Recyclingpfähle?


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Recyclingpfähle?

Beitrag#1von Herwig » Mittwoch 17. März 2010, 17:59

Mich würde mal interessieren, ob von euch jemand Erfahrung hat mit Recyclingpfählen??

Mein bisheriger Zaun besteht aus Eichenpfählen, jetzt nach 10 Jahren, beginnen die umzukippen, einer nach dem anderen... Es sind aber einige dabei, die besonders knorrig sind, und wohl noch einige Jahre halten.
Nun war meine Überlegung die umgekippten Pfähle durch Recyclingpfähle 60x1750 zu ersetzen, hat jemand von euch schon solche Pfähle verarbeitet?? Wie ist das mit der Haltbarkeit und dem Verbiegen??

Wie seht ihr das mit der Ököbilanz??

Der Pfahl ist ja aus Receycling Kunsatoff, der sonst verbrannt worden wäre oder auf der Müllhalde vor sich hin gammelt. Wenn ich den nun aber 30 Jahre aufstelle, erfüllt der Plastikschrott ja noch einen Sinn und erspart 3 Generationen Eichenpfähle.

Meine Eichenpfäle habe ich zum großen Teil selbst gemacht, Knochenarbeit und Motorsägenöl und Sprit gehen einiges drauf dabei. Dazu kommt noch, dass ich die dann mit einem Erdbohrer hinter dem Trecker setze, kostet auch noch Sprit...

Die Plastikpfähle kann man einrammen...

Ich bin etwas ratlos, zumal die Plastikpfähle natürlich auch nicht gerade schick sind.
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Beitrag#2von karinenhof » Mittwoch 17. März 2010, 18:16

Wir standen im vergangenen Jahr vor der Frage, als wir eine neue Wiese eingezäunt haben.

Uns sind sie einfach zu teuer. Eiche haben wir nicht, bei uns wird Robinie genommen. Die haben z.T. selber im Wald und den Rest nach Absprache aus dem Wald geholt und pro Pfahl 1 Euro bezahlt. Das "Restholz" durften wir dann gleich als Brennholz mitnehmen.

Wir brauchten aber auch so ca. 500 Pfähle innerhalb von zwei Jahren.

Bei uns ist alles relativ trocken. Bis die Pfähle umkippen, wir Sohnemann wohl schon verheiratet sein Bild.

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Beitrag#3von klosterbauer » Mittwoch 17. März 2010, 18:32

Ehrliche Antwort??? Ich will kein Plastik rund um meine Wiesen .... Und die alte Eiche brennt irgendwann, wenn es sein muss. Egal, was die Ökobilanz sagt: die Plastikdinger halten Jahrhunderte und sind der Müll meiner Nachfolger. Von solchem unverrottbarem Müll habe ich bei Übernahme schon genug gefunden und mühsam jahrelang entsorgt. ...
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Beitrag#4von Fuhrmann » Mittwoch 17. März 2010, 19:43

Mit Recyclingpfählen schon, aber nicht aus Kunststoff sondern aus Metall.

Habe im letzten Jahr auch einen Teil der Eichepfähle ersetzen müssen und bin auf T-Pfosten umgestiegen. Sind im Preis ähnlich den Kunststoffpfosten aber eben aus umgwalzten Eisenbahnschienen. Und können auch nach der Nutzung als Weidepfosten wieder in den Kreislauf. Der Vorteil, sie sind wirklich 1 Person bedienbar, beim setzen und ggf. beim ziehen.

Eine Alternative mit dem Selbstmachen von Eichenpfählen wäre, evtl. ein Mobilsägewerk kommen zu lassen und Pfähle schneiden lassen.


In diesem Sinne....
[color=#00BF00]MIt Arbeitspferden sollte man Arbeiten, sonst sehen sie irgendwann nur noch so aus, aber können es nicht mehr !
Kannst du schon mit Pferden arbeiten, oder musst du noch Traktor fahren ?[/color]
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Beitrag#5von Herwig » Mittwoch 17. März 2010, 20:44

Im Prinzip sehe ich das ähnlich wie Peter, ich habe ungern Plastik auf der Wiese, aber dennoch habe ich folgende Gedanken dazu:

- Die Sünde, Heu in Plastikfolie zu verpacken finde ich schlimmer, weil die Nutzung viel zu kurz ist, sehe aber dennoch bei mir keine andere Möglichkeit.

