Bio-Fütterung von Hühnern


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Bio-Fütterung von Hühnern

Beitrag#1von Christina » Dienstag 7. Juli 2009, 06:56

Sodale.... Nun ist mein Hahn also eingezogen und die Hennen folgen auch ganz bald. Ich muss mich also dringend mit der Fütterung auseinander setzen! Für den Hahn hat meine Freundin noch sein gewohntes Futter mitgegeben, aber sobald die Hennen da sind, muss ich vorbereitet und ausgestattet sein.
Eigentlich wollte ich es mir leicht machen und einen Sack fertiges Futter kaufen - zumindest für den Anfang - , aber irgendwie ist mir nun doch lieber, wenn ich genau weiß, was drin ist. Ich liebäugele also damit, mir selbst Futter zu mischen und dafür brauch ich ganz eindeutig eure Hilfe. In den Büchern stehen die merkwürdigsten Sachen!

Fangen wir mal mit dem einfachen Punkt an: Getreide.
Ich hab davon gelesen, dass ich davon so 50-60 % geben soll, Weizen und Gerste gemischt. Mein Nachbar gibt Hafer. Ich kaufe für mich immer Dinkel, kann ich das auch geben? Was empfehlt ihr?

Dann brauche ich wohl Pflanzliches Eiweiß, ca. 15 %
Was fällt darunter? Kartoffeln, hab ich gelesen? Was noch?

Als nächstes Tierisches Eiweiß, ca. 15 %
Magerquark, Milch, Käse usw. Richtig?

Fette, ca. 5 %
Kann ich da Sonnenblumenkerne geben? Für die Pferde hab ich immer Leinöl da. Geht das auch? Einfach übers Futter gegeben...?

Mineralien, ca. 5 %
Muschelkalk, zerstampfte Eierschalen.... ?

Und nun der merkwürdigste Punkt: Vitamine
Muss ich da echt etwas extra ins Wasser geben?

Jemand schrieb, man solle jeden 2. Tag Apfelessig ins Wasser geben. Ist das wirklich auch für Hühner gut?

Dann natürlich viel Grünfutter, Gemüse usw. Gibt es da etwas, das die Hühner auf keinen Fall vertragen?

Mir wäre daran gelegen, einen Futterplan zu erstellen, der alles enthält, was die Hühner brauchen, aber relativ einfach und kostengünstig umzusetzen ist.
Bei den Pferden hab ich die Erfahrung gemacht, dass weniger mehr ist... Bei den Hühnern scheint mir das derzeit nicht so zu sein, aber vielleicht irritiert mich die Literatur aber auch nur.
Vielleicht wäre es ja auch für andere Neueinsteiger ganz interessant, wenn wir hier einen Futterplan für ca. 10 Hühner erarbeiten könnten. Für eure Hinweise wäre ich also sehr dankbar.

Viele Grüße, Christina
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Beitrag#2von Conny » Dienstag 7. Juli 2009, 08:56

Guten Morgen Christina,

eine gute selbstgemischte Futterherstellung ist eine kleine Wissenschaft für sich und in der Regel kostspieliger, als gekaufte Mischungen. Aber, man weiß dann wenigstens, was drin ist.

Als allererstes kommt es darauf an, was für Hühner du hälst. Rassegeflügel oder Legehybriden und ob es sich um Küken, Jungtiere oder adulte Tiere handelt. Denn Legehybriden müssen bei weitem anders gefüttert werden, als Rassegeflügel, da reine Legehennen mit einem Hochleistungssportler zu vergleichen sind. Sie legen so gut wie jeden Tag ein Ei, das ist Höchstleistung und verlangt dem Tier viel ab Bild

Aber egal, um was für Hühner es sich handelt, Obstessig ins Trinkwasser kannst du allen geben. Desinfiziert das Wasser und tut dem Organismus, vor allem dem Verdauungstrakt, sehr gut. Bei adulten Tieren 1 Esslöffel auf einen Liter Wasser, bei Küken 1 Teelöffel auf einen Liter Wasser.

Kartoffeln und Hafer sind reines Mastfutter, Hafer wird nicht so gerne gefressen.

Zerkleinerte gekochte Eierschalen für den Kalk, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine würde ich eine gute Mischung im Handel kaufen, diese eigens zusammenzustellen ist fast unmöglich. Alles zur freien VErfügung immer anbieten. Die Chics bedienen sich dann nach Bedarf.

Der beste tierische Eiweissträger ist, außer Blut, Buttermilch.

