Solarstrom

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Solarstrom

Beitrag#1von Christina » Donnerstag 29. August 2013, 22:19

Hallo,

ich poste das jetzt mal hier, obwohl ich zugeben muss, dass ich hauptsächlich des Geldbeutels wegen über Solarstrom nachdenke und deshalb fast besser unter "Aussteigen" oder "Selbstversorgung" schreiben müsste. Aber hier passt es besser zu den anderen Themen und letztendlich gefällt mir der Umweltaspekt ja auch sehr gut.

Wir haben eine schöne Dachfläche Richtung Süden und überlegen wie wir die nutzen können. Da bei uns deutlich mehr Kosten für Strom drauf gehen als für die Warmwassererzeugung, geht die Überlegung derzeit Richtung Stromgewinnung (zumal wir Warmwasser langfristig auch über Holz erhitzen können).

Wer von Euch hat dazu gute oder schlechte Erfahrungen, die er mit uns teilen möchte??? Worauf sollte man achten, was berücksichtigen? Was lohnt sich, was nicht?

Viele Grüße, Christina
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Re: Solarstrom

Beitrag#2von härtsfelder » Freitag 30. August 2013, 06:29

Hallo Christina,
wir haben letztes Jahr eine Anlage aufs Dach gebaut, für den Eigenverbrauch. Der Überschúß wird eingespeist. Die Dachfläche bei uns ist zwar von der Ausrichtung nicht ganz optimal aber es rechnet sich. Die Stromrechnung hat sich letztes Jahr halbiert und da wir bei der Nutzung des eigenen Stromes laufend optimieren (aber ohne uns jetzt zu verbiegen) wird es für dieses Jahr noch weniger. Da wir vorher Nachtstrom hatten ist es eine Umstellung im Verbrauchsverhalten, es wird aber.
Trotzdem wir die Anlage finanziert haben bleibt unterm Strich was übrig, und da der Strompreis weiter steigt haben wir hier eine Kostenbremse. Nun muß nur noch eine erschwingliche Speichermöglichkeit kommen.
Der Preis pro KWP war unter 2000 EUR. Haben aber Module von Schott-Solar. Wie die Preise heute sind und auch die Förderung weiß ich nicht, vielleicht ist zur Zeit jemand anderst mehr im Thema.
Gruß Matthias
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Re: Solarstrom

Beitrag#3von Herwig » Freitag 30. August 2013, 06:57

Hallo, ich habe quasi alles: Thermisch, Photovoltaik, Windernergie und Windpumpe.

Für den Geldbeutel ist die Solaranlage auf dem Dach zur Stromerzeugung wohl am das rentabelste. Alles andere ist für die schlechte Zeit die ich befürchte.

Ich würde empfehlen, die Anlage mit Selbstverbrauch zu installieren und dann ein Gewerbe anmelden, da kannst Du dann die Anschaffungskosten schon mal absetzen.
Unser Stromverbrauch geht gegen null. Unsere Anlage ist auf einem Nebengebäude. Hätte ich vorher gewusst wie einträglich das sein kann und welch gutes Taschengeld dabei herauskommt. (zusätzliche Altersversorgung nicht zu vergessen) hätte ich sie größer gebaut. Das heißt ich hätte ein Schleppdach an das Gebäude gebaut, als Unterstand für einen Anhänger, damit die Dachfläche vergrößert und mehr Ertrag gehabt.
Obwohl meine Anlage nicht die optimale Dachneigung und Ausrichtung hat, dazu kommt noch eine Eiche die ich nicht fällen möchte die aber bei bestimmter Einstrahlung etwas beschattet.
Energie wird teurer werden und die Rentabilitätsberechnungen werden für dich immer günstiger, schon wegen den fallenden Installationskosten.
Meine Anlage hat nur 9kw...
Ich hatte mir vorher Kostenvoranschläge geholt, die differierten um 1200 Euro, bei den Verhandlungen mit dem Installateur habe ich noch mal 8oo runtergehandelt und 3% Skonto für die Vorauszahlung erhalten.
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Re: Solarstrom

Beitrag#4von Christina » Freitag 30. August 2013, 07:51

Dann gehen Eure Erfahrungen also auch in die Richtung, die ich bisher im Umfeld erfragt habe: Solarstrom lohnt sich am ehesten.

