Hühnerhaltung am Wald?


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Hühnerhaltung am Wald?

Beitrag#1von Christina » Samstag 11. April 2009, 18:43

Hallo liebe Forumsleute,

hier bin ich nun mal wieder mit ein paar Fragen.

Eigentlich wollte ich mich ja dieses Jahr an die Imkerei machen, aber ich befürchte, dass ich beruflich noch zu sehr eingespannt bin, um den Bienen mit der nötigen Ruhe zu begegnen.... Das würde wohl sehr schmerzhaft für mich ausgehen... Der richtige Zeitpunkt dafür scheint noch nicht da zu sein, aber er wird kommen in den nächsten Jahren.

Ich denke nun über Hühnerhaltung nach, aber wahrscheinlich wird auch das sehr schwierig. Deshalb wollte ich mal Eure Einschätzungen lesen.

Die Hühnerhaltung würde an der Weide, somit auch direkt an unserem Wald stattfinden. Ich muss mich hier mit Füchsen etc. und Bussarden arrangieren. Gibt es Hühnerrassen, die besser mit diesen natürlichen Feinden klar kommen als andere???

Ein weiteres Problem ist, dass ich aufgrund einer Fahrgemeinschaft nun immer schon morgens um 5.30 Uhr an der Weide bin. Ich müsste die Hühner dann also auch so früh raus lassen! Geht das überhaupt? Wahrscheinlich nur mit einem wirklich sehr gut eingezäunten Auslauf, oder? Man sagt doch, dass Hühner gerade nachts sehr gut weggesperrt sein müssen, da scheint mir 5.30 Uhr vor allem im Winter sehr früh.

Wahrscheinlich müsste ich den Auslauf sogar oben "einzäunen" wegen der Bussarde?

Ein weiteres Problem ist, dass ich dann jedoch nur wenige Hühner halten kann, weil ich ja schlecht 100 qm so gut einzäunen kann. Mit wenigen Hühnern aber kann ich wieder keinen Hahn halten, weil die paar Hühner dann zu gestresst sind. Sehe ich das richtig? Aber gerade der Hahn beschützt die Hühner ja noch am ehesten vor Bussarden etc.

Nachmittags bin ich meist länger an der Weide. Da stellt sich mir die Frage, ob ich die Hühner dann frei laufen lassen könnte (als Ausgleich zum kleinen Auslauf), oder ob der Bussard auch kommt, wenn Menschen in der Nähe sind.

Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte sehr freuen, denn die Bücher helfen mir da nur begrenzt weiter.

Viele Grüße,
Christina
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Beitrag#2von klosterbauer » Samstag 11. April 2009, 19:01

Hallo Christina,

schön, Dich wieder zu lesen.

In Sachen Hühnern erinnere ich mich an meine Hühnerhalter-Zeit:

* Fürs Türchenöffnen könntest Du eine Klappe mit Zeitschaltuhr bauen - denn 5.30 Uhr ist gerade im Winter arg früh.
* Aus meiner Sicht kannst Du auch mit sechs Hühnern oder so einen Hahn halten - ging bei mir auch.
* Wachsam sind die Landhuhn-Schläge - ich stehe dann auf die Berg. Kräher, andere auf andere Rassen. Die heben aber auch schon mal ab, wenn Gefahr im Anzug ist. Eher bewegungsfaule Viecher sind da dann wohl weniger die Lösung. Allerdings kann es Dir passieren, dass Du agile Tiere anfangs vielleicht auch mal aus den Sträuchern holen musst.
* Bau einen Hühnerstall, der massiv (oder stabil Holz) ist, etwas Luft zwischen Erdboden und Hühnerstallboden (also ein wenig auf Stelzen) - dann sind Gelege und Co sicherer.
* Einzäunen wirst Du wohl müssen ...
* Der Bussard hat im Wald oder wo die Hühner Deckung haben, kein gutes Anfluggebiet - ist also gar so schlecht nicht, auch ein wenig Gebüsch etc. im Pirk zu haben.

