Gasauto

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Gasauto

Beitrag#1von Herwig » Freitag 21. September 2007, 08:58

Fährt hier jemand ein Gasauto?

Egal ob Erdgas oder Autogas, mich würden mal die Erfahrungen interessieren.
Ich hätte vor kurzem ein Hybridauto aus den USA kaufen können, habe mich aber nicht so richtig getraut, zu wenig Ahnung.
Kann hier jemand aus Erfahrung etwas berichten?
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Beitrag#2von jirzik » Freitag 21. September 2007, 10:14

nochmals moin herwig
ich fahre ein auto mit flüssiggas. vor zwei jahren habe ich die anlage einbauen lassen, kosten ca. 2100 euro. seitdem habe ich ca. 60.000 km gefahren. den unterschied beim fahren merkt man nur im winter. dazu muß man wissen, das der motor mit benzin gestartet wird und erst nach einere kurzen aufwärmphase von alleine auf gas unstellt. im winter gibt es einen winzig kleinen ruck beim umstellen auf gas. im sommer merkt man den ruck nicht. ich habe auf flüssiggas umstellen lassen, weil der motor bei flüssiggas keine kraft verliert - bei erdgas ca. 20% weniger ps. der verbrauch wird in litern gemessen, bei erdgas in kg. die abgaswerte sind bei erdgas noch etwas besser wie bei flüssiggas. der verbrauch ist von ca. 7 ltr. im durchschnitt bei benzin auf ca. 8 ltr. mit flüssiggas gestiegen. der preis pro liter ist aber seit 2 jahren bei 59,9 cent/ltr. geblieben. bei dem verbrauch und der fahrleistung pro jahr haben wir ca. 15 monate gebraucht um die anschaffung zu amortisieren. für uns gilt - nur noch autos mit gas.
aber sag mal, welches amerikanische auto hat denn hybridantrieb? meines wissens haben das doch nur ein paar japaner.
grunz, grunz jirzik
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Beitrag#3von karinenhof » Freitag 21. September 2007, 11:23

habe mich im vergangenen Jahr mit Erdgasautos beschäftigt. Auch dort ist die Kombination mit Benzin vorhanden. Mich hat allerdings das noch schlecht ausgebaute Tankstellensystem davon Abstand nehmen lassen.

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Beitrag#4von Canaria111 » Freitag 21. September 2007, 11:42

na, da hinken wir hier auf den Inseln total hinterher.

Aber dascerinnert mich an meinen Onkel, der arbeitet für VW und irgendwann vor 15 jahren oder so kam er dann einmal mit einen Pflanzenölauto von Hannover runter nach Düsseldorf gefahren. Oh man, haben wir unsere Öl-Reserven aufgebraucht, damit er wieder nach Hause kam Bild
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Beitrag#5von Herwig » Freitag 21. September 2007, 14:51

Hey, da ist ja mehr Resonanz als ich zu hoffen gewagt habeBildBildBildBild

@jirzik
Du hast natürlich recht, das Auto aus den USA sollte ein Toyota sein. Aber eben mit amerikanischer Zulassung und nicht auf D umgerüstet. Die Umrüstung hätte mir mein Importeur kostenlos gemacht. Was mich reizte war die Tatsache das es ein werkshybrid war. Tanks und allen Krams werksmäßig eingebaut.

Ein bekannter von mir kauft von der Telecom gebrauchte Autos auf. Seit Jahren fahre ich die schon als Zweitauto. Es sind Polo Caddys, also 2sitzer mit abgeschlossenen Laderaum und von der Post umgerüstet auf Bio-Diesel.
Da fahre ich auch schon günstig und umweltneutral. Versicherung und Steuern sind abenfalls günstig. Jetzt hat er einen bekommen der auch auf Erdgas aufgerüstet ist, der Knackpunkt ist, dass der Gastank statt Beifahrersitz eingebaut wurde. Jetzt also ein Einsitzer! Das ist mir dann doch zu wenigBild. Außerdem sind bei uns keine Ergastankstellen zu finden.
Bei unserem Familienauto lohnt sich eine Umrüstung nicht, weil wir den eigendlich loswerden wollen. Als wir Kindergruppen hatten und die vom Bahnhof holen mussten haben wir uns für einen Sharan entschieden, der ist uns aber jetzt zu groß, selbst als umgerüstetes Gasauto.
Darum meine Suche nach einem Hybriden...
Ich bin aber auch leider nicht so ein "Autofreak", mal selber Bremsbeläge wechseln oder Keilriemen mehr ist nicht drin! Autos an sich interessieren mich auch nicht so brennendBild!

