommst Du immer nur diese Anregungen und bekommst das auch super umgesetzt.
Bildlen Dank für Deine ständige Mühe.

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Tolle Idee

Beitrag#11von altsteirer.at » Dienstag 27. November 2007, 23:14

Es ist sehr erfreulich, eigentlich überraschend, dass man von solchen Intentionen lesen und erfahren darf. Ich interessiere mich schon seit Jahrzehnten für Herdbuchzucht und die Erhebung der diversen relevanten Parameter als Voraussetzung für eine gezielte und leistungsorientiere Zucht, welche sich von der Sport- und Standardzucht doch mehr oder minder deutlich unterscheidet. Letztlich waren viele bekannte Hühner-, bzw. Geflügelrassen dereinst Wirtschaftsrassen, was heute schon (fast) in Vergessenheit geraten ist.

Ich habe eigentlich immer Fallennester verwendet und dabei sehr viele Parameter (Eigewicht, Legeleistung, Schlupfrate/Henne, Vererbung etc.) erhoben und dabei etliche Erkenntnisse gewonnen, welche man nicht in Lehrbüchern findet, bzw. diverse Thesen in Frage stellen.

Bedauerlich ist auch, dass die biologische Landwirtschaft noch immer auf Hybriden angewiesen ist, weil es noch niemand in die Wege geleitet hat ein Herdbuch von kongenialen Züchtern zu organisieren.

Interessierte könnten sich aber auch an Günter Wesch, Mannheim wenden, der das Herdbuch im BdRG organisiert. Allerdings hat in der BRD jedes Bundesland ein eigenes Herdbuch, wo die betreffenden Rassegeflügelzüchter, die zumindest Herdbuchzüchter sind, erfasst sind.

Ich bin Österreicher und da bin ich diesbezüglich ein Exot, weil es hier nicht einen einzigen Herdbuchzüchter von irgend einer Hühnerrasse gibt. Den meisten Züchtern hier muss man erst erklären, was ein Fallennest überhaupt ist, doch auch in der BRD, wo es sehr viele Herdbuchzüchter gibt, verwenden nur 5 Züchter auch außerhalb der Brutperiode das Fallennest.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass der Aufwand es Einsatzes von Fallennestern 99 % der Züchter zu aufwendig ist. Wer sich wirklich als Züchter bezeichnen möchte, dem sollte es Selbstverständlichkeit sein zu wissen, über welche Parameter seine Hennen verfügen, bzw. wie die Hähne vererben, von welchen Eltern mit welchen Parametern diese stammen. Gute Zuchthennen werden von mir eingesetzt, bis sie nicht mehr reproduktiv sind, denn ein Zuchttier mit hohem Zuchtwert ist für einen sich ernst nehmenden Züchter quasi unbezahlbar, denn solche Tiere sind natürlich auch hier in der Minderheit und trotz bester Abstammung keinesfalls der Regelfall.

Erfreulich, dass es auch ein diesbezügliches Interesse gibt und ich bin schon gespannt, in welcher Form diese essentielle Voraussetzung für eine ernst zu nehmende Zucht hier präsentiert wird, v. a. aber auf die Entwicklung, die noch ansteht.

Die deutsche Herdbuchzucht verfügt für Interessenten über sehr interessante und relevante Informationen (Brut, Aufzucht etc.), welche natürlich an Interessenten weitergebeben werden.

Ich kann nur hoffen, dass das dzt. utopische Ziel einer möglichst professionell organisierten Herdbuchzucht bei den diversen Rassen irgend wann in die Nähe der Realität rückt, denn nur auf diesem Wege kann man wirtschaftlich relevante Genetik und Parameter oder auch nur lebende Kulturdenkmäler am Leben halten und wohl auch in bestimmter Weise (z. B. Marktlücken) konkurrenzfähig machen oder auch halten.

Viele Erfolg und viele Interessenten wünscht

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Beitrag#12von Ingo » Mittwoch 28. November 2007, 21:22

Moin Herwig

Dein Vorschlag nehme ich dankend an.
So kann ich meine eigene Tabellenform einbringen.

