Was bringt den Hahn nachts zum Krähen?


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Was bringt den Hahn nachts zum Krähen?

Beitrag#1von Jürgi » Mittwoch 21. September 2011, 08:26

Hallo liebe Forumsmitglieder,

seit dem Frühjahr habe ich eine handvoll Mechelner, darunter einen Hahn. Der kräht tagsüber schon recht oft und mitunter bis zu vierzig!!! mal hintereinander. Gestern Nacht hat er den Vogel abgeschossen - ich dachte, es wäre Zeit zum Aufstehen, als er im Stall krähte. Aber es war stockfinstere Nacht - nicht einmal Mond und im Stall gibts auch kein Licht.

Weiß jemand ob das normal ist, oder will mir der Hahn vielleicht etwas mitteilen (manchmal glaube ich, er kräht auch dann, wenn er gefüttert werden will). Kann man am "Krähverhalten" von Hähnen vielleicht irgendetwas steuern?

Für Hinweise oder eine Erklärung wäre ich wirklich dankbar, weil ich befürchte, dass die Nachbarn bald revoltieren, wenn das so weiter geht...

Grüße
Jürgen
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Beitrag#2von Conny » Mittwoch 21. September 2011, 09:44

Hallo Jürgen,

es kann viele verschiedene Ursachen haben, warum in der Nacht der Hahn kräht.

z. B. Licht, dass durch eine Straßenlaterne oder Mondschein in den Stall scheint, oder in der Nachbarschaft kräht ein Hahn und er antwortet, dann auch nächtliche Besucher in der Umgebung, wie Fuchs oder Marder, selbst Stimmen von Menschen in der Nacht können den Hahn veranlassen zu krähen. Unruhe in der Umgebung des Stalles bzw. im Stall selber, die der Hahn nicht einschätzen kann, können bereits zum Krähen veranlassen.

Manchmal kann man auch gar nicht herausfinden, warum er kracht macht und es gibt sich meist von selbst wieder. Mir ist bei meinen Lachsen aufgefallen, dass es sich bei dieser "Unart " meist um junge Hähne handelt.

LG
Conny
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Beitrag#3von Frankenvieh » Mittwoch 21. September 2011, 09:57

Bei uns krähen die nur Nachts, wenn Unruhe herrscht. schleicht irgentwas umher? Fuchs, Marder, hunde....? Die kriegen alles mit.Bild

Wenn du schon Probleme mit den Nachbarn hast, warte bis du Junghähne hast....Bild

wir haben jetzt 20 Hähne.... Bergische Kräher.... da ist der Name Programm! Wir haben aber Glück mit unserem Wohnort. Bis jetzt hat sich niemand beschwert.

Was du tun kannst ist den Nachbarn, selbst wenn sie sich nicht beschweren, mal ein Packet Eier oder ein Brathähnchen vorbeibringen. Für's ertragen des hahnes!Bild


Ich mache es so, 10 Eier 1,50€ ( ich weiß, vieeeel zu billig), aber die Leute im Ort kaufen die Eier, ertragen das gekrähe und kaufen nicht die Eier aus dem supermarkt. Die kosten mittlerweile auch 1,80€ und mehr.

Dafür haben wir öfters futter am Tor hängen (getrocknetes Brot, ....) und wir bekommen Wiesen zum Mähen angeboten, wo andere viel Pacht bezahlen müssten.... Wir machen schon auf über 2ha Futter für umsonstBild
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Beitrag#4von Jürgi » Mittwoch 21. September 2011, 16:16

Hallo Ihr Beiden und danke für Eure Antworten.

Ja, das macht tatsächlich alles Sinn, was Ihr schreibt. Nächtlicher Marderbesuch z.B. ist hier wohl an der Tagesordnung, und ein Junghahn ist´s auch, um den es geht...

Zum "Nachbarn Besänftigen" habe ich leider kein allzu großes Eierkontingent - sind ja nur 4 Junghennen, die gerade anfangen mit dem Legen - und Mechelner legen auch nicht jeden Tag. Aber ab und an mal eine 6er-Schachtel wird schon gehen (sind ja auch nur eine handvoll Nachbarn, die unmittelbar betroffen sind).

