Welche Grasmischung für Nachsaat?


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Beitrag#1von klosterbauer » Sonntag 23. Januar 2011, 20:45

Ahoi - frag und schau doch mal bei ww.camena-samen.de rein - da kannst Du Dir was zusammenstellen. Interessant ist: große offene Stellen (z.B. an Futterplätzen) oder normale Nachsaat. Was steht drauf, was fehlt - willst Du Klee, willst Du aufs Weidelgras verzichten oder auch mal exclusiveres wie Glatthafer mit einsäen???

Camena macht Bio-Saatgut und informiert auch über die Eigenschaften der einzelnen Gräser.

Ich hoffe, das hilft soweit - Du kannst natürlich auch irgendeine Standardmischung nehmen, geht alles, nur wie bei den Futtermitteln nimmst Du dann zumeist dass, was gerne für die Turbokuh gebraucht wird ...

Beste Grüße

Peter aus dem Bergischen, der sich gerade auch seine Nachsaat-Mischungen zusammenstellt
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Beitrag#2von Herwig » Montag 24. Januar 2011, 10:45

Mich hat aufgerüttelt das die Weide viele Jahre nicht genutzt wurde.
Wenn die Weide sehr groß ist, würde ich so verfahren:
Du kannst also davon ausgehen, dass du nur standortgerechten Aufwuchs hast, Kräuter und ähnliches. All das was auf der Wiese wächst hat sich also seit Jahrzehnten dort ausgesahmt und behauptet.
Es bietet sich also an, einmal einen Drusch machen zu lassen, möglichst da, wo du keine Brennessel oder Binsen dabei hast.
An den kahlen Stellen, an denen vorher Brennessel standen oder Brombeeren kannst du dann deine eigene Spezial- Mischung ausbringen.

Ansonsten einfach im Frühjahr abschleppen und Nachsaat deiner Wahl aufbringen, da läuft dann auch das auf, was sich "wohl" fühlt.

Ansonsten schließe ich aus deinen Angaben, dass es sich um eine kleine Ecke handelt. Da kann man dann auf Wildsaat zurückgreifen und das per Handausbringen. Auch in diesem Fall überleben dann nur die Standortgerechten Pflanzen.
Schau mal hier:

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Oder auch selber mischen, kauf halt etwas Weidelgraas und mische Wildkräuter dazu:

z.B. *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Bei mir hat sich das bewährt und Heu und Silage dieser Flächen hat einen herrlichen Geruch und die Tiere sind gesund. (Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Schweine)
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Beitrag#3von karinenhof » Dienstag 25. Januar 2011, 11:34

frage mal beim regionalen Landhandel nach. Oftmals habe die Mischungen, die für Dich passen.

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Beitrag#4von Mathias Vogt » Dienstag 25. Januar 2011, 20:14

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Beitrag#5von Herwig » Mittwoch 26. Januar 2011, 11:37

HeubodensaatBild!!!!!!!!!!! Die Idee, hatte ich noch nicht daran gedacht. Genaus das Richtige, sollten alle so machen.
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Beitrag#6von Frankenvieh » Mittwoch 26. Januar 2011, 17:52

Bloß vorsicht! wenn da Hungerstengelsamen drin sind bekommst du ein Problem!
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Beitrag#7von karinenhof » Donnerstag 27. Januar 2011, 10:52

die Heubodensaat habe ich im vergangenen Jahr probiert. Ich hatte einige Stellen zum nachsähen.
So richtig durchschlagend war der Erfolg allerdings nicht. Beim Zusammenfegen ist auch immer noch Restheu dabei. Dadurch ist das Verteilen auf der Wiese etwas schwierig. Es ist relatv wenig aufgeganen. Aber immer noch besser, als den Samen auf dem Heuboden den Mäusen überlassen.

Auch in diesem Jahr werde ich es wieder machen.

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Beitrag#8von klosterbauer » Donnerstag 27. Januar 2011, 12:07

Ahoi und ganz kurz aus dem Bergischen (Lammzeit, Job, Mistfahren - derzeit alles was üppig) ...

