Hallo aus dem Aischgrund

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Hallo aus dem Aischgrund

Beitrag#1von Alex » Montag 21. September 2009, 22:54

Hallo aus dem Aischgrund,

bin jetzt schon des längeren registriert habe aber bis jetzt nicht die Zeit gefunden mich vorzustellen, naja besser spät als nie.

Ich lebe mit meinen vier Kindern im Alter von 1 bis 11 und meinem Lebensgefährten auf eine kleinen Hof in Mittelfranken, wir haben direkt hinterm Haus 2 Hetktar Wiese zugepachtet auf der tummeln sich 15 Skuddenmütter mit Lämmern und 6 BDE dazu noch Ksninchen Hühner eine Flugentenfamilie Hund Katz und vier Mastschweine. Habe zehn Jahre Aufbau Ausprbier und Rückschlagszeit hinter mir. Hatte große Probleme bei den Ziegen und Schafen, was sich dieses Jahr nach einem Tierartztwechsel schon merklich gebessert hat. Versuchte mich auch schon mal mit Wollschweinezüchten, muß aber gestehen, der Respekt vor einem ausgewachsenen Keilwer war dann doch zu groß, hab das mir deen Schweinezüchten erst mal nach hinten versdchoben, und ziehe jedes Jahr Kreuzungsferkel zur Mast auf.

Wil ab nächstes Jahr langsam auf die Zucht von Thüringer Waldziegen umsteigen, halten die Ziegen für Milch Käse und Fleisch, Käse mache ich selber zum Eigengebrauch.

Die Selbstversorgung ist auch mein Grundgedanke gewesen, als ich damals anfing. Fleisch Wurst und Eier produzieren wir komplett selbst, Milch und Käse muß ich nur im Winter zukaufen, Der Gemüsegarten beliefert uns auch den ganzen Sommer lang, es wird eingemacht eingefroren, was eben geht. Den Rest versuche ich größtmöglich von anderen Erzeugern direkt zu Kaufen, wie mein Getreide gür Brot das ich dann selbst mahle und Brot daraus backe.

Aber auch mir bleibt bei aller Mühe der Weg in den Supermarkt nicht ganz erspart, schon weil die Versdorgung der Kinder sowie der Tiere der Garten und die Vararbeitung größtenteils an meiner Person hängt, obwohl ich sagen muß mittlerweilen helfen mir die zwei großen Mädels schon gut,
die eine holt das Gras für die Kaninchen die Nächste hilft beim Schafe eintreiben.

Nebenbei muß die doch´leicht baufällige Hütte hergerichtet werden, was aufgrund des schmalen Geldbeutels doch etwas dauert.

So jetzt hab ich einen kleinen Roman geschrieben, hoffe ich hab niemanden gelangweilt.


Bis denn

Alex von den sieben Hügeln
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Beitrag#2von Andreas » Dienstag 22. September 2009, 06:39

Hallo Alex,
willkommen bei uns. Ich finde Romane ausgezeichnet, da haben wir wenigstens was von Dir erfahren, soweit ich weiß, ist hier noch keiner wegen vielschreiberei abgemahnt worden :lol:, allso weiter so.

:smileyvieh: le Grüßew


Andreas
Sorry,Rechtschreibung kann ich gaaar nicht,
ich hoffe Ihr versteht trotzdem was ich meine.
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Beitrag#3von karinenhof » Dienstag 22. September 2009, 08:36

hallo und willkommen hier bei uns,

Ich finde Deine Vorstellung spannend. Auch Deine Erfahrung mit dem Wollschweinkeiler.
Also keine Bange, immer ran an die Tasten.

