Hühnerhaltung am Wald?


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Beitrag#51von Christina » Dienstag 19. Oktober 2010, 09:54

Gestern hatte ich das erste Mal in meinem Leben einen Bussard in der Hand!

Der hatte sich in meine Hühnervoliere gezwängt... Meinte erst wohl im Schlaraffenland gelandet zu sein und hat ein Junghuhn verspeist - leider ein recht hübsches Exemplar mit vielversprechender Zukunft, was die Legeleistung angeht... Als er das bis auf ein Bein verdrückt hatte und zum Verdauen den Abflug machen wollte, stellte er aber fest, dass es doch die Hölle war, die ihn da gefangen hatte. Seinem Zustand nach zu urteilen, hatte er schon einige Zeit versucht, durch das Netz zu fliegen, als ich nach Feierabend rum kam - war schon etwas erschöpft. Mit Hilfe eines Bekannten konnten wir ihn dann in einer Wolldecke fangen und wieder fliegen lassen...
Ein wirklich schönes Tier... Ich hoffe, dass der Stress größer war als der Genuss und er keinen erneuten Versuch macht! Aber ich hab vorsorglich die einzige kleine Möglichkeit nun auch noch abgedichtet!
Mein armer Junghahn war dem Stress nicht gewachsen und ist sofort geflüchtet als ich die Tür öffnete... Später kam er aber wieder. Wie das wohl ausgegangen wäre, wenn ich meinen Althahn noch gehabt hätte?! Dann wäre der wohl auch noch im Kampf drauf gegangen...
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Beitrag#52von steinadlerehemann » Dienstag 19. Oktober 2010, 22:56

Hallo Christina,

ich kann nur sagen, Glück gehabt.
Ich habe innerhalb von 4 Wochen über 20 Hennen (nicht Hähne) an diesen Burschen verloren
und mußte nun wohl oder übel erst die Süßen lange lange Zeit einsperren.
Jetzt - wo ich sie wieder raus lasse, habe ich den schlimmsten Ganter dort geparkt, es ging nicht anders.
Gott sei Dank rupfen jetzt die Gänse kaum noch Gras, daher ist der Süße dort nicht ganz so schlimm dran.

Ich werde aber dort ein Pärchen Gänse belassen müssen, ob es mir schmeckt oder nicht.
Denn der Sperber wird sonst immer wieder kommen - genauso wie der Habicht.
5 Jahre hatte ich Ruhe - und kaum tut man sein Gänsepärchen auf die Weide, waren diese Burschen
schon da.
Also bleiben sie jetzt da - ob sie wollen oder nicht. Ich kann nicht 2000 qm mit einem Silagenetz überziehen.
Wieviele Balken nötig wären. Ich müßte sonst nämlich bei mir ein Gehege abtrennen, aber... wer weiß, wann ich sie da drinnen lasse, und wann raus?
Übrigens haben Perlhühner auch nichts gebracht .

Daher Christina, echt Glück gehabt.
Aber passe auf, der kommt wieder.

LG
Christiane
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Beitrag#53von Alex » Mittwoch 20. Oktober 2010, 07:25

Hallo,

ich habe auch immer wieder Probleme mit Raubvögeln. Allerdings nur im Winter, wenn der Boden gefroren ist, im Sommer finden sie scheinbar genug. Aber kommt die erste richtige Kälte, gehts los. Mein Freilauf ist auch zu groß zum überdachen. Letztes Jahr hatte ich das Glück, dass ich ihn quasi auf frischer Tat erwischte, war nur grad ums Eck, wie ich alle schreien und flattern hörte, hab ihn von der Henne gejagt, die lebte noch er hatte sie grad am Genick gepackt, haben wir dann selbst gegessen. Da kam er dann eine ganze _Zeit nicht mehr, aber nach ein paar Wochen gings wieder los, er hat mir sogar eine ausgewachsene Warzenente geholt.

Das Gänse helfen wusste ich nicht, möchte mir auch ein Pärchen Bayerischer zulegen, das würde sich ja dann anbieten, sie den Winter über im Hühnerhof Wache halten zu lassen, dann müsste ich meine Hühnchen nicht immer einsperren, wenns gefriert.

Grüße Alex
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Beitrag#54von Christina » Mittwoch 20. Oktober 2010, 18:38

Hallo Ihr Leidgenossinnen!

Eigentlich kommt er da jetzt nicht mehr rein. Ist mir eh unklar, wie er so schlau sein konnte. Über der Tür ist ein Stück Netz, das nur lose runter hängt. Da muss er durch sein. Sonst ist alles komplett dicht. Ob der mich beobachtet hat oder ob das Zufall war, dass er das Schlupfloch gefunden hat?!?!

