Welche bedrote Hühnerrasse empfehlt ihr den so ?


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Welche bedrote Hühnerrasse empfehlt ihr den so ?

Beitrag#1von knüllbergfarm » Sonntag 13. Januar 2008, 22:04

Also folgendes Problem haben wir hier aufe KnüllbergfarmBild wir haben seit 7 Jahren Ramelsloher nicht nur weil die von Austerben bedroht sind sondern weil wir eine Hühnerrasse haben wolten die es seit eh und je Hier schon um die Ecke gibt sind bis Ramelsloh ca 55km also ume Ecke.Überal List man gutes Wirtschaftshuhn, gute Winterleger bei uns legen die tross Lichtprogram garnichts und das schon länger
jetzt hab ich Die langsam satt, alte gute Wirtschaftrasse blaBildblaBildbla wir Füttern die nur noch und die bringen überhaupt nichts mehr und das schon länger ich weis ja die alten Rassen kann man nich mite Hybriden vergleichen aber das Zenario hier geht gar nich mehr zuanfang und wense ma wollen (wolen aber nich mehr 9legen sie noch zualt kann auch nich sein diesind Teilweise keine2
nachden wir sie entwurmt haben aber auch nich mehr ich würde diese Rasse ja gerne behalten aber so nich was sagt oder schreibt ihr den dazuBild Bild.Vieleicht Hehnen wech und Hähne behalten und die vor 2-3 Monaten daz bekommen habeBild .Ganz wech geht auch nich weil ich die von Dr Gerstedt( kennt jeder Ramelsloher Halter war auch in sonderverein und Wohnte ume Ecke in Lauenbrück ca22KM von mir)bekommen habe weil er seine Geglben wegen Nachbarstreit abschafen muste dan wäre diese Linie auch für imme verloren aber uberteuerte Preise find ich auch blöd wenich neue Hennen anschafe die haben manchma Preise tztztzBild nur weil die selten sind und dan mosern se rum wense keiner mehr haben will das is Naemlich och nich Förderlich führe alten




rassemn: so jetzt spintochnoch e Tasatur rum omanoman was ratet ir den so.
Gruss Hühner genervter Thomas voneBildBildBildBildBildBild Knüllbergfarmv
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Das Leid der alten bzw. seltenen Rassen

Beitrag#2von Ingo » Sonntag 13. Januar 2008, 23:09

Hallo Thomas

Das Problem was du schilders, ist leider nicht selten.
Viele züchten die alten Rassen ohne auf die Leistung der Tiere zuachten.

Bei meinen Lachshühner hatte ich am Anfang auch das Problem, teure Tiere zugekauft
gut gezogen aber keine Legeleistung oder Fleisch.
Von damaligen Stand von 80 Tieren sind nach Leistungsdokumentation gerademal
2,9 Tiere übrig geblieben. Nun nach 6 Jahren habe ich ein Zweinutzungs-Lachshuhn.
Legeleistung bei 130 bis 155 Eier, Gewicht 2 bis 5 kg.
Der Rassestandart ist auch noch vorhanden.

Mein Tipp: Mache einen Leistungstest und Tiere die nichts bringen sind dann für den Topf.

P.S. Es gibt leider 2 Arten von den einzelnen Hühnerrassen, einmal den Wirtschaftstyp
und einmal den Ausstellungstyp. Leider ist es soBild.

Meine deutschen Reichshühner sind super Leger, kommen aber noch nicht an den
Rassestandart ran.

MfG Ingo
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Beitrag#3von Mathias Vogt » Sonntag 13. Januar 2008, 23:15

Also wenn man sich schließlich durch dieses Posting gewühlt hat, ohne Interpunktion und etc. ...

Dann kann ich als langjähriger Züchter dieser Rasse nur sagen:
Wahrscheinlich zu gut - sprich zu fett gefütert - ! Da hilft dann auch kein Lichtprogramm.

Dr. Peter Gerstädt ist vor einigen Jahren leider verstorben, deshalb kann man ihn nicht mehr fragen.
Ich habe ihn persönlich gekannt, und auch seine Zuchtlinie. Wie alle Gelben Ramelsloher gehen auch seine Tiere nur auf einen Ausgangsbestand (Wiedererzüchtung seit etwa 1985) zurück. Eine Zucht auf Legeleistung ist nicht erfolgt. Auch im Bestand von Herrn Dr. Gerstädt wurde auf ein ausstellungsfähiges Huhn selektiert. Dazu in Form einer Herdenhaltung ohne leistungsorientierte Selektion.
Es liegt also nicht an der Rasse an sich, das gilt für andere Rassen genauso.
Es kommt u. a. darauf an, aus welchem Ausgangsbestand Tiere einer Rasse kommen, wo dort der Schwerpunkt lag,
und GANZ BESONDERS kommt es darauf an was man selbst als Züchter daraus macht.