Soweit für jetzt - frohe Ostern in die Runde von

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Beitrag#3von Herwig » Samstag 11. April 2009, 19:02

Hallo Christina,

Lösungen gibt es für alles. Das Problem mit dem "rauslassen" kannst du mit einem automatischen Pförtner regeln, der den Hühnerschlag selbstständig zu einer bestimmten Zeit öffenen und schließen kann.
Wenn du einen Auslauf machst in einer größe die sich an Obstnetzen für Bäumen orientiert kannst du sehr kostengünstig auch eine große Fläche nach oben absichern.
Ich halte Hähne für 4-5 Hühner als Zuchtgruppe, also auch wenn du hin und wieder Nachzucht haben willst, sollte ein Hahn auf 10 Hühnern kommen.
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Beitrag#4von Christina » Samstag 11. April 2009, 20:05

Hey Ihr Zwei,

danke für die schnellen Antworten!
Zeitschaltuhr ist natürlich wieder ´ne tolle Aufgabe für meinen Mann, der sehr gerne alles automatisiert und mit unserer Wohnung nur noch bedingt ausgelastet ist. Damit könnte ich ihm die Hühnerhaltung glatt schmeckhaft machen. ;-) Gute Idee. :-) ... und zum Einsperren bin ich ja immer rechtzeitig da.

Den Bergischen Kräher stelle ich mir sehr laut vor. Es gibt zwar keine direkten Nachbarn, aber doch in ca. 3-400 m Entfernung. Die würde ich vorher eh wegen eines Hahnes ansprechen. Bei der Gelegenheit kann ich mir dort gleich die neuen Ziegen anschauen und nach Tauschmöglichkeiten Milch gegen Eier fragen.
Als echte Norddeutsche sehen für mich die Vorwerker oder Ramelsloher ja am ehesten wie "richtige" Hühner aus. Die müssten dem Anspruch dann aber ja eigentlich auch entsprechen, oder?

Über ein Stelzenhaus hatte ich auch schon nachgedacht. Am besten so, dass sie bei Regen auch mal drunter sitzen könnten. Ich muss mir das mal ausrechnen, welche Größe mir da noch sinnvoll scheint (soll ja auch nicht zu wuchtig und teuer werden) und wieviele Hühner ich dann noch gut darin halten kann.

Gebüsch und Bäume hab ich mehr als genug. Obstnetze sind eine gute Idee!

Eine Frage hab ich gleich noch: Hühner sind vom Ursprung doch eigentlich Waldbewohner. Nun lese ich aber auch überall, dass sie eine Grasweide haben sollen und viel Licht brauchen, um gut zu legen. Bezieht sich das Licht auf die Länge des Tageslichtes oder brauchen sie auch die direkte Sonne auf der Wiese?
Ich hab nämlich eine Lichtung im Auge, die nur bedingt direkte Sonne bekommt.
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Beitrag#5von Christina » Dienstag 14. April 2009, 17:24

Die Idee mit dem Stelzenhaus hab ich jetzt noch erweitert:

Ich denke darüber nach, ein Hühnerhaus auf Rädern zu bauen!
Als Untersatz vielleicht eine alte Kutsche oder einen alten kleinen Treckeranhänger.
Das hätte den Vorteil, dass ich die Hühner immer nach den Pferden auf die Weideabschnitte lassen könnte.
Ich hab dieses Jahr damit begonnen, meine Weide in feste Abteile zu unterteilen, so dass die Pferde immer so ungefähr eine Woche auf einem Abschnitt sind und erst nach 8 Wochen wieder auf dem ersten Stück. Jeweils hinterher könnte ich die Hühner drauf fahren, die dann im kurzen Gras nach Krabbelzeug suchen und die Weide "düngen" könnten. Dadurch wäre der Parasitendruck und die Gestanksbelästigung deutlich geringer. Im Grunde müsste ich dann nur den Stall selbst regelmäßig reinigen.
Da die gesamte Weide eine kleine Lichtung ist, hat jeder Abschnitt am Rand an mindestens einer Seite Wald und Büsche. Es gibt also genug Möglichkeiten, ein Baumnetz zwischen Wagen und Bäumen zu spannen (Könnte ja dauerhafte Halterungen anbringen). Außerdem finden die Hühner Schutz vor Bussarden unterm Wagen. Ich Hab zwar keinen für Hühner sicheren Zaun und die große Weide entsprechend einzuzäunen wäre sehr teuer, aber angeblich entfernen die sich ja nicht so weit vom Stall... Die Frage ist nur, ob das auch für einen fahrbaren gilt?!?
Das Unterfangen birgt für die Hühner zwar ein gewisses Risiko, aber wenn es klappen würde und sie mitspielen, hätten sie das Paradies auf Erden (nur dass die paradiesesche Schlange hier der Bussard wäre Bild ).

