Wo in NRW Fleisch kaufen?

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Wo in NRW Fleisch kaufen?

Beitrag#1von strichcode » Donnerstag 20. Januar 2011, 14:58

Ein herzliches Hallo und guten Tag an alle Mitglieder hier im Forum.

Ich habe dieses Forum durch google gefunden und hoffe, Ihr könnte mir helfen.

Vorab, ich weiß nicht genau, ob diese Frage nicht besser in "Vermarktung" gehört, falls ja, bitte ich darum das Thema zu verschieben und sorry dafür.

Jetzt mein Thema:
Wir wohnen in Essen und möchten hier in der Nähe Fleisch beim Erzeuger kaufen, idealerweise auch noch Hausschlachtung.
Der Bedarf für ein 4 Personenhaushalt soll gedeckt werden.
Das könnten wir ja noch im Bioladen tun, aber wir wollen auch so sachen wie "Ochsenschwanz, Hühnerklein, Leber, Suppenfleisch, etc."
und da ist schnell in den Läden bei uns nichts mehr zu finden.

Das weitaus größere Problem ist aber, das wir auch ca. 10 Kilo "Abfall"- Fleisch im Monat für den Hund brauchen.
Das bedeutet: Muskelfleisch, Knorpel, Knochen, Pansen und Innereien, etc. - und das ist im Bioladen nun gar nicht zu bekommen.

Meine Frage ist also: Wo kann ich unseren Bedarf an Fleisch in der Nähe von Essen kaufen.

Die Idee die dahinter steckt, ist die: Wir wollen unser Geld für unseren Fleischbedarf nicht in die Supermärkte tragen,
sondern dieses Geld den Discountern entziehen.

Habt Ihr da vielleicht ein paar Ideen, Adressen oder andere Tipps für mich?

LG
Heike
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Beitrag#2von klosterbauer » Donnerstag 20. Januar 2011, 15:42

ahoi und uff,

im Ruhrgebiet kenne ich mich nicht so toll aus, aber im Bergischen. Wenn Dir das nicht zu weit ist, kann ich Dir vielleicht helfen.

Sonst versuch es mal unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** oder unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Beste Grüße

Peter Schmidt
Klosterhof Bünghausen, Peter Schmidt & Susanne Schulte, Hömelstr. 12, 51645 Gummersbach, I: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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Beitrag#3von Herwig » Donnerstag 20. Januar 2011, 16:48

Hallo Heike,
erstmal vorweg: Ich finde eure Überlegung super gut!

Ist natürlich mit einer Adresse nicht getan. Bei dem Anspruch den Du hast, läuft man schon fast Gefahr in die Agrarbioindustrie zu laufen.

Neben Peters Tipps möchte ich euch unsere Züchterdatenbank ans Herzlegen, dort könnt Ihr Züchter verschiedener Tierrassen nach Postleitzahl suchen.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Ein Anruf, besonders wegen Hundefutter lohnt sich immer bei den Züchtern. Ansonsten sind, bei den Kleinbäuerlichen Strukturen die wir bieten können, einige Dinge von Vorteil:
+Ein Gefrierschrank oder Truhe mit vernünftiger Kapazität.
+Vakuummaschine
+Lagermöglichkeit für Dauerware (Speck, Schinken, Wurst)

Anders wirst du es nicht lösen können. Wer Waren aus Hausschlachtung haben will, muß selbst ein bestimmtes Maß an Felxibilität vorhalten.
Dazu gehört auch die Verabschiedung von gewissen Ansprüchen, man kann nicht alles zu jeden Zeitpunkt bekommen. Wir kleinbäuerlichen Betriebe stehen vor dem Problem der Lieferkontinuität, dh, wenn du dir überlegst, Morgen soll es Rouladen geben, musst du jemanden suchen, der gestern in deiner Nähe ein Rind in Hausschlachtung geschlachtet hat und Rouladen geschnitten hat. Das ist defacto unmöglich!