Heubodensaat hat was - aber nicht überall. Bei uns war ein jahrelang ein Schäfer drauf, die Weiden sind ausgelaugt und die Samen einseitig von schwachen Gräsern. Da macht Zukauf auch mal Sinn, so kann dann auch z.B. Glatthafer etc. eingesät werden. Man muss ja kein Weidelgras bestellen, sondern kann sich seine Sortenvielfalt dann selbst standort- und tierbezogen zusammenstellen. Klar wäre eine Heubodensaat ne tolle Sache, bei mir aber hats nicht wirklich funktioniert (und die ganz alten Samen sind schon lange aufgebraucht).

Es grüßt

Peter
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Beitrag#9von Mathias Vogt » Donnerstag 3. Februar 2011, 20:42

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Beitrag#10von karinenhof » Freitag 4. Februar 2011, 00:06

welche Lösung hast Du denn gefunden?
Wir müssen auch aus Brachland mit sehr sandigem Boden, eine Wiese machen. Vom Boden her, wahrscheinlich genau das Gegenteil von Deinem, aber an Ideen bin ich immer interessiert.

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Beitrag#11von Herwig » Donnerstag 28. April 2011, 21:29

Sinnlos wäre es auf keinen Fall.

Die Nesseln werden immer das Gras beschatten und den Aufwuchs stören.
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Beitrag#12von karinenhof » Freitag 29. April 2011, 09:42

mulchen würde ich nur dann, wenn die Nesseln noch nicht groß sind. Sonst besteht die Gefahr, dass um die Brennesselnester rum zu viel Mulch liegt und die Gräser dadurch platt gemacht werden.
Besser ist absensen und im angetrocknetem Zustand den Tieren anbieten, od. Heu machen od. abfahren.

Unsere Schafe mögen keine Nesseln auf dem Stengel. So bald ich sie abgesennst habe - laufen sie sofort hin und fressen.

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Re: Welche Grasmischung für Nachsaat?

Beitrag#13von Jaegertom » Dienstag 21. Februar 2012, 02:45

Kannst auch mal beim Landesjagdverband an, die bieten verschiedene Wildackermischungenan.
Habe testweise 20 ar damit neu eingesät und ein paar Geilstellen nachgesät. Muss nur eingedrückt werden, da sonst Vögel darüber herfallen.
Meine Ziegen und Schafe habens gut angenommen, und es hat schön geblüht.
Wenn dein Verband kein Saatgut hat kannst auch mal inBWürttemberg nachschauen.
War auch für Rinder geeignet.
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Re: Welche Grasmischung für Nachsaat?

Beitrag#14von Herwig » Dienstag 21. Februar 2012, 08:12

Schaut mal bei www.wildacker.de
Dort gibt es verschiedene Saaten von Gras, Kräutern und ähnliches.
Ich benutze eine fertige Mischung, die ich im Frühjahr beim striegeln/schleppen ausbringe.
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Re: Welche Grasmischung für Nachsaat?

Beitrag#15von Teje » Dienstag 24. April 2012, 12:34

Für jemanden, der im Garten im ewigen Kampf mit dem Giersch steht klingt das tatsächlich fast absurd :)

Im Sommer/Herbst könnte ich im Garten Samen ernten, aber trotz Giersch-Massen wird das für eine Kuhweide eher wenig sein... Wenn es dem Giersch gefällt, breitet er sich aber schnell aus :)

Angeblich soll Giersch aber durch regelmäßiges Mähen (klappt bei uns nicht...) gut zu bekämpfen sein. Ich weiß also nicht, ob er regelmäßiges Abweiden toleriert?
Bei Interesse kannst Du Dich gerne später im Jahr nochmal melden.
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Re: Welche Grasmischung für Nachsaat?

Beitrag#16von Herwig » Mittwoch 25. April 2012, 06:44

...und nicht vergessen, Girsch ist ein schmackhaftes Gemüse für die Küche!!
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Re: Welche Grasmischung für Nachsaat?

Beitrag#17von Mathias Vogt » Mittwoch 25. April 2012, 18:24

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