Was meint Ihr? Könnte das klappen???
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Beitrag#6von klosterbauer » Dienstag 14. April 2009, 17:42

Hallo Christina,

ich hatte mir früher auch mal ein kleines Wägelchen selbstgebaut - mit Rädern vom Baumarkt. Der Nachbar hatte seine Hühner im alten Bauwagen - die Lösung war richtig gut, die Umbauten leicht gemacht. Das wär vielleicht eine Lösung für Dich... Musst Du nur öfter unter dem Wagen schauen, ob da nicht irgendwelche Eier liegen.

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Beitrag#7von Christina » Dienstag 14. April 2009, 19:41

Hallo Peter,

o.k. Dann werde ich das mal ausprobieren.

Ich hab übrigens festgestellt, dass ich immer an den christlichen Feiertagen hier schreibe. Wahrscheinlich, weil ich dann mal zur Ruhe komme und etwas Zeit habe.
Du kannst also zu Pfingsten wieder mit mir rechnen! Bild

Viele Grüße aus dem Norden!
Christina
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Beitrag#8von Frankenvieh » Dienstag 14. April 2009, 20:05

Christina hat geschrieben:Die Idee mit dem Stelzenhaus hab ich jetzt noch erweitert:

. Im Grunde müsste ich dann nur den Stall selbst regelmäßig reinigen.

Was meint Ihr? Könnte das klappen???
Wieso? Mach doch Maschendrahtzaun als Fußboden vom Hänger, da sind sie doch eh nur drin wenn sie schlafen.
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Beitrag#9von Prunus_Spinosa » Dienstag 14. April 2009, 20:29

Hallo!
wir wohnen auch in Waldrandnähe. Unsere Erfahrungen mit den Jägern sind folgende:

Der Habicht (Bussarde jagen keine Hühner) ist Waldsaumjäger. Er fliegt i.d.R. tief und nutzt Waldränder und Bodenwellen beim Anflug als Deckung. Wenn er einmal zugeschlagen hat, dann kommt er immer wieder. Die Hühner flüchten vor dem Habicht in die Gebüsche und finden dort guten Schutz. Die schnellen wendigen Rassen haben bessere Chancen als die Schweren. Mit Netzen kannst Du schützen, das ist aber nichts für Wind und Schnee, alle meine Konstruktionen sind immer stabiler geworden und irgendwann doch zusammengebrochen. Seit unser Hund da ist und patroulliert ist nichts mehr passiert. Ich habe mal gelesen, dass Hühner sich nie außer Sichtweite ihres Stalle aufhalten. Meine laufen im ganzen Dorf umher und halten sich nicht daran. Der Habicht holt sich maximal eins, der Preis der Freiheit.

Der Fuchs ist ein Dämmerungs- und Nachtjäger, er sucht Deckung und wird sehr vorsichtig, wenn das Gras so kurz ist, dass ihm die Deckung fehlt. Er kann aber auch buddeln und dringt in Ställe ein wenn nur ein kleines Loch da ist (10cm Durchmesser reichen). Richtig heftig wirds im Mai, wenn er Junge zu versorgen hat, da verliert er die Vorsicht und traut sich auch tagsüber. Er kommt bei Erfolg dann auch wieder und bringt zudem seine Jungen zum Üben mit. Unser Bestand hat sich mal in einer Woche um fünf Tiere dezimiert. Mein Mann saß direkt daneben, als er sich auf unseren Hahn stürzte. Auch hier hilft der Hund um Hof.

Marder machen, unseren Hühnern jedenfalls, nichts. Sie klauen ab und zu mal ein Ei, sonst nichts. Meine Theorie ist, dass die Geschichte mit den abgebissenen Köpfen von Besitzern stammt, die mal vergessen haben den Stall abends zu schließen. Das war dann der Fuchs.

Aber wenn die Hühner überall im Grünen laufen, scharren und picken dürfen - die Eier sind absolut unübertroffen. Von Supermarkteiern kriege ich Ekelpickel auch bei Bioware.

Viel Erfolg
Prunus
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Beitrag#10von steinadlerehemann » Dienstag 14. April 2009, 23:51

nabend Christina,

da ich selber auch Altsteirer halte, würde ich Dir diese Hühnerrasse empfehlen.
Sie sind agile und schnelle Hühner, fliegen sehr sehr gut und weit - sind aber standorttreu und sind abends
pünktlich im Stall - keines der Tiere fehlt.
Bei uns ist der Hühnerhabicht 50 m in seinem Baum - schon jahrelang. Seit ich Altsteirer habe, fehlte keines
der Hühner mehr.
Auch der rote Milan ist hier zu Hause, der Marderhund, der Marder, Wasserratten, Fuchs und vieles mehr.
Altsteirer ist eine alte Landhuhnrasse, sehr schnell in der Entwicklung und sehr gute Futtersucher, legen Eier sommers wie winters. Sie zu kriegen, ist fast unmöglich.

