Entwurmung ...


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Entwurmung ...

Beitrag#1von thobi. » Samstag 18. Dezember 2010, 13:38

Moin zusammen,

ich vermute bei 2 meiner Hennen Würmer und wollte nun mal den kompletten Bestand entwurmen.

In einigen Beiträgen im Netz habe ich über Flubenol bzw. Concurat gelesen. Die sind aber wohl beide
nur mit Rezept zu bekommen.

Also, was nehmt ihr?

Bild-le Grüße, schon jetzt sei Euch gedankt und ein angenehmes, Schnee-Chaos freies Wochenende!

Thomas
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Beitrag#2von Conny » Samstag 18. Dezember 2010, 15:37

Hallo,

Wurmkuren, die ja auch wirken sollen, gibt es nur über den Tierarzt Bild

Bild

LG
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Beitrag#3von Herwig » Samstag 18. Dezember 2010, 15:56

Wieso bist du der Meinung deine Hennen hätten Würmer??

Ich bin auch ein Gegener der wahllosen Verabreichung von Medikamenten, damit schafft man Resistenzen!
Also prüfen ob die tatsächlich Würmer haben, dann zum Tierarzt und das entsptrechende Präparat kaufen.
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Beitrag#4von thobi. » Samstag 18. Dezember 2010, 17:19

Herwig hat geschrieben:Wieso bist du der Meinung deine Hennen hätten Würmer??

Sie fressen, wirken aber recht mager am Brustbein, legen nicht (trotz Licht), der Kamm ist fahl und eingefallen ...

Herwig hat geschrieben:Ich bin auch ein Gegener der wahllosen Verabreichung von Medikamenten, damit schafft man Resistenzen!

Hier bin ich absolut Deiner Meinung! Ich versuche Medis durch vernünftige Fütterung zu vermeiden.

Herwig hat geschrieben:Also prüfen ob die tatsächlich Würmer haben, dann zum Tierarzt und das entsptrechende Präparat kaufen.

... und wie prüfe ich das? Ein Tier schlachten, Kotprobe (obwohl das so angeblich nicht möglich sein soll!)?


Gruß
Thomas
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Beitrag#5von Herwig » Samstag 18. Dezember 2010, 19:43

Das die Hennen bei dem Wetter so aussehen und wenig legen ist für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich.
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Beitrag#6von thobi. » Samstag 18. Dezember 2010, 20:04

Herwig hat geschrieben:Das die Hennen bei dem Wetter so aussehen und wenig legen ist für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich.


Ist mir klar Herwig!

Aber Du kennst das Gefühl sicher auch ... Du guckst Dein Tier/Deine Tiere an und merkst,
irgendetwas stimmt nicht.
Die eine Henne wirkt teilnahmslos - apathisch wäre übertrieben - und sondert sich auch tlw.
von der Schar ab.
Die andere verhält sich ähnlich und ist zudem noch recht mager ums Brustbein herum.

Vllt. fällt Ingo noch etwas dazu ein.

Hast Du noch eine Idee für eine genaue "Diagnose"?

Gruß
Thomas


P.S.: Ich möchte im nächsten Jahr auf Lachse und Sundheimer umstellen.
Wer Tiere abzugeben hat, kann mich gerne ansprechen! Gruß Thomas
Zuletzt geändert von thobi. am Samstag 18. Dezember 2010, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#7von legasp96 » Samstag 18. Dezember 2010, 21:44

Thomas, versuchs mal damit:
Eine ganze Zwiebel schälen und klein hacken, eine ganze Knoblauchknolle ( nicht Zehe) schälen und hacken. Die beiden Zutaten in ein Glas füllen das ca. 1 Liter fast.
Ich nehme immer ein grosses Gurkenglas mit Schraubdeckel.
Das ganze mit Obstessig aufgiessen bis knapp an den Rand.
Deckel drauf und ab und an durchschütteln. Nach ca. 3 Tagen kannst du es verwenden. Wichtig ist, das sie es 3 Tage nacheinander bekommen und kein anderes Wasser aufnehmen können.
Man rechnet 1 Esslöffel pro Liter Trinkwasser für Tauben. Eine Brieftaube wiegt etwa
350 Gramm.
Musst halt mal ein Hühnchen wiegen und entsprechend dosieren.

Falsch machen kannst du damit jedenfalls nichts.
Grüße
Monika
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Beitrag#8von Brenda » Sonntag 19. Dezember 2010, 12:24

Bei Wachteln wird ganz gerne prophylaktisch Apfelessig oder Oregano ins Trinkwasser gegeben. Möglicherweise könnte das ja auch bei Hühnern (und Würmern) hilfreich sein.
Vom Wurmbefall bei einem Menschenkind habe ich außerdem noch in Erinnerung, dass Würmer rohe Möhren nicht mögen. Könnte mir vorstellen, dass dies bei Hühnern auch hilfreich sein könnte - zumindest auch prophylaktisch und wenn Chemie noch nicht zwingend notwendig wird.

Liebe Grüße
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Beitrag#9von Conny » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:43

Hallo,

die v. g. Hausmittel sind sehr gut als Prophylaxe geeignet, um die Würmer in Schach zu halten, sollen die Tiere allerdings schon so verwurmt sein, dass es an die Substanz geht, müssen geeignete Entwurmungsmittel herangezogen werden.

Also Sammelkotprobe aus dem Stall zum TA bringen und untersuchen lassen.

LG
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Beitrag#10von thobi. » Freitag 14. Januar 2011, 12:19

Hallo Ihr Leiben,

zunächst vielen Dank für Eure Hinweise, Ratschläge und Beiträge.

Die natürlichen Mittel (gefallen mir sehr!) habe ich zum Teil schon angewandt.
Apfelessig kenne ich von den Kaninchen, die bekommen den immer ins Trinkwasser!

@Conny,

Hast Du eine Vorstellung, was eine solche Untersuchung kostet?
Ich muss erstmal telefonieren, welcher TA das hier überhaupt macht!

Danke und Grüße

thomas
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Beitrag#11von Frankenvieh » Freitag 14. Januar 2011, 12:57

Freilandhühner haben immer Würmer, selbst wenn du entwurmst stecken die sich sofort wieder an. Das kommt auf das Imunsystem an, ob sie Schaden anrichten oder nicht!

Wie lange haben die Hühner den Auslauf schon? Ist er groß genug? wie sieht's mit Sauberkeit im Stall aus? Verschmutzen die Tiere ihr Futter/Wasser mit Kot? wenn mehr erkranken kannst du alles wegschlachten, neuen Auslauf suchen wo noch keine Hühner waren oder das Erdreich abtragen, min 10cm, Branntkalk auftragen und 1Jahr stehen lassen.


Ausgewogen füttern. kranke Tiere nicht ewig rumpäppeln sondern schlachten. Zuchttierauswahl! ich nehme am liebsten "alte" Tiere zum Züchten, da weiß ich das sie gesund sind und ein starkes Imunsystem haben. Wer im ersten Winter schon rumschwächelt hat da keine Chance! klar dieses Wetter macht uns auch zu schaffen! Meine Hühner haben die letzten 3Wochen auch nicht gelegt. Die erste Bosnische legt schon wieder. Aber man sieht wer fit ist und frisst....
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