Hallo aus dem Herzen Südamerikas

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Hallo aus dem Herzen Südamerikas

Beitrag#1von RioPlata » Dienstag 16. Dezember 2008, 12:55

Hallo zusammen,

wir betreiben in Paraguay eine kleine Estancia mit Milchwirtschaft. Daneben laufen noch ein paar Schafe, Hühner und Pferde mit rum :-). Da der gedankliche Austausch in der Fremde doch etwas rarer ist, möchte ich bei Bedarf Fragen loswerden und natürlich wenn ich kann auch Fragen beantworten.

Gruss
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Beitrag#2von karinenhof » Dienstag 16. Dezember 2008, 12:58

hallo und herzlich willkommen hier.

nun wird´s ja langsam richtig international. Was hast Du denn für Tiere?

immer wieder Bildl fragende Karin vom Karinenhof im Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
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Beitrag#3von Herwig » Dienstag 16. Dezember 2008, 17:53

Hallo, das ist ja fein.
Hatten wir vor einiger Zeit schon mal Kontakt?? Wolltest du Kühe importieren??
Wenn nicht, gibt es noch einen weiteren am Thema interessierten Déutschen in Paraguay.

Herzlich Willkommen im Forum!!
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Beitrag#4von RioPlata » Dienstag 16. Dezember 2008, 22:06

Hallo Karin,

wir halten als Rasse Jerseys. Nach unserer Meinung und der Erfahrung vieler anderer Milchviehhalter sind Jersey für unser Klima sehr gut geeignet. Sie sind deutlich resitenter, als z.B. Holländer, gegen Parasiten. Zusätzlich sind es sehr friedliche Tiere.

Und wenn man den Milchertrag nicht pro Kopf sondern pro Hektar berechnet können sie jederzeit mit den Holländern mithalten.



Hallo Herwig,

nein wir haben / hatten keine Ambitionen Kühe zu importieren. Das rechnet sich nicht. Und zweitens wozu, wir haben hier alles was wir brauchen :-).

Gruss aus dem Sommer
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Beitrag#5von Conny » Mittwoch 17. Dezember 2008, 12:53

Hallo,

Grüße in die Ferne. Herzlich Willkommen. Schön, dass du hergefunden hast.

LG
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Beitrag#6von Weitersbacher Hof » Mittwoch 17. Dezember 2008, 23:26

Halo Rioplata,

die Wurzeln der Stoffwechselumsatztypen wären in Asien und Afrika zu suchen. Meint Michael Brackmann. Dann müssten sie sich auch in Südamerika heimisch fühlen.
Mir tun die Sahnemädchen immer Leid, wenn ich die großen Augen und die "unter der dünnen Haut fühl- und sichtbare Anatomie" betrachte. Müssen sie aber nicht, das Glanvieh war früher auch ein paar Zentner leichter und musste zudem hart arbeiten. Die Mutterkühe haben ja ein paradiesisches Leben.Bild

Bildle Grüße
Doris
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Beitrag#7von Rödertaler » Donnerstag 18. Dezember 2008, 20:24

Hallo ihr vom anderen Welt-Ende. Eure Jerseys, welchen Ursprung haben die? Mein Vater experimentiert seit paar Jahren mit US-Bullen, ich find die Ergebnisse nicht so berauschend. Auch wenn man pro Hektar rechnet, ich finde die fressen genauso viel wie die Holsteins. Und der Umgang. Ich sag immer Jerseys sind die Vollblüter unter den Kühen.
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Beitrag#8von RioPlata » Donnerstag 18. Dezember 2008, 23:09

Hallo Rödertaler,

der Ursprung unserer Jerseys ist in Brasilien. Dort wird die Rasse seit 1935 gehalten. Unsere Linie kommt aus der Richtung der Kanalinsel, wurde also nicht verschlimmbessert :-).

Zwischen finden und wissen besteht ein kleiner aber feiner Unterschied. Wir wissen das wir auf einem Ha bequem 3 Jersey satt bekommen.

Wir legen jedoch keinen Wert auf absolute Leistungssteigerung. Unsere Tiere sind übrigens handzahm.

Einen herzlichen Sommergruss
RioPlata
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Beitrag#9von Rödertaler » Freitag 19. Dezember 2008, 10:34

Ja, die Deutschen mit ihren wirtschaftlichen Zwängen Bild. 4000l Erstlaktaktion sind hierzulande heutzutage einfach zuwenig.

Handzahm sind unsere auch, aber was ich schon beim Einmelken erlebt habe, wie die die Beine fliegen lassen können. Und willste mal alleine eine Kuh zur Herde schaffen, wer steht vorne am Tor, stößt und haut ab? Die Jerseys.
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