Das Licht, was Du ansprachst, benötigen sie zum Eierlegen.
Es ist eigentlich so: der Winter ist zu kurz, daher benötigen sie im Winter mehr Licht.
Der Sommer ist zu lang, hier könnte weniger Licht hilfreich sein.
Die Zeit ist wichtig, weil sie ja Nahrung aufnehmen müssen. Wenn die dunkle Jahreszeit da ist, können sie
weniger futtern, weil sie später aufstehen. Daher werden weniger Eier gelegt.
Im Sommer dann umgekehrt.

Zu lange Lichtperioden sind aber auch abträglich, da sie dann mehr Kalk benötigen.

Ein gesundes Mittelmaß ist wichtig.
Der Wald hat aber Licht und läßt es auch durch, sie bekommen also genügend Tageslicht ab.

Ich habe bei mir oben keinerlei Netze Die Tiere haben gelernt, wann der Greifvogel kommt.
Ich muss aber auch sagen, ich lasse die Süßen immer erst im Sommer gegen 8 Uhr raus, im Winter gegen
9 Uhr - dann haben die meisten Greifis schon gefrühstückt.

Und - es läuft mit den Hühnern immer ein Gänsepärchen mit. Denn Hühner sind Bodengucker,
sie schauen niemals nach oben. Aber Gänse. (Du kannst aber auch Perlhühner nehmen, wenn Du magst statt Gänse).

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#11von Frankenvieh » Mittwoch 15. April 2009, 07:24

Auf jedenfall braucht man einen Hahn! Der Haremshüter passt auf und gibt Warnschreie von sich und flitz ,flitz suchen die Hühner Deckung.
Ich habe Bergische Kräher, die bekommt auch keiner. Die Legehybriden und die Seidis sind öfters mal Beute.
Füchse sind mittlerweile auch TagjägerBild, wir hatten letztes Jahr eine Fähe mit 8 (!!!!!!!) Welpen, Wir haben eine Falle aufgestellt und das Männlein im grünen Rock hat sie dann getötet.

Igel stehlen übrigens auch Eier, deshalb hängen meine Nester jetzt oben. Borstel holt sie sogar unter der brütenden Pute vorBild

Marder holen auch Hühner. wir haben hier einen wohnen (hört sich gruselig an wenn er Nachts übern Dachboden hoppelt). Einer (JungtierBild) hat mal versucht, eine Ente die Wand hochzuzerren. Das war kein Fuchs! Aber sie holen nicht da, wo sie wohnen....
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Beitrag#12von Frankenvieh » Mittwoch 15. April 2009, 07:31

steinadlerehemann hat geschrieben:Und - es läuft mit den Hühnern immer ein Gänsepärchen mit. Denn Hühner sind Bodengucker,
sie schauen niemals nach oben. Aber Gänse. (Du kannst aber auch Perlhühner nehmen, wenn Du magst statt Gänse).

Ganz liebe Grüße
Christiane
Oh ja Perlhühner, die schreien schon bei kleinster Gefahr!

Meine Hähne waren nie "Bodengucker" immer auf der Lauer und mit einem Auge gen Himmel. Würde der Hahn nicht auf seine Hühner aufpassen, so würde ich ihn zum Broiler einladen...
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Beitrag#13von Christina » Mittwoch 15. April 2009, 16:58

Wow! Klasse, dass Ihr so viele Hinweise gebt! Danke. :-)

Maschendraht als Boden? Bekommen die armen Viehcher da nicht wunde Füßchen?

Dabei fällt mir gerade noch ein, dass ich gelesen habe, der Stall müsste mindestens 2 m hoch sein nach unserem Recht. Weiß da jemand etwas drüber? Ist damit auch der Innenstall gemeint oder kann ich einfach die Räder meines Hühnermobils mitzählen, wenn die Hühnerleiter außen nach unten führt? Bild

Hmm.... Wenn nur der Habicht die Hühner holen würde, hätte ich Glück. Den haben wir noch nie gesehen. Aber der Bussard hat nebenan ein Nest.