Sonnenblumenkerne enthalten sehr viel Fett, damit ganz vorsichtig umgehen, sonst verfetten die Tiere. Während der Mauser allerdings, ein gutes Zusatzfutter (in Maßen gegeben), erleichtert die Mauser. Auch aufpassen, dass diese keine Schimmelpilze enthalten, sonst droht Aspillergose. Im Handel werden sie meist zu lange oder falsch gelagert, da man Schimmelpilze im Anfangsstadium nicht mit dem Auge erkennen kann, besteht immer die Gefahr der Verpilzung. Ich perönlich verfüttere sie daher nicht. Wenn, dann selbst angebaute, immer frisch verfüttern.

LG
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Beitrag#3von Christina » Dienstag 7. Juli 2009, 14:06

Hallo Conny,

herzlichen Dank für die Antwort!

Hahn und Hennen sind "Hinterhofmixe" (sollten eigentlich in die Suppe, dürfen nun aber mit mir probieren, ob die Haltung so funktioniert), also wahrscheinlich weder Legehybriden noch Rassegeflügel, oder? Der Hahn ist vom letzten Jahr, die Hennen von diesem April.

Gut, dann kann ich also Apfelessig geben. Werde es kurmäßig abwechselnd mit EM-a probieren, das ja eine ähnliche Wirkung hat.

Getreide:
Auf Hafer kann ich dann verzichten, denn eine richtige Mast hab ich nicht vor, im Gegenteil, werde mich zum Schlachten erst noch überwinden müssen. Also werde ich in Richtung Weizen/Gerste gehen.

Wenn Kartoffeln zur Mast sind, muss die ja auch nicht unbedingt geben. Allerdings brauchen die Tiere doch irgendwie pflanzliches Eiweiß, oder ist das nur für die Mast wichtig? Gibt es noch Alternativen zu Kartoffeln?

Tierische Eiweiße:
O.K. Buttermilch ist in die Liste der Möglichkeiten aufgenommen!

Mineralien und Spurenelemente aus dem Handel zur freien Verfügung... Gibt es irgendwo Hinweise, welche Produkte da gut und unbedenklich sind?

Ich hab für meine Pferde klein gehäckselte Kräuter. Fressen die Hühner sowas auch? Wäre vielleicht im Winter eine Alternative zum Gras.
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Beitrag#4von Herwig » Dienstag 7. Juli 2009, 15:03

Hallo,
schau dich einmal um bei www.krausland.de

Dort bekommst du Kartoffeleiweis und andere Futterzusätze garantiert ohne Gentechnik.
Dort bekommst du zur Not auch fertiges Mischfutter.

Ich möchte dich auch ermutigen bei deinem Futtermittelhändler nach GVO freien Futtermitteln zu fragen, am Besten wenn eine lange Schlange an der Kasse ist. Steter Tropfen hölt den Stein!!

Sollte in deiner Nähe ein Bio-Bauer sein oder eine Biogärtnerei sein, frage dort nach ob es Abfälle gibt die du dann verfüttern kannst. So veredelst du "Abfall" zu Eieren und Suppenhuhn. Die Gärtnerei hat auch im Winter Salatabfälle, Gurgen die welken etc. Bei dem Biobauern fragst du am Besten nach "Kümmerkorn" oder Reinigungsresten. Die fallen oft an, wenn der Bauer Brotgetreide verkauft und das Getreide reinigt. Das ist enorm günstiger als Biogetreide aus der Mühle, aber auch dort kann man Ausfall kaufen, nur rechtzeitig bescheid sagen oder anfragen.
Auch Bioläden haben Abfälle, ich habe einmal aus einem Bioladen 300 kg Weizemn geschenkt bekommen in dem Kornkäfer waren, also gleich mit Eiweißfutter. Auch abgelaufenen Quark, Milch etc kann man hin und wieder bekommen, wenn man sowieso Kunde dort ist, ist das kein Problem, Fragen kostet nichts.
Gerade für eine kleine Tierhaltung ist das oft sehr ertragreich und macht die Kleintierhaltung wirtschaftlich.
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Beitrag#5von Christina » Dienstag 7. Juli 2009, 15:22

Hallo Herwig,

ich hab gar keinen Futtermittelhändler hier! Das Futter für die Pferde und den Hund lass ich mir schicken.... Aus Mangel an guten Möglichkeiten vor Ort. Allein das Heu kauf ich beim Bauern um die Ecke.... Kein Bio, aber ansonsten sehr gut. Mit der neuen Weide werde ich aber nur noch sehr kurze Zeit des Jahres Heu benötigen.
Beim nächsten Hofladen mit Vertrieb von Bioprodukten war ich mal und hab nach Bio-Stroh gefragt. Da haben die ganz verwundert geguckt!!! Hab dann festgestellt, dass deren Fleisch "nur" einfach so vom Hof ist und "Bio" sich auf zugekaufte Produkte bezieht.
Für uns Menschen bekomme ich wöchtenlich eine Bio-Kiste geschickt, die auch einige Entfernung hinter sich hat. Hab ich sozusagen aus meinem alten Wohnbereich mitgebracht. Hier ist irgendwie Bio-Niemandsland. Das war früher in Stadtnähe leichter, da gab es doch mehr Angebote.
Deshalb werde ich wohl auch das Hühnerfutter schicken lassen müssen.... Ich überlege nur, inwieweit ich das mit Pferdefutter- und "Menschenessen"-lieferung kombinieren kann... Und dann ist krausland wohl eine gute Ergänzung dazu!