Man muß also sein Lager bei Zeiten füllen. Sich auf Wartelisten bei den kleinen Betrieben setzen lassen und genau zuhören, wann die nächste Schlachtung ansteht, zu einem bestimmten Termin das Fleisch abholen und zu weiteren Terminen fertige Produkte, wie Wurst oder Räucherwaren. Schlachtabfälle bekommt man nur am Tag der Schlachtung, da ist eine Lagerung sehr Problematisch.
Meine Kundschaft z.B. bestellt schon vorher Hundeknochen, Pansen oder ähnliches. Natürlich sind Innereien wie Lunge und Nieren etc. auch auf Vorbestellung möglich.

Du siehst, ganz so einfach, wie man sich das als Verbraucher oft vorstellt ist es nicht.
Als kleiner Bauer kann ich nicht unentwegt zig Gefriertruhen am Laufen haben, weil eventuell jemand eine Lunge für den Hund haben möchte.

Du musst also in engem, Kontakt mit einígen Bauern stehen, um Euer Vorhaben realisieren zu können. Bei der Fütterung der Hund oder Katzen, solltest Du auch die Kaninchen und Geflügelhalter kontaktieren, denn auch dort fallen Schlachtabfälle an.
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Beitrag#4von strichcode » Donnerstag 20. Januar 2011, 18:22

Hallo Herwig, Hallo Klosterbauer,

erstmal schon einen Dank für Eure Antworten. Durch den einen Link von Peter habe ich schonmal einen Archehof in Bottrop
gefunden, das ist in der Nähe und wird beizeiten mal abgefragt.

Ich hätte mich beim Eröffnen des Threads vlt. ausführlicher erklären sollen.

Ein Teil unserer Idee war z.B. auch, daß wir es nicht richtig finden, das es zu jeder Zeit Angebots-Filet im Supermarkt gibt.
Wir meinen ein Tier sollte erstmal aufgegessen werden, bevor es ein "Neues" gibt.
Nun, wir sind immernoch Stadtbewohner und so ganz werden wir diese Philosophie nicht leben können, aber in die
Richtung soll es eigentlich schon gehen.

Eine Kühltruhe ist natürlich vorhanden, allein schon, weil wir gute Esser sind und auch für das Hundefutter.
Seit ca. 5 Jahren barfen wir unseren Hund. Das ist der Fachbegriff für diese Art der Hundeernährung.
Das erkläre ich einfach mal eben: Reißt ein Wolf z.B. ein Schaf, dann ist er zuerst die Innereien (im Blättermagen ist der Gemüseanteil), dann das Muskelfleisch, zuletzt die Knochen - wenn alles aufgegessen ist, holt er sich ein neues Schaf. Nach dieser Annahme wird also der Hund ernärt. Besser als dubiose Zusatzstoffe im Trockenfutter finde ich das allemal.

Aber ich komme vom Thema ab. :oops:

Also wie gesagt, eine kleine Kühltruhe haben wir. Unser Keller ist trocken und belüftet (das besorgt ein kleines Solarpanel mit einem Pc-Lüfter) und hier sollten sich wohl Dauerwürste und Schinken aufhängen lassen.
Über den Kauf einer weiteren Kühltruhe denke ich eben wegen dieser Idee sowieso nach.

Eben weil man mit dieser Idee nicht mehr alles zu jederzeit kochen kann, werden wir also für die Entsprechende "Infrastruktur" in
unserem stättischen Haushalt sorgen müssen. (Der Tipp mit der Vakuummaschine, war gut, die habe ich noch nicht)

Also stelle ich mir jetzt mal ganz blauäugig vor, daß ich in der Nähe Höfe finde, die mit mir einen Schlachttermin ausmachen und dann
packe ich mir die Truhe voll. Idealerweise passen auch die Intervalle von "wir haben nix mehr im Kühlschrank" und Schlachtterminen überein.

