Hausschlachtung

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Hausschlachtung

Beitrag#1von Netti » Dienstag 18. Dezember 2007, 00:37

Letzten Samstag haben wir unser erstes eigenes Schwein geschlachten und nach traditioneller Art verwurstet. In unserem neu errichteten Schlachthaus ging richtig die Post ab und wir feierten ein zümpftiges Schlachtfest. Es sprach sich schnell im Dorf rum und so manch älterer Besucher schwelgte in Erinnerungen und freute sich darüber, dass die Hausschlachtung durch uns wieder belebt wird.

Die Sau hatte ca. 4 Zentner und außer ein paar Bratenstücke, Schinken und Speck stellten wir Leberwurst, Blutwurst, Bratwurst und Sülzwurst her. Ein Teil wird gleich frisch verzehrt, der andere Teil geräuchert. Mein Bruder ist Fleischer, der sein Handwerk bei unserem Vater erlernte, der selbst über Jahrzehnte Hausschlachtungen machte. Dadurch kam ich auch schon sehr früh mit der Materie in Berührung.

Es ist zwar viel Arbeit, aber es lohnt sich wirklich! Denn bei der Hausschlachtung zählt wirklich allein die Qualität, die man Bissen für Bissen schmeckt.

Nun kann das Weihnachtsfest kommen, wir sind gewappnet.Bild

Viele Grüße

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Beitrag#2von Herwig » Dienstag 18. Dezember 2007, 10:19

Schön zu hören, dass es Menschen gibt die Wert auf Qualität legen.Bild
Da du ja mal Nutztier-Arche werden willst, vergiß nicht Fotos zu machen, von der Herstellung und den Erzeugnissen.
Vermutlich wollt Ihr mal vermarkten, da ist es dann wichtig aussagekräftige Fotos zu haben. Sonst glaubt euch kein Mensch, das die Tiere traditionell in Hausschlachtung geschlachtete werden. Je mehr Fotos ihr habt, desto größer ist hinterher die Auswahl.
Ich sehe schon regelrecht eine Homepage von euch, mit tollen Fotos der Wurstherstellung. Auch hier im Forum würden die sich gut machen. also frisch ans Werk, fotografier doch mal die Wurst oder den Speck!!
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Beitrag#3von Netti » Dienstag 18. Dezember 2007, 14:44

Fotos haben wir natürlich gemacht, auch wenn der Hauptakteur immer etwas schüchtern ist. Mal schauen, wie sie geworden sind, evtl. stell ich ja mal ein paar hier rein.

Mit dem Thema Vermachtung von Hausgeschlachtetem befasse ich mich im Rahmen der Vorbereitung zur Zeit umfassend. Und dieses Thema ist, so wie es mir derzeit scheint, etwas heikel. Ich weiß nicht, ob das überhaupt noch möglich ist, da hier in Thüringen und sicher auch anderswo harte Bestimmungen seitens der Hygiäneämter aufgestellt wurden. Solange man für den eigenen Verbrauch Wurst produziert ist das 'noch'!! kein Problem, aber sobald die Produkte verkauft werden sollen, fängt der Wahnsinn an. Falls es wirklich darauf hinauslaufen sollte, müßten wir anstatt unserem derzeitigen kleinen Schlachthaus z.B. mindesten einen weiteren Raum umbauen und eine Kühlzelle installieren usw. Allein der geforderte Fettabscheider kostet mehrere 1000 EuroBild. Somit wären wir dann bei einer kompletten Fleischerei, die mit enormen Kosten verbunden ist und Fleischereien gibt es ja auch wie Sand am Meer. Und da für uns eine Herstellung auf Masse nicht in Frage kommt, wird sich das dann auch gar nicht mehr rechnen, mal ganz abgesehen davon, dass es dann auch keine traditionelle Hausschlachtung mehr ist. Bild

Im Frühjahr will ich mal wieder das Landwirtschaftsamt beehren und dieses Thema mit denen durchkauen, evtl. gibt es ja irgendwelche Sonderregelungen, was ich aber nicht glaube.