Danke, schonmal.
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Beitrag#6von Conny » Mittwoch 8. Juli 2009, 08:42

Guten Morgen,

pflanzliches Eiweiss holen sich die Hühner im Frühjahr und Sommer von der grünen Wiese, ebenfalls tierisches Eweiss in Form von Käfern, Würmern etc.. Kleingehäckselte Kräuter, gerade im Winter, ist eine gute Futterergänzung für die Hühner und können im Feuchtfutter verarbeitet werden.

LG
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Beitrag#7von Christina » Mittwoch 8. Juli 2009, 09:33

Okidoki.... Dann werde ich jetzt mal so loslegen!
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Beitrag#8von Christina » Mittwoch 8. Juli 2009, 12:12

Ach, sieh an! Da gibt es bei Krausland Algen für die Tierchen! Und ich hatte die Körner für den Hahn einfach mal in einen fast leeren Chlorella-Eimer gekippt und ordentlich durchgemischt... So nach dem Motto: Was für Pferd, Mensch und Hund gut ist, wird für die Hühner auch schon nicht schlecht sein! Da war ich schon gleich mal auf dem richtigen Weg! Bild
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Beitrag#9von gewürzluike » Montag 20. Juli 2009, 18:38

Soweit ich mich erinnere, haben sie bei dir ja einen großen und wechselnden Auslauf, ich denke auch, da musst du dir beim Eiweiß (solange kein Schnee liegt oder der Boden gefroren ist) keine Sorgen um die genaue Einhaltung der Prozente machen.
Bioweizen und Biogerste als Grundlage deckt schon ziemlich viel an Nährstoffbedarf ab. Vor allem für Küken ist wichtig, dass Gerste dabei ist. Mais ist eher eine Beigabe für den Winter, wenn sie viel Energie brauchen.

Ansonsten noch ein paar Leckerlis - ist immer praktisch, wenn man tagsüber eins einfangen muss, oder die ganze Bande an einen bestimmten Ort bekommen will:

Alles, was Wurmform hat, und alles, was weich ist, d.h. zum Beispiel:
- Zucchini, insbesondere grob geriebene, können sie auch regelmäßig bekommen, oder als etwas Frisches im frühen Winter
- geriebene Äpfel und Kernobstabfälle
- gekochte Kartoffeln/Kartoffelschalen
- und das non plus ultra: Spagetti!

Viel Spaß!
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Beitrag#10von Christina » Montag 20. Juli 2009, 23:29

Hallo Ulrike,

herzlichen Dank für die Hinweise!
Den großen wechselnden Auslauf kann ich leider noch nicht bieten, weil ich die Haltung ja erstmal mit "normalen" Hühnern in "geschlossener Anstalt" probe. Sie haben also schon einen Auslauf, aber nur einen relativ kleinen als Hochsicherheitstrakt. Den großen Auslauf will ich im kommenden Jahr mit den Altsteirern probieren... Ich hab heute gesehen wie sich mein Hinterhof-Mix-Hahn sofort unter einem Stuhl versteckte als ein Greifvogel kam (sämtliche Hennen - verschiedene lahme Rassetiere - haben das leider nicht geschnallt!!!! aber es gibt ja ein Netz drüber....) und bin deshalb zuversichtlich, dass Altsteirer tatsächlich so frisch sein können, dass sie das auch bei mir allein hinbekommen.

Jedenfalls bedeutet das im Moment, dass ich schon ein ordentlich umfassendes Futterpaket bieten muss. Ich hab nun aber auch so ziemlich alles beisammen, allein das Biogetreide zu vernünftigen Preisen fehlt mir noch. Hab da gerade ein paar Anfragen laufen und hoffe auf gute Antworten.

Bei sämtlichen Nudelvarianten wird es schwierig, meinen Hund zu überzeugen, dass das Hühnerfutter ist. Aber dank Hochsicherheitstrakt, kann er das ganze Futterangebot (inkl. Hühner) ja nur umkreisen! Bild

Ich hatte heute übrigens gleich am ersten Tag 3 Eier!!! BildWar noch gar nicht gerüstet und musste mit Nest improvisieren. Eigentlich sollte ich halbstarke bekommen, aber nun sind es doch legereife geworden. Die eine gluckt sogar!!! Aber das lassen wir mal dieses Jahr. Das wird mir dann doch zu viel für den Anfang.

