Glucke im Herbst


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Glucke im Herbst

Beitrag#1von Jürgi » Mittwoch 21. September 2011, 09:33

Hallo liebe Forumsmitglieder,

seit einigen Tagen sitzt eine meiner Mechelner-Hennen den ganzen Tag im Nest, und bebrütet die Eier.
Ich dachte, das passiert nur im Frühjahr, oder ist es normal, dass es auch im Herbst Nachwuchs gibt?

Nun bin ich, was die Zucht anbelangt, noch völlig unerfahren. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Henne ohne eingreifen brüten zu lassen. Denn dann würden die Küken ja in eine recht kalte Jahreszeit hinein aufgezogen werden müssen.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Besten Dank schon mal und viele Grüße
Jürgen
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Beitrag#2von Conny » Mittwoch 21. September 2011, 10:38

Guten Morgen Jürgen,

es kommt schon einmal vor, dass Glucken einen starken Drang haben auch im Herbst noch zu brüten. Viele Züchter z. B. fangen mit der Brüterei bereits im Februar an, um zu den Ausstellungen reife Tiere zu haben. Sofern es sich um eine erfahrene Glucke handelt, kann man ihr in der Regel Brut und Aufzucht auch in der kalten Jahreszeit überlassen. Die Küken werden zwar nicht so rasant wachsen, wie im Frühjahr, da sie viel Energie in den Wärmehaushalt stecken müssen.

Letztendlich musst du selbst entscheiden, ob du jetzt noch Küken ziehen möchtest. Ich persönlich tendiere eher zum Frühjahr/Sommer.

LG
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Beitrag#3von Frankenvieh » Mittwoch 21. September 2011, 10:41

Lieber nicht ausbrüten lassen! Das ist keine Jahreszeit für Kücken! Ich "entgluckse" sie immer. Da gibt's verschiedene Methoden.

Ich mache sie nass und setze sie in den Kaninchenstall, mit futter und Wasser. Die Einstreu lasse ich weg, ist dann ziemlich ungemütlich und das Brutfieber geht weg.

du kannst sie auch in einem Käfig mit in den Hühnerauslauf stellen, da sieht sie die anderen, kann aber nicht auf's Nest.

Ich habe das ganze Jahr über glucksen, selbst im winter. Bei Frost mache ich sie nicht nass.
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Beitrag#4von Jürgi » Mittwoch 21. September 2011, 17:23

Auch an dieser Stelle vielen Dank für Eure Tipps.

Also - ich habe nachgedacht:
Da ich zum Einen ein Verfechter der Naturbrut bin (vielleicht aus ideologischen Gründen - vielleicht nur mangels Erfahrung...), und in diesem Zusammenhang der Natur gerne freien Lauf lasse, zum Anderen weil der Rest des Jahres rein statistisch nicht allzu kalt werden dürfte, lasse ich sie weiter Brüten.

Ich bin gespannt, was mich erwartet und werde auch sicherlich noch einige Fragen zu diesem Thema hier posten - aber es soll halt jetzt passieren, was die Natur vor hat...


Viele Grüße
der Jürgen
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Beitrag#5von Alex » Mittwoch 21. September 2011, 22:53

Hallo,

bei mir hat im Februar dieses Jahres auch eine Henne gebrütet, sie hat alle zehn Küken rausgebracht und neun davon sind groß und schön geworden, ich habe sie allerdings die ersten Wochen in einer ehemaligen Schweinebox ihre Küken aufziehen lassen, da ist die Luft nicht ganz so kalt. Auch junge Enten habe ich so schon über den Winter gebracht.

Grüße Alex
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Beitrag#6von Jürgi » Mittwoch 21. September 2011, 23:41

Danke - das macht Mut :wink:
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Beitrag#7von Christina » Donnerstag 22. September 2011, 07:37

Bei mir hat letzte Woche auch noch eine gegluckt. Ich bin für dieses Jahr "satt" mit Nachwuchs, deshalb hab ich sie auch nicht brüten lassen. Ich scheuche sie abends immer vom Nest, sammel die Eier weg und mache den Legebereich für die Nacht zu. Bei den meisten Hennen hat sich das dann innerhalb einiger Tage erledigt. Die alten erfahrenen Hennen aber brauchen auch mal 2 Wochen...

Wenn Du sie etwas geschützt hältst, kannst Du sie sicher groß bekommen. Viel Erfolg!

