VIEH Stromgenossenschaft

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VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#1von schnuckened » Freitag 13. September 2013, 22:36

der name steht schon mal für qualität, oder?

hier meine idee zur stromgenossenschaft. der grundgedanke ist mehrschichtig. erstens gibt es bereits eine erhebliche differenz zwischen dem durch die förderung erziehlten ertrg und den stromkosten, die durch die anbieter aufgebürdet werden, ich schließe leider auch "schönau" dabei nicht aus, denn auch oder gerade sie könnten sich endlich durchringen, den erheblichen stromüberschuss an die kunden weiter zu reichen. das problem derzeit sind die netzkosten, denn der ungleich verteilte stromtransport macht dem eeg-ausbau zu schaffen.

so lässt sich aber der hohe strompreis dennoch begründen. die folge werden noch höhere netzumlagen sein, die eine selbstvermarktung unatraktiv werden lassen. und noch lockt die förderung, fatal für den steuerzahler, der nun noch den nicht gebrauchten stromüberschuss bezahlen muss und die hohen stromkosten außerdem zu tragen hat. zwei möglichkeiten, entweder man stoppt die erneuerbaren energien und macht so weiter wie bisher, oder man geht neue wege. das heißt weg von der förderung.

voraussetzung ist natürlich der willen und eiserne disziplin für diesen schritt. das heiß weg von der vorstellung von großen gewinnen und endlosem wachstum. das verbrauchen, was selbst (innerhalb der genossenschaft)erzeugt wurde, mehr nicht! sollte dennoch ein überschuß entstehen, käme das der genossenschft zu gute.

genosse wird nur die/der, wer auch selbst strom erzeugt. im gegensatz zu anderen genossenschaften gibt es nicht eine stammeinlage in form von geld, sondern die voraussichtlich erzeugte kwh/kwhp ist das kapital. das ist kriesenfest. jeder genosse kann von der genossenschaft strom erwerben. den preis dazu lasse ich mal noch außen vor. auch hier ist wieder vorausetzung, dass auch wirklich innerhalb der genossenschaft ausreichend strom erzeugt wird. der vorteil, es wird nur eine anteilige netz- und eeg-umlage fällig. jeder selbst könnte natürlich auch seinen erzeuten strom an wen und zu welchem preis auch immer (z.b. mieter/familienangehörige mit separatem stromverbrauch) verkaufen, vorrang hätten jedoch die genossenschaftsmitglieder zum festgelegten satz.

was ich nicht weiß, muss ein stromanbieter permanent für die vollversorgung des verbrauchers eingerichtet sein? müsste die genossenschaft also an der strombörse strom zukaufen, wenn in spitzenzeiten nicht genug strom zur verfügung steht? dem entgegenwirken würde schon ein erneuerbarer energiemx, biogas, windkraft, solar, kleinere blockheizkraftwerke.

so, ich spinn jetzt erst mal nicht weiter, wie findet ihr die idee?

grüße

ed
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#2von Christina » Samstag 14. September 2013, 09:47

Was ich daran noch nicht verstehe:

Solarstrom wird tagsüber produziert. Strom wird häufig aber abends oder im Winter morgens gebraucht. Wo bekommen wir den dann her?
Beste Grüße,
Christina

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#3von Herwig » Samstag 14. September 2013, 15:54

Mein Windrad produziert nicht mal genug für mich, da müssten wir jemanden mit Biogas oder anderen Speicher finden...
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#4von schnuckened » Samstag 14. September 2013, 20:54

christina, jetzt mal frech behauptet, aus der steckdose! nee, scherz bei seite, das war ja meine frage, aber das bekomme ich auch noch raus: muss ein stromanbieter permanent (also ein solarstromverkäufer an seinen stromkunden tag und nacht) strom anbieten können oder ist das ein rein rechnerischer vorgang. nehmen wir an, herwigs windrad produziert strom für 7 haushalte, wir sind aber nur 3 abnehmer. dann wäre ein überschuss da, aber nicht zu jeder zeit garantiert. muss nun für die ausfallzeiten strom zugekaft werden, obwohl im grunde genug produziert wird?
ich denke, hier wird eh schon lange mit mogelpackungen gehandelt, oder?
aber zurück zu christina, dann wird für den rest, egal ob der überschüssige strom verrechnet wird oder nicht, ein vertrag mirt einem verlässlichen fremdanbieter (nehmen wir mal an schönau) gemacht, und der rest hier bezogen. die freuen sich doch, eine vielzahl stromkunden zugleich zu erhalten.
zurück zum ersten, herwig, ihr selbst habt christina im solarthread doch angeboten, ihern strom an ihern mieter zu verkaufen. wenn christina nicht den weg über den direktzähler gehen würde (als eigenverbrauch), dann wäre es doch so, dass die rechnerische strommenge verkauft werden dürfte. netzentgelte und EEG-umlage kommen ins spiel. der strom kommt nun mal gemischt aus der dose, ob ich in schönau oder fukushima einkaufe...

