Schleimige Besucher

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Schleimige Besucher

Beitrag#1von Herwig » Donnerstag 20. September 2007, 19:33

Dach ook, (ist plattdeutsch und heißt guten TagBild)

Ich hatte in diesem Jahr so viele Nackschnecken wie noch nie. In der Kräuterspirale und unserem Gemüsegarten haben die satt aufgeräumt. In einer Nach war der gesamte Ysop faktisch verschwunden. Irgendwo im Gebüsch haben sich die schleimigen Gesellen warscheinlich die Bäuche gerieben!!
Allerdings haben sie nicht mit dem Bier in Dosen gerechnet. Am nächsten Tag lagen so 20 bis 30 Schnecken im Bier, besoffen oder tot, keine Ahnung. Meine Pommernenten und Aylesburys haben es sich schmecken lassen. Von nun an habe ich jeden Tag mehr Behälter aufgestellt, musste sogar Bier nachkaufen, hat sich aber gelohnt!!

Irre ich mich, oder waren die Schnecken früher seltener und vor allem vornehmlich schwarz?

Hatte ihr auch schleimigen Besuch?
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Beitrag#2von jirzik » Freitag 21. September 2007, 10:24

moin moin schnecken
also bei uns gibt es die so selten - wahrscheinlich mögen die keinen sandigen boden.
hier fressen höchstens die hasen die leckeren stiefmütterchen, die rehe alles andere gemüse. und unser hund pennt die ganze zeit.
wau wau und tschüß
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Beitrag#3von Canaria111 » Freitag 21. September 2007, 11:15

*weglach* Du hast die Schnecken besoffen gemacht und dann an die Enten verfüttert ? In Bier eingelegte Schnecken *untermTischliegvorlachen* Und ? Waren die Enten dann beschwipst ?

Also, das Schnecken keinen sandigen Boden mögen, kann ich nicht bestätigen, sogar hier bei uns gibt es die Schleimies, allerdings hält es sich in Grenzen. Ich lass einfach die Warzis überall hin. Die fressen mir weniger weg als die Schnecken, also lieber so rum Bild
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Beitrag#4von karinenhof » Freitag 21. September 2007, 11:20

na dann warte mal ab Jirzik, irgendwann kommen die Biester auch zu Dir.
Die Schnecken schrecken vor nichts zurück. Die machen wirklich alles platt.

Bei uns haben sie heimtückischer Weise einen Kürbis ausgehölt. Durchmesser ca. 30 cm. Der lag am Rande und Tücke wurde erst sichtbar, als die inzwischen dünnen Ränder in sich zusammengefallen sind.

Die braune Nacktschnecke hat die schwarze fast verdrängt. Die Braune soll irgendwann per Schiff aus Asien gekommen und sehr viel gefäßiger, Fortpflanzungswütiger und robuster als die Schwarze sein.

In diesem Jahr ist es besonders schlimm, weil der Winter kein Winter war. Die Eier überstehen zwar einige Frostgerade, aber langer Frost bekommt auch ihnen auf die Dauer nicht.

Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#5von dani » Freitag 21. September 2007, 14:48

Bier ist einfach eine geniale Lösung für Nacktschnecken. Auch die winzigen hellgraubraunen die im Gewächshaus Schaden anrichten lieben es. Ich spendiere jedes Jahr nen Kasten. Zusätzlich habe ich für die großen Braunen und Roten Futterstellen mit Ferramol. Da gehen vorzugsweise die spanischen ran. Die große Rote Wegschnecke steht mehr auf Bier.

Die Hainbänderschnecken und die Weinbergschnecken, mögen beides nicht. Darüber bin ich sogar froh, denn bei denen hält sich der Schaden in Grenzen und ich finde sie einfach schön.

LG
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Beitrag#6von Ingo » Freitag 21. September 2007, 16:14

Moin Moin

Ich wohne an einen Fleet, für nicht norddeutsche es ist ein großer Entwässerungsgraben.
Habe im diesen Jahr unmengen von den braunen Schnecken.
Bin anüberlegen ob ich mir ein Paar Laufenten besorge die die Schnecken fressen.
Mein Frage: Fressen die Laufenten die braunen Schnecken.
Die schwarzen Schnecken haben sie vor ein paar Jahren gefressen.

Wie ist eure Erfahrung mit Laufenten?
Das sie nicht mit anderen Entenrassen laufen sollen ist bekannt.