Ein Bekannter von uns vertreibt Windräder, hätte auch noch eines günstig abzugeben... Aber er meint, das wäre eher Hobby und würde sich unterm Strich erst kurz vor unserem Lebensende finanziell lohnen, wenn wir denn wirklich alt würden. Auch er meint, dass die Warmwassererzeugung bei ihm nett ist, aber der Strom sich richtig rechnet. Ich hätte zwar auch Lust, breit aufgestellt zu sein, aber so wirklich Geld über haben wir dafür im Moment nicht. Deshalb muss es sich schon rechnen.

Wir haben eine Dachfläche von ca. 15x7 mit nur einem Veluxfenster und dem Schornsteinfegerausstieg drin, kaum Bäume davor (nur einen Zipfel Birke, der sowieso gekürzt werden soll) und wie geschrieben nach Süden...
Ich müsste nur mal schauen, ob das Dach die zusätzlich Last aufnimmt. Da traue ich der günstigen Bauweise nicht so ganz.
Zusätzlich hätten wir auch noch den Pfedestall, der ebenfalls noch eine recht gute Ausrichtung hat (eher Richtung Westen, aber vollkommen ohne Baumbeschattung, dafür nicht so viel Dachneigung... Da soll aber noch mal 30qm angebaut werden, die könnte man stärker neigen.
Allerdings ist das ein Stall im Außenbereich. Ich weiß gar nicht, ob man da so ohne weiteres eine Anlage drauf bauen darf?

Gewerbe anmelden... Da muss ich mich mal schlau machen...
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Re: Solarstrom

Beitrag#5von härtsfelder » Freitag 30. August 2013, 08:56

Gewerbe anmelden musst Du nicht, die Anschaffungskosten kannst Du trotzdem absetzen. Wir haben auf einem anderen Dach Solarthermie für Warmwasser im Sommer (wenn es gut läuft schon von März bis Oktober) in Komination mit einem Zentralheizungsherd. Musst halt nicht ständig den Herd einheizen.
Unsere Dachfläche für die Eigenverbrauch-PV-Anlage ist ca. 15x5 m, mit 10 KW, ca. 10° Dachneigung nach Westsüdwest. Also nicht ganz optimal.
Windräder (klein für Eigenbedarf) hab ich mich auch interessiert und informiert, lohnt sich aber nicht.
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Re: Solarstrom

Beitrag#6von schnuckened » Freitag 30. August 2013, 14:20

claudia, du kannst auch mit dem solarstrom in eigennutzung auch warmes wasser produzieren, in dem du der solaranlage in eigenverbrauch noch einen boiler (meiner hat 300 l) mit wärmetauscher nachschaltest! der verbraucht nur 500 watt, wir heizen bis 55 grad hoch und kühlt und trocknet noch zusätzlich unseren keller! eine ganz prima sache! kosten für aggregat und installation ca. 2300 euro.

grüße

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Re: Solarstrom

Beitrag#7von Christina » Freitag 30. August 2013, 23:58

Der Wasserboiler ist natürlich auch noch eine gute Idee. :-)

Also... Ich hab heute mit einer Installateurfirma telefoniert, mit der ich sonst auch oft zusammen arbeite. Der dortige Fachmann für Solar meint, dass es sich ohne die Förderung wahrscheinlich nicht mehr lohnen würde. Allerdings hätte er dieses Jahr auch noch gar keine Anfrage bearbeitet, weil halt keiner mehr bauen würde. Das haben alle letztes Jahr noch gemacht. Tja, da waren wir noch nicht so weit.
Es könnte sich höchstens vielleicht bei optimalen Bedingungen noch lohnen... Ganz eventuell...