-Ich habe ein komische Gefühl, wenn die gute Eiche in ein paar Jahren verrottet ist. Heizen ist nicht so das Argument für mich, weil ich finde das auch gebrauchsfähige Eiche nicht unbedingt in den Ofen wandern muß, da gibt es minderwertigere und schneller wachsende Hölzer. Anders natürlich bei Knüppelholz. Ein gespaltener Eichenpfahl hätte allerdings besser als Bank oder Möbel für Generationen gedient.

-Bei den Plastikpfählen ist das übrigens so, dass die Hersteller kaputte oder alte zurücknehemen und daraus neue gießen. Ist also schon ein echter Kreislauf. Und wenn schon aus unverrottbarem Plastikmüll Pfähle hergestellt werden, die Holzpfähle auf Dauer ersetzen (die verrotten) finde ich es letzlich sinnvoller als wenn der Plastikmüll ungenutzt auf einer Halde liegt.

-Ich kann weiterhin an einem Plastikpfahl sparen, weil ich keine Isolatoren mehr brauche (sind schließlich auch aus Plastik, auch wenn sie im Holzpfahl stecken)

-Gesägte Eichenpfähle halten nicht so lange wie gespaltene, weil die Maserung zerschnitten wird und mehr wasser aufgesaugt wird. Lagert man Eichenpfähle nicht mindstens 2 Jahre ab, halten sie nur 5 Jahre in der Erde.

-Letzlich sind die Plastikpfähle sogar viel billiger als Eichenpfähle (und der Rücken dankt es auch noch!) bei uns kosten Eichenpfähle 3 Euro per Stück, Plastikpfähle kosten 4,15 Euro oder weniger ja nach Menge, halten aber mindesten 3 mal so lange. ( und eben keine Isolatoren )

Versteht mich nicht falsch, ich bin ja im Prinzip gar kein Liebhaber der Plastikpfähle.

Ich versuche mir nur selbst klar darüber zu werden was ich nun tue.

Ich werde auf jeden Fall einige kaufen, als Notpfähle, weil man die mal so auf die Schnelle in den Boden kloppen kann wenn was umgekippt ist...
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Beitrag#6von Alex » Donnerstag 18. März 2010, 01:11

wenn ich mein Heu in Plastikfolie verpacken müsste hätt ich auch ein schlechtes Gewissen, grundsätzlich find ich Plkastikpfähle auch nicht schön, aber wenn sie aus Recyglingmaterial sind und der die zurücknimmt, wenn sie kaputt sind um neue zu machen, spricht doch eigentlich nichts dagegen, weil man produziert doch keinen neuen Müll, dr ist ja eigentlich schon da und wird aber noch genutzt. Man müsste halt noch wissen, wieviel Energie vaufgewendet werden muß um die Dinger herzustellen und wies im Vergleich zu den Eichenpfählen ist. Istz ja auch so, daß eine Plastiktüte eigentlich, vom ökostandpunkt nicht schlimmer ist als die Papiertüte, weil die Papiertüte viel mehr Energie bei der Herstellung verbraucht.

Unsere Eichenpfähle stehen jetzt auch ziemlich genau zehn Jahre und halten noch gut, obwohls bei uns relativ feucht ist.

Dort wo ich keinen Elektrozaun brauche hab ich nur an den Ecken Eichenpfähle und dazwischen ausgediehnte Wasserrohre genommen(die lagen bei uns hier rum) und den Zaun mit Draht festgebunden, funktioniert auch.