Wegen der Netze und Schnee mache ich mir noch keine Sorgen. Für den Winter kann ich ja ein festes Außenquartier bauen, das eine ordentliche Oberkonstruktion mit Netz / Draht hat. Allein im Sommer will ich mit dem Hühnermobil über die Weide wandern.

Mein Hund kommt zwar mit an die Weide, aber abstellen kann und will ich ihn da nicht. Ist ein sehr menschenbezogener Hund im hohen Alter. Auf den Schutz müssen die Hühner also verzichten, den brauch ich selbst. ;)

Buddelnd kommt der Fuchs bei mir ja nicht weiter. Die Frage ist, ob er auch die Hühnerleiter hoch kommt, wenn er tagsüber kommt?!?
Die Hühner erst nach der ersten Sättigung des Fuchses raus zu lassen, find ich ´ne prima Idee! Bild Ich werde die Zeitschaltuhr entsprechend einstellen. Am Wochenende bin ich morgens eh gegen 8 Uhr an der Weide. Dann kann das auch die Hühnerzeit werden. Das schont auch die Nachbarn.

Über die Altsteirer werde ich mal lesen.

Wenn als Lichtzeit ein gesundes Mittelmaß nötig ist (also vielleicht 12 Stunden?), muss der Stall dann überhaupt so große Fenster haben? Oder brauch ich die nur für die Tage der Aufstallung (kalter Winter / Pest etc.)

Für Gänse bräuchte ich ja wieder einen Extra-Karren oder gehen die mit in das Hühnermobil? Hatte jedoch gelesen, dass einige Gänse gut wegen der Schnecken sind, die Leberegel übertragen. Das wäre dann ja wieder schön wegen der Pferde.

Perlhühner muss ich mir auch mal ansehen. Können die normal mit den anderen Hühnern in den Stall?

Ja, nen Hahn will ich auch haben. Deshalb hab ich ja überlegt, wieviele Hennen ich für den brauche und welche Stallgröße das bedeutet.

Igel hab ich ebenfalls, aber ins Hühnermobil werden die ja wohl nicht kommen!

Für die "glücklichen Eier" hätte ich schon jede Menge Abnehmer. Hab meinen Kollegen heute von meinem Vorhaben erzählt und gesagt, sie könnten sich ja vielleicht auch ein Huhn "pachten" und einen Namen dafür aussuchen. Meine Kollegin fand, dass das Huhn dann ihren Namen tragen sollte. Mein Kollege wollte, dass der Hahn nach ihm benannt würde. Hab gefragt, ob ich den dann auch "siezen" muss oder ob ich "Du" zu ihm sagen darf!? Musste er überlegen. Nachdem ich sagte, ich würde dann auch immer rufen: "Ey, Herr XXX! Du geiler Bock, runter von den Hühnern!", wurde er rot Bild und wollte noch einmal über seine Idee nachdenken! Bild

Viele liebe Grüße,
Christina
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Beitrag#14von steinadlerehemann » Mittwoch 15. April 2009, 18:05

Hallo Christina,
Du kannst so wunderbar toll schreiben... ist echt schön zu lesen Bild .
Ein Hahn sollte schon bei seinen Hennen sein, wieviele Hähne, das ist Ansichtssache.
Wenn Du später Nachwuchs haben möchtest, ist es wichtig, mind. zwei blutsfremde Hähne
zu den Hennen zu haben.
Und Hähne, bei den Altsteirern zumindest, passen gut auf.
Früher - am Anfang - hatte ich Brahma Marans New Hampshire.
Diese Rasse passt nicht so gut auf wie die Altsteirer. Lediglich die Brahmahähne
haben damals den Hühnerhabicht arg verletzt.
Aber wie gesagt, es gibt auch andere Landhuhnrassen und auch Bankiva-Hühner.
Altsteirer legen im Schnitt an die 180 Eier pro Jahr - Eigewicht liegt etwa zwischen 55-70 g.
Da sie sehr agil sind - auch Küken im Alter von 3 Wochen schon - wirst Du auch Deine Freude
an Landhuhnrassen haben.
Wenn Du nur ein Gänsepärchen mit denen hältst, könntest Du sie auch mit in dem Stall einsperren.
Nur während der Brutzeit sind sie meist sehr angriffslustig.
Daher - besser wäre, Perlhühner Dir anzuschaffen.

Bin mal gespannt, was Du so planst. Übrigens 8 Uhr rauslassen ist okay.

