Hühnerhaltung


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 4466

Hühnerhaltung

Beitrag#1von Pierrette » Freitag 23. Mai 2008, 08:54

Hallo,

Wer kann mir sagen ab welchem Alter ich meine Kücken zu den anderen Hühnern lassen kann ohne dass sie von den Hennen oder vom Hahn getötet werden. Oder tun Hennen das nur wenn sie selber Kücken haben und fremde Kücken dazukommen??

Bild


Tierische Grüße

Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#2von Drachenreiter » Freitag 23. Mai 2008, 17:19

Hi,

wie alt sind denn deine Jungtiere, hast du sie samt Glucke oder ziehst du die von Hand auf?

Gruß
DR
Benutzeravatar
Drachenreiter
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 29
Registriert: 05.2008
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#3von Pierrette » Freitag 23. Mai 2008, 19:19

Hallo DR
Ich ziehe die Tiere von Hand auf, weil noch keine meiner Hennen brütet. Die Kleinen sind 10 Wochen alt.

Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#4von Drachenreiter » Freitag 23. Mai 2008, 20:04

Hi,

also wenn dein Stall groß genug ist, schon mal abends zu den Hühner geben, und bzw. nur Tags über die Jungtiere im Hühnerauslauf separat in einem kl. Gehege halten, damit die sich eine Woche aneinander gewöhnen können.
Vom Alter her sind sie normal voll befiedert und dem zuführen zur Herde steht nix mehr im Wege.

Wenn dein Auslauf groß genug ist kannst du sie auch ohne extra abtrennung laufen lassen. Musst halt schauen das sie was zu fressen bekommen.

Gruß
DR
Benutzeravatar
Drachenreiter
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 29
Registriert: 05.2008
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#5von Pierrette » Freitag 23. Mai 2008, 20:42

Hallo DR!

Der Stall und das Gehege sind gro
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#6von Pierrette » Freitag 23. Mai 2008, 20:46

uups, was war das?!

Also Stall und Gehege sind groß genug. Kontakt durch den Zaun hatten sie schon.

Danke!!!!

Tierische Grüße Bild
Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#7von steinadlerehemann » Dienstag 27. Mai 2008, 15:29

Hallo Pierrette,
ich habe z.B. die Altsteirer zusammen laufen mit den Zwerg-Cochin, da der Hahn erste Sahne
ist und die Lütten unter seine Fittiche gleich genommen hat. Er zeigt ihnen alles, was sie wissen
müssen. Im Alter von fast 4 Wochen waren sie schon beim Hahn - und benötigten keine Wärmequelle
mehr.
Die Altsteirer sind jetzt befiedert.

In weiteren 2 Monaten werden sie dann zum Hühnerhof kommen.
Dann sind sie 12 Wochen alt. Aber dort lauern weitaus mehr
Gefahren. Da sie aber flink sind, denke ich, werden sie es packen.
Am Anfang bekommen sie auch dort meine erfahrene Alt-Henne als Begleitung. Die ist schon 7
Jahre alt inzwischen.

Werde sehen, wer sich durchsetzt dort gegen Wasserratten, Hühnerhabicht, roter Milan, Rabenkrähen
und Elstern, Fuchs und Marder.

Wie sagt man so schön: nur die Harten kommen in den Garten.

Ganz liebe Grüße
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#8von Pierrette » Donnerstag 29. Mai 2008, 20:12

Hallo Christiane!
Wow! Da hast du ja für jede Altersklasse die richtige Betreuung. Meine Hennen und mein Hahn sind selbst noch grün hinter den Ohren, sie sind erst 15 Monate alt. Die Kücken werden mehr oder weniger ignoriert.

Liebe Grüße zurück

Tschauii!!
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#9von steinadlerehemann » Donnerstag 29. Mai 2008, 21:00

Hallo Pierrette,
das wird schon werden, jede/r hat mal angefangen Bild
Hatte auch schon eine gemeinsame Aktion, wo Pute und meine Althenne
gemeinsam geführt haben, aber.... Gössel und Entenküken Bild Bild

Machs erst mal gut und viel Spaß mit Deinen Süßen
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#10von Pierrette » Sonntag 1. Juni 2008, 18:18

Frustrierender Kückenreport!! Bild

Von meinen 8 Kücken sind 5 an einer Infektion gestorben.
Da kam wohl ein Marder vorbei, dann waren's nur noch zwei. Bild


Meine Kinder haben Rotz und Wasser geheult, daß es mir fast das Herz brach.

Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#11von Canaria111 » Montag 9. Juni 2008, 10:22

Oh man, das tut mir aber leid ! *seufz* aber durch sowas muss man durch, leider. Was für eine Infektion war es denn ?
Benutzeravatar
Canaria111
Bauer, Farmer, Landwirt
Bauer, Farmer, Landwirt
Beiträge: 259
Registriert: 03.2007
Wohnort: Teneriffa
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#12von steinadlerehemann » Donnerstag 12. Juni 2008, 06:12

Hallo Cris,
ich schätze, durch das heiße Wetter. Coli ist jetzt am meisten verbreitet, wenn man nicht aufpaßt.
Entweder impfste richtig, oder gar nicht bei Küken.
Aber was ich erstaunlich finde, dass die Altsteirer absolut fit sind. Und die haben auch meine Putenküken
angesteckt mit ihrer Vitalität.
Lediglich bei meinen Gösseln habe ich zwei Todesfälle, das sind die Toulouser, war auch ein Schlag für mich.
Ein Gössel blieb mir Bild Bild
Machs erst mal gut - und ganz liebe Grüße
Christiane

Hallo Pierrette,
wie schützt Du denn Deine Hühnis im Auslauf bzw. wenn sie klein sind?
Die Stallungen sollten immer so gebaut sein, dass keine Löcher größer als 3 cm sind.
Die Marder können sich ganz schön dünne machen Bild
und kommen locker auch bei Tageslicht - aber selbst der Fuchs kommt bei Tageslicht.

Meld Dich einfach mal
Ganz liebe Grüße
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#13von Pierrette » Donnerstag 12. Juni 2008, 20:06

Hallo Chris!
Hallo Christiane!

Woran die Kücken gestorben sind weiss ich leider auch nicht. Auf meine Erklärungen hat der Tierarzt gemeint es sei ein Virus oder so. Es ging jedenfalls ziemlich schnell. Als ich bei den ersten gemerkt habe dass sie nicht ok (kaum fressen, viel schlafen) sind hat es fast nur 24-36 Stunden bis zum Tod gedauert. Das Antibiotika hat nur noch bei denen geholfen die noch gar keine Symptome gezeigt haben.

Mein Kückenauslauf hatte eine Stelle an der der Zaun nicht mehr ganz so dicht war, ich hatte aber nicht gedacht dass da ein Marder durchkommt, und dazu noch am hellichten Tag. Die Kleinen waren gerade mal 15 Minuten draussen als ich bemerkt habe das eines fehlt.
Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit Hühnerdieben, ich denke die zwei Zwergziegen die bei den Hühnern laufen schrecken vielleicht ein wenig ab. Aber das Piepen der Kleinen war wohl zu verlockend.


Machts gut
Liebe Grüsse
Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Alle Wohlauf

Beitrag#14von Ingo » Donnerstag 12. Juni 2008, 21:03

Moin Moin

Ich habe im diesen Jahr keine Ausfälle von Küken, bis jetzt.
Sie sind aus der "Kinderstube" raus und haben jetzt Ausgang.
Bei mir laufen ne Menge Katzen rum, aber die tuen mein Tieren nichts.
Im Gegenteil sie liegen zuzammen in der Sonne.
Gössel halte ich 4 Wochen im Stall, danach nur mit Aufsicht raus.(Ganter oder Ich)
Hühnerküken und Entenküken 6Wochen im Stall, dann kommt eine oder zwei Ammen mit
im Stall und sie haben freien Ausgang. (Lachshenne ist 10 Jahre alt und macht die Sache gut)

"Raubtiere"oder ähnliches habe ich hier an der Küste noch nicht.
Hauptgefahr geht hier nur von den Menschen aus.Bild

Gebe nicht auf, auf ein neues im nächsten Jahr.

MfG Ingo
Ingo Grossnick
Nutztier-Arche-Norderwisch

Arterhaltung fängt Zuhaus an !

Zuchtring zur Erhaltung der Emdener Gans
Benutzeravatar
Ingo
Moderator
Moderator
Beiträge: 250
Registriert: 10.2006
Wohnort: Volsemenhusen
Geschlecht: männlich

Beitrag#15von Pierrette » Freitag 13. Juni 2008, 11:46

Hallo Ingo

Ich habe erst seit einem Jahr Hühner. Eigentlich war ich darauf gefasst dass der erste Zuchtversuch ganz daneben geht und gar keine Kücken schlüpfen. Trotz der Verluste, bin ich doch zufrieden mit dem Resultat.