Was waren das für Probleme mit den Schafen? Weil ich ja selber welche habe, interessiert mich das besonders.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
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Beitrag#4von milchschaf » Dienstag 22. September 2009, 09:40

schöne vorstellung und das mit den schafen würd mich auch interresieren was es für probs gab
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Beitrag#5von Herwig » Dienstag 22. September 2009, 13:31

Willkommen hier bei uns und langweilig war deine Vorstellung nicht,eher spannend!!!!!!!!! Bild
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Beitrag#6von knüllbergfarm » Dienstag 22. September 2009, 14:34

Von mir auch ein Willkommensgruß an dir Alex,sehr schön vorgestelt hast du dich hier bei uns.
du hast ja eine schöne Tiersamlung,das mit den Wollschweinkeiler (Eber)kann,können wir so gar nicht verstehenBild unsere 4 Eber sind sehr umgänglich Litle King würde uns eher Totschmussen als was antuBildn

Gruss TBildhomas
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Schafproblem

Beitrag#7von Alex » Dienstag 22. September 2009, 21:47

karinenhof hat geschrieben:hallo und willkommen hier bei uns,

Ich finde Deine Vorstellung spannend. Auch Deine Erfahrung mit dem Wollschweinkeiler.
Also keine Bange, immer ran an die Tasten.

Was waren das für Probleme mit den Schafen? Weil ich ja selber welche habe, interessiert mich das besonders.

Bildle Grüße von Karin vom Karinenhof im Havelland


hallo

dasSchafproblem hat eigentlich bei den Ziegen angefangen. Das waren die ersten Tiere die ich mir damals gekauft habe, nach zwei Jahren gings dann los mit einer hohen Lämmersterblichkeit aber erst nach dem Absetzten haben dann auch welche in die Autopsie aber kam nichts konkretes raus. Bin dann umgezogen und dann wurde es erstmals besser, war mehr Platz da, dann kamen die Schafe mit dazu und dann gings wieder los, aber richtig dicke, lebensschwache Lämmer zu dünne Mütter, schlechte Milchleistung und dann das seltsame Stterben im Herbst so ab August September bekamen junge und auch muttertiere Durchfall und sind eingegangen, hab regelmäßig entwurmt, mit Futterumstellung versucht immer wieder Tierarzt geholt Tiere eingeschickt, kam immer nur Endoparasiten, wieder entwurmt, nichts genützt. Auch die Jungtiere dies überstanden haben, sind nicht recht gewachsen, es war aber bei den Schafen nie ganz so schlimm, als bei den Ziegen, dieses jahr im Februar, als das erste Lamm kam bzw Zwillinge eins gleich zwei Tage nach derGeburt gestorben, hab ich das gleich eingeschickt und einen neien Tierarzt geholt, der hat sich wirklich mächtig Mühe gegeben der war bestimmt zehnmal da und hat dafür nicht mehr verlangt als mein Altet TA füt zwei Besuche, naja auf jeden Fall hatten sie Clostridien E-Selenmangel (obwohl ich Mineralfutter füttere)
und waren ziemlich verwurmt.
Also haben wir ein Entwurmungsprogramm, mit verschiedenen Med aufgestellt E-Selen gespritzt und die noch tragenden Mütter gegen Clostridien geimpft. Bei den Ziegen hab ich trotzdem noch zwei Kitze verloren die anderen sind aber noch fit und auch ganz gut gewachsen, obwohl noch besser geht und bei meinen Skudden hab ich von 18 Lammern nur noch eins verloren mit Pansentympanie(was immer mal passieren kann) aber sämtliche Jungtiere sind super gewachsen und hab auch kein Muttertier mehr verloren, stehn super gesund auf der Wiese, die Ziegen werden auch ,hab die mittlerweilen alle zwei Monate entwurmt mit verschiedenen Mitteln. Also bis jetzt schauts nicht nach einem Herbststerben aus. Ich war ja stellenweise schon soweit die Ziegenhaltung aufzugeben, hab mich halt durchgekämpft, weil die Geißen sind mein Steckenpferd, mag die Milch den Käse und das Fleisch von diesen Tieren einfach am liebsten, also für nen Ziegenbraten laß ich jedes Schweineschnitzel stehen.

So das war jetzt voll der Krankheitsbericht.

Hoffe es bleibt bei dem positiven Verlauf.