Da kam mir das Angebot mit dem Toyota gerade recht. Ich hätte auf meinen Sharan "nur" 5000.- Euronen draufzahlen müssen, dann wär's meiner gewesen. Aber wie gesagt, hab mich nicht getraut, weil zu wenig Ahnung. Das Modell wird in D nicht gebaut, ich hatte Bedenken wegen der Ersatzteile.
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Hybridauto

Beitrag#6von knüllbergfarm » Montag 1. Oktober 2007, 22:45

Hallo Herwig das Auto wäre ein Toyota Camry den Bauen sie in Georgtown in Kentuky Usa ausschlislich für die USA da boomt dasGEschäft mit Hybriden inmoment inorm seit bekante Filmdarsteller mit den dingern überall vorfahren . das einzige inmoment wirlich Umweltfreundlichste Autofahren ist Hybridfahren dein Biodieselcaddy ist auch nich gerade umweltfreundlich weil das ding nämlich noch und nöcher Lachgas produzirt das ist noch Oxonschädlicher wie C0²wenn du umweltfreundlich fahren wilst Tank den Caddy mit Sonnenblumenoel das ist Schadstoffarm.Bekomst du in jeden Supermarkt kenst du ja von mir.
Die Toyota Hybriden sind am ausgereiftesten die bauen die schon seit 1997 und seit 2000 bekommt man die auch in Deutschland.Bei den Camry weis ich nich genau wegen der Ersatzteile Hat den 2,4ltr Motor mit Emotor gekopelt ca 190 Kw zusammen einfach mal beim Toyota Händler Fragen müste eigentlich von antrieb herr auch was von Prius passen Karoseri ist halt anders aber Tyota ist eigentlich unkaputbar die Japaner bauen sowiso die besseren Autos

Gruss Thomas vone KnüllbergfarmBildBildBild
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Beitrag#7von löringshof » Montag 1. Oktober 2007, 23:22

hallo miteinander,
vor einigen jahren ließ ich einen corsa auf erdgas umrüsten, der verbrauch war sensationell niedrig ca. 3,5kg erdgas/100km, leider war auch die leistung stark zurückgegangen so dass zu einem überholvorgang schonmal auf benzin zurück geschaltet werden mußte. Wenn man mit einem Gasauto liebäugelt sollte man schon ein auge auf das leistungsgewicht werfen.
Zur zeit fahren wir einen seat tdi den wir mit biodiesel plus 30% beimischung von rapsöl fahren. Diese mischung läßt sich ohne weitere technische änderung jedoch nur bei temperaturen über ca. 10 grad betreiben.
Herwig, von einem gebrauchten hybriden würde ich im moment noch abstand nehmen, zumal aus dem ausland, denn niemand wird etwas zum zustand der akkus sagen können und ersatz ist teuer.
Unser nächstes auto soll ein caddy maxi werden wobei wir noch nicht entschieden haben ob mit pflanzenöl oder erdgas.
Gruß
peter
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Beitrag#8von Herwig » Dienstag 2. Oktober 2007, 14:55

Hallo Peter und Thomas,
vielen Dank für die Tipps.

Ich glaube ich werde auch einfach ein gebrauchtes Gasauto kaufen. Mit meinem "Frittenbomber" muß ich weiterfahren bis der TÜV uns scheidet, da bekomm ich sowieso nicht mehr viel für.