Du musst also in engem, Kontakt mit einígen Bauern stehen, um Euer Vorhaben realisieren zu können. Bei der Fütterung der Hund oder Katzen, solltest Du auch die Kaninchen und Geflügelhalter kontaktieren, denn auch dort fallen Schlachtabfälle an.

Genau die muß ich erstmal kennenlernen. Durch den Hund habe ich einen Jäger kennengelernt, von da gibts in diesem Jahr noch ein Reh. Und durch Zufall habe ich jemanden gefunden, der Gänse und Kaninchen hält, das war prima, die Gans für uns und jede Menge Abfälle für den Hund, aber leider hat dieser Mensch die Tiere nur für Weihnachten gehalten und ist kein ganzjähriger "Lieferant".

Hier kann man, wenn man die Stadt verlässt einiges vom Bauern kaufen, Kartoffeln, Erdbeeren, Spargel usw. auch gibt es einen Biobauernhof in der Nähe, die haben aber auch nur Obst und Gemüse. Und wenn Du weiter raus fährst, dann stehen da auch schon mal ein paar Kühe auf der Weide, nur steht da nicht dran wo der Hof dazu ist. ;-)

Selbst wenn ich meine Schwellenangst überwinde und einfach so auf einen Bauernhof latsche, den ich finde - muß ich erstmal den oder die Höfe finden.

zu einem bestimmten Termin das Fleisch abholen und zu weiteren Terminen fertige Produkte, wie Wurst oder Räucherwaren

Genau das wäre wunderbar. :D

Das es einiges an Fahrerei wird ist mir klar, nur das bergische ist mir noch zu Weit, ich hoffe noch auf Kontakte in der näheren Umgebung.

LG
Heike
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Beitrag#5von legasp96 » Donnerstag 20. Januar 2011, 19:01

Hallo Heike,
vielleicht kommst Du auch auf Umwegen zu dem was Du möchtest.
Fahr doch mal auf die Dörfer in Deiner Umgebung und frage nach Metzgern, die noch selber schlachten oder frage Tierärzte. Die Tierärzte müssen auch bei den Hausschlachtungen die Beschau machen und wissen dadurch wo Hausschlachtungen durchgeführt werden.
Grüße
Monika
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Beitrag#6von mangalitza » Donnerstag 20. Januar 2011, 19:20

Hallo Heike,

Ende Januar werde ich einige rote Wollschweine schlachten; wenn Dir 100 km nicht zu weit sind, kannst Du Dich gerne melden.
Michael
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www.nutztier-arche-kastanienhof.de
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Beitrag#7von rainer » Samstag 22. Januar 2011, 22:09

Hallo Heike

Ich hätte da auch noch einen Gedanken vileicht wäre es auch sinnvoll für dich sich mit ein paar Freunden bekannten zusammenzutun und selbst zu schlachten so oft es nötig ist so das es nicht zuviel aufeinmal ist mit freunden zusammen so das es nicht zuviel aueinmal wird.
Die Schlachttiere kannst du dir bei den Bauern deines Vertrauens aussuchen und eventuel vor Ort beim Bauern von einen Hausmetzger schlachten lassen da weist du dann auch was du hast und der preis wird auch am günstigen sein.
Und für das Hundefutter würde ich mal bei einen Direktvermarkter fragen die einmal oder zweimal die Woche schlachten und das Apfallfleich das nicht Verkauft werden kann ob du das kriegst weil da kommt soviel zusammen das er sonst entsorgen müsste und der Direktvermarkter froh ist wenn er es los ist gerade die Knochen und so manche innerei.
Der Direktvermarkter macht bestimmt auch Hausschlachtungen wo du ihm das Tier bringst oder ihm abkaufst und er es für dich schlachtet schlachtpreis must du natürlich aushandeln.
Der preis wird so kommplett für ein Schwein zum schlachten mit verarbeiten so um die 90 Euro liegen.
Und da der Schweinepreis zur zeit total im Keller ist wird es sich absolut lohnen selbst ein Schwein schlachten zu lassen für dich.

