Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

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Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#1von Christina » Samstag 19. Oktober 2013, 20:52

Es ist wieder einmal Herbst und das überzählige Geflügel geht zum Schlachter.

Zurück bekommen wir es schon recht sauber gerupft und ausgenommen.
"Unsere Bauern" haben die letzten Jahre die Nachbehandlung übernommen, bzw. Maic angelernt. Nun haben wir es dieses Jahr bei uns gemacht und ich kam mit lauter dummen Fragen, die mir niemand beantworten konnte. Vielleicht ihr?

Der Schlachtkörper wird in einer ersten Wanne mit Heitmanns Reine Soda gewaschen. Das ist ein Waschmittel! Das kann doch nicht gesund sein!!! Wie macht ihr das?
Dort in der Wanne wird restliches Fett am Schlachtrand abgerupft. Warum kann das nicht dran bleiben???
In der zweiten Wanne wird nachgespült. OK, das leuchtet mir ein, schließlich will ich ja kein Waschmittel als Gewürz mit essen. *würg*
Anschließend werden die Schlachtkörper an Haken aufgehängt und nach ner Stunde trocknen abgefackelt, um die überzähligen kleinen Haare abzuflammen. Macht das wirklich Sinn? Die sieht man doch kaum. Würde man die später bemerken????
Ein paar Pielen sind noch dran. Wie genau puhlt ihr die Weg???
Und dann zu guter letzt noch die Frage, wie lange man das Fleisch nun sinnvoller Weise abhängen lässt????

Fragen über Fragen. Hätte mir vor Jahren nicht träumen lassen, dass ich mich mal damit beschäftige.

Die extra gekaufte neue riesige Gefriertruhe (Standard drei Gefrier-Schubladen für ein deutsches Durchschnittspaar reichen nun ja nicht mehr aus) ist angeschmissen und wartet auf ihren ersten Einsatz! Demnächst kommt dann das Problem des Kochens. Bisher hab ich uns für sowas ja immer bei Muttern eingeladen. Aber unser Geflügel will ich nun doch mal selbst braten.
Ich werde noch ne richtige Landfrau! :-)
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#2von Claudia » Samstag 19. Oktober 2013, 21:05

Fett bleibt dran/drin. Abfackeln anschließend ans rupfen/vorher kurz in heisses Wasser tauchen/ausnehmen. Ich nehme Wasser zum abspülen(1x),
Geflügel abhängen mache ich nicht, die kommen gleich ins Kalthaus. Das Infektionsrisiko ist mir zu hoch.

Wenn die vom Schlachter kommen, wasche ich nur noch mal ab/aus und mach sonst gar nix mehr - die sollten doch dann fertig sein?
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#3von Christina » Samstag 19. Oktober 2013, 21:14

Claudia hat geschrieben:Wenn die vom Schlachter kommen, wasche ich nur noch mal ab/aus und mach sonst gar nix mehr - die sollten doch dann fertig sein?


Genau SO sehe ich das auch!!!! Danke. Das wird nächstes Jahr einfach. :-)
Beste Grüße,
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#4von Uwe » Samstag 19. Oktober 2013, 22:04

Bei uns wurden die früher nach dem Schlachten in heißes Wasser getunkt (abgebrüht), dann gerupft und ausgenommen. Nochmal abgewaschen - nur mit Wasser - und kurz abgetupft. In eine Untertasse etwas Spiritus (oder ESPIT), angezündet und die Hühner abgesenkt, fertig! Nix mit Chemie, ab in den Topf oder eben nach Sibirien.
Gruß aus der Wesermarsch ...
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#5von Alex » Samstag 19. Oktober 2013, 22:55

Hallo,

hab heute erst zwei Hähnchen ins Jenseits befördert, werden nur gebrüht zum rupfen, dann mit Wasser abgewaschen und ausgenommen, nochmal mit kaltem Wasser abgewaschen fertig, kein abfackeln oder sonstwas. Und nur mit Wasser gewaschen. Hab ich größere Mengen, schlacht ich beim Geflügelschlachter, der machts auch nicht anders, da werden nur die Enten und Gänse nochmal in Wachs getaucht, weil bei Wassergeflügel der Flaum schwerer zu entfernen ist und mit dem Wachs werden die auch flott super sauber. Und Fett bleibt dran, sonst wird meine Suppe ja nix gescheites.

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#6von Christina » Samstag 19. Oktober 2013, 22:59

Ich sehe, meine kritischen Fragen heute waren berechtigt. :yes4:
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#7von Claudia » Sonntag 20. Oktober 2013, 09:05

also das mit dem soda finde ich ja ein wenig ekelig.
wie wurde denn von den "erfahrenen" argumentiert, das soda nötig ist?
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#8von Christina » Sonntag 20. Oktober 2013, 09:39

Das haben wir immer schon so gemacht!

