Erster Versuch mit Dreibockreutern


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Beitrag#26von armin » Freitag 5. Juni 2009, 21:31

Hallo Martina,

Peter hat Recht, die Stangen dürfen nicht herausschauen. Den Abschluss muss eine "Kappe" aus den Schnittgut bilden, von der das Wasser in alle Richtungen ablaufen kann. Schau mal hier:

Bild

So wie das aussieht, kannst Du da noch wesentlich mehr draufpacken. Eine Plane ist wahrscheinlich keine gute Idee, denn sie verhindert das Verdunsten von Feuchtigkeit. Wenn Du kein Schnittgut mehr hast, dann mach so schnell wie möglich neues und pack es dazu. Im Ergebnis kannst Du in etwa die Mahd von 1.000 am für einen Reuter veranschlagen.

Viel Erfolg beim Weiterbauen... Bild Bild

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Beitrag#27von klosterbauer » Samstag 6. Juni 2009, 08:42

Da sind wir Bergischen uns ja einig ....

Noch zur Plane: Wenn Regen angesagt ist: drüber, damit keine Nässe rein kommt (Ecken mit den Ösen mit Steinen beschweren, damit die Plane bei Wind oben bleibt), nach dem Regen wieder runter. Sonst gärt und fault die ganze Sache. Und dann nichts wie Heu drauf. Aber - s. Armin - Plane nicht drauf lassen!!

VG
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Beitrag#28von milchschaf » Samstag 6. Juni 2009, 19:01

vielen dank für die tips.Bild
1 reuter für 1000qm wow.ich hab noch ein stück von 6500qm das ich noch mähen muss mit dem balkenmäher also müsste ich noch mindestens 6 reuter bauen. das heftig ich armes weibBild
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Beitrag#29von milchschaf » Samstag 6. Juni 2009, 19:12

hab grad eine zeichnung in einem anderen forum gefunden die heuhütte finde ich interresant.

(das Foto musste ich leider löschen herzwig/Admin)
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Beitrag#30von milchschaf » Montag 8. Juni 2009, 19:00

so hier isse mal nachgebaut
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Beitrag#31von karinenhof » Dienstag 9. Juni 2009, 10:49

hallo Martina,

das letzte Bild kann ich leider nicht sehen Bild.

Wir haben auch unseren ersten Reuter gebaut und bepackt. Das Gras lag ca. 24 h bei mäßiger Sonne, aber viel Wind auf der Wiese.

Das Packen ging relativ gut, weil das Gras schon recht lang ist. Allerdings haben wir auch ein Teil Wiese mit harten Anteilen. Das hat sich dann nicht so richtig an die Querstangen angepasst.

Dank Euren Hinweisen sind wir ganz gut hochgekommen. Immer an den Ecken angefangen und dann rauf mit der grünen Masse. Schwierigkeiten gab es an der Spitze. Nicht, weil wir nicht rangekommen sind, sondern an der Packtechnik sind wir gescheitert.

Wir haben bis gepackt, bis unterhalb des Kreuzungspunktes der drei Stangen. Und dann? Habt Ihr dann einfach obendrauf, ich meine so ganz oben rauf, noch Gras gepackt um die "Mütze" zu bilden?

Das genau hat bei uns nicht geklappt. Entweder sind die Stangenenden einfach zu kurz, oder wir haben etwas falsch gemacht.

Um einen Abschluss zu haben, hab ich dann aus Graspaketen Garben gebunden. Die haben wir rundrum gelegt und mit einer Schnur festgemacht. So richtig glücklich bin ich damit aber nicht.

Wie geht es richtig?

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Beitrag#32von milchschaf » Dienstag 9. Juni 2009, 15:41

meiner ist noch nicht bis oben voll im mom decke ich mit plane ab wenns regnet hoffe das ich ihn nächste woche voll bekomme dann kann ich dir sagen ob ich ein hütchen draufhabe
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Beitrag#33von Patrizia » Donnerstag 30. Juli 2009, 19:42

hab letztes Jahr auch Grummet auf kleinen Reutern getrocknet und zwar auf den in Bayern früher üblichen "Hoanzln".

