Kranke Henne


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Kranke Henne

Beitrag#1von Kuschelkatze » Samstag 28. Februar 2009, 20:46

Hallo.


Ich hatte vor einigen Wochen in Dresden Huehner von einem runtergekommenen Bauernhof gekauft. Notverkauf sozusagen.

Heute viel mir eine kranke Junghenne auf. Die Flügel hingen , und sie schlief am Tage.
Sind es nur Milben und Federlinge , oder schlimmer ? Gegen Milben und Federlinge habe ich Medikamente bestellt.

Der Hahn hatte sie gestern getreten. Dachte er hat ihr die Flügel verletzt. Nach meinem abtasten ist aber nichts gebrochen.

Vielleicht kann einer helfen. Sie ist eine liebe Junghenne.
Auch ist mir aufgefallen, das mein Hahn sehr bösartig mir, und den Hennen gegenüber geworden ist.
Federlinge haben leider einige meiner Tiere. Leider sind die Medis noch nicht da.

Kann ein Hahn überfordert sein ?
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Kranke Henne

Beitrag#3von Kuschelkatze » Samstag 28. Februar 2009, 20:57

Hallo.

Hab sie im Kaninchenstall unten zwangsweise separiert.
80x60 cm. Muß erst mal reichen.
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Beitrag#4von Frankenvieh » Sonntag 1. März 2009, 15:51

Merzen! Und nicht tagelang in so einem kleinen Käfig halten! Wie kann man auch schon kranke Hühner kaufen? bei allem Mitleid.... Jeder normale Hunde und Katzenzüchter warnt vor solchen Mitleids Einkäufen...

Jede normale Landtierarztpraxis hat solche Mittelchen auf Lager und nicht alle Landtierärzte haben kein Interesse an Hühnern, Hühner=Nutztier.
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Beitrag#5von Herwig » Sonntag 1. März 2009, 17:42

Mein Kumpel würde sagen:
Das Huhn braucht dringend Hitze, 2 Std 200 Grad!!Bild

Also wenn du das Tier jemals aufgepäppelt bekommst, bitte keine Eier davon ausbrüten lassen.
Auch wenn du das Tier jetzt separierst, haben die andern scih schon längst angesteckt.
Ne Wurmkur würde ich geben und dann, wenn es nix hilft wirklich das Tier erlösen, so schnell wie möglich. Essen würde ich das übrigens nicht mehr dann...
Da gibt es so Innenparasiten die dem Menschen übrigens auch gefährlich werden können.
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Hallo

Beitrag#6von Kuschelkatze » Sonntag 1. März 2009, 19:20

Hallo.

Danke für die Antworten.

Habe die Henne heue früh erlöst, da sie wirklich traurig aussah. Habe mir 5 Schlachtungen vorher angesehen, und war der Meinung, das ich sie erlösen sollte. Habe ich auch. Es war nicht mal zappeln mehr möglich.
Ich dachte nun, das ich sie noch als Katzenfutter koche. Als ich sie aber ausnehmen wollte, war ich wirklich erstaunt.
Die Leber war im ganzen Bauchaum. Der Magen da, wo sonnst der Ausgang ist. Wirklich. Ich wollte es aber auch nicht fotografieren.
Entweder Leberkrebs oder Wucherungen. Auf jeden Fall Leberübergröße. ---> Kein Katzenfutter.
Hätte ich es geahnt, hätte ich das Tier gestern schon erlöst. Leider.
Das hatte ich ihr aber auch nicht angesehen. Sie hatte noch nicht mal Legealter. Alle pflitzen gern im Garten rum . Auch die kleine. Doch sie war von Anfang an zutraulich. Vielleicht hat sie auf die Erlösung gewartet.

Vielleicht hätte ich ihr Leid ersparen können. Bin traurig. Aber damit hätte ich nie gerechnet.