Ich möchte keinen nachgerüstet haben, weil das meistens zu Last des Stauraumes geht. Ab Werk ist das glaube ich nicht ganz so heftig, oder?
Wenn wir zu viert unterwegs sind, baruche ich auch einfach Stauraum.
Wer kann mir denn ein deutsches Gas-Auto empfehlen? Und was darf sowas kosten?
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Beitrag#9von löringshof » Dienstag 2. Oktober 2007, 15:34

Hallo Herwig,
also empfehlen könnte man opel corsa combo und zafira cng (sind schon etwas länger am markt und haben unterflurtanks)
sonst vw caddy und touran sind aber teurer weil noch nicht solange erhältlich, motorisierung etwas stärker als opel.
dann gibt es von ford noch den focus und c-max.
bei fiat kann man evtl günstig an einen multipla kommen weil der wegen seiner außergewöhnlichen optik nicht so nachgefragt ist.
schau doch einfach mal bei mobile de rein und selektier nach erdgasfahrzeugen.
wie ich bereits geschrieben habe interessiert mich am meisten der caddy inder ab november erhältlichen maxi version, den gibt es mit diesel oder erdgas.
gruß
peter
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Beitrag#10von knüllbergfarm » Mittwoch 3. Oktober 2007, 08:24

Hallo Herwig wenn ein Gasauto dann ein ab Werk weil wie schon erwänt die Tanks schon Eingebaut sind eine Nachrüstung geht immer zulasten des Stauraums aber wiegesagt die Toyota Hybriden sind sehr robust wenn du sowas ins Augefast mit Garanti kaufen.Toyota baut mit die besten Autos Vw hab ich T4 bj2001 gehabt kaufich nich wider hält nich dan liber Opel sind auch nich so Teuer
Mal n tip mach dich doch maln bischen übers Internet schlau zum beispiel über gogl einfach Testberichte über die Fahrzeuge suchen.bist du im Adac kanste auch mit den Auto zur niderlasung von Adac fahren
die haben Fahrzeuggutachter oder einfach zum TÜv Fahren und prpüfen lassen ruhig sagen ich möchte das Auto kaufen lieber das Geld für die Gebür in sand setzen als sich hinterher ärgern.
Kanst mich auch ruhig fragen hab Kfz Mechaniker gelernt.
Nochmal zum Biodiesel is wiegeschrieben auch nicht das gesündeste aber dann noch 30% Rapsoel darein nedanke Rapsoel haut 30% mehr Krebserzeugende Schadstoffe in die Umwelt die Lieben Umweltpolitiker sind am überlegen ob sie dei Rapsoel Lkw deswegen stillegen lassen.
Rapsoelmetester (Biodiesel )ist auch nicht ohne sehr agresive Stoffe drin lösen nach und nach die
Dichtungen von Einspritzpumpe und soweiter auf hört und list man immer wieder bei Audi und VW und das wird Teuer wenn ne Einsritzpumpe neu muss.Aber bei allen hin und herr dan dürften wir kein Auto mehr Fahren weil alles zulasten der Umwelt geht auser Wasserstoffmotoren.

Gruss Thomas vone KnüllbergfarmBildBildBild
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Beitrag#11von Sylvies kleine Alm » Montag 7. Januar 2008, 12:08

Ich habe gute Erfahrungen mit einem VW Touran Erdgas gemacht. Wenn man sich einmal an die geringe Reichweite von 350 km gewöhnt hat und die Tankstellen an seinen Hauptfahrstrecken kennt, geht das ganz gut. Kosten sind mir leider nicht bekannt, da es ein Mietfahrzeug ist.