War nur ein erster Versuch, ob's so spät im Jahr noch was wird - war immerhin schon 1. Oktoberwoche, aber 4 Tage mild und sonnig, wenngleich auch nimmer so warm, als daß es in den 4 Tagen schon komplett durchgetrocknet gewesen wäre. Am Nachmittag des 4. Tages fing's an zu regnen und wir haben kurzerhand die 8 Reuter in bepacktem Zustand in die Scheune getragen. Ich hab sie dort bei hinten und vorne geöffneten Toren (Wind/Durchzug) noch ca. 10 Tage nachtrocknen lassen.

Das Resultat war perfektes Grummet, was keiner von den anderen Bauern erwartet hatte.

Der Vorteil von den Kleinreutern ist halt, daß das Heu (oder auch Grummet) durch Verdunstung so gut trocknet (da gibt es ja keinerlei Gärprozesse, wenn richtig bepackt), daß man es im Prinzip mehr oder weniger ohne die übliche Wartezeit, die man bei Preßballen hat, verfüttern kann.
Eine Verpilzung oder Verschmutzung durch Bodentrocknung und Kreiseln sowie Bröckelverluste kommt auch nicht vor.
Und ein kurzer Regenguß ist viel weniger tragisch als wenn das Sach auf dem Boden liegt.

Von der Heuqualität her ist richtig reutergetrocknetes Heu allenfalls noch von mit der Gabel handgewendetem Heu (was noch zeitaufwendiger ist) zu erreichen.

Ich würde gern alles auf Reutern trocknen, bei den Mengen an Heu, die wir benötigen, geht's aber (zumindest beim ersten Schnitt) nicht. Grummet werde ich dieses Jahr aber parzellenweise mähen und auf Reutern trocknen.

Was anderes: haben sich bei euch anderen Reutertrocknern die umliegenden Bauern auch die Hälse verrenkt, um zu sehen, was um Himmels Willen ihr denn da macht?
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Beitrag#34von milchschaf » Freitag 31. Juli 2009, 20:49

also meins ist auch gut durchgetrocknet werde es ab nächster woche mal füttern mal sehn ob es den schafen schmeckt
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Beitrag#35von milchschaf » Dienstag 4. August 2009, 10:16

so meine schafe fressen das reuterheu wie blöd freut michBild wrde dann nächstes jahr mehr auf reuter setzengrad auf kleineren fläschen ist das ideal
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Beitrag#36von milchschaf » Dienstag 4. August 2009, 10:19

so feudig kommen sie angerannt wenn ich mit dem heu kommeBild
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#37von permakult2012 » Mittwoch 16. Mai 2012, 21:57

Super der Bericht! Vielen Dank Armin! In welchem Schaf-Buch war das beschrieben? Wir wollen es auch versuchen dieses Jahr. Der erste Schnitt soll Anfang Juni drankommen, wenn das Wetter trocken ist, sonst noch später. Wir sind totale Anfänger, aber zumindest können wir lesen und sind bereit hart zu arbeiten ;-) L.G. Anja
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Beitrag#38von permakult2012 » Mittwoch 16. Mai 2012, 22:05

Patrizia hat geschrieben:hab letztes Jahr auch Grummet auf kleinen Reutern getrocknet und zwar auf den in Bayern früher üblichen "Hoanzln".

War nur ein erster Versuch, ob's so spät im Jahr noch was wird - war immerhin schon 1. Oktoberwoche, aber 4 Tage mild und sonnig, wenngleich auch nimmer so warm, als daß es in den 4 Tagen schon komplett durchgetrocknet gewesen wäre. Am Nachmittag des 4. Tages fing's an zu regnen und wir haben kurzerhand die 8 Reuter in bepacktem Zustand in die Scheune getragen. Ich hab sie dort bei hinten und vorne geöffneten Toren (Wind/Durchzug) noch ca. 10 Tage nachtrocknen lassen.