Danke trotzdem für die Antworten.
L.G.Sabine
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Beitrag#7von steinadlerehemann » Montag 2. März 2009, 08:39

Hallo Sabine,
die anderen Hühner solltest Du aber trotz allem behandeln.
Es gibt sogenannte Raubmilben, die sind einfach zu placieren. Und jagen im wahrsten Sinne
auch nur Federlinge und Milben. Auf natürliche Art und Weise. Goggle mal dazu.
Ansonsten solltest Du Deinen Stall regelmäßig aussprühen heißt desinfizieren mit geeigneten Mitteln dafür.
Hast Du denn ein Sandbad denen schon angeboten, wo z.B. Bolfopuder reingetan werden kann oder Kieselgur oder Holzasche. So stäuben sich die hühner ein und bekommen gleich die Mittelchen mit ab.

Bei weiteren Fragen schreib bitte per PN - da ich nicht jeden Tag hier lese.
Aber PN geht sofort auf meine Mail.
Übrigens Conny ist auch eine Expertin hierin. Du kannst sie auch fragen.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#9von Kuschelkatze » Montag 2. März 2009, 15:20

Hallo.

Habe mir Mittel zur Entwurmung und Parasitenbefall besorgt. Auch Aufbaupräparate. Auch ein Kieselgurpräparat zum einsprühen und Sonnenbaden.

Glaube nicht, das das von Merek Geschwülste waren. Es war schon die Leber, mit Flecken übersät. Denke an Leberkrebs. Das können Hühner bestimmt auch haben.

Überleben denn Raubmilben bei der Kälte ? Habe Angst, das ich ein paar mit Heim zu meinen Katzen nehme. Die reagieren vielleicht allergisch drauf.

Leider wird mein Hahn immer böser mit mir, da ich ihm seine Hennen nicht wiederbringe, und ihn immer mit etwas eintröpfle ( gegen Federlinge ) und seine Hennen auch. Ist kein Gesundes Klima zur Zeit. Er hat schon 2x versucht mich anzugreifen. Zur Zeit ist er aber zu seinen Hennen auch nicht gerade lieb. Währe wirklich schade um Ihn.

L.G. Sabine
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Beitrag#10von steinadlerehemann » Montag 2. März 2009, 17:27

Hallo Sabine,

ein Hahn, der angreift, landet bei mir in der Truhe - das macht sonst Furore bei den anderen Hähnen.
Ich hatte das mal gehabt.
Diese Hühner, die ich habe, sind allesamt friedlich miteinander.

Wenn ein Tier krank ist, mußt Du es separieren. Wenn Du aber mehrere hältst, würde ich die anderen mitbehandeln, denn Du weißt nicht genau, was der oder die hatte.

Wie Stadtbauer schon sagte, kann es auch u.U. Marek sein, aber eine Ferndiagnose ist niemals gut.
Wenn es Marek ist, kannst Du es doch rausbekommen. Pathologie ist nicht teuer, einfach zum Vet.amt
und einschicken, das Ergebnis hat man meist innerhalb einer Woche. Diverse pathologische Untersuchungen
kann der TA auch durchführen, kostet etwas weniger dann und das Amt ist nicht gleich eingeschaltet.
Du aber weißt dann, was Dein Tier hat oder hatte.
Übrigens gibt es Marek in verschiedenen Stadien. Und die Symptome sind den Stadien entsprechend auch unterschiedlich.

Die Raubmilben halten sich nicht bei Frost auf. Da sterben sie. Wenn es aber so warm bleibt, würde ich an Deiner Stelle Raubmilben einsetzen, denn im Stall ist es ja nicht so kalt wie draußen, oder?
Raubmilben helben den Hühnern, diese ungebetenen Gäste loszuwerden.

Wenn Du allerdings Federlinge oder Milben mit nach Hause schleppst, kannst Du auch dort sprühen.
Die halten sich nämlich locker ein halbes Jahr.

Wenn Du Dir neue Hühner anschaffen möchtest, dann mache doch einfach eine Grundreinigung, Desinfektion
und lass den Stall für kurze Zeit stehen. Grabe möglichst noch das Grundstück um und kalke ordentlich.
Danach dann die neuen Hühner einsetzen. Das wäre das zweckmäßigste.

Aber die Meinungen sind bekanntlich verschieden.

Dir noch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße
Christiane
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Hallo

Beitrag#11von Kuschelkatze » Montag 2. März 2009, 18:36

Hallo Christiane.