Ganz liebe Grüße
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Beitrag#15von gewürzluike » Mittwoch 15. April 2009, 22:10

Christina hat geschrieben:
Buddelnd kommt der Fuchs bei mir ja nicht weiter. Die Frage ist, ob er auch die Hühnerleiter hoch kommt, wenn er tagsüber kommt?!?

Perlhühner muss ich mir auch mal ansehen. Können die normal mit den anderen Hühnern in den Stall?



Füchse können nicht nur gut buddeln, sondern auch erstaunlich gut klettern/springen. Erst recht, wenn kein Hund bei den Hühnern ist und wenn sie Junge zu versorgen haben.

Perlhühner mit erwachsenen Hühnern geht bei uns gut, ob eine gute Glucke aber als Verteidigung für die Küken ausreicht würde ich bezweifeln, der Perlhahn kann ganz schön aggressiv werden, und das bei diesen dicken Schnäbeln ... Wenn du von wegen Lärmbelästigung auf die Nachbarn Rücksicht nehmen musst, spricht das allerdings auch gegen Perlhühner. Trompeten und Schalmeien sind nichts dagegen.
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Beitrag#16von Christina » Donnerstag 16. April 2009, 07:38

Guten Morgen, Ihr Hühnerhalterinnen! Bild

Christiane, herzlichen Dank für das Lob! Wir scheinen wohl aus der gleichen Gegend zu kommen und deshalb "eine Sprache" zu sprechen. So schlecht ist es hier landschaftlich aber auch nicht, dass man Meck-Pom hier her versetzen muss. ;)

Die Altsteirer hab ich mir angesehen. Wenn ich einen richtigen Bauernhof hätte, würde ich in jedem Fall die Vorwerker nehmen. Die gefallen mir ungemein gut. Aber für meine Waldlichtung scheinen die Altsteirer wirklich sehr gut geeignet zu sein. Hast du die weißen oder die.... wie war das Wort noch? Naja, jedenfall die bräunlichen. Ich würde nämlich eher die in Tarnfarbe nehmen wollen als die weißen.

Ich denke, wenn ich mit dem Stall fertig bin, versuche ich es erstmal mit einem Dutzend davon plus Hahn. Vielleicht hab ich ja Glück und die bekommen es allein hin. Ansonsten muss ich mir überlegen, wen ich als Bodygard einsetze.

Wenn ich fuchsmäßige Probleme bekomme.... Der Jäger dort ist zufällig ein Exfreund von mir. Das könnte mir dann doch tatsächlich nochmal zum Vorteil werden. Aber hoffen wir, dass ich auf seine Hilfe verzichten kann; der ist furchtbar unzuverlässig Bild ...und bringt mich damit zur Weißglut, 22 Jahre später noch!

Dann mach ich mich jetzt mal auf die Suche nach einem geeigneten Chassis für den Stall.

Viele Grüße,
Christina
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Beitrag#17von Christina » Donnerstag 16. April 2009, 08:33

Ich hab mir nun nochmal einige Fotos der Altsteirer angesehen und finde sie doch auch recht hübsch. Die sehen irgendwie frecher und lustiger aus mit ihrem Haarschopf als andere Hühner.
Besonders gut finde ich für meine Haltung, dass sie ordentlich winterhart sind und eben gut fliegen können. Ich werde die Flügel natürlich ungestutzt lassen, so können sie sich bei Gefahr gut in Sicherheit bringen. Da sie tagsüber nicht im Stall sind, muss ich mir über Fuchs und Stall wohl keine weiteren Gedanken machen. Auch dass sie sich bei ausreichendem Auslauf viel Futter selbst suchen, ist für mich natürlich schön, denn Platz haben sie mehr als genug: Über 1 ha Weide insgesamt!
Die Rasse scheint also gut geklärt.
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Beitrag#18von gewürzluike » Donnerstag 16. April 2009, 11:28

Christina hat geschrieben:Guten Morgen, Ihr Hühnerhalterinnen! Bild

Ansonsten muss ich mir überlegen, wen ich als Bodygard einsetze.



Nochmal apropos Bodyguard:

Die allerbeste Aufpasserin puncto Raubvögel und Marder war bei uns die Pute, nachdem sie Hühnerküken ausgebrütet hatte. Sehr scharfe Augen, alle haben ihr aufs Wort gehorcht und sich versteckt, und einmal hat sie sogar einen Marder vertrieben, der es auf die Entenküken abgesehen hatte – bis die Hunde gemerkt haben, was los ist, war sie schon mit solch einer Angriffsbereitschaft auf den Übeltäter zugeflattert, dass er kehrt gemacht hat. Die sonst durchaus auch verteidigungsbereite Entenglucke war in Gegenrichtung unterwegs. Nur gegen den Fuchs ist selbst eine Pute machtlos, ich denke ohne Hund helfen da wirklich nur verdammt gute Zäune, d.h. hoch genug, auf einem Untergrund, der sich auch bei Regenwetter nicht graben lässt, etc. Vielleicht ja auch der Jägerbekannte.