Gruß

Rainer
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Beitrag#8von Alex » Sonntag 23. Januar 2011, 00:09

Hallo,

na 90,- Euro für Schlachten inkl. Schwein wird wohl nicht ganz reichen. Zumindest nicht wenn man ein einigermasen vewrnünftiges Schwein haben will. Das hab ich im Frühjahr schon pro Bio Ferkel bezahlt.

Grüße Alex
Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!

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Beitrag#9von rainer » Sonntag 23. Januar 2011, 12:57

Hallo

Ich meint ja nicht mit Schwein zusammen 90 Euro sondern fürs schlachten 90 Euro.
Bei den Schweinepreisen zur Zeit kriegt man ein Schlachtschwein so um die 100 Euro.
Schwein plus schlachten lassen wird so um die 190 Euro kosten 10 Euro hin oder her aber so um den dreh.
Ist aber immer noch günstiger wie wenn man sich sein Fleisch beim Metzger kauft.
Wenn man alles beim Metzger kauft Fleisch und Wurst kommt man ungefähr so auf 400-500 Euro pro Schwein wenn man selbst eins schlachtet kommt man ungefähr auf die Hälfte bei einer Hausschlachtung.

Gruß

Rainer
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Beitrag#10von strichcode » Sonntag 23. Januar 2011, 13:58

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure zahlreichen antworten, ich komme Schritt für Schritt weiter.

Vorab: 100 km sind mir im Augenblick noch zu weit. Von den ca. 30 Euro die eine Hin- und Rückfahrt bei
den derzeitigen Spritpreisen wohl kosten wird, mal abgesehen, versuche ich noch die ganze Sache hier etwas lokaler aufzuziehen.

Ein Tier kaufen und dann hier schlachten zu lassen sehe ich als problematisch an.
Ihr müsst Euch die Strukturen hier sehr stättisch vorstellen. Z.B. ist eine Metzgerei in meinem Stadtviertel garantiert
kein einzelner Metzger, sonder eine "Kette", also Verkaufsfilialen.
Also müsste ich zuerst einen Bauern finden, der mir ein ganzes Tier verkauft, dann einen Metzger der es mir schlachten, zerlegen, und Wurst macht
würde. Aber zuvor muß das Tier ja dorthin kommen und dafür kann ich beim besten Willen keinen Transport organisieren.

Sehr stättisch ist auch die Sache mit den Tierärzten. Es gibt unendlich viele Tierärzte hier in der Stadt, die machen alle Katzen, Hunde und
andere Kleintiere und bestimmt kein Vieh. Ein Anruf beim Veterinäramt der Stadt zieht garantiert einen Spruch wie "Datenschutz, das dürfen wir nicht sagen" nach sich, aber das werde ich rausfinden - in der nächsten Woche wird erstmal kräftig telefoniert. ;)

Auch stelle ich fest, das die ganze Sache mit der Küche noch viel ausgeklügelter durchdacht werden muß.
Am Beispiel des Schweines komme ich nämlich schon ein bischen ins schlingern. Wenn ich mal alle Kochrezepte hervorkrame, die
mir so einfallen, komme ich nicht auf ein ganzes Schwein. Ich muß also feststellen, das ich von der Materie einfach noch nicht genug weiß.

Aus der Schulter mache ich Braten, Kottelettes, Filet, ... Bauchfleisch und Rippchen für den Grill, ... und dann ist auch schon langsam schluß.
Die Schweinshaxe kann ich kann ich hier nicht an meine Lieben "verkaufen". Und dann wäre dann ja noch die Sache mit Schinken und Wurst.
Die kann ich natürlich nicht selber machen, nur kaufen.
Aber dann gehen die Fragen schon los. Schinken, Speck und Dauerwurst kann ich lagern. Aber was ist z.B. mit Kochschinken oder
unserer heißgeliebten Leberwurst fürs Frühstück.... kann man die einfrieren?