Helfen Gänse wirklich?
Ich hab die Hühner bisher noch in dem Stall an der Pferdeweide auf der Waldlichtung. Am Haus hab ich inzwischen Gänse und Laufenten. Die Enten sind sehr viel in der Nähe der Gänse und bisher *toitoitoi* sind noch alle am Leben und unversehrt. Nächstes Jahr sollen die Hühner eigentlich auch hierher ans Haus, aber hier ist ebenfalls zu viel Platz, als dass ich alles einzäunen / überdachen wollte - zumal ich gerne einen freien Ausblick über Teich und Obstwiese behalten möchte.
Nun hatte ich schon überlegt, ob das nicht viel zu riskant ist... Aber wenn die Gänse aufpassen???
Ich muss wohl wieder die Suppenhühner zusammen raffen und mit ihnen einen Probelauf starten. Meine ursprünglich 8 Hühner haben sich eh auf 28 vermehrt... (und wären noch viel mehr geworden, wenn ich nicht Eier weggenommen hätte) Die Naturbruten von diesem Jahr werden sich nächstes ebenfalls setzen... Vielleicht lass ich nächstes Jahr die Hühner von diesem Jahr in dem Stall und versuche mit den alten Hennen hier am Haus die Haltung im Freiland.

Viele Grüße,
Christina

PS: Warum rupfen die Gänse kaum noch Gras???
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Beitrag#55von Hilbenhoefle » Sonntag 24. Oktober 2010, 08:21

Das würde mich nun auch interessieren ob Gänse ein sicherer Schutz für das restliche Geflügel sind. Ich habe letztes Jahr eine Laufente und dieses Jahr eine Altsteirer-Henne an den Habicht verloren. Wenn Gänse ein guter Schutz wären, dann würde ich mir die Anschaffung überlegen, damit das restliche Geflügel ganzjährig draußen bleiben kann.
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Beitrag#56von steinadlerehemann » Montag 25. Oktober 2010, 09:14

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte sonst zuvor jeden Tag ein Huhn verloren.
Das hatte solche Ausmaße angenommen, dass ich schon Sorge hatte, keine Altsteirer mehr zu haben.
Nachdem nun mein Max dort auf dem Grundstück ist, ist der Spuk komischerweise zu Ende.
Kein Sterben mehr.

Und alle Tiere nach wie vor da - obwohl wie gesagt der Sperber und der Habicht in 50 m Luftlinie wohnen.
Sie hätten also die Möglichkeit ständig zu kommen.

Aber adulte Tiere sind genauso gefährdet Christina wie junge Tiere. Sie sind genauso unvorsichtig.
Perlhühner hatten mir nichts gebracht, die hatten anfangs auch gleich dran glauben müssen :-(((
Daher - mein Max ist Gold wert.
Nur brauche ich ihn später wieder auf dem großen Grundstück, wenn meine jungen Gänse dort laufen,
denn er ist der beste Aufpasser den ich habe.

Werde mir also nochmals einen "bissigen" Ganter besorgen müssen, meine anderen sind alle zu soft.

LG
Christiane

p.s. Max ist ein 15jähriger Pommernganter :-)))
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Beitrag#57von Christina » Montag 25. Oktober 2010, 12:47

Ich hab nun festgestellt, dass ich doch auch einen Sperber hatte, keinen Bussard. Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesen Vögeln nicht besonders auskenne... Aber den Bildern im Netz nach, war es ein Sperber...
Ja, dass die addulten auch gefährdet sind, ist mir klar. Aber wenn der Versuch scheitert und mein Peter, der Ganter, nicht gut aufpasst, dann tut es nicht so weh wie bei der Nachzucht.

Eigentlich dachte ich immer, man würde sich nette Ganter wünschen, aber das scheint ja doch gar nicht immer von Vorteil zu sein. Bild
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Beitrag#58von steinadlerehemann » Montag 25. Oktober 2010, 17:28

nabend Christina,
manchmal habe ich den Max schon sonstwohin gewünscht. Denn jedes Mal wenn ich in den Stall komme,
werde ich von ihm gleich zwickend begrüßt.
Hat aber den Vorteil, dass selbst abends im Stall kein ungebetener Gast dort was zu suchen hat.
Also bewaffne ich mich jedes Mal mit nem Besen, und halte ihn mir vom Leibe...
aber er paßt halt gut auf.... das ist mir mehr wert. Bild
Und seine Frau, greift alles an, was sich in seine Nähe bewegt... also quasi von zwei Seiten bist Du
belagert, Bild Bild Bild