Wie heisst es doch so schön: Nach jedem Gewitter scheint auch wieder die Sonne. Bild

Tierische Grüsse
Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#16von steinadlerehemann » Montag 16. Juni 2008, 05:44

Hallo Pierrette,
außerdem ist es so, dass Küken, die Anfang Februar bis ca. Mitte April geschlüpft sind,
unproblematischer aufwachsen, als wenn später Gössel und Küken schlüpfen.
Die Wärme kann Coli erzeugen, die abträglich für alle Kleinen sind.

Wenn ich Jungtiere habe, ist es immer so, wie oben. Ausfälle daher nur, wenn später
als Mitte April geschlüpft.
Ich habe z.B. noch Pommerngänse-Gössel, und muss dann aufpassen, dass sie nichts
abbekommen. Die schlüpfen dann in etwa 2 Wochen.
Bei den Toulousern kann es mir auch passieren.

Nur Hühnerküken habe ich dieses Jahr genug, die müssen erst mal groß werden.

Ganz liebe Grüße und Dir noch viel Spaß bei der Aufzucht wünsche.
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Hilfe!!!

Beitrag#17von Pierrette » Sonntag 27. Juli 2008, 18:43

Ich habe seit ein paar tagen auf dem Kotbrett flüssigen Kot gefunden, konnte jedoch nicht feststellen von welchem Huhn. Heute habe ich eine Henne beobachtet die gehächelt hat, manchmal ließ sie für kurze Zeit die Flügel hängen und als ich heute abend im Stall war hat sie dauernd andere Hennen angegriffen.

Ich habe die Henne jetzt mal isoliert, damit ich sehe ob der Durchfall von ihr stammt.

Beim Durchfall habe ich auf Coccidien getippt, doch was ist mit den restlichen Symptomen????????? :rebel_sad:

Tierische Grüsse
Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#18von steinadlerehemann » Montag 28. Juli 2008, 21:31

Hallo Pierrette,
derzeit ist das Wetter supersuper heiß - da hechelt auch ne Henne.
Sie muss ständig frisches Wasser haben, da sie nicht wie andere Tiere speichern können.
Daher wäre es gut, wenn sie auch schöne Sandbäder zur Verfügung hat bzw. einen kühlen
Stall mit geöffnetem Fenster oder auch Bäume, die genügend Schatten werfen.
Durch Hitze entstehen auch Colibakterien, daher aufpassen.
Die Hühnis sollten Holzasche zur freien Verfügung haben (sowohl für Sandbad als auch zur
Nahrungsaufnahme wegen Durchfall).
Und wenn der Durchfall nicht weg geht, ein Mittel vom TA holen. Ich nehme es von Baycox,
hilft gut.
Meist haben die Hühnis bei diesen Temps auch Untermieter, könnte zumindest sein.
Daher die Süßen dann auch "einmarinieren" mit Kieselgur oder Bolfopuder, so wie wenn Du
ein Huhn marinierst, bevor Du es in den Ofen tust.
Aggressiv wahrscheinlich daher, wenn zuviel gezwackt wird (durch Untermieter).
Ist aber eine reine Vermutung.

Sag einfach mal Bescheid, ob ich richtig liege.
Ganz liebe Grüße
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#19von Pierrette » Montag 4. August 2008, 19:46

Hallo Christiane

Seit das Wetter abgekühlt ist hat die Henne mit dem Hecheln und dem agressiven Verhalten aufgehört. Es hatte allerdings nur eine Henne Probleme damit. Asche, Staubbad und Schatten haben meine Hühner zur verfügung . Die Tiere bekommen seit dem ersten Tag an Brottrunk ins Wasser gemischt, doch die letzten paar Wochen gab's den nirgends zu kaufen. Seit ein paar Tagen ist der Brottrunk jedoch wieder Verfügbar und ich sehe schon das der Kot wieder fester wird.
Vielleicht nur Zufall, oder das Schwüle Wetter war vielleicht auch eine Ursache für den Durchfall.

Danke und Liebe Grüsse :calimero1_gif:

Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#20von steinadlerehemann » Montag 4. August 2008, 21:32

Hallöchen,
das Hecheln kommt auf alle Fälle von der Hitze, wie ich schon oben erwähnte.
Der Durchfall kann viele Ursachen haben, jetzt ist ja auch Apfelsaison - da kann der Durchfall
natürliche Ursachen haben.
Hast Du auch Pflaumenbäume o.ä. ???