Wir haben uns darauf geeinigt, dass er Mittwoch mal rum kommt, sich alles anschaut, berechnet und dann ein Angebot macht... Und dann schauen wir, ob es sich lohnen kann oder nicht.
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Re: Solarstrom

Beitrag#8von schnuckened » Samstag 31. August 2013, 07:20

christina, es werden nach wie vor auch auf eigenheimdächern solaranlagen installiert, ganz so kann es nicht sein, es wird sich lohnen! vorwiegend jedoch für den eigenbedarf und als zukunftsperspektive. ich glaube, man muss unterscheiden zwischen der solarförderung des staates (die ja runter gefahren ist) und was das jeweilige energieunternehmen für der erzeugten strom (von sich aus) bezahlt. die abnahmeverpflichtung besteht ja weiterhin und die kilowattstunde hat ihren wert, der jetzt ja frei verhandelbar ist (ohne förderung). vielleicht ist es sinnvoller sich mit dem energieunternehmen oder dem netztbetreiber, der für die anlageneinspeisung zuständig ist, in kontakt zu treten. ich hab schon sehr viel verschiedenartigen mistdung von installationsfirmen mit bekommen, alles wissen die auch nicht. auf meiner abrechnung für den eigenverbrauch habe ich jedenfalls mehr erhalten, als in den förderrichtlinien ausgewiesen, das hat mich erstaunt. hab mich aber seither nur noch wenig darum gekümmert. aber wenn sich auch dein installateur, der doch aktuell von berufswegen eigentlich auskennen muss!!!!, die hand hebt und sagt "er wisse nicht so genau", dann würde ich aber rasch nen anderen fragen!

bis denne

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Re: Solarstrom

Beitrag#9von christian » Samstag 31. August 2013, 07:51

Auf alle Fälle mal mindestens 3 Angebote von verschiedenen PV Anbietern einholen.
Die Angebote kann man dann auch Online stellen ( PV Forum ) und vergleichen lassen.
Die aktuellen Enspeisevergütungen ( die ja inzwischen monatlich angepasst werden ) kannst Du auch im Internet nachlesen.
Auf Hausdächern geht es ohne Eigenverbrauch meiner Ansicht nicht mehr.
Abschreibung nur noch linear, Gewerbe muss nicht mehr angemeldet werden.
Mir hat es damals geholfen mich ein paar Tage durch die PV Foren zu lesen und so Erfahrungen über die Solateure vor Ort zu bekommen.

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Re: Solarstrom

Beitrag#10von Christina » Samstag 31. August 2013, 10:12

Na, warum sollte man es ohne Eigenverbrauch machen???? Gerade die Kosten will ich doch los werden!!!
Hab gerade raus gefunden, dass der Stromanbieter heute bis 13 Uhr geöffnet hat. Für körperliche Arbeit bin ich eh gerade zu schlapp, fahren gleich mal hin, dann haben wir eine sinnvolle Beschäftigung, die nicht anstrengt. ;-)

edit: Beim Energieanbieter waren "tausend" Leute, aber keiner, der Ahnung hat. Die können es sich offensichtlich leisten, am Samstag nicht zu arbeiten. Müssen wir uns Montag also drum kümmern.

Keine Sorge, ich werde verschiedene Angebote einholen. Auftragsvergaben und Bauleitung ist mein Job, da hab ich also täglich mit zu tun. :-)
Fand den Hinweis, dass er momentan nicht im Thema steckt, auch wenig vertrauenserweckend. Aber irgendwo muss ich anfangen und der kommt nun mal als erstes rum...
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Re: Solarstrom

Beitrag#11von Christina » Mittwoch 4. September 2013, 12:36

So, die erste Firma war da. Er meinte, dass wohl so 9,5 kW drauf gehen. Man sollte auch unter 10 kW bleiben, weil es sich sonst bei Einfamilienhäusern nicht rechnet. Erst ab 30 kW wird es wieder interessant.
Der Mann bei EWE hatte gesagt, dass man bis 10 kW den Wechselzähler hat...