Ansonsten finde ich die Idee vom Eierverkauf zum Freundschaftspreis ganz prima - solange man selbst genug Eier hat.

Viele Grüße
der Jürgen
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Beitrag#5von Bartkaninchen » Samstag 24. September 2011, 15:27

Hallo Jürgen !
Mit Deinem Problem bist Du nicht alleine. Ich wohne im Teil eines Dorfes wo ca. 15 Häuser stehen und ringsherum sind nur Wiesen und Felder. Ich habe einen Krüper-Hahn und dieser fängt immer so gegen 04.00 Uhr an zu krähen und ich bekomme jeden Morgen eine Krise wenn er kräht. Bei mir trifft von den vorher beschriebenen Möglichkeiten nichts zu und der Hahn kräht und kräht - auch am Tag hört er nicht auf. Für die Suppe ist er zu schade und da bleibt wohl nur Ohropax oder Schallschutzhörer ! Bild
Wünsche Dir Bildle ruhige Nächte !
Gruß ! Ralf !
"Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.”

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Beitrag#6von Alex » Samstag 24. September 2011, 22:36

Hallo,

ich kann das immer gar nicht verstehen, ich würde meinen Hahn nie hören, wenn er um 4.00Uhr morgerns kräht, mich stört das nicht, ich glaube der könnte neben meinem Bett stehen und mir ins Ohr schreien und es würde mir nicht den Schlaf rauben. Krähende Hähne sind auch ein Geräusch, dass ich von Baby an gewohnt bin, ich bekomm mehr Probleme, wenn ich in der Stadt bin, da kann ich nicht schlafen, viel zu laut.

Grüße Alex
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Beitrag#7von Jürgi » Samstag 24. September 2011, 22:54

Ja, mich selbst stört es ja auch nicht, habe nur immer die Sorge im Nacken, andere hätten einen Hass auf den Hahn (oder auf mich).
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Beitrag#8von Frankenvieh » Sonntag 25. September 2011, 18:57

Jürgi hat geschrieben:Ja, mich selbst stört es ja auch nicht, habe nur immer die Sorge im Nacken, andere hätten einen Hass auf den Hahn (oder auf mich).


und das geht schneller als man glaubt!

hast du schonmal mit den Nachbarn gequatscht?
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Beitrag#9von maica » Dienstag 27. September 2011, 11:25

Nun kann ich auch was dazu schreiben.
Habe selbst seit ca. 11 Jahren Hühner und auch verschiedene Rassen und Hähne ausprobiert Bild
Wir wohnen in einer Kleinwohnsiedlung am Rande einer Grossstadt und da sind Hähne bedingt, geduldet Bild

Seit diesem Jahr habe ich einige junge Mechelner weiss 4:6 vom April und von den Junghähnen krährt zum Glück noch keiner Bild

Mein Althahn ist eine Mischung aus Brahma (sehr ruhig/krähfaul) und einer Mixhenne ? und Bild seine Nachzucht von letzten und diesem Jahr sind alle noch nicht in Krählaune, weil der Chefe auch ruhig ist, heisst manchmal hört man ihn drei bis viermal krähen, den ganzen Tag (morgens im Sommer auf der Stange ab 6.30 Uhr) und im Moment garnicht, er befindet sich in der Mauser ( sehr zeitig dieses Jahr )Bild

Ich denke es ist Rasseabhänig und ob in der Nähe andere Hähne krähen bzw. im eigenen Bestand krähfreudige Hähne dabei sind, davon lernen dann die Junghähne.
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Beitrag#10von Frankenvieh » Mittwoch 28. September 2011, 05:13

Was ist denn das für eine Aussage???? Da gäb's gar keine Hühner mehr, wenn alle deiner Meinung wären! Oder alle Bauernhöfe stehen alleine.....

Da könnte man jedes Tier als Lärmbelästigung ansehen:

Muhende kühe
grunzende, quickende Schweine
bellende Hunde
rollige Katzen
Gänse, die können schreien!
schnatternde Enten
Puten
Perlhühner
etc.
Nicht zu vergessen spielende Kinder, Nachbarn die feiern.....

