Erfahrung mit Rupfmaschinen

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Erfahrung mit Rupfmaschinen

Beitrag#1von Claudia » Freitag 24. November 2017, 09:59

Bei uns in der Region wird es immer schwieriger Geflügelschlachter zu finden. Die werden alle dicht gemacht oder die Auflagen sind so hoch gesteckt das mur ein Schlachthof sie erfüllen kann. So freut sich die Hähnchenindustrie, weil die Kleinhühnerhaltung gleich im Keim erstickt wird.

Wir tun uns mit einer anderen Nutztier-Arche zusammen und schlachten nächstes Jahr selber. Da wir beide viel Wassergeflügel haben und das auch noch erweitern wollen, geht es nicht ohne Maschine.

Ein Hühnerzüchter erzählte mir kürzlich das er eine Maschine um die 300-400 € hat und sehr zufrieden ist, er schlachtet aber auch nur Hühner(Sundheimer).
Wer hat Erfahrung mit Rupfmaschinen in dieser Preisklasse bis 500 Euro mit Enten/Gänsen?
Zuletzt geändert von Claudia am Freitag 24. November 2017, 10:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erfahrung mit Rupfmaschinen

Beitrag#2von Alex » Freitag 24. November 2017, 15:37

Hallo,

ich habe mir aus den selben Gründen wie oben beschrieben, jetzt auch eine Rupfmaschine für 430,- Euro gekauft. Letztens hatte sie ihren ersten Bewährungstest. Hähnchen und Ente, hat wunderbar funktioniert. Bei mir dürfen die Einzeltiere allerdings nicht schwerer als fünf Kilo sein. Ich habe Bayerische Landgänse, Cröllwitzer Puten u. Warzenenten , für die reicht es gerade, für meine Hähnchen sowieso. Ich und die Kids haben für zehn Tiere fangen schlachten rupfen ausnehmen u. danach alles wieder sauber machen zweieinhalb Stunden gebraucht. Ich schlachte mitte Dez. zwölf Enten u. eine Gans plus ein paar Hähnchen auf einmal bin gespannt wie das dann klappt. Was ich mir die Tage aber auf jeden Fall noch besorgen werde ist Rupfwachs, dass ist echt unumgänglich wenn du mehr Wassergeflügel schlachtest, weil nicht alle passen immer so gut vom Zeitpunkt her u. du stupfelst dich blöd danach. Aber mit Wachs sind die kleinen Fussel in einer Minute weg u. die sind sauber wie die ausm Supermarkt. Kann man auch öfter verwenden.
Grüße Alex
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Re: Erfahrung mit Rupfmaschinen

Beitrag#3von Claudia » Samstag 25. November 2017, 09:54

Ich habe Leinegänse und Lockengänse. Die Leine sind ja ungefähr wie die Bayrischen?
Den Zeitaufwand hätte ich auch durch die Fahrerei. Der einzige der noch Geflügel schlachtet ist 30 km entfernt und das durch den "verkehrsberuhigten" Osten (viel Kopfsteinpflaster)
Und da hatte ich mich geärgert weil er die Innereien "vergessen" hatte mitzugeben und ich habe es erst zuhause gemerkt und es war echt schlecht gerupft.

Ich meine Herwig war in einem alten Thread nicht so begeistert von dem Wachs, weil das an den Federn kleben blieb? Oder war das nur bei Hühnern?

Sind die Maschinen kompliziert zu reinigen?
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Re: Erfahrung mit Rupfmaschinen

Beitrag#4von Alex » Sonntag 26. November 2017, 23:36

Hallo,

bei uns ist es auch so. die Schlachtereien in der Nähe haben zu gemacht und die eine die noch da ist, ist 35 km weg. Die rupfen nicht so toll u. machen keine Mägen sauber. Und es kostet ja auch pro Tier. Jedesmal wieder. Dann schlachten die im Zeitraffer. Ich finde es einfach humaner zu Hause, kein total stressiger Transport, die müssen nicht zuschauen wie einer nach dem anderen dran glauben muss bis sie selber dran sind. Da habe ich das selber in der Hand.

Wachs- die kommen ja gerupft da rein um die kleinen Flussen rauszukriegen und danach gleich in kaltes Wasser und dann Wachs wieder runtermachen und die sind sauber, vielleicht noch ein paar Wachsreste wegmachen, spart man sich halt das stupseln, das kann recht zeitaufwendig sein, wenn der Zeitpunkt nicht ganz passt. Wachs kann man dann absieben und wieder verwenden ist recht teuer.

Maschine reinigen. Meine ist am Wasser angeschlossen. Nassrupfmaschine. Die spült man danach wieder durch. man braucht halt einen Raum mit Bodenabfluss oder machts draussen, weil zum reinigen und beim rupfen läuft Wasser unten raus ist aweng a Gepansche.

Grüße Alex
Zuletzt geändert von Alex am Sonntag 26. November 2017, 23:42, insgesamt 1-mal geändert.
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