Bis denn Alex von den sieben Hügeln
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Wollschweineber

Beitrag#8von Alex » Dienstag 22. September 2009, 22:09

knüllbergfarm hat geschrieben:Von mir auch ein Willkommensgruß an dir Alex,sehr schön vorgestelt hast du dich hier bei uns.
du hast ja eine schöne Tiersamlung,das mit den Wollschweinkeiler (Eber)kann,können wir so gar nicht verstehenBild unsere 4 Eber sind sehr umgänglich Litle King würde uns eher Totschmussen als was antuBildn

Gruss TBildhomas


Hallo

ja das lag denk ich auch nicht an dem Eber sondern an mir, ich denk zwischen Alex und Schwein fehlt ein bißchen die Kommunikationsebene, hatte mal ein Hängebauchschweinmädchen, die war am Anfang ziemlich scheu und ängstlich, die hab ich soweit gebracht die lief bei mir im Hof rum und hat sich ihrer Tage gefreut, das war irgendwie von der Grüße her einfacher und die hatte mehr Mimik ich hab immer etwas Schwierigkeiten bei Schweinen die Stimmung im Moment zu deuten, und wenn jetzt eine Sau oder Eber wirklich losgeht könnte ich mich nicht mehr richtig wehren, ich glaub das ist mein Problem, ich habs auch nicht besonders mit Rindern oder Pferden, Esel find ich wieder voll gut.
Mit meinem Liebestollen Ziegenbock, der gerade wie ein irrer durch den Stall rennt komm ich auch klar. Bei dem muß man schon auch aufpassen das er einen nicht niederennt. Irgendwie liegt mir das mehr. Ich hätte wahrscheinlich auch bei einer Muttersau mit Jungen irgendwie Bedenken, das mich die jetzt anfällt wenn ich zu ihren Jungen gehen würde. Mir tut das immer irgendwie leid, weil das mit den Schweinen würde mir schon auch gefallen, wenn man sie im Familienverband großziehen kann, weil vor meinen Mastschweinen hab ich auch keine Angst aber auch die behalt ich schon immer im Auge wenn ich im Stall arbeite, vielleicht hab ich als Kind einfach zu viele Schauergeschichten gehört, die Bauern haben uns schon einen ganz schönen Dung erzählt um uns von den ASchweineställen fernzuhalten. Das hat sich wahrscheinlich ins Unterbewusstsein gegraben, hab auch niemanden der mir einen versierten Umgang mit Schweinen bebringen könnte, kenn nur die rüppelbauern, die hauen und schubsen.

Das zum Thema Alex und das Schwein.

bis denn Alex von den sieben Hügeln
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Beitrag#9von cornelia » Mittwoch 23. September 2009, 08:26

willkommen, alex !
... da hast du ja schon einiges durch, mit deinen geissen...
ich find das klasse, dass du hierhergefunden hast - wieder eine ziegenfrau mehr hier !
vielleicht tauschen wir uns ja in der ziegenrubrik mal über resistenzen bei benzimidazolen aus - fänd ich gut.
wellcome home...
und grüsse vom windigen rücken
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Beitrag#10von Christina » Donnerstag 24. September 2009, 20:13

Ups Bild Das ist ja genauso viel wie bei der Simone!!
Jetzt hab ichs: Wenn man als Frau in der Lage ist, 4 Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, dann schafft man auch locker nebenbei gaaaaanz viele Tiere. Bild
Spaß bei Seite:

Ein "Hallo" und " Herzlich Willkommen" auch von mir! Bild

Hast du die Tiere alle auf der Fläche laufen oder betreibst du Portionsweidehaltung? Gerade bei Parasiten kann man damit ja viel erreichen.

Viele Grüße,
Christina
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Portionsweiden

Beitrag#11von Alex » Freitag 25. September 2009, 21:34

Christina hat geschrieben:Ups Bild Das ist ja genauso viel wie bei der Simone!!
Jetzt hab ichs: Wenn man als Frau in der Lage ist, 4 Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, dann schafft man auch locker nebenbei gaaaaanz viele Tiere. Bild
Spaß bei Seite:

Ein "Hallo" und " Herzlich Willkommen" auch von mir! Bild

Hast du die Tiere alle auf der Fläche laufen oder betreibst du Portionsweidehaltung? Gerade bei Parasiten kann man damit ja viel erreichen.

Viele Grüße,
Christina


Ja hab Portionsweiden, mit den Schafen wander ich den ganzen Sommer, auch die Ziegen steck ich regelmäßig um, hab bloß das Problem das sie zum melken in den Stall müssen, denke deshalb hat ich auch bei denen gar so großev Probleme, hab jetzt auch die Matratzeneinstreu abgeschaff und miste recht oft.

Schönen Gruß

Alex von den sieben Hügeln
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