Elektrik macht mein Mann weitestgehend selbst, für den Rest bekommen wir demnächst ein Angebot. Da bin ich jetzt mal gespannt! Nach den Internetrechnern lohnt es sich ca. nach 8 Jahren... Schauen wir mal.
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Re: Solarstrom

Beitrag#12von schnuckened » Mittwoch 4. September 2013, 15:35

wenn sich subventionerung nicht mehr lohnt, sollte man versuchen diese zu umgehen. mir geht seit einiger zeit der gedanke nicht mehr aus dem kopf: was wird, wenn das erstgenannte realität wird, wie gerade im gange zu kommen scheint? die lösung wird "selbstvermarkten" sein.
gestern hatte ich ein gespräch mit meiner stromtante, sie sucht günstige tarife von günstigen anbietern für mich heraus, da unser grundversorger (envia M) mörderpreise hat. der ist aber der gesetzlich vorgeschriebene monopolist, wenn es um meinen selbsterzeugten strom geht. wohlgemerkt, ich produziere ca. 18 kwp einspeisestrom und 3 kwp mit relativem eigenverbrauch über meine firma, alles noch mit günstiger förderung.
die stromtante sagte mir, in bayern gäbe es einen stromanbieter, der ausschließlich regenerativen strom einkauft und wieder verkauft, zum günstigen preis (name hab ich vergessen). wie soll das gehen, da doch der regionalanbieter für den geförderten strom zuständig ist? es muss also schon stromproduzenten geben, die sich vom förderprogramm losgesagt haben, denn wie ich schon in einem vorigen beitrag erwähnte, muss der strom an sich ja schon einen wert haben, der über den der förderrichtlinien liegt. warum soll ich denn bloß (angenommen) 14 geförderte cent bekommen, wenn ein stromhändler mir gerne 17 cent zahlt, 4 cent aufschlägt und die kwh für 21 cent verkauft, oder 25, dann ist der immer noch günstig! also, die zeit ist nicht mehr weit und die förderung ist geschichte, so meine meinung. denn der strommarkt ist vom prinzip her frei, die förderung bislang nur eine bremse der freien verfügbarkeit. und hier wird auch der betrug der regionalanbieter sichtbar. inzwischen ergibt sich auch eine differenz zwischen gekauftem (geförderten) und wiederverkauftem strom von etwa 10 cent, die anteilig an den produzenten mit der "geringen" förderung weiter gegeben werden könnten. oder dem endverbraucher erlassen, nein tun die nicht! ich erspare mir jetzt einen missfallenden ausdruck!

grüße

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Re: Solarstrom

Beitrag#13von Christina » Freitag 6. September 2013, 14:09

So, die zweite Firma war da und hat ganz andere Infos gegeben.

Laut der ersten Firma sollten wir ca. 9,5 kW machen, Gewerbe müssen wir nicht anmelden. Fertig.

Dieser meinte jetzt, wir müssten Gewerbe anmelden, weil wir ja Strom verkaufen. Sonnenklar.
Über unseren eigenen Verbrauch hinaus würde es sich im Moment nicht rechnen, deshalb würde er nur 5 kW empfehlen. Nachrüsten könnte man ja immer noch mal.
Als er dann im Keller gesehen hat, dass wir auch noch einen Hauptzähler für die Mieter haben, meinte er, dann gingen doch 9,5 kW über einen Zähler und wir könnten über einen Zwischenzähler den Strom der Mieter erfassen und dann mit denen direkt verrechnen. Das würde sich für uns und für die Mieter rechnen. Natürlich wäre das erlaubt, wir hätten ja dann einen Gewerbeschein.
Die erste Firma hatte auf meine Nachfrage bezüglich dieser Möglichkeit gesagt, das wäre nicht erlaubt.