Das Resultat war perfektes Grummet, was keiner von den anderen Bauern erwartet hatte.

Der Vorteil von den Kleinreutern ist halt, daß das Heu (oder auch Grummet) durch Verdunstung so gut trocknet (da gibt es ja keinerlei Gärprozesse, wenn richtig bepackt), daß man es im Prinzip mehr oder weniger ohne die übliche Wartezeit, die man bei Preßballen hat, verfüttern kann.
Eine Verpilzung oder Verschmutzung durch Bodentrocknung und Kreiseln sowie Bröckelverluste kommt auch nicht vor.
Und ein kurzer Regenguß ist viel weniger tragisch als wenn das Sach auf dem Boden liegt.

Von der Heuqualität her ist richtig reutergetrocknetes Heu allenfalls noch von mit der Gabel handgewendetem Heu (was noch zeitaufwendiger ist) zu erreichen.

Ich würde gern alles auf Reutern trocknen, bei den Mengen an Heu, die wir benötigen, geht's aber (zumindest beim ersten Schnitt) nicht. Grummet werde ich dieses Jahr aber parzellenweise mähen und auf Reutern trocknen.

Was anderes: haben sich bei euch anderen Reutertrocknern die umliegenden Bauern auch die Hälse verrenkt, um zu sehen, was um Himmels Willen ihr denn da macht?

Sehr interessant. Wie sehen die Hoanzln denn aus? Sind auch aus Bayern, leider sieht man ja sowas nur noch im Museum :-( Danke an Alle für Eure Postings, lese sie mit großem Interesse und Begeisterung! L.G. Anja
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#39von armin » Donnerstag 17. Mai 2012, 19:51

Hallo Anja,

so, hab das Buch gerade wiedergefunden:

Hans Späth / Otto Thume, Ziegen halten, Ulmer Verlag 2005

Im Kapitel "Futtergewinnung" Abschnitt "Heuwerbung" findet sich eine Seite mit Zeichnungen und Bemaßungen verschiedener Reutertypen, übrigens auch die "Allgäuer Heinzen". Die Maße des Dreibockreuters haben wir für unseren Versuch so übernommen.

Also, viel Erfolg und berichte mal vom Ergebnis.

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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#40von permakult2012 » Donnerstag 17. Mai 2012, 22:01

Das ist ja nett von Dir, dass du für mich das Buch gesucht hast. Vielen Dank, mal sehen vielleicht bekomme ich das irgendwo gebraucht günstig. Und ich werde auf jeden Fall unsere Mäh- und Reuteraktion digital festhalten und Euch berichten :-) L.G. Anja
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#41von karinenhof » Freitag 18. Mai 2012, 12:36

das schöne beim Reutern ist ja, dass Du nicht so auf eine lange Schönwetterperiode angewiesen bist.
Das Gras wird gemäht, einen Tag liegen gelassen und dann auf den Reuter gepackt. Es klappt wirklich wunderbar.

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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#42von permakult2012 » Samstag 19. Mai 2012, 22:54

Wie, Karin, nicht erst wenden und nochmal liegen lassen? Evtl. ist es ja abhängig vom Boden u. Gräserzusammensetzung. Ich hätte Bedenken, das Gras nach einem Tag gleich auf die Reuter zu packen wg. Brandgefahr, oder ist meine Sorge unbegründet? L.G. Anja
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#43von klosterbauer » Montag 21. Mai 2012, 07:01

Ahoi

ich habs auch immer erst geheut und dann drauf gepackt ... aber vielleicht geht es ja im Winden Nord-Osten der Republick auch so, im durchaus feuchten Bergischen hab ich jede Trockungsmöglichkeit genutzt ...