Beste Grüßé, Christina
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Beitrag#8von frank.s » Donnerstag 22. September 2011, 21:58

Guten Abend,
ich habe auch schon zweimal Gucken im September/Oktober brüten lassen, war damals auch erst 11 oder 12 Jahre und hatte noch nicht so viel Erfahrung bzw. keine. Einmal sind zwar alle vier Küken großgeworden, aber waren nicht so robust und sind alle im ersten Lebensjahr gestorben, ein anders mal, war es nur ein Küken, dass dann obwohl schon voll befiedert und die Glucke es nachts noch gewärmt hat erfroren ist. [size=25][FONT=Calibri]Bild [/FONT][/size]
Seit diesen Erfahrungen lasse ich nach Juli keine Henne mehr brüten, man tut den Tieren und sich selber damit keinen Gefallen und ist auch nicht Artgerecht. Ein Huhn ist halt kein Wildtier mehr und auch wenn es noch den Bruttrieb hat, ist es nicht so, dass man sagen kann, dass Huhn weiß schon was es macht, es ist halt domestiziert und manche Hennen werden zu jeder Unzeit brütig. Ein Fasan oder Rebhuhn brütet ja auch nicht mehr im Herbst.Bild
Gerade wenn es deine erste Brut ist und du keine beheizen Stall hast und die Tiere mit Lichtprogramm verwöhnst, würde ich dir abraten.
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Beitrag#9von Jürgi » Donnerstag 22. September 2011, 22:26

Danke für den konkreten Hinweis, wahrscheinlich hast Du Recht. Das "Problem" hat sich anscheinend auch von selbst erledigt, da die besagte Henne seit gestern früh das Nest verlassen hat und wieder ganz normal mit den anderen draußen ist...

Grüße
Jürgen
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Beitrag#10von klosterbauer » Freitag 23. September 2011, 09:16

da meine Zeilen hier in einen anderen Thread gehören, hab ich sie schlicht gelöscht ...
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Beitrag#11von Januschka » Donnerstag 29. September 2011, 20:02

MOin!

Sicher ist es keine ideale Jahreszeit aber aber... Die Glucke wird's schon richten solange Du ihr nicht zu viele Eier läßt. Ich würde 5-7 lassen, ja nachdem wie tüchtig sie ist.

Ich habe gestern die letzte Naturbrut bei Hühnern bekommen.. und zwei meiner Enten haben sich vor einer Woche gelegt.. die werden also in vier Wochen Küken haben und das hier im Norden..

Da sei mal nciht bange, Naturbrut klappt oder nicht und wenn Du ihr mit den Küken gut Stroh zum einkuscheln und notfalls eine Wärmelampe im Separee gibst, wird sie das schon wuppen.

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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#12von Jürgi » Mittwoch 5. Oktober 2011, 19:18

Auch an Januschka ein Dankeschön für den Tipp.

Werde ich machen - entspricht auch meiner Anschauung...
Aber ab dem Moment, als ich die Glucke (mitsamt Gelege) in einen anderen Stall - zwecks Ruhe - übersiedeln wollte, war sie wohl irgendwie verstört und wollte nur noch zu den Anderen :vordiewandrenn:

Sollte es - hoffentlich - im nächsten Frühjahr wieder soweit sein, wie funktioniert denn so eine "Umsiedlung" am Besten, ohne dass die Glucke durchdreht?

Grüße
der Jürgen
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#13von Frankenvieh » Mittwoch 5. Oktober 2011, 19:57

Meine brüten im Kaninchenstall.
Ich setze sie um, wenn sie fest sitzen. Ich sammle aber die Eier tgl ab. Die glucksen auch auf einem leeren Nest. habe ich den Kaninchenstall wohnlich eingerichtet, lege ich Toneier ins Nest, du kannst diese auch anwärmen. sitzt sie dann da fest drauf, dauert manchmal einen Tag, lege ich die echten Eier unter.
Das Nest sollte auch in einer stillen dunklen Ecke stehen. Viele haben eine kleine Hütte mit Auslauf dran.
henne in Ruhe lassen und nicht "alle 5min" nach dem Rechten schauen.
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#14von Christina » Donnerstag 6. Oktober 2011, 07:34

Genau... :-)
Ich setze die Glucke abends, wenn es dunkel wird, in den Kaninchenstall. Da ist sie relativ schnell ruhig. Bei mir bekommt sie ein echtes Ei mit hinein.
Am nächsten morgen tausche ich das echte Ei gegen die Bruteier. Ersteres schlage ich für die anderen Hühner auf, die sich riesig freuen. ;-)

Wichtig ist wirklich, sie erst zu setzen, wenn sie fest sitzt. Sonst ist der ganze Aufwand nutzlos. Und im Kaninchenstall baue ich das Nest in die dunkle Ecke, da sitzt sie am liebsten. Wasser und Futter rein... gut ist...
Nach dem Schlüpfen lasse ich sie dort 1-2 Wochen (bei den 6jährigen Hennen reichen ein paar Tage), je nach dem wie erfahren die Henne im Führen ist, schlechte Mütter auch mal 3-4 Wochen. Damit bekomme ich alle Küken durch. In den letzten zwei Jahren hatte ich nur zwei Verluste. Das waren Küken, die als letztes geschlüpft waren und unerfahrene Hennen als Ziehmütter hatten.