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#5von Christina » Samstag 14. September 2013, 21:50

Bei uns wäre es ja auch so, dass wir abends dazu kaufen müssten und tagsüber verkaufen könnten. Und der "Beschiss" (entschuldigt das Wort, aber ich empfinde es wirklich so) ist die riesige Diskrepanz zwischen Kauf- und Verkaufpreis.
Das wäre bei einer reinen Solarstrom-Genossenschaft ebenso, denke ich.
Beste Grüße,
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#6von schnuckened » Sonntag 15. September 2013, 08:25

christina, ich glaube, du hast meinen ansatz noch nicht ganz verstanden. denn darum geht es mir ja, auch ich produziere bereits strom in eigenverbrauch und muss mir, obwohl ich mehr stom produziere als ich verbrauche, den strom für die "nichtproduzierende" zeit teuer zukaufen. das würde ich in zukunft vermeiden wollen, indem ich strom von dir (also innerhalb der genossenschaft) abkaufe, den du überschüssig produzierst und auch nicht selbst verbrauchst. grundsätzlich soll das gehen, aber wie sind die bedingungen dazu?
wieso soll es innerhalb einer genossenschaft auch mit "beschiß" zugehen, wenn der strompreis auf (angenommen) 15 cent/kwh (das sind 2 cent mehr, als die zukünftig geförderten 13 cent) festgeschrieben wird?

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#7von Claudia » Sonntag 15. September 2013, 08:36

ich denke da helfen nur gespräche mit leuten die das bereits praktizieren um von deren erfahrungswerte und fehlern zu lernen.

vorstellen könnte ich mir, das es problematisch wird, weil dies ein länderübergreifendes projekt ist.
ich weiß auch nicht, ob eine genossenschaft, dann anteile am stromnetz mieten/kaufen müsste um es nutzen zu dürfen.
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#8von Christina » Sonntag 15. September 2013, 10:37

Ed, die Genossenschaft würde perfekt funktionieren, wenn eine Hälfte auf der anderen Seite der Erde wohnen würde.
Wir würden aber doch alle zur gleichen Zeit produzieren und zur ebenfalls anderen gleichen Zeit verbrauchen.
Wer produziert abends unseren Strom?
Oder wird es in einer Genossenschaft vielleicht lukrativer einen großen Stromspeicher anzulegen???
Beste Grüße,
Christina

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#9von schnuckened » Montag 16. September 2013, 07:14

christina, du redest vom eigenverbrauch, ich von eigenverbrauch und stromhandel mit dem überschüssig produzierten strom. derzeit bezahlt letzteren der staat, der strom ist im netz und der zuständige händler macht seine gewinne. es geht um die im netz befindliche strommenge die verrechnet wird, nicht um dem zeitpunkt des anfalls! keiner weiß doch, wann (nacht/tag oder ob überhaupt) wessen strom in welcher menge verbraucht wird. der (frei verfügbare) strom hat aber trotzdem einen wert, der an der strombörse gehandelt wird.
aber claudia hat recht, jetzt müssen erst mal detailierte infos her.

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#10von Christina » Montag 16. September 2013, 07:41

O.K. Jetzt beginne ich zu begreifen. Da hatte ich echt ein Brett vor dem Kopf! Es sind nur Solarbetreiber in der Genossenschaft, verkaufen aber - wohl überwiegend tagsüber - nach außen. Ich dachte, wir wollen untereinander dealen, aber das hilft ja nüscht. Der Vorteil ist allein, dass wir selbst an Abnehmer verkaufen und nicht an andere Lieferanten abgeben.
Beste Grüße,
Christina

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#11von schnuckened » Dienstag 17. September 2013, 07:33

gut , dann fasse ich mal die ziele in reihenfolge zusammen:

