Marek


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Marek

Beitrag#1von Pierrette » Freitag 10. Juli 2009, 20:33

Hallo!

Eine meiner Hennen musste eingeschläfert werden, der Tierarzt hat Verdacht auf Marek geäußert. Bei der Autopsie hat er festgestellt daß der Nerv des rechten Beines geschwollen war, was den Verdacht noch erhärtet. Bei all meinen Recherchen über diese Erkrankung ist allerdings immer nur die Rede davon daß Küken und Junge Tiere daran erkranken. Meine Henne war 2 Jahre alt. Ich muss jetzt eine Woche auf die Laborergebnisse warten.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Krankheit? Wie stehen die Chancen daß die anderen Tiere gesund bleiben? Nützt eine Desinfektion des Stalls, und womit führe ich sie am besten durch? Bild

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Beitrag#2von Conny » Samstag 11. Juli 2009, 18:16

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Beitrag#3von Frankenvieh » Samstag 11. Juli 2009, 22:50

Wenn, tragen es die anderen in sich und die Küken infizieren sich dann beim Schlupf. Deshalb soll man die Küken innerhalb 24h nach dem Schlupf impfen.

Die Henne erkrankte daran, weil sie irgentwo eine Imunschwäche hatte und Marek zuschlagen konnte.

Ich selber impfe nicht dagegen. Ich hatte bis jetzt 2Fälle bei jungen Hähnen. Kopf ab und fertig. Nur nicht lange leiden lassen, hat keinen Sinn.

Wir müssen aufpassen was wir zur Zucht verwenden! Und nicht jedes Tier mit Medis hochputschen, oder zur Zucht behalten weil's schön ist. Ich achte weniger auf Kämme und so'n Kram, sondern auf Wachstum, Vitalität und Verhalten. Nur so kann man auch das Marek verkraften...
Das einzige was ich hier desinfiziere ist der Brutapperat nach dem Schlupf....


Mich rief vor ein paar Tagen ein Züchter an. Dieser hatte Bruteier von mir gekauft. Schlupfrate lag bei 95% und das bei den Krähern! Dieser Vollprofi machte alles was keinen ordentlichen Kamm oder rote Ohrscheiben hatte kaltBildBildBild. Da stehrt einen das Wasser in den AugenBild
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Beitrag#4von Pierrette » Sonntag 12. Juli 2009, 20:08

Hallo,
Danke für eure Infos. Da ich Biohaltung betreibe impfe ich auch nicht. Obwohl ich auch nichts davon halte dei Tiere mit Medikamenten vollzupumpen, finde ich es wichtig herauszufinden was das Tier hatte. So kann ich den anderen gegebenenfalls ein überflüssiges Leiden ersparen und sie bei den ersten Symptomen erlösen.

Tierische Grüße
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Beitrag#5von Frankenvieh » Sonntag 12. Juli 2009, 23:03

Impfen bei Biohaltung verboten? Wäre mir neu, zumal ND ja Pflicht ist....

Ansonsten ist es schon ok, zu wissen mit welchem Feind man es zu tun hat. Eine bestimmte Stoffwechselerkrankung hat ähnliche Symtome. wenn es ab und zu bei einzelnen Tieren auftritt, würde ich mir keine Sorgen machen! Marek gibt's schon immer und wird es auch immer geben. wenn wir vitale Tiere züchten und diese artgerecht halten und füttern, sehe ich kein ProblemBild
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