Jakobskreuzkraut


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Jakobskreuzkraut

Beitrag#1von jirzik » Dienstag 16. Oktober 2007, 12:42

moin, moin
jakobskreuzkraut - bei uns auf der weider mitlerweile an jeder ecke zu finden - furchtbar.
ich grabe alle paar wochen vorhandene pflanzen nach möglichkeit mit wurzeln aus. trotzdem kommt immer mehr von der pflanze zum vorschein. die ausgegrabenen pflanzen lagere ich zur zeit in einer grossen tonne, lege den deckel drauf und lasse sie vermodern. meine lagerkapazität ist allerdings mittlerweile erschöpft. die rückstände sollen ja auf gar keinen fall wieder in umlauf gebracht werden, verbrennen soll die einzige möglichkeit sein das zeug zu vernichten. wer hat erfahrung mit dieser pflanze? wie werde ich sie wieder los?
schöne grüsse: jirzik aus haselünne
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Beitrag#2von Herwig » Dienstag 16. Oktober 2007, 19:34

Hallo Jirzik,
ja es ist ein Kreuz mit dem Kreuzkraut.
Ich grabe die mit dem Ampferstecher aus, geht super.

Ich habe eine Stelle, an der ich mit den kids immer Lagerfeuer mache, da kommt der Kram drauf.

Außerdem habe ich mir einen ehemaligen Tramperrucksack mit einer Gasflasche ausgestattet und mir einen Gasbrenner für Schweißbahnen gekauft. Damit gehe ich denen ans Leder klappt bestens.
Wichtig ist echt, das das Zeug ratzekahl abgefackelt wird und zwar in der Hauptblüte, damit sich nicht erst Samen bilden können.
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Beitrag#3von jirzik » Mittwoch 17. Oktober 2007, 12:56

moin herwig
danke für die tipps. werde mir wohl auch eine brandstelle im garten anlegen müssen.
mit dem gasbrenner auf der wiese wegbrennen oder auch vorher ausstechen? und wenn du gezündelt hast, kommt die pflanze an der stelle nicht wieder?
meine ausgrabungen haben den erfolg das trotzdem immer mehr pflanzen neu wachsen. übrigens bis zur blüte lasse ich die gar nicht erst kommen. ich entferne die sobald die eine gewisse grösse haben sofort wieder.
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Beitrag#4von Herwig » Donnerstag 18. Oktober 2007, 08:52

Hallo jirzik,
sowohl als auch. Ich brenne mit dem Brenner meine gepflasterten Wege. das mache ich im Sommer alle paar Wochen, dann gehe ich gleich aucf die Wiese und brenne das Kreuzkraut ab. Da entstehen dann allerdings etwas größere Flecken im Bewuchs, wo sich anschließend alles mögliche aussaamt. Wenn es zu trocken ist, traue ich mich auch nicht. Dann stech ich die aus und brenn die auf dem Lagerfeuerplatz zu Asche.
Wichtig ist, wie du schon richtig geschrieben hast, das das Zeug nicht in die Müll- oder Biotonne kommt. Weil es sich dann von der Müllhalde oder Verrottungsplatz wieder neu verbreiten könnte!
Also echt tot machen das Zeug!!
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Beitrag#5von mangalitza » Donnerstag 18. Oktober 2007, 09:47

Ich konnte mir unter dem Jakboskreuz nichts vorstellen. Möglicherweise gibt es auch noch andere, denen es so geht; daher als Info folgender Link:
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Beitrag#6von karinenhof » Donnerstag 18. Oktober 2007, 13:22

vielen Dank Michael,

ich kannte das Zeug auch nicht. Allerdings kann ich mit den Bildern nicht so viel anfangen. Nun werde ich mal über unsere Wiesen gehen und nach diesen Rosetten Ausschau halten.
Hoffendlich ohne Erfolg!

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Kreuzkraut

Beitrag#7von micha » Freitag 16. November 2007, 11:26

Mich würde interessieren, ob bei euch Tiere aufgrund des Genusses von Kreuzkraut erkrankt sind, bzw. ob ihre jemanden kennt, dessen Tiere erkrankt sind.
Ich hatte dieses Jahr ein paar unerklärliche Totesfälle bei Lämmern und bin dann im Nachhinein auf das Kreuzkraut aufmerksam geworden.

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Beitrag#8von Herwig » Freitag 16. November 2007, 15:43

Hallo Micha,
gerade gestern habe ich hier in der Zeitung (WZ) gelesen, das sich 20 Landwirte zusammengetan haben und eine Initiative gegen Naturschutzflächen gegründet haben, weil diese Flächen die Verbreitung des Kreuzkrautes verursachen sollen. In dem Artikel heißt es weiterhin, das es im Landkreis SFA bisher keine Verluste durch das Kraut gegeben hätte, dieses aber zu befürchten sei. Dem Kraut sei nur mit Chemie beizukommen behaupten die Landwirte und fordern die Spritzung aller Naturschutzflächen um das Kraut einzudämmen.