MfG
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Beitrag#7von dani » Freitag 21. September 2007, 20:36

Hallo,

ich werde mir nächstes Jahr wieder Laufenten besorgen. Das hat sehr gut geklappt, die haben den Obstgarten schön Schneckenfrei gehalten. Leider sind sie letztes Jahr an Altersschwäche verstorben. Die haben alle nackten Schnecken, egal welche Farbe erledigt.

LG
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Beitrag#8von armin » Montag 24. September 2007, 08:51

Tach zusammen!

Also, zum Thema Schnecken und (Lauf-)Enten hätte ich ja auch gern mal zwei Sachen gewusst:
1. Wenn von den "Laufenten" die Rede ist, sind dann wirklich nur diese indischen Laufenten gemeint? Eignen sich nur die als Schneckenvertilger oder können z. B. Deutsche Pekingenten das genau so gut?
2. Ich habe irgendwo gelesen, dass Nacktschnecken den Geschmack des Entenfleisches beeinträchtigen können. Angeblich wird das Fleisch sogar ungenießbar, wenn die Ente bestimmte Nacktschnecken gefressen hat (die orangen, glaube ich), stimmt das?

Wer kann da mal Aufklärungsarbeit leisten?
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Beitrag#9von Ingo » Montag 24. September 2007, 13:35

Moin Armin

Nur die Indischen Laufenten fressen die Schnecken, zum schlachten sind sie zuklein.
"Schlachttiere" sollte man nicht zuviel Schnecken fressen lassen.

Hühner die zuviel Schnecken fressen legen "stinkende" Eier.

Das ist meine Erfahrung.

MfG
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Schleimigen Besuch

Beitrag#10von knüllbergfarm » Dienstag 25. September 2007, 07:47

Hallo habe da einen Tip gegen eure Schleimigen Besucher :einfach Muschelgritt sind kleingebrochene Muschelstücke da können die Schleimis nicht rüberkrichen zwischen und um die Kräuterpflanzen Streuen dan braucht man auch kein Unkraut mehr jetten, wer einen Ofen zuhause hat kann auch die Asche ums Beet streuen da können die Schleimis auch nicht rüber dan kann Herwig das Bier sparen und selber Trinken und mich auch noch einladen.
Muschelgritt bekommt mann in jeden Raiffeisenmarkt

Gruss von Thomas von der Knüllbergfarm
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Beitrag#11von armin » Samstag 29. September 2007, 13:53

Hallo Ingo,

"stinkende Eier"??? - Is ja widerlich!!!!! Bild Ich hoffe nur, die stinken schon BEVOR man sie in die Pfanne gehauen hat - baaaah!!

Gilt das eigentlich bei den Laufenten genauso? Das ist doch eigentlich eine Legeente, wenn ich das richtig im Kopf habe.

So ganz will mir ja nicht in den Kopf, dass nur die auf Schneckenjagt gehenen, wo Herwig doch seine Schneckenbeute an Pommern- und Aylsburryenten verfüttert. Warum suchen die sich die schnecken nicht selbst, wenn sie können?


Gru
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Beitrag#12von Rouven » Samstag 29. September 2007, 14:18

Hallo,
wenn ich richtig informiert bin, benutzt man Laufenten zur Schneckenjagd, weil diese die Schnecken fressen, aber das Gemüse stehen lassen.
Die anderen Entenrassen würden sich auch über das Gemüse hermachen. Deswegen soll man Laufenten im Gemüsegarten benutzen. Laufenten sollen aber nur die schwarzen Nacktschnecken fressen, all die anderen sollen zu bitter sein, da gehen sie nicht bei.
Aber alles nur vom Hören sagen, habe selber noch keine Laufenten gehabt.
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Beitrag#13von Canaria111 » Montag 1. Oktober 2007, 16:03

Habe auch keine Laufenten, aber meine Flugenten fressen ganz eindeutig auch Schnecken
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Beitrag#14von Sarah » Donnerstag 4. Oktober 2007, 22:32

Hallo!

Zu den Nacktschnecken habe ich noch diesen Link gefunden:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Mir haben die mal ein ganzes Zierkürbisbeet über Nacht vernichtet *grmpfl*Bild
Indische Laufenten kann man mittlerweile auch mieten, da sie angeblich, wenn sie keine
Schnecken mehr finden, auch Gemüse nicht verschmähen. Immer paarweise, leider weiß ich aber
nicht mehr, wie und wo das möglich ist. Wäre aber auch ein lohnendes Geschäft, falls es sowas
in eurer Gegend nicht gibtBild

LG

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Schneckenjagd???