Gruß Netti
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Beitrag#4von Herwig » Dienstag 18. Dezember 2007, 15:58

Über Hausschlachtung gibt es im www übrigens einige schöne Seiten:

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Zur Gesetzeslage hier ein kleiner Aufsatz:
Sicherheitsdefizite bei Hausschlachtungen

Kommerzielle Schlachtungen und Hausschlachtungen sind nicht das gleiche. Bei Hausschlachtungen werden selbstgezogene Tiere auf den Bauernhof ohne Schlachttier- und Fleischuntersuchung geschlachtet. "Da auch heute noch, wenngleich nur sehr vereinzelt, Schlachtungen auf dem Bauernhof durchgeführt werden, gibt es natürlich entsprechende Hygiene-relevanten Unterschiede zwischen einer so genannten Hausschlachtung und einer gewerblichen Schlachtung. Das nicht kontrollierte Fleisch aus Hausschlachtungen darf nicht an Dritte abgegeben werden.", so Dr. Wolfgang Burtscher vom Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen.


Schutz der Konsumenten

Mit der Einführung des neuen Lebensmittelgesetzes im Jahre 1995 wurde das Schlachtwesen grundsätzlich neu geregelt. Kommerzielle Schlachtungen sind seither von wenigen Ausnahmen abgesehen nur noch in bewilligten und hygienisch einwandfreien Schlachtanlagen zulässig. Die Fleischuntersuchung im Anschluss an die Schlachtung dient zur Feststellung der Genusstauglichkeit des Fleisches und ist gleichermassen zum Schutz des Konsumenten verpflichtend vorgeschrieben.


Ausnahme: Schlachten für Eigenbrauch

Das Lebensmittelgesetz findet jedoch auf Lebensmittel, die für den Eigengebrauch bestimmt sind, grundsätzlich keine Anwendung.
Demzufolge ist das Schlachten von Tieren im Betrieb des Tierhalters bzw. der Tierhalterin erlaubt, sofern die einschlägigen tierschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden, und das Fleisch ausschliesslich für den Tierhalter selbst bzw. die in seinem Haus lebenden Familienangehörigen bestimmt ist. Dr. Wolfgang Burtscher vom Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen: "Eine solche Schlachtung, die unter den Hygieneverhältnissen eines Landwirtschaftsbetriebes und unter Verzicht einer ordnungsgemässen Fleischuntersuchung vorgenommen wird, bezeichnet man umgangssprachlich als "Hausschlachtung"."


Fleisch aus Hausschlachtungen darf nicht an Dritte abgegeben werden

Bei einer Hausschlachtung kommen die lebensmittelrechtlichen Vorschriften nicht zur Anwendung. „Die Unbedenklichkeit des Fleisches kann daher weder überprüft noch garantiert werden. Das Fleisch ist deshalb nicht verkehrsfähig und darf auch unentgeltlich keinesfalls an Dritte abgegeben werden“, so Dr. Wolfgang Burtscher.

Eine Möglichkeit diese Auflage zu umgehen ist folgende:

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Beitrag#5von karinenhof » Dienstag 25. März 2008, 14:38

Irgendwann werden wir Fleisch und Wurst von unseren Tieren verkaufen. Wo finde ich geschrieben, was ich einhalten muß, wenn wir selber schlachten und verarbeiten, oder wenn wir schlachten lassen und dann selber verarbeiten?

Wir sind dabei einen von unseren Ställen "zu beplanen" und wollten evt. einen Hofladen mit einrichten.

Ich habe schon gaaaaaaaaanz viel geGooglet und nichts vernünftiges gefunden.
Bitte gebt Eure Erfahrungen hier weiter.

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Beitrag#6von klosterbauer » Dienstag 25. März 2008, 16:35

Hallo Karin,

Planen tue ich gerade und immer wieder gerne. Weil Du das unter "Schlachten" gepostet hast - willst Du auch eine Schlachtmöglichkeit einplanen?? Oder nur einen Hofladen?