Mit "haste mal nen Hahn für mich" wird das nur ein Satz mit X. Da muß man auch bei Hühnern, und gerade bei unseren alten Rassen schon einen deutlich höheren Aufwand treiben, zumal die Trennung in Ausstellungs- und Wirtschaftsrassen nun rund 80 Jahre zurückliegt. Aber nichts anderes ist Zuchtarbeit!

Gruß von Mathias
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Beitrag#4von knüllbergfarm » Montag 14. Januar 2008, 07:49

Mit haste ma n HahnBild für mich is das auch nich gemeint zufett ist auch nich da achte ich schon drauf immer nur reinschaufeln bringt bei denen nicht s dan werden die Fett und Faul. Dr Gerstedt seine haten
bis zum Geflügelpestaufstalungszenario gut gelegt da hat er meinermeinungnach drauf geachtet, genau wie die Weissen aber jetzt hmmmBild.
Futter bekomen sie folgendes trockenes Brot,Brötchen,Weizen(aber nich immer) Wurzeln ab und an etwas Mais wegen der Würmer
Mineralpulver und Muschelgrind .Auslauf sat ca5000m².Irgendwas falsch Bildum da hinter zukommen brauch ich euren rat,

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm und die GeflügelBildcherprobleme
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Beitrag#5von Mathias Vogt » Montag 14. Januar 2008, 13:15

Nun dann wundert mich nix.
Da fehlt die notwendige Eiweißkomponente. Zum Legen müssen in der Gesamtration rund 17 % Rohprotein sein. Das reicht hier nicht aus.
Und Mais wegen der Würmer Bild Bild

Gruß von Mathias
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Beitrag#6von Katrin » Montag 14. Januar 2008, 14:01

Hallo Thomas!

Was Du Deinen Hühnern da gibst, ist ja nun überhaupt nicht artgerecht, hast Du Dich eigentlich schon mal mit Geflügelfütterung beschäftigt? Futter für Hühner bedarfsgerecht selbst zu mischen, ist sehr anspruchsvoll und mit viel Rechnerei verbunden. Daß Deine Hühner nicht legen, solltest Du jedenfalls nicht der Rasse ankreiden.

Viele Grüße Katrin
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Beitrag#7von Christina » Montag 14. Januar 2008, 19:59

Da kann ich doch gleich mal meine Wochenendlektüre empfehlen: Hühner halten Bild

Falls es dich interessiert und du das Buch nicht hast, kann ich es dir die Tage rumbringen. Ich bin nämlich in der Gegend! Bild

...und von Eiweißkomponenten steht da auch was drin:

15-20% pflanzliches Eiweiß (Soja oder Rapsschrot) und 10-15% tierisches Eiweiß (das müssten sie aber ja noch in Form von Würmern etc. finden oder im Winter nicht???? Dann Fett und Fleisch)
Allerdings soll man nach dem Buch auch 5-10% Fett in Form von Ölkuchen geben. Was auch immer das ist!!??!!!!
Wahrscheinlich wieder sone Nummer, dass ich nichts verstehe, weil ich Möven nicht für Hühner halte und Schnucken nicht für Schafe Bild
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Beitrag#8von Herwig » Montag 14. Januar 2008, 20:03

Hallo Thomas,
tja, stimmt schon, Eiweiß kriegen deine Hühner nicht.
Gegen Würmer fütterst du nicht Mais sondern Mineralien wenn ich das richtig gelesen habe??
Ob das was bringt, glaub ich nicht.

Altes Brot schädigt außerdem die Leber der Hühner (Verfettung)

Also im Mais ist schon etwas Eiweiß. Vielleicht, wenn der Legeanspruch nicht wäre, könnten die Hühner auch mit Mais und Weizen gut über die Runden kommen.