Beitrag#15von steinadlerehemann » Freitag 7. Dezember 2007, 01:42

Hallo Ihr Lieben,

so wie mir bekannt ist, und ich es vom TA weiß, können auch Laufenten nicht besonders viele Nachtschnecken vertilgen, nämlich aufgrund des Schleimes. Wenn es hochkommt, ist es pro Jahr vielleicht an die 3 Monate zusammengerechnet. Es ist also ne Mär zu glauben, dass Laufenten mehr Nachtschnecken vertilgen als andere Enten.

Meine Enten - damit meine ich nur die Warzenenten - vertilgen gerne Weinbergschnecken. Auch mit Gehäuse, gut für den Kalkhaushalt. Nachtschnecken werden auch gefressen, aber nicht so gerne wie die Weinbergschnecken. Die schwarzen sind am unbeliebtesten.


Wenn übrigens ein Gemüsebeet gleich nebenan steht, warum nicht, sie sind ja Feinschmecker :-)))

Ganz liebe Grüße
Christiane
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Beitrag#16von Ludger » Samstag 19. Juli 2008, 23:51

hmm,

also ich hatte im alten Garten immer Laufenten und wir haben uns manchmal gefragt: Wann hast Du die letzte Nacktschnecke gesehen? Antwort: Ups,weiß ich nicht...
Ich halte es für ein Gerücht,daß Laufis nur wenige Schnecken fressen,hier haben sie immer alle gefressen. Auch die Alttiere,wenn auch Jungtiere noch gieriger sind.
Ein Garten mit Laufis hat irgendwann kaum noch Schnecken, dann zanken sich die Laufis um die wenigen..

Laufis gehören bei uns nicht zu den Speisetieren, überzählige Eier hae ich aber mit Appetit gegessen.

Laufis fressen allerdings auch gerne junges Grün und entwickeln gerade im Herbst einen Heißhunger auf bestimmte Gartenpflanzen (Mineralstoffe,Ballaststoffe,weiß nicht).

Ich habe wieder 10 Jungtiere und einige Farbschläge folgen noch. Es ist eine Freude ihnen beim Schneckenvertilgen zuzuschauen..
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Beitrag#17von karinenhof » Sonntag 20. Juli 2008, 21:56

hallo Ludger,

kann ich die Laufis einfach so im Garten laufen lassen? Ich meine damit, was fressen sie, wenn keine Schnecken da sind? Muß Gemüsebeet und Blumenrabatte gut geschützt werden?

Mit den Haltungsbedingungen habe ich mich schon ein wenig beschäftigt. Was ich nirgens gefunden habe ist die Antwort auf die oben gestellten Fragen.

Bildle Grüße von der viel Schnecken habenden Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#18von löringshof » Sonntag 20. Juli 2008, 22:04

Hallo alle,

bei uns setzt ein Nachbar (Landschaftsgärtner) auch die Laufis als Schneckenvernichter ein, natürlich wird auch hier u. da mal was Grünes mit verdrückt aber der Nutzen der Schneckenvertilger ist größer als der im Verhälnis geringe Schaden.
Unsere Aylesbury sind ebenso heiß auf Schnecken aber in unseren Gemüsegarten können wir die nicht lassen, weil kein Salat und junge Sprößlinge vor Ihnen sicher sind, dann doch lieber Bierfallen, zumal ich Rotwein Bier vorziehe!

In Ostfriesland hatten wir in diesem Jahr im Mai u. Juni zusammen nur 6l/m² an Regen, daher sind bisher auch nuir wenig Schleimer aufgetaucht. Jetzt regnet es seit einer Woche fast ununterbrochen und aus jeder Ritze schleimt etwas meist Rotbraunes hervor.
Dann müssen die Bierfallen her und es gibt Zusatzfutter für die Aylesbury.

Gruß Peter
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Beitrag#19von Ludger » Sonntag 20. Juli 2008, 23:48

Moin Karin,

ich kann Peters Angaben nur bestätigen: Der Nutzen überwiegt den kleinen Schaden!

Natürlich sollten die Laufis nicht in frischgepflanzte Salatbeete (Wanderzäune) und sie machen auch mal eine junge Tagetes platt oder fressen ein junges Impatiens.

Es kommt wohl etwas auf den Leidensdruck an, mir haben die Laufis noch nie etwas zerstört,nur angefressen...andere würden da schon schreien.
In meinen Gärten wächst aber auch immer viel, da richten nichtmal Puten oder Gänse wirklich Schaden an, zur Pflanzzeit halte ich sie einige Wochen eingezäunt, dann können sie wieder laufen.

