Grüße aus dem Pfaffenwinkel

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Grüße aus dem Pfaffenwinkel

Beitrag#1von ManuelW » Mittwoch 15. Juni 2016, 17:09

Hallo zusammen,

mein Name ist Manuel, wir (Meine Frau und unsere zwei Rabauken 4 und 7) sind Anfang des Jahres aus München nach Bernried an den schönen Starnberger See gezogen.
Unser Vermieter hat einiges an Flächen (Wald, Wiesen). Ursprünglich wollten wir im Garten am Haus eine kleine Hühnerschar halten zusammen mit den Vermieternn
Nachdem ich mich ein wenig eingelesen habe merken wir, dass der Platz für eine wirklich anständige Haltung eigentlich die Gesamte Fläche neben dem Haus als eingezäunten Freilauf zur Verfügung stellen müssten, dann gibts aber keinen Platz mehr für die Bulldogs vom Vermieter :)

Als Gemüseacker dürften wir sofort loslegen (mit 300qm) auf einer ihrer Wiesen. Diese ist ca. 1,5km entfernt.
Ich habe nun die Vermieterin gefragt, ob er mir nicht eine größere Fläche von seiner Wiese verpachten würde um dort Hühner oder auch mehr zu halten.
Sie hat sofort zugestimmt, in einer Ecke steht ein alter Stadl und auch das Holz lagert dort. Es gibt einen kleinen "Wald" und einen natürlichen Bachlauf und ein Mini Tümpel auch umgeben von Bäumen.

Ich denke das ich an die 1000qm evtl auch mehr haben könnte.
Bei den Hühnern habe ich mich ein wenig auf Altsteirer eingeschossen, da sie was ich so gelesen habe gute Futtersucher sind und auch sehr gut flüchten können.
Ein Stück des Hühnerreiches wäre dann auch im Wald möglich, was Angriffe von Oben doch schon ein wenig verhindern dürft oder?
Was meint Ihr wäre das Vorhaben umsetzbar? Ich denke das ich nicht um eine Umzäunung herumkommen werde, auch wg. der freilaufenden Hunde die dort mit Herrchen immer spazieren gehen.
Wäre es möglich noch Wollschweine oder ähnliches mit zu halten um evtl. Fuchs und Habicht abzuschrecken? Auf den Freiflächen würde ich dann noch ein paar Büsche oder ähnliches pflanzen um noch zusätzliche Deckung zu schaffen. Zwei Felder weiter wächst Braugerste, wäre das problematisch mit den Hühnern? (Im Sinne von oh da brechen wir doch lieber ständig aus um dort zu speisen :)

Ich habe mal ein Bild angehängt um die Fläche mal zu verdeutlichen aus der ich mir meinen Teil aussuchen könnte oder evtl. auch alles nehmen könnte :)
Bildschirmfoto 2016-06-15 um 15.51.04.png


Viele Grüße
Manuel

PS: Wäre dieser Thread besser im Unterforum Hühner aufgehoben?
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Re: Grüße aus dem Pfaffenwinkel

Beitrag#2von ManuelW » Mittwoch 15. Juni 2016, 17:11

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Re: Grüße aus dem Pfaffenwinkel

Beitrag#3von Claudia » Samstag 18. Juni 2016, 06:55

Herzlich Willkommen!
Ich würde Schweinen nicht trauen, ob sie sich hin und wieder nicht ein Huhn schnappen, wenn Du sie zusammen hältst.
Für Schweinehaltung im Außenbereich bzw. grundsätzlich brauchst Du die Genehmigung des Veterinäramtes.

Viele Deckungsmöglichkeiten sind prima für Hühner, im wald würde ich sie jedoch nicht halten, das macht es einfacher für den Fuchs.
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Re: Grüße aus dem Pfaffenwinkel

Beitrag#4von karinenhof » Dienstag 21. Juni 2016, 09:37

hallo Manuel,

herzlich willkommen hier.
Als Beginn ist das eine super Fläche. Um den Bach beneide ich Dich ein bisschen.

Bei Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung.

Grüße von Karin aus dem Havelland
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Bei uns halten Soay Schafe die Wiese kurz. Sie sind auch zu finden unter http://www.karinenhof.de
Nutztier- Arche Karinenhof, Hof Nr. 81
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Re: Grüße aus dem Pfaffenwinkel

Beitrag#5von caramello » Freitag 8. Juli 2016, 13:08

so Hallo erstmal....schönes anwesen und klasse Möglichkeiten... also zur Schweinehaltung.... ich hab das jetzt aktuell hinter mir, bzw. musste in Freilandhaltung aufgeben wegen den Baubehörden...also fang ich mal an:

Freilandschweinehaltung muss a. vom Vetamt genehmigt werden und zwar im VORFELD, also bevor die Schweine da sind... es spielt übrigens keine Rolle welche Rasse oder erstmal wieviel.
b. Es gibt eine Verordnung, die SchweinehaltungshygieneVO und da steht drinn dass du Schweine nur in einem von einem DOppelzaun gesicherten Areal halten darfst... dass dürfte bei deiner Weide eigentlich kein Problem sein...aber...jetzt kommt das ABER.. der äussere Zaun MUSS und da machen die keine Ausnahmen eingegraben werden und zwar mind. 30 cm.... auch kein Problem..aber dafür brauchst du eine Baugenehmigung... und diese bekommst du nur wenn du privilegierter LAndwirt bist...eine Landwirtschaftliche Betriebsnummer ist noch keine Privilegierung... diese erhälst du z.B. bei uns nur wenn du mind. 8 Hektar eigenes Land bewirtschaftest oder die Privilegierung schon seit jahren besteht... c. die Naturschutzbehörde wird auch mit eingeschaltet ob die denn da überhaupt einen Zaun möchten....

gescheitert ist es bei mir an der Privilegierung... Wiesen wären da...aber halt in Pacht und der Verpächter darf nicht bauen und dann verpachten...

jetzt stehen die zwei Schweine erstmal bei mir im Garten...und selbst da musste ich einen Doppelzaun mit eingegrabener Mauer errichten... und den Zaun von innen noch mit OSB platten absichern da ich keine 2 meter Abstand zum inneren Zaun einhalten kann.

so...jetzt mal viel Spaß und bei Fragen gerne melden... ich kenn mich jetzt aus...:-)

Liebe Grüße

Thomas
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