Na schönen Dank auch!
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Beitrag#11von Alex » Mittwoch 28. September 2011, 14:19



Hallo,

in was für einer Zeit leben wir denn? Ich bin in einem"besiedelten" Dorf aufgewachsen und dort hielt fast jeder Hähne, ein krähender Hahn war ein ganz normales Geräusch, sowie laut schreiende Kühe des nachts beim Kalben, alles ganz normal, hätte sich damals niermand drüber aufgeregt, wenn ein Hahn mal nachts seine Mädels wahrnt. In dem Ort in dem ich jetzt wohne, kann man mir das Hähne halten auch nicht verbieten, hat auch noch keiner versucht, hier krähen Gott sei Dank auch noch mehrere und laut tobende Kinder gibts neben meinen auch noch ein paar andere, welch Paradies?? Bild Es mag sicher auch bei uns Leute geben, denen das nicht passt, aber die maulen dann für sich, mir gefällt hier auch nicht alles, aber man toleriert ja auch die Nachbarn, so wie sie sind. So ist es grundsätzlich bei schönem Wetter am Samstag von acht morgens bis 18.00Uhr abends bei uns hier so laut wie an der Autobahn, weil jeder seine Mähwerkzeuge auspackt und loslegt den Vorgarten schön plan macht, und das vorzugsweise nicht alle auf einmal sondern hintereinander, und endlich Sonntags, wenn man nicht mähen oder sägen darf, werden die Vollcrossmaschinen aus der Garage geholt und sämtliches Getier im Umkreis von 5km in Angst und Schrecken versetzt. Find ich auch nicht schön. Aber bei uns ist es im Moment zumindest noch nicht die Regel, dass immer gleich die Polizei gerufen wird, wenn man was nicht gut findet, aber ich bemerke auch bei uns, durch Aussterben der Alten und Bauern und Zuzug der Städter dass solch Unart langsam Einzug hält.

Und wie schon gesagt, Straßen- oder Flugzeuglärm, rauben mir um einiges eher den Schlaf als ein Hahn.

Grüße Alex
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Beitrag#12von Uwe » Mittwoch 28. September 2011, 15:22

... wie konnte ich nur so alt werden bei all dem Larm um mich herum! Bild
Fluglärm (da wurde dann schon einmal der Unterricht kurz unterbrochen!), Rasenmähern, Kettensägen, Hähnekrähen, Hühnergackern, Blöken der Schafe, Mutterkuh die ihr Kalb vermisst, Trecker, Erntemaschinen und noch viel mehr!
Und all diese Gerüche von Hühnerstall bis Offenstall, Gülle und Dung! Bild
Ich bleibe auf dem Land - und die Städter hoffentlich in der Stadt!
Allerdings kommen die vermehrt zu uns raus "... weil es hier so schön ruhig ist und man mit dem Rad fahren kann". Bild

Früher war es schöner! Wir haben noch in Pfützen getobt und "Sandkuchen" probiert! Bild
Wird sicher auch bald verboten wie so vieles, muss ja alles seine Ordnung haben! Bild
Gruß aus der Wesermarsch ...
Uwe
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Beitrag#13von klosterbauer » Mittwoch 28. September 2011, 15:23

Holla, liebes Mettbrötchen,

bei mir wird jedes 2. bis 3. WE ein Raketenfeuerwerk genehmigt, ansonsten dürfen (hab ich nix gegen) die Nachbarn feiern, im Sommer macht der Eine "Krach am Bach" (ohne Quark, heißt so), der andere macht ne Party bis zum Abwinken. Und ich soll keine Hähne halten dürfen? Ich hab zwar aktuell keine, aber klar durfte ich. Wohne auf dem Dorf mit Landwirtschaft, da gehört das wohl hin, auch wenn es stadtnah ist ...

Du äußerst Dich gerade ziemlich sagen wir mal "ärgerlich". Aber nicht immer ist es der Hahn schuld: Nachbars Sohn beispielsweise leidet eher unter Schlafmangel, weil die Wlan-Party nächtelang dauert.

Ich denke, die Maßstäbe ändern sich gravierend: Vieles darf Krach machen, weil es heute "dazugehört", der Hahn gehört - leider - nicht mehr dazu.