Wenn Hühner ab und zu mal ein altes Brötchen wegfressen oder ein paar Nudeln vom Mittagstisch ist das nicht unbedingt tragisch und bringt sie nicht um, es ist jedoch kein Futter für kropftragende Tiere. (Reicht ja auch, wenn der Mensch sich mit den weißen Brötchen fehlernährt) Auch bei alten Rassen muß oben was rein, damit unten was raus kommt.
Natürlich ist es auch eine Frage der Selektion, wenn man immer nur drauf achtete, das die Beine schön blau sind und es egal ist wieviel Eier das Tier legt, hat man keinen wirtschaflichen Aspekt berücksichtigt und man hat hübsche, nicht legende, Hühner.
Also zuerst solltest du mal etwas Eiweiß geben, wenn möglich kein Soja, es gibt aber Alternativen:
Kartoffeleiweiß, Bohneneschrot, Erbsen, Fleisch, und, für dich besonders interessant, Milchprodukte.
Ich weiß das du Ziegen hast stelle einfach Quark oder Dickmilch her und verfüttere es täglich an die Hühner.
Dann wirds auch mit den Eiern was, wenn nicht, musst du echt ma schauen, das du auf Legeleistung selektierst, denn scheinbar kommen deine Ausgangstiere ja vom "Schönheitszüchter".
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Beitrag#9von knüllbergfarm » Montag 14. Januar 2008, 22:00

Den haben wir"s ja manchmal ist die Lösung so einfach,aber man kommt da einfach nicht drauf.
Das kommt bestimt daher mit den Futter weil die Hühner wärend der Aufstalungspflicht sowieso nicht Gelegt haben.Vorher wars echt gut da muste ich die Eier schon an die Schweine mitverfuttern weil die soviel Gelegt haben,hübsche blaue Beine haten die trotzdem Bild und aufe Austellung haben sie auch eine gute Figur gemacht obwol ich sie da Ausgestelt habe damit die Leute eine Rasse sehen können wo die anderen Teilweise von abstamen.
Also: Blöde Hühner legt sowieso nich braucht ihr auch kein gutes Futter=keine Eier wegen falscher Fütterung Bild .danke für den Tip Mathias (entschuldige bitte wegen Punkt und Koma da war ich noch nie sogut drin)wen du von deinen mal welche Abgibst wäre ich interesirt ich weis das du bei deinen nicht nur auf Schönheit achtest.
Herwig das ist eine gute Idee mit der Milch.
Hallo Chistina schön das du so Interzirt bist das Buch hab ich da du darfts uns aber trozdem Besuchen.Über Besuch freuen wir uns immer und wenn da noch Gefachsimpelt werden kann erst recht.
aber bitte vorher bescheid Sagen damit wir auch da sind.
Guter tip Ingo genauso werden wirs machen
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Beitrag#10von Christina » Montag 14. Januar 2008, 22:15

Wenn es nicht Not tut, bleib ich lieber weg, so lange ihr noch die Welpen habt! Das ist mir zu gefährlich, weil zu süß.... Da rutscht mir nur einer ins Auto. Bild Aber irgendwann komm ich garantiert rum.... melde mich vorher.
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Beitrag#11von Herwig » Dienstag 15. Januar 2008, 10:52

Ihr Lieben,

ihr kennt meine Einstellung zum handelsüblichen Leistungsfutter.
Da werden alle möglichen Komponenten nach Rezepturen von Tierernährungswissenschaftlern zusammen gemischt, um das letzte Quentchen Leistung aus einem Tier herauszupressen. Diese Denk- und Handlungsweisen haben uns, meiner Ansciht nach, die Masthybriden mit all ihren Empfindlichkeiten und Seuchen beschért.
Vergessen wird oft und gerne zu berücksichtigen, wer denn diese Wissenschaftler bezahlt und wessen Interessen dort vertreten werden und vor allem, wie diese Erkenntnisse gewonnen werden.
Wenn ich manche Fütterungsempfehlungen der Futtermittelindustrie lese, fehlt nur noch die prophylaktische Verabreichung von Asperin gegen Kopfschmerzen der Leistungsrassen.
Man kann sicher über artgerechte Fütterung streiten, ich für meinen Teil zweifele auch an, das Einheitspellets für Tiere eine artgerechte Ernährung ist.
Schauen wir einfach mal zurück, auch wenn man es nicht gerne hört, aber es werden und wurden verstorbene Artgenossen von Wiederkäuern pulveresiert und an die gleiche Art als Eiweiskomponente verfüttert. Ist nicht zu vertreten, wie ich schon immer meine und nun, nach BSE etc. auch erste Wissenschaftler propagieren. Es sind wohlgemerkt die gleichen Experten, die vor wenig Zeit, Leute wie mich noch für Spinner erklärt haben.
Einige Erkenntnisse setzen sich plötzlich in allen Bereichen durch, als hätte jemand "Hirn vom Himmel geworfen", Ernährungswissenschaftler melden sich zu Wort und behaupten der Mensch brauche gar keine Nahrungsergänzungsmittel, zu viel einiger Vitamine, wie z.B. Vitamin C sei sogar gesundheitsschädlich. Soja soll nun auf einmal an Laktoseempfindliche Kinder nicht mehr als Ersatz für Milch gegeben werden, weil schwere Folgen zu erwarten sind.
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Beitrag#12von Katrin » Dienstag 15. Januar 2008, 11:37

Hallo Herwig!