Das mit der Grundreinigung habe ich vor. Ich will weißen und dann eine komplett neue Innenausstattung. In meinem Kopf habe ich schon einige Ideen.
Was nehmt Ihr als Einsteu eigendlich? Ich habe Sägespäne und Stroh.

Warum soll ich das Grundstück Kalken ?
Bin für Tips der Innenausstattung dankbar. Sicherlich kann ich einige Ideen einfließen lassen.

L.G. Sabine
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Beitrag#13von steinadlerehemann » Dienstag 3. März 2009, 08:04

Hallo
Marek kann man mit Sicherheit nicht so in den Griff bekommen.
Ich hatte jahrelang Marek auf meinem Hof -
Mußte dann am Schlupftag impfen, nach zwei Wochen wieder impfen.
Hm..... die Ärztin sollte sich mal mit mir unterhalten....
Stadtbauer, Du kannst auch gerne Conny fragen nicht nur mich.
Nene.... das glaube ich nicht.

Denn Marektiere sind Dauerausscheider. Und Marek gibt es in verschied. Formen.

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#14von Conny » Dienstag 3. März 2009, 09:43

Raubmilben machen derzeit bei den nächtlichen Temp. noch keinen Sinn. Alles, was unter +9 Grad ist macht die Tiere inaktiv, auch Vogelmilben kommen dann nicht aus ihrem Versteck und die Raubmilben verhungern. Je wärmer die Temp., desto aktiver sind diese Krabbelviecher Bild.

LG
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Beitrag#15von steinadlerehemann » Dienstag 3. März 2009, 12:29

Hallo Conny,
und wenn es warm ist, machen doch Raubmilben Sinn, richtig?
Ich finde es dann gar nicht so schlecht....
Dann müßte Kuschelkatze jetzt erst mal desinfizieren, und wenn es wärmer wird,
die Raubmilben einsetzen oder?
Aber wie siehst Du das mit Marek Conny? ...""" Marek kann man ohne Behandlung durch Resistenz in den
Griff kriegen"""...

ganz liebe Grüße
Christiane
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Hallo

Beitrag#16von Kuschelkatze » Dienstag 3. März 2009, 13:07

Ich weiß ja nicht genau,ob die Henne Marek hatte. Sie hatte eine enorm vergößerte Laber, die fast den ganzen Bauchraum ausfüllte. Leider kam ich, geschokt durch diesen Anblick, nicht auf die Idee meinen TA anzurufen.
Wenn ich neue Hühner kaufe, kaufe ich nur mit Marekimpfung. Hatte mal eine Glucke mit 3 Kücken gekauft, Alle 3 Kücken erkrankten ( laut meinem TA ) an Marek. Sie konnten ihre Gliedmaßen nicht mehr kontrollieren. Ich habe sie erlösen lassen.
Es ist ab da an kein Tier mehr gestorben.
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Hallo

Beitrag#17von Kuschelkatze » Dienstag 3. März 2009, 13:10

Dann habe ich keine Milben im Bestand, wenn es zu kalt ist.
Also nur Federlinge.

Ich will ja ehe den Stall weißen und das Innenleben alles neu machen.
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Beitrag#18von Conny » Dienstag 3. März 2009, 13:22

Ich glaube eher, dass entweder die Tierärztin falsch verstanden wurde, oder diese etwas verwechselt. Anders kann ich mir das sonst nicht vorstellen.

Denn je jünger die Küken, desto höher die Infektionsgefahr.

Von der 6. Lebenswoche wächst die Widerstandskraft, so dass sich 8 Wochen alte Küken nur noch schwer infizieren, u. nach der 16. Lebenswoche eine Infektion kaum noch möglich ist.

Eine so stark vergrößerte Leber spricht eher für evt. Leukose.

LG
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Hallo

Beitrag#19von Kuschelkatze » Dienstag 3. März 2009, 14:33

Leider werden wir das nicht genau rausbekommen. Ist mein Fehler, das ich nicht meinen TA angerufen habe. Das nächste mal bin ich schlauer. Alle anderen Tiere scheinen relativ gesund. Bis auf die Federlinge, die noch vereinzelt finde. Da es bei uns für Milben noch zu kalt ist, kann ich sie ausschließen.

