Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

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Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

Beitrag#1von Herwig » Donnerstag 27. September 2007, 16:47

Vielen ist ja bekannt, das Eicheln zur Schweinemast verwendet werden können.

Es gibt nun die Möglichkeit Eicheln selber zu sammeln oder sammeln zu lassen. Allerdings ist die Lagerfähigkeit der Eicheln nicht besonders gut. Nach ein paar Wochen schon beginnen sie auszutrocknen.
Ich lagere Eicheln gar nicht mehr, ich verfüttere sie wenn sie vom Baum fallen, entweder ich fege sie auf der Hoffläche oder Betonfläche zusammen oder, und das ist mein neuster Trick, ich sauge die einfach per Laubsauger auf.
Den gesamten Sack vom Laubsauger bekommen dann die Schweine, die sich das Beste heraussuchen, auch Schnecken und andere Krabbeltiere.
Vorsicht ist allerdings geboten, wenn mann in einer Ecke oder so einen Laubhaufen findet und den einfach wegsaugt. Oft hat man dann einen Igel freigelegt. Schnell wieder Laub drauf und zum Schutz ein paar Zweige.Bild

Wer seine Schweine oder Schafe im Freiland unter Eichen hat, brauch sich natürlich gar nicht so viel Arbeit zu machen.
Da suchen die Tiere ihr Futter allein.
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Beitrag#2von karinenhof » Donnerstag 27. September 2007, 16:52

ich verfüttere Eicheln im Winter für meine Schafe als Leckerei. Die Eicheln sind getrocknet. Aber den Schafen ist das total egal. Sie schnabulieren die Dinger weg wie nichts.

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Beitrag#3von Rouven » Freitag 28. September 2007, 15:24

meine Pferde kommen über Nacht immer in den Stall, weill sie etwas Müsli morgens und abends dazu bekommen sollen.
Wenn ich sie dann morgens wieder auf die Koppel bringe laufen sie als erstes zu den Eichelbäumen am Knick und fressen die Eicheln auf.
Dass haben sie innerhalb von 2 Tagen rausgefunden, man kann dabei auch die Ranghöhe in der Herde beobachten. Die Rangniederen sie nicht direkt unter dem Baum sondern eher am Rand, wo weniger Eicheln liegen.
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Beitrag#4von knüllbergfarm » Samstag 29. September 2007, 21:37

Unsere Mangalitza fressen Eicheln wie bessesn leider sind die Eichen 3,50m von unseren Gehege weg so das Ich die Eicheln teilweise zusammenharken mus unsere ein teil Nachbarn Harkt die Eicheln auch zusammen und wir bekommen sie dan ist für die Mangalitza eine gute beschäftigung ich verteile die Eicheln im ganzen Gehege dan haben die ordentlich beschäftigung.

Gruss Thomas vone Knüllbergfarm
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Beitrag#5von steinadlerehemann » Mittwoch 14. November 2007, 16:33

Hallöle,
nicht nur Schweine fressen Eicheln.
Wer etwas Zeit hat sollte auch seinen Puten die Eicheln gönnen.
Sie sind auch ein prima Weizenersatz Bild
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Beitrag#6von Canaria111 » Mittwoch 14. November 2007, 16:58

*lach* meine Mama hat mir Eicheln und Kastanien mitgebracht. Die sind jetzt im Topf, mal sehen ob was keimt, dann habe ich in 20 Jahren auch Eichel und Kastanienbäume Bild

Wo mir grad einfällt.... machen Schweine beim wühlen eigentlich auch Baumwurzeln kaputt ? 1. habe ich Mandelbäume da stehen, wo die Schweine hinkommen und dann wollte ich, wenn das klappt mit dem keimen auch Bäumchen dort reinpflanzen....
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Beitrag#7von schmidti » Freitag 15. Februar 2008, 14:19