1. strom (-anlagen) OHNE förderung installieren/produzieren (in zukunft, da "förderung" zunehmend unrentabel wird/ bestehende anlagen über förderung laufen)
2. eigenverbrauch nutzen
3.überschüssigen strom zum festgelegten satz an stromgenossenschaft verkaufen/ stomgenossen kaufen mit geringem aufschlag
4. geringen anteil strom für genossenschaft als rücklage/ev. geringe renditeausschüttung lt. pkt 5./6. verkaufen
5. immer noch überschüssigen strom an ev. verwandte/mieter/freunde verkaufen
6. weiter anfallenden strom am freien markt verkaufen
7.ev. benötigten strom in spitzenzeiten von anbieter regenerativer energien (z.b. schönau) zukaufen.

gestern habe ich mit unserem netzbetreiber (kenne den berater locker persönlich, darum denke ich, er hat mich nicht beschwindelt) gesprochen, er sagte, diese art eigennutzung (also als kleinanbieter den strom selbst zu vermarkten) sei ihm persönlich noch nicht unter gekommen. so, nun möchte ich mal mettbrötchen und herwig fragen, wenn ihr christina den tip gegeben habt, ihren strom selbst zu vermarkten, worauf stützt ihr denn eure aussagen?
ich werde nach diesem gespräch eine anfrage an den netzanbieter schriftlich stellen. bin auf die information gespannt.

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#12von Claudia » Dienstag 17. September 2013, 08:22

auch wenn ich definitiv kein mitglied dieser genossenschaft werde, mangels stromerzeuger (die ich mir gefühlt auch die nächsten 20 jahre nicht leisten kann)
schreibsel ich mal ein bisschen mit.

ich denke schon das es solche projekte gibt, aberdas es denen von der atommafia recht schwer gemacht wird. wo würden die denn bleiben, wenn sich solch genossenschaften etablieren würden?

vorstellen könnte ich mir, das ihr vielleicht infos/kontaktadressen über *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** oder *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** bekommt. zumindest haben die sehr viele kontakte zu menschen mit einen starken unabhängigkeitsbedürfnis in bezug auf strom.

schönau hat auch mal klein und regional angefangen, die hier: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** könnte man auch fragen. man weiß ja nie welche grundidee dahinter steckte und wo es probleme gab.
ich würde einfach fragen, oft bekommt dann auch einen entsprechenden ansprechspartner ganz woanders genannt
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#13von schnuckened » Dienstag 17. September 2013, 10:13

claudia, ich denke, du rechnest im moment noch falsch! du verbrauchst in jedem fall strom. und wenn du hier so weiter arbeitest, dann kann ja bspw so eine genossenschaft auch mal sagen, der claudia finanzieren wir mal eine eigenverbrauchsanlage vor. bei solar dachfläche nach süden vorausgesetzt! die produziert in jedem fall mehr als du partiell verbrauchen kannst. dieser überschüssige strom fließt in die genossenschaft und die kostendeckung wäre bald erreicht. denn wie schon gesagt sind solche anlagen mehr als erschwinglich geworden.
danke für deine infos, komme aber derzeit immer erst abends dazu, mich intensiver damit zu befasen.

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#14von Herwig » Dienstag 17. September 2013, 15:49

Generell halte ich die Tatsache, das wir weit im Bundesgebiet verteilt liegen für einen Vorteil.

Denn wenn in Bayern die Sonne scheint, kann es in Niedersachsen bedeckt sein oder umgekehrt.
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#15von Claudia » Dienstag 17. September 2013, 16:17

@ed
das setzt erst mal ein neues tragfähiges dach bzw dachdeckung voraus : )
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#16von schnuckened » Dienstag 17. September 2013, 20:54

tja, müsste man mal rumhorchen, ob übers forum ein zimmermann zu finden wäre... :yahoo: ist der erst einmal gefunden, verlängert sich nur die laufzeit rein abschreibungstechnisch!
und gerade klingelte das telefon, mein anlagebetreuer und installateur rief an. kurz: auch er weiß es nicht ganz genau, will sich aber auch kümmern, denn das ist auch für ihn ein wirtschaftlich interessantes neuland.

also, nur mut, zeit haben wir noch genug, denn die sonne neigt sich eh gerade auf sparmodus!

