Begin des Eierlegens


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 2455

Begin des Eierlegens

Beitrag#1von torsten » Donnerstag 1. Januar 2009, 20:53

Endlich ist es soweit,unsere Vorwerker fangen an zu Legen,haben am 30.12 das erste Ei und heute das 2 Ei gefunden,sind natürl noch relativ klein,aber ich denke mal bei junghühner ist das so. Gleich mal ne Frage ab wann kann man von den Junghühnern Bruteier erwarten,hab jetzt bei Ebay ne Brutmaschine ersteigert.

Bildle Grüße Torsten
Benutzeravatar
torsten
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 151
Registriert: 12.2007
Wohnort: Belgern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#2von Ingo » Donnerstag 1. Januar 2009, 21:07

Moin Moin

Glückwünsch zu den ersten EiernBild

Ab März kannst du mit den einsammeln von Bruteiern beginnen.
Achte aber auf Nachtfrost.
Wenn du noch andere Hühner hast mache einen Probedurchlauf mit der Brutmaschine.

Mfg Ingo
Ingo Grossnick
Nutztier-Arche-Norderwisch

Arterhaltung fängt Zuhaus an !

Zuchtring zur Erhaltung der Emdener Gans
Benutzeravatar
Ingo
Moderator
Moderator
Beiträge: 250
Registriert: 10.2006
Wohnort: Volsemenhusen
Geschlecht: männlich

Beitrag#3von torsten » Donnerstag 1. Januar 2009, 21:24

Hallo Ingo

Danke für die Antwort,andere Eier hab ich nicht,werd mir aber welche besorgen,hab schon mit den Gedanken gespielt wegen probe Brüten. Das ist zwar erst mal so Brutglocke,natürl evtl nicht gerade das beste aber zum Anfang sollte sie erst mal reichen,oder was meinst du ? GRUß Torsten
Benutzeravatar
torsten
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 151
Registriert: 12.2007
Wohnort: Belgern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#4von stevwen » Freitag 2. Januar 2009, 21:15

@torsten
Hallo,
sag mal, hast du einen beheizten Stall oder Kunstlicht? Oder legen sie auch so im Winter ab und an mal?

VG
stevwen
Benutzeravatar
stevwen
...schaut sich noch um
...schaut sich noch um
Beiträge: 5
Registriert: 01.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#5von torsten » Freitag 2. Januar 2009, 21:38

Hallo Stevwen

Also keins von beiden,ich hab die Vorwerker in ganz normalen Stall mit Auslauf,meist sperre ich sie so gegen16uhr ein,und dann war es das,bis jetzt legt auch nur 1Henne.Gruß Torsten
Benutzeravatar
torsten
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 151
Registriert: 12.2007
Wohnort: Belgern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#6von Rödertaler » Samstag 3. Januar 2009, 20:52

Bruteier sollen ein Brutei-Mindestgewicht haben. Aus zu kleinen Eiern kommen logischerweise zu kleine Küken. Zu große Eier sind auch nicht gut. Und die Versorgung muß stimmen. Geraspelte Möhren sind gut zur Betakarotinversorgung. Keimhafer. Wann Du zu brüten anfängst hängt dann von Deinen Aufzuchtmöglichkeiten ab. Ausstellungszüchter sehr großer Rassen fangen jetzt an zu brüten. Sofern die Hennen legen.
Benutzeravatar
Rödertaler
Highscores: 6

Beitrag#7von Frankenvieh » Samstag 3. Januar 2009, 22:46

Ich fange meist im April an zu brüten. Da sind meine voll am legen und ich kann die Bruteier gut ausselektieren, zu leicht? zu schwer? zu spitz? Wo liegt die Luftblase? Doppelei? Schale zu rau? Bruteimindestgewicht für Vorwerker: 55g. In meinen flächenbrüter passen 48 Eier rein. Du solltest auf gute Versorgung der Hühner achten, was rödertaler schon schrieb. Gekeimtes Getreide und Bierhefe (flüssig, frisch aus der Brauerei) füttere ich zu, außerdem gibt's zu dieser Zeit schon das erste zarte Grünfutter. Auch sollte die Mineralversorgung stimmen. Und der Hahn sollte nicht überbelastet werden. Ich habe max. 15 Hennen für meinen Haremsführer.
Gibt's zu deinem Brüter eine Gebrauchsanweisung, zwecks Eier drehen, Kühlen, wasser?
Benutzeravatar
Frankenvieh
Moderator
Moderator
Beiträge: 641
Registriert: 10.2008
Wohnort: Thüringen
Highscores: 39
Geschlecht: weiblich

Beitrag#8von torsten » Samstag 3. Januar 2009, 23:02

Hallo

Also der Brutapperat ist ne Brutglocke,als sehr einfach,hatt jemand Erfahrung damit,habe 1,3 Hühner,gebe jetzt schon Salat bzw Grünzeug und kleingemachte Eierschalen und was halt so anfällt.Mom. legt eine Henne aller 2tage 1Ei. Gruß Torsten
Benutzeravatar
torsten
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 151
Registriert: 12.2007
Wohnort: Belgern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#9von Ulrike W.-E. » Sonntag 4. Januar 2009, 12:49

Hallo Thorsten,

so eine Brutglocke habe ich auch ( Cuvartutto ). Diese war schon 2x im Einsatz.
Meine Premiere mit Wachteleiern war eher schlecht. Vor einigen Wochen habe ich aber 5 Lachshuhneier eingelegt, und 5 Küken bekommen. Hat alles super geklappt. Die kleinen sind nun schon 1 1/2 Wochen alt. Für den Anfang reicht der mir....