Nun bin ich gespannt, was die dritte Firma sagt. ;-)

edit: Das Netz sagt auch, dass der Verkauf vom Vermieter an den Mieter erlaubt ist. Da unsere Mieter auch wahre Stromfresser sind, könnte es damit insgesamt deutlich lohnenswerter werden. :-)
Beste Grüße,
Christina

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Re: Solarstrom

Beitrag#14von Christina » Freitag 6. September 2013, 14:54

Aaaalso, wenn wir Strom an unsere Mieter verkaufen können, was ja nun tatsächlich so aussieht, dann müssen wir natürlich an die 10 kW ran.... Zumal wir ja auch noch über einen Warmwasserboiler nachdenken können.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Solarstrom

Beitrag#15von Fuhrmann » Freitag 6. September 2013, 14:58

Von der Stiftung Warentest gibt es ein Buch zur Nutzung von Photovoltaik, ich denke das könnte Euch noch mal unabhängige Infos geben.
Ich empfinde die Bücher von denen immer als Informativ und objektiv, weil die ja selbst keine "Anlagen" verkaufen !
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Re: Solarstrom

Beitrag#16von Christina » Freitag 6. September 2013, 15:12

Oh, danke für den Hinweis! Werde ich gleich mal bestellen.
Beste Grüße,
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Re: Solarstrom

Beitrag#17von Herwig » Freitag 6. September 2013, 15:18

Christina, was das Gewerbe angeht: Macht es un es lohnt sich! ;)
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Re: Solarstrom

Beitrag#18von Christina » Freitag 6. September 2013, 15:31

Ja, denke auch. Hatten wir früher auch beide schon mal für andere Geschäfte. Machen wir nun mal einen zusammen für Strom. Ist doch auch nett. :-)
Da überlege ich doch gleich, ob wir auf der Garage nicht noch Strom für den Nachbarn erzeugen sollten... hihi... Naja, fangen wir mal erst mit der einen Anlage an.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Solarstrom

Beitrag#19von schnuckened » Sonntag 8. September 2013, 22:04

habe nun einen bericht über den bayrischen erneuerbaren energieanbieter gefunden. lest selbst und bildet euch ein urteil, alles mit vorsicht zu genießen, meine ich!

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Re: Solarstrom

Beitrag#20von Herwig » Montag 9. September 2013, 06:25

Das Prinzip des Kettenbriefes lässt nicht viel Seriösität vermuten. Die Grundidee ist nicht schlecht, ich möchte aber doch als Erzeuger gerne wissen wo mein Strom "gelagert" wird und wer ihn bekommt. Wenn schon, denn schon.
Unterm Strich beschleicht mich wieder der Verdacht, dass da Leute verdienen, die nichts ehrenvolles im Schilde führen.
Aber ich kann mich irren...
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Re: Solarstrom

Beitrag#21von Uwe » Montag 9. September 2013, 11:58

Das ist absolut abenteuerlich ...
Ich habe den Bericht gelesen und die dubiose "Vertriebspyramide" ebenso.
Den "Speicher" (Akku?) möchte ich sehen der da bereit stehen soll um den nicht verbrauchten Strom zu lagern ...
Ich habe mal gestöbert und nichts nachvollziehbares gefunden ...
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Insbesondere der ketzte Link ist interessant ...
Aktuelle Leistung ... -4KW
Füllstand der Batterie ... 0%
Aktuelle Leistung ... 9KW, Batterie wird geladen!


Wer will/kann sich da drauf einlassen? Ich sehe das wohl falsch bzw. verstehe es nicht ...
Ich würde alternativ meine Kontonummer preisgeben, das eingezahlte Geld ist dann auch weg! :eyes:
Gruß aus der Wesermarsch ...
Uwe
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Re: Solarstrom

Beitrag#22von Christina » Dienstag 10. September 2013, 07:10

Also, nach Lektüre des Warentest-Buchs sind wir jetzt so weit, dass wir

a) alle Zeit der Welt haben, um uns zu entscheiden, weil zwar die Vergütung des Stroms schlechter wird, gleichzeitig die Anlagen aber günstiger

b) eine Stromspeicherung derzeit nicht wählen, weil das sich im Moment noch nicht rechnet

c) eine Birke zu Feuerholz verarbeiten, weil sie eh zu nah am Haus zu groß geworden war. Ich hab nun auch verstanden, warum bei Solarstrom bereits ein kleiner Schatten große Auswirkungen hat: Das schwächste Glied der Kette entscheidet.