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bin sehr zufrieden mit gasauto

Beitrag#12von CRESCATORUL » Montag 26. Januar 2009, 00:37

ich fahre schone seit einigen jahren ein gasauto.
obwohl ich zwei autos habe einer dieselbetrieben ,mercedes 250 aelteres baujahr und einen gasbetriebenen mercedes 300SE auch etwas aelteres baujahr, bevorzuge ich das gasbetriebene auto.
main gasauto hat weit ueber 100 pferdestaerken und so bleibt auch wenn mit gas die leistung teoretisch geringer waere noch genug uebrig. mir faellt jedenfalls kein unterschied auf was die leistund betrifft.der verbrauch ist sehr guenstig.mein nachbar hat einen renault 1400ccm ca 70 pferdestaerken und verbraucht mehr geld fuers benzin als ich fuer gas pro kilometer obwohl meiner 3000ccm und ca 170 pferdestaerken hat.
hier kostet diesel 95 eurocent, benzin 93 eurocent und gas 55 eurocent pro liter.
crescatorul - stefan3940@gmail.com
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my way

Beitrag#13von plaetzchenwolf » Dienstag 11. Mai 2010, 10:33

Unser Weg ist etwas alternativer: Weniger fahren, weniger spontan und weniger feste Gas geben, das Auto nur so groß kaufen wie wirklich nötig und dabei auch an die Recylingfähigkeit und den Herstellungsprozess denken.
(Die echten Unterhaltskosten sind immer ein Mix aus allem: Steuer, Versicherung, Parken, Waschen, Inspektion, Reparaturen, Teilekosten,
Teile- und Herstellungswege,
Wiederanschaffungsrücklage, CO2 Wert, Ruß, veratmete Luftmenge, Parkraum und so weiter)
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Beitrag#14von Hilbenhoefle » Dienstag 11. Mai 2010, 12:58

Wir haben unseren VW Bus umgerüstet (2.300.-) auf Flüssiggas (LPG) und sind sehr zufrieden. Keine Leistungseinbuße, Verbrauch nur 0,5l höher als bei Benzin. Der Tank ist wirklich groß und bietet eine Reichweite von 1000km. Grüne Feinstaubplakette - auch ein Vorteil z.B. gegenüber einem Diesel.
Erdgas kommt aus diversen Gründen nicht in Frage und der Trend geht verstärkt in Richtung LPG, bei uns hat schon jede 2. Tankstelle eine Zapfsäule.
Auch Rapsöl-Diesel o.ä. kommt nicht in Frage weil ich der Meinung bin, daß man Lebensmittel nicht zur Energiegewinnung nutzen sollte. Das ist für mich der gleiche Humbug wie der jetzige Trend zu Biogasanlagen und Maisanbau für selbige. Stromautos haben meiner Meinung nach auch nur Nachteile, deswegen ist und bleibt für mich die einzige Alternative zu Benzin das Flüssiggas.
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Beitrag#15von Herwig » Dienstag 11. Mai 2010, 14:51

Also ich gehe generell davon aus, dass jemand, der umweltbewusst ist, ein Fahrzeug kauft bzw. besitzt das seinen Ansprüchen genügt.
Die Aufzählungen von Plätzchenwolf halte ich darum nicht für "alternativer" weil ich all die aufgezählten Maßnamen nicht nur für selbstverständlich erachte, sondern auch nicht für alleine ausreichend halte um tatsächlich klimafreundlich zu fahren.
Egal wie groß oder klein ein Fahrzeug ist, der verbrauchte Kraftstoff verursacht das größte Paket der Umweltbelastung. Aus dem Grunde werde ich mich bei nächster Gelegenheit für ein Gasauto entscheiden.
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ganz genau

Beitrag#16von plaetzchenwolf » Dienstag 11. Mai 2010, 14:54

Ganz genau, das sehe ich auch so: Lebensmittel darf man nicht nehmen um Treibstoffe daraus zu machen.
Aber sehr wohl Fäkalien oder Gülle etc. davon haben wir genug- in Weilburg ist ein großer Hof, der das macht und damit die Von Gagern-Schule beheizt. Ein sinnvolle Sache, wenn ausschließlich Abfälle genommen werden.
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Beitrag#17von Hilbenhoefle » Mittwoch 12. Mai 2010, 16:36

Dung ist ein guter Dünger und sollte als solcher verwendet werden. Es sei denn man hat Überschuß - aber wer seinen Betrieb ganzheitlich betrachtet/führt (Demeter-Prinzip) hat einen Kreislauf in dem nichts übrig ist.
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Beitrag#18von Herwig » Mittwoch 12. Mai 2010, 18:40

Ich denke auch, das Lebensmittel nicht "verheizt" gehören.
Ja, und Dünger auch nicht.