Es ist nicht ganz richtig, daß Alleinfutter dazu dient das letzte Ei aus den Hühnern "herauszupressen". Es ist vielmehr so, daß die Hühner ein genetisch bedingtes Leistungspotential haben, das wenn schon, dann der Züchtung anzulasten ist. Füttere ich zB Legehybriden ausgewogen, was bei 300 vorgegebenen Eiern nicht ganz einfach ist, dann legen sie diese auch. Füttere ich sie nicht leistungsgerecht, dann legen sie weniger, weil sie in eine Mangelsituation kommen und werden empfindlicher für Infektionen etc, weil auch das Immunsystem nicht richtig arbeiten kann. Die Masthybriden sind tatsächlich züchterisch an einer Grenze angekommen, wo auch eine optimale Ernährung und intensive Mästerschulung nicht mehr eine enorm hohe Verlustrate verhindern können.
Es ist also primär die Frage, welche Sorte von Hühnern mit welcher Leistung ich halte, dann kann ich mich entscheiden, mit was ich sie füttern soll. Bedarfsgerechte Ernährung muß sich zB an der Zahl der zu erwartenden Eier orientieren.
Alleinfutter ist nicht per se schlecht, sondern es kommt auf die Komponenten an und in der konventionellen Landwirtschaft zählt nun mal der Preis . Und da sind wir nun wieder bei dem Thema - was ist ein Ei wert, was muß es eigentlich kosten - was bezahlt der Verbraucher dafür, was bleibt dem Landwirt um seine Familie davon zu ernähren etc. Aber auch im BIO-Bereich gibts Alleinfutter und das ist meiner Meinung nach für jemanden, der sich nicht auskennt immer besser, als einfach ein bischen Brot in den Auslauf zu schmeißen.

VG Katrin
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Beitrag#13von knüllbergfarm » Dienstag 15. Januar 2008, 20:07

Katrin ich habe nich geschriben das ich mich nich auskenn ich abe einfach nur gefragt wodran es liegt das die Hühner nich Legen weil ich da nich selbst drauf kamm.Die Hühner bekamen auch nich nur Brot und schon garnich einfach übern Zaun geschmissen Bild.Herwig das sehe ich genau so.

Gruss Thomas vune Nutztier-Arche Knüllbergfarm
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Beitrag#14von open_mind » Donnerstag 17. Januar 2008, 18:48

...also ich weis nicht....wenn ich diese ganze Diskussion hier so lese.....ist es nicht eigentlich schön , dass wenn man eine alte Rasse hält, unter anderem wegen ihrer ursprünglichkeit u.s.w.....dass sie sich auch noch wie normale Hühner benehmen? Warum sollte denn ein huhn, dass wirklich erwachsen ist und noch "alle Tassen im Schrank hat" um diese Jahreszeit Eier legen? ich habe ja ganz viele verschiedenen Hühnerrassen. die wirklcih ursprünglichen, finde ich verhalten sich absolut normal und absolut artgerecht, wenn sie um diese Jahreszeit keine Eier legen. Ich habe schon hennen gehabt die meinten, sie müßten im November oder noch später anfangen zu brüten. Das waren dann aber irgendwelche Hybridkreuzungen bzw. die Grünlegerkreuzungen. Also eigentlich, für ein normales Huhn "nicht ganz richtig im Kopf!
natürlcih habe ich gut reden, weil ich nicht auf den Verkauf von eiern angewiesen bin und wenn ich ab Frühling und dann im Sommer bis in den Herbst hinein immer mindestens 30 Eier am Tag habe, dann verfüttere ich diese als wertvolle Vitamin, Spurenelemt und Eiweißquelle an meine Schweine, Hunde, Katzen und an die Hühner selbst.
Meine Hühner ( ca. 80 und ca.20 Hähne) laufen auf 6000qm Wiese, Hof und Auslauf und gehen auch auf das angrenzende Feld, und fressen was sie da finden. ein- bis zweimal am tag bekommen sie eine Körnermischung aus Weizen, Gerste, Hafer, Sonnenblumenkernen, gebrochenen Mais und Muschelgrit.
Wenn ich Zeit habe hole ich einmal in der Woche vom ansässigen Lebensmittelgeschäft alles was die "wegwefen" so bekommen sie auch oft joghurt, diverse andre Milchprodukte und alles an Obst und Gemüse, was man sich so vorstellen kann. Wenn wir Fleischabfälle vom Essen haben, bekommen sie das auch.
Lichtprogramm habe ich noch niemals gemacht.
Es gibt Jahre in denen ich brüten lasse oder auch per Brutmaschine ausbrüte und es gibt Jahre in denen ich dazu keine Lust habe.
In den Jahren in denen ich ausbrüte oder brüten lasse, habe ich auch immer den ganzen Spätherbst und Winter hindurch regelmäßig pro Junghuhn alle zwei Tage ein Ei. In den Jahren in denen ich nicht brüten lasse habe ich ab Spätherbst und den ganzen Winter hindurch kein Ei. Weil ich dann keien Junghühner habe, die anfangen zu legen wenn die Althühner ihre Winterpause einlegen.