Aber er gehört dazu, finde ich und grüße

Peter
PS: Was Du an Ignoranz anprangerst ("Wen störts, ob die andern schlafen") - das gilt auch Feten, Feuerwerke und Co! Auch für OpenAir-Rockkonzerte, Schützenfeste mit Musike, die hier zig mal im Jahr durchs Tal hallen!
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Beitrag#14von Herwig » Mittwoch 28. September 2011, 17:28

Ich unterscheide prinzipiell zwischem Lärm und Geräusch.
Es gibt Naturgeräusche, die ich nicht immer schön finde, aber bereit bin gerne hinzunehmen. Die Nachtigall bei uns im Vorgarten beginnt ihr Konzert meistens wenn ich ins Bett gehen möchte. Das Vogelgezwitscher am Morgen bei aufgehender Sonne weckt mich auch hin und wieder. Ich genieße allerdings diese Naturgeräusche, auch Nachts! Unsere Hähne höre ich gar nicht mehr, reine Gewohnheitssache also.

Die Motorräder auf der unweiten Bundesstraße rauben uns hier weit öfter die Nachtruhe.

Vielleicht bin ich anders, wer weiß? Ich finde auch, dass die sich drehenden Windkraftwerke eher eine beruhigende denn nervige Wirkung auf mich ausüben.

Warum eigendlich haben Menschen in der Stadt nicht das Recht, sich über nächtlcih fahrende Straßenbahnen, Busse und Mopeds zu beschweren?? Weil es der Charakter der Stadt nun mal ist. Ähnlich sehe ich das mit den Naturgeräuschen und den Landwirtschaftlichen Nutztieren. Auf dem Land gibt es Geräusche die sich unterscheiden von denen der Stadt und zum Wohle der Tiere ist eine Freilandhaltung mit entsprechenden Geräuschen unabwendbar.

Es wäre ähnlich als würde ich auf einem Campingplatz im Walde campen und mich anschließend beim Förster über den Naturlärm im Wald beschweren.

Mir ist das Wohlergehen meiner Mitmenschen sicher nicht egal, aber wer aufs Land zieht, in eine Gegend mit Landwirtschaft muss mit solchen Geräuschen rechnen, ebenso wie Menschen mit Treppen rechnen müssen in Mehretagenhäusern, mit Kinderlärm neben dem Kindergarten, mit Straßenlärm neben der Hauptstraße, mit Sirenenlärm neben der Feuerwache, mit lauter Musik neben einer Disco, mit Gestank neben einer Putenfarm.

Das ist weder ignorant noch rücksichtslos, wenn ich von meinen Mitmenschen verlange logisch zu denken.
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Beitrag#15von frank.s » Mittwoch 28. September 2011, 21:12

Ich denke jeder empfindet Lärm anders, dass krähen eines Hahnes ist für mich ein schönes Geräusch und ich nehme das gar nicht mehr war.Bild

Ich wohne in einem Stadtteil von Mainz und habe schon immer Hähne, es hat noch nie ein Nachbar was gesagt. Ich hatte auch schon Hähne die nachts gekräht haben, aber aus dem geschlossenen Stall ist das Geräusch nicht so laut und auch da gab es keine Probleme.Bild

Ich finde es auch übertrieben sich über ein wenig Krähen so aufzuregen, ich würde mich viel mehr über die ganzen Flugzeuge die so dicht über unserem Haus fliegen, dass man die Konversation einstellen muss ärgern oder die Autos die viel zu schnell mit heulenden Motor in der Nacht durch die Stadt brettern. Ich finde es auch nicht schön, wenn der Metzger (direkter Nachbar) räuchert und mein ganzer Garten und Hof von einer Rauchwolke eingedeckt ist.

Ich denke wir leben in einem dichtbesiedelten Land und jeder muss etwas nachgeben. Warum soll heutzutage ein Hahn nicht mehr krähen dürfen? Der Hahn war vor den Flugzeugen und Autos da. [FONT=Calibri]Bild [/FONT]
Grüße
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Beitrag#16von Alex » Mittwoch 28. September 2011, 22:10

Hallo,

ich hatte mal einen Verwandten zu Besuch, der wohnt mitten in Wien, der stand morgens total unausgeschlafen bei mir in der Küche und meinte er hat kaum ein Auge zu gemacht, weil es war ihm zu leise Bild BildEr braucht das Lärmen der Autos Mopeds und Menschen, bei dieser absoluten Ruhe könne er nicht schlafen, daran denke ich sieht man schon, dass es einfach Gewohnheit ist, wer mit Gekrähe aufwächst, den stört es wohl auch nicht wirklich.