Ist schwierig zu vermitteln,weil jeder Garten anders ist.
Wir möchten beides und gehen daher einige Kompromisse ein.
lg
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Beitrag#20von Herwig » Montag 21. Juli 2008, 10:14

Ein Freund von mir hat folgende Methode:

Er hat die Gemüsebeete mit 50 cm hohen Kaninchendraht umzäunt und ringsherum patroullieren Pommernenten. Die Fangen alles weg was in den Garten will. Im Garten hat er nur einmal abends abgesammelt, seitdem ist Ruhe.

Ich habe eine angeblich neue Geheimwaffe eingesetzt und zawr Weinbergschnecken. Die sollen angeblich die Eier der Nacktschnecken aufspüren und fressen...
Ob`s klappt kann ich noch nicht sagen, weil ich erst ganze 4 Weinbergschnecken ausgesetzt habe.
Wenns nicht klappt, gebe ich dann nächstes Jahr günstig Weinbergschnecken zum Kochen abBild
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Beitrag#21von Ludger » Montag 21. Juli 2008, 11:50

Das stimmt mit den Weinbergschnecken, diese brauchen aber unbedingt ausreichend Kalk im Boden-Garten um das große Gehäuse aufzubauen und zu erhalten.
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Beitrag#22von wabewo » Montag 21. Juli 2008, 13:53

... ich habe seit dem letzten Jahr indische Laufenten...
und die Schneckenplage hat sich eindeutig verringert !!
Mein Rittersporn, Ligularia, Funkien sind diesmal alle ohne Schneckenkorn groß geworden...
ich behaupte also, dass die Schneckenvertilgung durch Laufenten schon funktioniert !!!
Allerdings gehen Sie an einem Salat im Gemüsegarten auch nicht vorbei !!!
- Das gute daran, die Schnecken, die im Salat sitzen essen sie auch gleich mit.....
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Beitrag#23von karinenhof » Montag 21. Juli 2008, 22:20

hallo Herwig,

wir haben im Garten fast so viele Weinbergschnecken wie Nacktschnecken. Na ja die Nacktschnecken sind eindeutig in der Überzahl Bild. Wenn die Weinbergschnecken die Gelege der Nacktschnecken futtern, dass sind unsere sehr bescheiden.

Es handelt sich um den Garten meiner Mutti. Der ist ca. 1500 m² groß. Sie hat eine ganze Menge Rasen, alte Obstbäume (fast nur Hochstämme Bild), Blumenbeete und ein wenig Gemüsebeete (Mohrrüben, Kräuter, Erbsen und Erdbeere. Auch noch von anderen Dingen etwas). Praktisch ist es schwierig mit dem Einzäunen, weil die Nutzbeete teilweise in die Blumenbeete integriert wurden. Die Enten hätten eine Menge Platz und viele Schnecken zu futtern.

Nachdem ich mit meiner Mutti schon mal so ganz vorsichtig darüber gesprochen habe- wollte sie auf keinen Fall Laufenten, weil die ja auch ihr schönes Gemüse und die Blumen bestimmt abfressen. Weil ein extra einzäunen wirklich nicht möglich ist.

Ich bin mir auch total unsicher ob ich meine Kraft in die Überzeugung legen sollte um ein pro zu Laufenten zu erreichen, oder ob ich lieber eine Familienpackung Schneckenkorn kaufen sollte.

Bildle Hilfe braucht Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#24von Ludger » Montag 21. Juli 2008, 22:48

Karin, nehmt doch einfach nur ein Pärchen,bei der Gartengröße werden die keinen Schaden anrichten.

Oder Ihr baut den Enten einen kleinen eingezäunten Auslauf am Stall und laßt sie nur stundenweise und abends frei laufen, dann suchen sie bestimmt nur Schnecken und anderes Getier.

Vielleicht könnt Ihr auch irgendwo zwei Enten zur " Probe" leihen....
lg
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Beitrag#25von HolzClaas » Dienstag 22. Juli 2008, 05:56

Moin moin

Ohne jetzt Erfahrungen mit Laufenten zu haben - aber wie heist es so schön "Versuch macht kluch" Bild

Die Idee mit dem Enten leihen finde ich gut - warum komme ich selbst zu selten auf sowas.
Ich kenne die Problematik mit den Enten und dem elterlichen Garten - mein Vater hat selbst einen Gemüsegarten, der inmitten von vielen Grundstücken mit Rasenflächen liegt. Die Schnecken finden immer den Weg zu ihm....
Aber zu Enten ist er nicht zu überreden - naja ist wohl der Leidensdruck noch nicht hoch genug..... Bild

Viele Grüße am Morgen
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