Also was ich damit sagen will: immer wenn ich dafür gesorgt habe, dass ich genug Junghühner zum Winter hatte, hatte ich auch immer genug Eier, völlig ohne Lichtprogramm.

Allerdings sind die Eier natürlich von den Junghühnern am Anfang kleiner. Ich habe teilweise fast 10 Jahre alte Hennen die ab Frühjahr immer noch jeden zweiten Tag ein Ei legen. je älter die Henne habe ich die Erfahrung gemacht, desto größer die Eier, je nach Rasse angepasst.

Liebe Grüsse
Ines
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Beitrag#15von ranulf » Donnerstag 17. Januar 2008, 20:14

Hallo Ines,

jeder ist in der Haltung seiner Tiere frei, sofern die Haltungform nach dem Tierschutzgesetz erlaubt ist.

Die Zielsetzung mit der Du deine Hühnerhaltung betreibst ist löblich und nachvollziehbar. Das schöne an der bäuerlichen Landwirtschaft, ist die Bandbreite der verschiedenen Möglichkeiten.

Meine Hühner (auch Ramelsloher) brauchen ihr Licht. Ich hab nachgerechnet, zur Zeit 12Std. So habe ich, das Gefühl sie kommen morgens aus dem "Quarck" suchen ihr Futter und legen regelmässig. In meiner Anfangszeit habe ich ohne Licht gehalten, da viel mir nach ein bis zwei Jahren auf, wie lethargisch die Tiere wirkten in der dunklen Jahreszeit, auch die krankheitsanfälligkeit war erhöht.Richtig "depressiv" wirkten die Hühner, geschweige den irgendwas von Wintereiern zusehen.

Wenn man bedenkt, dass die Hühner aus dem ursprünglich Äquartorbereich kommen und es gewohnt sind regelmässig 12 Std. Licht zuhaben (und vermehrte Wärme), macht es Sinn diese "Natürliche" Umgebung etwas nachzuhelfen. Den zur Zeit haben wir maximal acht Stunden Licht, dazu nach niedrige Temperaturen. Im übrigen kann man niedrige Temperaturen auch durch Energiereiches Lebensmittel ausgleichen ( Grünkohl schmeckt doch nur im Winter, oder?). Wenn dann die Hühner aus Zufriedenheit anfangen auch noch regelmässig Eier zu legen, habe ich ein gutes Gefühl dabei, zeigt es mir doch, ich habe meine Hühner so gut versorgt, dass Sie zufrieden an ihren Naturtrieb folgen und beginnen das Brutgelege zu legen. Die Hühner sind ja so tapfer und legen immer weiter, weil irgendsonmensch glaubt aus Hunger das Nest zu plündern.

Im übrigen macht eine natürliche Haltung, wie Du sie beschrieben hast, den "konventionellen" Bauern Angst, bestätigt sich darin doch, dass ökologisch denkende Menschen, Angst haben müssen um ihr Überleben, wenn Sie der Naturfolgen. Eine Ursprüngliche Haltung der Hühner werden wir in unseren Breiten nicht erreichen, wir können uns ihr nur annähern. Dazu muss man wissen, welche natürliche Umgebung in dem Ursprunggebiet vorliegt.

In unserem Schleswig-Holstein gibt es keine regionale Hühnerrasse (die mir bekannt ist) sondern nur weiter südlich wurde die ganze Bandbreite der Rassen erzüchtet. Auch die anderen nördlichen Länder haben nicht diese Bandbreite, dafür aber sehr robuste Hühnerrassen. Entgegen stehen da eine Fülle von Gänse und Entenrassen, die sich ja eher in den nördlichen Regionen wohlfühlen und leichter zuhalten sind.

so nun hab ich mal meine Ideen mal geschrieben, ich freue mich auf "fruchtbare" Diskussion.