...und die Schwester hat eine Geflügelfarm... Ob die das auch bei all den Tieren machen??? Puh... Naja, bei uns gibts das nicht mehr!
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#9von Claudia » Sonntag 20. Oktober 2013, 09:46

Dieses Argument ist natürlich unschlagbar!

Da bekommt das Wort "Schaum vorm Mund" eine völlig neue Bedeutung :biggrinn:
Ob daher der "Schaumlöffel" in der Küche kommt?
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#10von Christina » Sonntag 20. Oktober 2013, 09:51

Also unsere haben nur noch einen Hals. Den Mund konnte ich nicht mehr finden. :zahnstocher:
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#11von legasp96 » Sonntag 20. Oktober 2013, 16:59

Ein paar Pielen sind noch dran. Wie genau puhlt ihr die Weg???
Und dann zu guter letzt noch die Frage, wie lange man das Fleisch nun sinnvoller Weise abhängen lässt????


Wenn Du mit "Pielen" die Federkeile meist - die lassen sich mit der Pinzette herausziehen oder wie ein Pikel herausquetschen.
Durch das Flämmen bleiben die harten Kiele im Fleisch und nur das, was schon aus der Haut gewachsen ist, wird entfert. Meine Eltern haben früher noch geflämmt, damit die feinen Härchen abzu brennen und so mache ich das auch.

Ich lasse Hühner mind. über Nacht abhängen und Gänse/Enten eher 2-3 Tage. Kommt aber auf die Witterung an, da ich keinen Kühlraum habe.

Nach dem Schlachten übergieße ich das Geflügel mit heißem Wasser (mind. 90 Grad) und schwenke den Körper ordentlich darin (vor allem Glügel und Schwanzansatz). Bei Wassergeflügel gebe ich dem Wasser lediglich einen Spritzer Spülmittel zu.
Grüße
Monika
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#12von lucky9 » Sonntag 20. Oktober 2013, 21:19

Hallo,

also ich mach es auch so Rübe wen ab ist und das Tier ausgeblutet, kommt es in einen Kartoffeldämpfer mit so 80°C und da tauch ich es ganz unter etwa 12- 15 Sekunden Wassergeflügel länger. Dann kommt meine rupf Kolone während die rupfen fange ich das abflammen und das aus nehmen an und wen die aus genommen sind werden sie nochmal gründlich mit klarem wasser abgespült und aus gespült das war es eigentlich schon. Wir haben auch Donnerstag erst die alten Legehennen die ihren dienst verweigerten in die Truhe hüpfen lassen.

grüsse patrick,
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#13von Herwig » Montag 21. Oktober 2013, 05:08

Wie den Äußerungen schon zu entnehmen ist, gibt es keinen vernünftigen Grund für das waschen mit Waschmittel, zumal das wohl ursprünglich zur Reduktion der Keime gemacht wurde.
Ich lasse immer beim Geflügelschlachter schlachten, früher war ich zu geizig dafür, heute bin ich zu faul zum selber Schlachten. Ich zahle 2,50 Euro per Huhn, und 3 Euro per Gans. Keine Arbeit, keine Schweinerei, kein Entsorgen der Schlachtabfälle etc. Der Geflügelschlachter ist mein übernächster Nachbar. Bequemer geht es nicht!
Meine "alte" Schlachtweise unterscheidet sich nicht von der des Schlachters:
Schlachten
Brühen
Rupfen (Maschine)
Ausnehmen
Abspülen, wegen der Blutreste...
Früher bei mir: noch abbrennen, entfällt beim Rupfen mit Maschine.
Beim Rupfen mit der Hand verbleiben echt noch so lange Häärchen am Schlachtkörper die abgebrannt werden. Ist weiterhin beim Handrupfen oft nötig, wenn die Haut trocken ist, sieht man die Häärchen auch...
Die Tiere sind absolut sauber, wenn sie vom Schlachter kommen, es sei denn ich habe die Mauser außer acht gelassen, dann wird etwas nachgepfriemelt, mit kleinem Küchenmesser und Daumen.
Magen, Herz und Leber kommen in ein Plastiktütchen, dann alles in eine große Tüte, Vakuumieren und ab nach Sibieren.
Kein Abhängen nötig in Zeiten der Tiefkühltruhen.
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#14von Christina » Montag 21. Oktober 2013, 07:46

Sagt man bei Rindern nicht, dass das Fleisch durch das Abhängen zarter wird???

Wir sehen dem Gänseschlachten nun sehr viel entspannter entgegen. Dies Forum ist doch immer wieder eine Erleichterung. :smileyvieh:
Wir sollten die Quintessenz aus dieser Diskussion ins Wiki eintragen.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#15von Claudia » Montag 21. Oktober 2013, 08:05

Christina hat geschrieben: .........
Wir sollten die Quintessenz aus dieser Diskussion ins Wiki eintragen.