Was das Schlachten angeht, habe ich bei uns - wenn auch nicht selbst - die Erfahrung gemacht, dass ohne Veterinäramt nichts geht. Aber die sind nett bei uns, da kommen die Kollegen hier also ganz gut mit klar. Da oder bei der Landwirtschaftskammer gibt es auch die genauen Infos zu den Auflagen, die so einzuhalten sind.

Wenn Du allerdings einen Metzger hast, der für Dich schlachtest, bist Du aus dem Gröbsten raus. Dann musst Du nur für eine ordentliche Kühlung und für einen sachgemäßen Laden sorgen. Aber auch beim Fleischverkauf hast Du immer das Amt zur Abnahme und zur Kontrolle da. Also hilft es nichts - setz Dich früh genug bei denen auf den Stuhl und lass Dich einfach mal rundum informieren, was so bei Euch im Kreis wie umgesetzt wird. Da würd ich auch nicht unbedingt aufs Internet vertrauen - die Infos sind oft schnell veraltet.

Es gibt noch eine Zeitschrift, erscheint in Münster und heißt hof direkt - da stehen auch oft gute Tipps drin. Auf deren Homepage wird auch ein Buch (Der Hofladen) angepriesen. Ich kenn es nicht - aber vielleicht ist es die Lektüre wert.

Ich hoffe, es hilft - beste Grüße aus dem Bergischen von
Peter
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Beitrag#7von karinenhof » Dienstag 25. März 2008, 16:52

hallo Peter,

Du hast schon recht. Mein Beitrag sollte evt. vom Mod. in ein neues Thema verschoben werden. Evt. mit der Überschrift "Dirkektvermarktung"?

Im Moment bin ich beim Sammeln von Informationen. Noch habe ich auch keine schlechten Erfahrungen mit dem Vet.amt gemacht. Es hat ja auch noch alles Zeit.
Wir sind uns noch nicht schlüssig, wie wir es machen. Entweder selber schlachten und dann verwerten, oder schlachten lassen und dann selber verwerten.
Derzeit haben wir einen alten Stall der in unseren "Köpfen" aufgeteilt wird. Ich habe schon mal einen Kühlraum vorgesehen. Weil wir ja auf jeden Fall auch für uns selber Fleisch verwerten wollen. Das ist aber dann die klassische Hofschlachtung. Bei dieser darf ich ja nicht an Dritte verkaufen.
Es kommt ja auch auf die Kosten an, die eine "Fremdschlachtung" zu Buche schlägt. Wir haben ja am Anfang nicht so viel zum Verwerten und die Tiere sind ja relativ klein. Da dürfen die Kosten für die Schlachtung nicht hoch sein.
Und aus diesem Grund unsere Überlegungen.

In unserem Hofladen wollen wir später auch noch andere Produkte mit anbieten. Evt. auch von anderen Nutztierarchen.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland, die sehnlichst auf die verspäteten Osterlämmer wartet Bild
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Beitrag#8von klosterbauer » Mittwoch 26. März 2008, 10:58

Hallo Karin,

wenn Du eh zunächst wenig zu verarbeiten hast, ist ein "teurer" Metzger immer noch günstiger als ein eigener Schlachtraum. Da kannst Du lange schlachten lassen, bis Du die Investitionen finanziell wieder raus hast. Auch bei der Kühlung rechne mal locker Bauen, Fliesen, Abnahme, Energie für Kühlung ... - vielleicht sind zwei große Kühlschränke auch schon ganz toll (oder Truhen). Ein halbes Schaf am Haken sieht zwar toll aus - aber für zehn Viecher im Jahr eine teure Angelegenheit.

Hofladen - da denken wir auch dran. Dann nimm aber die Fremdprodukte erst nach der Genehmigung rein. Denn ein Hofladen ist dann ein Hofladen, wenn - ich glaube - 70 Prozent der verkauften Ware Eigenproduktion ist. (die 70 Prozent kann ich nicht garantieren, ist so eine Erinnerung). Ansonsten wirst Du normaler Einzelhandel.....