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#17von Claudia » Mittwoch 18. September 2013, 07:39

gehört der goldesel eigentlich zu den bedrohten rassen? gibt es ein zuchtprogramm dafür?
irgendwie fehlt da noch eine rassebeschreibung! :boysparschwein:
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#18von schnuckened » Mittwoch 18. September 2013, 08:42

die besonderheit des godesels liegt darin, moos von der straße zu fressen, dabei einige kröten zu schlucken und mittels sonnenenergie mit den hintern zu vergolden!
das von dir dargestellte lebewesen ist ein sparschwein, keine bedrohte rasse, dafür stellen gewisse banken spezielle zuchtprogramme zur verfügung! :zahnstocher:

grüße

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#19von Alex » Mittwoch 18. September 2013, 10:23

In was für einer finanziellen Grö0enordnung liegt eigentlich so eine Anlage? Ich hab da überhaupt keine Ahnung, liebäugele auch schon länger mit dem Gedanken, weiß aber auch nicht so recht, ob das mein Dach aushält.

Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#20von Christina » Mittwoch 18. September 2013, 16:43

Das wüsste ich auch gerne, Alex. Meine Installateure kommen alle mit den Angeboten nicht rüber!

Es gibt im Moment noch ziemlich günstige kfw-Darlehen für Solaranlagen.
Beste Grüße,
Christina

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#21von härtsfelder » Mittwoch 18. September 2013, 20:11

Christina,
probiere es mal über Deine Hausbank. Hab dort die Darlehen etwas günstiger bekommen und bin flexibler. Musst halt etwas verhandeln.

@ ed,
wie stellst Du, bei einer Genossenschaft, es Dir vor mit dem "Stromverkauf" an die Genossenschaft? Wir werden ja verschiedene Einspeisevergütungen haben. Genauso mit dem Strombezug von der Genossenschaft.

Vom Grundsatz her wäre das eine super Sache! Wobei noch vieles zu klären wäre.
Gruß
Matthias
Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs!
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#22von schnuckened » Donnerstag 19. September 2013, 07:47

alex und christina, meine letztinstallierte anlage mit 3,2 kwp (das sind 15 solarplatten von 1x1,5 m) hat mit mwst (die man bei gewerbe wieder bekommt) 8014,..€ gekostet, installiert im april `12, da gab es noch förderung auch! auf den eigenverbrauchten strom. jetzt dürften die kosten dafür bei 1500 bis 2000 € /kwp liegen.
und alex, wir gucken uns das an...

härtsfelder, es wird in kürze so sein, dass über den eigenverbrauch die klassische einspeisevergütung (was ja die staatliche förderung ausmacht) nicht mehr lohnenswert wird (13 cent/kwh) . ich will ja nicht an die bereits installierten und geförderten anlagen, sondern ZUKÜNFTIG an die anlagen, die aus dem sinne des eigenverbrauches installiert werden und strom über den eigenverbrauch hinaus produzieren (alle) ! hier sehe ich es als sinnvoller an, den den überschüssigen strom unter uns zum festgesetzten preis (angenommen 15 cent) im rahmen einer genossenschaft zu verkaufen. der bedarf muss dann ermittelt werden (wie bei einer normalen stromabrechnung) und sollte immer noch reservekapazität vorhanden sein, kann dieser strom auch an dritte weiter gegeben werden.

nun bin ich inzwischen mit meinen recherchen so weit, dass ich meine, ein anbieter MUSS permanent seine kunden allzeitig mit ausreichen strom versorgen können. es kann sein, dass dann ein vertrag mit einem fremdanbieter geschlossen werden muss. es wird dann aber eine restmenge sein, das gilt es zu beachten.

übrigens habe ich für unsere erste anlage damals nen bausparvertrag aufgelöst und noch zusätzlich ein geringes darlehn in anspruch genommen. war damals die beste variante.