Viel Erfolg im nächsten Jahr! :-)
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#15von Januschka » Donnerstag 6. Oktober 2011, 08:44

Ich habe im Hühnerstall Transportkisten als Nester. Ihr wißt schon, diese Plastikkisten in denen viecher sonst zum Tierarzt oder auf Reisen kommen...

und wenn die Glucke sich dort niedergelassen hast und gut liegt hebe ich einfach die ganze Kiste in ein Separee aus Kompostgittern. Auf die Weise verliert sie nciht den Kontakt zur Gruppe, die Küken können durch die Gitter hin und her und sich bekannt machen.. Das funzt prima.

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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#16von Conny » Donnerstag 6. Oktober 2011, 09:57

Auch eigenen sich Katzentoiletten mit Deckel sehr gut als Nistkästen, diese lassen sich ebenfalls bequem umsiedeln.

LG
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#17von Jürgi » Freitag 7. Oktober 2011, 00:15

Hallo,

die Info - eine Glucke erst dann umzusetzen, wenn sie "fest sitzt" - ist mir neu und wertvoll. danke.
Ich habe aber noch ein zusätzliches Problem: So lange die Glucke noch nicht "fest sitzt", belegt sie das einzige Legenest für die anderen Hennen...

Sollen die sich so lange außerhalb des Stalls einen anderen Platz zum Legen suchen? (der Stall ist nur sehr klein.)

Gruß
Jürgen
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#18von Christina » Freitag 7. Oktober 2011, 07:42

Hallo Jürgen,

meine Hennen haben zwar Möglichkeiten "ohne Ende", aber meistens sind ein oder zwei Nester beliebt und werden von allen benutzt. Sitzt auf einem eine Glucke, wird trotzdem rein gelegt. Sie glucken auch übereinander! Ich hab einmal aus einem Nest 5 Hühner gefischt!
...und ansonsten nehmen sie sich einfach eine Ecke im Stall. Aber wenn das bei Dir alles nicht richtig klappt und Du Wert auf das Leben in Nester legst, musst Du ein zweites einbauen. ;-)

Gruß, Christina
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#19von Alex » Freitag 7. Oktober 2011, 09:58

Hallo,

bei mir legen auch die anderen mit rein, wenn sich eine aufsetzt, obwohl sie genug Nester hätten benutzen alle nur eins höchstens zwei. Ich warte aber auch einfach bis sie richtig gut sitzt und setze sie dann um, dann haben die anderen das Nest wieder zum Legen. Während die anderen mit rein legen nehme ich bis auf ein, zwei Eier)oder Gipsei) die frischen unter der Henne weg.

Grüße Alex
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#20von Frankenvieh » Freitag 7. Oktober 2011, 10:32

Wir haben keinen kleinen Stall und einen riesigen Auslauf mit viel Gestrüpp. Da war jeder Tag wie Ostern, Eier suchen! Als wir die Gänse abgeschafft hatten, habe ich deren Hütte zur "Eierproduktionsstätte" umgebaut. Da sind jetzt auch Nester drin und die faulen Damen müssen nicht mehr soweit zum stall laufen. Vielleicht könntest du auch sowas in den Auslauf stellen, wenn dein Stall zu klein ist. Bis auf zwei Hennen legen alle da rein, wir haben ca 30 Hühner. Übernachten tun sie aber alle im Stall und man stört niemanden mehr wenn man spät Abends Eier abnimmt!

aber das mit den zwei benutzten Nestern kenn ich auch, die stehen richtig Schlange davor und gackern die eierlegende Henne voll :biggrinn:
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#21von Alex » Freitag 7. Oktober 2011, 23:30

Hallo,

ich hatte aber auch Glucken, die ließen sich einfach nicht umsetzten. Ich habe festgestellt, der beste Bruterfolg ist immer, wenn sie dort brüten dürfen, wo sie sich selbst aufgesetzt haben, deshalb laufen bei mir die Brüter komplett frei ohne Stall, in der Scheune suchen sie sich irgendwo einen Platz und wenn sie gut sitzen leg ich die Eier unter, die ich ausgebrütet haben will. Aufziehen lass ich sie dann in den alten Schweineboxen. Gibt manchmal aber auch Querlelen, eine Warzenente(laufen auch frei)baute sich ein schönes Nest, gut ausgepolstert und als sie anfing zu brüten, hat sie eine Henne regelrecht runtergescheucht und brütet jetzt die Enteneier aus. Die Ente hat sich aber einen neuen Platz gesucht und brütet auch. Ich habe den Vorteil, dass es im alten Schweinestall recht warm ist und ich auch im Winter darin Küken aufziehen kann, notfalls kann ich auch mal ein Rotlicht aufhängen.
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Re: Glucke im Herbst

Beitrag#22von Jürgi » Montag 17. Oktober 2011, 17:51

Hallo an alle,

war schon eine Weile nicht mehr hier, und habe mir gerade Eure Antworten durchgelesen. Vielen Dank - da fühlt man sich, als ob im Kreise dieser Berater eigentlich nichts mehr schief gehen kann... :smileyvieh:

Viele Grüße
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