Da bin ich dann als erstes erstmal sprachlos, was soll ich als Verfechter der Biodiversität , bzw. Agrobiodiversität dazu sagen ?

Natürlich ist das Kraut eingeschleppt und gehört hier nicht her, wir müssen es auch dringend wieder loswerden, oder lernen damit zu leben?
Was denkt ihr??

Zur Erkrankung un Vergiftung:
Sowohl bei akuter Vergiftung nach Aufnahme höherer Mengen an Jakobskreuzkraut als
auch bei chronischer Vergiftung durch Aufnahme kleinerer Mengen über einen längeren
Zeitraum hinweg ist eine Behandlung und Heilung der Tiere aussichtslos.
Allerdings braucht es für stärkere Vergiftungen und akute Todesfälle größere Mengen.
Die Literatur gibt Werte an, die zu irreversiblen Schädigungen führen: für Pferde werden
40-80 g Jakobskreuzkraut-Frischmasse pro kg Körpergewicht als mögliche tödliche Dosis
angegeben, bei Rindern 140 g Frischmasse pro kg Körpergewicht. D.h. ein Pferd mit
600 kg Körpergewicht müsste, um die tödliche Dosis zu erreichen, 24-48 kg frische Jakobskreuzkrautpflanzen
fressen, eine 700 kg schwere Kuh rd. 100 kg Kreuzkraut-
Frischmasse. Über einen längeren Zeitraum mit kontaminiertem Heu oder Silage gefütterte
Tiere können diese Mengen jedoch erreichen, bei 10%-Anteil an Jakobskreuzkraut
in Heu oder Silage sogar relativ schnell. Bei Schafen liegt die Letaldosis bei über 2 kg
frischem Jakobskreuzkraut pro kg Körpergewicht, für Ziegen werden 1,25 – 4 kg pro kg
Körpergewicht angegeben.
Symptome bei Pferden sind z.B. nachlassende Kondition, Gewichtsverlust wegen Futterverweigerung,
Kolik, Verstopfung oder blutiger Durchfall, häufiges Gähnen, zielloses
Wandern („walking disease“), unkoordinierte Bewegungen, Lecksucht, Photosensibilität,
Gelbfärbung der Lidbindehäute, Blindheit, hepatisches Koma, Tod.
Symptome bei Rindern sind z. B. reduzierte Milchleistung, Verweigerung von Futter,
rapider Gewichtsverlust, struppiges Fell, Photosensibilität, abnorm gefüllter Pansen wegen
fehlender Pansenmotorik, wässeriger oder blutiger Durchfall, Lethargie oder plötzliche
Aufregungszustände, Tod.
Das bedeutet, dass Flächen mit einem hohen Besatz an Jakobskreuzkraut nur kurzfristig,
bei sehr hohem Besatz gar nicht beweidet werden sollten. Der gemähte Aufwuchs
darf dann auch nicht verfüttert werden. Solche Flächen sind damit wertlos und müssen
saniert werden.
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Ampfer

Beitrag#9von ollevfr » Mittwoch 28. Mai 2008, 07:44

Hallo zusammen,

wir haben zwar kein Kreuzkraut aber dafür Ampfer ohne Ende, Chemie möchte ich nicht einsetzen, dass mit dem Abbrennen, ist eine gute Idee, vielleicht gibt es ja auch eine Tierart, die sich auf den Ampfer spezialisiert hat, weil Großflächig ist das mit dem Ampfer doch eine ganz schöne Arbeit, Danke im voraus für Eure Tipps, LG Thorsten
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Beitrag#10von karinenhof » Mittwoch 28. Mai 2008, 09:40

hallo Torsten,

meine Schafe lieben Ampfer. Wenn sie auf ein neues Stück Wiese kommen, werden als erstes der Spitzwegerích und als zweites der Ampfer aufgefuttert.


hallo Herwig,

ich kann Deine Bedenken verstehen. Könnten solche Flächen denn nicht z.B. von Wanderschäfern beweidet werden. Wenigstens würden die Pflanzen dann nicht zur Blütenbildung kommen. Als Standweide währe mir das auch zu gefährlich.


nachdenkliche Karin vom Karinenhof im Havelland
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Beitrag#11von karinenhof » Freitag 27. Mai 2011, 09:32

hier gibt es eine richtig gute Broschüre zum downladen:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Und wenn Ihr eine Mail an die poststelle@lanuv.nrw schickt und nett nachfragt, bekommt ihr diese auch kostenfrei zugeschickt.