Viele Grüße,
Christina

PS: Irgendwie komisch, aber ich hab tatsächlich Skrupel, diese Eier zu essen! Muss mich erst daran gewöhnen, dass ich sehe, wo sie her / raus kommen.... Bild ....und dann hätten es auch noch Küken werden können!!!! Bild Hab zwei der drei verschenkt und warte mal ab, wann ich das dritte essen kann. Vielleicht spendiere ich es hart gekockt dem Hund, aber irgendwann muss ich sie ja nun auch selbst essen. Bild
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Beitrag#11von gewürzluike » Freitag 24. Juli 2009, 18:11

Empfehlung: Triticale

Das Problem, dass Bio-Weizen schwer bzw. nur zu ungeheuerlichen Preisen/Transportkosten oder in nicht ausreichenden Mengen zu haben ist, kenne ich. Wenn die Eier nur "so bio wie möglich" sein sollen, kann zum Teil auf konventionell angebaute Triticale ausgewichen werden. Triticale ist eine Kreuzung aus Roggen und Weizen mit besonders hohem Eiweißgehalt und ist so robust, dass sie nach übereinstimmender Auskunft diverser Bauern auch im konventionellen Anbau sehr wenig gespritzt wird.

Laut "Ökologische Tierhaltung" von Gerold Rahmann (eindeutig auf Haupterwerbslandwirte ausgelegt) können Legehennenmischungen je nach sonstiger Futterzusammensetzung bis zu 30 Prozent Triticale enthalten.

Hoffe die Eier schmecken dir inzwischen!
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Beitrag#12von Christina » Montag 10. August 2009, 17:16

Ja, die Eier schmecken inzwischen sehr gut! Bild

Da die Hühner irgendwie deutlich weniger Korn fressen als ich laut allgemeiner Angaben berechnet hatte, wird das mit dem Biogetreide doch sehr schön passen. :-)
Ganz prima ist im Moment, dass mein Vater allerbeste Bio-Äpfel voll mit schönen fetten Raupen hat! Bild
Wir teilen uns die Äpfel: Ich nehm die Schale und den Kern voller Raupen für meine Hühner, die ganz scharf darauf sind.... und er nimmt den " langweiligen sauberen Apfelrest".
So sind wir beide super glücklich und alles wird verwertet.

Eben wollte ich nur mal kurz hin und etwas Brotreste reinwerfen. Hab da wieder 20 Minuten gestanden und die Hühner beobachtet. Bild Das ist echt immer wieder kurzweilig! Bild
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Beitrag#13von Christina » Sonntag 6. September 2009, 08:55

Hallo,

für den nächsten Sommer plane ich an der Weide den Bau einer "Bremsenfalle", um den Pferden etwas Erleichterung zu schaffen. Damit soll man täglich 50-100 Bremsen fangen können. Die müssten die Hühner doch eigentlich sehr gerne fressen, oder weiß wider Erwarten jemand etwas anderes?

Viele Grüße,
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Beitrag#14von Herwig » Sonntag 6. September 2009, 10:37

Wie sieht so eine Bremsenfalle aus????
Hühner mögen gerne Bremsen!
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Beitrag#15von Christina » Sonntag 6. September 2009, 10:47

Es gibt die für viel Geld zu kaufen. Findest du unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Bei uns war ein Bericht in der Rotenburger Rundschau. Da hatte sich jemand so ein Ding selbst gebaut.

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Ich will das nächstes Jahr auch versuchen. Anstatt des Balls müsste auch ein alter Hartschalenkoffer gehen und für das Netz hab ich noch den Reifrock von der Hochzeit. Mal sehen, ob das klappt. Auf jeden Fall waren die Biester dieses Jahr wieder so nervig, dass es einen Versuch wert ist! Gut ist ja, dass es gänzlich ohne Chemie ist, so dass man die Beute gut verfüttern kann.

Leider hab ich das erst am Ende der Bremsensaison gelesen, so dass es für dieses Jahr nicht mehr gelohnt hat. Nun muss ich mich in Geduld üben!
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Beitrag#16von Herwig » Sonntag 6. September 2009, 11:11

Dolle Sache!!

Es müsste ja auch ein schwarzer Ball gehen.
Oder man stellt eine Kugel her aus Bauschaum...
Ich bin ganz begeistert von dem Ding. Ich glaube da muß ich auch mal etwas basteln.
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Beitrag#17von Christina » Sonntag 6. September 2009, 11:18

Ja, näch!?! Klar, schwarzer Ball müsste auch gehen. Der Trick ist wohl, dass sich das Ding etwas im Wind bewegt, dann ist es effektiver.

Aber wenn du es jetzt bastelst, sei nicht enttäuscht, wenn du keine Bremsen fängst... hihi...
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