Gruß Ralf
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Beitrag#16von open_mind » Freitag 18. Januar 2008, 08:11

Hallo Ralf,
bei mir geht das mit der Haltung auch ganz sicher nur deshalb so, weil ich zu den Hühnern eigentlich "wie die jungfrau zum Kinde gekommen bin" :-)
Also ich mußte ein paar Jahre lang jeden Morgen nach Hannver und Abends wieder zurück, lange nervende Fahrten auf der A7 und B214, zweimal am Tag, fünf Tage die Woche. Wenn ich dann endlich zu Hause war, habe ich mich vor das Hühnergehege gesetzt, wie andere sich vor einem Aquarium oder einem brennenden Kamin entspannen, und die Hühner beobachtet. Und die "Süßen" wußten , dass ich ihnen immer was mitbringe, rannten die auch immer schon zur Gattertür, wenn sie mitbekamen, dass ich das Auto in die Garage fahre.

Die Eier die sie legten, war dann für mich ein angenehmes Nebenprodukt, dieser "Entspannungstherapie" für mich.
Es war für mich eben nie wichtig ob sie Eier legen oder nicht.
Von daher habe ich halt "gut reden".

Ansonsten hast du natürlich recht mit dem was du schreibst. Und selbsverständlich soll jeder seine Hühner so halten wie er möchte, die Motivationen sind ja auch sehr unterschiedlich.
Auch wegen der Herkiúnft der Hühner, die Urahnen stammen ja aus Indien. Aber ich denke die Hühnerrassen, die hierzulande seit Jahrzehnten oder gar seit Jarhunderten gehalten und gezüchtet werden ahben sich sehr gut an ihre Umgebung Wetter-Klima und Jahreszeiten-Umstände angepasst.
Ich glaube Hühner sind neben Menschen, Ratten,Mäusen, so ziemlich mit die anpassungsfähigsten Lebewesen die es gibt...

Im Großen und Ganzem habe ich mit der Haltung so wie ich sie betreibe nur gute Erfahrungen gemacht. Die Hühner kommen auch total munter und kein bisschen "verpennt" aus ihren Ställen wenn ich morgens die Klappen öffne, selbst wenn es noch dunkel ist, denn grade zu dieser jahreszeit ist ja oft noch morgens um acht Uhr ziemlich dunkel.
Ich für meinen teil kann nicht bestätigen, dass die jetzt irgendwie lethargischer sind.

Seit einer Woche fangen sie nun auch wieder an zu legen. allerdings sind meine jüngsten Hühner zur zeit die vom Frühjahr 2006, weil ich letztes Jahr weder die Hühner brüten lies noch die Brutmaschine benutzt habe. In den Jahren zuvor wenn ich Junghühner vom gleichen Frühjahr hatte hatte ich aich keine Eiereinbusen. habe aber narürlich die Althühner dann quasi "umsonst" gefüttert, wegen ihrer Mauser-und Winterpause.
Wenn man die Hühner kommerziell hält, bzw. darauf angewiesen ist die Eier zu verkaufen, dann ist natürlich das Nutzen-Kosten-Verhältnis nicht mehr im Gleichgewicht.
Aber das war ja bei mir nie der ausschlaggebende Fakt für meine Hühnerhaltung. Normalerweise, so in den konventionellen Hühnerhaltungen, werden die Hühner ja auch nur für einen Sommer gehalten und kommen starten dann ihre Karriere als Suppenhuhn, weil sie dann ja angeblich ausgenutzt sind und es werden junge Legehennen angeschafft.
Ich habe aber zum Teil fast zehn jahre alte Hennen, die auch reglmäßig ihre, schönen, großen Eier legen. Nur eben im Winter nicht.
Auch die sterblichkeit der Hühner ist bei mir in der dunklen Jahreszeit nicht erhöht. Allerdings stimmt es das z.B. die sehr alten Hühner in dieser Jahreszeit eher "umfallen" als im Sommer.
Liebe grüsse
Ines
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Beitrag#17von alfredo » Samstag 19. Januar 2008, 20:27

Hallo Ines,
zunächst Gratulation und Anerkennung für die vom Sohn kreierte Homepage!

Dass bei Dir nahezu 10 Jahre alte Hühner noch legen - bestaune ich.

Nach knapp 3 Jahren kommen meine Deutschen Lachse in den Topf...
Gemäß dem altbäuerlichen Sprichwort von Wirtschaftlichkeit:
Junge Hühner und alte Kühe...sind anstrebenswert.