Glück auf,
mit Eicheln habe ich bei meinen Schafen die allerbesten Erfahrungen. Erstens kosten die nichts und mit den Schafe kann man ja zu den entsprechenen Stellen hinhüten. ( Jeder kennt die Hutungseichen, der Name kommt sicher nicht von Ungefähr). Ich denke die sind gut für ein bisschen Winterspeck und haben wohl auch andere wertvolle Inhaltsstoffe (Gerbsäuren), die sich insgesamt positiv auf die Gesundheit auswirken. Übrigens zur gesunderhaltung füttere ich meinen Tieren auch Zwiebeln. Hat jemand Erfahrungen damit. Ich bilde mir ein, dass es Punkte bringt in Hinsicht auf: allgemeine Gesundheit
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Hat jemand Erfahrungen in dieser Richtung?

Bildle Grüße
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Beitrag#8von knüllbergfarm » Samstag 4. Oktober 2008, 07:23

Da ja jetzt der Herbst vor der Tür steht und wir hier im Dorf viele Eichen haben auch auf den Gemeindehausplatz werd ich Eicheln in 40 kg Plasticktonnen einlagern,
natürlich zuerst ohne Deckel damit die Eicheln trocknen können und wir die Tonnen auf unsere Heuböden lagern können.
Damit werde ich dann die Schweine Füttern die haben schön Eiweiss und werden sowiso von den Besitzern entsorgt also eine schöne Futterquelle.
Bild gruss Thomas
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Beitrag#9von Ludger » Samstag 4. Oktober 2008, 08:39

bloss nicht in plastetonnen lagern,die Restfeuchte bekommst Du nicht heraus und hast bald Matsch und Schimmel; in solchen Tonnen gelagert keimen sie auch bald und es gibt noch mehr Matsch.
Entweder offen ausgebreitet auf dem Dachboden lagern,in luftige Papier-oder Kartoffelsäcke füllen oder draußen einmieten.
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Beitrag#10von karinenhof » Montag 6. Oktober 2008, 08:57

das mit dem Plast kann ich nur zu gut bestätigen. Selbst in einer Schüssel haben die Eicheln bei uns auf dem Dachboden angefangen zu schimmeln.

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Beitrag#11von knüllbergfarm » Dienstag 7. Oktober 2008, 16:06

Stimmt daran das die Eicheln ine Plastetonne Schimeln hab ich garnich gedacht malsehen wie wir das Lösen.Jutesäcke hab ich das ist aber nichts da Ratten und Mäuse diese Kaputtbeissen,für ne Mitte ist leider kein Platz und so aufm Heuboden ausbreiten ist auch nicht da ist ja Heu und Stroh drauf Bild wehr hat sonst noch ne IdeeBild
Gruss Thomas
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Beitrag#12von armin » Mittwoch 8. Oktober 2008, 06:33

Hallo Thomas,

ds Problem mit Ratten und Mäusen lässt sich doch dadurch lösen, dass Du die Säcke unterm Dach aufhängst. Dafür wird sich doch noch ein Plätzchen finden lassen, oder?

Sei froh, dass Du Eicheln hast! Bei uns fallen dieses Jhr überhaupt keine... Bild

Gruß
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Beitrag#13von Herwig » Mittwoch 8. Oktober 2008, 08:54

Hallo ihr EichhörnchenBild

Also ich habe auch schlechte Erfahrung mit Jutesack und Zwiebeklsack gemacht. Der Luftaustausch ist einfach zu gering in den Säcken.
Früher hat mein Großvater immer Eicheln angenommen für die Jagtpächter und die auch gelagert. Von dem habe ich die Lagermethode die ich auch schon angewendet habe.

Auf dem Boden oder wo auch immer habe ich aus Brettern eine angemessene Fläche umrandet. Dann ahbe ich die Eicheln ca 15 bis 20 cm hoch dort eingefüllt, auch dort schimmeln die, wenn man nicht mindestens einmal per Woche mit der Heuharke durchharkt und so die Eciheln wendet.

So habe ich später auch Erbsen und BOhnen gelagert, die noch nicht ganz trocken waren.