d) sehr gespannt auf die Angebote sind, die hoffentlich diese Woche kommen werden

Unsere Mieter sind einverstanden, den Strom bei uns zu kaufen. Wir werden dafür einen neuen Mietvertrag machen müssen. Darüber gibts gute Infos im Netz.
Beste Grüße,
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Re: Solarstrom

Beitrag#23von schnuckened » Donnerstag 12. September 2013, 21:54

strom kaufen: hm, hab mal mich so umgehört und leute gefragt, die sich damit auskennen könnten. zwei sachen bereiten mir etwas kopfzerbrechen. das sind die mir bislang in der rechnung nicht vorkommenden netzentgelde bzw. die eeg-umlage, die jeder stromanbieter (oder -händler) zahlen muss. dem wird nach den worten meines installateurs demnächst ein riegel vor geschoben, das eben nicht mehr willkührlich der strom von a nach b verkauft werden kann, weil es sich auch nicht mehr rechnen wird. zahlen kannte aber auch der nicht. es ist derzeit ganz viel in der schwebe, sagt er, und momentan weiß niemand, in welche richtung das gehen wird. beim stromverkauf jagt derzeit eine ungereimtheit die andere. an der strombörse ist derzeit der kanal derart voll, dass nicht selten der strom für einen cent gehandelt wird, was jeder aber berappen muss, wisst ihr alleine. wir werden nach strich und faden verarscht, alle miteinander. am meisten damit, dass strom aus erneuerbarer energie besonders teuer sein soll.
mein vorschlag, und das meine ich völlig ernst, wir gründen hier so schnell es geht unsere eigene genossenschaft, denn ich würde viel lieber sauberen strom von dine oder mettbrötchen kaufen, als unehrlichen abzockerstrom von einer strommafia x! und selbst hab ich auch noch vor, ev. zu erweitern, dann verkaufe ich meinen für wenig geld an die genossenschaft!

grüße

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Re: Solarstrom

Beitrag#24von Christina » Donnerstag 12. September 2013, 22:25

Och, wenn man Atommüll-Entsorgung total unter den Tisch fallen lässt, beim "grünen" Strom aber jedes neue Kabel mit doppeltem Sonntagsaufschlag einkalkuliert, dann kann man das schon so hinrechnen, dass erneuerbare Energie teurer ist.
Ich sage Dir, ich hab viel Erfahrung im Hinrechnen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen unsinniger Anlagen, das würde ich locker hinbekommen.

Die Frage, die ich mir gerade stelle, ist, ob wir mit weiteren Entscheidungen eh die Wahl abwarten sollten, und mal schauen, wohin die Reise geht. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass der Strom für Provatleute günstiger wird, sondern, dass die ganze Geschichte vielleicht übersichtlicher wird.

Zur Abrechnung mit dem Mieter, EEG-Umlage usw. soll die einfachste Lösung folgende sein:
Es wird nur ein Haupt-Zähler im Haus anmeldet und für die Wohneinheiten nur Zwischenzähler eingebaut, die nicht mal geeicht sein müssen. Die Stromkosten werden über die Nebenkosten mit abgegolten (wie Wasser, Gas, Öl usw. auch), wofür wohl meistens ein neuer Mietvertrag aufgestellt werden muss.
Das hat allerdings zur Folge, dass weder EEG-Umlage noch Umsatzsteuer berechnet werden muss. Es kann die Grundgebühr für die weiteren Wohneinheiten gespart werden. Die Abrechnung erfolt über einen Strom-Mischpreis (Solar und Zukauf).
Beste Grüße,
Christina

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Re: Solarstrom

Beitrag#25von Herwig » Freitag 13. September 2013, 06:40

Christina, richtig, und die Grundgebühr wird nicht nur einmal gespart, sondern die eine verbleibende Gebühr geteilt.

Die Idee mit der Genossenschaft hört sich gut an, auch ich könnte liefern, Sonnen- und Windenergie.
Die Wahl sollte man wirklich abwarten....
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