Bildle Grüße , Alfredo

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Beitrag#18von open_mind » Sonntag 20. Januar 2008, 12:44

Lieben Dank, Alfredo, ich werde das Kompliment an meinen Sohn weitergeben :-)

Die Althühner hatte ich von meinem EX-Vermieter übernommen, nachdem ich im Sommer 2000 aus dem Ausland zurückgekommen war. Und stell dir vor das waren zum Teil sogar ganz normale braune Legehennen aus ner "Eierfabrik"! Mein Ex-Vermieter hatte nämlich son ne Mission aus der nahegelegenen "Eierfabrik" immer wieder ausrangierte Hühner der Saison aufzukaufen um ihnen dann den Suppentopf zu ersparen. Und was ich tota "härtemäßig" fand: Mein Ex-Vermieter hatte in den ersten ein-zwei jahren seiner Hühnerhaltung noch nicht einmal einen Stall! die hühner sind nachts in die Bäume geflogen!
Finde ich absolut bemerkenswert!
Ein Hühnerfabrik-Huhn, das in eienr Brutmaschine geschlüpft ist und dann den ganz normalen Weg der konventionellen Eierfabrikation gegangen ist, hat sich sofort nach seinem Legesommer in der freien "Wildnis" daran erinnert, was nachts für ein Huhn wichtig ist:auf den Baum, möglichst hoch ins Geäst, genau wie seine Urahnen!

Vielleicht legen meine Hühner ja deshalb auch noch im hohen Alter, weil sie es nicht müssen... Bild

Übrigens sind diese alten, erfahrenen Hühner die totalen guten Lehrmeister für das Jungvolk, für alles was Huhn so wissen muß, in Bezug auf Futterfindung und Raubzeug!
Es macht Spaß dieses "Hühnermischvolk" zu beobachten und man kann viel von ihnen lernen.

Liebe Grüsse
Ines
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Beitrag#19von knüllbergfarm » Montag 21. Januar 2008, 07:47

Ja das ist imerwieder bemerkenswert was die Tiere so an Urinstinkte haben.
Gruss Thomas
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Beitrag#20von knüllbergfarm » Freitag 21. März 2008, 14:59

Hallo ihr alle nach dem wir hier so schön über alles und wenn und aber Diskutirt haben ,Hab ich es hier nach einigen hin und her entlich durchgesetzt,das die Hühner gutes Futter bekommen und siehe da die Hühner Legen wieder.
Ramelsloher : 15 Hennen 11 Eier Tag
Vorwerkhühner: 7 Hennen 4 Eier Tag
Craut Langshan:2 Hennen 2 Eier Tag
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war das Thema nicht: welche bedrohte Hühnerrasse empfehlt Ih

Beitrag#21von steinadlerehemann » Mittwoch 23. April 2008, 13:51

Hallo Ihr Lieben, hallo Herwig,

So - nachdem ich nun schon ein gutes Stück weiter gekommen bin mit Wiese, Einzäunung usw - kann ich mich ja mal wieder hier blicken lassen.
Bedrohte Hühnerrassen...... ich habe endlich.... weiße Altsteirer... sind aber noch lütt.
Und brauchen noch ne Weile bis sie groß sind.
Ich habe insgesamt 67 Küken - gelbweiß - reinweiß - weiß mit schwarzen Härchen - graublau oder so - und ein wildfarbiges. Geschlüpft aus 100 BE vom Gestüt aus Österreich.

Meine Erfahrung mit den weißen Altsteirer-Küken: die sind topfit, quitschfidel, und wohl auch robust.
Im Vergleich zum Vorjahr waren meine Brahma und Marans erst draußen im Alter von ca. 6 Wochen.
Diese Küken sind jetzt 2,5 Wochen alt, sind schon halb befiedert - was mich sehr erstaunt hat.
Und fressen mein Gemisch aus Löwenzahn-Klee-Brennessel-Grras-Haferflocken-Ei einen 10Liter-Eimer pro Tag locker weg. Nest dem normalen Kükenfutter, allerdings kein handelsübliches.
Vitamine als Dosis vom TA alle 6 Wochen einmal.

Was habt ihr für bedrohte Hühnerrassen?

Ganz liebe Grüße Christiane
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Beitrag#22von Canaria111 » Donnerstag 24. April 2008, 14:08

Hihi, unsere Christiane stellt ihr ganzes Geflügel um Bild Freut mich, dass alles so prima schlüpft, nur fehlen mir die Bilder *gg*

Bei mir liegen noch ostfriesische Mövchen im Brüter, am Wochenende sollte es soweit sein. Wir werden sehen. Ansonsten habe ich ja noch meine Andalucier. Ich hatte die auch schon mal in einer roten Liste von Spanien gefunden. Finde allerdings diese Liste nicht mehr um nachzuschaun ob diese immer noch bedroht sind. Eigentlich wollte ich sie in blau, geschlüpft ist alerdings nur 1 blauer Hahn, 1 weisse Henne mit grauen Schleier, noch 1 reinweisse, 2 schwarze Hähne und 3 schwarze Hühner.
Aber ich glaube, die blaue Farbe ist nichts. Der Hahn ist bedeutend langsamer in der Entwicklung als die beiden schwarzen, auch im ganzen kleiner und zierlicher. Bis vor kurzen dachte ich er ist ein Mädel, erst seit ca. einer Woche fängt er an sich zum Hahn zu mausern.
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Beitrag#23von steinadlerehemann » Montag 5. Mai 2008, 10:49