Ich habe gerade meine Postanschrift rübergemailt.

Bildle Grüße von Karin aus dem Havelland
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Beitrag#12von Christina » Freitag 27. Mai 2011, 09:48

Wenn Saoy den Ampfer lieben.... Machen das die Moorschnucken dann aus? Uwe, fressen Deine Schnucken auch Ampfer???? Das wäre DIE Lösung!!!
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Beitrag#13von Uwe » Freitag 27. Mai 2011, 09:56

Christina hat geschrieben:Wenn Saoy den Ampfer lieben.... Machen das die Moorschnucken dann aus? Uwe, fressen Deine Schnucken auch Ampfer???? Das wäre DIE Lösung!!!


Hallo Christina,
meine kleinen fressen alles - bis auf Gras ... Bild
Löwenzahn, Ampfer, Wegerich, Schafgabe, Giersch, Gänseblümchen, Äste und Laub von Birken, Eschen, Eichen usw. und den ganzen anderen Aufwuchs.
Brennesseln erst wenn die nach dem Mähen angewelkt sind.
Ampfer habe ich nur auf den Weiden, wo keine Schafe fressen Bild
Gruß aus der Wesermarsch ...
Uwe
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Beitrag#14von klosterbauer » Freitag 27. Mai 2011, 18:29

Ahoi - Ampfer habe ich auf übernommenen und verkommenen Wiesen hundertfach. Mein Tipp: Schafe früh auftreiben (März), und das über ein paar Jahre, und dann ist es mal vorbei ...

Für die Einzelexemplare auf dem Weiden: Ampferstecher

So mach ich es ...

Beste Grüße

Peter
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Beitrag#15von Christina » Freitag 27. Mai 2011, 21:33

Bestens!!!!
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Beitrag#16von klosterbauer » Dienstag 31. Mai 2011, 16:23

Hi Mettbrötchen,

JKK ist ein Zeichen mangelnder Pflege (wie anderes Zeugs auch) - da hilft auch regelmäßiges Mähen (2 bis 3maliger Schnitt im Jahr). So haben es ja auch die Kommunen geschafft, dass sich JKK und die asiatischen eingeschleppten Pflanzen hervorragend vermehren. Ein bisschen Mähen wär schon gut, so versuche ich es zu halten - und bislang wird es weniger (JKK ist fast nix da, an Diesteln und Brennesseln arbeite ich noch).

Bis strackes grüßt

Peter
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Beitrag#17von karinenhof » Mittwoch 1. Juni 2011, 10:23

wir haben JKK. Und nicht weil wir unsere
Wiesen nicht pflegen, sondern weil wir Wiesen übernommen haben, für die Jahrelang Stilllegungsprämien gezahlt worden sind.

Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Wir mähen, beweiden, schleppen, mähen, beweiden .... .
Aber diese Dinger sind wirklich zäh.

JKK Kampfesgrüße von Karin aus dem Havelland, die auch Diesteln hat, diese aber vergleichsweise harmlos gegenüber dem JKK findet
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Beitrag#18von klosterbauer » Donnerstag 2. Juni 2011, 13:40

Ahoi - das mit den übernommen Flächen kenne ich - ich hab auch das gekriegt, was einem anderen abgenommen wurde, weil der es nicht so mit der Wiesenarbeit hatte - also Ampferbekämpfung über Jahre ....

Das ist wohl das Los der Quereinsteiger.

Heumachende Grüße von

Peter
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Beitrag#19von Tino Gärtner » Donnerstag 2. Juni 2011, 16:02

Hallo Mettbröttchen,

als "Berufsnaturschützer" muß ich mal ganz laut gegen deine These protestieren!

Wir leben in einer Kulturlandschaft, seit Jahrhunderten vom Menschen beeinflußt, geformt und genutzt.

Die wertvollsten Wiesen für den Naturschutz sind immer noch Wiesen, welche in guter bäuerlicher Tradition genutzt werden. Flächen welche zum Beispiel zweischürig als Heuwiesen genutzt werden, oder als Weide von Wiederkäuern dienen sind viel artenreicher als aufgelassene Wiesenbrachen!

Bei uns funktioniert das alles recht gut, der Kontakt zwischen Landnutzern und "Naturschützern" ist dabei sehr sehr wichtig!

Es geht nur miteinander und nicht gegeneinander! Die Ziele sind doch gar nicht soo unterschiedlich bei beiden Interessengruppen!


Und deshalb möchte ich zum Abschluß noch einen Spruch eines altgedienten Naturschützers "UND" Landwirtes aus meiner Region zum Besten geben:


WO HINGESCHISSEN WIRD, DA BLÜHT DAS LEBEN!




Beste Grüße aus dem Naturpark
Niederlausitzer Heidelandschaft

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