Die neuen Kücken, die ich kaufen will sind mit Marekimpfung. Habe mit diesem Mannn telefoniert. Kam mir sehr sympatisch rüber. eMail Kontakt ist seit Monaten vorhanden.

Die Leber des Huhn´s war viel zu groß. Und mit weißen Absessen übersät. Auch Galleartige Wucherungen waren u sehen.
Gehe aber von einer Krebsart aus, falls es Hühner haben können. Da es innerhalb von 2 Tagen zum Tod geführt hätte.

Naja. Mit Krebs kenne ich mich leider wieder aus eigenen Erfahrungen aus.

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Beitrag#20von Conny » Dienstag 3. März 2009, 16:36

Spricht alles für Leukose (Blutkrebs), gibt es auch bei Hühnern.

Wegen Federlingen guck mal hier: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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Hallo

Beitrag#21von Kuschelkatze » Dienstag 3. März 2009, 18:50

Die Seiten kenne ich.
Ich habe einigen Hühner mit Federlingen.

Glaube auch nicht, das meine Henne Leukose hatte. Die Symtome stimmen nicht überein.

Sagt mir bitte nicht, das ich meinen ganzen Bestand schlachten soll, um das rauszu bekommen.

Vielleicht nehme ich mal eine Henne mit zum TA, und lass ne Blutuntersuchung machen.

Aber meine jetzt tote Junghenne ist mir nur in den letzten 2 Tagen aufgefallen. Der Krankheitsverlauf war also schnell.
Ich nehme mir jeden Tag etwas Zeit und beobachte meine Tiere, um Änderungen festzustellen.
Warum war sie jetzt krank, wo es ihr jetzt besser gehen sollte? Das verstehe ich nicht.

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Beitrag#23von Ardana » Dienstag 3. März 2009, 21:18

Hallo, jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazugeben. Ich hab schon 2 Marek-Fälle wieder gesundbekommen (Grünleger). Allerdings gelingt das nur wenn die Tiere bereits ausgewachsen sind, und es kann bis zu 3 Monaten dauern. Die ersten Anzeichen sind meist Hinken und später können sie nicht mehr aufstehn. Die Muskeln (besonders an den Oberschenkeln) sind dann meist schon stark zurückgegangen, das kann man fühlen. Lohnen tu sich das echt nur bei sogenannten Lieblingshennen, de Aufwand ist groß. Man muß sie erst mal in einen kleinen Käfig setzen und zwar so daß sie nicht auf die Seite kippen können. Dann erst mal ne Vitamin B12-Spritze. Ansonsten täglich mindestens die nächsten 4 Wochen Vitamin B-Komplex ins Trinkwasser. Dann mehrmals täglich den Po säubern (Da sie nicht aufstehn können verklebt sonst alles). Und natürlich mir dem Lieblingsfutter verwöhnen. Nach etwa 3 Wochen (wenn alles gut geht) machen sie meist die ersten Aufstehversuche, dann sollte man sie auch zum Laufen anregen, und wenns anfangs nur paar Schritte sind. Z.B. ein paar Mehlwürmer auf dem Boden verteilen (die zieh ich selber und hab dadurch immer welche da), anfangs noch etwas an den Flügeln festhalten, dann werden es jeden Tag mehr Schritte.
Wie gesagt, klappt sicher nicht immer und auch nicht bei noch wachsenden Küken, denn da werden die Beine krumm...und man muß schon den ganzen Tag zu Hause sein.
Aber es hat wie gesagt schon geklappt.
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Beitrag#24von steinadlerehemann » Mittwoch 4. März 2009, 08:21

Hallo Ardana, Bild

ich finde es schön, ich bin ja selbst normalerweise auch so.
Aber - diese Tiere sind Dauerausscheider, daher nicht zur Zucht geeignet - und als Glucke ebenso nicht
geeignet. Da sie als Dauerausscheider die Küken infiziert.

Auch wenn es schmerzlich ist, würde ich solch ein Tier nicht einsetzen.
Für Hobbyhalter mag es sein, sie müssen aber mit Verlusten rechnen.

Bitte nicht bös sein, wenn ich so schreibe, denn es gibt immer wieder Leute, die das machen.
Ich mag auch gerne "retten", wenn es sich denn lohnt. Aber nicht um jeden Preis.

Liebe Grüße
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