Wenn der Ganter zu soft ist, glaube ich kaum, dass er aufpaßt. Das ist meine Erfahrung.
Siehe meine Dicken, richtige Weicheier Bild

Dir noch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#59von kaktussnake » Montag 25. Oktober 2010, 18:51

ein bussard- das hätte mich auch gewundert. der hat das nicht drauf - würde sich da nicht rantrauen! er geht gerne auf mäuse, schnecken und käfer, oder mal einen kranken vogel.

sperber, falken und habichte - sie alle jagen im flug. sie alle brüten rings um unseren hühnerhof und man sieht die oft beim jagen. alle meine tiere laufen frei - auch die kücken.
wenn man weiss, wie die greifvögel ticken (jagen), kann man sich einigermassen schützen.
ein habicht ist ein relativ grosser vogel, besonders die damen werden grösser als ein bussard. sie jagen im flug, auch gerne beute die flüchtet, hasen usw.
ein zaun, eine dichte buschige bepflanzung - also wenig freiflächen vermiesen denen die jägerei.
auch falkejagen vorzugsweise im flug - aber weniger hühner die am boden hocken - auch er braucht platz - wenn auch weniger wie ein habicht.
der sperber ist eigentlich der kleinste- kaum grösser als eine taube- er kann auch in der luft stehen-rütteln - über mäusebaus o.ä.. aber an was grösseres wie an ein alleinstehendes kücken würde sich der sicher nicht rantrauen. die sperber sind öfters auf dem gelände - sie jagen die spatzen, die sich vom hühner und entenfutter sattfressen.

für meine tiere würde ich nur den habicht und den milan fürchten- und die auch nur im winter.
unser gockel warnt auch vor jedem fliegenden objekt - einschliesslich der grossen vögel, die salzburg oder müchen anfliegen.


Bild
rechts ist nur das pumpenhaus - der hühnerstall ist links - hinter der gerätehütte.

natürlich würde ich meine hand nicht dafür ins feuer legen, dass einer von den greifs auf abwegen jagd
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Beitrag#60von steinadlerehemann » Dienstag 26. Oktober 2010, 08:31

Hallo Kaktussnake, Bild
so wie Du dachte ich auch einige Jahre - bis die Erfahrung urplötzlich daherflog.
Und ich mußte umdenken....
Unser Grundstück ist fast durchweg mit niedrigen Sträuchern bewachsen. Nur zwei große Obstbäume stehen
auch dort. Hinter dem Hühnerstall ist alles bewachsen und dicht ... ich habe regelmäßig Mühe da durch zu kommen.
Und trotzdem.... glaub mir, der Sperber kann es ebenso wie der Habicht.
Milan ist auch hier, jedoch kommt der auf dieses Dickicht nicht runter.

Andere Waffen wie scharfe Gänse - kenne ich noch nicht.
Sie müssen aber was bringen.
So was wie Draht über das Grundstück ziehen ist vielleicht ne Alternative, da Greifis Platz brauchen um hoch zu kommen.
Aber alte DVD´´s - neee... die sind clever....

Fällt Dir sonst noch was ein?

LG
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Beitrag#61von Christina » Dienstag 26. Oktober 2010, 13:39

Mein jetziger Hühnerauslauf ist mit Netz überspannt. Der Vogel ist über der Tür durch, wo das Netz nur lose hing. Denke als, dass mit Drähten überspannen auch nicht wirklich die Lösung bringt, wenn der bei mir durch so ein kleines Loch durchschlüpft. Gut, es war der erste seit über einem Jahr. Aber er hat es geschafft!

Viele Grüße, Christina
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Beitrag#62von kaktussnake » Dienstag 26. Oktober 2010, 15:19

dass der sperber wirklich auf hühner geht?? der nimmt doch reiss aus wenn er die hühner sieht - vielleicht auch vor den enten?? vielleicht fütterst! du da einen falken - die sehen ähnlich aus - sind aber ein gutes stück grösser. wie schon gesagt - die sperber sind bei uns allgegenwärtig - aber die gehn nicht mal auf die kücken. ich hoffe auch, dass sich das nicht ändert.

es kann natürlich auch ein habicht-mann sein - der ist sehr viel kleiner als sein weibchen, das etwa bussard-gross ist. das männchen ist nur etwa krähengross. nur habichte und (wander)falken jagen im allgemeinen vögel, die grösser als eine taube sind. (uhu und adler mal ausgenommen - die sind aber seeehr selten)
für alle anderen wäre eine verletzungsgefahr durch das schlagen der doch nicht kleinen hühner viel zu gross. das würde ein greif nicht riskieren - eine verletzung bedeutet jagdunfähig und somit den sicheren tot!