Und gerade Kinder werden sich von einem Hahn wohl nicht im Schlaf stören lassen. Ich bin als Kind regelmäßig von Tieffliegern im Manöver geweckt worden, bin aber trtrotzdem nicht sitzen geblieben. Und der Arzt in der Notaufnahme ist wohl eher von den Überstunden übermüdet, den von Nachbars Lärm.

Grüße Alex
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Beitrag#17von Frankenvieh » Donnerstag 29. September 2011, 07:16

Schaut doch hin wo Mettbrötchen her kommt: Vechta, da steht eine schweinefarm neben der anderen....Alles weggesperrt von der normalen Welt.... Auch da entsteht Lärm! sirenen vom lüftungsalarm, LKW-Getöse: Futter hin- Schweine weg. Schweine quicken beim Verladen,.... Gestank....sag jetzt bloß nicht Luftwäsche! Es stinkt trotzdem..... ha-weise Mais für die Biogasler....


Ich weiß nicht ob du hier richtig bist, zumal deine Argumente ziemlich an den Haaren herbeigezogen scheinen. Würde Tierlärm sooooo schädlich sein, wäre die Menschheit schon ausgestorben!


Mich stört auch Sonntags die Kreissäge nicht, wenn man bedenkt das die leute unter der Woche arbeiten gehen und abends erst spät nach Hause gehen. Fenster zu, das wars. Nie würde ich die Polizei anrufen, die sollen Verbrecher fangen und keine arbeitenden Nachbarn oder krähende GeflügelzüchterBild
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Beitrag#18von Alex » Donnerstag 29. September 2011, 13:30

Hallo,

jetzt musste ich aber doch schmunzeln, hier gehts ja zu wie in ner Naubausiedlung übern Maschendrahtzaun, BildHier wird über Hahngekrähe gestritten, wie im richtigen Leben, Bild Bild

Wir sollten uns doch von der sinnlos streidenden Masse abheben und zu konstruktiveren Diskussionen zurückkehren, deswegen muss man ja nicht einer Meinung sein.

Bei uns im Ort, wird auch hintenrum gestänkert,( das gibts aber ja auch schon immer) aber bis jetzt wird auch schon noch offen der andere angemault, wenn jemanden etwas zu sehr stört, es gibt solche und solche Leute mir haben sie wegen unseres ausgebüchsten Hundes auch schon die grünen Freunde auf den Hals gehetzt. Im Großen und Ganzeen wird aber auch einiges geduldet, vergiftet wurde meines Wissens hier noch nichts und der am Sonntag auf dem Dach hämmernde Nachbar wird auch ertragen. Und als damals meine Kuh
rinderte und die ganze Nacht brüllte, rief mich zwar die Nachbarin an, was denn hier los sei, und nach Erklärung war sie auch wieder ruhig, konnte ja keiner was ändern im Moment. Mein Haus steht am Ende einer Seitenstrasse hinter Büschen, Tiere und Grund hintenraus,danach Wald da ist man weitestgehends verschont kann sehr zutückgezogen leben und bekommt eigentlich zum Glück nicht viel mit von dem was die anderen machen und die von mir aber auch nicht. Wenn ich mir den Thread so anschaue, bin ich da wieder mal froh drum.


Grüße Alex
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Beitrag#19von Conny » Donnerstag 29. September 2011, 13:31

oh, oh, oh, hier läuft alles aus dem Ruder. Bild

Nun beruhigen wir uns bitte wieder. Es geht hier um einen krähenden Hahn in der Nacht, und warum er dies wohl tut.

Persönliche Angriffe gehören hier nicht her und ich persönlich lehne solches auch rigoros ab. Man kann über alles diskutieren, aber bitte sachlich. Manchen geht das Temperament auch schon mal durch, kann ich verstehen.