@ Altsteirer
Ich bin ein reiner Hobbyzuchter, habe vor ein paar Jahren angefangen,
alles was für MICH wichtig war aufzuschreiben:
Legeliste, Regen, Sonne, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit usw.
StammNr. Zuordnung der Eier zu den Hennen, Brüten der Henneneier in Brutmachine
mit 1-2 Tagen verzögern.
Seit Jahren habe ich immer gute Nachzuchten, Größe, Farbe und Form bei den Hähnen.
Bei den Hennen gleichbleibene Legeleistung, Größe, Farbe und Form .
Nach 12 -15 Monaten max. Schlachtgewicht bei den Hähnen.
18 - 24 Monate noch gute Suppenhühner.

Meine Lachshuhnzucht nehme Ich ernst, sonst würde ich den Aufwand nicht machen.
Ich züchte und erhalte die Rasse mit meinen Möglichkeiten, der Erfolgt bei Vergleichen
gibt mir recht.

MfG Ingo
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Beitrag#13von Georg » Donnerstag 27. Dezember 2007, 20:02

Hallo Ingo,

wollte es nochmals probieren.

Versendest Du Bruteier im Januar/Februar ?

Viele Grüße

Georg
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Beitrag#14von Ingo » Donnerstag 27. Dezember 2007, 20:14

Moin Georg

Ich versende keine Bruteier mehr, nur noch an Selbstabholer.
Mit den Versenden gab es des öfteren Probleme.

MfG Ingo
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Gratuliere zu Deiner Arbeit!

Beitrag#15von altsteirer.at » Sonntag 27. Januar 2008, 11:26

Ich finde es sehr wichtig, dass Du dieses Thema aufgreifst. Will man alte Wirtschaftsrassen wirklich erhalten, dann muss man einfach eine professionelle Basis finden. Mit banalem Vermehren, ohne Selektion, geringe Auswahlmöglichkeit in der Nachzucht, wenig Vatertiere etc. wird man auf Dauer keine Rasse erhalten, geschweige konkurrezfähig machen können.

Jeder weiß, dass auch die Anzahl von Liebhabern mit entsprechenden Voraussetzungen, wie freier Auslauf, Stallverhältnisse, Nachbarn, etc. begrenzt ist.

Insbesondere das Erheben von Parametern, wie Eigewicht, Legeleistung etc. unter Rücksichtnahme der Stall- und Haltungsbedingungen wie Wetter, Licht etc. sind wesentlich, ob man eine Rasse für die biologische Landwirtschaft, respektive Hühnerhalter interessant halten oder machen kann.

Mir ist es über 10 Jahre mit weißen Altsteirern recht gut gelungen und ich habe das gute Niveau hinsichtlich Rassetyp und Leistungsqualität faktisch eigenständig erzüchtet, weil es im ganzen deutschen Sprachraum kaum kongeniale Kollegen gegeben hat und gibt. Schon als Funktionär im VEHG (nunmehr "Arche Austria") in Österreich habe ich versucht auch für die Hühner ein Leistungsprinzip mit Herdbuch auf die Beine zu stellen. Da ein Professionalisierung mit dem damaligen Vorstand nicht möglich war, habe ich einen anderen Weg gesucht. Das war mir des Aufwandes wegen nur mit weißen Altsteirern möglich, was bei 2 Wohnsitzen und begrenzter Infrastruktur sicher nicht einfach war.

Daher bin ich sehr froh, dass Du hier das Erheben von Parametern publizierst. Ich kann allen Interessierten nur dringend raten, auch Fallennester zu verwenden. Erst so können weitere relevante Parameter, wie Vererbung der Zuchttiere, Schlupfrate/Henne, neben Eigewicht, Legeleistung, allfällige Legepausen erheben.

Ich will aber niemanden abschrecken, doch zumindest in der Zuchtperiode ist das hinsichtlich Bruteier für die meisten möglich. Wenn es Dir aber gelingen würde, eine professionell eingestellte Gruppe zusammenzustellen, würdet Ihr natürlich tolle Verbesserungen - v. a. ohne Fremdblutzufuhr, was immer auch Rückschläge bedeutet - erreichen, egal mit welcher ehem. Wirtschaftsrasse.

Gerade das Lachshuhn ist hinsichtlich Fleischqualtiät seit über 100 Jahren bekannt. Diese Rasse ist wirklich ein deutsches Urgestein und kein Rassencocktail jüngerer Jahre, wie es Bielefelder und andere sind. Mit Lachshühnern solltet Ihr wirklich mal ein innovatives Konzept und Programm aufziehen, wozu natürlich diverse Voraussetzungen (Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen, Zuchtbuch, Aufbau einer Vermarktung etc.) braucht, wo wieder kongeniale Mitarbeiter nötig sind.

