Schnabel Küken


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Schnabel Küken

Beitrag#1von Alex » Dienstag 1. September 2015, 21:47

Hallo,

ich habe jetzt beim letzten Schlupf(Kunstbrut) einige Küken dabei, die iorgendwie zerbröselnde Schnäbel bekommen. Sie sind aber schon einige Wochen alt und hatten Anfangs nix. Futter wie bei allen anderen Küken, die vorher gut gewachsen sind. Eines ist schon gestorben.

Hat jemand ne Idee was das sein könnte?

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#2von Conny » Mittwoch 2. September 2015, 13:05

Hei Alex,

was hatten die Eltentiere zu fressen bekommen? Sind es Küken aus eigenen Eiern?

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#3von Alex » Mittwoch 2. September 2015, 21:50

Hallo,

das gleiche wie alle anderen, Weizen, Gerste, etwas Haferflocken, Mineralfutter und was sie halt bei ihren Sparziergängen alles noch so finden. Sind eigene Eier. betrifft hauptsächlich die Seidenhühner. Der erste Schlupf Seidis war aber okay. Gleiche Eltern.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#4von Conny » Donnerstag 3. September 2015, 08:40

Guten Morgen,

es kann sich um einen Grabmilbenbefall handeln. Diese nisten sich nicht nur gerne unter den Hautschuppen der Ständer sondern auch in der Schnabelwurzel ein und zerstören ihn dann. Da das Tier nicht mehr fressen kann, verhungert es.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#5von Conny » Donnerstag 3. September 2015, 08:46

Die Ansteckung mit Grabmilben beginnt meistens schon im Brutkasten und das Küken bringt dann unerkannt diese Parasiten mit in das neue Zuhause.Es können auch nur Einzeltiere unter dieser Krankheit leiden. Eine erste Ausbreitung wird für gewöhnlich durch Wucherungen in den Schnabelwinkeln deutlich. Es bilden sich graue, weißliche oder gelbliche Beläge oder auch Ablagerungen, die sich über den gesamten Schnabel und die Wachshaut ausbreiten. Durch die Bohrlöcher der Milben entsteht eine schwammartige Struktur an den befallenen Hautpartien und das Schnabelhorn wird zunehmend porös und kann brechen und löst sich letztendlich auf.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#6von Alex » Donnerstag 3. September 2015, 20:40

Hallo,

das könnte zutreffen. Und was mach ich jetzt dagegen?

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#7von Conny » Freitag 4. September 2015, 12:33

Du staubst am besten den Stall mit Kieselgur ein uns belässt dabei die Küken im Stall, damit sie davon auch was abbekommen und zusätzlich ein Spot on verwenden. Kieselgur auch in und auf die Einstreu geben. Den Stall vorher natürlich säubern.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#8von Alex » Freitag 4. September 2015, 22:33

Hallo Conny,

ich hab heute noch mit dem TA telefoniert. Der hat mir geraten, die Küken an Schnabel u. Beinen mit Speiseöl einzupinseln. >Das hab ich nach etwas surfen auch mehrmals im Netz gelesen.

Bei über dreißig Küken war das ein etwas mühevolles Unterfangen, was ich jetzt aber mehrere Tage machen muss.

Aber nochmals Danke für deinen Tip mit den Milben, wär ich von selber nicht drauf gekommen.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#9von Conny » Samstag 5. September 2015, 18:27

Ganz ehrlich, von Speiseöl halte ich rein gar nichts. Mit der Zeit wird das ranzig und so dicklich schmierig. Dann lieber Ballistol für Tiere. Bekommst z. B. in der Futterkiste und ähnlichen Geschäften für Tierbedarf. Aufpassen, dass nix in die Nasenlöcher kommt. Das Spot on bekommst ebenfalls in v. g. Geschäften. Würde ich auf alle Fälle einsetzen. Wenn schon Grabmilben vorhanden sind, sind Milben auch auf dem Körper der Küken zu finden und da nützt alleine das Behandeln von Ständern und Schnabel nicht viel.

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Zuletzt geändert von Conny am Samstag 5. September 2015, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schnabel Küken

Beitrag#10von Alex » Donnerstag 10. September 2015, 22:04

Hallo,

ich habe mir jetzt ein Mittel fürs <tier u. ein Umgebungsmittel besorgt u. angewendet, werde sehen wie es hilft.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#11von Conny » Mittwoch 16. September 2015, 17:36

Hei Alex,

was machen deine Küken?

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#12von Alex » Mittwoch 16. September 2015, 22:25

Hallo Conny,

bisher sind keine weiteren Fälle mehr dazu gekommen. Die die es schon schlimm erwischt hatte, die sind nicht wirklich fit. Ich habe ein angeblich biologisches Mittel,da das sowohl am Tier wie für den Stall verwendet werden kann benutzt. Mit Kieselgur hab ich meine Ställe regelmäßig behandelt(wegen roter Vogelmilbe), leider ohne Erfolg, deshalb hab ich jetzt was anderes versucht. Ich habe auch zeitgleich in einem Stall die rote Vogelmilbe gehabt und die dortigen erwachsenen Hennen auch wie die Küken behandelt und siehe da, die legen jetzt wieder Eier und es juckt einem nicht der Kopf wenn man reingeht, anscheinend wirkt es. Will morgen die Behandlung der Küken wiederholen, dann kann ich sie mir nochmal alle genau anschauen.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#13von Conny » Donnerstag 17. September 2015, 08:54

Morgen Alex,

das hört sich doch gar nicht schlecht an. Könntest/Würdest du uns das Mittel benennen? Scheint, als würde es gut wirken.

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#14von Alex » Dienstag 29. September 2015, 10:13

Hallo,

jetzt komm ich endlich dazu zu antworten.

Das Mittel heißt AniForte Milben-Stop Spray der Wirkstoff ist Geraniol.

Bei den Küken gab es keine weiteren Verluste. Bin zufrieden. Ganz günstig ist es allerdings nicht.

Ich werde jetzt noch das Entwurmungsmittel von denen ausprobieren, weil für Legehennen gibt es ja nur noch ein zugelassenes Medikament, da sind die Resistenzen vorprogrammiert.

Jetzt bräuchte ich nur noch ein Spray für die Gefahr von oben, der hat mit binnen ein paar Tagen zwei Sperberjunghühner und zwei Sulmtaler(da hab ich eh so weng) geholt :((

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Re: Schnabel Küken

Beitrag#15von Conny » Dienstag 29. September 2015, 10:43

Hi Alex,

freut mich, dass du keine weiteren Küken an die Milben verloren hast. Das mit dem Greifer ist äußerst ärgerlich. Evt. solltest du die Hühner für mehrere Tage im STall lassen. Solange der Greifer Beute machen kann, wird er immer wieder kommen. Oder den Auslauf mit Netzen überspannen, soweit möglich. Das haben wir gemacht, seit dem ist Ruhe vor Fuchs und Greifvögeln.

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