Was bleibt also noch für die BIOgasanlagen??

Vielleicht der Wohlstandsmüll, aus der sogenannten Biotonne und die menschlichen Fäkalien die in den Klärwerken sinnlos vor sich hingären.
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Beitrag#19von plaetzchenwolf » Mittwoch 12. Mai 2010, 18:45

Herwig hat geschrieben:Ich denke auch, das Lebensmittel nicht "verheizt" gehören.
Ja, und Dünger auch nicht.

Was bleibt also noch für die BIOgasanlagen??

Vielleicht der Wohlstandsmüll, aus der sogenannten Biotonne und die menschlichen Fäkalien die in den Klärwerken sinnlos vor sich hingären.


Genau, davon gibt's genug !
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Beitrag#20von Hilbenhoefle » Freitag 14. Mai 2010, 14:45

Herwig hat geschrieben:Was bleibt also noch für die BIOgasanlagen??

Vielleicht der Wohlstandsmüll, aus der sogenannten Biotonne und die menschlichen Fäkalien die in den Klärwerken sinnlos vor sich hingären.


Biogasanlagen sind so unnötig wie ein Kropf, leider wird letzteres nicht verwertet. Aber ich glaube wir kommen vom Thema ab...;-)
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Rechnung

Beitrag#21von plaetzchenwolf » Mittwoch 26. Mai 2010, 11:00

Wenn die 50 Millionen Autos in der Republik zu nur 20 % jeden Tag unterwegs sind und durchschnittlich (Vertreterwagen mitgerechnet)
50km am Tag fahren, kommt man auf eine ziemlich realistische Ziffer:
10 Millionen Autos x 50 Kilometer = 50 Millionen Kilometer jeden Tag.
D.h., daß bei einem Durchschnittsverbrauch von nur 7 Liter auf 100km 500.000x7Ltr, also 3,5 Millionen Liter verbraucht werden.
Sparen die FahrerInnen dieser Autos mit dem Gasfuß ein klein wenig ein und kommen dabei auf locker 10% weniger Verbrauch,
dann ergeben sich Mengen, die man nicht für möglich hält!
(350.000 Liter, das sind 12 große Tanklaster voller Sprit... jeden Tag.. ohne Komforteinbuße, einfach mal übrig...)
Diesen kleinen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz kann jeder leisten - die 10% sind absolut realistisch und von jedem zu packen.
Mit Sicherheit kommt man bei genauer Recherche auf härtere Fakten, die Sparen noch lohnender werden lassen.
Im Augenblick ist der Trend zu größeren und stärkeren Autos ungebrochen, wie der Tatsache, daß jeder Meter gefahren wird.
(Ein österr. Forenkollege meinte mal: "ist der Weg weiter als wie der Karrn, wird gefarrn!")

Gut, solche "trockenen Zahlen" sind nicht jedermanns Sache, deshalb nochmal auf eine durchschn. Autonutzung umgelegt:
20.000km x 7 Ltr = 1400 Ltr. im Jahr, bei 10% Sparsamkeit sind das 140Ltr oder gut 200 Euro.
Ist das nix?
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Beitrag#22von knüllbergfarm » Donnerstag 27. Mai 2010, 21:15

Ich hab noch einen Umweltfreundlichen Treibstoff Bio E 85 weil ich meinen 945 Volvo nich missen möchte der is erst 19 jahre jung .

Noch was zu Bioethanol E 85 ist 85 % Bioethanol und 15% Benzin und kann problemlos mit allen herkömmlichen Benzinmotoren als gemisch mit Benzin gefahren werden 2/3 E851/3 Benzin. FFV Motore fahren den Sprit pur.
Der Sprit ist um einiges billiger als herkommlicher Sprit ca 88,9 bis 94,9 Cent da freut sich auch die GeldbörseBild
BildThomas
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