So, nun einen Kaffe oder Tee zur Beruhigung trinken Bild

LG
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Beitrag#20von Frankenvieh » Freitag 30. September 2011, 05:45

Mettbrötchen hat geschrieben:[Ach, und bei euch gibts das nicht, was?
Merkst du überhaupt noch was? :roll: :roll:
Wo stehen denn die riesen Monokulturen und die großen Biogasanlagen!?
Im euch im osten Deutschlands!
Thüringen 140 Biogasanlagen, Niedersachsen1300Biogasanlagen Schweine thüringen: 285.336 Niedersachsen 8,2MilionenBildBild


Davon abgesehen stehen die Hühner-KZs bei uns alle weitab von Wohngebieten!

Das du jetzt derat persönlich wirst, zeugt nur davon das dir die die Argumente ausgehen. :roll: :roll:
Tja, weil ich mich auch persönlich angegriffen fühle wenn hier in diesem Forum SO über störende Hähne diskutiert wird.....


Zum Thema: "Die Nachbarn haben sich noch nicht beschwert"...
Das tun die auch nicht. Dafür sind die Leute viel zu feige!
Einem Bekannten haben sie, wegen einem Hahn, seinen kompletten Hühnerberstand vergiftet!
Dabei wäre der der letzte gewesen, der sich wegen nem Hahn mit den Nachbarn angelegt hätte.
Es hätte bloß einer was sagen brauchen, und er hätte das Vieh innen Pott gehaun!"

Stattdessen haben die Leute nach Gift übern Zaun geworfen.

Zuviel zum Thema " ...die Anderen stört das nicht."
Nein die leute sind hier nicht zu feige und wenn, das "hintenrum", bekommt man hier schnell mit. gift schmeißt hier keiner

Ich dachte eigentlich es ging hier um artgerechte Tierhaltung, und nicht um Querulantentum!

Das dachte ich auch, aber diesmal habe ICH nicht ins Wespennest gestochen, sondern du! Wir sollten Jürgi lieber Tipps geben, das er keinen Ärger bekommt!Bild Und die Hühner-KZ immer mehr und die kleinen natürlichen Hühnerhaltungen immer weniger werden! Wir kennen ja auch nicht jürgis Nachbarn, es gibt solche und solche...In diesem Sinne: "Deine Giggerhähne machen ja einen Spuck!- Ja, wir schlachten bald, willste enen?"Bild
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Beitrag#21von frank.s » Freitag 30. September 2011, 16:09

Jeder der selber Tiere hält, auch wenn es nur drei Hühner zur Selbstversorgung sind, tut etwas gegen die Massentierhaltung! Wer dann noch eine alte Rasse hält und vermehrt, tut im Kleinen auch etwas für den Erhalt dieser Rasse. VIEH und dieses Forum ist die Plattform wo wir uns austauschen und mit Ratschlägen weiterhelfen. Bild

Ich finde die Diskusion wie sie von hier gerade geführt wird, weder angemessen oder passend für diesen Kreis und denke man sollte diese Thema vielleicht beenden. Bild Die aktuellen Beiträge haben mit dem eigentlichen Thema eh nichts mehr zu tun.

Freun wir uns doch lieber auf ein langes sonniges Wochenende! Bild
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Beitrag#22von Herwig » Freitag 30. September 2011, 16:19

Also, nu mal langsam Mettbrötchen.
Du kannst ja gerne sachlich deine Argumente vorbringen, aber diskutieren heißt ja auch, den anderen anzuhören. Mit Bemerkungen wie "Merkst du noch was" macht man sich wenig Freunde.
Du pickst hier die Argumente raus, die dir gerade so in den Kram passen und gehst nicht auf die Argumentation der anderen ein.

Niemand hat hier behauptet er würde gegenüber der Massentierhaltung den Kopf in den Sand stecken. Es ging hier um Geräuschkulisse in der Landwirtschaft.
Massentierhaltung ist weder im In- noch im Ausland akzeptabel.
Es gibt schon sehr viele Betriebe in D, die nach Richtlinien von Ökoverbänden oder Neuland produzieren, beweisen damit, dass es auch anders geht, niemand beabsichtigt also mit 3 Hühnern die Bevölkerung zu versorgen, das ist reine Polemik.
Wenn Erzeugnisse einen angemessenen Preis haben, wird sich die Massentierhaltung von allein erledigen.
Du berichtest von feigen und Gift streuenden Nachbarn und verlangst von uns, ganz selbstverständlich, ähnliche Erfahrungen. Ich habe die nicht und andere scheinbar auch nicht, das solltest Du respektieren.
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Beitrag#23von Frankenvieh » Freitag 30. September 2011, 19:07

Mettbrötchen hat geschrieben:
Herwig hat geschrieben:Wenn Erzeugnisse einen angemessenen Preis haben, wird sich die Massentierhaltung von allein erledigen.