Ihr seht, ich muß auch noch kräftig die "Selbstversorgerküche" googlen. ;-)

Und eines noch (falls hier noch andere Hundefütterer mitlesen): Ich hab das natürlich auch wieder vergessen zu sagen:
Der Hund bekommt zwar rohe Fleischabfälle, nur darf das ausgerechnet nicht vom Schwein sein, wegen irgendwelcher Viren oder was auch immer, was für Menschen ungefährlich sein soll, für Hunde aber eben nicht. Also kommen für den Hund nur die Abfälle von Rind/Schaf und Geflügel in Frage. Das aber nur am Rande, es ist ja hier schließlich kein Hundeforum.

Beste Sonntagsgrüße
Heike
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Beitrag#11von rainer » Sonntag 23. Januar 2011, 14:56

Hallo

Also einen Bauern der dir ein Schlachtschwein oder sonst was verkauft zu finden ist denke ich kein problem und der Bauer kennt dann auch einen Metzger der dir das Tier schlachtet und verarbeitet und du es fertig wieder abholen kannst sprich die Würste Braten Schinken ect.
Und wenn du mit ihm redest wird er dir das Tier auch zum Metzger bringen sprich den Transport organiesieren und du brauchst es nur dort fertig abholen.
Und wenn er selbst noch hausschlachtungen macht geht das mit sicherheit bei ihm auch auf den Hof wo du dann mithelfen kannst und die fertige Ware dann mitnehmen kannst ist aufjedenfall günstiger als wie alles beim Metzger zu kaufen so provietierst du und der Bauer am meisten und jeder kann damit gut leben.
Er wird dir auch die Schinken und Würste machen sprich räuchern und so und du holst sie dann ab sparen tust du aufjedenfall was und weist woher es kommt.
Ich Denke für deinen Hund kannst du mal bei einen Metzger fragen der hat immer was an Schlachtapfällen die er dir überläst und wenn nicht geh mal in einen Schlachthof und frag da nach ob du was kriegen kannst sprich Rinderknochen innereien ect. da kriegst du bestimmt was für kleines Geld.
Und wenn dir ein ganzes Schwein aufeinmal zuviel ist tu dich mit freunden zusammen und schlachtet gemeinsam ein Schwein beim Bauern oder Metzger und teilt es.

Gruß

Rainer
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Beitrag#12von Alex » Sonntag 23. Januar 2011, 16:44

Hallo,

wir essen auch nicht so gerne Schweinehaxe usw., alles was wir nicht so gerne mögen wird bei uns verkuttert und lecker Wurst auch Wiener gemacht, du kannst sämtliche Wurst in Gläser/Dosen machen oder im Darm und sie dann problemlos einfrieren, auch Schinken geräucherte Bratwurst und ger. Bauch, Salami, Wiener frieren wir alles ein. Dadurch, dass wir noch andere Tiere haben, mischen wir auch manchmal das Fleisch und machen Schafswurst mit Schwein oder sowas. Leberwurst kann man im Glas oder im Darm geräuchert oder frisch machen, ist auch alles zum einfrieren. Beim einfrieren muss man halt bedenken, dass mit der Zeit der Geschmack nachlässt, im Glas/Dose hält es sich länger,

Unsere Hunde bekommen auch Schlachtabfälle, von den Schafen werf ich ihnen den ganzen Kopf hin, das ist das reinste Festessen für sie, da bleibt nichts über.

Bei einer Hausschlachtung kommt es immer darauf an, was man alles macht und wie groß das Schwein ist, bei meinem letzten 150kg Schwein, mit versch. Wurstsorten inkl. Wiener Jagdwurst usw. hab ich 170 Euro inkl. Fleischbeschau hingelegt, das war teuer, geb ich zu. Aber wenn man versch. Wurst will, braucht man auch jemanden mit Kutter.

Grüße Alex
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