Meine Eichln sind von Ratten und Mäusen allerdings nicht gefressen worden.
Um da wirklich Verluste zu haben, musst du 100te von Ratten haben, und wenn das so ist, musst du dringend etwas unternehmen, sonst kannst du deine Futtermittel ja gar nicht mehr in Sicherheit bringen.
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Beitrag#14von mangalitza » Mittwoch 8. Oktober 2008, 12:04

Was bei mir ganz gut funktioniert hat, sind aufgehängte Säcke, in denen Gemüsezwiebeln oder Futtermöhren waren.
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Beitrag#15von knüllbergfarm » Mittwoch 8. Oktober 2008, 15:29

Die in Juttesäcke aufzuhängen hab ich auch schon gedacht da muss ich aber eine Leiter von ca 8 meter anstellen und brauche dan Seile um diese hoch und runter zubekommen weil unser Nebengebäude so hoch ist. Ich hab mal Eichenlaub mit Eicheln gemischt zu einen Bauer gebracht
der hatt da seine Futterwurzelmiete mit abgedeckt ich weis allerdings nicht ob die dan noch mit Folie abgedeckt wurdeBild. eine Eichelmiete könnte ich bei den Schweinen ihm gang den wir zum Außenzaun haben anlegen allerdings ist der Boden sehr Feucht macht das wasBild
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Beitrag#16von Conny » Montag 13. Oktober 2008, 19:15

Canaria111 hat geschrieben:*lach* meine Mama hat mir Eicheln und Kastanien mitgebracht. Die sind jetzt im Topf, mal sehen ob was keimt, dann habe ich in 20 Jahren auch Eichel und Kastanienbäume Bild

Wo mir grad einfällt.... machen Schweine beim wühlen eigentlich auch Baumwurzeln kaputt ? 1. habe ich Mandelbäume da stehen, wo die Schweine hinkommen und dann wollte ich, wenn das klappt mit dem keimen auch Bäumchen dort reinpflanzen....


Schweine fressen auch Baumwurzeln und wenn die Mandelbäumchen nicht all zu hoch sind, auch die Blätter und Blüten, Rinde und bei kleinen, dünnen Bäumen auch die Stämmchen. Jungbäume würde ich nicht in das Gehege von Schweinen pflanzen. Spätestens beim nächsten schubbern, sind sie abgeknickt.

LG
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Beitrag#17von cornelia » Mittwoch 7. Oktober 2009, 09:30

und wieder ist die zeit der eicheln...

die blauen kunststoffgitterkörbe, die eigentlich nur aus löchern bestehen, stabelbare dinger, federleicht, bei obst/gemüsebauern sehr beliebt und dort im einsatz... sind für eicheln und kastanien, die maximal zehn zentimeter hoch geschichtet und alle zwei tage gewendet werden PRIMA ! vorausgesetzt man hat einen luftigen ort zum aufstellen- ein keller ohne fenster tuts nicht...

hab damit mehrere jahre die winterfütterung für meine schwarzweissen bestritten. aber immer vorsicht mit schimmel und pilzen IN den früchten. d.h. immer wieder testen, ob die früchte nicht doch innendrin schimmeln !
bei den eicheln auf kleine löchlein achten und nur solche OHNE loch lagern, da solche MIT garantiert bewohnt sind.

esskastanien, die mir zu klein und zu unergiebig zum schälen waren,rosskastanien und eicheln sind auch für die geissen ein wunderbares winterfutter, wenn man sie schimmelfrei gelagert hat. (meine erfahrung mit den raschel-zwiebelsäcken war auch die, dass nicht genug uftzirkulation stattgefunden hat.)

als leckerchen, belohnung, lockmittel... das einzige, was es bei mir gibt - und verkrümelt nicht die jackentaschen :)

einen ertragreichen herbst !
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Beitrag#18von pea003 » Freitag 9. Oktober 2009, 11:05