Ähnliches habe und hatte ich auch mit Sulmtalern in Österreich vor. Auch hier sind vor 100 Jahren Lachshühner oder deren Vorläufer (franz. Begriff, Creve Creur oder so ähnlich) Pate gestanden.

Ich freue mich über Deine Arbeit und wünsche Dir alles Gute und v. a. viele kongeniale Partner!

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Beitrag#16von Ingo » Sonntag 27. Januar 2008, 14:15

Moin Moin Altsteirer

Danke für deine Aufmunterung.

Das Problem bei den Deutschen Lachshuhn ist, das viele "Köche den Brei Verderben"!
Es gibt die Rassezüchter die nach Schönheit zuchten, es gibt die die auf "Teufel komm
raus" zuchten.
Es bringt ja nichts wenn ich einen Hahn habe der Landesmeister ist aber keine guten
Eigenschaften vererbt.
Es bringt auch nichts, wenn ich jedes Tier zur Nachzucht nehme und bei der Nachzucht
grobe Fehler habe, wie z.B. Doppelzacken, zu schmal, Farbfehler usw.

Ich kenne nur 2-3 Züchter die Lachse in "Doppelnutzung" halten.
Und das sind alles Hobbyzuchter.

Zuchtring hin und her, ich bin erstmal geheilt davon.
Ich wollte in den Zuchtring von der GEH, habe aber immer erst 3-4 Tage vorher
bescheid bekommen wenn das Treffen ist. (Gibts den überhaupt noch?)
Ich kann und will keine Fallnestkontrolle machen.
Und solange es Prof. und Dr. gibt, die Züchter wie dumme Schuljungen behandeln
werde ich in keinen Zuchtring beitreten!

Ich bin Jahrgang 63, habe einen Job mit 40 Stundenwoche im Schichtdienst,
und wohne auf einen großen Resthof.
Züchte seit meiner Jugend Geflügel.

Werde im diesen Jahr weder Bruteier noch Küken von den Lachsen verkaufen,
sondern erst nach der Leistungsprüfung.

MfG Ingo
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Beitrag#17von ranulf » Dienstag 29. Januar 2008, 12:27

Moin, Moin, Ingo und Altsteirer.

Fallnestkontrolle ist in der leistungsbezogenen Rassegeflügelzucht die wichtigsteMassnahmeum eine kontrollierte Zucht zu machen und trotzdem muss mansehen, wieman den täglichen Broterwerb mit der Hühnerzucht vereinbart.Leider habeich keinen geländegängigen Rentner, der täglich nach demrechten sieht.

In einer älteren Geflügelbörse las ich von einemerfolgreichenZwerghuhn-Züchter, der seine Hühner über mehrere Monate ingeräumigeEinzelkäfige hält und den Hahn umschichtig dazu setzt.DieseZuchtmethode steht wieder kontraproduktiv der artgerechten HaltungalsHerdentier entgegen, geschweige den derrealistischenLeistungskontrolle (Streß der Hühner in der Anfangsphase,verminderteBewegung, Soziale Kontakte etc). Eine solcheLeistungserfassung ist nur schwer vergleichbar mit einerkontinuierlichen Fallnestkontrolle, ohne großen Stallstress. Dazu kommtdie Veränderung im Verlauf des Jahres,die nur unzureichend dargestelltwerden kann.

Schöne Grüße

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Beitrag#18von viehev » Freitag 15. Februar 2008, 05:48

ingos zuchttagebuch

gibt es schon weitere infos zu ingos zuchttagebuch, oder kommt da noch was?

ich hab versucht den link "stammtisch ingos zuchttagebuch" anzuklicken, bekomme aber nur die meldung retour das ich wohl das falsche kennwort habe Bild

gruß
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Beitrag#19von Ingo » Sonntag 17. Februar 2008, 20:17

Moin Moin Andi

Gucks du hier " Austausch mit Ingo Zuchttagebuch"

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Beitrag#20von steinadlerehemann » Sonntag 24. Februar 2008, 23:51

Hallo Ingo,
Bild ich komm da auch nicht rein, mach ich was falsch Bild

Liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#21von viehev » Montag 25. Februar 2008, 07:49

Bild ich auch nicht - anscheinend hab ich ein falsches passwortBild

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