Ich hab mir das gestern abend nochmal so vorgestellt, wie toll, ständig wechselnder Auslauf. Und dann frage ich mich aber: Willst du einen Hektar oder mehr fuchssicher einzäunen? Und ein Jäger kann mit Glück vielleicht einen Fuchs erwischen, aber wenn der Fuchs ein paar Stunden Zeit hat, bevor überhaupt jemand außer den Hühnern was davon merkt, müssen sie schon sehr gut fliegen können und brav in den Bäumen sitzen bleiben, damit er nicht gleich alle abräumt. Hier in unserer Gegend ist die Geflügelhaltung noch etwas verbreiteter und entsprechend kursiert auch jede Menge "Fuchsgarn", z.B. von Leuten, die die ganze Nacht mit dem Gewehr in der Hand im Hof gesessen sind, und trotzdem hat der Mistkerl wieder ein Huhn erwischt statt sie den Fuchs etc. Auch wenn ich nicht weiß, wie viel Alkohol bei just dieser Geschichte im Spiel war, zeigt auch unsere eigene Erfahrung, dass es sehr schlaue und mutige Tiere sind. Wir haben auf unseren ca. 3000 m² Hunde, überall mindestens 1,50 Zaun, stopfen die unter den Zaun gegrabenen Durchgänge prompt, sind selbst immer vor Ort, und trotzdem traut sich in der Fuchssaison immer mal wieder einer aufs Gelände.

Wenn die Altsteirer sich tatsächlich ohne sonstigen Bodyguard bei einem Fuchsangriff in Sicherheit bringen können, bitte berichten, dann will ich unbedingt auch welche!

herzliche Grüße,
gewürzluike
Zuletzt geändert von gewürzluike am Dienstag 2. März 2010, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#19von Frankenvieh » Donnerstag 16. April 2009, 11:33

ulrike hat geschrieben:[
Wenn die Altsteirer sich tatsächlich ohne sonstigen Bodyguard bei einem Fuchsangriff in Sicherheit bringen können, bitte berichten, dann will ich unbedingt auch welche!

herzliche Grüße,
ulrike

Da gehen auch die Bergischen Kräher....Bild
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Beitrag#20von gewürzluike » Donnerstag 16. April 2009, 11:48

aber die Altsteirer brüten und legen außerdem auch im Winter, wie ich hier so lese ...
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Beitrag#21von Christina » Donnerstag 16. April 2009, 12:53

Mein Plan ist ja, dass die Hühner nachts absolut fuchssicher in ihrem Hühnermobil eingesperrt sind und morgens erst nach der großen Sättigung der Füchse über die Zeitschaltuhr auf die Wiese gelassen werden.
Wenn die Füchse dann aber auch tagsüber jagen, dann müssen die Hühner wach und flink genug sein und selbst aufpassen sowie lange genug ausharren oder sie werden in die natürliche Beutefolge eingereiht, was ich natürlich nicht hoffe!
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Beitrag#22von gewürzluike » Donnerstag 16. April 2009, 17:57

Nachts hatten wir auch nie Probleme mit unseren Ställen. Ein Jahr gab es eine Phase, in der es der Fuchs bevorzugt so gegen 14.00 probiert hat (das ist nun bestimmt kein Fuchsgarn, ich hab ihn selbst 10 Meter von mir weg innerhalb unseres Außenzauns um das provisorische Kükengehege gehen sehen). Letztes Jahr stand er ab und zu - ebenfalls mitten am Tag - seelenruhig am Zaun zwischen Gemüsegarten und Hühnergarten, um genauso gelassen wieder von dannen zu ziehen, wohl wissend, dass dieser Zwischenzaun ja auch ihn (bzw. sie!) vor einem schnellen Eingreifen der Hunde schützt. Unsere Hühner sind allerdings auch ganz normale Zwiehühner mit ein paar bunten Einschlägen, weder Altsteirer noch Bergische noch ..., und die Enten fliegen zwar teilweise, aber sind am Boden doch etwas langsamer.