Hallo Cris,
erst mal toll dass Du schon einen Schlupferfolg zu verzeichnen hast Bild
Nur denke ich, dass die Farbe blau wohl auch bei dieser Rasse spalterbig ist,
kann das nicht sein? Bei Brahma ist es so.
Da kommen splash, schwarz hellblau und dunkelblau raus.
Mit der Entwicklung kann es manchmal sein, dass irgendeine Futterkomponente
felt.
Ich muss z.B. bei meinem Kükenfutter alle 6 Wochen Vitaminkonzentrate
an die Küken zusätzlich ins Trinkwasser geben, da ich diese Komponente nicht
beigemischt habe. Dieses Mittel hole ich mir dann vom TA.

Versuch es mal - und:
bei den Küken habe ich in diesem Jahr ständig - und zwar jeden Tag - Futter
wie folgt zusätzlich gegeben: Klee - Löwenzahn - Gras - Brennessel - Ei - Haferflocken.
Bis heute, wo sie schon drei Wochen alt sind.
Kannst Du das bei Dir nicht irgendwie organisieren, und wenn es nur Graspellets sind?

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#24von Canaria111 » Montag 5. Mai 2008, 12:37

[FONT=Times New Roman]Bei den Andaluziern wird so vererbt:Hahn und Henne blau ergibt ¼ schwarz, ½ blau und ¼ „dreckig“weissHahn schwarz und Henne weiss bis weiss meliert ergibt blauHahn schwarz und Henne blau ergibt ½ blau, ½ schwarzIch werde also 1 schwarzen Hahn nach Sibirien schicken und mal schaun was draus wird. Muss aber ehrlich sagen, ich bin schon ein wenig enttäuscht. Kein Hahn hat den korrekten 5-Zacken-Kamm. Aber trotzdem will ich mal sehen wie sie vererben. Ansonsten habe ich jetzt Beziehungen nach Spanien geknüpft, so das ich mir Eier von der ofiziellen Züchtervereinigung schicken lassen kann. Ich hoffe da auf bessere Ergebnisse.Freitag war auch der Amtstierarzt da und war begeistert von meinen Tieren, der Finca und der Haltung *stolzwieOskarbin* und ich bin jetzt gaaanz ofiziell Nutztierzüchterin.Ja, Vitamine gebe ich im ersten Monat auch. Danach eigentlich kaum noch. Klee ist mir grad ausgegangen, muss erst wieder nachwachsen, aber inzwischen habe ich sogar eine "brennesselquelle" ausgemacht und die Kleinen bekommen das mit Kükenfutter, Gras und Ei gemischt. Ausserdem gibt es ab der 2. Woche eigentlich auch immer wieder ein bisschen Obst und Tomaten. Das habe ich immer wegen der Schweine da, das sind ja immerhin stolze 5 Stück inzwischen *lach*[/FONT]
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Beitrag#25von steinadlerehemann » Montag 5. Mai 2008, 13:44

Hallo Cris,
das mit dem Amtstierarzt ist doch klasse.
Herzlichen Glückwunsch dazu.
Und noch mal, auch wenn ich Dich nerve, bitte komm zurück als Mod.
Ich pass auch auf, wenn mein PC wieder flott ist, versprochen.
Würde mich riiiieeesig freuen darüber.
Gib Dir mal nen Ruck, mir zuliebe wenigstens, ja????????????
So .....
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bei Brahma ergibt schwarz mit splash (was Du dreckig weiß nennst- auch da gibt es noch Unterschiede)
90% blau, der Rest ist splash oder schwarz.
bei Brahma blau mit blau ergibt 50% blau, der Rest ist schwarz bzw. splash.
so wenigstens bei mir. Kann es nicht sein, dass es vielleicht so ähnlich ist bei Dir??
In der Genetik kenn ich mich nicht so aus, aber Charls kennt sich darin bestens aus, frag ihn doch mal
genaueres darüber. Der hat mir auch viel erklärt wegen der Genetik bei Altsteirern , da ich da noch nicht
so bewandert bin.

Ganz liebe Grüße erst mal und schwups schwups schwups.........
huhu Mod Cris wieder hier

Christiane
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