Bis strackes
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#44von karinenhof » Montag 21. Mai 2012, 21:43

nein, nicht heuen vorab. Das ist ja das besondere Heu, wenn es auf dem Reuter trocknet. Beim packen sollte es natürlich nicht regennass sein. Deshalb einen Tag antrocknen lassen.
Da es nur einmal bewegt wird, bleibt auch alles am Halm. Es ist wirklich ein wunderbares Heu.
Irgendwann stellte sich bei uns die Frage, reinbringen für den Winter, od. auf dem Reuter lassen? Wir haben dann zum Winter hin, den Reuter "freigegeben". Die Schafe haben alles ratzekahl aufgefuttert. Selbst die Reste, die unten lagen, wurden noch gefuttert.

Versuche es und dann urteile selbst.

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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#45von permakult2012 » Samstag 9. Juni 2012, 08:04

Bei uns regnet es seit einer Woche - nix mit Heu bisher. Wir hätten doch schon im Mai anfangen müssen - schade. Aber ich hab hier was tolles gefunden: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#46von permakult2012 » Freitag 15. Juni 2012, 19:45

Heute unser Versuch: Ein Desaster, die Böcke haben wir aus altem Holzbestand zusammengezimmert. Eher provisorisch, da wir noch nicht im Sägewerk waren wegen geeigneten Stangen. Heu wollten wir so aufschichten wie hier beschrieben. Bei uns hat das aber leider kaum gehalten, ist immer wieder alles abgerutscht. Naja, bissi was ist schon drauf geblieben, aber halt viel zu wenig. Wenn wir so weitermachen brauchen wir 1000 Reuter :-/
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#47von permakult2012 » Freitag 15. Juni 2012, 19:48

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Habs nicht anders hinbekommen, das Bild einzustellen. Sorry
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#48von karinenhof » Freitag 15. Juni 2012, 22:19

ich habe aus der Not raus, auch drei Reuter beschichtet. Leider kann ich derzeit keine Bilder machen, weil mein Fotoknipser wahrscheinlich auf der BRALA geblieben ist.
Oder ich versuche es mal mit meinem Telefon.
Ich finde, Deiner sieht gar nicht so schlecht aus. Jedenfalls obenrum. Da muss ich noch richtig üben.

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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#49von armin » Samstag 16. Juni 2012, 11:01

Hallo Anja,

hab das Foto erst jetzt gesehen. Welche Bauform eines Reuters habt Ihr denn verwendet?

Für einen Dreibock ist die Form zu hoch und zu schnmal. Du hast geschreiben, dass das Schnittgut immer abgerutscht ist, das würde mich nicht wundern, wenn Ihr tatsächlich einen Dreibock versendet hättet. Wenn Die Maße und die Winkel nicht stimmen, hält das nicht. Mit anderen Bauformen, wie sie z. B. in dem Film dargestellt werden, hab ich allerdings keine Erfahrung.

Gruß
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Re: Erster Versuch mit Dreibockreutern

Beitrag#50von permakult2012 » Samstag 16. Juni 2012, 11:35

Hallo Armin, also der auf dem Foto ist unser höchster und auch steilster. Wir haben auch noch zwei weitere, die sind von der Winkelung nicht so steil, aber ehrlich gesagt war es da auch kaum besser. Ja wir haben uns auch nicht an die Maße etc. gehalten, weil wir nicht die passenden Hölzer hatten und keine kaufen wollten. Wir sind jetzt an alten Reutern dran, evtl. von einem Bauern aus dem Dorf. Entweder geliehen oder wir kaufen ihm welche ab-wenn er sie überhaupt hergeben will. Falls nicht werden wir wohl doch selber bauen mit entsprechendem Holz aus dem Sägewerk. Ich merk schon ein Wald wäre nicht schlecht - werd im Herbst mal bissi aufforsten ;-) Hier noch anbei zwei weitere Reuter, die wir bestückt haben.
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