Jau, mach mal : )

Ich würde Geflügel nicht abhängen lassen, letztendlich ist "abhängen" nichts als ein relativ kontrollierter Prozess der Fäulnisbakterien. Bei Geflügel ist mir das zu riskant.

Kürzlich sah ich zufällig, dass "mein" Schweineschlachter auch Geflügelteile/Würste (wenn sie denn fertig sind) annimmt und mit räuchert. Vielleicht machen das andere Schlachter auch..

@Herwig 3 Euro für eine Gans ist echt günstig
Hier nehmen Sie 6-9 Euro und für Huhn 2-5 Euro.
Bei 2 Euro tue ich mich das auch nicht selber an, leider war der Schlachter schon bis nächstes Jahr ausgebucht. Bei dem Preis für 5 Euro für Suppenhühner haben wir dann doch lieber selber geschlachtet.
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#16von Christina » Montag 21. Oktober 2013, 08:12

Wir zahlen hier 5 Euro für eine große Ente und 6 Euro für eine Gans. Da wir aber noch nie geschlachtet haben, ist das für uns der beste Weg.
Beste Grüße,
Christina

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#17von legasp96 » Montag 21. Oktober 2013, 16:52

Christina, wenn du bei jemandem privat schlachten läßt, der von Hand rupft oder die Rupfmaschine nur sehr selten benutzt, dann ist das ein wirklich guter Preis. Wassergeflügel von Hand rupfen ist Geduldsarbeit und wenn jemand eine Rufmaschine hat, das soll sich die auch irgendwann rechnen.
Grüße
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#18von schnuckened » Montag 21. Oktober 2013, 20:45

also, so wie ich das bisher mitbekommen habe gilt als faustregel, je dunkler das fleisch, um so länger muss abgehangen werden. ein alter bulle sozusagen 8 tage im kühlhaus, ein schweinchen oder ne gans muss nur auskühlen. richtig?

grüße

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#19von legasp96 » Montag 21. Oktober 2013, 20:53

Ne, so kann man das nicht sagen. Meine Enten hatten immer sehr rotes Fleisch, die hätten dann auch 8 Tage hängen müssen.
Ein alter Bulle kann durchaus 14 Tage und länger hängen, die Temperatur muß aber mit 2-4 Grad stimmen.
Grüße
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#20von rainer1 » Montag 21. Oktober 2013, 21:05

Hallo

Also wir lassen die Enten und Gänse nach dem Schlachten übernacht im Keller und dann werden sie eingefroren.
Hühner kommen direkt in die TK nach dem schlachten.
Schwein wird bei uns gleich Warm verarbeitet nur Rind und Lamm wird abgehangen zwieschen 3Tagen bei Lamm Rind je nach Alter bis zu 3 Wochen.
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#21von legasp96 » Montag 21. Oktober 2013, 21:07

Hühner kommen direkt in die TK nach dem schlachten.


Laßt ihr die nicht mind. so lange abhängen, bis sie trocken sind?
Grüße
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#22von Alex » Montag 21. Oktober 2013, 21:24

Wenn ich sie einfriere schon, die letzten wanderten aber postwendend in den Kochtopf.

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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#23von Herwig » Dienstag 22. Oktober 2013, 06:44

Ach, ja, dass erinnert mich daran, dass meine Großmutter auch die Suppenhühner gleich, nach dem Schlachten, verarbeitet hat. Die Brühe wurde eingekocht in Gläsern, ebenso das Frikassee.
Die Gläser mit der Brühe wurden aufgemacht bei Erkältung oder wenn eine Suppe gemacht werden musste.
So blockieren die Suppenhühner auch nicht die Kühltruhe und sind gebrauchsfertig portioniert.
Im Regal mit den eingekochten Sachen, hat man auch eine viel bessere Übersicht über die Vorräte, als in einer TK und die spontane Entscheidung, Brühe oder Fleisch vom Suppenhuhn zu verbrauchen fällt leicht.
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#24von legasp96 » Dienstag 22. Oktober 2013, 19:22

Warm weiter verarbeiten ist ok. Aber sobald das Fleisch ausgekühlt ist (die Totenstarre eingestreten ist) sollte man schon abhängen.
Grüße
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Re: Geschlachtetes Geflügel "nachbehandeln"

Beitrag#25von Alex » Dienstag 22. Oktober 2013, 22:31

Bei mir bleibt von der Brühe nix zum einkochen übrig, ich hab zwar nen wirklich großen Topf und mache immer gleich zwei Hühner , aber meine Kids sind so heiß auf echte Hühnerbrühe, dass der Topf immer gleich leer ist. Die Hühner selber essen wir dann am nächsten Tag in diversen Zubereitungsarten, dann hat man zwei Mahlzeiten.

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