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Beitrag#7von klosterbauer » Donnerstag 18. März 2010, 11:08

Ahoi Herwig - hast auch Recht mit dem Heu, darum will ich da auch umsatteln - aber dafür tonnenweise Beton und sonstwas verbauen kann auch in der Ökobilanz nicht besser sein. Also: Wer Raum hat, kann den nutzen, wer Platz knapp hat, für den wird die Folie besser sein - das waren zumindest meine Gedanken

Bis dahin
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Beitrag#8von Christina » Donnerstag 18. März 2010, 14:14

Die Überlegungen hatte ich auch angestellt und aus eben den Punkten für die Kunststoffpfähle meine erste Weide damit eingezäunt.
Als erstes kam die Erkenntnis, dass die Nummer mit dem Einrammen nicht überall funktioniert! Das war bitter!!! Mit anderen Worten: Wir mussten dann jeden Pfahl einbuddeln, weil der Weideabschnitt für den Trecker damals auch noch zu nass war....
Ansonsten muss ich nachteilig anführen, dass sie insgesamt nicht ganz so standfest sind wie Eichenpfähle. Durch die glatte Oberfläche und den relativ geringen Querschnitt stellen sie sich doch schonmal schräg. Vorteil ist natürlich, dass ich sie jederzeit ohne großen Aufwand raus ziehen kann, wenn ich den Zaun umsetzen will.
Für die neue Weide letzten Sommer hab ich mich ganz klar für Eichenpfähle entschieden. Unabhängig von den obigen Punkten gegen die Kunststoffpfähle finde ich sie in der Landschaft einfach 100fach schöner! Dazu hab ich eine grüne Litze gewählt und erfreue mich nun immer wieder an dem wunderschönen Zaun.
Was ich in 5-10 Jahren sage, wenn die ersten Eichenpfähle weggammeln, kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen! Aber vom Gefühl her würde ich meinen, dass mir die Optik den Aufwand wert ist.
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Beitrag#9von Christina » Donnerstag 18. März 2010, 14:25

Achja, zum Thema Ökobilanz: Ein Mord wird nicht gut, nur weil man den Toten hübsch hinsetzt....

Klar ist Recycling besser als neuer Kunststoff, aber gut ist es irgendwie auch nicht. Wenn du die Eichenpfähle hinterher verbrennst, hast du mindestens so viel "öko" getan wie bei den Kunststoffrecyclingpfählen. Ist ja im Grunde nichts anderes, nur dass das eine Mal die Pfähle das Ausgangsprodukt sind und das andere Mal das Endprodukt.

Eichen wachsen zwar sehr langsam, aber der Rohstoff für Kunsstoff fällt auch nicht einfach so von den Bäumen... Und wenn du Eichen verbrennst, hast du garantiert weniger Giftstoffe als bei der Herstellung und beim Recycling von Kunststoff.

Gut, die Ökobilanz von Tetra ist oft besser als bei Glas-Pfandflaschen, aber die Eichenpfähle müssen zum Verbrennen ja auch nicht weit gefahren und aufwendig gereinigt werden....

Wilde Sätze, aber ich hoffe, du kannst meinem Brainstorming etwas abgewinnen. ;-)
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Beitrag#10von Herwig » Donnerstag 18. März 2010, 15:30

tja, recht hast du schon.
Ich sehe den Unterschied darin:
Ich erzeuge keinen Müll sondern bewahre ihn sinnvoll auf.Bild

mit schon nur 15 Plastikpfählen verhindere ich die Fällung einer 100 jährigen Eiche, habe ich ausgerechtnet. Dazu kommt die dreifache Lebensdauer macht 3 Eichen.
Mein momentaner Bedarf wären 150 Pfähle macht rein rechnerisch 30 Eichen bzw. 3000 Jahre
Eichenwachstum. Da könnte ich bestenfalls 3 Jahre mein Haus mit heizen...
Das blödsinnige Plasitk ist schon längst produziert und wird auch produziert, egal ob ich mir diese Pfähle kaufe oder nicht. Ich reduziere nur den momentanen Abfall, denn sonst läge der Kram sinnlos auf einer Deponie herum.
Ich drehe mich da echt etwas im Kreise...
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Beitrag#11von klosterbauer » Donnerstag 18. März 2010, 17:45

.. und Du wirst wieder ein Stück mehr des Kreislaufes .... (der funktioniert ja nur, weil es MÄrkte für den Müll gibt) ...

So drehst Du Dich mit vielen im Kreise :)

Also gehe ich jetzt misten, das ist auf jeden fall öko

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Re:

Beitrag#12von Claudia » Mittwoch 1. Mai 2013, 19:42

hallo herwig,
das ganze ist ja schon etwas länger her, aber mich würde interessieren wie du dich entschieden hast und wenn pro plastik- welche erfahrungen du mit diesen pfählen gemacht hast
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Re: Recyclingpfähle?