LG Ulrike
Benutzeravatar
Ulrike W.-E.
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 192
Registriert: 07.2008
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#10von torsten » Sonntag 4. Januar 2009, 18:18

Hallo Ulrike

Also bist du relativ zufrieden mit der Brutglocke,ich möchte ja auch nicht die Masse ausbrüten nur hin und wiedermal. Gruß Torsten
Benutzeravatar
torsten
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 151
Registriert: 12.2007
Wohnort: Belgern
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#11von Ulrike W.-E. » Sonntag 4. Januar 2009, 19:47

Hallo Torsten,

ja die Probleme mit den Wachteln lagen wohl eher an der Luftfeuchtigkeit. Und daran, das Wachteln so empfindlich sind.
LG Ulrike
Benutzeravatar
Ulrike W.-E.
... weiß ganz gut bescheid
... weiß ganz gut bescheid
Beiträge: 192
Registriert: 07.2008
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#12von Conny » Sonntag 4. Januar 2009, 19:58

@ Frankenvieh:

mag zwar eine Augenweide sein, ich persönlich halte von dieser Art Aufzucht nichts. Die Küken werden fehlgeprägt, auch "sprechen" Hühner eine andere sprache als Enten und meistens können so aufgezogene Küken mit ihren Artgenossen nur schwer etwas anfangen.

LG
Conny
Benutzeravatar
Conny
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1522
Registriert: 05.2008
Wohnort: Schönfließ+Trampe/Uckermark
Geschlecht: weiblich

Beitrag#13von Frankenvieh » Montag 5. Januar 2009, 10:46

Conny hat geschrieben:@ Frankenvieh:

mag zwar eine Augenweide sein, ich persönlich halte von dieser Art Aufzucht nichts. Die Küken werden fehlgeprägt, auch "sprechen" Hühner eine andere sprache als Enten und meistens können so aufgezogene Küken mit ihren Artgenossen nur schwer etwas anfangen.

LG
Conny
Die haben sich aber ganz normal Verhalten, wie Laufenten.... Wo werden sie fehlgeprägt? Erläuterungen bitte. da dürfte auch niemand künstlich brüten.
Benutzeravatar
Frankenvieh
Moderator
Moderator
Beiträge: 641
Registriert: 10.2008
Wohnort: Thüringen
Highscores: 39
Geschlecht: weiblich

Beitrag#14von Conny » Montag 5. Januar 2009, 12:03

Hast du schon einmal eine Hühnerglucke beobachtet, wie sie sich verhält, wenn ihre Kukuckskinder ins Wasser zum Schwimmen gehen? Die Hühnerglucke wird das bestimmt niemals mit ihrem Nachwuchs tun. Das Verhalten von Enten zu Hühnern ist ein ganz anderes. Enten krähen nicht, nehmen kein Sandbad, scharren nicht usw.. Spätestens wenn die Entenküken von den Hühnern getrennt und mit Artgenossen vergesellschaftet werden sollen, wirst auch du bermerken, dass die von einer Hühnerglucke aufgezogenen Enten sich in der Regel von den anderen Enten absondern, versuchen, sofern es möglich ist, wieder zu dem " Artgenossen" Huhn zu gelangen. Diese Erfahrung habe auch ich machen müssen. Entenküken sind anders gestricke als Hühnerküken. Entenküken z. B. prägen sich aufeinander, Hühnerküken lernen von der Glucke.

Mit Eintritt der Geschlechtsreife können z. B. so aufgezogene Küken, ihre eigentlichen Artgenossen als Konkurrenten und Eindringlinge ansehen, die bekämpft werden müssen. Manchmal geht die Fehlprägung so weit, dass das geschlechtsreife Tier, hier im Huhn, einen Sexualpartner sieht und damit die Fähigkeit zurnormalen Fortpflanzung verliert.

In Punkto Kunstbrut:

Enten-, Hühner- und Gänseküken werden ja nicht 24 Stunden am Tag vom Menschen betüttelt, geführt. Beschränkt man sich bei der Aufzucht nur auf das Wesentliche, werden sie nicht fehlgeprägt. Meine Meinung:
Bei der Aufzucht von Jungtieren ist alles zu vermeiden, was zu einer Fehlprägung führen kann. Tier- und Naturschutz stellen an uns Menschen hohe ethische undfachliche Anforderungen. Versuchen wir bei unserem Handeln das Wohl derTiere nicht aus den Augen zu verlieren.

LG
Conny
Benutzeravatar
Conny
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1522
Registriert: 05.2008
Wohnort: Schönfließ+Trampe/Uckermark
Geschlecht: weiblich

Beitrag#15von Rödertaler » Donnerstag 8. Januar 2009, 16:42

Nach der Brutglocke kommt die Aufzucht, wie willst Du da vorgehen? Ich habe gute Erfahrungen mit Wärmeplatten gemacht.
Am besten Du suchst mal Kontakt zum örtlichen Geflügelzüchterverein.
Benutzeravatar
Rödertaler
Highscores: 6


Beteilige Dich mit einer Spende