Wir haben zum Glück viele Apfelbäume - da können wir dann Mengen von Apfelmost mit einrechnen. Aber was sind schon Mengen - 30 Kästen vielleicht. Also, da sind auch wir ganz schön am Kalkulieren. Doch wenn die Kühe (die müssen zur Schlachtung noch ein wenig wachsen) dazu kommen, Kaninchen und so, dann wirds bei uns wohl soweit sein.

Bis bald grüßt
Peter
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Beitrag#9von Herwig » Mittwoch 26. März 2008, 11:14

Hallo Peter,
kannst du mal erörtern, warum es nicht so gut ist einen Einzelhandel anzumelden? Welcher Unterschied besteht zwischen Hofladen und Einzelhandel in den Kontrollmechanismen?
Ich dachte bisher, das es völlig egal ist ob ich einen Hofladen oder einen Einzelhandel (z.B. Waren aller Art) anmelde, die Kontrollen sind doch die gleichen.
Der Vorteil einer Gewerbeanmeldung als Einzelhandel hätte doch vielleicht den Vorteil, das ich den Laden mit anderen Produkten ausbauen kann, z.B. Korbwaren, Kerzen oder eben Bioware vom Großhändler oder was weiß ich.
Ist da ein Unterschied in der Besteuerung?
Das wäre doch nur bei der Direktvermarktung der Fall, oder irre ich da?
Hofladen ist ja keine auschließliche Direktvermarktung, oder doch??Bild
Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei. Für mich ist ein Hofladen immer etwas anderes als Direktvermarktung, weil ein Hofladen mit ausschließlicher Direktvermarktung mir nur sehr selten vorgekommen ist.
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Beitrag#10von karinenhof » Mittwoch 26. März 2008, 11:19

oh man, oh man. Es ist doch komplizierter als ich zu hoffen gewagt habe.
Ich dachte schon, dass ein Hofladen auch Direktvermarktung ist. Gegen "Einzelhandel" hätte ich wohl auch nichts einzuwenden. Zumal in unserem Dorf kein Laden mehr ist. Da könnte ich schon ein paar Dinge für den täglichen Bedarf mit anbieten.

Ich bin auf die Erfahrungen gespannt.

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Beitrag#11von klosterbauer » Mittwoch 26. März 2008, 16:29

Hallo in die Runde

was ich weiß, will ich gerne sagen.

Also die 30 Prozent Zukauf sind die Schwelle von Hofladen zu Einzelhandel. Hofladen ist Teil der Landwirtschaft (auch im Außenbereich möglich), fällt unter die steuerliche Behandlung als Landwirtschaft und ist dem landw. Einkommen zuzurechnen.

Ansonsten wäre der Hofladen ein Laden. Also ein eigenes Gewerbe, selbst steuerpflichtig, Gewerbeschein, .... und noch ne Steuererklärung. Ob das auch im Außenbereich geht, das weiß ich nicht. Doch klar ist dann: Die Investitionen werden nur dem Laden zugerechnet - die müssen sich dann irgendwann positiv auszahlen. Sonst wirds ein Hobby, dann kommt das Finanzamt und will das gesparte Geld zurück. Über landw. Direktvermarktung wiederum ist es eher möglich, dass die Landwirtschaft ohne große zusätzliche Kosten Einnahmen erzielt - also kein Hobby, sondern Nebenerwerb mit allen genehmigungsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorteilen.

So würde aus der Landwirtschaft mit eigener Vermarktung (ein Betrieb) ein kleines Betriebsgeflecht mit zwei Betrieben (Landwirtschaft auf der einen Seite - Laden daneben). Da rechne jeder selbst. Ob wann und wie jeder Mensch dann buchführungspflichtig wird, das weiß ich aktuell nicht.

Die Hygieneauflagen dürften überall die gleichen sein.

Soweit für jetzt - beste Grüße aus dem Bergischen von
Peter
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