Die Bevölkerung ist ohne Massentierhaltung nicht zu ernähren.



Liest du FACHPRESSE? In der aktuellen Bauernzeitung: Zitat: Mit dem Essen was wir in Europa und Nordamerika wegwerfen, würden alle hungernden der Erde DREIMAL satt werden

Zu den Zahlen hast auch nix gesagt, weil du falsch lagst. Bild
Bitte schön auf dem Teppich bleiben. "Film schauen Taste the waste"
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Beitrag#24von Alex » Freitag 30. September 2011, 23:22

Hallo,

ja, es wird schwieriger werden, aber Massentierhaltung ist da, meiner Meinung nach, keine Lösung und das mittlerweilen genießbares Brot verheizt wird, ist pervers, ich bin der Meinung wir werden lernen müssen, wieder zu sparen, es wird auch massenhaft Energie verschwendet, genauso wie Lebensmittel. Wir werden uns angewöhnen müssen, wieder bescheidener zu sein und sowohl Energie, als auch Lebensmittel nicht einfach zu verschwenden oder wegzuwerfen,

Da kann jeder etwas dazu tun. Man muss weder täglich Fleisch essen, kann sich überwiegend regional ernähren, muss sich nicht vollstopfen, in einer fünfköpfigen Familie müssen nicht sechs Fernseher rumstehen, von denen mindestens drei den halben Tag laufen, während noch der PC und die Stereoanlage an ist.

Wenn ich den alten Leuten zuhöre, dann haben wir noch eine Unmenge die wir einsparen könnten, ohne das gleich die Lebensqualität ins unerträgliche sinkt.

Ausserdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass weniger meist mehr ist, hat man nicht alles im Überfluss, kann man sich über Kleinigkeiten viel mehr freuen und man freut sich intensiver. In unserer Gesellschaft obwohl wir eigentlich, im Gegensatz zur dritten Welt, fast alle genug haben und niemand verhungern muss, sind alle unzufrieden und jeder will nur mehr, egal ob er Hartz 4 oder 10000Euro im Monat hat, sie sind alle unzufrieden. Nie ist es genug, weil wir leben in einem System, dass nur durch ständig wachsendem Konsum funktioniert, es soll ja jeder auch immer mehr wollen, nur das macht uns nicht glücklicher und nur um dieses immer mehr zu produzieren, wird Massentierhaltung und endlose Monokulturen notwendig.

Vielleicht etwas mehr Respekt und Achtung vor der Schöpfung und den Dingen, die wir von der Natur erhalten, und ein gelegentliches Innehalten in der täglichen Hetze, fünf Minuten mal den Vögeln zuhören, oder einfach in der Sonne sitzen und sich freuen, dass man da ist und es einem grad gut geht, würden unsere Toleranzgrenzen vielleicht erweitern, dass man Nachbarns Hahn oder seine lärmenden Kinder oder das seine Runden drehende Motorrad einfach mit mehr Ruhe erträgt.

Grüße Alex
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Beitrag#25von Frankenvieh » Samstag 1. Oktober 2011, 09:29

Es ist alles verwertbares Fleisch!!!!! Alles weggeworfen vor dem Verfallsdatum! Es geht ja nicht nur um Fleisch sondern auch Obst Gemüse Milchprodukte Getreide....


Ansonsten denke ich wie Alex! bin völlig zufrieden, deshalb stört mich die Kreissäge Sonntags nicht.

Und ein Mensch der sich über Tiergeräusche aufregt ist kein Bauer, genauso wenig wie die Großindustriellen mit ihren zig 1000 Hühnern und Schweinen.....
Es ist auch kein Bio mit 2000Hühnern auf der grünen Wiese...

Ich denke die Menschheit übertreibt oftmals in ihrem Tun, die Strafe bekommt jeder.
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