die enten lassen sich von den greifen eigentlich kaum aus der ruhe bringen. wenn der gockel warnt, plärren die entendamen oft auch gleich mit
natürlich hab ich mir im sommer gedanken um die kücken gemacht, besonders weil die enten den zaun kaputt gemacht haben und die kücken die 1. wochen da abgehauen sind - da hat die glucke oft vergeblich gerufen - da draussen wars schöner.
allerdings marschieren die kleinen von einer deckung in die nächste.

aber auch kleine vögel können sich ganz gut gegen einen kleinen greif wehren - einer der sperber hat in einem grossen schwarm stare gejagd- die sind beim nachbarn bis vor dem sichtschutzzaun geflogen - ich dachte nur - was ist das?? - dann hat sich die meute geteilt und der sperber ist in die bretter gekracht. als ich hingelaufen bin, hatte er sich schon so weit erhohlt, dass er wegfliegen konnte -das hätte für ihn ins auge gehen können. klever, die kleinen stare!!!
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Beitrag#63von steinadlerehemann » Dienstag 26. Oktober 2010, 15:24

Hallo Kaktussnake,

bei mir sah der sperber so aus
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Sperber, wenn sie Hunger haben, gehen lt. meiner Erfahrung sehr wohl auch auf Hühner los.
Anbruch Dämmerung - dann nicht mehr.
Nur seid mein Max da ist, hat er Angst. Seither ist er nicht mehr dort gesichtet worden.
Vor Enten hat er keine Angst - sie zudem fast ständig nur im Bach sind.

Hühner aber schwirren über den gesamten Hühnerhof. Und genau dort waren ihre toten Körper auch.
Mitnehmen können die Sperber sie nicht, da sie zu schwer sind für sie.
Daher blieben die toten Hühner dann auf dem Hof liegen.
Aber gefressen die besten Stücke, die Innereien....

LG
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Beitrag#64von kaktussnake » Dienstag 26. Oktober 2010, 16:31

ja klar, ds ist so ein mickriger knirps - der ist so gross wie ein täubchen -ich kann mir nicht vorstellen wie der ein huhn meuchelt - aber wenn du ihn erwischt hast - seltsam! wie bringt er die hühner um? - das macht mich neugierg!
ich hab schon greifvögel fliegen lassen und auch beim schlagen zugesehen- darum fällt es mir das schwer, das vorzustellen.
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Beitrag#65von Alex » Dienstag 26. Oktober 2010, 21:24

Hallo

der, der mich in der frostigen Zeit immer wieder besucht ist ein Falke oder Habicht tippe auf letzteren, ist relativ groß, kann aber die Hühner nicht mitnehmen. Als ich ihn beim Schlagen erwischte, ist er auf die Henne los, die unter einem Holunderbusch, der natürlich da unbelaubt war und sauste durchs Geäst. Er hat ihr mit einem Schlag das Genick gebrochen.

Grüße Alex
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Beitrag#66von kaktussnake » Mittwoch 27. Oktober 2010, 11:57

etwa krähengross sind entweder ein habichtmännchen oder ein wanderfalke. von letzterem soll es in deutschland keine 100 brutpaare mehr geben- also tipp ich auf habichtmann.
wenn es wirklich ein wanderfalke ist der steht (stand) nach meinen letzten informationen auf der roten liste 4, dann rede doch mal mit jemanden vom naturschutz oder vogelschutz.
stachlige grüsse
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Beitrag#67von Alex » Mittwoch 27. Oktober 2010, 22:40

Hallo,

ich tippe doch eher auf einen Habicht, so genau kenn ich mich da nicht aus und er hat mir auch nicht die Zeit gelassen ihn mir so genau anzusehen, Krähengroß war er mindestens.

wir haben noch ein Bussardpärchen hier, die stören mich gar nicht, die kreisen wohl immer hinterm Haus über die Wiese und ziehen oben im Wald ihre jungen auf, da kann ich im Frühjahr immer bei den Flugübungen zusehen, die kommen aber nicht zu meinem Geflügel runter.
Ich finde es immer sehr schön ihnen beim Kreisen zuzusehen. Sind immer zu zweit unterwegs

grüße Alex
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Beitrag#68von steinadlerehemann » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:39

Hallo Kaktussnake..


..............und es war ein Sperber..... Bild

In der Natur sehen nicht viele gesperbert aus, in der Größe usw....