Mal doof frag:
wir haben 2 RIESEN Eichen stehen, meine ganzen Pferdeleute wollen das ich die abnehme (nur über meine Leiche) wel Eicheln giftig für Pferde sind. Stimmt das? Meine Pferde hatten noch nie Probleme wenn sie die gefressen haben. Nun haben mir sämtliche Leute ein so schlechtes Gewissen gemacht, das ich kurz davor bin die Eicheln abzusammeln. Aber ich lese das sowohl Pferd, Schaf und Schwein Eicheln hier bekommen. Wollen meine Freunde alle etwas nur Brennholz habenBild

Gruß Britta
Nur das was man kennt kann man lieben, nur das was man liebt kann man schützen!
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eicheln - pferdefutter ?

Beitrag#19von cornelia » Freitag 9. Oktober 2009, 20:43

hallo, britta !

lass das bitte, deinen pferden zuliebe.

hauptwirkstoff : catechin-gerbstoff (tannin) ist in den blättern UND früchten in einer konzentration vorhanden, die definitiv zu hoch für pferde ist !
tannin kann im verdauungstrakt in gallussäure und pyrogallol umgewandelt werden, was deinen pferden nicht gut tun wird.

die klinischen symptome beim pferd sind: apathie, anorexie, kolik, obstipation, dann diarrhoe, ikterus, hämaturie, oedeme, dyspnoe und körperschwäche, nierenversagen.

die medizin sagt ergo: keine eicheln für pferde.

zäun die bäume aus, mach sie nicht platt, deine lieben nachbarn meinen es zwar gut mit deinen pferden, hätten aber bestimmt nix gegen brennholz... spendier ihnen nen guten zwetschenbrand für den tip, mit dem augenzwinkern, dass DER auch wärmt...*lächel*

einen schönen herbst wünscht dir cornelia
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Beitrag#20von Christina » Samstag 10. Oktober 2009, 08:59

Hallo Pea,
bei mir stehen auch schöne große Eichen im Auslauf. Als da nun wirklich zu viele runter kamen, hab ich die Pferde kurzerhand auf eine andere Weide gestellt. Bild
Wenn alle Eicheln runter sind, werde ich einmal mit dem Rechen durch gehen und die Eicheln in den Wald werfen, um weitere Eichen zu züchten. Meine Art der Forstwirtschaft! Bild
Die meisten Pferde kommen gut mit Eicheln klar, wenn sie im Herbst langsam anfangen sie zu fressen.... Aber gesund ist wirlkich etwas ganz anderes!!
Abzäunen musste ich die Eichen nicht, weil die unteren Äste, wenn sie einmal abgefressen sind, eigenltich nicht wieder nachwachsen, und die Pferde bei mir nicht an die Rinde gehen, da schmackhaftere Bäume vorhanden sind.
Zudem: Es kann sein, dass du die gar nicht platt machen drafst. In manchen Gegenden, darf man die nichtmal richtig runter sägen. Vielleicht erkundigst du dich mal darüber, dann hättest du gleich ein gutes Argument, warum sie stehen bleiben müssen. Bild
Viele Grüße,
Christina
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Re:

Beitrag#21von Claudia » Dienstag 14. Oktober 2014, 06:43

schmidti hat geschrieben:Übrigens zur gesunderhaltung füttere ich meinen Tieren auch Zwiebeln. Hat jemand Erfahrungen damit. Ich bilde mir ein, dass es Punkte bringt in Hinsicht auf: allgemeine Gesundheit
Innenparasitenbefall
Aussenparasitenbefall
Hat jemand Erfahrungen in dieser Richtung?

Bildle Grüße



Ich füttere meinen Schweinen sporadisch auch Zwiebeln dazu, da ich immer wieder reichlich davon bekommen kann.Roh werden sie abgelehnt und gekocht nur gefressen, wenn gekochte Kartoffeln dabei sind. Rote Zwiebeln wurden strikt abgelehnt.