Würd mich freuen, wenn es mit bestimmten Rassen wirklich funktioniert, und ich freue mich auch, dass es für dich selbstverständlich ist, den menschengewohnten Hund nicht auf seine alten Tage zum Hühnerhund machen zu wollen, nur unsere "normalen" Hühner würde ich nach einschlägigen Erfahrungen nie ohne Hund alleine im Freien lassen.

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Beitrag#23von steinadlerehemann » Donnerstag 16. April 2009, 19:17

Hallo Christina

ich halte und züchte die weißen Altsteirer vom Cilier-Schlag.
Wenn ich küken ausbrüte, fallen aber immer mal wieder graugesperberte oder blaugesperberte.
Diese Tiere werden von mir verkauft, vorausgesetzt, sie sind i.O.

Ich habe aber einen Bekannten, der hat Altsteirer wildfarbig, eine sog. bunte Palette.
Nicht nur wildfarbig, auch blaugoldhalsig u.a.
Es ist hier im Forum kajosche, Erich alias Drachenreiter kennt kajosche auch und hält auch
Altsteirer in diversen Farben.

Aber wie Du schon sagst, wildfarbend in Waldnähe finde ich persönlich dann besser.
Weiß ist zu auffällig, nur im Winter nicht.
Wenn Altsteirer unbegrenzten Auslauf haben, ist das mehr als optimal, sie sind förmlich in
ihrem Element. Entsprechend mehr werden die Eier gelegt.

Wenn Du Deinen Plan umsetzen möchtest, mußt Du nur rechtzeitig Bescheid sagen, wann Du
die Süßen haben möchtest, denn wie gesagt, Altsteirer sind rar und jetzt ist gerade Brutzeit.

Hast DU die Möglichkeit, sie erst mal als Küken bei Dir aufzuziehen, oder möchtest Du gleich
legereife Hennen mit Hahn haben?
Da müßte ich dann mal kajosche oder Drachenreiter anfragen, das kannst Du aber auch tun.

Dir noch einen schönen Abend und lass mal wieder von Dir hören.
Liebe Grüße
Christiane

p.s. kajosche hat auch solch ein Grundstück, wei Du vorhast, frag ihn mal nach seinen Erfahrungen...
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Beitrag#24von Christina » Freitag 17. April 2009, 09:21

Hallo Christiane,

ich denke, Küken sind bei mir keine gute Idee. Legereif können sie, müssen sie aber auch nicht unbedingt sein. Vielleicht halbstarke und legereife Tiere einer Sippe gemischt mit einem fremden Hahn? Da muss ich einfach schauen, was ich dann bekommen kann... oder mir vielleicht jetzt schon Tiere "bestellen"?

Vor Ende der Sommerferien wird das mit dem Einzug der Hühner garantiert nichts, weil ich das zeitlich gar nicht schaffe.
Ich will es dieses Jahr etwas ruhiger angehen lassen... In den Sommerferien haben wir Besuch vom Neffen meines Mannes. Der Stallbau wäre genau die richtige Aufgabe für die Zeit. Bis dahin werde ich die Materialien zusammen suchen.
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Beitrag#25von steinadlerehemann » Freitag 17. April 2009, 14:39

Hallo Christina,

Ruhe braucht man für alles, sonst wird man ja krank - wie ich Bild.
Spaß beiseite - ich denke, Altsteirer solltest Du trotz allem vorbestellen,
da ich nicht weiß, wer wie viele Tiere dann zur Abgabe hat. Und rechtzeitig -
das planen wäre besser. Man muss ja nicht ne Zeit abmachen, aber derjenige
der die Altsteirer hat, weiß dann Bescheid, was Du vorhast, und hat dann Ruhe,
die Tiere großzuziehen.

So könnt Ihr dann gemeinsam das angehen - ist meine Meinung.
Und ich weiß von den wenigen, die diese Tiere haben, dass sie auch nicht so viel
nachziehen. Daher ist rechtzeitig doch besser.

Aber ich würde das auch so machen wie Du, erst den STall und dann mal schauen.
Tipps wie gesagt kannst Du prima von kajosche alias Charls bekommen.
Denn er hat identisch das gleiche Gelände wie Du, und hat auch gesagt, dass
Altsteirer für solch ein Gelände am besten sind.

Wie er sie hält und was er so macht und warum, kannste ja mit ihm beklönen,
ist aber auch echt interessant. Ein sehr guter Altsteirer-Züchter.

Ganz liebe Grüße
christiane
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