Brottrunk habe ich noch nie gegeben, aber das Angesetzte vom Kambodcha-Pilz.
Das mögen die nicht gerne, ich mische es immer unters Schrot, dann klappt es schon.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#21von Pierrette » Freitag 8. August 2008, 19:25

Hallo Christiane!

Kambodcha Pilz kenne ich nicht, ist der hier heimisch? Obstbäume, habe ich dort keine stehen, nur zwei riesige Birken. Weil ich bis vor kurzem Ziegen bei den Hühnern laufen hatte war es auch unmöglich etwas neues dort anzupflanzen. Ich überlege allerdings gerade ob ich Bambus dort pflanze, der ja immergrün ist , da die Tiere Sommer und Winter dort Zuflucht suchen können.

Liebe Grüsse !!

Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#22von Herwig » Samstag 9. August 2008, 09:22

Kann es sein das der Kombucha Pilz gemeint ist??
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3394
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 202
Geschlecht: männlich

Beitrag#23von steinadlerehemann » Sonntag 10. August 2008, 06:52

Hallo Herwig und Pierrette,
ja so wie Du sagst Herwig diesen Pilz.
Bildlen Dank.
Wenn Du was anpflanzen möchtest, Pierrette, kannst Du auch Büsche und Sträucher
anpflanzen, was ich persönlich besser für die Tiere als Deckung finde.
Und gleichzeitg haben sie auch Nutzen davon.
Schlehe, Sanddorn u.a. sind wunderbare Sträucher.
Aber ich denke, es gibt auch andere Sträucher,
die sich zu erhalten lohnen.
Schau doch mal hier unter dieser Rubrik nach.
Denk auch dran, das es auf das Gelände mit ankommt.
Ob sandig, schattig, nähe Bach u.a.
Auf alle Fälle ist Bambus nicht unbedingt eine Pflanze, die Nutzen
fürs Geflügel hat.
Wenn Du ein großes Grundstück hast, dann ja, in der Nähe vom Bach.
Aber ansonsten würde ich wie gesagt, lieber Büsche und Sträucher
mit Nutzwert im doppelten Sinne anpflanzen.
Vielleicht weiß Herwig ja noch Tips dazu?
Ganz liebe Grüße
Christiane
Benutzeravatar
steinadlerehemann
... hat gut Ahnung
... hat gut Ahnung
Beiträge: 592
Registriert: 11.2007
Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#24von Pierrette » Sonntag 10. August 2008, 12:33

Hallo,
Du bist ja schnell wie ein Flitzebogen!!! Bild

Da hast du wohl Recht mit Büschen und Sträuchern. Der Bambus hat sich halt angeboten weil ich schon welchen ums Haus habe, er immergrün ist und schnell wächst.
Ich lasse jedoch gerade im Rahmen eines Begrünungsprogramms Regionale Obstbäume pflanzen und einen Sreifen aus Regionalen Sträuchern und Bäumen die unsere große Wiese (die allerdings nicht am Hof liegt) in zwei Parzellen teilt. Ich werde mir mal die Rubrick hier ansehen, und mich schlau machen ob einige dieser Pflanzen auch hierzuland geeignet sind.

Danke für den Tipp Nummer 1,2,3,.................100?????

Liebe Grüsse
Pierrette
Benutzeravatar
Pierrette
...hat etwas zu sagen
...hat etwas zu sagen
Beiträge: 37
Registriert: 11.2007
Wohnort: Oberfeulen
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#25von Herwig » Montag 11. August 2008, 09:33

Hallo Pierette,
ich finde es super, was du so alles machst!!
Ich bin natürlich ganz der Meinung von Christiane, es gibt eine Menge Gehölze die im Hühnerhof einen Nutzen haben. Ich würde nur keine stacheltragende Pflanzen in den Hühnerhof pflanzen, sonst ärgerst du Dich maßlos, wenn du mal ein Tier fangen willst und das sitzt in der Dornenhecke.
Ansonsten können natürlich Sanddorn und andere Beerenarten noch zur kostenlosen Ernährung der der Tiere und natürlich der Menschen beitragen. Auch Obstgehölze finde ich geeignet. Die Hühner sorgen dafür das wenige Parasiten am Stamm hochklettern, fressen die faulen herabgefallenen Früchte (und die Kriechtiere die davon angelockt werden)
Letzlich ist es eben immer die VIELFALT, die für Mensch und Tier nützlich ist.
Benutzeravatar
Herwig
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 3394
Registriert: 10.2006
Wohnort: Suderbruch, bei Hannover
Highscores: 202
Geschlecht: männlich

Nächste

Beteilige Dich mit einer Spende