Beitrag#13von schnuckened » Mittwoch 1. Mai 2013, 21:06

die entscheidung sollte hier eigentlich klar sein. mit holzpfählen, zunächst mal wäre fast egal welcher art, fördert ihr in jedem fall nachhaltigkeit, in allen anderen fällen eben nicht. und darum sind holzpfähle immer die richtige wahl!!!!! die richtige holzart jetzt noch dazu gewählt, in unseren breiten ist es robinie, kommt eine dauerhafte lebensdauer noch dazu. sie zu bekommen ist auch nichts anderes, als sich um dinge zu kümmern die allenfalls nicht alltäglich, aber dem normalen bedarf entsprechen.

grüße

ed
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Re: Recyclingpfähle?

Beitrag#14von Herwig » Donnerstag 2. Mai 2013, 06:43

Tja, und genau so ist es auch geworden ich habe Eichenpfähle gesetzt, kosteten per Stück 4,- Euro, 2m lang, da habe ich immer jeweils mindestens 50cm abschneiden müssen, die dann getrocknet in den Ofen kamen und fast ein Jahr zum heizen reichten.
Erdbohrer haben wir in der Dorfgemeinschaft und somit kostenlos.
Die alten Pfäle sind ebenfalls durch meinen "Bruno" Ofen gegangen, und haben noch 2000kg Gas gespart.
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Re: Recyclingpfähle?

Beitrag#15von schnuckened » Donnerstag 2. Mai 2013, 06:55

hier ergänzend noch eine wichtige tabelle, auf der die resistenzklassen der hölzer dargestellt sind. das heimische hölzer (darunter zähle ich robinie auch) für die jeweilige nutzungsart verwendet werden, sollte aus gründen der nachhaltigkeit selbstverständlich sein.

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grüße

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Re: Recyclingpfähle?

Beitrag#16von MichaelM » Freitag 12. August 2016, 22:11

Hallo! :)

Ich bin neu hier.

´Stehe auch vor der Frage, welche Pfähle: Recyclingpfähle oder Robinie für festen Stacheldrahtzaun (170 Pfähle).
Was soll ich nun nehmen?
Welche Durchmesser/ Längen?
Angespitzt? (einen Bohrer hätte ich)
Hält Robinie wirklich 20 Jahre und mehr? Ein Bekannter sagte, bei ihm wäre einer schon nach 6 Jahren weggefault...
Muss man die ablagern?
`Hab beispielsweise ein Angebot über für halbierte 1,70 m-lange Robinien-Pfähle, Durchmesser 15. Wäre das was?

Gruß, MM
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Re: Recyclingpfähle?

Beitrag#17von schnuckened » Mittwoch 17. August 2016, 07:14

MichaelM hat geschrieben:Hallo! :)

Ich bin neu hier.

´Stehe auch vor der Frage, welche Pfähle: Recyclingpfähle oder Robinie für festen Stacheldrahtzaun (170 Pfähle).
Was soll ich nun nehmen?
Welche Durchmesser/ Längen?
Angespitzt? (einen Bohrer hätte ich)
Hält Robinie wirklich 20 Jahre und mehr? Ein Bekannter sagte, bei ihm wäre einer schon nach 6 Jahren weggefault...
Muss man die ablagern?
`Hab beispielsweise ein Angebot über für halbierte 1,70 m-lange Robinien-Pfähle, Durchmesser 15. Wäre das was?

Gruß, MM


Dann war es kein Robinienpfahl , der dem Bekannten weggefault ist! Robinie hält ewig und 3 Tage, musst du nicht lange ablagern. 1,7 m ist ein wenig kurz, 2,5 m sind besser, aber je nach dem, was du anbringen willst. einen rehsicheren Knotengitterzaun kannst du dann nicht mehr anbringen! 15 cm reicht sogar mit Rinde, der Splintanteil bei Robinie ist gering! Wenn du einen Erdbohrer hast, brauchst du nicht anspitzen!

Grüße

Ed
Zuletzt geändert von schnuckened am Mittwoch 17. August 2016, 07:15, insgesamt 1-mal geändert.
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