grüße

ed
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#23von schnuckened » Sonntag 3. November 2013, 21:37

heute hat mich die ews schönau, mein energieversorger, angeschrieben, sie sei mit einem umweltpreis ausgezeichnet worden. das finde ich gut, denn es ist zu erkennen, dass nicht alle der lüge der strompreiserhöhung duch die erneuerbaren folgen müssen. ews kann seine preise jedenfalls halten.
die idee einer eigenen stromgenossenschaft muss ja nicht völlig bei seite geschoben werden, wenn auch das interesse dafür nicht besonders groß war.
es muss über kurz oder mittelfristig auf jeden fall darüber nachgedacht werden, wie künftig erneuerbare energie effektiv verteilt werden kann. das wird nur mit einer legalisierung , dezentralisierung und öffnung der strom- und netzwerke realisiert werden können, da bin ich mir völlig sicher.
meinen privatstrom bezehe ich derzeit vom billigsten aller anbieter, der care energy. hier ist ein mächtiges prozedere im gange, diese gesellschaft mit allen mitteln auszuschalten, da dieser sich als reiner energiedienstleister versteht. ce kauft strom günstig an der strombörse und verkauft zu einem günstigen preis, ohne was dafür zu tun. das schlägt alle natürlich auf den magen, aber wenn der staat so blöd ist und strom an die börse bringt, kann jeder so verfahren. und care energie behauptet auch, dass jedem netznutzer es frei steht, auch netznutzungentgelde selbst zu entrichten, ohne dass es über den energieversorger läuft. jedenfalls ist ein großes hickhack im gange, man darf gespannt sein...

hier die EWS-mail, mit der einladung zum mitmachen! und dankenswerter weise auch aussagen zur braunkohle...


"Lieber Herr M....,

am letzten Sonntag ist mir stellvertretend für die ganze „EWS-Gemeinde“ der Deutsche Umweltpreis verliehen worden. Für mich ist dieser Preis auch eine Auszeichnung für Sie und all die vielen Menschen in ganz Deutschland, die mit den EWS für eine atomstromlose, klimafreundliche und bürgereigene Energiezukunft kämpfen. Nur gemeinsam konnten wir Dinge erreichen, die für jeden Einzelnen von uns undenkbar waren.

Der Preis ist aber auch eine Aufforderung, die Energiewende in Bürgerhand voranzutreiben, und ein dringend notwendiges Signal an die Politik. Denn trotz eindringlicher Warnungen vor katastrophalen Klimafolgen wird in den Koalitionsverhandlungen gefordert, die Braunkohle als klimaschädlichste Energieerzeugungsart mit neuen Milliardenzuschüssen zu beschenken. Auf EU-Ebene werden sogar neue Subventionen für Atomkraftwerke erwogen. Für die Erneuerbaren aber fordert der Umweltminister „Strompreis­bremsen“, die sich schluss­endlich als Brandbeschleuniger für den Klimawandel erweisen werden.

Vielleicht war es noch nie so wichtig wie heute, der Politik zu zeigen, dass wir voll und ganz hinter der Energiewende stehen. Dies können wir durch politische Arbeit vor Ort, durch direkten Einsatz für Erneuerbare Energien und ganz einfach auch dadurch erreichen, dass wir viele Menschen in unserem Freundes-, Familien- und Kollegenkreis weg von den Atom- und Kohlekonzernen holen und für die Erneuerbaren und die EWS gewinnen können. So bringen wir die Energiewende tatkräftig voran und setzen zugleich ein starkes politisches Zeichen.

Zu guter Letzt möchte ich Sie noch mit einer frohen Botschaft überraschen: Die börsenpreissenkende Wirkung der Erneuerbaren und die reduzierte Industriebefreiung von Netznutzungsentgelten (gegen die wir erfolgreich klagten) gleicht die Erhöhung des EEGs praktisch aus, so dass wir die Strompreise nicht erhöhen und bis zum 31.12.2014 garantieren werden.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ursula Sladek

Vorstand Netzkauf EWS eG

PS Bitte fordern Sie bei uns Flyer, Verträge, Stromsparbroschüren und Aufkleber an.

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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#24von Christina » Montag 4. November 2013, 09:02

Hey Ed, für uns ist die Geschichte noch nicht vom Tisch, auch wenn wir gerade nicht so schnell voran schreiten. Wir sind uns insgesamt etwas unsicher wie nun UNSER Versorgungskonzept laufen soll.
Letzte Woche hatten wir jemanden zur Beratung für eine Meldeanlage (Wasserstand Pumpenschacht, Brand Mietwohnung) hier, der uns jemanden für die Energiefragen empfohlen hat. Den werden wir kontakten und noch einmal etliche Fragen mit ihm erörtern.
Beste Grüße,
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Re: VIEH Stromgenossenschaft

Beitrag#25von schnuckened » Dienstag 13. Mai 2014, 18:55

Tja, da kann man etwas neidisch werden...

Proplanta, 13.5.2014

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Grüße

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