Zwiebeln sind ein natürliches "Antibiotika" und wirken sich positiv auf viele Organe aus also ich denke schon das sie eine Wirkung haben
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Re: Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

Beitrag#22von Conny » Dienstag 14. Oktober 2014, 09:00

Hallo,

Zwiebeln ersetzen bei einer Verwurmung aber leider nicht die chemische Keule. Das wird aber immer wieder irrigerweise angenommen.

LG Conny
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Re: Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

Beitrag#23von Jaegertom » Dienstag 14. Oktober 2014, 12:22

Nur zur Info, bevor ein paar Schweine den Geist aufgeben, was aber jeder zuverlässige Tierhalter UNBEDINGT wissen müsste:
Zwiebeln enthalten NPropyldisulfid
dadurch Vergiftung / Anämie / Hämolyse

Vergiftungserscheinungen, welche sich in Symptome sind Zittern, Erbrechen, Durchfall, eventuell rotbraun verfärbtem Urin äußern
Die in allen Küchen vertretene gewöhnliche Zwiebel, ist für Schweine äußerst giftig!
Das in der Zwiebel enthaltene N-Propyldisulfid ist für Schweine gar lebensbedrohlich. Der Verzehr von Zwiebeln kann beim Schwein zur sogenannten Hämolyse führen, was die Zerstörung der roten Blutköperchen bedeutet. Ob die Zwiebel roh oder gekocht gefressen wird macht hierbei keinen Unterschied.


Alles darüber nachzulesen hier:http://www.wildschweine.net/09liste.htm
Zuletzt geändert von Jaegertom am Mittwoch 15. Oktober 2014, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

Beitrag#24von Claudia » Mittwoch 15. Oktober 2014, 06:02

Jaegertom hat geschrieben:Nur zur Info, bevor ein paar Schweine den Geist aufgeben, was aber jeder zuverlässige Tierhalter UNBEDINGT wissen müsste:
Zwiebeln enthalten NPropyldisulfid
dadurch Vergiftung / Anämie / Hämolyse

Vergiftungserscheinungen, welche sich in Symptome sind Zittern, Erbrechen, Durchfall, eventuell rotbraun verfärbtem Urin äußern
Die in allen Küchen vertretene gewöhnliche Zwiebel, ist für Schweine äußerst giftig!
Das in der Zwiebel enthaltene N-Propyldisulfid ist für Schweine gar lebensbedrohlich. Der Verzehr von Zwiebeln kann beim Schwein zur sogenannten Hämolyse führen, was die Zerstörung der roten Blutköperchen bedeutet. Ob die Zwiebel roh oder gekocht gefressen wird macht hierbei keinen Unterschied.



Na, mal wieder vergessen die Quellenangabe anzugeben?

Du vergisst das man deine Texte komplett bei Google eingeben kann und so problemlos nachvollziehen kann wo Du rauskopiert hast.

Die Schweine leben noch, die Nachbarn vielleicht nicht mehr: :biggrinn:
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Re: Eicheln, ein fast vergessenes Futtermittel

Beitrag#25von Jaegertom » Mittwoch 15. Oktober 2014, 06:54

Liebe Claudia, die ungeschickten Kommentare sind echt überflüssig wenns um Sicherheit geht.
Gerade du, die alles auf die Waagschale legt, sollte sich über eine solch Info freuen.

Doch wenn du was schreibst, das für Schweine wirklich sehr gefährlich werden kann und andere es vielleicht nachmachen und ein Tier geht ein, kannst du dich fragen ob das sein muste.
Wir hatten schon den Fall, dass ein Schwein eine Kartoffelvergiftung hatte und möchten nicht dass andere das auch erleben müssen.
Anders herum, wenn dirs nicht passt, dann les es nicht.
Aber speziell du nimmst beinahe ALLE mein Beiträge auseinander, hatten wir irgendwann mal ein persönliches Problem??? Ich wüsste nicht.
Übrigens habe ich diesen Beitrag verändert und nicht eins zu einsübernommen, somit entfällt die Quellenangabe.
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