LG
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Beitrag#69von Christina » Sonntag 20. März 2011, 12:21

Heute essen wir die ersten eigenen Hähnchen! Mal sehen, ob ich mehr als Kartoffeln mit Soße runter bekomme. Meine Eltern bereiten sie zu und werden sich hoffentlich gemeinsam mit meinem Mann über das Fleisch her machen.
Aber ich bin so auch schon echt Stolz auf mich! Ich habs geschafft, sie zu fangen und zum Schlachten zu bringen... und ich habs geschafft, die geschlachteten Tiere wieder abzuholen, neben der Wanne zu sitzen und eine Tasse Kaffee zu trinken... Es wird... ;-)
In ein-zwei Jahren kann ich sie dann vielleicht auch noch würzen und in den Ofen schieben.
Lange lebe unsere Bekannte! Denn das Schlachten möchte ich nicht auch noch lernen müssen.

Beste Grüße,
Christina

PS: Ich hab extra nicht gefrühstückt, vielleicht hilft der Hunger ja und ich kann doch etwas Fleisch essen. Bild
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Beitrag#70von Alex » Sonntag 20. März 2011, 22:52

Hallo,

na da gratuliere ich dir zum ersten Schlachten, mir fällt es nach 14 Jahren Tierhaltung und fast jeden Monat irgend was schlachten auch immer noch schwer. Meine Tiere werden auch immer etwas älter als es sein müsste, allerdings essen tu ich jedes, hab mehr Probleme damit Fleisch zu essen, dass ich im lebenden Zustand nicht gekannt habe Bild Und Hähnchen rupfen und ausnehmen ist mittlerweilen auch kein Problem mehr, hat aber auch etwas gedauert.

Das schlimmste ist das Ziegenschlachten, das wird mir wohl in hundert Jahren noch genauso schwer fallen, wie beim ersten Mal.

Meine Kinder sind da abgebrühter, mein sechsjähriger hat heute bei der Lammkeule gefragt, ob das jetzt ein schwarzes oder weißes Lamm war, dass wir da grade essen.

Hoffe die Hähnchen waren auch gut.

Grüße Alex
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Beitrag#71von Christina » Freitag 15. Juli 2011, 10:20

Nun beginnt Phase 2 (nachdem die Hähnchen lecker waren ;-)): Eine Glucke sitzt seit gestern auf 8 Eiern von Vorwerkern! Ich hab gestern das erste Mal real diese Tiere gesehen und fand sie tatsächlich noch schöner als auf allen Bildern. Ich bin ganz aufgeregt! Die Glucke hatte dieses Jahr bereits Küken und ich hoffe, dass sie auch diese so gut ausbrütet!

Beste Grüße
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Beitrag#72von Christina » Sonntag 14. August 2011, 14:46

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Beitrag#73von karinenhof » Montag 15. August 2011, 20:22

oh wat sind die putzig Bild .

Grüße von Karin aus dem Havelland
***********************************************************************
Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
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Re: Hühnerhaltung am Wald?

Beitrag#74von Christina » Sonntag 19. Februar 2012, 18:26

Und das wars dann mit den Hühnern...
24 Hühner und ein Hahn in einer Nacht dahin... Lagen alle blutleer in einem Wirrwarr aus Federn und Stroh im Stall verteilt! Welch frustrierender Anblick!!!!
Jetzt brauch ich erst einmal eine Pause und dann fange ich irgendwann am Haus wieder neu an.
Tatsächlich muss man ja sagen, dass es eher verwunderlich war, dass es fast 3 Jahre dort im Wald gut gegangen war. Schade um die schönen Tiere und vor allem auch um die wirklich sehr guten Glucken!
Ich würde es auch noch etwas weniger schlimm finden, hätte ich nicht Bilder von flüchtenden Tieren vor Augen... Ein einziger kurzer Blitzschlag wäre mir lieber gewesen...

Gruß, Christina
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Re:

Beitrag#75von Jaegertom » Sonntag 19. Februar 2012, 18:39

kaktussnake hat geschrieben:etwa krähengross sind entweder ein habichtmännchen oder ein wanderfalke. von letzterem soll es in deutschland keine 100 brutpaare mehr geben- also tipp ich auf habichtmann.
wenn es wirklich ein wanderfalke ist der steht (stand) nach meinen letzten informationen auf der roten liste 4, dann rede doch mal mit jemanden vom naturschutz oder vogelschutz.


Wanderfalken sind ausschließliche Luftjäger, da ihre hohe Jagdgeschwindigkeit sie am Boden töten würde wenn sie aufschlagen. Sie verletzen ihr Opfer im Flug,das dann abstürzt und sie es am Boden mit einem Biss=Bisstöter erlegen. Noch niemals hat meines Wissens nach ein Wanderfalk ein Huhn geschlagen, fliegende Enten und Tauben wohl.
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